Chetan

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Die Landstadt Chetan liegt an der Mündung des Banquir in den Yaquir. Hier der Ausblick auf die beiden Flüsse, ohne Sicht auf die eigentliche Stadt, welche von Ockerfelsen verborgen ist.
Chetan

Chetan zwischen Pertakis, Arinken und Perainidâl

Wappen
Bild:Chetan.png

Wappen der Stadt Chetan

In Kürze
Region: Yaquirien (Kernlande)
Einwohner: unter 800
Tempel: ING
Herrschaft: Bürgerrat unter Maestra Gilmone Silandris, Einfluss des Signors (sinkend)
Garnisonen: Halbschwadron Sheniloer Drachenreiter, ein bis zwei Dutzend Wachen der Färber
Straßen: Yaquirstraße
Gewerbe: Färber, Töpfer, Ockerabbau, Segeltuche bzw. deren Behandlung
Sonstiges: die Ockerfelsen liegen in der Nähe

Chetan ist ein größerer Marktort an der Mündung des Banquir in den Yaquir, der vor allem für seine Ockerfelsen bekannt ist und von der Yaquirstraße zwischen Pertakis und Vinsalt passiert wird. Auf dem als Weinmarkt bezeichneten Platz im Zentrum des Ortes werden sämtliche Waren verkauft. Aus gelbem und rotem Ocker erbaute Gebäude dominieren das Stadtbild.

In Bosparanischer Zeit war Chetan schon als Oppidum Yaquirii Lutescentis oder kurz Lutescentis bekannt, weil sich vom stark ockerhaltigen Boden der Yaquir gelblich färbt. Von Lutescenta (zur Zeit der Kusliker Kaiser) über Scenta (in der Zeit nach Bosparans Fall) entwickelte sich der Name schließlich zu dem heute bekannten Chetan.

Die jüngere Geschichte der Stadt war von mehreren verschwörerischen Umtrieben gekennzeichnet: 1021 BF sammelte sich dort die Opposition gegen die Verwalterin von Elmantessa, die Gattin des Signors Randulfio Aurandis, Guiliana di Matienna-Aurandis um diese abzusetzen und während des Krieges der Drachen übernahmen dort die Jünger der Götter für einige Monde die Macht. Grund für die Nähe der Chetani zu umstürzlerischen Umtrieben dürfte der relative Reichtum und das Ansehen der Färber und Töpfer sein, die von den Signori und den Herren von Pertakis als "Ockerbauern" stets marginalisiert wurden. Seit dem Ockerraub von Chetan gilt Pertakis, vor allem dessen Gransignor Alessandro ya Ilsandro, als Feind der Stadt. Diese Haltung hat sich seit dem letzten Vormarsch pertakischer Kräfte auf die Ockerstadt im Travia 1033 BF während der Landherrenhändel noch verstärkt.
Mit der Teilung der Domäne zwischen Land und Pertakis-Stadt gelang es Chetan an Shenilos Seite im sogenannten Sheniloer Bund ein Stück Autonomie zu erlangen und einen eigene Bürgerrat zu etablieren. Seit der Sheniloer Landreform gilt Chetan als Stadt mit eigener Signoria.

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