Stadionviertel

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Das Stadionviertel nördlich der Sheniloer Stadtmauern mit dem namensgebenden Immanstadion in der Mitte, südlich Studiora

„Was waren das noch für Zeiten, als wir Purpurblitze richtig für Stimmung gesorgt haben. Und heute? Das Stadion ist leer und nur noch seltsames Volk macht sich hier breit. Ehrliche Leute, ja, aber eben keine Sheniler. Alles hier ist neu, gewöhnlich, langweilig, langweilig und nochmals langweilig!“ - Mador Goldwein, ehemals Immanspieler

Das Stadionviertel Shenilos erstreckt sich im Norden der Stadt entlang der Staatsstraße nach Horasia und der Landstraße nach Arinken und wird südlich vom Mühlbach und nördlich von den Hängen des Ritzelsteins begrenzt. Das Viertel, eines der drei außerhalb der Mauern gelegenen Viertel Shenilos, entstand erst in jüngster Zeit durch starkes Bevölkerungswachstum nach der Entdeckung des Geronsgrabes. Hier leben vor allem Zugezogene und nur wenige alteingesessene Bauern, Müller und Gastwirte. Die neuen Bürger tun ihr bestes, sich Sheniler Sitten anzupassen, werden aber immer noch als Sheniloer bezeichnet. Dem stetig wachsenden Viertel sieht man seinen ländlichen Ursprung an, einige Bauernhäuser und Felder wie Viehweiden am Mühlbach trotzen der sich ausbreitenden Stadt. Das Viertel ist lebhaft und geprägt von kleinen Handwerksbetrieben, Krämerläden und den vielen Durchreisenden auf dem Weg von und nach Bethana, Horasia oder Grangor.
Namensgebend für das Viertel ist das Schäfersruhstadion (1) am nördlichen Stadtrand, umgeben von neuen Häusern zugezogener Handwerksgehilfen. Es fasst an die tausend Menschen deren Sitzbänke in einen Erdwall eingearbeitet wurden, der mit Gras bewachsen ist. Von außen sieht es wie ein grasbewachsener Hügel auf dem gelegentlich Schafe weiden. Die ursprünglich dort beheimatete Mannschaft, Purpurblitz Pertakis, zog schnell in die Nachbarstadt um und deren Nachfolger, Yaquirstein Shenilo, gelang es selten, das Stadion zu füllen. Da seit dem Krieg der Drachen der Spielbetrieb ohnehin nur unregelmäßig läuft, steht es die meiste Zeit leer und dient bisweilen großen Pilgergruppen als Unterkunft. Die abnehmende Zahl der Immanverrückten trifft sich immer noch in der urigen Schenke Trinkwässerchen in Stadionnähe. Selbst nach dem Zerwürfnis mit Pertakis gibt es hier noch Menschen, die den Purpurblitzen nachtrauern, ihre großen Spiele feiern und die alten Wimpel und Flaggen an den Wänden lassen.
Gegenüber des Stadions am Mühlbach liegt die alte Mühle (2) der Stadt Shenilo, ein wuchtiger Bau mit massiver Mühlmechanik, deren ewiges Quietschen und Ächzen von ihrem hohen Alter zeugt. In einem Anbau trifft sich seit vielen Jahren die einflussreiche Bäckerzunft, derzeit unter Leitung der sehr beliebten Ascania Calleano, die auch in der Curia Patricii sitzt.
Das Zentrum des Viertels ist die Piazza Fuldigor (3), die das Nordtor Shenilos mit der Mühlengasse verbindet. Hier wohnen Handwerker, die sich einigen Wohlstand erarbeiten konnten, sich jedoch noch keinen angemessenen Wohnraum innerhalb der Stadtmauern leisten können. Auch eine neue Herberge im Grangorischen Stil steht hier, genannt Fuldigors Ruhe (4), die sich vornehmlich an reisende Händler richtet. Ein beliebter Treffpunkt für Pilger auf dem Weg zum Geronsgrab ist der Fuldigorsbrunnen, auf dem eine bronzene, grün angelaufene Statue in Form eines aufsteigenden Drachen steht.
Im Westen des Viertels, an der Seneb-Horas-Straße, liegt sein neuester Teil, wo immer noch Häuser gebaut werden, auch wenn dort noch Bauern verbissen ihr Land gegen die „Eindringlinge“ verteidigen. Die schmucklose neue Mühle wurde an der Brücke nach Nuovo Ruthor errichtet, um die Versorgung der gewachsenen Stadt zu gewährleisten.
Auf der anderen Straßenseite ist die Sheniloer Spielkartenmanufaktur Serina & Comp (5) beheimatet, ein viereckiger, jüngst renovierter weißer Bau, über dessen Eingangstor ein steinerner Fuchs eingelassen ist. Hier werden vor allem Boltanblätter auf Papier und dünnem Holz hergestellt. Sie wurde vom ehemaligen Berufs-Boltanspieler Federico Serina gegründet, gehört seit einigen Zahlungsschwierigkeiten Federicos jedoch einem Konsortium unter Führung von Tsaiano della Pena.

Quellen


Datei:Sheniloneu3k klein.png Die Spielerstadt Shenilo Datei:Sheniloneu3k klein.png
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