Burg Irendor

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Burg Irendor
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Erlan Sirensteen auf einem Turm der Burg Irendor

Wappen
Bild:Herrschaft Irendor.png

Herrschaft Irendor

Die Burg Irendor liegt im westlichen Teil der gleichnamigen Herrschaft und ist der Stammsitz des Hauses Sirensteen - und untersteht daher momentan Erlan Sirensteen. Zu Fuß der hügeligen Ausläufer der Burg liegt das gleichnamige Dorf.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Das Gemälde Burg Irendor im Schein der Mada hängt im Vinsalter Salon der gleichnamigen Burg.

Obwohl die Burg in der Nähe des Yaquirs liegt, ist sie doch abseits genug vom einzig nennenswerten Weg (von Oberbomed nach Coriolenne), so dass sie inzwischen keine große militärische Bedeutung hat. Von der Burg aus führt zwar andeutungsweise ein Weg nach Osten in Richtung Goldfelsen. Doch dieser ist kurz hinter der Burg in einem so schlechten Zustand (da er in den letzten Generationen nicht instand gehalten wurde), dass sich über die Jahrhunderte hinweg der Wald fast bis zu den Goldfelsen hin wieder das Land genommen hat. Vom damaligen Weg kann man höchstens noch den einen oder anderen Stein im Buschwerk sehen - wenn man drauf achtet und sich tief in den Wald hineinwagt.

Die Burg wurde ursprünglich als Festungsbau geplant, wobei in den Zeiten seit der Unabhängigkeit die Mittel eher in den repräsentativen Ausbau denn der militärischen Stärkung geflossen sind.

Nichtsdestotrotz hat sich die Burg ihren Festungscharakter erhalten und ist militärisch gesehen kein einfaches Ziel für potentielle Feinde - vor allem wenn die Irendorer Liliengarde vollständig ihre Positionen besetzt hat. Da jedoch von der Burg keine größere militärische Bedeutung aus geht, liegen die letzten militärischen Auseinandersetzungen schon sehr lange zurück. Im Thronfolgekrieg und während der Nachbeben im Yaquirbruch gab es nicht einmal kleinere Scharmützel.

Formell ist die Burg der Residenzsitz der Herrschaft Irendor, wiewohl seit 1029 BF die Burg nicht mehr dauerhaft von ihrem Besitzer bewohnt wird.

Verwaltung der Burg

Verwaltet wird die Burg Irendor von Bormund aus Irendor, der diese Aufgabe schon für Ascanio Sirensteen, den Vater des jetzigen Burgherrn übernahm. In Zeiten der Abwesenheit des Burgherrn - und diese sind häufig, seitdem Erlan Sirensteen in Unterfels residiert - führt er das Kommando über die Burg. Nicht jedoch über die Irendorer Liliengardisten die auf der Burg stationiert sind, denn diese stehen unter dem Kommando von Morena Dolvarn.

Struktur der Burg

Die eigentliche innere Burg hinter dem Festungswall selber lässt sich grob in fünf Bereiche aufteilen: Parterre, Hochparterre, erstes Geschoss, zweites Geschoss und den Hauptturm.

Parterre

Im Parterre findet sich die Küche der Burg nebst den dazugehörigen Räumlichkeiten wie die Speisekammer. Dieser Teil der Burg ist von dem Rest baulich abgetrennt, um zu verhindern, dass etwaiges Feuer auf andere Teile der Burg übergreift.

Hochparterre

Diese Etage hat vor allem einen gesellschaftlich-repräsentativen Zweck. Neben dem Hauptgebäude, einem kleinen Hof mit einer Zisterne sind auch die beiden Türme, die den Gottheiten Rondra und Firun gewidmet sind, hier zu finden.

Im östlich gelegeneren Turm, der Firun gewidmet wurde, kehren traditionell die Gesellschaften nach einer Jagd ein. Firungefällige Trophäen zieren den runden Turmsaal, der jedoch vor allem von einem großen Ofen dominiert wird, auf dem Motive aus der Tierwelt eingearbeitet sind.

Der westlich gelegenere Turm ist der Herrin Rondra gewidmet. Die hier ausgestellten Rüstungen und Waffen sind allesamt nicht repräsentativer Art, sondern wurden von ehemaligen Ahnen getragen und im Kampf genutzt. Vor dem Rondraturm ist die Große Bibliothek von Irendor zu finden.

Zwischen dem Firunturm und dem Rondraturm liegt die Eingangshalle. Hier hängen Bilder der Burg selbst, des Yaquirs und ein ein Schild mit dem Wappen der Herrschaft. Hinter der Eingangshalle führt der Weg in den Sirensteen-Saal, in dem an den Wänden die Portraits ausgewählter Herrscherinnen und Herrscher von Irendor zu finden sind. In dieser Etage finden sich auch die Räumlichkeiten der Irendorer Liliengarde (zusätzlich zu deren Kasematten).

Außerdem gibt es von hier noch den Zugang zu einem kleinen Innenhof mit einem Trinkwasserbrunnen.

Erstes Geschoss

Das erste Geschoss von Burg Irendor ist das Familiengeschoss. Neben einem großen Esszimmer und dem Vinsalter Salon, in dem hohe Gäste empfangen werden, gibt es hier vor allem das herrschaftliche Gemach nebst dazugehörigem Ankleidezimmer, in dem ein Spiegel aus bestem Kristall vom Boden bis zur Decke reicht. Außerdem findet sich hier die Kleine Bibliothek von Irendor, in der - seit den Herrschaftszeiten Erlan Sirensteens - vor allem juristische Literatur aber auch u.a. seine Akten aus seiner Zeit als Schöffe am Horashof untergebracht sind. Ursprünglich fand sich hier in einem Schrein in direkter Nähe zum Herdfeuer des Kamins die Heilige Familie der Sirensteens, die jedoch inzwischen im Palazzo Arindello in Unterfels aufbewahrt wird.

Auf dieser Etage gibt es auch in einer kleinen Nische eine Gedenkstätte für den Götterfürsten Praios.

Zweites Geschoss

In diesem Bereich finden sich die Gästezimmer aber auch die Verwaltungsräume der Burg. Die Kommandantin der Irendorer Liliengarde hat hier ihr privates Quartier. In den Zeiten, in denen die herrschende Familie mehr Platz benötigt als im ersten Geschoss zur Verfügung steht, wurden hier auch Teile der Familie untergebracht - was aber schon seit einigen Generationen nicht mehr der Fall ist. Von diesem Geschoss auch kann man eine Terasse - oberhalb des Firunturms - erreichen.

Hauptturm

Vom Hauptturm aus hat man eine gute Sicht in alle Richtungen und kann somit potentielle Feinde schon von weitem sehen. Insofern erfüllt der Hauptturm vor allem die Funktion als Wartturm, wiewohl er auch teilweise Merkmale eines Bergfrieds aufweist (insbesondere durch die bauliche Trennung).

Militärische Bedeutung der Burg

Durch die etwas abseitige Lage der Burg hat sie keine große militärische Bedeutung und wurde daher von den verschiedenen Taifados im Yaquirbruch ignoriert. Die gut gesicherte Burg war kein Ziel für das sich militärischer Belagerungsaufwand lohnen sollte und von ihr ging in den Wirren des Thronfolgekrieges und der Nachbeben keine militärische Gefahr aus. Über den Jahreswechsel 1032 BF/1033 BF hinweg musste die Burgbesatzung einen hohen Verlust an tapferen Streitern verzeichnen.

Mysterien der Burg

Die Bevölkerung des Dorfes munkelt, dass am Fuße des Turms in einem Gewölbe die Schätze des Hauses Sirensteen sicher aufbewahrt werden. Ein Gerücht was bisher nicht bestätigt wurde und auf das der momentane Herr der Burg oft nur lachend reagiert. Dieses Lachen gefriert hingegen, wenn er auf die namenlosen Tage zwischen den Jahren 1032 und 1033 BF angesprochen wird. Die Dorfbewohner, wenn sie darauf angesprochen werden, schlagen nur das Praioszeichen und schweigen und von offizieller Stelle gibt es keine Informationen zu den damaligen Geschehnissen.

Quellen

  • Vom Leben in Aventurien (Mit Mantel, Schwert und Zauberstab), Seiten 7-8
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