Burg Yaquirstein

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Burg Yaquirstein über Shenilo

Die Burg Yaquirstein wurde nach Bosparans Fall errichtet. Zu ihrem Fuße entstand hernach die Stadt Shenilo. Seit 1040 BF ist die Burg im Besitz der Hesinde-Kirche, die sie, wie zwei Jahrzehnte zuvor, den Draconitern zur Verwaltung übergeben hat.

In fast nichts gleicht die heutige Burg ihrem Stammteil aus der Zeit um Bosparans Fall. Die Mauern werden von Kletterpflanzen umrankt, so dass man das Alter der Feste kaum abschätzen kann. Man munkelt, die Garether Soldaten hätten ihre Burg auf den Ruinen einer heiligen Feste aus der Gründerzeit gebaut. Für mehrere Jahrhunderte war sie jedoch der Stammsitz des Hauses Dorén, die seit den Unabhängigkeitskriegen die Signores der Stadt Shenilo und des angehängten Gutes Yaquiriacis stellten.

Im Unterschied zu vielen anderen Burgen des Horasreiches besitzt Yaquirstein nur ein großes Haupttor und keinerlei andere Maueröffnungen. Dies liegt in der streng rondragläubigen Auffassung der Ahnen des Dorén-Geschlechtes, die sich „Entweder Sieg oder Tod!" auf ihr Banner geschrieben hatten.

Yaquirstein erhebt sich majestätisch an der Ostseite Shenilos auf eimem Hügel gelegen. Allein der Name macht manch einem unkundigen Menschen Probleme, gibt es doch noch ein gleichnamiges Schloß in Aldyra, welches der Aldare Firdayon höchstselbst gehört.

Im Hauptgebäude der Burg, dem Palazzo Dorén, sitzen die heutigen Verwalter der Burg, aus Gewogenheit zum Stiftergeschlecht residieren Mitglieder des Hauses Dorén aber ebenfalls hier, wenn es sie nach Shenilo führt. Gemütlich ist es in den Gemächern, doch viel lieber befinden sich die Bewohner im großen Festsaal, halten eine stille Andacht in der kleinen Hesindekapelle oder treffen sich zu erbaulichem Gespräche am warmen Kamin im schön eingerichteten Zimmer. So manches Stück aus fernem Lande findet sich in den dicken Gemäuern. Kostbare Teppiche aus der Khôm, seltene Vasen und Bücher aus längst vergangenen Tagen, auch der Gemälde wegen ist die Burg berühmt. So hängen in der Eingangshalle beeindruckende Bilder und Werke von bedeutenden Künstlern.

Ein langes Haus beherbergt nicht nur die Stallungen der Burg, sondern auch die Quartiere der Sheniloer Drachenreiter. Die Pferde der Garde und der Drachenreiter befinden sich unterhalb der Wohnräume der Krieger und Ritter, um den Weg zu verkürzen. In den beiden langen Reihen der Stände befinden sich insgesamt wohl an die achtzig Pferde, die den Reitern, aber auch den Bewohnern der Burg und anderen Gardisten gehören. Zumeist sind es kräftige Pferde, die jedoch von edler und feingliedriger Natur sind, wie sie in der Region nur die Züchtungen Rahjengarts hervorbringt.

Das Gebäude selbst ist ein Fachwerkbau mit Dächern aus Eiche und wird stets von einem Soldaten oder Gardisten bewacht.

Gebäudeliste

Quellen

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