Condottiere

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Ein horasischer Condottiere.

Condottiere (bei Frauen Condottiera, in der Mehrzahl Condottieri) ist die im Horasreich und benachbarten Almada übliche Bezeichnung für den Anführer eines Söldnerhaufens. Sie geht auf die Condotta zurück, die zwischen dem Söldnerführer und seinem Auftraggeber zustande kommt. Spätestens seit dem horasischen Thronfolgekrieg der Jahre 1028 bis 1030 BF zählen sie zu den bedeutendsten Akteuren des horasischen Militärwesens. Die überwiegende Mehrheit der Condottieri ist von adliger Abstammung, wofür das Standartenprivileg eine Ursache ist. Viele sind auch ausländische Spezialisten, die durch den Reichtum des Lieblichen Feldes angelockt werden.

Berühmt – und in Teilen Aventuriens berüchtigt – geworden ist die Condottiere-Kriegsführung, die sich durch ihren oft kalkulierten und nicht selten opportunistischen Einsatz der eigenen Söldnertruppe auszeichnet. In den Tulamidenlanden und Meridiana ist sie als 'blutlos' verschrieen. Tatsächlich legen horasische Condottieri auf die Ausbildung ihrer Söldner einen viel höheren Wert, als dies ihre Pendants in anderen Ländern tun, und scheuen sich wegen der damit verbundenen Kosten in Konflikten einen hohen Blutzoll zu zahlen. Die Zahl der Phex- und Nandus-Gläubigen ist unter ihnen daher auch höher als die der eher zu vermutenden Kor-Anhänger.

Welche Möglichkeiten Condottieri offen stehen, zeigen vor allem die Beispiele Alrigia ya Costermanas, die zur Fürstin von Drôl aufgestiegen ist, Arakne Cosseïras, der Archontin von Pailos, und das des amtierenden Comto Marschalls Maldonaldo da Brasi. Auch Zandor von Nervuk, Horasio della Pena und der "Heiligenmörder" Travian di Faffarallo zählen zu den bekanntesten Vertretern im Horasreich. Berühmte Condottieri der Vergangenheit waren Diomedo da Brasi, der Begründer der Yaquirtaler Pikeniere, der "Schwarze Säbel" Thorben Mescator und Coramar ya Strozza, der schon wegen des Massakers von Parsek im Thronfolgekrieg wohl nie vergessen werden wird.

Bekannte Condottieri der Gegenwart

Bekannte Condottieri der Vergangenheit

Quellen

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