Erste Dämonenschlacht

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Erste Dämonenschlacht
Datum: 568 v. BF
Ort: Felder vor Gareth (heutige Dämonenbrache)
Ausgang: Vernichtung aller beteiligten Armeen
Konfliktparteien
Bosparanisches Reich Garether Aufständische und Unterstützer
Befehlshaber
Fran-Horas Hlûthar von den Nordmarken

Die Erste Dämonenschlacht, auch die Schlacht der vier Armeen genannt, war eine desaströse Schlacht, in der Fran-Horas, der Kaiser des Bosparanischen Reiches zur Niederschlagung eines Aufstands in der Stadt Gareth und weiteren Teilen der nördlichen Reichsprovinzen eine Vielzahl von dämonischen Wesenheiten herbeirief. Diese wandten sich nicht nur gegen die Aufständischen, sondern auch die kaiserlichen Legionen selbst. In der Folge trat der Kaiser, der die Katastrophe als einer von wenigen überlebte, kaum noch öffentlich in Erscheinung – und spätestens mit seinem Tod vier Jahre später brachen die Dunklen Zeiten an.

Vorgeschichte

Inhaltsverzeichnis

Der Konflikt zwischen der kaiserlichen Zentralmacht und der aufstrebenden Stadt Gareth nahm 619 v. BF seinen Anfang, als Haldur-Horas den Garethern nach einem Besuch in der Stadt horrende Steuererhöhungen auferlegte und diese daraufhin rebellierten. 618 v. BF ließ Haldur die Stadt für 200 Tage belagern, ehe sie sich fügte. Zwei Monate später wurde er selbst ermordet. Fran wähnte die Mörder seines Vaters stets unter den Garethern und ließ über Jahrzehnte hinweg immer wieder wahllos Bürger der Stadt nach Bosparan verschleppen und dort zu Tode foltern. 569 v. BF brach dann der zweite Garether Aufstand aus.

Schlachtverlauf

Nachdem eine erste kaiserliche Armee in der von vielen Feinden der Tyrannei Frans verstärkten Stadt Gareth auf eine doppelt so große Übermacht traf, eilte der Kaiser selbst mit einem zweiten Heer hinterher. Auch der Siebenstreichträger Hlûthar von den Nordmarken brachte aus den nordwestlichen Reichsprovinzen jedoch weiteren Entsatz für die Aufständischen. Als die Garether dies sahen, wagten sie deshalb den Ausfall. Die entbrennende Schlacht forderte auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll, wendete sich aber mehr und mehr zugunsten der Aufständischen. In dieser Situation beschwor der Kaiser auf seinem Feldherrenhügel dämonische Mächte, die zunächst das Heer der Aufständischen, danach zum Entsetzen Frans allerdings auch die Bosparaner nahezu bis auf den letzten Mann niedermachten.

Folgen

In der Ersten Dämonenschlacht fielen viele wichtige und einflussreiche Persönlichkeiten, darunter der später heilig gesprochene Hlûthar. Dieser Blutzoll war so hoch, dass gerade in den nördlichen Reichsprovinzen vielerorts Recht und Ordnung völlig zusammenbrachen. Fran-Horas sprach und aß nach seiner Rückkehr mit wenigen Getreuen nach Bosparan der Legende nach nie wieder, lebte abgeschottet im kaiserlichen Palast aber noch vier Jahre, bevor er unter mysteriösen Umständen für immer verschwand. Spätestens dies markierte den Anbruch der Dunklen Zeiten. An verschiedenen Orten des Kontinents bildeten sich Enklaven von Flüchtlingen vor dem allgegenwärtigen Chaos, so etwa auf den Zyklopeninseln (z.B. in Palakar), im Koschgebirge oder in Alhanien.

Das Beschwörungsritual Fran-Horas' vollführten später auch Hela-Horas in der Zweiten Dämonenschlacht und Borbarad in der Dritten Dämonenschlacht trotz der katastrophalen Erfahrungen damit wieder.

Quellen

Reich des Horas, Seiten 18-19

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