Basiliskengarde

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Basiliskengarde
Feldzeichen
Tafelbergfestung in Urbet
Horasreich
Feldzeichen
Garnison/Winterquartier im Horasreich

Feldzeichen: Basilisk in Schwarz auf Weiß
Kommandeur: Thion de Falcona (in Personalunion Marschall der Lutisaner)
Garnison: formell Palazzo Casciano in Urbasi
Gesamtstärke: etwa sechs Dutzend Bewaffnete
Bewaffnung: Hellebardiere und Schwertschwinger
Loyalität: Haus Urbet

Die Basiliskengarde ist die erst in den Jahren nach dem Thronfolgekrieg neubegründete 'Leibgarde' des Hauses Urbet, die in erster Linie Wachaufgaben hat und als Besatzung verschiedener Burgen des Adelsgeschlechts fungiert. Sie ergänzt dabei den elitäreren Lutisaner-Hausorden, dessen Orientierung an Ritteridealen und vorwiegende Ausrüstung als berittene Einheit ihn deutlich von der Garde unterscheidet.

Geschichte und Gegenwart

Wappenrock der Basiliskengarde

Die letzten Gardeeinheiten des Hauses Urbet, damals Herren der Domäne Urbet, gingen im Thronfolgekrieg in der Schlacht an der Kreuzung von Castarosa unter und wurden unter Traviano von Urbet nicht mehr neu aufgestellt, da ihm als Stadtherrn Urbasis mittlerweile etwa die urbasischen Arbalettieri als neue Garde unterstanden, und er die Bindung des Lutisanerordens ans eigene Haus noch verstärken wollte. Mit seinem Tod ging die Vorherrschaft über Urbasi jedoch verloren.

Nachdem die Lutisaner unter seinen Nachfolgern zeitweise alle Wachaufgaben im neuen Haus Urbet übernehmen mussten, wurde doch bald eine gewisse Unzufriedenheit im stolzen Orden laut. Besonders die abgelegenen, wenig geschichtsträchtigen Besitzungen in Silvaniesco oder auf der Isola Mythraela zu bewachen, wurde als Zumutung empfunden. Panthino von Urbet gab diesem Unmut schließlich nach, indem er eine neue Garde aufstellte, die das Emblem des Hauses tragen sollte: Die Basiliskengarde war geboren. Bis zur Feuernacht 1035 BF war sie vor allem im Palazzo Casciano in Urbasi stationiert, hat seither ihre Hauptgarnison aber in der Tafelbergfestung von Urbet – die sie nach eigenem Verständnis 1036 BF im Zweiten Massaker von Urbet auch wesentlich von den Collaribianci-Söldnern 'befreite.'

Basiliskengardisten sind reine Fußkämpfer, meist Hellebardiere oder Schwertschwinger, zudem stets im Umgang mit der Armbrust geschult, die einzig und allein auf die Familie Urbet eingeschworen werden. Von den insgesamt sechs Dutzend Bewaffneten versieht die Hälfte in Urbet ihren Dienst, jeweils ein weiteres Dutzend in der Burg Geronsblut in Cindano und im Castello Mortecervi in Silvaniesco; das letzte Dutzend verteilt sich auf den Torre del Terror in Urbasi, die Villa Mythraela im Gerons-See und das Stadthaus Baron Panthinos im Vinsalter Stadtteil Alt-Bosparan. Ihr Kommandeur ist Cavalliere Thion de Falcona, der zugleich Marschall des Lutisanerordens ist.

Als Helden und Vorbild haben sich die Basiliskengardisten Tarquinio della Pena auserkoren, der nach dem Tod Travianos im Rahjamond 1029 BF über Wochen den Palazzo Casciano gegen eine Übermacht von Gegnern hielt – und beim Königsturnier 1038 BF dessen Mörder Volparo de Crux vor den Augen des versammelten Hochadels 'hinrichtete.'

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