Details der Familie Gerber

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Hier finden sich detaillierte Informationen zur Familie Gerber.

Inhaltsverzeichnis

Familienmitglieder



Historische Gerbers

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Geschichte

Vor 200 Götterläufen zog Franka Gerber, eine Wollfärbermeisterin aus dem Grangorischen, nach Efferdas um für die Familie Changbari die Wolle zu färben. Sie ehelichte den hiesigen Gerbermeister Milo Sariette. Sie erwies sich als fähige Wirtschafterin und konnte bald ihre Färberei erweitern. Ihr Mann konnte ihrer Geschäftstüchtigkeit nicht nachkommen, so überließ er ihr bald auch die Verwaltung seiner Gerberei.

Ihr Enkel Brigon übernahm auch noch die Abdeckerei und die Müllbeseitigung. Seit dieser Zeit wächst das Vermögen der Familie stetig, da alle Familienvorstände ihr Geld umsichtig investierten und nie unnütze Risiken eingingen. Langsam wandelten sich die Familienmitglieder von Handwerkern zu Kaufleuten und letztendlich zu Patriziern.

Isindia Gerber, die Großmutter des derzeitigen Familienoberhaupts Dettmar, war schließlich diejenige, die, nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, dass das Gerber- und Färberhandwerk aus der Stadt verschwinden soll, das Gerberviertel baute. Noch heute sind alle Werkstätten der Familie Gerber in diesem Viertel.

Trotz allem Erfolges muss noch heute jedes Familienmitglied ein paar Monate in den Betrieben arbeiten, damit sie die Arbeit der Angestellten zu schätzen und zu respektieren lernen. Die einzige Ausnahme wurde bisher bei Clarizia Gerber gemacht, sie war zu kränklich dazu. Ein großer Teil des Geldes wird durch die Färberei verdient, da die Familie einige geheime Rezepturen für besondere Farben besitzt, besonders zu erwähnen sei das Efferdisch Blau, ein dunkles Blau mit einem Stich ins Grüne (wird für die Efferd-Kirche gern verwendet); das Gerbergrün, ein dunkles Grün, das die Familie gerne selber trägt, und natürlich das Changbari-Rot, das nur für die Stoffe der Familie Changbari verwendet wird.


Werkstätten

In der Gerberstadt, die von Isindia Gerber gegründet wurde, besitzt die Familie Gerber verschiedene Werkstätten:

  • Besonders zu erwähnen sind hier die Färbereien, in denen zum größten Teil Stoffe und Leder mit günstigen Farben versehen werden. Doch das kleine Färberhaus wird für exklusive Aufträge verwendet. Hier mischen Patriarch Dettmar Gerber oder sein Sohn Hoberto die Farben selber an, die nach einem Geheimrezept der Familie gemischt werden.
  • Neben den Färbereien sind die großen Gebäude der Gerbereien zu finden. Ein Teil wird für die Lohgerberei, ein anderer für die Weißgerberei verwendet. Es wurde versucht, die Gerbbottiche so zu stellen, das der Geruch vom Beleman ins Land geweht wird, damit die Arbeiter immer einen frischen Wind um die Nase haben. So mancher der umliegenden Bauern zeigt sich jedoch eher erbost darüber.
  • Am Rande der Gerberstadt befinden sich die Abdecker, die verendete oder erkrankte Tiere weiterverwerten.
  • Seit kurzem haben die Gerber in der Gerberstadt auch eine Seifensiederei, wo aus den Knochen der Tiere bllige Seife hergestellt wird. Sie experimentieren gerade auch mit einer Seife aus Olivenöl, der sie verschiedene Duftöle zufügen.
  • Gerade wird an einem neuen und sehr massiven Steinhaus gebaut. Ersten Aussagen zufolge soll hier ein Alchemielabor entstehen, um die Qualität der Farben zu steigern und auch den Gerbprozess zu optimieren.


Klientel

Die Leute, die die Gerberstadt bewohnen, sind den Gerbers sehr verbunden, da diese sehr großzügig sind und den Leuten günstige Darlehen anbieten und auch so manchen Dukaten verschenken. Aber auch die eigenen Arbeiter sprechen gut von den Gerbers und freuen sich, wenn sie nach der Beendigung eines Großauftrages vom Familienoberhaupt ein Fässchen Wein oder Bier spendiert bekommen. Außerdem hat jeder der Arbeiter einen Tag in der Woche frei.

Ein mehrstöckiges Steinhaus beherbergt den Instandhaltungstrupp der Kanalisation. Seit der Plünderung der Gerberstadt, wurde dieser Trupp aufgestockt und bewaffnet (Böse Zungen behaupten, sie seien der Schlägertrupp der Gerbers!). Neben den Werkstätten unterhalten die Gerbers ein Badehaus (Angestellte können sich dort sehr billig reinigen!), ein Wirtshaus und ein Waisenhaus.

Ende Rahja, zum Reinigungsfest der Hesinde, werden die Werkstätten für eine Woche geschlossen. Zuerst werden alle Werkzeuge und Bottiche gereinigt, danach reinigen sich die Leute selber. An den letzten beiden Tagen spendieren die Gerbers einige Ochsen und Fässer Wein, womit sie sich für die Arbeit und Treue der Arbeiter bedanken.

Persönliche Werkzeuge