Mentalität und Kultur der Leute in Sewamund

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Die Mentalität und Kultur der Leute

Die Bewohner der Provinz Grangor, die Grangorier (die Bewohner der Stadt Grangor nennt man Grangorer) sind ein ganz besonderes Völkchen. Manche sagen, sie seien eher verwandt mit den kühlen Nordmärkern. Maßgeblich prägt sie jedenfalls Meer und Wind. Hierher stammen die fähigsten Seeleute, Fischer und Deichbauer des Alten Reichs. Die Grangorier sind von kühlem, nüchternem und realistischem Gemüt. Starke Gefühlsaufwallungen sind selten. Andernorts spottet man über die Emsigkeit der hiesigen Bauern, die Nordyaquirier wüssten die Freuden der Muße ohne nicht zu schätzen.
Auf den Tisch des einfachen Mannes kommen meist ebenso einfache Speisen: Weizengrütze mit Fisch. Bei letzterem kennt man allerdings reichlich verschiedene Arten, so dass das Essen nur auf den ersten Blick eintönig erscheint. Getrunken wird dazu gern Tee, Milch oder schlicht Wasser. Wein ist selten anzutreffen, aber immer für Auswärtige vorrätig. Selbst bevorzugt man eher gebrannten Schnaps aus Getreide, der manchmal durch Gewürze aromatisiert wird. Oder man trinkt Bier der Marke Weizengold aus Bethana.
Gastfreundschaft wird groß geschrieben, wobei aber stets eine gewisse Grenze der Zutraulichkeit bestehen bleibt.
Die Farben der Kleidung zeigen sich oft in dunkler, eintöniger Auswahl. Nicht selten trägt man dunkelblau. Der Schnitt ist schlicht und sparsam.
Die Adelsfamilien Grangoriens und demnach auch Sewamunds sind teilweise noch deutlich mit dem Rittertum des Mittelreiches verbunden – wenn auch eher im romantisch-idealistischen Sinne – und gelten dadurch oft als rückständig und konservativ. Allerdings muss man diese Vorurteile relativ sehen, denn selbst eine konservative grangorische Adelsfamilie ist im Vergleich zu einem Weidener Rittergeschlecht weltoffen und modern und so ist es kaum verwunderlich, dass auch die Grangorier sich selbst als tolerante und weltoffene Horasier begreifen und viel Zeit und Energie in das politische Intrigenspiel investieren, anstatt ihre Interessen mit dem Schwert auszutragen. Denn diese, nicht gerade seltene Aufgabe übernehmen auch hier fast nur noch gut bezahlte Kriegsunternehmer, die wie im restlichen Lieblichen Feld Condottiere genannt werden.
Die Mode der hohen Familien orientiert sich natürlich auch an der gerade aktuellen Hofmode – wer möchte schon als rückständiger Bauerntölpel verlacht werden –, ist aber auch oftmals an das nicht ganz so milde Klima der Küste und Gebirgsregionen angepasst.

Ein Sewamunder Lied

Von Farsid bis hin zum Sewak,
vom Phecanowald bis hin zum Strand,
gedeiht und blüht ein herrlich' Land
rund um die wunderschöne Stadt.

Ein Prachtjuwel mit gold'nem Rand,
ist Sewamund, Stadt und Umland;
Ein Prachtjuwel mit gold'nem Rand,
ist Sewamund, Stadt und Umland!

Dort tost die See, dort heult der Wind,
dort braust's an Deich und Strand,
doch ruhig wirkt und schafft das Volk,
das Volk in Dorf und Stadt.

Ein Prachtjuwel mit gold'nem Rand,
ist Sewamund, Stadt und Umland;
Ein Prachtjuwel mit gold'nem Rand
ist Sewamund, Stadt und Umland

Dort lebt solide Gediegenheit,
der Wille, hart wie Stahl,
dort fühlt das Herz, was die Zunge spricht,
mit direktem, schlichtem Wort.

Ein Prachtjuwel mit gold'nem Rand,
ist Sewamund, Stadt und Umland;
Ein Prachtjuwel mit gold'nem Rand
ist Sewamund, Stadt und Umland!

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