Kulinarisches aus Shenilo

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Er hat in Shenilo nichts zu befürchten, wenn er nicht aus Lebkuchen ist.
Seine Artgenossen hingegen sind eine beliebte Vorspeise
Rotpüschel: Ein häufiger Anblick auf Shenilos Tischen

Inhaltsverzeichnis

Getreide

Das Land nordöstlich von Kuslik zwischen Pertakis und Bethana ist das älteste Kulturland der Westküste. In diesem fruchtbaren Landstrich wird seit der Ankunft der Güldenländer Ackerbau betrieben. Daher basieren viele Speisen der Region auf Getreide, vor allem Weizen. Die bekannteste Spezialität sind die pertakischen Wickelnudeln, auf alle erdenklichen Arten gefüllte, gewickelte Nudeln, die in einem Dampfbad zubereitet werden. In Côntris kennt man sie fischgefüllt als Schollenmäuler, in Sodanyo pilzgefüllt als Waldkringel und in Chetan fleischgefüllt als Ockernocken. Die große Variante wird auch Maultasche genannt. Noch beliebter sind die Diankanudeln, benannt nach ihrer Erfinderin Dianka von Siltaleni, die während der Magierkriege lebte. Sie sind halbmondförmig. Aus ihnen wird im Sommer die Endoriner Perainsuppe gekocht, eine kalte Nudelsuppe mit Essig, Birnen, Lauch, Gurken, Fleischbrühe und einem Ei.

Gemüse

Natürlich werden nicht nur Nudeln aus dem Getreide gemacht, sondern auch Brot, dass es in Shenilo und Umgebung in allen erdenklichen Formen und Farben gibt. Als Vorspeise werden gerne gebackene Heuschrecken serviert, da auch dieser Schädling auf den weiten Getreidefeldern stets präsent ist. Neben Getreide gedeihen auch Gemüsepflanzen, vor allem Melanzanen aus Papilio, Tomaten aus Falcino, Zwiebeln aus Terinis und Paprika aus Montalto. Wegen der auch häufigen Rapspflanzen und des daraus produzierten Öls werden diese Gemüsesorten gerne gegrillt und dann eingelegt und gegessen. Auch Suppen oder Eintöpfe macht man daraus. Eine Besonderheit der Region ist das Itrentolauch, Lauchzwiebeln, die zum Congiarium gegrillt und auf Dachziegeln serviert werden.

Fleisch

Fleisch kommt beim einfachen Volk eher selten auf den Tisch. Wo es Felder und Wälder gibt dürfen die sehr häufigen Hasen und Kaninchen gejagt werden. Eine sehr typische Zubereitungsart ist die Bethanische Art, bei der zum Braten Muscheln, oder im Festland Schnecken gegessen werden. Reiche Bewohner der Region gönnen sich gerne Fleischwaren wie Schinken, bei dem besonders der aus Arinken genannt werden soll, da dort die Schweine sich mit Eicheln im Arinkelwald sattfressen. In der nördlichen Nachbarstadt Shenilos werden auch viele meist recht fette Würste produziert, genauso in Orsofina. Die Chetaner Würstchen hingegen sind klein. Im direkten Umland Shenilos hingegen sind eher Rinder verbreitet, vor allem aber auf der anderen Yaquirseite in Clameth. Hier gilt, wie so oft, "Filet für die Reichen, Kutteln für den Rest". Fisch kommt kaum auf den Tisch, höchstens in Côntris, Mesaverde oder bei von Heimweh geplagten Bewohnern Neu-Ruthors. Als Geflügel sind Enten beliebt, deren Leber zu Pasteten verarbeitet wird, während der Rest in der Suppe landet, oder bei der Oberschicht an Festtagen zur Shenilo-Ente verarbeitet wird, ein Gericht, das nur die besten Köche zuzubereiten in der Lage sind. Ist keine Ente zur Hand, nehmen Hühner ihre Stellung ein. Entgegen vereinzelter Gerüchte werden Shenilesen nur in Lebkuchenform gegessen.

Gewürze, Obst und Zuckerwerk

Gewürzt wird mit allem, was das Land hergibt, also vor allem Salbei am Yaquir, Schalotten, Onjegano und Silasilikum. Wegen der nahen Handelsmetropole Kuslik sind auch exotische Gewürze verfügbar und weitaus leichter zu bekommen als etwa im Yaquirbruch. Obst wird überall in der Region, vor allem aber im Norden in Itrento oder Siltaleni angebaut. Meist handelt es sich um Äpfel, Butterbirnen oder Pflaumen. Wie überall im lieblichen Feld dienen diese Früchte im Herbst den Landadligen als Einnahmequelle, da sie zu allerlei Schnäpsen verarbeitet werden. Auch so mancher Bauer bessert damit insgeheim im Keller seine Schatulle aus. Süßspeisen in Shenilo enthalten vor allem Mohn, der in den Getreidefeldern zuhauf gedeiht. Mohnbrötchen, Mohnkuchen und vor allem die hesindegefälligen Mohnschlangen, eine Art Hefegebäck in Form einer zusammengerollten Schlange gibt es ebenso wie Lebkuchen, der keinen Mohn enthält und oft in Form eines Shenilesen angeboten wird. Selbst zu Nudeln wird bisweilen Mohn gegessen. Im Arinkelwald und auch anderswo sind Bosparanien verbreitet. Die Früchte des praiosheiligen Baumes werden geröstet oder zu Mehl für allerlei Süßes vermahlen, während Bienen aus den Blüten feinen Honig herstellen. Die Bienen selbst werden auch kandiert als Zwischenmahlzeit der Oberschicht verzehrt.

Getränke

Als Getränke sind neben Obstbränden vor allem Wein und Apfelwein beliebt. Die Weinhandlung Yaquiria Shenilo hat ein enormes Sortiment in allen Qualitätsstufen. Der beste Wein gedeiht in den Hügeln südlich von Shenilo, aber auch am nördlichen Banquir- und Yaquirufer. An Bier wird vor allem das verbreitete Bethaner Weizengold getrunken. Gar selten finden sich einige Fässchen Drôler Weizengold, Ferdoker, Gratenfelser Gagelbier oder Stoerrebrandt Privat in den Schankstuben und Hotels der Stadt. In der Region hat nur Arinken eine größere Brauerei.

Exemplarische Gerichte

Feine gebratene Hühner anzurichten
Brate Hühner, jung und alt, und tue einen Löffel wohlgesottene Zwetschgen oder Kirschen in Wein oder Essig, laß das also aufsieden, treib es hernach durch ein Tuch oder Durchschlag, zergliedere die gebratenen Hühner, lege sie darein, würze sie mit Pfeffer, Nelken und ein wenig südländisch Gewürz, dünkt dich das Sud, zu sauer so lege ein wenig Honig darein. (SHB 25)

Klosterbrot, auch Armer Wankarer geheißen
Will auch das arme Weib eine Süßspyse, so muss es nicht tief in ihre leeren Taschen, sondern nur in ihres Mannes Küche greifen: Sieh da, so lässt sich doch was feines zaubern! Nimm vom altbacken Weiszbrot und schneid es in Scheiben. Gebe es nun in süße Milch, daß es sich fülle damit und herrlich dufte. Die Milch braucht dafür schön Zucker und ruhig ein wenig Mohn. Nun schlage ein Ei, bis es ausschaut wie der Bart des Herren Efferd. Tauche die Häppchen hinein und wende sie. Endlich röste die Scheiben im Öl der Pfanne bis sie knusprig und glänzen, wie das Gold der Kobolde. Das duftend Brot tauche nun kräftig in süßen oder gewürzten Wein.
Hat der Nachbar einen Klacks Honig, so träufle mit Yaquir- oder Brunnenwasser verdünnt ein wenig auf die Spys. Auch tun's Beeren oder Obst.


Datei:Sheniloneu3k klein.png Die Spielerstadt Shenilo Datei:Sheniloneu3k klein.png
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