Geschichte Urbasis: Gonfaloniere Romualdo di Salsavûr

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Romualdo di Salsavûr

Die Amtszeit Romualdo di Salsavûrs als Gonfaloniere Urbasis löste 1033 BF jene Miguel Flavioras ab. Sie war maßgeblich von der noch am Folgetag der Wahl ausbrechenden Marudreter Fehde mit Graf Croenar von Marvinko geprägt. Die Silbertaler Bank trennte sich bis Ende 1034 BF von all ihren Tochterbanken. Mit Amaldo Balestrianos Selbstmord starb ein Patriziergeschlecht aus. Der urbasische Zweig des Hauses da Brasi ging im jüngeren Haus della Pena auf. Träume von Salkya beherrschten Stadtgespräch und Politik in der auslaufenden Amtszeit. Romualdos zweite Amtszeit ab 1035 BF fällt weitgehend in die Zeit nach der Feuernacht.

Inhaltsverzeichnis

Zeittafel

1033 BF


Priori 1033-1035 BF
P. curatoris Tarquinio della Pena
P. iuris Danilo Silbertaler
P. militaris Romualdo di Salsavûr
P. pecunis Panthino von Urbet
P. ruris Miguel Flaviora
P. structuris Alessandero dell'Arbiato
P. urbis Leomar della Pena

Findualia von Marvinko
Parsilius della Turani
  • Anfang Hesinde: Panthino von Urbet kündigt als Konsequenz des Zusammenbruchs der Geronsbank in Shenilo Sparmaßnahmen für die Fürstliche Gemeinde an, die als Anteilseignerin der Silbertaler Bank auch vom Zusammenbruch betroffen ist. Der erste seiner bald berüchtigten ‘rationalen Briefe’ geht nach Shenilo und stellt die urbasische Finanzierung des Architektur-Bereichs der Volks- und Handwerksschule ein. Es folgen bis zum Ende seiner Amtszeit als Priore pecunis gewaltige Umwälzungen in der Bank (siehe Silbertaler Bank#Zeittafel).
  • 5. Hesinde: Sta. Obra. Ruhetag der Freudenmädchen. Ihre Stammkundschaft trifft sich in der Herberge Zum Urbasilisk. Aus einem Gespräch zweier ehemaliger Immanspieler der Löwen von Arivor entwickelt sich die Idee zur Gründung der Loge ‘Sta. Obra im Urbasilisk’ und der städtischen Immanauswahl ‘Urbasilisk Urbasi’.
  • 29. Hesinde: Tag der Volkskunst. Zur Theateraufführung im Theatro Alverano reist überraschend auch die neue Baronin von Marudret, Comtessa Findualia von Marvinko an. Bald gehen die Gerüchte, Graf Croenar sei nach der beendeten Fehde um eine Aussöhnung mit dem urbasischen Patriziat bemüht.
  • Winter: Amaldo Balestriano, gebrochener Besitzer einer abgebrannten Manufaktur und für seine politischen Vorstöße vom restlichen Patriziat geschnittener Signore, begeht Selbstmord. Die Familie Balestriano stirbt mit ihm aus. Diskussionen über die mögliche Aufwertung einer anderen Familie ins Patriziat beginnen. Die konkurrierenden Silberschmiedefamilien Acciaioli, Girrando und Iquancensa wittern ihre Chance, ebenso wie einige andere Familien im urbasischen Nobilitat. Die Grobschmiedefamilie Aspoldo versucht den Aufstieg einer Familie aus der Silberzunft zu blockieren.
  • zur selben Zeit: Unterdessen ist Vascinia da Brasi schon länger nicht mehr öffentlich aufgetreten. Erst jetzt wird der Grund dafür bekannt: Die junge Signora ist hochschwanger! Pikant: Verheiratet ist sie nicht und auch Männerumgang scheint sie in der fraglichen Zeit keinen gehabt zu haben.
  • 1. Firun: Parsilius della Turani, bisher Subprior des Hauptklosters in Turani, übernimmt als Prior die Leitung des Turaniterklosters Urbasi. Als Subprior folgt ihm sein eigener Sohn Praiovan nach. Urbasis Subprior Auricanius, dem man ebenfalls dauerhafte Ambitionen auf die Leitung nachsagte, zeigt sich äußerlich zufrieden mit der Regelung.
  • Ende Firun/Anfang Tsa: Heftige Winterstürme erschüttern das Silbertal. Die Menschen verkriechen sich in ihren Häusern. In Silas wird das Zunftfest (1.-3. Tsa, auch Warenschau) „in die guten Stuben“ verlegt. Bei Acciaiola laufen mehrere Silberminen voll. Verheerend ist aber auch der Schaden an mehreren Windmühlen in der ganzen Region. Duridanya Zorgazo, die ‘Retterin der Brotkrise’, Custora Frumentari und Patronin der Kornzunft, warnt eindringlich vor einer Wiederholung der Ereignisse aus dem vergangenen Spätsommer und kündigt eine Inspektion aller Mühlen im Contado durch eine städtische Kommission an.
  • Mitte Tsa: Duridanya Zorgazo reist in Begleitung bewaffneter Leibwächter mit einer nicht unerheblichen Summe Dukaten in geheimer Mission in den Heimatort der Zorgazo nach Pievara und von dort nach kurzem Aufenthalt auf dem Landgut der Familie weiter nach Truffelin. Dort erwirbt sie nach kurzen Verhandlungen mit der Müllerfamilie die schwer beschädigte Windmühle des Ortes und heuert Handwerker an, um diese vor der Ernte 1034 wieder funktionstüchtig zu bekommen. Einige umliegende kleine Ländereien werden kurzerhand mit erworben und ein familientreuer Verwalter eingesetzt, bevor Duridanya die Heimreise nach Urbasi antritt. Pikant ist die seit dem Urbasiglia-Feldzug 1028 strittige Rechtslage des Ortes und damit der Mühle: Seit der Eroberung vom Cavalliere Orphiles d'Auspizzi aus Regredia hat es keinen allgemein anerkannten Einzelherrn mehr gegeben. Die Abteilung AAA unter Archivarin Lutisana della Pena legt ausführliche Dossiers über diese Vorgänge an.
  • 10. Ingerimm: Vascinia da Brasi wird in einer Vollmondnacht Mutter. Ob von einem Sohn oder einer Tochter, bleibt zunächst unbekannt.
  • Rahja: Die urbasische Immanauswahl nimmt am großen Immanturnier von Sewamund teil.
  • 5. Rahja: Golgarion von Damano, Hochgeweihter Borons in der Nekropole Nerano, wird an die Seite seines Herrn gerufen (offizielle Version, inoffiziell: erstickt an einem Wachtelknochen). Sein unpolitischer Nachfolger bestimmt die Laienschwester Marbadane zur dauerhaften Vertreterin seiner Kirche in der urbasischen Signoria.
  • 7. Rahja: Alvaro della Pena und Vascinia da Brasi geben zum ausklingenden Fest der Freuden ihre Verlobung bekannt. Eine Liebesheirat kündigt sich an. Urbasi rätselt, wessen Namen das Paar nach der Vermählung tragen wird. Sollten die della Pena j.H. durch die Heirat den Platz der da Brasi in der Signoria übernehmen?
  • 8. Rahja: Grundsteinlegung für einen neuen Rahja-Tempel in Urbet. Anwesend sind neben Valvassor Valpoza auch dessen Amtsvorgänger Panthino von Urbet und der Hochgeweihte Rahjalin Solivino vom urbasischen Tempel der Göttin. Letzterer spricht von einem sichtbaren Zeichen des Versuches einer Aussöhnung zwischen dem berüchtigten Condottiere und der Stadt Urbasi, dass sicher gesehen werden wird, da der Tempel der heiligen Dorlen v. Joborn geweiht werden soll.

1034 BF

  • 24. Praios: Uffizienreform der Fürstlichen Gemeinde. Den Priore-Aufgabenbereichen werden relativ feste Uffizien unterstellter Amtsträger zugeordnet. Die Seneschalle der Marken Urbasi und Silbertal werden gewählt. Armato della Pena erhält dabei in Anerkennung seiner Dienste bei den Verhandlungen auf der Albornsburg den Titel des Seneschalls der Mark Urbasi.
  • Mitte Efferd: Vascinia da Brasi ehelicht Alvaro della Pena. Im Vorfeld der Hochzeit entschließt sich Vascinia einen erheblichen Teil der Weinberge rund um Brasi an die Familie Solivino zu verkaufen, da weder Sie noch ihr zukünftiger Gatte ein Interesse haben die Lagen selber zu nutzen. Es ist das erste große Geschäft, dass Rahdrigo Solivino in Urbasi zum Wohle seiner Famile abschließt. Während der Hochzeitszeremonie stellt Rahjalin Solivino persönlich die Liebe zwischen Vascinia und Alvaro unter den besonderen Segen Rahjas. Vascinia da Brasi bringt ihren Besitz in die Familie des Gatten ein. Was aus ihrem Sitz in der Signoria wird, ist zunächst unklar. Das Haus della Pena j.H. lässt aber durchblicken, dass dieser nur ihnen jetzt zustehen könne. Noch am selben Abend tritt Elfa d'Auspizzi überraschend zugunsten Avestos als Familienoberhaupt der d’Auspizzi zurück. Spekulationen über eine Schlüsselrolle, die sie auch bei der Verbindung zwischen Alvaro und Vascinia innegehabt haben soll, reißen nicht ab. Einige Wochen später stellt Rahjalin Solivino einen jungen Geweihten Rahjas als neuen Cellarius des Tempels vor. Rhymeo della Pena ist, wie bekannt wird, ein entfernter Verwandter des Bräutigams.
  • 18./19. Phex: Zum 5. Jahrestag der Schlacht von Westfar haben mehrere Bewohner der Vorstadt Camponuovo Visionen von der 'Heldenkönigin' Salkya Firdayon. Da sich diese auch in den Folgetagen wiederholen, entbrennt in der Stadt eine Diskussion über ihre Bedeutung. Gesandte der Kirchenfürsten aus Arivor und Kuslik treffen bald darauf ein, ebenso vermehrt neugierige Pilger vom Geronsweg. Die Träume von Salkya halten die Stadt über Monate in Atem (siehe separate Zeittafel dort).
Die Albornsburg am Mardilo
  • Anfang Peraine: Avesto d'Auspizzi wird vom Comto Protector zum Kroncastellan der Albornsburg, dem Friedensort aus dem Vorjahr, ernannt. In Urbasi ruft dies Fragen nach den Motiven dahinter auf. Hängt das Ganze schon mit der anstehenden Consiglio-Wahl im Praios 1035 BF zusammen?
  • Ebenfalls Anfang Peraine: Allaventurischer Konvent der Magie und außerordentlicher Kronkonvent des Horasreichs in Kuslik (Bilstein 2011). Die Verhandlungen zwischen Almadanern und Horasiern werden ohne Ergebnis abgebrochen.
  • 12. Peraine: Der Zyklopäer Aramir dyll Arkis erwirbt im Auftrag der Familie ya Ranfaran ein Grundstück samt Gebäude in Sikramargino. Die Rückkehr der Familie in die Stadt, wo sie sich wieder ihrer alten Glasbläsertradition besinnt, geht inmitten all des anderen Trubels weitgehend unter.
  • 15./16. Peraine: Das Große Gestech findet erstmals seit Jahren wieder innerhalb der Stadtmauern Urbasis statt. Die Rückkehr des Wettkampfs aufs alte Turnierfeld (auf dem die Trümmer der Balestriano-Manufaktur beseitigt wurden) wird groß inszeniert. Federführend dabei sind die Landadelsgeschlechter della Pena und di Salsavûr. Siegerin des Gestechs wird allerdings ausgerechnet Yandriga von Urbet.
  • Mitte/Ende Ingerimm: Die Turniersiegerin Yandriga reist erstmals seit Jahren wieder nach Almada, nimmt an den Wagenrennen in Punin teil und wird in Sachen Wiederbelebung der Loge beider Yaquirien tätig. Vom Baron von Nemento erhält sie die Zusage, dass dieser ihr Leibgedinge in Dalias achten wird.

Priori 1035-1037 BF
P. curatoris Leonore Dalidion
P. iuris Tarquinio della Pena
P. militaris Romualdo di Salsavûr
P. pecunis Panthino von Urbet
P. ruris Duridanya Zorgazo
P. structuris Baldur Carasbaldi
P. urbis Leomar della Pena

  • Ende Ingerimm: Aramir dyll Arkis erhebt vor dem Hochgericht Urbasis Klage gegen die Enteignungen der Familie ya Ranfaran aus dem Jahr 1002 BF, zu denen es damals infolge eines anderen Prozesses kam. Diese Anfechtung eines 33 Jahre alten Urteils lenkt endgültig enormes Aufsehen auf den zyklopäischen Rechtsgelehrten, der bereits seit über zwei Monden in Urbasi weilt. In Sikramargino geht die Angst unter den heutigen Besitzern der damals enteigneten Grundstücke um. Bald tauchen wieder alte Gerüchte auf, die eine Intrige – womöglich gar der Familie Carasbaldi (?) – hinter dem damaligen Prozess vermuten.

1035 BF

Ergänzende Zeittafeln

Quellen


Spielerstadt Urbasi
Geschichte

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