St. Geron-Tempel zu Shenilo

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Der St. Geron-Tempel von Shenilo für den eiligen Leser
Vorsteher: Arana von Shenilo (Knappin der Göttin)
Größe/Mitglieder: mehrere Akoluthen und Laiendiener
Schreine: St. Geron, Wandteppich zu Ehren Signore Cordovan II. Dorén
Talismane/Reliquien: Grab und Gebeine des Heiligen Geron vor der Stadt (umstritten)
Einfluss: in Shenilo groß, in der Kirche durch den Umgang mit dem Grab umstritten
Domänen: einige wenige Ländereien, Pilger
Besonderheiten: Die Schwertschwester ist gleichzeitig auch Consiliera Famerlor; hier wird die Glocke des Campanile von Pertakis aufbewahrt.

Gebäude

Der prächtige Rondra-Tempel Shenilos beherrscht heute den Ostteil des von Pilgern dominierten Geronsplatzes. Wuchtig und aus grauem, teils von Rondras Zorn geschwärztem Gestein erbaut erhebt sich das Gebäude über die umliegenden Häuser, lediglich auf der repräsentativen Seite, zum Geronsplatz hin, ist ihm ein feiner wirkender Säulenportikus vorgesetzt worden.

An der Tempelwand, rechts neben dem Hauptportal, einem schlichten doppelflügligen Tor aus Steineiche, wurde zum Gedenken an Cordovan II. Dorén eine Steintafel in einem hölzernen Rahmen, angebracht. Der Urenkel des Gefallenen, Cordovan III. Dorén seines Zeichens Knappe der Göttin, überreichte die Tafel am 30. Todestag des Helden von Shenilo an den Rondra Tempel.

Eine Besonderheit ist der lichtdurchflutete Innenhof, auf dem tatsächlich ein der Rondra heiliger Baum, eine alte Eiche steht. Oft genug ist sie in den letzten Jahren vom Blitz gezeichnet worden, schlug aber dennoch immer wieder grün aus. Es ist unter den Shenilern eine oft kolportierte Geschichte, die Stadt sei dem Untergang geweiht, sollte dieser Baum einmal absterben.

Im Innern ist der Tempel nicht so karg wie mancher Rondra-Tempel, aber dennoch weit entfernt von echter Prachtentfaltung. Hängende Teppiche rondrianischer Helden, zuvörderst des Heiligen Gerons des Einhändigen und seiner sieben kanonischen und weiterer Taten, schmücken die Wände ebenso wie Votivgaben von Pilgern, alte Waffen und Rüstungen aus unzähligen Kämpfen.

Innenleben

Einzige Geweihte ist zur Zeit, auch auf Grund des Krieges in Tobrien, der einen gewaltigen Blutzoll in der Geweihtenschaft der Leuin gefordert hat, Schwertschwester Arana von Shenilo. Diese steht auch dem (nicht anerkannten) Orden der Ritter vom Grabe Gerons vor und versieht mit der Stellung einer Consiliera Famerlor von Shenilo zudem eine politische Funktion. So muss sie viele Aufgaben wie die Versorgung der vielen Pilger an Laiendiener oder Ordensmitglieder abgeben, was dem Arivorer Erzherrscher, erführe er davon, sicherlich ein Dorn im Auge wäre.

Allgemein ist der Tempelbetrieb vom Pilgerwesen und von der Anwesenheit des (angeblichen) Geronsgrabes geprägt. Lokale Helden wie Cordovan II., der Shenilo vor düsteren Kultisten schützte, nehmen einen nicht unbedeutenden Platz in der Fürbitte der Schwertschwester ein.

Quellen

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