Efferdas im Krieg der Drachen

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(1028 - 1030 BF)

siehe auch: Horasischer Thronfolgekrieg


20. Efferd 1028: Baronin Elanor verlässt den Kronkonvent zu Arivor mit dem Ausspruch „Hier wird kein König gemacht, dafür andernorten Grafen." und begibt sich nach Belhanka.

26. Efferd 1028: In Belhanka kommt es zu einem Aufruhr des Pöbels vor dem Pallazzo des Grafen Crasulet, den die Baronin von Efferdas entgegen allen Rechts mit 2 Bannern ihrer Garde zerstreut. Der Graf wird in seinem eigenen Pallazzo in Schutzhaft genommen.

27. Efferd 1028: Meastra Pervalia ya Terdilion erklärt die Angelegenheit zur Grafensache, Ihre Schwester Fiaga eilt aus Arivor nach Belhanka.

29. Efferd 1028: Ein Treffen zwischen Lutisana ay Oikaldiki, der Gräfin von Thegûn und Gattin von Timor Firdayon und der Baronin von Efferdas endet in eisigem Schweigen. Die Thegûnerin schlägt das Angebot der Baronin ‚Gefolgschaft gegen den Grafentitel´ aus, das Verlöbnis der beiden Kinder der Damen wird gelöst.

1. Travia 1028: Geheimtreffen zwischen Elanor von Efferdas und Fiaga ya Terdililion bei Toricum. Beide Damen einigen sich auf die Unterstützung Aldares und versprechen sich ihre Kinder, sobald Lanena ya Terdilion vom Grafen von Belhanka als sein eigen Kind anerkannt wurde.

10. Travia 1028: Die Baronin von Efferdas lässt verlauten, dass allein Aldare rechtmäßige Königin des Lieblichen Feldes sei und ruft alle ihre Gefolgsleute auf es ihr gleich zu tun.

Ab Mitte Travia 1028: Die Baronin von Efferdas lässt überall im Lieblichen Feld und auf den Zyklopen Landsknechte anwerben.

23. Travia 1028: Mendolo di Punta wird durch Elanor von Efferdas zum General-Protektor von Sewamund ernannt. In der folgenden Zeit plündert der efferdische Adelige Stadt und Land so gut es geht aus.

18. Travia 1028: Baronin Elanor schlägt ein Angebot Barons Ariano von Treuffenau-Veliris auf Seiten der Galahanisten zu wechseln aus. Die Ehe zwischen dem Bruder der Baronin Ebius von Efferdas und Rondrajane von Treuffenau-Veliris der Tochter des Barons wird (offiziell wegen Kinderlosigkeit) annulliert.

3. Boron 1028: Die Leiche der Signora Elwine Asmodena von Berlînghan-Efferdizza wird bei Toricum an Land gespült. Die Signora stand nach einer Verschwörung gegen die Baronin unter Hausarrest. Offiziell werden die Mörder nie gefasst, die Liste der Verdächtigen ist jedoch lang.

20. Boron 1028: Der Herr von Letran unterstellt seine Rondrianer im Angesicht der Galahanschen Bedrohung im Terubischen der Baronin von Efferdas.

27. Boron 1028: Ein für die Gegend völlig untypischer Wintereinbruch zwingt den vereinigten efferdische und letraner Heerhaufen in Südterubien zur Umkehr nach Letran. Die Versorgung des Heerhaufens lässt Letran ausbluten.

19. - 24. Tsa 1028: Bei der belhankaner Turnei zeigen sich Fiaga ya Terdilion und Elanor von Efferdas fröhlich miteinander scherzend. Ihre Kinder Lenana und Eslam jedoch werden nur kurz schweigend miteinander gesehen.

10. Phex 1028: Das efferdische Heer marschiert erneut von Letran aus gen Terubis. Während sich einige terubische Adelige dem Heerbann anschließen, kommt es zu Scharmützeln mit den Truppen der Westfar-Weilenscheins.

21. Phex 1028: Castello Weilenschein fällt durch Verrat in die Hände der Baronin von Efferdas. Sie lässt es plündern und niederbrennen.

28. Phex 1028: Das efferdische Heer rückt von Norden und Süden auf das Belagerte Terubis vor.

29. Phex 1028: Die Befreiung von Terubis endet mit einem Triumph für die Baronin von Efferdas, die sich als Befreierin von Terubis feiern lässt.




Die Befreiung von Terubis

Datum: 29.Phex 1028

Sieger: Efferdier

Für die Galahanisten: 50 Reiter, 100 Bogenschützen, 300 Fußkämpfer

Für die Efferdier: 250 Reiter, 200 Hellebardieri, 100 Schwertkämpfer

Bedeutende Tote: Tilaisan von Letran-Striazirro, Herr von Letran

Verlauf: Die Galahanisten haben sich auf einem Hügel nahe Terubis eingegraben. Elanor lässt ihr Hauptheer schon morgens südlich des Hügels Aufstellung nehmen, wartet aber ab. Zur Mittagsstunde sorgt ein Scheinangriff efferdischer Kürassiere von Norden her für Verwirrung in den Reihen der Galahanisten. Daraufhin lässt die Baronin die schwere Letraner Reiterei das Zentrum der Galahanisten stürmen. Den Letranern gelingt es unter schweren Verlusten die Schlachtordnung der demoralisierten und geschwächten Galahanisten aufzulösen, sodass die in Keilform nachrückenden Infanteristen leichtes Spiel haben. Die 4 Schwandrone Kürassiere schließlich vereiteln alle Fluchtversuche der Geschlagenen, so dass die Allermeisten Galahanisten gefangen gesetzt werden.



06. Peraine 1028: Baronin Elanor erklärt, die Herrschaft Efferdizza sei aufgelöst und firmiere fürderhin als Stadtmark Efferdas.

15. Peraine 1028: Ebius von Efferdas, der Bruder der Baronin ehelicht die Tochter des Herrn von Valderas, Sovilai di Punta

03. Ingerimm 1028: Die Nachricht, dass sich Belhanka zur Republik erklärt hat erreicht Efferdas. Der Adel ist empört, die Bürgerschaft applaudiert. Pro-belhankanische Umzüge werden durch Söldner zerstreut.

06. Ingerimm 1028: Der efferdische Heer verlässt Efferdas gen Toricum. Die efferdischen Bürger atmen auf.

08. - 12. Ingerimm 1028: Das Heerlager von Toricum. Das Heer der Baronin wird aufgestockt. Cavaliera Aliesa Priscanti di Punta schickt nur wenige Mannen zum Feldzug, da sie Übergriffe befürchtet. Das in ihren Diensten stehende Banner der Brüder des Blutes verbleibt in Sikras.

13. Ingerimm 1028: Baronin Elanor überquert den Sikram und erklärt sich zur Gräfin von Belhanka.

15. Ingerimm 1028: Die Schlacht auf den Rosenfeldern. Die Belhankaner verteidigen ihre Republik. Baronin Elanor zieht sich geschlagen und gedemütigt nach Efferdas zurück. Truppen der Torrems verlassen den Heerbann und kehren nach Toricum zurück.



Die Schlacht auf den Rosenfeldern

Datum: 15.Ingerimm 1028

Sieger: Belhankaner

Für die Belhankaner: 100 Reiter, 350 Fußkämpfer sowie einige Irreguläre

Für die Efferdier: 200 Reiter, 250 Hellebardieri, 150 Schwertkämpfer, 150 Armbrustiere



16. Ingerimm 1028: Die Kunde der Niederlage erreicht Efferdas. Begeisterte Bürger rufen unter Federführung der Familie Raloff die Republik Efferdas aus. Der zurückhaltende Bürgermeister Vitello Taladur Slín wird abgesetzt. Die Patrizier beginnen Söldlinge anzuwerben. Freivogt Barabo Salinas di Punta, der in Abwesenheit der Baronin diese vertrat, wird unter Hausarrest gesetzt. Aliesa di Punta erfährt von der Festsetzung ihres Oheims und bittet dessen Schwager aus dem Hause di Onerdi um Waffenhilfe.

20. Ingerimm 1028: Die horaskaiserlichen Seesöldner schließen sich den Aufständischen an, Festungskommandant Brigon Salinas di Punta verschanzt sich mit einigen Getreuen.

23. Ingerimm 1028: Das geschlagene efferdische Heer nähert sich über Valderas Efferdas. Die Patrizier verweigern dem Restheer den Zugang zur Stadt. Die Baronin beginnt mit einer halbherzigen Belagerung der Stadt. Marodierende Söldlinge plündern Höfe in Valderas und um Efferdas. Unter den efferdischen Gardisten kommt im Angesicht eines drohenden Kampfes gegen die eigene Heimatstadt zu Unruhe.

25. - 30. Ingerimm 1028: Wiederholte Scharmützel zwischen Adelstruppen und Bürgerlichen schwächen beide Seiten, unter den Adelstruppen kommt es zu ersten Versorgungsengpässen.

28. Ingerimm 1028: Aufstände in Toricum: Toricumer Bürgerliche proben den Aufstand und versuchen die Gewalt in der Stadt zu erlangen. In den folgenden Tagen kommt es immer wieder zu Straßenkämpfen, ohne, dass eine Seite die Oberhand gewinnt, da die Torrems die Festung, den Palagio Phalaxani und ihr Hauskloster halten können. Selinde Torrem entschließt sich auf Entsatz zu warten. Der Zunftmeister der Kaufleute von Toricum, Bassanio Changbari, bemüht sich, Verluste auf Seiten der Bürger zu minimieren. Er ruft immer wieder zur Einigkeit auf, unterstützt insgeheim aber die bürgerlichen Aufständigen mit finanziellen Mitteln. Eine gravierende Verschärfung des Klimas tritt jedoch ein, als bekannt wird, dass ein Mob über den Boronanger in die unteren Gewölbe des Hausklosters eindringen und sich mutmaßlich Zugang zur Grablege des Hauses Torrem verschaffen konnte.


29. Ingerimm 1028: Brückenaufstand zu Torremund. Neu- und Alt-Torremunder werfen den jeweiligen Adel aus der Stadt und beginnen die während einer Adelsfehde zerstörte Brücke über die Torre wieder aufzubauen. Viele Adelige fliehen nach Efferdas. Drago Ariando Torrem, der einstige Stadtherr, zieht sich nach Castel Torremolino zurück, auf den unweit der Stadt gelegenen Stammsitz der Torrems. Nur Allesandro Torrem, der Efferdgeweihte, kann sich auf der Grundlage seines sakralrechtlichen Status in Torremund behaupten und vor Ort bleiben.


01. Rahja 1028: Aufgrund immer größerer Versorgungsengpässe und der Bedrängung von mehreren Seiten zieht sich das dezimierte Heer der Baronin Richtung Ranaqides zurück.


02. Rahja 1028: Truppen der di Onerdis erreichen Sikras. Nach kurzer Unterredung zwischen Luca di Onerdi und Aliesa di Punta sichern beide den Torrems ihre Hilfe zu und marschieren Richtung Toricum. Der Ruf „Erst Toricum, dann Efferdas!" eilt dem (mit knapp 150 Mann relativ kleinem) Heerbann voraus. Hier erhofft man sich eine Vereinigung mit dem Heer der Baronin.

03. Rahja 1028: Aufstände in Valderas und der Stadtmark Efferdas: Salzpächter aus Valderas lehnen sich gegen Adel und Patrizier auf und schütten schon gewonnenes Salz wieder ins Meer (Salzaufstand). Gerber, Wollfärber, Bauern, Tagelöhner und anderes einfaches Volk, das unter den Verhältnissen in der Baronie leidet, schließt sich an. Vermehrt kommt es zu Übergriffen auf Schafherden der Changbari. Erst zu spät erkennen die Aufständischen, dass auch Herden von freien Schafbauern zum Teil stark dezimiert wurden, was den völligen Existenzverlust für die betroffenen Familien bedeutet. In der Folge kommt der Handel in Efferdas zum Erliegen. Mancher Gutshof wird ein Raub der Flammen, viele Landadelige fliehen. Aufgrund der Aufstände und logistischer Probleme verzögert sich der Aufbruch der in Toricum versammelten Truppen.

05. Rahja 1028: Das Heer der Baronin erreicht das Lustschloss der Efferdas in Ranaqides. Sie lädt die Heerführer der Torrems, di Onerdi und di Punta zu Unterhandlungen. In den folgenden Verhandlungen fordern die Adeligen weitreichende Rechte für ihre Unterstützung. Die Verhandlungen geraten deswegen erheblich ins Stocken und werden mehrfach unterbrochen. Auch nach Tagen kommt es nicht zu einer Einigung.


10. Rahja 1028: Gerüchte über einen bevorstehenden Einmarsch eines Heerbanns der Weilenschein-Westfars verbreiten sich in den unterschiedlichen Lagern. Während weiterhin Aufstände wüten, wird der Druck immer größer, da man auch ein Eingreifen Belhankas befürchtet.

11. Rahja 1028: Von Hunger geplagte Flüchtlinge, Tagelöhner, Handwerker usw. reißen die Herrschaft in Toricum an sich. Sie sperren die Brücke über den Sikram, indem sie das Vorwerk der Festung stürmen, und plündern sämtliche Flussschiffe. Der Handel auf dem unteren Sikram kommt zum Erliegen. Der Senat von Belhanka ist alarmiert.


12. Rahja 1028: Im Geheimen durch Cantaro Salinas di Punta, Stadtvogt von Toricum angestiftet, brennt ein marodierender Söldlingshaufen einen Gutshof in Valderas nieder, auf dem dessen Bruder, der Erbsignorino Berneldo Salinas di Punta samt Frau und Kind residiert. Die Leichen des erhängten Berneldos und seiner Frau werden erst Tage später gefunden und bestattet. Der Sohn der Beiden kann nach einigen Tagen von einer herumreisenden Heldengruppe gefunden und nach Efferdas gebracht werden.

13. - 18. Rahja 1028: Aufgeschreckt durch die jüngsten Bluttaten, durch den immer größer werdenen Druck von Außen und vermittelt durch die Rahja-Kirche beginnen Patrizier und die Adelsfraktion mit Verhandlungen. Nach langem Suchen nach einem geeigneten neutralen Verhandlungsort sieht Massimiliano Changbari, Oberhaupt des Handelshauses Changbari, wegen der Dauer der Suche die Verhandlungen gefährdet und schlägt das Städtchen Chintûr vor. Alle Seiten akzeptieren den Verhandlungsort. Während der Verhandlungen versuchen Patrizier, wie auch Adelige ihre Macht weiter auszubauen, während die Baronin bemüht ist, ihre Pfründe zu wahren. Am 18. Rahja kommt es mit der Verkündung der Chintûrer Urkunde zur Bestätigung der Republik Efferdas. Der Baronin werden Titel und Ländereien in Efferdas erblich zugesichert. Viele freiherrlichen Rechte und Pflichten gehen auf den neugegründeten Senat über, der aus den Mitgliedern der Adels- und Patrizierfamilien gebildet wird.

19. Rahja 1028 - 25. Rahja 1028: Unter dem Beifall von Adel und Patriziat schlagen die geeinten Truppen zunächst die Aufstände in Valderas und Efferdas nieder. Einige gut platzierte Söldlinge beenden die Übergriffe auf Schafherden. Während der Namenlosen Tage ist zwar der Aufstand schon zu großen Teilen niedergerungen, lediglich noch einige Truppen der Baronin machen Jagd auf Delinquenten. Infolge der Jagd kommt es zu einigen blutigen Urteilen. Zahlreiche Standgerichte enden mit einem Todesurteil „im Namen der Gräfin", was Elanor von Efferdas den Beinamen „Grausame Gräfin" einbringt. Währenddessen erarbeiten und beschließen der Adel und das Patriziat von Efferdas das neue Staats- und Verwaltungssystem - den Senat. Man einigt sich auf ein Wahlrecht, das die wahre Macht in der Republik in die Hände der reichen Patrizier und der Adeligen legt, der Senat soll stets aus sechs Patriziern und sechs Adeligen bestehen. Dennoch räumt man auch dem aufstrebenden Bürgertum, das nicht zum direkten Patriziat gehört, einige Rechte ein. Besonders die stark Hesinde und Nandus verpflichteten Gerber treten als Sprecher des gemeinen Stadtbürgertums auf und gewinnen dort weitere Sympathien. Erste Wahlen werden vorbereitet.

21. Rahja 1028: Elanor von Efferdas wird nach Belhanka zitiert, wo sie endgültig ihren Ansprüchen auf die Grafenwürde entsagt, indem sie öffentlich ihre Perücke verbrennt. Sie wird unter der Auflage „den Handel auf dem Sikram alsbald zu sichern" zur Condottiera der Republik Belhanka ernannt.

27. Rahja 1028: Nach Unterredungen mit der Baronin rücken torremsche Truppen auf Toricum vor, während sich ein Heer der Baronin nach Torremund aufmacht.

29. Rahja 1028: Selinde Torrem gelingt es in Toricum die Bürgerlichen auf ihre Seite zu ziehen, indem sie per Dekret das Amt eines Capitano del Popolo schafft. Valerio Changbari, ein Patrizier mit einer weitreichenden Klientel, wird per Akklamation auf der Piazza della Signoria in dieses Amt gewählt.

30. Rahja 1028: Das Heerbann der Torrems wird mit Hochrufen in Toricum empfangen, während auf dem Hauptplatz schon die Prozesse gegen die Anführer des Pöbels vorbereitet werden. Die Truppen der Baronin finden die Stadttore von Torremund, dessen Bürger sich keiner Adelsherrschaft mehr unterwerfen wollen und fest entschlossen sind, ihre neue Freiheit zu verteidigen, verschlossen vor. Unterdessen tobt im Urbetischen ohnehin noch der Krieg zwischen Urbetern und Timoristen.

01. Praios 1029: Unterstützt von Adel und Patriziat wird zum zweiten Mal die Republik Efferdas ausgerufen.

02. - 05. Praios 1029: Die Wahlen zum Stadtrat finden statt. Euphorische Stimmung verbreitet sich in der Stadt. Man feiert zum einen die Rückbesinnung auf alt-bosparanische Werte und Tugenden und den Eintritt in eine neue Zeit. Die Renascentia - Idee verbreitet sich sowohl im gemeinen Volk wie auch in der aristokratischen Herrscherschicht, die nun Adel und Patriziat gleichermaßen umfasst. Die neue Bildung des Aquamarinrates erfolgt eher beiläufig während einer Teegesellschaft im Schloß der Baronin.

06. Praios 1029: Die Ergebnisse der Wahl werden verkündet. Der Senat der Republik, dem neben den Raloff, Changbari, Gerber, Kanbassa, Vinarii, Slin, Efferdas, Torrem und di Punta auch die ya Pirras, die di Camaro und die di Onerdi angehören, wird konstituiert.

Anfang Praios 1029: Efferdische Söldner setzen über die Torre und belagern die Stadt nun beiderseitig, über den Fluss kann diese jedoch noch versorgt werden, zumal sowohl der berlînghantreue Vogt von Antorre als auch die efferdischen Patrizier (durch eine Politik der Ablenkung Elanors in Efferdas) die Torremunder insgeheim unterstützen.

Mitte Rondra: Infolge des urbetischen Siegeszugs in den Neun Schlachten von Urbet muss sich das (ohnehin nur halbherzig belagernde) efferdische Heer vom östlichen Torreufer zurückziehen, kurz darauf erreicht auch ein kleines Heer der Urbeter die Stadt

Anfang Efferd: Die Torremunder verhandeln mit Efferdiern und Urbetern gleichermaßen, da sich die Prioritäten der Adligen seit dem letzten Waffengang 1027 (vor allem angesichts des tobenden Thronfolgekriegs) geändert haben, arrangieren diese sich mit der Bürgerherrschaft, erhalten aber an den Brückenzoll geknüpfte Tributzahlungen von der Stadt.

15. Efferd: feierliche Begründung des Pontorriats Torremund, Wahl Felber Planurios (Papiermüllerfamilie aus Planûr und Torremund, verwandt mit den efferdischen Gerbers) zum Custos Pontorrianus Primus (erster eines fünfköpfigen Gremiums gewählter städtischer Verwalter und symbolischer Hüter der Brücke). Felber ist über seine Gattin Ginaya Origan (Rinderzüchterfamilie aus Ovriola und Torremund) verwandt mit der efferdischen Familie Gerber.

Mitte Travia 1029 BF: Elanor von Efferdas weilt in Belhanka, wo sie vom Ergebnis der Verhandlungen zwischen der Stadt und Timor Firdayon in Kenntnis gesetzt wird. Zwar schäumt die Baronin vor Wut, sagt jedoch zu, fürderhin Kaiser Timor zu unterstützen. Besiegelt werden soll dieser Pakt durch die Heirat des Delphins von Efferdas Eslam von Efferdas mit Traviane Ilsurer.

Spätsommer/Frühherbst 1029 BF: Toricumer Weinkonflikt: Das Haus Torrem und das Haus Urbet-Marvinko auf der einen Seite sowie die Republiken Belhanka und Efferdas auf der anderen kämpfen bei Toricum um die Macht am unteren Sikram. Der Urbasische Aufstand und der Rückzug Traviano von Urbet-Marvinkos entscheidet den Konflikt zugunsten der Republiken. Toricum und die Torrems sind gezwungen den Schulterschluss mit Efferdas zu suchen.

Anfang Firun 1029 BF: Nachrichten vom Krönungszug Königin Salkyas erreichen Efferdas. Eigenmächtig nimmt Elanor von Efferdas Rondriva von Letran, die Erbsignorina von Letran, als Geisel, um Efferdas die Treue ihrer Mutter Elliane von Letran-Striazirro und der letraner Rondrianer zu sichern.
Ihre Bemühungen den befürchteten Zug der Ardariten gen Süden schon bei Letran aufzuhalten, scheitert am Widerstand des Senats, der sämtliche Truppen für die Verteidigung der noch kaum befestigte Stadt in Efferdas halten will oder aber wie die Familie di Onerdi mit Salkya sympathisiert. Schließlich entsendet die ehemalige Baronin nur wenige ihrer persönlichen Truppen unter Führung von Cordovan di Malavista gen Letran.

14. Firun 1029 BF: Die Herrin von Letran verweigert Königin Salkya die Gefolgschaft Letrans. Nach nur kurzem Gefecht unterliegen die wenigen Verteidiger der Stadt und werden mit der Aufforderungen, "dass Efferdas und Belhanka sich ihrer (Königin Salkyas) gerechten Sache anschließen mögen" zurück gen Efferdas geschickt.

bis Mitte Phex 1029 BF: Die Herrin von Letran versucht besonders den Altadel von Efferdas auf Seiten Salkyas zu ziehen. Sie stimmt darum schließlich auch einem Verlöbnis Ihrer Tochter mit Broderico von Efferdas zu.

20. Phex 1029 BF: Die Kunde vom Tod Königin Salkya Firdayons erreicht Efferdas. Elliane von Letran-Striazirro wählt den Freitod.

21 Phex 1030 BF: Nach Ablauf des Trauerjahres heiratet Rondriva von Letran Broderico von Efferdas ä.H.. Das Paar lässt sich wieder in Letran nieder und widmet sich dem Wiederaufbau der Stadt.

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