Camponuovo

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Karte des Stadtteils, zentral der namensgebende Campo Nuovo, nördlich anschließend Piazza Salkya Regina und Rondra-Tempel, im Nordwesten der Argennahafen, im Süden die Ausgrabungsstätte und im Osten das Mauervorland Torneocampos bzw. der eigentlichen Stadt.

Camponuovo ist die erst in den letzten Jahren entstandene westliche Vorstadt Urbasis am Argennaufer und als Stadtteil formell noch gar nicht anerkannt. Überwiegend von zugewanderten Tagelöhnern bewohnt, stellt er mehr noch als Agreppara auf der anderen Seite der Stadt ein Armenviertel dar. Gerade durch den Prestigebau des Rondra-Tempels werden hier aber auch Interessen der Oberschicht sichtbar.

Ausführliche Beschreibung

Wappen Camponuovos (formell: Nachbarschaft des Stiers)

Die erst in den letzten Jahren entstandene und rasant gewachsene Vorstadt Camponuovo vor dem Cassiener Tor ist von Urbasi bislang nicht als eigener Bezirk anerkannt worden, nimmt als formelle ‘Nachbarschaft des Stiers’ aber bereits am Palio teil. In der westlichen Talsenke bis zur Argenna gelegen, hat es sich als Wohnviertel der Ärmsten und mittellosen Zugezogenen etabliert. Die wenigsten Gebäude verdienen hier mehr als die Bezeichnung ‘Bretterbude’ und Straßen existieren abseits der Via Argentia praktisch nicht.

Das Zentrum des Viertels wird vom namensgebenden Campo Nuovo markiert. Er dient in erster Linie als Viehmarkt Urbasis und macht daher zwangsläufig nicht den gepflegtesten Eindruck. In krassem Gegensatz dazu steht allerdings die neu angelegte Piazza Salkya Regina, ein Prestigeprojekt des arivortreuen Adels zum Gedenken der gefallenen Königin, das halb in den Campo hineingebaut wurde. Denn nördlich dieses Platzes erhebt sich am Hang über dem Viertel der ebenfalls recht neue, im historisierenden Stil bosparanischer Säulenanlagen errichtete Rondra-Tempel San Raidri, dem von den Rondrianern nun eine würdige Nachbarschaft geschaffen werden soll.

Die gegensätzlichen Interessen der stolzen Adligen und der um ihre kargen Wohnhütten besorgten Camponuover sorgen dabei für ständige Spannungen – zumal im Süden des Viertels jüngst altbosparanische Relikte entdeckt wurden, die die Ausbreitung des Viertels dort durch eine großflächige Ausgrabungsstätte gleichfalls einschnüren. Davon unberührt bleibt allein der nordwestlich gelegene Argennahafen, an dem das Metall und Erz der Minen im Argennatal (vor allem aus Cassiena) ausgeladen wird.

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