Urbasi nach der Feuernacht

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Romualdo di Salsavûr ist alter und neuer Gonfaloniere.

Die Feuernacht vom 7. auf den 8. Rondra 1035 BF war in Urbasi das prägendste Ereignis seiner Zeit. Der Brand des Palazzo Casciano vertrieb das Haus Urbet weitgehend aus der Stadt – und warf auf den gerade wiedergewählten Gonfaloniere Romualdo di Salsavûr einen dunklen Schatten. Die anderen Patrizierfamilien revoltierten. Das seit dem Krieg der Drachen bestehende Machtgleichgewicht wurde erschüttert und ein neues etabliert.

Inhaltsverzeichnis

Zeittafel

1035 BF

Ereignisse im Rondramond

Panthino von Urbet will den Rest seiner Familie retten.
  • 8., vormittags: Das Haus Urbet wird ab dem Morgen im Turaniterkloster vor der Stadt von den Salsavûrs belagert. Malvolio della Turani lädt alle anderen Adelshäuser zur Krisensitzung, die aufgrund von Uneinigkeit jedoch keine Resultate erzielt. Die Aspoldo, Zorgazo und andere Patrizierfamilien nehmen die Wiederherstellung der Ordnung in ‘ihren Vierteln’ deshalb jeder für sich in die Hand. Miguel Flaviora lässt sogar die ganze Vorstadt Agreppara abriegeln und allen Schergen des ‘neuen Tyrannen’ Romualdo den Zutritt verwehren.
  • 8., ab dem Mittag: Als die Armillaneri vor der Stadt aufmarschieren – unter Missachtung der Bannmeile, wie Kritiker hervorheben – ist die Spannung am Siedepunkt. Die Söldner bleiben aber vor der Stadt, der befürchtete Einmarsch bleibt aus. Abends verlässt Auricanius von Urbet als einziger seiner Familie das Kloster – um die Bergung der Leichen in den noch immer rauchenden Trümmern des Palazzo Casciano zu koordinieren, wie er sagt. Die Eisenwölfe versperren ihm den Weg, bis Auricanius, nach einiger Diskussion, passieren darf, aber von mehreren Eisenwölfen, "zum Schutz vor dem marodierenden Pöbel", begleitet wird.
  • 9.: Romualdo, der mit überhand nehmenden Verdächtigungen selbst Anstifter des Palastbrands gewesen zu sein konfrontiert wird, lässt sich auf dem Renascentia-Platz hierzu öffentlich ‘verhören’ – vom Inquisitor Ucurian Branibor di Turani und unter heiligem Eid. Trotz des gegensätzlichen Befunds des Geweihten bleiben Zweifel an der Lauterkeit des Gonfaloniere bestehen. Ucurian stellt klar, dass er Zweifler gerne auf den rechten Weg führt. Wer seien sie denn, dass sie Praios' Heiligen Eid und darunter gesprochene Worte in Zweifel ziehen.
  • ebenfalls 9.: Unterdessen wird bekannt, dass in Urbet Valvassor Valpoza, dessen Tochter in der Feuernacht starb, seine Söldner sammelt, um die Belagerung des Klosters in Urbasi zu beenden. Beide Parteien versuchen Donnerer anzuwerben. Diese lehnen aber mit dem Verweis ab, dass sie aktuell unter Kontrakt stehen.
  • 10.: Auricanius findet in den Trümmern des Palazzo Casciano die Leiche Marbadanes von Urbet – ein Fund, der ihn offensichtlich sehr verstört, da die Laiendienerin erstochen und während des Brands auch gar nicht in Urbasi gewähnt wurde. Viel mehr Aufsehen erregt allerdings das Wiederauftauchen der vermissten Comtessas Rahjada, Selinde und Aureliana, die nach dem Brand drei Tage in den Kanälen unter der Stadt umherirrten. Auricanius‘ Befürchtung, dass sich die Salsavûrs nun dieser wertvollen Geiseln bemächtigen könnten, erfüllt sich nicht. Baron Lorian lässt die drei Mädchen zu ihrer Familie ins Kloster ziehen.
  • 11.: Valpoza fordert seinen ‘Amtskollegen’ Romualdo in einem Schreiben ultimativ auf, seinen Enkel Novarizio und den Rest des Hauses Urbet nach Urbet abziehen zu lassen. Anderenfalls sähe er sich genötigt ‘den Namen Salsavûr für immerdar vom Antlitz Deres zu tilgen’ – angefangen beim ‘unbedeutenden’ Stammgut, das er bereits in der Umklammerung halte. Romualdo würdigt den Brief Valpozas mit der Antwort: "Sollte der Metzger von Urbasi weiter morden wollen, so wird er seine gerechte Strafe in Kürze erfahren."
  • 14.: Erste Signoria-Sitzung nach der Feuernacht. Romualdo fordert die anderen Familien auf, ihm das Mandat für eine militärische Antwort auf die urbetische Provokation zu erteilen. Valpoza habe Urbasi nicht zum ersten Mal herausgefordert und müsse nun dafür bestraft werden. In einer knappen Entscheidung verweigert die Signoria dem Gonfaloniere allerdings dieses Mandat. Valpoza habe allein das Haus Salsavûr herausgefordert und dieses solle sich denn auch ohne die Ressourcen (und Söldner) Urbasis der Herausforderung stellen, wenden diejenigen ein, die noch immer eine Tyrannei Romualdos dräuen sehen.
  • In der Folge: Es kursieren Spekulationen, dass Romualdo trotz des abgelehnten Mandats als Priore militaris die Unterstützung der Armillaneri gegen Valpoza einfordern könnte. Letztlich entscheidet er sich gegen diesen Schritt, der seinen ‘Tyrannei-Kritikern’ Vorschub gegeben hätte.
  • 16.: Nach beinahe zwei Wochen Suche wird die Leiche der vermissten Ingerimm-Hochgeweihten Cinzia Silbertaler tief unter der Oberstadt Urbasis gefunden.
  • 20.: Romualdo lässt das Haus Urbet nach Urbet abziehen. Öffentlich wird dies danach als erzwungenes Exil eines verbrecherischen Hauses dargestellt. In Urbet hingegen wird später der ‘Sieg des Valvassors’ Valpoza über den Gonfaloniere Urbasis gefeiert. Das Haus Urbet verlässt Urbasi mit allen verbliebenen Habseligkeiten und den Leichen ihrer Familienmitglieder aus der Feuernacht. Nur sehr aufmerksamen Beobachtern mag auffallen, dass es einen Leichenwagen mehr mitführt, als es bekannte Tote gibt. Tatsächlich wird darin der einst heimlich in Urbasi aufgebahrte Leichnam Travianos transportiert.
Uolbo Valpoza diktiert dem Haus Urbet seine Bedingungen.
  • 21.: Auricanius tritt als einziger verbliebener Vertreter seines Hauses in Urbasi vor die Signoria, um ein Schreiben Baron Panthinos vorzuweisen, das ihn selbst zu dessen Stellvertreter im Amt des Priore pecunis ernennt. Stellvertreter gab es bisher keine.
  • Ende Rondra: Kurz nach der Rückkehr des Hauses Urbet nach Urbet fordert Valpoza von Panthino, dass man ihm ‘als nächstem lebenden Verwandten’ Novarizios von Urbet die Vormundschaft für diesen erteilt. Panthino willigt ein. Pikant dabei: Valpoza ist nur Novarizios Großvater, während sein (offizieller) Vater Auricanius noch lebt. Dass der Valvassor den tatsächlichen Sohn Travianos für eigene dynastische Pläne gebrauchen könnte, sorgt fortan für Zündstoff. Überhaupt erscheint Valpoza vielen Beobachtern nach den Ereignissen des Rondramonds als neuer starker Mann, der das Haus Urbet faktisch beherrscht.
  • ebenfalls Ende Rondra: In Urbasi normalisiert sich derweil die Lage, nachdem die Armillaneri sich aus der Bannmeile zurückziehen und letztlich auch Miguel Flaviora in Agreppara wieder die ‘Schutzherrschaft vor der Salsavûr-Tyrannei’ aufgibt. Das Lob für das besonnene Verhalten des Gonfaloniere überwiegt.

Was später geschah

1036 BF

Ergänzende Zeittafeln

Quellen

  • noch keine


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