Sikramargino

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Karte des Stadtteils, unterhalb Magistralias (zentral und im Norden) gelegen, im Süden die Piazza di Basilio und das Urbeter Tor, im Westen der Garten Paradiso d'Urbasi, im Nordwesten der Übergang nach Torneocampo, im Osten die Musici-Schule und im Nordosten der Übergang nach Figurenza.

Sikramargino liegt auf dem Südhang des Hügels von Urbasi. In diesem eher beschaulichen Stadtviertel sind besonders viele Häuserwände von Wein überwuchert und die Anwohner sind für ihren Kunstsinn und ihre Aufgeschlossenheit bekannt – gerne bemalen sie (noch nicht überwucherte) Mauern mit farbenbunten Motiven, lauschen den Klängen der Musici oder geben sich allgemeiner Lebensfreude hin. Neben der Musici-Schule beherbergt der Stadtteil auch den Tsa-Tempel, das Gildenhaus der Gefäßzunft und den Park "Paradiso d'Urbasi", einen großzügig angelegten Garten.

Ausführliche Beschreibung

Das am Südhang Urbasis gelegene Sikramargino ist ein eher beschaulicher Stadtteil. Viele Häuserwände sind hier von Wein überwuchert, die übrigen zumeist mit farbenfrohen Motiven bemalt – ein deutlicher Ausdruck des Kunstsinns und der Lebensfreude der Bewohner des Viertels. Beliebter Treffpunkt derselben ist die dreieckige Piazza di Basilio, die ihre Bezeichnung dem bekannten urbasischen Maler Constanzo Basilio verdankt, obgleich es auch ein Geschlecht gleichen Namens gab. Eine Statue in der Mitte des Platzes zeigt den Künstler über einer Schlange stehend. An Markttagen werden hier vor allem die Erzeugnisse der Gefäßzunft angeboten.

An der Nordseite des Platzes steht der eher kleine Tsa-Tempel Santa Novesca mit dem angeschlossenen Spiegelturm. Dieser ist ein wahres Wunderwerk der Ingenieurskunst und wirft das tagsüber hereinfallende Licht mittels Spiegeln und Prismen in allen Farben zurück – ein Effekt, der den Klang des gleichfalls hier untergebrachten Glockenspiels beinahe nebensächlich erscheinen lässt. Der Kult selber ist im Viertel fest verwurzelt, hat darüber hinaus jedoch nur geringen Einfluss. Das benachbarte Haus der Gefäßzunft dient den kunstfertigen Keramikmachern und Glasbläsern Urbasis als Versammlungsort.

Im Süden des Platzes erhebt sich beinahe trutzig der Palazzo Carasbaldi mit seinem Geschlechterturm, dessen Bewohner trotz aller Versuche sich als Patrone des gesamten Viertels zu etablieren als ‘Fremdlinge’ noch immer mit einigem Misstrauen leben müssen.

Glasmaler der Gefäßzunft.

Schräg gegenüber liegt die Herberge Zum Urbasilisk, eine eher gewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit, wäre da nicht der Name und manches darob entstandene Gerücht über das Gebäude oder die Wirtsleute. Diese profitieren vor allem von der günstigen Lage ihrer Herberge in der Nähe des Urbeter Tors, von dem aus die Via Efferdia bis nach Efferdas führt. Ähnliches gilt für die ein Stück weiter nördlich gelegene Taverne Reons Schande, deren beinahe unbemerkte Umbenennung (ehedem nach dem Wirt Reon Balvarro Reons Schanke) kurz nach dem Antritt der Stadtherrschaft Travianos bis heute Rätsel aufgibt.

Im Nordosten Sikramarginos befindet sich am steilen Hang unterhalb Magistralias die Musici-Schule, die dem Rahja-Tempel angegliedert ist und vom strengen Maestro Scofio Bukatore geleitet wird. Dessen disziplinarische Maßnahmen haben die traditionelle und sich regelmäßig in Kneipenschlägereien äußernde Rivalität mit der Medici-Schule in Torneocampo jedoch bislang nicht wirklich eindämmen können. Zu den Förderern der Schule zählen vor allem die della Pena ä.H..

Seit 1035 BF befindet sich ebenfalls im Nordosten Sikramarginos, besser gesagt in unmittelbarer Nähe zur Nachbarschaft des Silbertalers die Manufaktur "Optische Gläser und Linsensysteme" im Besitz der Familie ya Ranfaran.

Unter den Handwerkern des Viertels ist vor allem die Spiegelmacherei Danzola erwähnenswert, die die Glasbläserei mit der Silberverarbeitung verbindet und Spiegel überregional gerühmter Güte fertigt. Auch die Ausstattung des Spiegelturms geht weitgehend auf die alteingesessene Familie zurück.

Im Nordwesten liegt unterhalb des alten Inquisitionstors der große städtische Garten Paradiso d'Urbasi (nach seinem Stifter, der sich damit einen Posten in der Stadtverwaltung kaufte, auch Ascanischer Garten genannt), der größte innerhalb der Stadtmauern. Seine einfach gehaltene Gartenarchitektur wird von Pavillons und Statuen beherrscht, während eine Ausstattung mit Brunnen und künstlichen Grotten (ähnlich dem Kaskadengarten in Figurenza) bislang nur angedacht ist.

Direkt neben dem Park steht mit der Casa Fresciani auch das Haus und die Werkstatt des am stärksten an der künstlerischen Ausgestaltung beteiligten Bildhauers: Mythraelo Fresciani ist ein im Alter wunderlich gewordener Künstler, der seinen unvollkommenen Statuen im benachbarten Garten vor einigen Jahren gar sämtliche Köpfe abschlug und der Stadt seither noch ein halbes Dutzend neuer Werke schuldet.

Nördlich des Parks, an der Grenze zu Torneocampo und Magistralia gelegen, befinden sich schließlich der neue Palazzo d'Auspizzi des alten Stadtherrengeschlechts und das Haus der Steinzunft, die durch die Baufreude der Urbasier zu beachtlichem Wohlstand gelangt ist.

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