Familie ya Malachis

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Familie ya Malachis   Besitzungen & Gefolgsleute    
Familie ya Malachis
Familienwappen
Palazzo in Marudret
Horasreich
Familienwappen
Stammsitz und weitere Besitzungen

Wappen: rote Harpyie vor Silber zu Grün gespaltenem Schild
Wahlspruch: "Fortiter in re, suaviter in modo" (in etwa: Stark in der Tat, milde in der Art)
Stammsitz: Palazzo ya Malachis in Marudret
Schutzpatrone: Hesinde und Tsa
Oberhaupt: Mastrade ya Malachis (Prinzipalin von Marudret)
Berühmte Ahnen: Samandris ya Malachis (legendäre Gründerin der Familie), Callistus ya Malachis (bekannter Barde)
Einfluss: sehr groß in Marudret
Ansehen & Ruf: ehrgeizig und aufstrebend, aber auch künstlerisch und feinsinnig
Charakter & Auftreten: selbstbewusst, diplomatisch, pragmatisch
Freunde & Verbündete: Familie Flaviora, Familie vom Rauhen Berg, Familie Zorgazo
Besonderheiten: Die meisten Familienmitglieder sind musisch oder künstlerisch begabt.
Bespielt von: Cassian

Die Familie ya Malachis gehört zum Patriziat der Stadt Marudret in der südöstlichen Urbasiglia. Sie lebte lange vor allem von ihren Phraischafherden an den Hängen der Goldfelsen, hat sich aber in den letzten Jahren mehr in Richtung Handel orientiert. Ihre wichtigsten Handelsbeziehungen unterhält sie ins nahe Urbasi und zur dortigen Wollzunft, die aus der Phraischafwolle Phraioratuch fertigt.

Historie der Familie

„Unsere Vorfahrin, meine Lieben, lebte einst in den Bergen als Hirtin. Ihr Name war Samandris. Furchtlos und verwegen war sie und fürchtete nicht die wilden Kreaturen der Berge, so dass sie ihre Herden hoch hinauf führte, auf die fruchtbarsten und fettesten Almen. Eines Tages, als sie wieder hoch in den Bergen weilte, hörte sie einen lieblichen Gesang, der ihr Herz berührte und sie folgte dem Klang.
Hoch in einer Steilwand sah sie schließlich einen Höhleneingang. Dort saß, umringt von einer Schar wilder Harpyien ein schöner Jüngling und sang. Die wilden Druden waren gebannt von der Stimme des Jünglings und hatten ganz vergessen ihn zu zerreißen. Samandris zögerte nicht lange und erklomm die schroffen Felsen. Nur mit ihrer Schleuder und ihrem Hirtenstab bewaffnet, stellte sie sich den chimärischen Weibern und errettete den jungen Sänger aus ihren Klauen. Als der Jüngling ihre Tapferkeit sah, entbrannte auch sein Herz in Liebe und er beschloss bei der Hirtin in den Bergen zu bleiben, obwohl er doch ein Prinz unter den seinen war. Der König aber schenkte dem jungen Paar das Tal der Harpyien, und so lebten sie von da an glücklich und in Frieden.“


So weit ein altes Märchen, das in der Familie ya Malachis erzählt wird, wenn man nach den Ursprüngen der Familie fragt oder nach der Bedeutung ihres Wappens. Wann und ob sich diese Geschichte so zugetragen hat, lässt sich nicht nachweisen, da es keinerlei schriftliche Beweise gibt. Fakt ist allerdings, dass eine Samandris ya Malachis wie so viele nach dem Unabhängigkeitskrieg von König Khadan mit Land und Titel belehnt wurde.

Die nächste Generation war es die Familie zufrieden ihre Schafherden zu mehren und von deren Wollertrag ihre Ländereien in den Bergen zu bewirtschaften. Erst Callistus ya Malachis änderte dies. Er lebte von 790 bis 855 BF und wurde bekannt als König Alborns Barde. Alborn nahm den begnadeten Sänger während seiner Zeit auf der Albornsburg in seine Dienste und bis zum Tod des Königs weilte dieser an der Seite seines Herrn. Als der König schließlich 841 BF verstarb, bedachte er seinen Barden mit einer großzügigen Leibrente. Mit diesen nicht unerheblichen finanziellen Mitteln erwarb sich der Sänger eine Villa in Marudret und unterstützte den Einstieg seiner Familie in den Handel. Die Schafzüchter aus den Bergen wurden zu Wollhändlern in der Stadt und der Aufstieg der ya Malachis ins Patriziat Marudrets begann.

Bergessia ya Malachis

Den finalen Sprung in die Führungsspitze der Stadt schaffte schließlich Bergessia ya Malachis. Sie wusste den Baronswechsel in Marudret für sich zu nutzen. Die ya Malachis unterstützten von Anfang an die Politik Macrins vom Rauhen Berg und gingen das Risiko ein sich an der Brokatmanufaktur, die der junge Baron ansiedelte, finanziell hoch zu beteiligen. Nachdem Bergessia 1012 BF den Feldzug des Barons ins Neue Reich mit einer Abordnung Schützen von ihren Ländereien unterstützte, wurde sie zur Prinzipalin der Stadt Marudret und behielt dieses Amt, bis sie schließlich im Winter der Tränen 1029 BF durch marodierende Söldner während des Thronfolgekriegs zu Tode kam.

Als 1014 BF die neu gegründete Akademie der Künste und Kultur zu Marudret die Förderung durch die Krone verlor und somit finanziell vor dem Aus stand, sprang auch hier die Familie ein, nicht ohne vom Baron dafür Sonderrechte für die Stadt zu erhandeln, u.a. das Stapelrecht. Sowohl Bergessia selbst als auch ihre älteste Tochter festigten die Stellung der Familie durch geschickte Heiratspolitik. Durch die Heirat mit Carolan Flaviora etablierte die Familie eine stabile Handelsbeziehung zu den großen Weber- und Färbereien in Urbasi. Die Verbindung mit der Familie de Breccia sicherte die Zusammenarbeit in der Brokatweberei.

Nach Bergessias Tod folgte Mastrade Lamea ihr im Amte nach. Der geschickten Händlerin oblag es schließlich während der Marudreter Fehde die Stadt vor größerem Schaden durch die Söldner Graf Croenars zu bewahren. Sie tat dies, indem sie vordergründig die Besatzer unterstützte. Insgeheim organisierte sich das dem Baronshaus vom Rauhen Berg treue Patriziat aber unter dem Deckmantel des Kollegiums der Akademie der Künste und legte den Besatzern Steine und Hindernisse in den Weg, wo es nur ging. Der Prinzipalin Mastrade kam es sehr gut zupass, dass sie zu dieser Zeit von Tsa gesegnet war, so behelligte sie die Besatzer mit jedweder Bagatelle, war aber andererseits immer, wenn etwas zu tun war, unpässlich. Seit dem Albornsburgfrieden ist sie bemüht der neuen Landstadt ihre erstrittene Eigenständigkeit zwischen den beiden Baronien Mardilo und Marudret zu sichern.

Stammtafel

Sanjana

Alle Lebensdaten nach Bosparans Fall.


Spielerfamilien
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Sewamund
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