Bernardo Tribêc

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Porträt Bernardos

Tsatag: 20. Travia 1010 BF
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: blau
Größe: 1,75 Schritt
Kurzcharakteristik: langweiliger Tierforscher
Beziehungen: groß in Ornithologenkreisen
Finanzkraft: verschuldet
Gefolge: "Gruppe Bernardo" (Forschungsgehilfen)

Bernardo Tribêc ist der Sohn Theodor Tribêcs und der Grangorer Prostituierten Isiz Lafayotte. Aus diesem Grund wurde ihm schon in jungen Jahren nahe gelegt, sich weniger um Familiengeschäfte und mehr um ferne Länder zu kümmern. Bei Bernardo traf dies auf fruchtbaren Boden, nur zu gerne zog er aus in die Ferne. Dabei bereiste er vor allem den heißen Süden des Kontinents. Zuerst heuerte er als Schiffsjunge an, arbeitete sich aufgrund seiner einigermaßen guten Bildung bald hinauf und ist gegenwärtig der erste Offizier der Cusimo, einer kleinen Grangorer Kogge.

Anfang 1030 BF verschlug es ihn wieder nach Sewamund, wo er schon einige Jahre nicht mehr war. Und das hatte auch seinen Grund, denn er fand auf einer Passage nach Maraskan dort einen anscheinend fernen Verwandten, über dessen Verbleib (und Ansprüche) er die liebe Familie gerne persönlich aufklären wollte. In Sewamund erfuhr er bald von der anstehenden Verheiratung der Vistelli-Zwillinge und meldete sich im Dienste der Familie Tribêc als Freier an, wobei er sich kaum Hoffnung auf Erfolg machte, das Haus Tribêc unter Tsaida Tribêc aber umso mehr.

Wider Erwarten warb er erfolgreich und heiratete im Anschluss an die Brautschau am 2. Rondra 1030 BF die bezaubernde Alissa.

Die Hochzeit ließ ihn aber nicht groß davon abbringen, weiter an seinem Werk Das kleine Geflügelbuch zu schreiben, dessen Veröffentlichung er schon zu lange hinausgezogen hat. Weiterhin arbeitet er an einer öffentlichen Version seiner Reiseberichte. Nicht lange Zeit nach seiner Hochzeit verließ er Sewamund an Bord der Cusimo zusammen mit seiner frisch Angetrauten.


Auszüge aus den Reiseberichten des Bernardo Tribêc, die in Bälde in Sewamund erscheinen:
„Der Vulkan sah nicht so aus, wie man es erwartet hatte. Dachten wir in der Zeit vor unserer Reise noch, er wäre ganz aus Ingerimms Element geschaffen, völlig kahl und soweit das Auge reicht nur voller Steine, so wurden wir bei seinem Anblick eines Besseren belehrt. Wie der umliegende Dschungel waren auch die Hänge des Berges völlig bewachsen mit Bäumen, Schlingpflanzen und Büschen, ja, konnte man den Dschungel vom Vulkan schwer unterscheiden und wusste man nicht, ob man noch im Dschungel oder schon auf dem Hang des Vulkans sich befand. Ein weiteres Mal zeigte sich, dass die Theorie, wie sie uns an den Schulen des Landes zu Genüge gelehrt wird, nicht über die praktische Erfahrung sich zu erheben vermag.“

„Die Cusimo machte bei diesem Wind pro Tag weitaus mehr Strecke, als es meine Schätzung angenommen hatte. Gute verlässliche Sewamunder Bauweise trug sicher ihr Übriges dazu bei, dass wir drei Tage früher als erwartet Grangor erreichten. Sewamund liefen wir nicht an. Man signalisierte uns, der Hafen sei belegt. Was auch immer das zu bedeuten hatte, ich hoffte, es auf Burg Trebesco zu erfahren.“

„In Grangor erfuhren wir schließlich die wichtigste Nachricht der Zeit: Amene war von uns gegangen. Welch Trauer ergriff uns.“

„Da Grangor sich seit dem Start unserer Reise kaum verändert hatte, dachten wir, dass sich auch der Rest des Reiches so zeigen würde, wie wir ihn kannten. Aber weit gefehlt. Überall ging es drunter und drüber. Wir entschieden, uns nun zu trennen, da ein jeder heim und nach dem Ergehen seiner Lieben schauen wollte. So nahm ich denn Abschied von den Mitgliedern der Gruppe Bernardo, wie wir uns mittlerweile nannten, die in all den Jahren in der Fremde trotz der Standesbedenken so sehr zu meinen Freunden geworden waren. Hilal al Ketab und Yikraman Bey begleiteten die Methumer Studenten nach Süden, Avedanne-Marbis Salfridjos bestieg gleich am folgenden Tage wieder ein Schiff.“


Auszüge aus dem kleinen Geflügelbuch, das immer noch nicht fertig ist:
„Der Sage nach soll der Paradiesvogel, das Symbol des Freiheitsgottes Aves, das Reittier des heiligen Horas gewesen sein. …
Ich sehe an dieser Stelle davon ab, die Höchstgeschwindigkeiten von beladenen Paradiesvögeln im Verhältnis zur Distanz des Güldenlandes zu berechnen…
…ist das bunte Tier doch vor allem im Königreich Südmeer heimisch, wo ihn die Eingeborenen Netengalaq rufen. Ich danke an dieser Stelle meinem werten Übersetzer, dessen frühzeitiger Tod die Folge unglücklicher …
Fernerhin ist es unklar, wie es ein Paradiesvogelnest vermag, jedermann umherzutragen…
…wie Bastan Munter schon wusste, von der Größer einer gemeinen Hausgans (heilig!), mit gelbem Rücken und grüner Brust und Kehle und einer purpurrote Schleppe, zweimal so lang wie der ganze Vogel…“

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