Shenilo

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Willkommen in der freien Stadt der Drachen!

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Briefspiel in Shenilo

Shenilo - die Spielerstadt

henilo ist eine der fünf Spielerstädte des Lieblichen Feldes und damit einer der Hauptschauplätze des Briefspiels im Horasreich.

Das Briefspiel in Shenilo findet vornehmlich über die Shenilo-Mailingliste statt. Beteiligt sind daran die bestehenden sheniloer Spielerfamilien (siehe nebenstehender Kasten). Wir freuen uns über jegliche Beteiligung aller DSA begeisterter Spieler. Besonders Neuspieler sind gerne gesehen.

Shenilo in aller Kürze

Shenilo - die Stadt in den Kernlanden

ie Landstadt Shenilo liegt in der Ponterra am Handelsweg Seneb-Horas-Straße und war der Hauptort der Signorie Shenilo. Mittlerweile hat sich die Stadt jedoch weitgehende Unabhängigkeit erstritten und beherrscht als ein regionales Zentrum das Umland. Bekannt ist sie für ihr übergroßes Stadion und das Grab des Heiligen Geron - ein begehrtes Pilgerziel - sowie die ehemalige Akademie der Draconiter, die heute eine Korporation weitgehend unabhängiger Lehrmeister ist. So sind es denn auch eigentlich gegensätzliche Traditionen, die Shenilo heute prägen: Tapferkeit und Kampfeswille der Rondrianer einerseits, andererseits aber der weit zurückreichende Wissensdrang und die Gelehrsamkeit der Hesindianer. Beide zusammen machen die Stadt der Drachen zu einem einzigartigen kulturellen und geistesgeschichtlichen Schmelztiegel.
Rondras Hallen


Shenilo - die Geronsstadt

m Jahre 1026 BF wurde bei Shenilo das Grab St. Gerons wiederentdeckt. Die Gebeine des Heiligen wurden geborgen und im St. Geronstempel zu Shenilo beigesetzt. Zum Schutz des Gedenkens an den Helden bildete sich der Orden der Ritter des Grabes Gerons, der sich der Pilgerströme annimmt. Inzwischen wurden für die Pilger zwischen Contris und Shenilo sieben Schreine errichtet, jeder steht für eine Heldentat des Heiligen. Die besondere Nähe Rondras zu Shenilo sieht man auch an der Steineiche im Inneren des Tempels, die zwar schon mehrmals von Rondras Blitzen getroffen wurde, aber immer wieder neu ergrünt.

Die Nähe Rondras ist auch an den vielen tapferen in Shenilo sesshaften Familien zu erspüren, aus deren Reihen viele tapfere Krieger entstammen. Denke man nur an ... an wen denn? Hat die Stadt tapfere Recken hervorgebracht?

Gelehrsamkeit...

Shenilo - die Hesindestadt

iele gelehrte Reisende vergleichen Shenilo mit Kuslik. Im Stadtteil Studiora sammelt sich die hesindegefällige Gesellschaft des Umlandes. Das strahlende Zentrum bildet der St.Brigon-Tempel der Hesinde. Um ihn herum siedelten sich die Schreiber, Drucker, Medici, Optiker, Buchbinder und Uhrmacher an. Sie bilden die mächtige Parinorszunft. Zum Stolz der hesindegläubigen Bürger gibt es ein Theater, ein magisches Lehrinstitut und die Handwerksschule. Selbst die Patrizier der Stadt schicken ihre Kinder nicht weit weg, sondern lassen sie in Shenilo ausbilden.

Besonders auf der Piazza Naclador kann man die Offenheit der Stadt bewundern. Zur Abendzeit begeben sich hierhin viele Sheniloer, um eine Rede zu halten oder nur interessiert zu lauschen. Weil nur die Wahrheit zählt, gibt es keine Denkverbote, selbst über die Götter wird diskutiert. Fast jeder Sheniloer nahm an den Diskussionen schon mal teil und wurde dadurch für kurze Zeit zum Veritaner. Die Offenheit lässt aber manch Praiosfürchtigen erschaudern.

... und Trinkfestigkeit

Shenilo - die Stadt des Weines

o die Gelehrsamkeit ist, ist der Wein nicht weit. Von Shenilo aus wird die gesamte Weinproduktion in der nördlichen Ponterra organisiert. Dafür haben sich fast alle Winzer in der Weinhandlung Yaquiria Shenilo zusammengeschlossen. Ihr Erfolg erlaubte es ihnen, den Bau des Rahja-Tempels der Heiligen Svelinya-Horas zu initiieren.

Shenilo in den Geschichtsbüchern

ünstig gelegen zwischen Berghängen, die schon von einiger Entfernung den Blick auf die malerische Landschaft freigeben, liegt das Städtchen Shenilo an der Cronstraße von Bethana, welche den Reisenden bis an eine heilige Stätte am Yaquir führt, dem Ort, an dem angeblich die ersten Siedler den Fluss erblickt haben sollen.
Das Gut des Signors über diese Landschaft erstreckt sich von droben, von der Signorie Wanka aus, bis an die Stelle, wo die zweitgrößte Ortschaft namens Yaquiriacis der Familie Dorén-Yaquiriacis liegt. Die Bevölkerung ist freundlich, wenn auch, so wie alle Horasier, ein wenig verschlossen gegenüber Fremden. Die ländliche Bevölkerung geht entweder der Haltung von Schafen nach oder sorgt mit der Bestellung der Äcker und ihrem Getreide für die Verpflegung der Städte.
Die Weine, die der fruchtbarste Boden auf dem ganzen Kontinent hervorbringt, gehört zu den Produkten, die die meisten Menschen hier reich gemacht haben. Nur wenige fristen ihr Leben in Armut und selbst dann haben sie noch Hilfe von den freundlichen Menschen zu erwarten, die den Göttern für ihren Reichtum mit dieser Hilfe danken, da man größtenteils bescheiden lebt.
Die sanften Hügel sind im nördlichen Teil der Domäne Pertakis fast völlig bewaldet und trotzdem das Liebliche Feld die größte Dichte der Bevölkerung hat, so wohnen doch in dem kaum bewaldeten südlichen Teil die meisten Bürger. Wenn im Norden der Signorie und auch der Domäne eher der Ackerbau vorherrscht, so beginnt man doch gegen Yaquir hin mit der Viehhaltung und dem Anbau von Weinen, die man in viele Länder verkauft. Einen Vorteil erhofft man sich dadurch, dass der Gransignor der Domäne auch der Signor von Shenilo ist.

Wacht über die Stadt - Burg Yaquirstein

Shenilo ist eine sehr alte Siedlung. Kommt man die Straße entlang, so ist diese von alten Bäumen flankiert, die kurz vor den Toren der Stadtmauer dem Reisenden Schatten spenden. Um die Stadt herum finden sich bereits einige Herbergen und in einigem Abstand die ersten Gehöfte. Die Stadt selbst liegt auf einer kleinen Anhöhe. Sie wiegt sich in Weinhängen, gleichsam einem Schiff im Meer. Prächtig erstrahlt die Burg Yaquirstein über der Stadt und zeigt ihre Stärke mit strahlender Schönheit, nicht so als sei sie zur Verteidigung erbaut worden, sondern um den eifrigen Malern als Inspiration zu dienen, die des Öfteren in den Gassen anzutreffen sind.
Während im Umland eher Traviaschreine und die der Peraine anzutreffen sind, erwartet einen von Norden kommenden Reisenden zuerst die große Halle der Herrin Hesinde, die sich wohl des größten Anlaufes erfreuen darf. Dieser Eindruck wird noch dazu bestätigt, wenn man sich ein wenig umhört. Der Gransignor selbst ist Draconiter und tatsächlich, zu mancher Tageszeit kann man einige Frauen und Männer in grün-goldenen Roben fleißig umhereilen sehen, die sehr beliebt bei den Bürgern zu sein scheinen. Zudem gibt es gar eine Magierakademie, auch wenn man sich über die sehr unterschiedlichen Magister oft strittig ist und die wundersamsten Geschichten erzählt werden und man hier allerlei hören kann, aber die Bürger wohl doch schon die Anwesenheit schätzen. Zwischen den mit heroischen Szenen und Geschichten bemalten Gasthäusern gehend, erhält man zwischen den hohen Giebeln der Häuser einen friedlichen Eindruck und man will sich nicht mehr von dem Anblick der Fachwerkhäuser lösen. Wenn man es doch schaffen sollte, fällt einem der Reichtum sprichwörtlich vor die Füße. Welch kleine Stadt sonst wohl mag es sich leisten können gepflasterte Wege zwischen ihren Häusern legen zu lassen? Vorbei an einem Zwergenschmied, der sich eifrig mit einem Waldläufer streitet, geht es entlang der vielen Gasthäuser und Schänken weiter. Auch wenn es nicht so groß sein mag, so besitzt Shenilo doch irgendwie mehr das Gefühl von großer Stadt, gar als ob man in Bethana selbst wäre. Man wird sicher wieder kommen. Zu gerne kostet man von der wunderbaren Küche, die von pertakischen Wickelnudeln bis zu dem leckeren Hasenbraten nach Bethaner Art geht. Auch dem Wein ist man natürlich nicht abgeneigt und Feste weiß man zu feiern. Der Rahja-Tempel ist nun ganz fertig gestellt und wird zum Fest der Freuden eine Feststatt. Denn eine solche Stadt muss einfach gesegnet sein, weswegen man auch ihr bald eifrig huldigen wird.
Ich hatte das Glück, während eines Immanturnieres dortens zu verweilen. Gute Güte, die Stadt war fast leergefegt gewesen, weswegen ich mich auch zum Stadion aufmachte. Ich traute meinen Augen nicht, als ich es innerhalb eines begrasten Walles vorfand, da ich es bei der Anreise nicht gesehen hatte. Es hatte angeblich mehr Plätze als die Stadt Einwohner. Auch wenn ich bald den Grund erfuhr, weshalb die vielen bunten Zelte um die Stadt aufgestellt waren und hunderte bis Tausende um und in der Stadt war, so war ich doch überrascht, denn am Tage der Ankunft waren sie noch nicht da.
Wie dem auch sei, dies war ein Zufall, aber die Freundlichkeit der Menschen war erfreulich gewesen. Auch ist man hier aufgeschlossener gegenüber neuen Dingen als im übrigen Horasia. Ob das mit dem stürmischen Herrn Efferd zu tun hat, der an der Küste herrscht, da er die Menschen wortkarg macht?
Fast alle Gebäude sind groß, selbst die der einfachen Bürger, die sich hier sehr vielen Berufen hingeben, die meist zu Hesindes Gefallen getätigt werden. Ich habe mir sagen lassen, dass bald ein Stadtrat gewählt wird, der von den Bürgern und aller Gruppen ausgesucht wird.

»Auszug aus eine Reisetagebuch eines unbekannten Händlers«, Shenilo, 2512 Horas

ie nach Pertakis bedeutendste und wohlhabendste Stadt der Domäne entstand am westlichen Fuße der wenige Jahrzehnte nach Bosparans Fall errichteten Burg Yaquirstein, die auf halben Wege zwischen Pertakis und Horasia die Lande befrieden sollte. Unter wechselnden Namen und Herren blühte der Ort mit seinen gepflasterten Straßen und Fachwerkhäusern auf, heute bildet die alte Stadtmauer längst nicht mehr den Stadtrand. Seit der Gründung der Weinhandlung Yaquiria Shenilo, einem einflussreichen Handelsbund, dem fast alle Weinbauern der Domäne der angrenzenden Signorien angehören, und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung wurden zahlreiche gut gehende – und an den Außenwände oft mit heroischen Szenen bemalte – Tavernen und Herbergen eröffnet sowie vor wenigen Jahren ein Tempel der Rahja erbaut, der regen Zulauf erhält und dem Rondra-Tempel bereits seinen Rang abgelaufen hat. Der Praios-Tempel mit seinem einzigen Geweihten ist nicht zuletzt ob des starken Patriziats fast ohne Einfluss, der am stärksten von Hesinde ausgeht; neben einem ihr geweihten Tempel und einer Volks- und Handwerksschule in der Stadt ist auf der Burg auch ein Hort der Draconiter untergebracht.
In einem abgelegenen Herrenhaus aus der Fran-Horas-Zeit befindet sich seit etwa einem Jahrzehnt eine Schola irregulare der Magie, die nach anfänglichem Erfolg jedoch nur noch eine Handvoll Schüler ausbildet und in Bedeutungslosigkeit und Finanznöten versinkt.«

»Von der Drôler Mark - Seine Städte, Regionen und Menschen«, Nandusschule zu Methumis, 2516 Horas


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