Haus d'Auspizzi

Aus Liebliches-Feld.net

Wechseln zu: Navigation, Suche
Haus d'Auspizzi
Familienwappen
Palazzo Rahjaela zu Urbasi
Burg Agendayo
Landsitz Aurelano
Landsitz Regredia
Landsitz Terrena
Horasreich
Familienwappen
Stammsitz und weitere Besitzungen

Wappen: drei schwarze Adler auf einem silbernen Schräglinksbalken vor Schwarz
Emblem: Adler
Herkunft: bosparanische Ministeriale
Stammsitz: Palazzo Rahjaela in Urbasi / Burg Agendayo
Schutzpatrone: Rondra, neuerdings (wieder) Aves
Oberhaupt: Avesto d'Auspizzi (Kroncastellan der Albornsburg, urbasischer Zweig) / Tsaphilia d'Auspizzi (Baronin von Agendayo, Vinsalter Zweig)
Wichtige Mitglieder: Preciosa (Fürstenwitwe Travianos von Urbet), Orphiles (Horas-Geweihter, Herr von Regredia)
Berühmte Ahnen: Bosper d'Auspizzi (Waffengefährte Khadans), Piro d'Auspizzi (Comto Marschall), Caldia d'Auspizzi (Comtessa Schatzkanzlerin), Marba von Urbasi-Agendayo (Comtessa Seneschallya)
Größe: mittel
Einfluss: ansehnlich in Urbasi und im Vinsalter Umland
Domänen: Baronie Agendayo, Herrschaften Aurelano, Regredia und Terrena, Ämter in Vinsalt, Arivor, Aldyra, Sibur und Urbasi

Das Haus d'Auspizzi ist das alte Stadtherrengeschlecht Urbasis, das sich über die Baronie Aldyra bis ins Vinsalter Umland ausbreitete. Es hat im horasischen Thronfolgekrieg viel von seinem einstigen Einfluss eingebüßt und sich zudem in zwei rivalisierende Zweige aufgespalten: einen urbasischen, der sich mit dem Verlust der Stadtherrschaft abgefunden hat, und einen Vinsalter, der Urbasi als Hausgut wiedergewinnen will.

Geschichte

Der Name des Hauses geht recht sicher auf den altbosparanischen Brauch der Vogelschau (‘Auspizien’) zurück – nur ob die Ahnen ausübende Priester oder von diesen besonders beeinflusste Ministeriale waren, ist unbekannt. Auch ist die erste urkundliche Erwähnung als ‘Auspizzi’ unter Brigon-Horas umstritten. Sie sei nachträglich vom Brauch auf die Familie umgedeutet worden, vermuten manche.

Bosper d'Auspizzi

Gesichert ist die Familiengeschichte erst ab dem Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes. Bosper d'Auspizzi gelangte als Waffengefährte Khadan Firdayons zur Stadtherrschaft über Urbasi, die seine Nachfahren mit kleineren Unterbrechungen auch bis zum horasischen Thronfolgekrieg gegen das eigene städtische Patriziat und das Grafenhaus Marvinko verteidigen konnten. Bereits unter der langlebigen Schatzkanzlerin Caldia verlagerte sich der Schwerpunkt des Geschlechts jedoch zunehmend ins Vinsalter Umland.

Die Zersplitterung des Hauses in verschiedenste Linien erwies sich im Thronfolgekrieg dann als fatal: Valvassor Traviano von Urbet rang ihm zunächst die Stadt Urbasi ab, zwang danach die junge Preciosa d'Auspizzi in die Ehe mit ihm und spaltete die Familie durch daraus erwachsende Verlockungen zusätzlich. Die Wirren um den Aufstieg und Fall der Nandusrepublik Sibur kosteten sie ebenso wie die kritische Haltung gegenüber dem späteren Fürsten Ralman von Firdayon-Bethana weiteren entscheidenden Einfluss – gerade im Umland der Metropole.

Das zersplitterte Haus

Siehe auch: Haus d'Auspizzi/Stammtafel

In der Genealogie der Auspizzi lassen sich heute fünf Linien unterscheiden, von denen allein drei auf die Zeit Caldias zurückgehen: Die Agendayo-Linie hatte lange die Herrschaft über den namensgebenden Ort im Vinsalter Umland inne, erbte aber auch die Herrschaft über Urbasi, die Silvaniesco-Linie gebot über ein Gut im Wald von Persenciello, die Regredia-Linie beherrscht noch immer das nördliche Siburer Hinterland. Bereits zuvor entstanden die Centano-Linie, die lange Zeit die gleichnamige Stadt südlich von Vinsalt regierte, und die Terrena-Linie, die heute nur noch aus einem Familienmitglied besteht.

Diese fünf Linien haben sich unterschiedlich mit den herrschenden Verhältnissen vor allem in Urbasi abgefunden oder bekämpfen sie weiterhin. Anspruch auf die Führung des gesamten Hauses erheben dabei sowohl Avesto d'Auspizzi, Kroncastellan der Albornsburg, für den progressiven Zweig, der die Stadtfreiheit Urbasis anerkennt, als auch Tsaphilia d'Auspizzi, Baronin von Agendayo, für den konservativen Zweig, der die Herrschaft über Urbasi wiedererlangen will.

Als Progressive gelten weiterhin alle Mitglieder der Silvaniesco- und Terrena-Linie, als Konservative jene der Agendayo- und Centano-Linie. Die Regredia-Linie ist in sich gespalten und teilt ihre Loyalitäten auf. Manche Familienmitglieder wie die Ardaritin Ronna d'Auspizzi sind um Neutralität bemüht. Andere wie Fiona d'Auspizzi folgen nach außen hin zwar der progressiven Politik, verfolgen insgeheim jedoch andere Ziele - in Fionas Fall nicht die Rückkehr der eigenen Familie, sondern die ihrer dem Haus Urbet angehörenden Enkeltöchter zur Stadtherrschaft.

Wichtige Familienmitglieder

Progressiver Urbasi-Zweig

  • Avesto d'Auspizzi, Kroncastellan der Albornsburg, Herr von Aurelano, ist ein Ergründer der mystischen Vergangenheit des eigenen Hauses, am politischen Geschacher hingegen eher uninteressiert.
  • Elfa d'Auspizzi, Herrin von Terrena, letztes Familienmitglied ihrer Linie, ist eine umtriebige Vermittlerin im Hintergrund, wegen ihrer Kinderlosigkeit jedoch ohne eigene dynastische Ambitionen.
  • Fiona d'Auspizzi, ehedem Herrin von Silvaniesco, lebt nur noch für das Erbe ihrer Enkeltöchter, steht damit in der eigenen Familie derzeit aber ziemlich alleine da.
  • Preciosa d'Auspizzi, (Alt-)Fürstin zu Urbasi, ihre Tochter, wurde in das Haus Urbet eingeheiratet und versucht eher dort als in der eigenen Familie für das Erbe ihrer Töchter einzustehen.

Konservativer Vinsalter Zweig

  • Tsaphilia d'Auspizzi, Baronin von Agendayo, entstammt der Centano-Linie, hat nach dem Thronfolgekrieg aber das verwaiste Agendayo als Baronslehen erhalten und Centano dafür an das Haus Geremoni verloren.
  • Reo d'Auspizzi, ehedem Kommandant des Vinsalter Sternenrings, ihr Sohn, hat sich im Thronfolgekrieg mit Ralman von Firdayon-Bethana überworfen und darüber seine einflussreiche Stellung aufgeben müssen.
  • Orphiles d'Auspizzi, Herr von Regredia, Horas-Geweihter, ist mehr auf seinen Kirchenkarriere bedacht, hält die Stadtfreiheit Urbasis jedoch für an einen Frevel an der göttlichen Ordnung.
  • Deriago von Urbasi-Agendayo, Erbe des letzten urbasischen Stadtherrn vor dem Thronfolgekrieg, ist in den Kriegswirren verschwunden und gilt seither als verschollen.
Persönliche Werkzeuge