Gylduria Deraccini

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Gylduria Deraccini (SC)
Familie: Familie Deraccini
Tsatag: 6. Ingerimm 984 BF
Größe: 1,83
Statur: hager
Haare: dunkelbraun
Augenfarbe: blau
Kurzcharakteristik: belehrend, ordentlich, prinzipientreu
Geschwister: Alvaro Deraccini (*987)
Travienstand: vermählt mit Runo Apelazzi (*980)
Nachkommen: Antonius (*1002, außerehelich), Selina (*1006), Vitius (*1010)
Feinde & Konkurrenten: Familie Silbertaler

Gylduria Deraccini (geb. 984 BF) ist das Oberhaupt der alteingesessenen Ministerialenfamilie Deraccini in Urbasi und als solches Mitglied der städtischen Signoria.

Inhaltsverzeichnis

Erscheinung

Gylduria ist hager, beinahe dürr mit einer ausgeprägten Nase, die manchen eher an einen Falken, als an eine Taube denken lässt. Sie verschleiert ihr Alter nicht, sondern nimmt es mit Würde hin. Ihre Bewegungen sind ruhig und bestimmt, ihr Kleidungsstil wenig auffallend, aber elegant.

Charakter

Das momentane Familienoberhaupt hat die Details der Politik sehr genau verinnerlicht. Mit ihrer bürokratischen Exaktheit und ihren trockenen Ausführungen geht sie manchen Heißspornen gehörig auf die Nerven, aber ihrer Meinung nach ist Politik kein Spielplatz. Sie verheimlicht den Vater ihres Erstgeborenen Antonius Taubenschwinge, lässt ihn aber dennoch als Teil der Familie anerkennen. Sie darauf anzusprechen gilt allerdings als äußerst unhöflich und wird selbst innerhalb des Hauses unterlassen. Auch dort weiß kaum einer, wer es geschafft hat mit dieser Frau ohne Traviabund eine Nacht zu verbringen. Sie ist mittlerweile versucht den Traviabund ihrer Kinder Antonius Taubenschwinge, Selina Deraccini und Vitius Deraccini zu arrangieren, da sie selbst es anscheinend nicht hinbekommen.

Geschichte

Gylduria Deraccini ist lange durch die gewöhnliche Ämterlaufbahn gelaufen und suchte nach einem traviagefälligen Bund. Lange stieß sie jedoch auf Ablehnung und nachdem sie von einem weitgehend Unbekannten ihren ersten Sohn Antonius bekommen hatte, gab die Familie es auf einen Bund mit den hohen Adeligen zu arrangieren.

Sie ist verheiratet mit Runo Apelazzi, einem entfernten Verwandten aus dem Hause Solivino. Dieser frönt mehr den Annehmlichkeiten des Lebens und versucht Gylduria immer wieder davon zu überzeugen, mit mäßigem Erfolg. Dem Bastardsohn steht er wohlgesonnen genug gegenüber, dass er ihm die adlige Abstammung zubilligt und ihn seiner Wege gehen lässt. Er fühlt sich schlicht nicht für ihn verantwortlich.

Gyldurias politisches Geschick und Wissen sorgte jedoch dafür, dass sie als Familienoberhaupt die Geschicke leitet, da ihr Bruder Alvaro Deraccini sich kaum darum kümmert und mittlerweile auch zu kränklich ist.

Aktuelle Politik

Zum einen sollen natürlich Ordnung und Wissen gestärkt werden, was sich in der Unterstützung des ansässigen Hesindekultes und der Praioskirche ausdrückt. Nur dadurch werden die Amtsstuben schließlich weiter legitimiert. In den Augen der Deraccini ist dies die Basis, auf der eine Stadt und insbesondere ihre Familie sicher stehen kann. Dafür wird auch Geld bereit gestellt. Den Silbertalern wurde ihr damaliger Verrat noch immer nicht verziehen, auch wenn kaum offene Differenzen besprochen werden, oder größere Aktionen geplant werden. Dafür schauen die Deraccini sehr gern darauf, ob die Silbertaler auch die aktuellen und möglicherweise schon vergessenen Regelungen einhalten. Als dritten Punkt hat es sich Gylduria zur Aufgabe gemacht ihre Kinder endlich unter die Haube zu bringen, bevor es zu spät ist. Die Taubenzucht ist und bleibt natürlich eines der Standbeine der Deraccini und wird entsprechend behandelt und gepflegt, unter anderem durch einen gelegentlich angeworbenen Elfen (ziemlich Badoc), der der Familie mittlerweile recht nahe steht.

In Artikeln und Geschichten

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