Almadinquartier

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Almadinquartier - Das Rossviertel

Im Almadinquartier – vom Rest der Ortschaft auch abfällig Rossviertel genannt – wohnen die Familien der Söldlinge, die aus der Region östlich der Gugella stammen. Fellachen Almadas, in der Hoffnung, hier ein neues Leben beginnen zu können oder solche, die glauben vor ihrem alten Leben fliehen zu können.
Die meisten der hier lebenden Almadaner sind Söldlinge, die in den Konflikten dieser Region ihren festen Lohn sehen, aber auch Schmiede, Fischer, Händler und allerlei Handwerker und Dienstleister haben ihren Weg hierher gefunden.

Ausführliche Beschreibung

Wappen: Ein aufsteigendes rotes Pferd vor einer silbernen Madascheibe auf blauem Grund, über einem kleinen golden Schildfuß mit drei roten Lilien. (Das Wappen Almadas erhebt sich über der angedeuteten Baronie Veliris.)

Ganz im Norden der Stadt verbreitern sich die Gassen. Das Bild der Stadt wechselt zu mehrstöckige Lehmhäusern, die Dächer sind mit Schieferschindeln besetzt und zwischen den Häusern sind Schnüre angebracht, auf denen Wäsche trocknet. Nachts tauchen Laternen mit grünem, rotem und gelbem Butzenglas die Gassen in ein buntes Licht. Besonders vor dem Haus des Glasbläsers (2) hängen zahlreiche dieser kleinen Laternen, deren Glas viele unterschiedliche Bilder zeigen und die Straße vor seinem Haus in ein Spiel aus Farben und Formen taucht. Dabei ist ein Symbol besonders häufig anzutreffen: Das des Almadanischen Rossbanners. Denn hier im Almadinquartier – vom Rest der Ortschaft auch abfällig Rossviertel genannt – wohnen die Familien der Söldlinge, die aus der Region östlich der Gugella stammen. Felachen Almadas, in der Hoffnung, hier ein neues Leben aufbauen zu können oder solche, die glauben vor ihrem alten Leben fliehen zu können. Die meisten der hier lebenden Almadaner sind Söldlinge, die in den Konflikten dieser Region ihren festen Lohn sehen, aber auch Schmiede, Fischer, Händler und allerlei Handwerker und Dienstleister finden sich hier. Viele Unterfelser hingegen werden neugierig, wenn die Almadaner anfangen, ihre vielen Feste zu feiern. Im Rahjamond wird zu Weinfesten geladen, zu einem großen Tomatenessen im Efferd und im Travia, zu Hahnenkämpfen und Peluraturnieren.

Ausgewählte Gebäude und Örtlichkeiten:

1 - Statue des Ascandear
Wer Unterfels von Norden her betritt, kann noch vor den ersten Häusern eine 4 Schritt große Marmorstatue bewundern, die den Reisenden einladend den Weg in die Stadt weist. Und bewundern kann man die Statue in jeder Hinsicht, denn der Mann, den das Monument darstellt, ist genau so schön wie die Skulptur als solches: Es ist der Heilige Ascandear, den die Herrin Rahja für seine Treue einst mit Schönheit bis ins hohe Alter belohnte.

Alter Viehmarkt
Zentraler Anlaufpunkt des Almadinquarties ist der alte Viehmarkt. Der Platz ist eine riesige zertretene Wiese, die in ihren Ausmaßen fast die Größe der Gärten Coriolennes erreicht. Am Horastag, dem ehemaligen Markttag, scheint das Feld aber zu klein für die vielen Viehtreiber, Schafsherden, den unzähligen Ziegen und Maultieren. Es reihen sich Ochs an Kuh, Fasan an Hahnenkäfig. Honig und Milch findet hier genau so seine Abnehmer wie Eier und Fleisch.

Piazza Orsino
Auf einem kleinen Platz, vom Markt aus gut sichtbar, steht die Statue des Heiligen der gemeinsamen Freundschaft beider Yaquirien: Sanct Orsino. Generös lächelnd scheint er einen jeden Marktbesucher geradezu aufzufordern Handel zu treiben, gleich von woher er stammt. Am 20. Efferd werden rund um die Statue festliche Zelte und Tische aufgestellt, denn dann wird unter dem gütigen Blick des lebensfrohen Mannes das Maronenfest gefeiert. Ursprünglich ist das Fest von den Nordmärkern ins Liebliche Feld gebracht worden, die an kalten Abenden heißen Wein und gebrannte Maronen verspeisten. Da Maronen, oder Edelkastanien aber an der Bosparanie, dem Heiligen Baum des Horas wachsen, konnte sich der Brauch im Lieblichen Feld schnell verbreiten.

3 - Werberhaus für die Söldner
Zahlreiche Söldner kommen aus aller Herren Länder nach Unterfels, so dass ein Großteil der Bevölkerung aus Kriegern, und solchen die es erst noch werden wollen, besteht. Erster Anlaufpunkt für Söldlinge ohne Anstellung ist das Werberhaus. Rings um den Innenhof haben die Werber der Stadt unter den säulengetragenen Rundbögen ihre Tische aufgestellt und buhlen in Krisenzeiten um die Gunst der Söldner. In ruhigeren Tagen sind es wiederum die Soldknechte, die versuchen einen Vertrag abzuschließen, ist ihnen doch der freie Zugang in die eigentliche Stadt ansonsten verwehrt.

4 - Fontana Cavalla
Auf dem Vorderhof des Werberhauses findet sich ein ansehnlicher Brunnen. Er zeigt eine aus Obsidian geschlagene Göttin Rahja, die in ihren Händen ein Tharfgefäß hält. Aus diesem sprudelt Wasser in ein großes Becken, das von vier Stuten getragen wird, die dem Brunnen ihren Namen gaben. Im Almadinquartier hat sich der Brauch entwickelt, bei Travia- und Rahjabünden die frisch Vermählten mit dem Wasser der Rahja den Kopf zu waschen. Auch außerhalb dieser Zeremonien gilt das ungeschriebenes Gesetz, wer seinen Kopf in die Fontana Cavalla hält, muss eine Unterfelserin heiraten – alternativ bei Frauen natürlich einen Unterfelser. Natürlich ist dieses Gebot für niemanden bindend, erst recht nicht vor der Herrin Rahja, aber wann immer ein Reisender sich den Kopf an heißen Tagen kühlen will, wird von den umliegenden Einwohnern mit einem Lächeln begrüßt, als wollten diese sich den Spaß nicht nehmen lassen, den Gast an seine nun eingegangene Pflicht zu erinnern.

5 - Raulspalast
Spiele werden im Almadinquartier hoch angesehen: So ist es nicht verwunderlich, dass sich hier ein Mann namens Al’Mirante nieder gelassen hat, der inzwischen über seine Spielhalle, dem sogenannten Raulspalast zu großem Reichtum gekommen ist. Al’Mirante, manch einer munkelt hinter dem braungebrannten Gesicht verberge sich in Wahrheit weder ein Almadani noch ein Liebfelder, sondern ein Tulamide aus Khunchom, hat in so ziemlich jedem zwielichtigen Geschäft nördlich des Uras seine Finger stecken. So kämpft jeder zweite Hahn unter seinem Namen und auch die Diebesjungen aus den Gassen rund um den Alten Viehmarkt sollen ihm zu Diensten sein.

6 - Hahnenkampf-Arena
Ganz im Westen des Viertels mit Blick auf den Palazzo Neethling liegt der Platz für die Hahnenkämpfe. Diese erfreuen sich inzwischen einer solchen Beliebtheit, dass man sogar eine Tribüne darum erbaut hat, auf der bis zu 200 Personen Platz finden können, um so den favorisierten Hahn dabei anzufeuern, wie er gerade seinen Kontrahenten rupft.

7 - Palazzo Culming
Unweit der Arena und in direkter Nähe zum Palazzo Neethling, ist ein großer prächtiger Bau halb in den alten Stadtgraben errichtet worden. Mächtige Stelzen tragen das u-förmige Gebäude, von dessen Stegen man mit Boten direkt in den großen Innenhof gelangt. Zwar kann der neugebaute Palazzo des Barons zu Felsfelden in Selindian Hals Gnaden, Hasrolf von Culming, nicht mit der Residenz der Neethlings mithalten, aber da Baron Hasrolf ohnehin kein Freund von übermäßigem Prunk ist, kann der Südpfortler damit gut leben. Allein die Nähe zum alten Baronssitz reicht dem Almadaner als Provokation. Auch hat sich Dom Hasrolf als einziger Patrizier dazu entschieden, seinen neuen Palazzo nicht in Campostella zu errichten, sondern bei „seinen“ Almadanern. Ein Symbol, dass ihm die Almadaner hoch anrechnen. Vier Büttel sorgen dafür, dass der Palazzo sehr gut bewacht ist. Zumal Dom Hasrolf auch nicht die ganze Zeit in Unterfels anzutreffen ist, da es ihn immer wieder auf seine Ländereien in der Baronie Schelak zieht.

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