Haus Urbet

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Haus Urbet
Familienwappen
Burg Geronsblut zu Cindano
Torre del Terror zu Urbasi
Rahjadanspalast zu Urbet
Villa Mythraela im Gerons-See
Castello Mortecervi zu Silvaniesco
Landgut bei Masara
Stadthaus in Vinsalt
Horasreich
Familienwappen
Stammsitz und weitere Besitzungen

Wappen: Der schwarze, rot-gold bewehrte Basilisk Cindanos vor Silber zu Grün schräggeviertem Grund.
Emblem: Basilisk
Wahlspruch: "Wir sind die Eiserne Hand!"
Herkunft: als Rittergeschlecht derer von Cindano bis in die Zeit der Erzherzöge zurückreichend, im Unabhängigkeitskrieg mit dem Grafenhaus Marvinko verbunden
Stammsitz: Burg Geronsblut in Cindano
Schutzpatrone: Rondra, Praios, Hesinde, Hl. Lutisana
Oberhaupt: Panthino von Urbet (Baron von Cindano, *997)
Wichtige Mitglieder: Rahjada (Erbin, *1029), Auricanius (*1009), Rondralio (*1011), Yandriga (*1008), Istirde (*1015)
Berühmte Ahnen: etliche, darunter Lutisana von Kullbach, Tharinda von Marvinko, die Valvassoren Casciano, Rahjadan, Rahjada, Fusco II. und zuletzt Fürst Traviano
Größe: mittel
Einfluss: sehr groß in Urbet, ansehnlich in Urbasi und im Horasreich
Parteiung: Rondrianer im Kronkonvent, 'Weiße' im Machtkampf in der Gerondrata
Domänen: Baronie Cindano, Herrschaft Silvaniesco, wenige weitere Ländereien, Leucano-Gestüt, Lutisanerorden, Privilegien in der Landstadt Urbet, Ämter in Urbasi und im Turaniterorden
Ansehen & Ruf: umtriebig, selbstgefällig, einnehmend (aus der Ägide Travianos herrührend)
Charakter & Auftreten: eigensinnig, furchtlos, zurückhaltend (mit Ausnahmen ...)
Freunde & Verbündete: Calven, di Dalias, della Pena j.H., di Tamarasco, Flaviora (teils im Hintergrund)
Feinde & Konkurrenten: Haus Efferdas, Torrem, di Salsavûr, viele Loyalisten und Libertarier
Besonderheiten: musste Ende 1037 BF den alten Namensteil "...-Marvinko" ablegen
Bespielt von: Gonfaloniere

Das Haus Urbet, bis 1037 BF formell Haus Urbet-Marvinko, ist ein altes Adelsgeschlecht aus der südlichen Gerondrata. Einst eine Nebenlinie des Sikramer Grafenhauses Marvinko, sagte es sich von diesem im Thronfolgekrieg los und musste den zweiten Namensteil nach einem langwierigen Rechtsstreit schließlich ablegen. Seine Machtbasis hat es in der namensgebenden Landstadt Urbet und dem benachbarten Cindano, dem eigentlichen Stammsitz. Aus dem zwischenzeitlich zur Hauptstadt gekürten Urbasi musste es sich in Folge der Feuernacht 1035 BF weitgehend zurückziehen. Seit der Katastrophe von Arivor unterstützt es im laufenden Machtkampf in der Gerondrata die 'Weißen' um den Erzkastellan Domaldo von Westfar.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Haus Urbet geht nach allgemeiner Auffassung im Wesentlichen auf das Rittergeschlecht derer von Cindano zurück, das zur Zeit der Erzherzöge von Kuslik erstmals erwähnt wurde: Malsechon von Cindano begann 69 BF mit dem Bau der Burg Geronsblut. Seine Nachfahren befehdeten sich über Jahrhunderte immer wieder mit ihren Nachbarn jenseits der Torre – vor allem dem Haus Torrem –, blieben ansonsten aber eine unauffällige, oft sogar zurückgezogene Dynastie.

Erst Condottiere Casciano von Cindano begründete im Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes den Wandel zum Haus Urbet, für den die Vermählung seines einzigen Sohnes Rahjadan mit der jüngsten Tochter der aufständischen Gräfin Tharinda von Marvinko entscheidend war. Im Schwur auf dem Tafelberg von Urbet wurde aus dem alten Rittergeschlecht eine Nebenlinie eines der mächtigsten Grafenhäuser des Lieblichen Feldes. Seit diesen Tagen zählt die Familie auch die Heilige und Märtyrerin Lutisana von Kullbach zu ihren Ahnen.

Altes Wappen des Hauses, in dem die Panzerhandschuhe der Marvinko und die Eiche Kullbachs die Abkunft von der Hl. Lutisana betonten.

Trug Rahjadan noch formell den Familiennamen "von Cindano-Urbet-Marvinko", teilte seine Tochter ihr Erbe auf und begründete dadurch die Zweige "Urbet-" und "Cindano-Marvinko", von denen sich ersterer jedoch als dominante Familie durchsetzte und den anderen schließlich wieder in sich aufnahm. Die Dominanz der Familie erstreckte sich auch über die 753 BF geschaffene Domäne Urbet, deren Valvassoren immer wieder Familienangehörige waren. Berühmt wurden Rahjada I., die in einer Familienfehde jahrelang Prinzregent Salman von Radoleth bekriegte, und Fusco II., der im Sikramzwist mit dem Grafen Arracio von Marvinko die großfamiliäre Einigkeit erstmals durchbrach.

Zum wirklichen Bruch sollte es jedoch erst im Thronfolgekrieg der Jahre 1028 bis 1030 BF kommen, als Traviano von Urbet den Führungsanspruch des als feige gescholtenen Croenar von Marvinko bestritt und sich mit dem Fürstentum Urbasi eine eigene, obgleich kurzlebige Provinz schuf – doch auch viele Feinde, die ihn schließlich ermorden ließen. Seither stehen seiner minderjährigen Erbin 'kommissarische' Familienoberhäupter als Vormund vor. Auricanius konsolidierte die Reste des zerfallenen Besitzes seines Bruders in der Fürstlichen Gemeinde Urbasi. Unter seinem Vetter Panthino wurde 1033 die Baronswürde Cindanos gewonnen, doch musste die Familie nach der Feuernacht 1035 BF – der größten familiären Katastrophe der jüngeren Zeit – auch nach Urbet zurückkehren. Ende 1037 brachte eine Entscheidung des Heraldischen Tribunals den Verlust des berühmten Marvinko-Namensteils.

Machtbasis und Politik

Rangkrone
Wappen

Valvassorenwappen von Urbet

Landbesitz

250 Jahre lang konzentrierten sich Macht und Einfluss des Hauses Urbet in der namensgebenden Stadt. Die Herrschaft Urbet, verliehen durch die Grafen vom Sikram noch während des Unabhängigkeitskriegs, war die größte der gleichnamigen Domäne und ihr dominantes Zentrum. Wenig verwunderlich entstammten so auch 15 von 24 Valvassoren dem Haus Urbet oder waren dessen Vorfahren. Weitere Ländereien wechselten sich im Laufe der Generationen ab – selbst die alte Stammherrschaft rund um die "Basiliskenstadt" Cindano war nicht durchgehend im Besitz des Hauses.

Wesentliche Veränderungen brachte die kurze Ägide Travianos (1026-1029 BF) mit sich. Ihm gelang von der Zentrale Urbet aus die feste Ausdehnung der Herrschaft auf weitere Ländereien in der ganzen Domäne, bevor er zu Beginn des Thronfolgekriegs (Anfang 1028 BF) nach der reichen Silberstadt Urbasi griff und sie zur neuen Residenzstadt kürte. Auf dem Höhepunkt seiner Macht beherrschte das Haus mit dem Fürstentum Urbasi eine eigene Provinz und zählte kurzfristig zu den größten Grundbesitzern des Reiches.

Geblieben sind davon nach dem Tod Travianos, dem Zusammenbruch des Fürstentums und zuletzt dem Albornsburgfrieden 1033 BF etwa 450 Hufen – mehr als zu Beginn seiner Herrschaft 1026 BF, jedoch weniger als die Hälfte dessen, was zu Beginn des Krieges gehalten wurde. Schwerpunkte des Landbesitzes, der sich über die gesamte Urbasiglia erstreckt, sind die Baronie Cindano sowie die Herrschaft Silvaniesco nordöstlich von Montarena. Letztere wurde von der Witwe Travianos, Preciosa d'Auspizzi, in den Besitz des Hauses eingebracht. Daneben bestehen noch wenige weitere Besitzungen in anderen Landstrichen, darunter ein Gut in der alten Herrschaft Masara, dessen malerische Lage auf den westlichsten Klippen des Lieblichen Feldes es zu einer Besonderheit macht.

Ämter und Beziehungen

Rangkrone
Wappen

Baronswappen von Cindano

Die jüngere Politik des Hauses unter den Oberhäuptern Auricanius und Panthino zielt nicht mehr vornehmlich auf Landbesitz ab, sondern sieht zunächst eine Stärkung anderweitigen Einflusses vor. Schon Auricanius' ausgangs des Thronfolgekriegs geknüpfte (unstandesgemäße) Ehe mit der Tochter des Condottiere Uolbo Valpoza diente vornehmlich der notwendigen Erneuerung des Bündnisses mit dem wichtigsten Söldnerführer Travianos. Das Zweite Massaker von Urbet 1036 BF beendete es jäh und gewaltsam, nachdem die Condottieretochter im Jahr zuvor in der Feuernacht umgekommen war.

Auricanius' Mitgliedschaft im Orden der Turaniter brachte die Familie dem Praios-Kult näher, zwang den Geweihten schließlich aber auch zum Rücktritt als Familienoberhaupt. Dem zur bewaffneten Hausmacht erkorenen Orden der Lutisaner steht der jüngere Rondralio vor, der Valpoza nach dem Massaker auch als Valvassor von Urbet nachfolgte. Panthino bekleidete von 1033 bis 1037 BF hingegen das Amt des Priore pecunis in Urbasi und nahm dabei auf die landesweiten Geschäfte der Silbertaler Bank Einfluss, deren größter Schuldner pikanterweise seine Familie selbst ist. Nachdem er in der Feuernacht viele direkte Anverwandte verlor, wichen die einstigen Ambitionen des Barons jedoch persönlicher Verbitterung, die ihn schließlich seinen Abschied aus der städtischen Politik nehmen ließ.

Die hochadligen Titel und Ansprüche des Hauses aus der Zeit Travianos sind im Albornsburgfrieden 1033 BF explizit fallengelassen worden – was im Gegenzug erst die Erhöhung des Familienoberhaupts zum Baron von Cindano mit sich brachte. Dennoch verstehen sich die Nachfolger des Fürsten nur als "Interimsregenten", die in dynastischer Hinsicht das Feld für die eigentliche Erbin Rahjada bereiten. Dass diese mit Erreichen ihrer Volljährigkeit 1047 BF neue Baronin werden wird, ist in einem eigenen Hausvertrag festgeschrieben.

Klientel und Gefolge

Die Klientel des Hauses Urbet ist in den alten Machtzentren Urbet und Cindano am größten, während es ihm gerade in Urbasi nie recht gelang, eine größere Zahl an Unterstützern hinter sich zu vereinen. Das mit dem Baronstitel Cindanos einhergehende Recht zur Nobilitierung wird hingegen gerne genutzt, um sich gerade im Gebiet der Baronie wehrfähige Cavallieri zu verpflichten. Die Familie ya Quast gilt unter den Gefolgsleuten als besonders loyal, während das Verhältnis zu vielen anderen niederadligen Familien abhängig von der gerade verfolgten Politik schwankt. Eine Schwäche dieses Gefolgschaftssystems ist, dass dem Haus Urbet wenige Popoli direkt verbunden, sondern meist zunächst den einzelnen Nobili treu ergeben sind.

Zum militärischen Gefolge des Hauses zählen vor allem die bereits erwähnten Lutisaner, insgesamt etwa 60 Bewaffnete umfassend (12 Ordensritter mit Waffengefolge), und die in jüngerer Zeit hinzugekommene Basiliskengarde (sechs Dutzend Bewaffnete). Außerhalb dieser Struktur hält die Familie einige weitere Leibwächter und wehrfähige Agenten in ihren Diensten, die hauptsächlich mit dem Schutz der jüngeren Kinder, etwa der an der Universität Methumis studierenden Erbinnen beauftragt sind.

Cavallieri im (formellen) Gefolge des Hauses

Thion de Falcona (Lutisaner-Marschall, Basiliskengarde)
Nevinia ya Quast (Lutisaner-Komturin)
Ysinthe von Trevisio (Lutisaner-Komturin)
Masaniello Accarda (durch seinen Sohn als Cavalleristo vertreten)

Kedor Voscari
Chef der Flaviora-Nebenlinie Cindanos
Barabo von Trevisio
Lorimo Foscorzi

Hesindiego ya Paredo
Thalionella Therlákon
Oswynna Ysena

Yandriga von Urbet ist als 'Cavalliera der Fürstlichen Gemeinde' selbst formell der Stadt Urbasi verpflichtet – seit der Feuernacht 1035 BF ist dies eine der letzten Verbindungen, die das Haus zur Silberstadt pflegt und die den ansonsten durchaus fragwürdigen Status als Patrizierfamilie Urbasis aufrechterhält.

Residenzen

Palazzo Casciano vor der Feuernacht

Die Feuernacht 1035 BF zerstörte den seit dem Thronfolgekrieg als Hauptresidenz dienenden Palazzo Casciano in Urbasi, dessen geradezu fürstliche Dimensionen bis dahin auch das Selbstverständnis des Hauses geprägt hatten. Einzig der gewaltige Geschlechterturm des Palastes hat den Brand überstanden, auch wenn er aus Sicherheitsgründen danach um einige Stockwerke zurückgebaut wurde. Als Torre del Terror ("Turm des Schreckens") ragt er heute zwischen rußgeschwärzten Ruinen inmitten der Silberstadt auf und wird nur noch von einem einzelnen Repräsentanten der Familie – derzeit Istirde von Urbet – und wenigen Bediensteten bewohnt.

Seit dem Zweiten Massaker von Urbet ist hingegen die urbetische Tafelbergfestung wieder fest in familiärer Hand. Valvassor Rondralio bewohnt mit den Lutisanern den Valvassorenpalast innerhalb der Anlage, die übrige Familie – in Urbet zurzeit keine Handvoll Familienmitglieder – hingegen beschützt von der Basiliskengarde den Rahjadanspalast. Baron Panthino weilt seit Jahren meist in Vinsalt, wo er ein unauffälliges Stadthaus im Stadtteil Alt-Bosparan, unweit der Villen der Case Fondari erworben hat.

Der üblichen "Landflucht" in schwülen Sommermonaten dient die Villa Mythraela auf einer Insel im Gerons-See nahe Torrini. Auf dieses Privatgut der Familie eingeladen zu werden, stellt eine enorme Ehre dar, die üblicherweise nur wahren Freunden des Hauses zuteil wird. Bisweilen residieren hier aber auch Familienmitglieder, deren Anwesenheit bei Hofe (vorübergehend) nicht erwünscht ist. Eine ähnliche Funktion kann auch Castello Mortecervi im Wald von Persenciello erfüllen, ehedem Familiensitz der Fürstenwitwe Preciosa und nun Jagdschloss, in das häufig im Firun zur traditionellen "Hohen Hatz" geladen wird. Die alte Stammburg des Geschlechts, Burg Geronsblut in Cindano, ist eine gemiedene Anlage, deren uralte Mauern dem Volksmund nach das eine oder andere dunkle Geheimnis aus der Vergangenheit des Hauses bergen sollen – und in die Einlass zu finden tatsächlich beinahe unmöglich ist.

Eher selten zieht es Mitglieder des Hauses über längere Zeit noch weiter fort – dann jedoch bevorzugt aufs eigene Landgut bei Masara oder in die Stadt Despiona an der chababischen Küste, die als "Seebad" familienintern ein weitaus höheres Ansehen genießt als die bekannteren Hafenstädte der Septimana und des Kusliker Umlands.

Übersicht: Familienmitglieder und Bedienstete

Siehe auch: Haus Urbet/Mitglieder
Panthino von Urbet
Rondralio von Urbet

Familienmitglieder (ohne Ausgeheiratete)

Bedienstete

Quellen


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