Dettmar Gerber

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[[Hoberto Gerber|Hoberto]] war inzwischen immer abgehobener geworden und durch sein herablassendes Gehabe gegenüber den Arbeitern des Betriebes, aber auch seiner eigenen Frau gegenüber immer weiter bei Dettmar in Ungnade gefallen. Hoberto hatte sich einfach zu sehr von dem, wofür die Gerbers stehen entfernt. Ihm konnte Dettmar die Nachfolge nicht übergeben.
[[Hoberto Gerber|Hoberto]] war inzwischen immer abgehobener geworden und durch sein herablassendes Gehabe gegenüber den Arbeitern des Betriebes, aber auch seiner eigenen Frau gegenüber immer weiter bei Dettmar in Ungnade gefallen. Hoberto hatte sich einfach zu sehr von dem, wofür die Gerbers stehen entfernt. Ihm konnte Dettmar die Nachfolge nicht übergeben.
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Zwischenzeitlich schien [[Carolus Gerber|Carolus]], der Zweitälteste eine gute Alternativezum älteren Bruder. Er war geschickt mit Menschen und schien langsam seine ungestüme Jugendphase aus zu viel Wein, Festen und dem Verschwenden von Geld hinter sich gelassen zu haben, hatte geheiratet und war sesshaft geworden. Als aber der Skandal mit Carolus zahlreichen Affären, noch während des ersten Ehejahres dazu führte, dass Dettmar eine größere Summe Entschädigungsgeld an die Familie von der armen und unglücklichen Ehefrau [[Emilia Gerber]] bezahlen musste, die sich dann mit dem gemeinsamen Baby zurück nach Methumis in das Haus ihrer Eltern zurückzog, wurde Dettmar klar, dass er Carolus unmöglich die Verantwortung über den Namen der Familie und den Ruf des Hauses übergeben konnte.
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Zwischenzeitlich schien [[Carolus Gerber|Carolus]], der Zweitälteste eine gute Alternative zum älteren Bruder. Er war geschickt mit Menschen und schien langsam seine ungestüme Jugendphase aus zu viel Wein, Festen und dem Verschwenden von Geld hinter sich gelassen zu haben, hatte geheiratet und war sesshaft geworden. Als aber der Skandal mit Carolus zahlreichen Affären, noch während des ersten Ehejahres dazu führte, dass Dettmar eine größere Summe Entschädigungsgeld an die Familie von der armen und unglücklichen Ehefrau [[Emilia Gerber]] bezahlen musste, die sich dann mit dem gemeinsamen Baby zurück nach Methumis in das Haus ihrer Eltern zurückzog, wurde Dettmar klar, dass er Carolus unmöglich die Verantwortung über den Namen der Familie und den Ruf des Hauses übergeben konnte.
[[Kilian Gerber|Kilian]] war ein fleißiger, intelligenter und bodenstädiger Mann, wie er schon als Junge gewesen war. Leider war er auch immernoch so eigenbrötlerisch, wie eh und je einfach nicht für die Politik geeignet. Als Tüftler und Denker im Hintergrund und Leiter des Betriebes wäre er mit seiner Fachkenntnis aber gut geeignet.
[[Kilian Gerber|Kilian]] war ein fleißiger, intelligenter und bodenstädiger Mann, wie er schon als Junge gewesen war. Leider war er auch immernoch so eigenbrötlerisch, wie eh und je einfach nicht für die Politik geeignet. Als Tüftler und Denker im Hintergrund und Leiter des Betriebes wäre er mit seiner Fachkenntnis aber gut geeignet.
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[[Clarizia Gerber|Clarizia]] war immer schon kränklich gewesen und hatte deswegen auch viele Freiheiten gewährt bekommen. Sie war beliebt und hübsch, allerdings wäre mehr als fraglich, ob sie dem Druck in der Politik und der Last der Verantwortung, das Familienoberhaupt zu sein, standhalten könnte.
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Die andere Tochter [[Linara Gerber|Linara]] war zwar tatkräftig, intelligent und willensstark, konnte aber der Politik nichts abgewinnen, sie wollte ihrer Schwester und anderen Kranken helfen und ihr Leben in den Dienst Peraines zu stellen. Also kam auch sie nicht in Frage.
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Hätte Dettmar frei wählen können, so hätte er sicherlich seine Lieblingsnichte [[Quenia Gerber|Quenia]] zum Familienoberhaupt gemacht. Sie war gelehrig, bodenständig und verstand es, ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Aber er konnte ja nicht einfach seiner Nichte, auch wenn er sie noch so gern hatte, den Familienoberhauptsposten anstelle seiner eigenen Kinder geben.
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Also schloss Dettmar nach reiflicher Überlegung einen Kompromiss, mit dem so wohl niemand gerechnet hatte:
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Er machte seinen Sohn [[Kilian Gerber|Kilian]] als Leiter des Betriebes zusammen mit seiner Nichte [[Quenia Gerber|Quenia]] als Verantwortliche für Diplomatie und Verhandlungen zu den neuen Oberhäuptern der Familie. Gemeinsam sollten sie sich dann in Zukunft auf einen neuen Nachfolger einigen, Kilian jedoch sollte das letzte Wort bekommen.

Version vom 21:18, 24. Mär. 2020

Familie: Familie Gerber
Position: ehem. Familienoberhaupt der Familie Gerber, Senator und Hochrichter
Gewöhnlicher Aufenthalt: Efferdas
Geburtsjahr: 21. Hesinde 975 BF
Körpergröße: 182 Halbfinger
Statur: stattlicher Mann, leicht korpulent
Haarfarbe/Augenfarbe: graubraun/grau
Eltern: Claudo und Pomona Gerber
Travienstand: verheiratet mit Nita Origan
Nachkommen: 5 Kinder, Hoberto, Carolus, Kilian, Clarizia und Linara
Verwandte und Schwager: Schwestern Festina und Phejanka, Bruder Ingalf
Auftreten: ruhig und besonnen
Ruf: Der Planer und Stratege der Familie

Dettmar Gerber ist ein großer und wuchtiger Mann. Seine graumelierten Haare und der Bart sind gepflegt und kurz geschnitten. Er ist ein nüchterner und vorsichtiger Handelsmann, der sehr auf Treue und Zuverlässigkeit Wert legt. Von den Leuten wird er wegen seiner Ehrlichkeit geschätzt, ein gegebenes Wort hält er immer ein, auch wenn es ihm große Unannehmlichkeiten bereiten sollte. Wie alle in seiner Familie hat er einige Zeit in den Werkstätten der Familie gearbeitet und dabei großes Geschick für das Mischen der Farben gezeigt. Er zog einige Jahre inkognito durchs Land, um sich neue Techniken abzuschauen. Er musste seine Reise früher als erwartet abbrechen, da sein Vater schwer erkrankte und er früher als erhofft die Geschäfte übernehmen musste. Beim Bau des Palazzo Pellioni bewies er vorzüglichen Geschmack und Feinsinn, und er scheute keine Kosten und Mühen, um den Wohnsitz der Familie zu einem Schmuckstück für Efferdas zu machen. Seine Familie hat er streng im Griff, aber seine Kinder scheinen nicht alle seiner Ideale zu teilen. Ihr Hang zum leichten Leben erweckt des öfteren seinen Zorn, der weit hörbar sein kann. Bis heute hat er noch keines seiner Kinder zu seinem Nachfolger erklärt.
Auf dem Richterstuhl ist Dettmar Gerber das typische Bespiel eines Perfektionisten. Seine Urteilsfindung dauert zwar etwas lange, man kann aber sicher davon ausgehen, dass er alle Fakten genauestens studiert und abgewägt hat. Er ist stur, unbestechlich, streng und genau.

Nachdem Dettmar über viele Jahre seine Familie erfolgreich verwaltet und geleitet hatte, wurde es allmählich Zeit, dass er entschied, wer seine Nachfolge übernehmen solle.

Hoberto war inzwischen immer abgehobener geworden und durch sein herablassendes Gehabe gegenüber den Arbeitern des Betriebes, aber auch seiner eigenen Frau gegenüber immer weiter bei Dettmar in Ungnade gefallen. Hoberto hatte sich einfach zu sehr von dem, wofür die Gerbers stehen entfernt. Ihm konnte Dettmar die Nachfolge nicht übergeben.

Zwischenzeitlich schien Carolus, der Zweitälteste eine gute Alternative zum älteren Bruder. Er war geschickt mit Menschen und schien langsam seine ungestüme Jugendphase aus zu viel Wein, Festen und dem Verschwenden von Geld hinter sich gelassen zu haben, hatte geheiratet und war sesshaft geworden. Als aber der Skandal mit Carolus zahlreichen Affären, noch während des ersten Ehejahres dazu führte, dass Dettmar eine größere Summe Entschädigungsgeld an die Familie von der armen und unglücklichen Ehefrau Emilia Gerber bezahlen musste, die sich dann mit dem gemeinsamen Baby zurück nach Methumis in das Haus ihrer Eltern zurückzog, wurde Dettmar klar, dass er Carolus unmöglich die Verantwortung über den Namen der Familie und den Ruf des Hauses übergeben konnte.

Kilian war ein fleißiger, intelligenter und bodenstädiger Mann, wie er schon als Junge gewesen war. Leider war er auch immernoch so eigenbrötlerisch, wie eh und je einfach nicht für die Politik geeignet. Als Tüftler und Denker im Hintergrund und Leiter des Betriebes wäre er mit seiner Fachkenntnis aber gut geeignet.

Clarizia war immer schon kränklich gewesen und hatte deswegen auch viele Freiheiten gewährt bekommen. Sie war beliebt und hübsch, allerdings wäre mehr als fraglich, ob sie dem Druck in der Politik und der Last der Verantwortung, das Familienoberhaupt zu sein, standhalten könnte.

Die andere Tochter Linara war zwar tatkräftig, intelligent und willensstark, konnte aber der Politik nichts abgewinnen, sie wollte ihrer Schwester und anderen Kranken helfen und ihr Leben in den Dienst Peraines zu stellen. Also kam auch sie nicht in Frage.

Hätte Dettmar frei wählen können, so hätte er sicherlich seine Lieblingsnichte Quenia zum Familienoberhaupt gemacht. Sie war gelehrig, bodenständig und verstand es, ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Aber er konnte ja nicht einfach seiner Nichte, auch wenn er sie noch so gern hatte, den Familienoberhauptsposten anstelle seiner eigenen Kinder geben.

Also schloss Dettmar nach reiflicher Überlegung einen Kompromiss, mit dem so wohl niemand gerechnet hatte: Er machte seinen Sohn Kilian als Leiter des Betriebes zusammen mit seiner Nichte Quenia als Verantwortliche für Diplomatie und Verhandlungen zu den neuen Oberhäuptern der Familie. Gemeinsam sollten sie sich dann in Zukunft auf einen neuen Nachfolger einigen, Kilian jedoch sollte das letzte Wort bekommen.


Quellen

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