Horasproklamation

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Als Horasproklamation ging die Wiederannahme des Kaisertitels durch Königin Amene III. 1010 BF in die Geschichte ein. Am 9. Phex ließ sie sich zunächst mit der Comto-Ogman-Urkunde als Erbin des bosparanischen Kaisertums bestätigen, bevor sie am 17. Ingerimm zur Kaiserin gekrönt wurde. Die Auflösung des alten Vinsalter Königreichs und Begründung des neuen Horasreichs nahm hier ihren Anfang, auch wenn sie erst zwanzig Jahre später – im Zuge des Friedens von Arivor 1030 BF – ihren Abschluss fand. Die Beziehungen zum benachbarten Mittelreich litten über viele Jahre – zumindest bis zum Frieden von Weidleth 1020 BF – enorm unter diesem Vorstoß Amenes, da er nach mittelreichischer Auffassung den Bestimmungen des Kusliker Friedens aus dem Jahr 752 BF widersprach. Das Verschwinden Kaiser Hals rechtfertigte hingegen aus horasischer Sicht die Ernennung Amenes zur einzigen Kaiserin Aventuriens – und hinderte das Mittelreich zugleich daran, wirksam etwas gegen diesen Schritt zu unternehmen.

Quellen

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