Treponti

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Die Treponti sind eine Gemeinschaftsbezeichnung und ein historischer Zusammenschluss der drei Brückenstädte Sibur, Urbasi und Silas am mittleren und oberen Sikram. Ihre gemeinsame Geschichte verbindet die drei Machtzentren bis heute, auch wenn sie sich eher in eine zumeist freundschaftliche Rivalität gewandelt hat. Bedeutung erhält der alte Bund auch deswegen, weil seit dem Ende des Thronfolgekriegs erstmals seit Jahrhunderten alle drei Städte der direkten Herrschaft des Hauses Marvinko entzogen worden sind.

Geschichte

Das gemeinsame Wappen der Treponti aus der Zeit des Treponti-Aufstands zwischen den drei alten (und noch aktuellen) Stadtwappen.
Das Silbertal mit den drei Brückenstädten Sibur, Urbasi und Silas.

Begründet wurde der Bund der Treponti formell 533 BF in der Rohalszeit, als nach dem strengen Regime der Statthalter im Lieblichen Feld eine neue Blüte von Kultur und Wissenschaft Einzug hielt und die Bedeutung der Städte mit ihr wuchs. Die drei bedeutendsten Orte des Silbertals schlossen sich auch deshalb zusammen, weil sie gegenüber den größeren Städten an der Küste ins Hintertreffen zu geraten schienen. Vor allem das Haus Marvinko sah den Zusammenschluss der drei wichtigen Bürgerschaften in seinem Herrschaftsbereich jedoch skeptisch und agitierte vehement dagegen.

Über Jahrzehnte schaukelte sich der Konflikt auch noch nach der Rohalszeit auf – wobei die ursprünglich hehren Ziele allmählich reinen Machtinteressen im (an Bodenschätzen) reichen Silbertal wichen. Ihren Höhepunkt hatten die Machtkämpfe 648 bis 661 BF, als sie in einen offenen, sich 13 Jahre lang hinziehenden Krieg mündeten, der heute als Treponti-Aufstand bezeichnet wird. Erst unter Vermittlung der Praios-Geweihten und späteren Lichtbotin Aureliana von Marvinko wurde dieser für beide Seiten kostspielige Konflikt beigelegt und die Treponti kehrten unter die Herrschaft des Hauses Marvinko zurück.

Gegensätze zwischen den Bürgerschaften und dem Grafenhaus flammten auch später gelegentlich wieder auf. Insgesamt zerstreuten sich die Interessen aber immer mehr, so dass 753 BF nach dem Unabhängigkeitskrieg und der Neuformierung der Grafschaft Sikram, die die einzelnen Städte in unterschiedlichen Herrschaftsbereichen zurückließ, auf dem letzten Treffen der drei Stadtvertreter in Urbasi keine weiteren Zusammenkünfte mehr verabredet wurden und das Bündnis damit seine politische Bedeutung faktisch verlor.

Sonstiges

Medaille aus den ersten Jahren des Erzherzogtums Kuslik

Die Gemeinsamkeiten der drei Brückenstädte reichen vermutlich weit zurück - bis in die Vorzeit der Echsenherrschaft am Sikram womöglich. Dass sie von der Quelle aus gesehen die letzten beiden End- jeweils als Anfangsbuchstaben wiederholen (Sibur, Urbasi, Silas) mag ein Zufall sein - oder auch nicht. Der Fund einer Medaille aus den ersten Jahren des Erzherzogtums Kuslik lässt jedoch vermuten, dass der Zusammenhang der Städtenamen die Gelehrten der Region schon seit langer Zeit vor Rätsel stellt.

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