Braniboras

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Braniboras, im Norden das Stadionviertel, im Westen der König-Khadan-Platz, südlich Cordovano

„Herr Praios in den lichten Himmeln, schütze deine wahren Jünger in dieser Stadt der Schlangengläubigen und führe deine Schar empor auf deinen Strahlen, lasse sie in deinem Schein und mit deinem Segen wandeln.“ - Custos Lumini Praiosdan vom Lohenfels in einer Messe, neuzeitlich

Das kleinste Viertel Shenilos liegt in der Nordwestecke der Altstadt und ist nach dem hohen Drachen Branibor benannt. Wie der Name schon andeutet, hält sich hier seit Jahrhunderten eine eigensinnige Minderheit von Praiosjüngern gegen den allgegenwärtigen Hesinde-Kult. In der Auseinandersetzung mit dem "Schlangenkult" kommt es bisweilen zu einer heiklen Radikalisierung einzelner. Dies wird vom einzigen Priester des Götterfürsten, Praiosdan vom Lohenfels nicht ungern gesehen, ist er doch selbst einer von denen, die gegen alles die Stimme erheben, was von Fortschritt und Bildung kündet.
Erwähnt werden muss aber auch, dass mittlerweile Stimmen laut werden, die, dem Prinzipismus des Wahrers der Ordnung folgend, einen Ausgleich mit den Hesindegläubigen und der Magietradition Shenilos fordern.
Der wehrhafte Praios-Tempel (8), der fast ausschließlich von Umwohnern besucht wird, ist heute von einem Gebäudekomplex geradezu verschluckt worden, der das eigentlich Machtzentrum Shenilos darstellt, den verwinkelten Magistratspalast, wo die Beamten der Stadt ihre Offizien haben und auch das Consilium Draconis bisweilen tagt.
Der Magistratspalast (9) nimmt den gesamten Südteil Braniboras' ein und ist das wohl größte Gebäude der Stadt, wenn auch nicht das beeindruckendste: Vielmehr mischen sich in diesem Komplex die unterschiedlichsten Architekturstile und bilden so ein verwinkeltes Gebäude, von dem einige der länger beschäftigten Ratsdiener hinter vorgehaltener Hand behaupten, es spuke darin. Auf der nördlich gelegenen Piazza Branibor (10) treffen sich die Bewohner des Viertels, um kleinere Geschäfte abzuwickeln und Bekannte zu treffen, bisweilen predigt auch Hochwürden vom Lohenfels hier seiner kleinen Schar unter dem offenen Licht des Praios. Der Platz muss dennoch als wenig belebt gelten.
Ganz im Nordosten des Viertels, nahe dem Tor Richtung Arinken und Ruthor, hat das vormals ruthorsche Rittergeschlecht der Calven-Imirandi seinen neuen Palazzo Luciano (11) bezogen, benannt nach dem Familiengründer Lucian I. von Calven. Mit seinen sparsamen Dekorationen und der massiven Bauweise kontrastiert er auffällig mit dem Rahja-Tempel im Osten.

Quellen


Datei:Sheniloneu3k klein.png Die Spielerstadt Shenilo Datei:Sheniloneu3k klein.png
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