Toricum

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Toricum

Toricum
Coverna

Bild:Pfeil-Nordwest-Grau.png Planûr - Altach Bild:Pfeil-Nordost-Grau.png
Bild:Pfeil-Südwest-Grau.png Salma Palustre
Bild:Pfeil-Süd-Grau.png Tolkram

In Kürze
Wappen: Stadt Toricum -
Region: Coverna
Einwohner: ca. 1500 (+ 500 in der Vorstadt Tolkram)
Kultus: PRA, EFF, RAH, Kloster Toricum, Alter Fondaco (Lehranstalt)
Herrschaft: Perainia Phalaxana XXV. Torrem innerhalb einer konstitutionalisierten Stadtherrschaft
Garnisonen: Stadtbüttel (15), Phalaxanengarde (24), Boronsgarde (12), ferner die Besatzung der Festung Toricum
Verkehrswege: Sikram, Sikramstieg, Toricumer Straße
Gewerbe: Tabak, Textil, Licht, Glas, Flusskähne
Sonstiges: Zu Toricum wird der Sikram letztmalig vor der Mündung von einer Brücke gequert.

Toricum (sprich: ['toːrikõm], historisch Tauricum) ist ein Städtchen am unteren Sikramstromlauf. Überregional bekannt ist es für die Rosenholzpfeifen des Ohan Cabot. Lokal ist es von einer gewissen Bedeutung, insofern es die einzige Sikramquerung flussabwärts von Ankram vorweisen kann und entsprechend ein letzter Knotenpunkt des Handels vor der an der Mündung gelegenen Metropole Belhanka ist. Über letztere, die große Patronin der Region, erfolgt ein großer Teil des Warenabsatzes. Der Distrikt des Städtchens wird als der Freigonfalonierat bei Sikram bezeichnet.
Eine ausgeprägte Präsenz haben die Vertreter Shenilos in dem Städtchen. So ist der "Sheniler Trabant" zum Schlagwort geworden. Beachtet sei ferner in der Vorstadt Tolkram das Zwölfgötterasyl, eine Aufnahmestätte für Verfolgte. Überhaupt steht Toricum in der Nachfolge Bosparans, - was eine unter den Toricumern stärker verbreitete Auffassung ist als andernorts.


Stadtplan

Dass es recht lieblich sich an den Sikram füge, das kleine Städtchen Toricum, hatten sie gesprochen. Und also, indem ich gegen den Sikrammund auf dem Stiege ritt, dachte ich an nächtliche Obdach zu Toricum, weil der blaue Himmel alsbald nachten und das Licht mir nehmen mochte. Da war das güldene Praiosrund gesunken, dass es sommers die Hügelzüge bald in Licht und bald in Schatten warf, die dunstenen Pfühle der Auen aber bläulich erschimmern ließ und eine fiebrige, verträumte Luft erzeugte. Gegen Ifirn breiteten sich die Saaten und Weiden des efferdischen Landes aus, dagegen im Malurischen, jenseits des Stromes, dichte Forsten und schüttre Driftwälder die Hügel bedeckten. Einige Weiden und Gehöfte ließen sich vermuten hinter diesem wilden Anblick.
Da ich mich Toricum näherte, sah ich alsbald die Festung im Sikramstrome lagern, einen Besitz des Hauses Torrem. Auf einem Werder, mit den Vorwerken durch Brücken verbunden, schien sie wie ein Schiff im Fluss vertäut zu liegen. Toricum daselbst aber erhob sich über den tiefen Auen und Pfühlen, als habe man eine Grasscholle losgestochen und auf eine freie Wiese geworfen. Einige wenige Gebäude hoben sich prominent über die roten Dächlein empor und verliehen dem Städtchen durch ihre verhaltene Majestät eine Geborgenheit. Die Einfriedung bestand aus hohen Schüttmauern und fasste die Häuser geschlossen in sich. Erst in einigem Abstand zeigten sich wieder die ersten Scheuern und Gehöfte, die sich entlang des Weges gegen Efferdas mit Baumgruppen und Weiden einen Wechsel gaben.

Als ich in das Städtchen einritt, bot sich mir das Bild einer geschäftigen Ruhe, wie sie für späte Tage im Praiosmond geläufig ist. Das Viertel musste aber an den Flusshafen angrenzen, denn bald sah ich, wie das Wohlleben eines Patrizierhauses sich zwischen allerlei Gesindel eingebettet fand. Und also ritt ich mit Eile bis gegen den Absatz einer tiefen Böschung vor, welcher, wie mir alsodann offenkundig, den Weg in den eigentlichen Kern des Städtchens wies. Die Häuser lagerten sich um zwei größere Plätze, deren einer von einem Kloster und einem Rundtheater dominiert wurde, während der andere zwischen zwei herrschaftlichen Anlagen sich öffnete, zwischen den Gärten der Stadtresidenz und einem weit kleineren, jedoch offiziöser wirkenden Bau. Später sagte man mir, dies sei der Sitz der Stadtregierung, welche sich abseits der hohen Herrschaft konstituiert habe, zumindest aber von einem eigenen Gebäude aus zu walten pflege.
Später erfuhr ich von einem Toricumer Bürger, dass die Stadt das bestgeordnete und stabilste Gemeinwesen des ganzen Reiches sei.


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Bild:Stadt Toricum klein.png Toricum  | Freigonfalonierat bei Sikram Bild:Stadt Toricum klein.png
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