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	<title>Liebliches-Feld.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Einen_Heimstein_f%C3%BCr_Miseria&amp;diff=1283067</id>
		<title>Briefspiel:Einen Heimstein für Miseria</title>
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		<updated>2026-04-28T18:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Briefspielheader|Oberseite=19px Briefspiel in Efferdas 19px|Av. Datum=1. Travia 1046BF|Schauplatz=Armenviertel Miseria (Efferdas) vor dem Therbunitenspital|Ird. Datum=Frühjahr 2026|Protagonisten=Phelizzio d&amp;#039;Antara, Viana d&amp;#039;Antara, Eliano d&amp;#039;Antara, Tiliane di Asuriol, Athaon di Asuriol und weitere|Autoren={{Bn|Fürst Federkiel}}, {{Bn|Ernie}}|Zyklus=}}  == Die Weihe des He…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Briefspielheader|Oberseite=[[Datei:Stadt Efferdas.png|19px]] [[Briefspiel in Efferdas]] [[Datei:Stadt Efferdas.png|19px]]|Av. Datum=1. Travia 1046BF|Schauplatz=Armenviertel Miseria (Efferdas) vor dem Therbunitenspital|Ird. Datum=Frühjahr 2026|Protagonisten=[[Phelizzio d&#039;Antara]], [[Viana d&#039;Antara]], [[Eliano d&#039;Antara]], [[Tiliane di Asuriol]], [[Athaon di Asuriol]] und weitere|Autoren={{Bn|Fürst Federkiel}}, {{Bn|Ernie}}|Zyklus=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Weihe des Heimsteins im Armenviertel Miseria ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kleine Prozession ==&lt;br /&gt;
Der Morgen lag schwer über Miseria, dem Armenviertel von Efferdas. Salziger Hafenwind mischte sich mit dem Geruch von Tang, Rauch und feuchtem Holz. Zwischen schiefen Häusern und notdürftig geflickten Netzen sammelte sich eine stille Erwartung, als dumpfe Glockenschläge durch die engen Gassen rollten – nicht laut, nicht herrisch, sondern warm und einladend. Dann erschien die kleine und überschaubare Gemeinde der Gütigen Göttin [[Travia]]. Novizinnen in schlichten, orangefarbenen Gewändern gingen der bescheidenen Prozession voran. Sie trugen Weidenkörbe mit frisch gebackenem Brot, noch warm, der Duft davon lag wie ein Versprechen über Miseria.  Dahinter schritten die Geweihten [[Viana d&#039;Antara]] und [[Tilliane di Asuriol]], letztere gestützt durch ihren [[Athaon di Asuriol|Neffen]], in ihren orangefarbenen Roben mit Herdfeuer-Symbolen, die gemeinsam einen einfachen Ziegelstein trugen. Einige der nachfolgenden Gläubigen trugen kleine tragbare Feuerstellen, in denen Kohlen glimmten – Sinnbild des schützenden Herdfeuers, das Travia über alle Familien legt, auch über jene, die kaum mehr als ein Dach über dem Kopf besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen ihnen gingen die Angehörigen der [[Familie d&#039;Antara|Familien d&#039;Antara]] und [[Familie di Asuriol|di Asuriol]]. Keine prunkvollen Roben, kein zur Schau gestellter Reichtum – bewusst nicht. Stattdessen trugen sie einfache, saubere Kleidung, die Nähe statt Abstand signalisiert. Man erkannte sie dennoch: an der Haltung, an den kleinen Gesten der Selbstverständlichkeit. Die Gruppe blieb mehrmals stehen und gab kleine Segenswünsche an vereinzelte Schaulustige und Bedürftige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wärme für dein Herz.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Travia bei dir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Frieden an deiner Tür.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Möge dir heute geholfen werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die Gütige behüte dein Heim.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dein Herd möge deinem Heim Wärme spenden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaubenszug steuerte das Therbunitenheim an. Dieses lag in einem der älteren Gebäude des Viertels, in dem auch das Hospital beheimatet ist, in deren rechten Flügel. An der Fassade am Eingang befand sich ein freigemachter Wandsockel, der mit eisernen Gittern verschlossen werden konnte, und auch noch eine Ablage für Kerzen anbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Straßenkreuzung kam die Prozession zum Stehen und Tilliane di Asuriol trat vor. Die alte Geweihte erhob eine Hand zum Gruß und sprach zu einem jungen Mann, der mit einem Kind auf dem Arm und zwei weiteren am Saum seines abgetragenen Mantels offensichtlich alle Mühe damit hatte, seine kleine Familie beisammen zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sag mir, Sohn, wo ist die Mutter Deiner Kinder?” Ein trauriger Blick schlich sich auf das Gesicht des Vaters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Begraben. Seit zweieinhalb Götterläufen, Euer Gnaden. Seitdem kämpfe ich jeden Tag mit dem Preis von Brot. Und von Kleidern.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hohe Schwester ignorierte die inkorrekte Anrede. Sie hatte sich nach ihrem Rückzug aus dem Klosterleben daran gewöhnt, nicht mehr mit dem selbstverständlichen Respekt, der einer Priorin und Erzpriesterin gebührte, behandelt zu werden. Stattdessen winkte sie eine Novizin zu sich, die mit einem Brotkorb zu der gebeugten Geweihten eilte. Tilliane nahm einen Laib und überreichte diesen einem der Kinder zu ihren Füßen, die sich in den Falten des verblichenen Wollmantels ihres Vaters zu verbergen versuchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die gütige Mutter möge ein Auge auf Dich und deine Sprösslinge haben. Ich kann nicht versprechen, dass dein weiterer Weg einfach wird, doch der tägliche Einsatz für deine Familie wird sich lohnen.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weiteren richtete die Geweihte Ihre Worte an die versammelte Menge: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das Versprechen Travias ist nicht das einfache, sorglose Leben voll schneller Freuden. Stattdessen gebietet die große Mutter Beständigkeit, Demut und Treue zu Eurer Familie. Wir stehen hier, um euch allen in dem täglichen Kampf mit Hunger und Kälte beizustehen. Blickt zu euren Kindern, zu euren Partnern, macht euch bewusst, wofür ihr jeden Tag den aufs Neue dem Zweifel die Stirn bietet und ihr werdet feststellen, dass eure Sorgen weniger Gewicht tragen.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten ging Tilliane zurück an ihren Platz in der Prozession. Die Prozession bewegte sich langsam weiter, wie ein warmer Strom durch kalte Gassen. Kein Triumphzug – sondern ein Gang der Nähe, der nicht predigt, sondern lebt, was Travia lehrt: Gemeinschaft, Schutz, Verlässlichkeit.  Die kleine Gemeinde näherte sich dem Therbunitenspital und das Ziel des Zuges war bereits zu sehen. Diesmal war es [[Phelizzio d&#039;Antara]] der sich aus der Prozession löste, die daraufhin ruhig zum Halten kam. Ein alter Mann mit heruntergekommenen Gewändern und wettergegerbten Gesicht stützte sich auf einen Krügstock. Langsam ging er auf den alten Mann zu. Die Krücken setzen vorsichtig auf dem Boden auf, doch er eilt nicht. Er ließ sich Zeit – so, als wäre dieser Moment wichtiger als das Ziel. Als er vor ihm stand, senkte er leicht den Kopf. Nicht tief, nicht unterwürfig – sondern respektvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte sprach, rau, brüchig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hab’ dort gearbeitet… damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Slin. Bevor… alles anders wurde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stützte sich schwer auf seinen Krückstock. Phellizio antwortete nicht sofort. Er sah ihn an. Wirklich an. Nicht wie einen Bettler. Nicht wie einen Fremden. Sondern wie einen Teil dessen, was war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagte er ruhig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann habt Ihr mit aufgebaut, worauf wir heute stehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leiser Moment. Die Worte sind einfach – aber sie gaben dem Mann etwas zurück, das lange gefehlt hat: Bedeutung. Phellizio reichte ihm kein Almosen. Stattdessen griff er nach dem Brotkorb, brach ein Stück ab und hielt es ihm nicht hin wie eine Gabe, sondern wie ein geteiltes Mahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Setzt Euch mit uns, wenn Ihr könnt“, sagte er. „Oder kommt später zur Werft. Dort ist ein Platz für Euch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte blinzelte überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für mich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phellizio nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer einmal Teil eines Hauses war, bleibt es – solange wir es richtig machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann legte er – ganz schlicht – eine Hand auf die Schulter des Mannes. Kein großes Segenswort. Nur dankend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Travia vergisst niemanden, die mit der Berufsfamilie ihr zweites Herdfeuer gefunden haben. Im Beruf werden wir zu einer Familie, nicht durch Blut, sondern durch das, was wir teilen: Arbeit, Brot und die Last des Tages. Und wo Menschen einander tragen, dort entzündet Travia ihr Feuer – auch zwischen Holzspänen und rauen Händen. Darum soll keiner sagen, er gehöre nicht mehr dazu. Wer einmal am gemeinsamen Tisch saß, hat immer einen Platz am Herd. So lehrt es die Gütige Göttin: Dass Gemeinschaft nicht endet,nur weil die Zeit vergeht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Phelizzio endete bot er dem alten Mann seinen Arm als Stütze an und nun gingen sie gemeinsam zum Platz des Heimsteines. Die Prozession verlangsamte sich dadurch, doch niemand klagte, niemand drängte zur Eile. Eine Gemeinschaft steht zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Segnung ====&lt;br /&gt;
Athaon di Asuriol, der während der letzten Schritte auf dem Weg zum Therbûnitenheim große Mühe damit hatte, die strauchelnden Füße seiner greisen Großtante auszugleichen und sie zu stützen, atmete erleichtert auf. Tilliane schien der Anblick der gesegneten Hallen neue Kraft gegeben zu haben, denn die Alte schien sich wieder auf ihre eigenen Füße verlassen zu können. Unmittelbar hinter ihnen, in einem höflichen Abstand, folgten die Angehörigen der Familie d’Antara sowie Viana und auch deren Neffen [[Eliano d&#039;Antara|Eliano]]. Der junge Mann war erst vor einiger Zeit zu seiner leiblichen Familie gestoßen, und die Tatsache, dass er ebenfalls Geweihter der Gütigen Göttin war, wurde freudig als ,,Heimkehr einer Gans” gefeiert. Seitdem versucht er dort , wo er nur kann, bei alltäglichen Problemen in Miseria zu helfen, wie seine Tante Viana. Die Gruppe kam schließlich um den Sockel herum zum Stehen, wo der unscheinbare Ziegelstein zum Heimstein geweiht werden sollte. Tilliane schüttelte den Arm des Jungspundes ab, auf den sie sich bisher verlassen hatte. Für diese Aufgabe würden ihr Glaube und die Göttin ihr die nötige Kraft spenden. Gemeinsam mit Viana d’Antara trat Tilliane di Asuriol aus der kleinen Gruppe hervor und näherten sich andächtig dem Wandsockel. Die beiden Geweihten bleiben vor dem freigelegten Wandsockel stehen. Für einen Moment sagte niemand etwas. Der salzige Wind vom Hafen strich durch die Gasse, bewegte die Gewänder der Anwesenden und lässt die kleinen Herdfeuer in den tragbaren Schalen leise aufflackern. Viana d’Antara kniet zuerst nieder. Neben dem Sockel stand eine schlichte Tonschale mit klarem Wasser. Behutsam nahm sie ein sauberes Tuch und tauchte es in die Schale. Mit ruhigen Bewegungen begann sie, den Ziegelstein zu waschen. Das Wasser lief in schmalen Rinnen über den rauen Ton, nahm Staub und Schmutz mit sich, und tropfte schließlich auf das Pflaster. Dabei sprach sie mit ruhiger Stimme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie das Wasser Staub und Müdigkeit von diesem Stein nimmt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so möge Travia Kälte und Bitterkeit von diesem Haus fernhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hier eingesetzt wird, sei nicht bloß Stein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern ein Zeichen des Schutzes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie reichte das feuchte Tuch an Tilliane di Asuriol weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Geweihte legte beide Hände auf den nun gereinigten Stein. Für einen Moment schloss sie die Augen. Als sie sprach, ist ihre Stimme alt, aber klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gütige Travia - Schützerin der Treuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier sollen alle Zuflucht finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Schutz für die Verwundeten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und um Wärme für die Kranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will auch ich diesen Ort niemals vergessen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stets soll mein Denken und Wirken auch dieser Stätte gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewähre das, ich bitte dich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nimm als Zeichen diesen Stein!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam hob sie den Stein an, gemeinsam mit Viana. Die Beiden setzen ihn vorsichtig in den vorbereiteten Platz im Sockel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viana fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„So wie dieser Stein nun Teil dieses Hauses wird,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so mögen alle, die hier eintreten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil einer Gemeinschaft sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie legt ihre Hand auf den Stein und spricht weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer hier Hilfe sucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soll nicht fortgeschickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hier Schmerz trägt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soll ihn nicht allein tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen die Müden hier Ruhe finden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kranken Beistand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Verzweifelten ein Wort der Hoffnung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilliane nahm eine kleine Glut aus einer der tragbaren Herdfeuerschalen und stellte sie in die Kerzenablage neben dem Stein. Eine Kerze wurde daran entzündet. Das warme Licht fiel auf den frischen Heimstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprachen beide Geweihten gemeinsam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Namen der Gütigen Göttin Travia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weihen wir diesen Heimstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge hier ein Herd sein für die Heimatlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Schutz für die Schwachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein Ort der Gemeinschaft für Miseria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange dieser Stein steht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soll niemand vergessen sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerzenflamme flackerte kurz im Wind, fängt sich wieder. Tilliane trat wieder von dem Heimstein zurück und begab sich an die Seite ihres Neffen, wo sie dankbar den angebotenen Arm ergriff. Der jüngere di Asuriol hatte sich bereits gefragt, wie lange seine Großtante ohne Stütze würde stehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die alte Geweihte wieder eine verlässliche Stütze hatte, wich ihr Eifer, der gütigen Göttin zu dienen, großer Erschöpfung. Sie hielt  sich mit beiden Händen an Athaon fest und beide blickten zu Viana. Tilliane trat einen Schritt zurück vom Heimstein. Der kurze, innere Glanz, der sie während der Weihe getragen hatte, wich nun sichtbar der Müdigkeit. Dankbar griff sie nach dem Arm ihres Neffen Athaon di Asuriol, der sie behutsam hielt, als wäre sie aus Glas. Beide bleiben stehen und wenden den Blick zu Viana d’Antara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Efferdische Geweihte stand noch am Sockel. Eine Hand ruhte auf dem frisch eingesetzten Stein, als müsste sie sich vergewissern, dass er wirklich da ist. Der Wind trug den Geruch von Kerzenwachs und feuchtem Mauerwerk herüber. Langsam richtete sie sich auf. Ihr Blick wanderte zuerst zu Eliano, ihrem Neffen. Der junge Geweihte stand etwas abseits, aber aufmerksam, als wolle er jeden Augenblick bereit sein zu helfen. In seinem Gesicht lag noch die Ernsthaftigkeit der letzten Tage – doch als sich ihre Blicke trafen, nickte sie ihm leicht zu. Ein stilles Zeichen. Du bist angekommen. Du tust gut daran, hier zu sein. Dann sah sie zu ihrem Bruder Phelizzio. Seine Augen ruhten auf dem Heimstein, als würde er bereits überlegen, was als Nächstes zu tun ist. Viana lächelte. Nicht breit. Nicht triumphierend. Ein zuversichtliches, ruhiges Lächeln, wie man es jemandem schenkt, mit dem man lange Wege teilen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Das Zeichen der Gütigen =====&lt;br /&gt;
„Das war erst der Anfang“, sagte sie leise, mehr zu sich selbst als zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment fiel ein Schatten über den Hof. Ein kräftiges Flügelschlagen durchschnitt die Stille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Graugänse zogen in niedriger Höhe über das Therbunitenspital hinweg. Ihr Ruf hallte zwischen den Mauern wider – rau, lebendig, unüberhörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Köpfe hoben sich. Die Vögel kreisten einmal über dem Gebäude, als prüften sie den neuen Ort. Dann flogen sie weiter in Richtung Hafen, wo das Licht des Vormittags bereits auf den Wellen tanzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Augenblick sagte niemand etwas. Dann murmelte jemand aus der kleinen Gemeinde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie haben es gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viana legte noch einmal kurz die Hand auf den Heimstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann mögen sie es weitertragen“, antwortete sie ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Moment lang verharrten alle noch in dem stillen Staunen über die vorbeiziehenden Graugänse. Dann löste sich Eliano d’Antara aus der kleinen Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat nach vorn – nicht hastig, nicht feierlich. Eher so, als habe er gespürt, dass jetzt sein Platz dort ist. Sein Blick wanderte kurz zu seiner Tante Viana, dann zu Phelizzio, schließlich zu den Menschen aus Miseria, die sich um den Heimstein versammelt haben. Er blieb neben dem Sockel stehen, legte eine Hand auf den noch feuchten Stein und sprach mit klarer, junger Stimme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieser Stein ist klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch wird er größer sein als viele Mauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn er steht nicht nur hier im Putz und im Mörtel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht in dem, was wir füreinander tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele von euch haben wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche haben fast nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Travia misst uns nicht an dem, was wir besitzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern daran, ob wir einander halten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er macht eine kurze Pause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafenwind bewegt eine Kerzenflamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ihr hierherkommt, sollt ihr nicht fragen müssen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ob ihr willkommen seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr hier bleibt, sollt ihr wissen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass jemand euren Namen kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wächst Gemeinschaft – nicht durch große Taten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern durch tägliche Treue.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick wird weicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lasst diesen Ort ein zweites Herdfeuer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für die Kranken und Müden –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern für uns alle.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann trat er einen Schritt zurück. Keine große Geste folgte. Kein Applaus. Nur ein stilles Nicken hier und da. Eine Novizin brachte den Brokkorb herbei. Viana nahm einen Laib, brach ihn in zwei Hälften und reichte eine an Tilliane, die sich müde, aber dankbar auf Athaon stützt. Die andere Hälfte gab sie an Phelizzio weiter. Von dort wanderte das Brot weiter. Von Hand zu Hand. Langsam. Bedacht. Kinder erhielten zuerst kleine Stücke. Dann die Alten. Dann die übrigen. Niemand nahm mehr als nötig. Einige setzten sich auf die niedrige Mauer. Andere blieben stehen. Es wurde leise gesprochen, manchmal gelacht. Für einen Augenblick wirkte Miseria nicht wie ein Ort des Mangels, sondern wie ein gemeinsamer Tisch unter freiem Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neben dem frisch geweihten Heimstein brannte die Kerze ruhig weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie]]: [[Briefspiel in Efferdas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Beziehungen&amp;diff=1283027</id>
		<title>Familie d&#039;Antara/Beziehungen</title>
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		<updated>2026-04-28T17:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: /* Shenilo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Familie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Beziehungen&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Efferdas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Ventargento.png|16px]] [[Familie Ventargento]]&lt;br /&gt;
*mit der Familie, die erstklassige Segeltücher herstellt, besteht eine privilegierte Handelspartnerschaft. &lt;br /&gt;
*das Verhältnis zu [[Abelmir Ventargento]] gilt als respektvoll und geschätzt.&lt;br /&gt;
*durch die Heirat zwischen [[Abelmir Ventargento]] und [[Mirabella d&#039;Antara]] rücken die Familien nun  enger zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefspiele:&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Wind in den Segeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Haus_Legari.png|16px]] [[Haus Legari]]&lt;br /&gt;
*mit der Familie, die vorzügliche Pralinen, Marmelade und Kirschschnaps herstellt, besteht eine stabile Handelspartnerschaft. Die eingekauften Köstlichkeiten werden bei Geschäftsgesprächen in der Werft angeboten, sodass beide Familien daraus erheblichen gegenseitigen Nutzen erhalten.&lt;br /&gt;
*zudem führen die beiden Familienoberhäupter [[Phelizzio d&#039;Antara]] und Naramis Legari intensive Verhandlungen mit bereits sehr konkreten Plänen zur Eröffnung eines gemeinsamen tulamidischen Kaffeehauses in Efferdas.&lt;br /&gt;
*das Verhältnis zu Naramis Legari gilt als respektvoll und geschätzt&lt;br /&gt;
*die Beziehungen beider Familie ist durch die Hochzeit zwischen [[Trajano d&#039;Antara]] und [[Saria Legari]] enger geworden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Gezetti.png|16px]] [[Familie Gezetti]]&lt;br /&gt;
*mit der Familie Gezetti haben die d&#039;Antaras professionelle Rechtskundler gefunden, die die notariell beglaubigten Urkunden anfertigen, die im Laufe von familiären Geschäften anfallen&lt;br /&gt;
*rechtskundige Ansprechpartner für das ,,südliche&amp;quot; Horasreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Villestano.png|16px]] [[Familie Villestano]]&lt;br /&gt;
*die Begeisterung des Seekartensammlers Phelizzio d&#039;Antaras war es geschuldet, das mit dieser Familie bereits kurz nach Zuzug nach Efferdas die Beziehungen aufgenommen wurden&lt;br /&gt;
*bei den talentierten Zeichnern hochwertiger Seekarten konnte schon bereits so manches Fachgespräch in Verbindung mit Seekarten und Schiffsbau getätigt werden&lt;br /&gt;
*mit der aufgenommenen Lehrlingsstelle von [[Jamilla d&#039;Antara]] in der [[Kartenwerkstatt Villestano]] ist man nun in einem ständigeren Austausch&lt;br /&gt;
*Phelizzio und Sybilla d&#039;Antara bemühen sich zudem ihrer Tochter [[Nabila d&#039;Antara|Nabila]] einen zukünftigen Platz im Sanct Beleman Kolleg sichern zu können&lt;br /&gt;
*die Hochzeit zwischen [[Sandro d&#039;Antara]] und [[Aniella Villestano]] haben die Familien noch enger miteinander verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Vinarii.png|16px]] [[Familie Vinarii]]&lt;br /&gt;
*durch ein überzeugendes Angebot von [[Phelizzio d&#039;Antara]] an [[Hesindio Vinarii]], konnte sich der Schiffsbauer als Juniorpartner in die [[Covernische Curier-Compagnie]] einbringen&lt;br /&gt;
*zu Hesindio Vinarii besteht ein geschäftstüchtiges Arbeitsverhältnis&lt;br /&gt;
*weiterhin arbeiten beide Familien bei lukrativen Geschäftsideen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Varducchio.png|16px]] [[Familie Varducchio]]&lt;br /&gt;
*durch den beidseitigen Gefallen an Kulinarischen Köstlichkeiten von Phelizzio d&#039;Antara und [[Rondriacus Varducchio]] haben sich die beiden Familien nach einem gemeinsamem Abendessen schnell gut verstanden und sind nun im engen Austausch miteinander&lt;br /&gt;
*die beiden Familienoberhäupter versuchen in einem kleinen wie humorvollen Wettstreit den jeweils anderen mit Kulianarischen Gerichten zu ,,schlagen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefspiele:&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel: Ein Kulinarisches Kennenlernen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Haus_ya Pirras.png|16px]] [[Haus ya Pirras]]&lt;br /&gt;
* zu den ya Pirras pflegt man keine Beziehungen nur eine Meinung und das reicht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefspiel:&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Zeit des Wandels/Neue Wege]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_di Solano.png|16px]] [[Familie di Solano]]&lt;br /&gt;
*durch einige Überzeugungsarbeit konnte [[Viana d&#039;Antara]] die Familie di Solano davon überzeugen, bei der wöchentlichen Brotausgabe am Therbunitenspital im Stadtteil [[Miseria]] von Efferdas zu helfen. Dabei wurden einfache Medikamente, Arzneien und Beratung wie Hilfe den dortigen Bürger kostenfrei gespendet. Die Travia-Geweihte erhofft sich natürlich eine dauerhafte Spendenbereitschaft für die ärmeren Bewohner&lt;br /&gt;
*eine gute Vetrauensbasis empfindet Viana d&#039;Antara zu [[Praiem di Solano]], einem Tsa-Geweihten&lt;br /&gt;
*zudem hat man der Familie abringen können bei Gelegenheit und Verfügbarkeit gemeinsam mit dem [[Herdfeuer-Bund]] einige Spendenaktionen in Betracht zu ziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefspiele:&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Helfende Heilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Urbasi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_di Cerrano.png|16px]] [[Familie di Cerrano]]&lt;br /&gt;
*mit der alten Adelsfamilie di Cerrano besteht eine privilegierte Handelspartnerschaft&lt;br /&gt;
*Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Plantagenwirtschaft&lt;br /&gt;
*auf der Plantage der Familie di Cerrano, der Villa Dolcena, wird vorrangig Kakao angebaut und von Haus d&#039;Antara eingekauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familie Caracciolo&lt;br /&gt;
*die Freundschaft zwischen [[Timor d&#039;Antara]] und [[Rondrigo Caracciolo]] seit ihrer gemeinsamen Lehrzeit in Belhanka wird durch gegenseitige Besuche in ihren jeweiligen familiären Werften weiter vertieft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sewamund===&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_van Hoven.png|16px]] [[Familie van Hoven]]&lt;br /&gt;
*mit der Familie, die neben der Segeltuchmacherei auch hervorragende Schmiedeerzeugnisse wie Werkzeuge herstellt wurde eine privilegierte Handelspartnerschaft geschlossen&lt;br /&gt;
*weiterhin bieten beide Familien sich gegenseitig an, jeweils bei Wunsch auch Lehrlinge auszubilden.&lt;br /&gt;
*das Verhältnis zu [[Ucian van Hoven]] sowie zu seiner Schwester [[Sewakia van Hoven]] gilt als respektvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Degano.png|16px]] [[Familie Degano]]&lt;br /&gt;
*mit der Schiffsbauer-Familie Degano besteht eine stabile Freundschaft. &lt;br /&gt;
*[[Orelian d&#039;Antara]] und [[Holdur Degano]] lernten sich in Belhanka kennen und schlossen albald eine enge Freundschaft. Diese weitete sich mit zunehmenden Treffen auf beide Familien aus. &lt;br /&gt;
*die Verbundenheit beider Familien stärkte sich weiter, als sich [[Orelian d&#039;Antara]] und [[Morena Degano]] miteinander verlobten und unter dem Segen beider Familien heirateten&lt;br /&gt;
*die veraltete, in Feindschaft gesteigerte, Konkurrenz zwischen der [[Familie Slin]] und Familie Degano im Bereich des Schiffsbaues, wurde gemeinsam durch die Slin-Nachfolger im Schiffsbau in Efferdas, Familie d&#039;Antara und der Sewamunder Familie für beendet erklärt&lt;br /&gt;
*unter dem Segen eines Efferd-Geweihten schwor man sich respektvolle Rivalität im Bereich der gemeinsamen Zunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterfels===&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Bolburri.png|16px]] [[Familie Bolburri]]&lt;br /&gt;
*Ausgang des Beginn der familiären Beziehungen ist die Freundschaft zwischen Orelian d&#039;Antara und [[Bassiano Bolburri d.J.]]&lt;br /&gt;
*seit dem Ausweiten von geschäftlichen Beziehungen und freundschaftlichen Kontakte im ,,nördlicheren&amp;quot; Horasreich, gelten die Bolburris, auf persönliche Initiative von Orelian d&#039;Anatara, als rechtskundiger Ansprechpartner für diesen Landesabschnitt&lt;br /&gt;
*rechtskundige Vertreter von Handels-und Kapitalrecht&lt;br /&gt;
*Ciliano d&#039;Antara ist seit 1047 BF als Lehrling in der Siegelmeisterei der Sozietät Bolburri eingeschrieben&lt;br /&gt;
*die Verlobung zwischen [[Brigon d&#039;Antara]] und [[Dulacia Bolburri]] hat die Verbindung und die Beziehung der beiden Familien gestärkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_Rizzi.png|16px]] [[Familie Rizzi]]&lt;br /&gt;
*kennengelernt haben sich Mitglieder beider Familien im Pilgerort [[Terubis]], da beide Familie der Travia-Kirche sehr nahe stehen&lt;br /&gt;
*seit dem ist man im gegenseitigen freundschaftlichen Austausch, der zunehmend enger wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shenilo===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus re Kust.png|19 px]] [[Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
*zwischen [[Phelizzio d&#039;Antara]] und [[Dajanidra re Kust]] besteht seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft&lt;br /&gt;
*kennengelernt hat man sich durch das gemeinsame Handwerk im Schiffsbau&lt;br /&gt;
*seit dem Jahr 1048 BF unterstützt Phelizzio seine alte Freundin bei Suche nach einem Nachfolger als Zunftmeisterin der Bootsbauer und deren Vertretung im [[Rat von Ramaúd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie di Asuriol.png|19 px]] [[Familie di Asuriol]]&lt;br /&gt;
*durch die Teilnahme von [[Tilliane di Asuriol|Tilliane]] und [[Athaon di Asuriol]] an der Werfteröffnung der d&#039;Antaras haben beide Familien ihren Kontakt aufgebaut&lt;br /&gt;
*der gemeinsame Travia-Glaube sowie die Mitgliedschaft im Herdfeuer-Bund stärken weiter die freundschaftliche Beziehung zueinander&lt;br /&gt;
*in geschäftlichen Bereichen begegnet man einander freundschaftlich wie respektvoll &lt;br /&gt;
Briefspiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [[Briefspiel:Einen Heimstein für Miseria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Überregional===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vinsalt&lt;br /&gt;
* Sharika ay Mada Basari zu Vinsalt (Ansprechpartnerin [[Sybilla d&#039;Antara]]): Schiffsbauvertrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Terubis]] (Umland von Efferdas)&lt;br /&gt;
*nach der Beilegung eines Streits zwischen Fischern, um Phelizzios d&#039;Antaras altem Freund Thirion Alraco und zyklopäischen Aufkäufern bezüglich unfairer Abnahmepreise, bot Phelizzio den Fischern von Terubis an, fortan auch Bojer und Kutter zu bauen, um diese den Fischern verkaufen zu können. Dazu hat er auch eingewilligt etwaige Kaufpreise auch mit kleinen Anteilen aus der Seefischerei begleichen zu können. Damit würde er den Fischern und ihren Familien ermöglichen ihren Lebensunterhalt unabhängig von fremden Aufkäufern zu bestreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Donatorier.png|16px]] Orden der [[Donatorier]]&lt;br /&gt;
*zu dem Travia-gefälligen Orden besitzt die Familie d&#039;Antara schon seit längerer Zeit engen Kontakt und man bemüht sich diesem durch geldliche Zuwendungen oder handwerkliche Unterstützung zu helfen&lt;br /&gt;
*mit dem Ordensbeitritt mehrerer Familienmitglieder besitzt man nun direkte Verbindungen zum Orden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Travia_und_Rahja_I&amp;diff=1282848</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Travia und Rahja I</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Travia_und_Rahja_I&amp;diff=1282848"/>
		<updated>2026-04-22T15:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: /* Nach dem Bankett */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}{{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Travia und Rahja==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. Firun [[1046 BF]] abends, im Schlosshof [[Mortecervi]]s&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autoren:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]], [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]], [[Benutzer:VivionaYaPirras|VivionaYaPirras]], [[Benutzer:Erlan|Erlan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|left|Am vierten Jagdtag vielfach gefordert: [[Auricanius von Urbet]]]]&lt;br /&gt;
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] atmete einmal tief ein – und einen Moment später wieder lang aus. Als er es tat, kondensierte vor ihm sichtbar sein Atem. Der Wintereinbruch hatte an diesem Tag vieles verändert …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An eine Beteiligung an der Jagd hatte er schon nach der frühen Entscheidung, entgegen voriger Pläne an diesem Abend [[Mortecervi]] anzusteuern, keinen Gedanken mehr verschwendet. Stattdessen war er schnellstens selbst zum Jagdanwesen [[Haus Urbet|seiner Familie]] geeilt und hatte das Gesinde angeleitet, alle irgendwie sinnvollen und überhaupt noch möglichen Vorbereitungen zu treffen – bevor nach und nach der Tross eintraf und er sich dann mehr und mehr zum Vermittler zwischen den Quartiermeistern des [[kaiser]]lichen Hofstaats und aller anderen anwesenden Bediensteten, die glaubten, dass sie selbst von größerer Bedeutung waren, degradiert sah. Allein das Gefeilsche, welcher [[Hochadel|Hochadlige]] denn nun welches überhaupt zur Verfügung stehende Schlafgemach bekommen sollte, ließ ihm auch jetzt, Stunden später, noch Schauder des Grauens über den Rücken laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er es trotzdem geschafft hatte, auch sein eigenes &#039;Salonzelt&#039; wieder aufstellen zu lassen, winterfest zu machen und sogar noch etwas zu vergrößern, mutete ihm fast wie ein Wunder für sich an. Das große Zelt stand zudem in sehr prominenter Lage, direkt rechts der Freitreppe zum Saalflügel im großen Schlosshof Mortecervis. Einen der Säle für sich zu beanspruchen, hatte er nicht gewagt – selbst wenn sie eigentlich allesamt seiner Familie gehörten …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun genüsslich ein- und wieder ausatmete, stieg die Vorfreude auf den für ihn bedeutendsten – und heute wahrscheinlich auch mehr als sonst noch angenehmsten – Teil des Tages. Aus dem Inneren des Zelts schwappte ihm wohlige Wärme entgegen, die ihn den Schnee drumherum beinahe vergessen ließ. Dazu hörte er bereits mehrere Stimmen von Gästen, die ihm, dem Gastgeber, schon zuvorgekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter war die Stimme von [[Timor d&#039;Antara]] zu vernehmen, der sich bereits für [[Travia]] positionierte &amp;amp;ndash; und selbstbewusster auftrat als an den bisherigen Abenden. Bruchstücke der Schilderung [[Briefspiel:Kaiserjagd/Einbruch im Eis|eines Vorfalls]], die der junge d&#039;Antara vortrug, drangen bis vors Zelt. Die Worte &#039;Travia&#039; und &#039;Rettung&#039; stachen daraus hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer großer Schritt ließ Auricanius dann ins Zelt treten – wo ihm eine junge, sich noch orientierende Dame beinahe vor die Brust lief.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war etwa einen halben Spann kleiner als er, trug das schwarze Haar zu einem kunstvollen Zopf geflochten – und sah ihn ob seines plötzlichen Auftauchens etwas erschrocken an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Verzeiht, Signora, es war nicht meine Absicht euch über den Haufen zu laufen“&#039;&#039;, begrüßte der [[Praios]]-Geweihte sie. So er sich nicht täuschte, war sie an den vergangenen Abenden noch nicht Teil seiner Gäste gewesen. Er kannte sie nur flüchtig vom Sehen her – meinte sie der [[Herzogtum Grangor|Grangorer]], vor allem [[Sewamund]]er Jagdgesellschaft zuordnen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ihr seht ein wenig nach einer Richtung suchend aus“&#039;&#039;, fügte er an, &#039;&#039;„vielleicht kann ich euch helfen. Mein Name ist Auricanius … von Urbet … der Gastgeber des Salons zum Götterpaar Travia und [[Rahja]] an diesem Abend.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei deutete er eine Verbeugung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Orleane ya Pirras.jpg|thumb|180px|Zur falschen Zeit am richtigen Ort: [[Orleane ya Pirras|Dottora Orleane]]]]&lt;br /&gt;
Die junge Dame erwiderte ihrerseits die Verbeugung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Es ist mir eine Freude und Ehre Euch als Gastgeber dieser illusteren Gesellschaft kennenzulernen, Euer Hochwürden. Ich bin [[Orleane ya Pirras]], Dottora in Diensten des Ordensritters [[Dareius Amarinto]].”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz ließ sie ihre Worte wirken, suchte ein Erkennen in der Mimik ihres Gegenübers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Aber zu meiner Schande muss ich gestehen zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Travia und Rahja sind wahrlich eine interessante Debatte wert, aber ich war eher an der über [[Peraine]] und [[Boron]] interessiert. Anscheinend habe ich mich wohl am Tag vertan, wurde mir soeben mitgeteilt.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Praios-Geweihte nickte bei der Vorstellung Orleanes, reagierte jedoch schließlich zuerst auf ihre letzte Feststellung: &#039;&#039;„In der Tat, Signora, den beiden der Zwölfe, die unter der Heilkundigen Hände um unser aller Leben und Sterben ringen, wollen wir uns am morgigen Abend widmen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lächelte dabei freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und ich würde mich freuen, euch dann begrüßen zu dürfen, wenn euch dieser Dualismus stärker bewegt. Das Zelt wird dasselbe sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte eine kurze Pause.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„In Diensten der Amarinto …“&#039;&#039;, sinnierte er dann. &#039;&#039;„Ich dachte schon, euch als Teil der Sewamunder Jagdgesellschaft gesehen zu haben. Auch wenn euer [[Haus ya Pirras|Familienname]] ja anderes vermuten ließe. Nun, richtet eurem Herrn gerne die besten Grüße des Hauses Urbet aus, von einem [[Kriegeradel|Kriegeradligen]] zum anderen gewissermaßen. Und auch eine Einladung zur heutigen Götterdebatte, wenn es euch gefällt. Sein Standpunkt dazu könnte ein interessanter sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem kurzen, für unaufmerksamere Gegenüber leicht zu übersehenden Zwinkern gab er der [[Efferdas|Efferdierin]] den Weg frei und deutete dann nochmal eine Verbeugung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Gerne werde ich meinem Herrn Eure Grüße und auch die Einladung ausrichten, sofern ich ihn noch zu Angesicht bekomme, da meine Eltern aus Efferdas mich erwarten. Ich werde Eure Worte anderweitig übermitteln lassen.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verbeugte sich zum Abschied. &#039;&#039;“Ich freue mich auf den morgigen Abend, Hochwürden.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließ das Zelt und begann über die Worte des Geweihten nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Erlans Ankunft===&lt;br /&gt;
Als [[Erlan Sirensteen]] von dem philosophischen Salon zu Travia und Rahja vernommen hatte, war sein Interesse geweckt. Besonders reizte ihn die Sichtweise des Auricanius von Urbet. Und auch die Perspektive der [[Aldigonenser]] schien ihm von Gewicht. Vielleicht, so ging es ihm durch den Sinn, sollte er dies bei Gelegenheit im Orden selbst zur Sprache bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;Ein schönes Schloss&#039;, dachte er bei sich, als er in den Innenhof zurückkehrte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen Moment hatte er sich dem Trubel entzogen – ohne Knappen, ohne Verwandte, ohne Verpflichtung. Solche Augenblicke waren selten genug.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihm erhob sich das Zelt, in welchem der Salon stattfinden sollte. Gedämpfte Stimmen drangen bereits nach außen, vermischt mit leisem Lachen. Als er eintrat, sah er, dass sich die meisten Gäste noch an der Rückseite sammelten, wo Getränke und kleine Speisen gereicht wurden. Einzelne hatten sich bereits in Gespräche vertieft. Noch hatte die eigentliche Veranstaltung nicht begonnen, er war auch etwas zu früh vor Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan suchte sich einen Platz abseits, von dem aus er den noch freien vorderen Bereich des Zeltes überblicken konnte. Er suchte nicht das Gespräch – doch wer ihm begegnete, wurde mit einem höflichen Nicken bedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Diener reichte ihm Wein, den er mit einem leichten Neigen des Kopfes entgegennahm. Rahja war bei solchen Anlässen selten fern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam öffnete er sein [[Vinsalter Ei]]. Zweimal ließ er den Mechanismus einrasten, ehe er es erneut aufklappte. Die kunstvolle Mechanik trat zurück – und machte der Illusion Platz, die eine kundige Magierin in das Werk gebannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erlan_Sirensteen_Kaiserjagd_Vinsalter_Ei.jpg|thumb|300px|left|[[Erlan Sirensteen]] im philosophischen Salon beim Blick auf das (magische) [[Vinsalter Ei]]]]&lt;br /&gt;
Das Ziffernblatt verschwand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stattdessen sah er [[Shahane Sirensteen|Shahane]]. Und sich selbst. Jünger. Unbeschwerter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wusste sofort, wann dies gewesen war. Nicht ihre erste Begegnung – nicht jener vorsichtige Anfang. Nein. Es war die Reise auf die [[Zyklopeninseln]]. Ein Augenblick, der mehr gewesen war als bloße Erinnerung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und die Entscheidung, diesem nachzugeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was dort begonnen hatte, war nicht aus Kalkül geboren worden. Kein Bündnis, kein wohlüberlegter Schritt im Geflecht von Erwartungen und Verpflichtungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war gewachsen. Und später – [[Briefspiel:Rahjenbund beider Yaquirien|unter den Augen der Götter]] – besiegelt worden. Rahja hatte den Anfang geschenkt. Travia hatte ihm Bestand verliehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan ließ den Blick noch einen Moment auf der kleinen Darstellung ruhen, ehe er das Vinsalter Ei wieder schloss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich umwandte, hatten sich weitere Gäste eingefunden. Die Stimmen im Zelt waren zahlreicher geworden, die Gespräche lebhafter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während er wartete, verweilte sein Gedanke noch einen Augenblick bei den beiden Göttinnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Rahja mag den Funken schenken. Doch was bleiben soll, gehört Travia.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Eine Unterbrechung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine ganze Weile später:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… aber nein, natürlich kann es kein Primat der Herrin Rahja in dieser Hinsicht geben. Eide, die vor der Herrin Travia geleistet wurden, sind gleichermaßen zu achten, an sich sogar mehr noch. Denn wo der Rahjabund oft eine frivolere Affäre ist, ist der Traviabund der eigentlich feste, zur Treue anhaltende Eheschluss. Ich finde, dass wir, als [[Patriziat|Patrizier]], schon auch eine Verpflichtung haben, solchen Bünden Vorrang einzuräumen. Meinen Töchtern eine Verbindung zu gestatten, die nicht von einem Geweihten der hohen Mutter geschlossen wird, käme mir gar nicht erst in den Sinn ...“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Potulino della Dorradezza]], der [[Cavalliere]] aus dem [[methumis]]chen Umland, hatte sich etwas in Rage geredet. Vielleicht deutete er die Unruhe, die sich während seiner Rede vergrößert hatte, auch als Affront gegen seine Person.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbst Auricanius wurde nun aber ungeduldig und erhob sich mit einem lauten Räuspern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Cavalliere, es dauert mich sehr, euch an dieser Stelle unterbrechen zu müssen. Ihr habt einen durchaus diskussionswürdigen Standpunkt aufgebracht, den ich später gerne weiter zum Thema der Debatte machen würde. Doch das Bankett des Kaisers steht bevor, wie mir soeben noch einmal versichert wurde … und ich denke, dass niemand hier sich dieses entgehen lassen will …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Überraschung des Praios-Geweihten war es jetzt gerade auch der angesprochene Cavalliere, der seine Anwesenheit an anderem Orte plötzlich für wichtiger befand. Potulino schien den anstehenden Höhepunkt des Abends fast vergessen zu haben – und drehte sich, noch während Auricanius sprach, zum ihm nächsten Ausgang des Zeltes um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Timor d Antara bei der Kaiserjagd.jpg|thumb|180px|Sieht in Potulino einen Gleichgesinnten: Timor d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
Timor d&#039;Antara, der ruhig den Ausbruch des Cavalliere verfolgt hatte, erhob sich nun ebenfalls, warf seinen Mantel um die Schultern und nickte dem Gastgeber der Debatte noch einmal schnell zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit raschen Schritten holte er den Methumier ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Cavalliere!“&#039;&#039;, rief er gedämpft, doch bestimmt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Potulino blieb stehen, drehte sich um und zog eine Augenbraue hoch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor neigte respektvoll den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Erlaubt mir, euch nachträglich beizupflichten. Eure Worte eben — sie waren vielleicht etwas … leidenschaftlich vorgetragen, doch im Kern zutreffend.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er legte eine Hand auf die Brust, wo unter dem Wintermantel das gestickte Zeichen seiner Familie zu erahnen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch das Haus d&#039;Antara hält große Stücke auf die Gebote der Gütigen Mutter Travia. Wir wurden so erzogen, die Wärme des Herdes über die flüchtigen Flammen anderer Leidenschaften zu stellen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen, als wolle er damit andeuten, dass er sich der Delikatesse dieses Themas durchaus bewusst war — gerade an einem Abend, der zugleich Rahja geweiht sein sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater pflegt zu sagen: Ein Eid vor Travia bindet nicht nur zwei Menschen, sondern ganze Generationen. Man darf ihn nicht leichtfertig gegen … modischere Auffassungen ausspielen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Potulino nickte unvermittelt und beipflichtend, sichtlich erfreut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ihr sprecht wie ein Mann von Verstand, Signor d&#039;Antara.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor ließ den Blick noch einmal kurz zurück in das sich rasch leerende Salonzelt schweifen. Stimmen verklangen, Diener löschten bereits einige der kleineren Lampen, und aus der Ferne wehte Musik herüber — ein deutlicher Hinweis auf das nahende Bankett.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dennoch“&#039;&#039;, fügte er leiser hinzu, &#039;&#039;„fürchte ich, dass wir mit solchen Ansichten heute nicht überall auf Zustimmung stoßen werden.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kaum wahrnehmbares Frösteln lief über seinen Rücken — und diesmal hatte es wenig mit der Winterkälte draußen zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann straffte er sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch vielleicht ist dies gerade deshalb der richtige Zeitpunkt, Präsenz zu zeigen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einer höflichen Geste deutete er Potulino den Weg in Richtung der Freitreppe, vor der Timor stehen blieb. Potulino hingegen setzte noch zwei Schritte weiter, bevor er bemerkte, dass sein Gesprächspartner nicht mehr neben ihm ging. Er drehte sich halb um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, Signor d&#039;Antara?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor lächelte höflich — ein wenig zu ruhig vielleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich fürchte, hier trennen sich für diesen Abend unsere Wege, Cavalliere.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er neigte leicht den Kopf in Richtung der Treppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das Bankett des Kaisers ist … nicht für jeden bestimmt. Mein Name steht auf anderen Listen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Stimme klang weder bitter noch klagend. Eher sachlich — wie die Feststellung einer Naturgegebenheit, die seit Generationen Bestand hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Als [[Nobile]] meines Standes wäre es vermessen, die Freitreppe hinaufzusteigen. Man erwartet mich in den unteren Sälen — und ehrlich gesagt fühle ich mich dort auch freier zu sprechen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leiser Anflug von Selbstironie lag in seinen Worten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Potulino musterte ihn einen Moment lang, zuckte dann aber mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Standesgrenzen sind eine eigene Jagdgesellschaft“&#039;&#039;, murmelte er. &#039;&#039;„Manchmal gefährlicher als die im Wald.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor ließ ein kurzes, zustimmendes Lachen hören &amp;amp;ndash; obschon er sich nicht sicher war, ob die letzte Bemerkung Potulinos nicht nur eine Floskel darstellte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und doch jagen wir alle im selben Revier, Cavalliere“&#039;&#039;, antwortete er dennoch überzeugt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er trat einen halben Schritt zurück, ließ Potulino den Vortritt. &#039;&#039;„Geht nur. Zeigt Flagge für Travia — dort oben wird man euch hören.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann verbeugte er sich knapp.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Potulino die Stufen hinaufstieg und bald im Licht der großen Portale verschwand, wandte Timor sich wieder dem Rückweg zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Der Baron und die Herzogin===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Währenddessen im Urbeter Zelt:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auricanius, der Gastgeber, hatte es nicht so eilig wie seine Gäste und musste schmunzeln. So schnell wie nun hatte sich sein Salonzelt während der ganzen Kaiserjagd noch nie geleert. Er selbst atmete hingegen – überhaupt erst zum zweiten Mal an diesem Tag? – in aller Ruhe einmal ein und wieder aus, bevor er zum noch halbvollen Weinglas des (zuvor von [[Rahjesco Solivino|Cavalliere Rahjesco]] persönlich als Vertreter der rahjagläubigen [[Familie Solivino]]) kredenzten Cassieners vor sich griff und auch dieses mit geschlossenen Augen leerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann rückte er einige der als Dekoration auf dem Tisch vor ihm verteilten Devotionalien zurecht und überlegte, ob er das überhaupt heute zum ersten Mal zusätzlich zur Ausschmückung verwendete [[Curriculum Vitae|Spiel der Tugenden]] vor einer späteren Gesprächsrunde erstmal wieder zur sechseckigen Pyramide zusammenklappen sollte … als er bemerkte, dass er gar nicht allein im Zelt war, wie er inzwischen angenommen hatte …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Euer Hoheit, entschuldigt bitte, dass ich in meinen Gedanken versunken war“&#039;&#039;, sprach er die [[Heldora vom Großen Fluss|Herzogin Heldora]] an und machte dabei eine tiefe Verbeugung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt euch nicht, Monsignor“&#039;&#039;, antwortete Heldora. &#039;&#039;„Auch für derlei muss einmal Zeit sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius nahm an, dass sie damit die Gedanken meinte. Ohne den Blick von seinem hochadligen Gegenüber zu nehmen, suchte er aus den Augenwinkeln dabei das Zelt nochmal ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst als er sich vergewissert hatte, dass außer der Herzogin tatsächlich niemand sonst mehr zugegen war, fuhr er fort: &#039;&#039;„Entschuld… ähm … Seht mir nach, wenn ich voreilig schließen sollte … aber darf ich eure anhaltende Anwesenheit so deuten, dass ihr ein Gespräch unter vier Augen mit mir führen wollt?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam ihm so vor, als stammelte er gerade wirr vor sich hin, doch ein Nicken der Herzogin ließ ihn diesmal erleichtert aufatmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich glaube euch in den letzten Tagen als auch für Fragen der anderen Zwölfe verständnisvollen Geweihten des Götterfürsten kennengelernt zu haben“&#039;&#039;, kam Heldora nach anfänglichem Zögern dann einer weiteren Frage Auricanius&#039; zuvor. &#039;&#039;„Darf ich im Vertrauen mit euch sprechen, Monsignor?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So überrascht Auricanius von diesem Vorhaben der Herzogin auch war, nickte er ohne zu zögern, bot ihr einen zurecht gerückten Polsterstuhl direkt gegenüber dem eigenen an – ohne Tisch dazwischen … und hörte dann aufmerksam zu …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ans Bankett des Kaisers dachte er erstmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Zwiegespräch mit Heldora vorüber war und sie sich schließlich doch zum Bankettsaal aufmachten, hatte Auricanius jedes Zeitgefühl verloren. Erst auf dem kurzen Weg vom Zelt zum Saalflügel des Schlosses wagte es dann auch einer seiner Bediensteten an ihn heranzutreten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser flüsterte in der kalten Winternacht: &#039;&#039;„Monsignor, [[Rahjada von Urbet|eure Nichte]] … ähm …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Misstrauisch musternd sah Auricanius ihn an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… eure Nichte hat das Schloss verschenkt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===Nach dem Bankett===&lt;br /&gt;
Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln, als er zum Zelt zurückkehrte. Stimmen drangen ihm entgegen, gedämpfter als zuvor, doch nicht minder lebendig. Hier sammelten sich jene, die gehört werden wollten — oder lernen mussten, wie man es wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er eintrat, ließ er den Blick kurz durch den Raum schweifen. Und blieb hängen. Etwas abseits, nicht isoliert, aber bewusst zurückgenommen, saß ein Mann mit Haltung. Kein Suchender — eher ein Beobachter. Der Wein in seiner Hand war unberührt genug, um nicht bloß Zierde zu sein. Und die Art, wie er den Raum musterte, verriet: Dieser Mann war es gewohnt, sich nicht treiben zu lassen. [[Timor d&#039;Antara|Timor]] trat näher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein ruhiger Platz für einen so lebhaften Abend“&#039;&#039;, bemerkte er mit höflicher Zurückhaltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Angesprochene wandte sich ihm zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erlan Sirensteen|Erlan]] musterte ihn kurz — nicht prüfend im engeren Sinne, sondern einordnend. Dann neigte er leicht den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Man sieht mehr von hier“&#039;&#039;, erwiderte er ruhig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor lächelte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und wird selbst weniger gesehen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es ist doch von Vorteil, wenn man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann“&#039;&#039;, sagte Erlan.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment entstand — nicht unangenehm, eher … abwägend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann sprach Timor erneut: &#039;&#039;„Timor d&#039;Antara.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan nickte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Erlan Sirensteen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Keine Titel. Kein Zusatz. Doch genug Gewicht in der bloßen Nennung. Zudem reichte man sich zur Begrüßung die Hand, was absolut nicht dem Standesprotokoll entsprach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timors Blick wurde einen Hauch aufmerksamer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Darf ich mich setzten, wenn Ihr es erlaubt?&amp;quot;&#039;&#039;, fragte der junge Efferdier.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Comto]] wies mit der Hand auf einen freien Sitzplatz hin, auf den sich Timor dann setzte. In dem Moment kam auch gerade ein Diener und auf Erlans Bitte hin, wurde ihm nachgeschenkt und seinem Gast auch Wein gereicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach sprach dann Erlan: &#039;&#039;„Nun, alles andere wäre ja nicht wirklich im Sinne Travias. Und gerade das wäre bei diesem philosophischen Salon heute eher merkwürdig, nicht wahr?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nippte noch etwas am Wein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während er den kleinen Schluck trank, überlegte sich Erlan, ob sein Gesprächspartner noch mitbekommen hatte, wie er das Vinsalter Ei geöffnet hatte, kam aber zu dem Schluss, dass das wohl nicht der Fall war. Und dann überlegte er sich, ob er diesem Mann bereits mal begegnet war, doch nach allem, was er jetzt so wusste, war das nicht der Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor nahm den angebotenen Platz mit einer leichten Verbeugung an, die weder unterwürfig noch beiläufig wirkte — eher so, als sei er sich genau bewusst, wo er stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Tat“, erwiderte er ruhig, während er den frisch gereichten Wein kurz musterte, ehe er das Glas anhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Salon zu Travia und Rahja, in dem weder Treue noch Leidenschaft ernst genommen werden…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwaches Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„…wäre wohl eher eine Farce als eine Debatte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm einen kleinen Schluck, stellte das Glas dann mit Bedacht wieder ab. Sein Blick ruhte nun wieder auf Erlan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlan schmunzelte ob das Kommentars, denn etwas ähnliches hattte er sich auch gedacht. Er hatte sich das Schloss und die Umgebung angeschaut, um etwas Ruhe von dem Trubel rund um die Kaiserjagd zu bekommen. Er hatte manchmal den Eindruck, dass im einen oder einen Salon, bei dem ein oder anderen Bankett oder sonst einer Festivität ein schriller Ton mehr Leute aufwirbelt, als ein ungeschickter Knacks im Unterholz Wild zur Flucht antreibt. Insofern genoss er es jetzt einfach ruhig hier zu sitzen, natürlich dem Gast im Sinne Travias einen Platz anzubieten, aber er dachte sich auch, dass er jetzt kein Gespräch unbedingt anfangen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor bemerkte sehr wohl, dass sich das Gespräch nicht von selbst weitertrug. Nicht aus Ablehnung — das hätte er erkannt. Eher aus jener ruhigen Selbstgenügsamkeit, die manchen Männern eigen war, die weder Gesellschaft suchten noch sie mieden. Er ließ den Blick einen Moment durch das Zelt schweifen, als gäbe er dem Gespräch Raum, sich von selbst wiederzufinden. Als dies nicht geschah, nickte er leicht — mehr sich selbst als Erlan gegenüber. Dann wandte er sich wieder ihm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich danke Euch für den Platz — und den Wein“, sein Ton war höflich, unaufdringlich — und vor allem ehrlich gemeint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor erhob sich daraufhin ruhig, ohne Hast. Er hob das Glas ein wenig und stellte es auf den Tisch in der Nähe des Adligen. Eine knappe, respektvolle Verbeugung folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Möge Travia Euch die Ruhe bewahren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letzter Blick — kurz, aber nicht flüchtig. Dann wandte sich Timor ab, ohne Eile, und trat zurück in das Stimmengewirr des Zeltes. Dort blieb sein Schritt für einen Augenblick langsamer. Unwillkürlich musste er an die Worte seines Vaters denken. Wie oft hatte dieser mit ruhiger Gewissheit erklärt, dass der Hochadel selten wirklich das Gespräch suche — sondern vielmehr dessen Spiegelbild. Bestätigung, Haltung, Stand. Austausch nur, sofern er sich in vertrauten Bahnen bewegte. Timor hatte dem nie ganz zustimmen wollen. Und doch. Sein Blick glitt noch einmal zurück zu Erlan Sirensteen. Kein Desinteresse im groben Sinne. Aber auch kein echtes Greifen nach dem Gegenüber. Timor atmete leise aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht“, dachte er, „suchen sie nicht das Gespräch… sondern nur die Möglichkeit dazu.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein feiner Unterschied. Und doch einer, der vieles erklärte. Er straffte unmerklich die Schultern. Es lag keine Kränkung in diesem Gedanken. Eher… eine Einordnung. Wer sich unterhalb der großen Namen bewegte, lernte früh, dass das Gespräch nicht gleich Gespräch war — und dass echtes Interesse oft dort entstand, wo es nicht selbstverständlich war. Ein letzter Blick — dann wandte er sich endgültig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesmal suchte er gezielt die Stimmen, die sich überschnitten, widersprachen, lachten. Dort, wo das Gespräch nicht nur Form war — sondern Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein flüchtiger Schatten von Nachdenklichkeit lag nun doch auf Timors Gesicht, als er sich wieder tiefer ins Zelt hinein bewegte. Doch dann richtete er sich innerlich auf. Die Worte seines Vaters mochten Gewicht haben — doch sie waren kein Maßstab für sein eigenes Handeln. Und ganz gewiss kein Grund, sich zurückzuziehen. Ein leiser, beinahe trotzig anmutender Stolz regte sich in ihm. Der Stolz eines Mannes, der nicht durch Geburt sprach, sondern durch Überzeugung und handwerkliche Leistung. Der wusste, dass Gewicht nicht allein von Titeln kam — sondern von dem, was man bereit war, offen zu vertreten. Er ließ den Blick durch die Runde schweifen, fand rasch Anschluss an eine Gruppe, in der die Diskussion noch nicht verklungen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor trat näher — nicht drängend, aber bestimmt genug, um wahrgenommen zu werden. Mit Wärme und Selbstbewusstsein konnte der junge Efferdier einige Diskutanten, die sich zerstritten hatten, wieder zusammenführen und der respektvolle Austausch des Abends nahm wieder Form an. Neugierige Blicke erhoben sich, als Timor d&#039;Antara nun gezielter zu den Travia-Anhänger des Zeltes über ein seiner Familie wichtiges Thema sprach: Dem [[Herdfeuer-Bund]].&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Travia und Rahja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen_auf_Verhaftung_und_Anklage&amp;diff=1282621</id>
		<title>Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen auf Verhaftung und Anklage</title>
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		<updated>2026-04-19T10:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: /* Aufbruch nach Urbasi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Albornsburg}}&lt;br /&gt;
==Reaktionen auf die Verhaftung und Anklage Verian di Cerranos==&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|100px|left]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich muss gestehen, dass mich in dieser Angelegenheit &#039;&#039;wenigstens&#039;&#039; die Absichten einer Seite überraschen müssen. [[Verian di Cerrano|Cavalliere Verian]] hatte mich ja erst vor Mondesfrist zu seiner Feier der [[Horasproklamation]] auf die [[Albornsburg]] geladen, auch um einen [[Horas]]-Schrein einzuweihen. Nun scheint er sich aber zum Hochverräter zu stilisieren, in dieser angespannten Zeit ... wenn es nach der Krone geht jedenfalls. Und du kennst mein Misstrauen gegenüber gewissen [[Vinsalt]]er Kreisen. Da steckt mehr dahinter, denke ich. Magst du das im Auge behalten und mich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;ndash; [[Auricanius von Urbet]], im Gespräch mit seinem Iustitiarius [[Odarin von Selzin|Odarin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bosparanisches Blatt|Bosparanische Blatt]] berichtet [[Archiv:Kroncastellan der Albornsburg in Gewahrsam genommen (BB 49)|hier]] von der Verhaftung Verians.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der Grafenfeste Goblareth==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sarissa von Marvinko.jpg|thumb|180px|Comtessa Sarissa, mit einem gefiederten Freund]]&lt;br /&gt;
Das schadenfrohe Gelächter ihres Vaters erinnerte die in ein schlichtes, doch hochwertiges, dunkles Seidenkleid gewandete [[Comto|Comtessa]] ans Krächzen der Raben und Krähen, die ihr so vertraut waren. Wer den alten Grafen [[Croenar von Marvinko]], den &amp;quot;Windkönig&amp;quot; des Reiches, nur aus jüngeren Tagen kannte, hätte denken können, dass er über die Nachricht von der Verhaftung des [[Kroncastellan]]s der bei gutem Wetter in Sichtweite liegenden [[Albornsburg]] dem Erstickungstod nahe war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sarissa von Marvinko|Sarissa]], seine jüngste Tochter, wusste es besser. Das heisere Lachen ihres Vaters sprach von Genugtuung, nicht vom nahenden Ableben. Sie kannte den Ausdruck, der sich dabei über seine Gesichtszüge legte, weil sie ihn vielfach gesehen hatte ... vor allem wenn ein verwegener Plan oder eine Intrige ein angestrebtes Ziel erreichte. Doch sie war sich nicht sicher, ob und inwieweit ihr Vater überhaupt in die Neuigkeiten verwickelt war, von denen sie ihm gerade berichtet hatte. Er hatte auch vor ihr Geheimnisse, das war ihr klar. Aber gab es hier eins?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hast du mir dazu mehr zu berichten?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Croenars Gelächter hatte sich gelegt und er sah seine soeben in Gedanken versunkene Tochter mit einem schiefen Grinsen an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Nein, Vater, das ist vorerst alles&amp;quot;&#039;&#039;, beeilte sie sich zu antworten und machte einen ehrerbietigen Knicks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wohlan, dann darfst du dich entfernen ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Grafen Blick ging dabei schon wieder aus dem Fenster des nur in einem düsteren Halblicht erleuchteten Turmzimmers heraus, in dem er dieser Tage die meiste seiner Zeit verbrachte. Ob er zur Albornsburg ging, die ihre Vorfahren einst selbst der Krone als Exilort für den von [[Kusmara Galahan|Königin Kusmara]] abgelösten &amp;amp;ndash; und später auf den Thron zurückgekehrten &amp;amp;ndash; [[Alborn Firdayon]] vermacht hatten, oder schlicht in eine unbestimmte Ferne schweifte, konnte Sarissa nicht eindeutig bestimmen. Ihr war aber auch gar nicht daran gelegen, es herauszufinden. Rasch drehte sie sich um, wich dabei einem der gewaltigen Spinnennetze aus, die die Turmkammer &amp;quot;zierten&amp;quot;, und suchte lieber ihre eigenen Gemächer in [[Goblareth]], der alten Stammfeste ihres Hauses auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie die zugige Wendeltreppe zum derzeitigen gräflichen Hauptgelass herunterging, erlaubte sie sich sich ihren weiteren Gedanken zu widmen. Khorena hatte ihr nämlich zusätzliche, sehr beunruhigende Nachrichten zukommen lassen, die ihren Vater nichts angingen. Eine alte Feindin schien ihr Haupt zu erheben ... und sie musste herausfinden, ob und was dies eventuell mit der anderen Neuigkeit zu tun hatte. Kaum hatte sie das untere Ende der Treppe erreicht und einen ersten Schritt auf den kleinen Hof dieses Teils der Grafenfeste getan, landete ein Rabe auf ihrer Schulter, als habe er bereits auf sie gewartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe einen Auftrag für dich&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie leise zu dem Gefiederten, &#039;&#039;&amp;quot;den ich keiner Taube anvertrauen kann.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie würde [[Cordovan von Marvinko|ihrem Bruder]] eine Nachricht zukommen lassen, und nur ihm, weil sie ihm mehr als jedem anderen Menschen vertraute ... und er in der Hauptstadt natürlich über die Beziehungen und Möglichkeiten verfügte, ihr Antworten auf dringende Fragen zu beschaffen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Castello di Cerrano==&lt;br /&gt;
Das Licht des späten Nachmittags lag wie flüssiges Gold auf den Mauern des Castellos. Staub tanzte in den schmalen Sonnenstrahlen, die durch das hohe Rundbogenfenster fielen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cavalliere [[Verian di Cerrano]] stand mit auf dem Rücken verschränkten Händen davor und blickte hinab auf den trägen Verlauf der Landschaft. Ein Bote war vor einer Stunde angekommen. Das Siegel des Dokuments lag gebrochen auf seinem Schreibtisch. Ein Brief daneben, sorgsam geglättet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte beides zweimal gelesen. Kein Zucken war über sein Gesicht gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des ersten Lesen spannten sich seine Kiefermuskeln. Nicht wegen der möglichen Strafen. Sondern wegen des Zweifels an seiner Loyalität. Es sind keine fünf Götterläufe her, wo er sein eigenes Blut zugunsten der Krone im fernen Kemireich vergoss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Majestätsbeleidigung …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das trifft ihn. Er wurde nicht laut. Aber seine Stimme würde kühler: &#039;&#039;„Man mag meine Entscheidung falsch nennen. Aber nicht meinen Eid.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verian fühlte sich missverstanden – nicht ertappt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Lesen durchströmten unzählige Gedanken seinen Geist. &#039;Wer profitiert? Wer hat Anzeige erstattet? Welche Fraktion bewegt sich?&#039;, hallten durch seinen Kopf.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für ihn ist es kein moralischer Schlag, sondern eine Lageeinschätzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verian begann umgehend Briefe sowie Anweisungen zu verfassen und rote Fähnchen auf seinen Karten zu setzen. In den nächsten Stunden sah man ihn nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Kunde erreicht Efferdas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Efferdas]]. Wenige Tage später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] herrschte reges Treiben. Die Arbeiter trugen Holzbalken zur Heling, brachten in mehreren Eimer eiserne Nägel heran und inmitten von Arbeitern und Vorarbeitern wirkte der Schiffsbauer [[Phelizzio d&#039;Antara]] wie ein Dirigent in einem Orchester. Er wandte sich noch einmal zu seinem Zeichentisch und studierte gewissenhaft die Baupläne zu den bestellten Patrouillenbooten für die Albornsburg. Als Grundlage nahm er die Struktur eines Kutters, die bevorzugte Bootsklasse für Zolleinsätze oder Patrouillen auf Flüssen, die mit zusätzlichen Riemen und einer [[Arbalone]] später ausgestattet werden sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihm gesellten sich seine Frau [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und [[Gardelan de Vere]], die beide eine ernste Miene aufzeigten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Phelizzio …”&#039;&#039;, begann Sybilla fast heiser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Angesprochene blickte abrupt auf, da er in ihrem Tonfall bereits heraus hörte, dass was Schlimmes vorgefallen sei. Zu gut kannte er nach all den Jahren mittlerweile seine Frau.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Wir sollten herein gehen”&#039;&#039;, sagte sie immer noch um Fassung ringend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Ist etwas mit den Kindern?”&#039;&#039;, fragte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gardelan blickte prüfend in die Umgebung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Signor, bitte. Wir müssen nach drinnen gehen”&#039;&#039;, bat nachdrücklich sein Chef der Hausgarde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn auch sein alter Freund ihn mit Anrede ansprach, dann musste Gravierendes passiert sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und gemeinsam gingen sie zum Haupthaus der Werft in Phelizzios Arbeitszimmer. Vor dem Eintreten ins Zimmer postierte Gardelan zwei Gardisten vor die Tür, mit der Anweisung niemanden herein zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Also, was ist denn nun?“&#039;&#039;, begann Phelizzio nun ungeduldig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybilla holte zwei Schreiben hervor, das eine enthielt das Siegel vom [[Kronsekretär|Kronsekretariat für Schiffsbau]]. Und das andere war nicht zu erkennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Verian ist verhaftet worden”&#039;&#039;, begann sie mit Tränen in den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was?!”&#039;&#039;, entfuhr er dem Schiffsbauer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Er ist wegen Hochverrat und einiger anderer Anklagepunkte von Blauröcken unter Hausarrest gestellt worden“&#039;&#039;, erklärte Gardelan trocken und listete daraufhin die Anklagepunkte auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was?!”&#039;&#039;, entfuhr es Phelizzio erneut. &#039;&#039;“Das ist doch himmelschreiender Unsinn! Schiffe? Was denn bitte für Schiffe? Können die überforderten Amtsleute in den höheren Kreisen noch nicht mal Boote von Schiffen unterscheiden? Gib mir das Schreiben.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunehmend wütend las er nochmal alles durch und auch die Stornierung des Auftrags.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybilla berührte sanft den Arm ihres Mannes, doch der winkte ab und warf die Blumenvase auf dem Schreibtisch wütend zu Boden. Das erste Mal, dass sie ihren sonst so herzlichen Mann so erlebte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Ich glaube keine Sekunde an diese Anklagepunkte. Das wirkt mir zu übertrieben und theatralisch im Ganzen“&#039;&#039;, schlussfolgerte er, sich langsam wieder beruhigend. &#039;&#039;“Hat sich dieser götterlose Verräter [[Ralman von Firdayon-Bethana|Ralman]] &#039;&#039;[allein die Nennung des Namens des berüchtigten Wendehalses aus dem [[Thronfolgekrieg]] ließ in Phelizzio wieder die Wut hoch kommen.]&#039;&#039; endlich in Bewegung gesetzt um auch noch die letzten aufrechten Diener des Reiches zu entfernen?”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn seine Unterstellung überzogen sein mochte, aber an der politisch motivierten Anklage hatte er keinen Zweifel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was machen wir nun, Phelizzio?”&#039;&#039;, fragte sein alter Freund Gardelan und nahm Haltung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Wir werden unsere Rechtskundler, die [[Familie Gezetti|Gezettis]], hinzuziehen und mit allen Kräften die [[Familie di Cerrano]] unterstützen”&#039;&#039;, sagte Sybilla ruhig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Mehr noch …”&#039;&#039;, begann der alte Fasan laut denkend. &#039;&#039;“Gardelan. Lass vier der [[Palmyranische Wache|Palmyramischen Wache]] voll bewaffnet antreten und informiere einen Stallmeister aus der Stadt, dass wir Pferde benötigen. Sofort”&#039;&#039;, befahl er ungewohnt eisern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gardelan nahm Haltung an und bestätigte den Befehl mit einer Faust zur Brust schlagend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Sybilla. Ehe wir die Gezetti kontaktieren, hilf mir bei der Formulierung einiger Briefe. Ich soll verdammt sein, wenn ich nicht alles in meiner Macht stehende tun werde, um Verian zu helfen. Familie d&#039;Antara hält seine Treue im Sturm!”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Aber, mein Lieber. Wir haben keine ernsthaften politischen Ämter inne.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Nein, aber unsere Freunde schon.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch am gleichen Tag verließen mehrere Eildepeschen den Schreibtisch von Phelizzio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Stadtteil Residencia&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Hast du schon gehört, Liebster? Man hat den [[Verian di Cerrano|Kronkastellan]] der [[Albornsburg]] verhaftet. Wegen Hochverrats.”&#039;&#039; [[Mireia ya Papilio|Mireia ya Pirras]] drückte sich an ihren Mann [[Icaro ya Pirras|Icaro]]. Sie genoss den gemeinsamen Spaziergang durch [[Residencia]]. &#039;&#039;“Meine Liebe, nicht nur wegen Hochverrat. Die Anklageschrift ist noch weit umfangreicher. Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung, Namensmissbrauch, Majestätsbeleidigung, Veruntreuung, Verletzung des Kriegsrechts in Friedenszeiten, Betrug, Unterschlagung und Götterfrevel an [[Praios]] und [[Horas]]. Es geht wohl um einen Auftrag an die [[Familie d&#039;Antara|d&#039;Antara]].”&#039;&#039; Ein Lächeln zeigte sich auf Mireias Gesicht. &#039;&#039;“Ach, die d&#039;Antara. Damit werden ihre Umtriebe wohl ins Stocken geraten, wenn ihr Name in einem Atemzug mit Hochverrat genannt wird.” “Zumindest wenn sie sich auf seine Seite stellen werden, wovon wohl auszugehen ist.”&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wurde windiger, denn sie näherten sich langsam der Klippe über dem Wasserfall. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Nichtsdestotrotz ist dies ein interessantes Verfahren.” “Du denkst doch nicht etwa daran….” “Es reizt mich schon sehr. Und bei unserem Besuch in [[Valbeno]] haben sie nicht den Eindruck gemacht, leichtfertig oder fahrlässig zu handeln.” “Nein, aber sie zeigten sich offen als Teil der [[Murakianer|Murakiden]]. Dies entspricht nicht unserer Einstellung. Was sagt dein [[Valerio ya Pirras|Vater]] dazu?” “Er hat mir freie Hand gelassen, aber auch Bedenken geäußert.” “Ebenso wie ich. Ich glaube, du begibst dich auf einen ganz schmalen Grat.”&#039;&#039; Icaro seufzte. &#039;&#039;“Es ist natürlich ein großes Risiko und ich glaube auch nicht an einen Freispruch. Aber wenn ich es erreichen kann das Strafmaß zu mildern, ist es schon als großer Erfolg anzusehen, der meinem Namen gut zu Gesicht stehen würde.” “Du müsstest dein Amt ruhen lassen.”&#039;&#039; Er nickte. &#039;&#039;“Noch steht gar nicht fest, ob es überhaupt notwendig ist. Schließlich haben sie mit [[Curthan di Cerrano]] einen eigenen Rechtsgelehrten in ihren Reihen. Aber ich werde ein Schreiben aufsetzen und meine Unterstützung anbieten.” Mireia drückte seine Hand. “Ich hoffe du weißt, was du tust.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachricht auf dem Yaquir==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf einem Schiff auf dem [[Yaquir]]. Zwischen [[Vinsalt]] und [[Unterfels]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erlan_Sirensteen_Shahane_Sforigan_y_Scheffelstein_auf_dem_Yaquir.jpg|thumb|300px|left|Auf dem Yaquir: Comto Erlan und seine Gemahlin]]&lt;br /&gt;
Das schlanke Flussschiff hatte vor einiger Zeit die Hunderttürmige, das prächtige Vinsalt, hinter sich gelassen und wandte sich stromaufwärts gen Unterfels. Keine fremden Gäste befanden sich an Bord &amp;amp;ndash; nur [[Erlan Sirensteen]] von Irendor, der Comto zu Bomed und [[Baron des Yaquirbruchs]], seine Gemahlin [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Shahane Sforigan y Scheffelstein]] und einige wenige Begleiter. Man hatte bewusst darauf geachtet, unbehelligt zu reisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan und Shahane standen nebeneinander an der Reling. Unter ihnen glitt der breite Yaquir ruhig dahin, sein Wasser spiegelte das milde Licht des Rahjamondes. Am Ufer zog sich eine Allee von Kirschbäumen entlang, die in voller Blüte standen &amp;amp;ndash; ein zartes Weiß und Rosa, das wie ein Schleier über der Landschaft lag. Es war beinahe zu idyllisch für die Gedanken, die sie in den letzten Wochen bewegt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, jetzt weißt du, was ich dir zu dieser Situation sagen kann. Es ist nicht schön. Ich kann es mir nicht erklären, wie es so weit kommen konnte. Wer zieht da an den Fäden? Glaub mir, ich habe [[Erlgard Sirensteen|Erlgard]] und Ralman noch nie so ernst gesehen. Ich bete zu den Zwölfen, dass das noch gut ausgeht. Doch lassen wir diese düsteren Gedanken für einen Augenblick. Gibt es irgendetwas Neues und vor allem auch etwas Freudiges, was ich während der vielen Beratungen in den letzten Tagen noch nicht mitbekommen habe?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schiff arbeitete sich stetig gegen die Strömung voran. Die blühenden Kirschbäume am Ufer zogen gemächlich vorbei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Comto hielt den Blick noch einen Moment auf das Land gerichtet. Die zahlreichen gesellschaftlichen wie familiären Verpflichtungen der letzten Wochen hatten ihn und seine Gemahlin kaum zur Ruhe kommen lassen; erst hier auf dem Fluss bot sich ihnen die seltene Gelegenheit, länger und ungestört miteinander zu sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane lächelte leicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, Erlan, die Zeiger der Vinsalter Uhr laufen weiter, auch wenn man nicht hinsieht &amp;amp;ndash; und auch außerhalb der hohen Politik geht das Leben weiter.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie berichtete von den Feierlichkeiten am Tag des [[Bosper (Heiliger)|Heiligen Bosper]]. Die Geschmeidemesse war gut besucht gewesen, die Auslagen prunkvoll wie eh und je.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch man stellte auch fest, dass das Gold teurer geworden ist. Das, was du von den Zwergen berichtetest, scheint sich nun auch hier auszuwirken.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan nickte knapp.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja. Diese Krise ist noch lange nicht ausgestanden.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie erzählte weiter von der großen Messe im [[Tempel des Gerechten Gottes|Praiostempel]], die sie gemeinsam besucht hatten und wo sich ihre Wege danach trennten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Überraschend anders war hingegen das Tsatagsfest danach, das ich allein besuchte“&#039;&#039;, fuhr sie fort. &#039;&#039;„Die Stimmung war erstaunlich heiter. Vielleicht lag es daran, dass diesmal niemand aus den höheren Kreisen oder dem [[Kronkonvent]] anwesend war, um mit ernster Miene über Staatsgeschäfte zu sprechen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan lachte &amp;amp;ndash; ein bitteres Lachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Am Tag der Waffenschmiede, als wir gemeinsam in Unterfels waren … Ich hätte da gerne mit dir danach gesprochen. Die Geschäftigkeit der Stadt hat mich grundsätzlich erfreut. Doch die Gründe dafür … sie liegen wie ein Schatten am Himmel.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan antwortete nicht sofort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, das war der Gedenktag der [[Dritte Dämonenschlacht|Dritten Dämonenschlacht]]. Ich hatte Hoffnung, dort einige bestimmte Personen zu treffen, die das Andenken der Gefallenen ehren würden. Ein paar offizielle Worte, einige Kerzen &amp;amp;ndash; und das war es. Die Zahl derer, die überhaupt erschienen waren, konnte man an wenigen Händen abzählen. Von denen, die ich erwartet &amp;amp;ndash; oder vielmehr erhofft hatte &amp;amp;ndash; niemand da. Wenn ich an das vergangene Jahr denke, wo groß gedacht und auch gemeinsam gefeiert wurde &amp;amp;ndash; wahrlich keine schöne Entwicklung.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Moment, dann fuhr er fort: &#039;&#039;„Das letzte Schreiben von Reto liegt ebenfalls schon länger zurück. Auch er vermutet, dass sich da noch mehr zusammenbraut. Seine Worte waren vorsichtig, aber deutlich genug.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane nickte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es war gut, dass wir die kleine Aldare aufgenommen haben. In Zeiten wie diesen sollte man nicht zögern, wenn Schutz benötigt wird.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan atmete tief durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja. Das war richtig.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fügte er hinzu: &#039;&#039;„Ich habe sogar die Elfin gefragt, ob ihm &amp;amp;ndash; Reto &amp;amp;ndash; etwas zugestoßen sei und wir es nur noch nicht erfahren haben. Sie verneinte es.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er blickte über das Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was mich dennoch nicht beruhigt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane wandte sich dem nächsten Thema zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das Fest der Freuden in Vinsalt war dieses Jahr … seltsam. Natürlich wurde gefeiert. Man tat, was man immer tut. Doch die Leichtigkeit fehlte. Man tanzte, aber mit einer gewissen Unruhe im Blick. Als lausche man auf etwas, das noch nicht ausgesprochen ist. Und jetzt sind wir hier auf dem Schiff und reisen nach Unterfels.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wind strich durch die Segel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann richtete sie erneut das Wort an ihren Gemahl.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ach, übrigens &amp;amp;ndash; wusstest du, dass der Kroncastellan der Albornsburg verhaftet wurde? Es gibt da eine Anklage wegen Hochverrats.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan drehte sich zu ihr um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was? Nein. Nichts davon gehört. Wer ist das?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein [[Verian di Cerrano]].“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan dachte nach, die Stirn leicht gerunzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;„Stellt Ermittlungen an“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlan dachte einen Moment nach. Seine Stirn legte sich in Falten, nicht tief, eher prüfend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Name sagt mir etwas. Ich glaube, ich habe ihn im Zusammenhang mit der Albornsburg schon einmal gehört. Doch persönlich? Nein. Mit ihm gesprochen habe ich nie.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Augenblick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein Kroncastellan. Das ist kein unbedeutendes Amt &amp;amp;ndash; auch wenn der Ruhm vergangener Zeiten in den letzten Jahren etwas verblasst sein mag.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane beobachtete ihn aufmerksam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soll ich daraus schließen, dass es dich beunruhigt?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan schüttelte leicht den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Beunruhigen? Nein. Aber irgendwie passt es in ein Bild, dass momentan irgendetwas grundsätzlich nicht richtig läuft.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wandte sich vom Wasser ab und sah nach achtern, wo zwei Liliengardisten in respektvollem Abstand standen. Einer von ihnen, der auch als Secretario der Garde arbeitete, trat auf ein kaum merkliches Zeichen hin näher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sagt euch der Name Verian di Cerrano etwas?“&#039;&#039; fragte Erlan.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gardist schüttelte kurz den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nein, mein Herr.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Er war Kroncastellan der Albornsburg. Offenbar ist er wegen Hochverrats verhaftet worden. Die Hintergründe sind uns unbekannt. Stellt Ermittlungen an.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gardist straffte sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr wohl, Herr. Wenn Ihr wünscht, gehe ich beim nächsten Anleger von Bord und reite nach Vinsalt. Dort werde ich sicherlich in Erfahrung bringen können, was geschehen ist.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan hob leicht die Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nein. So eilig ist es nicht.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah den Gardisten ruhig an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Spitzt Eure Feder, es sollte was geschrieben werden. Das soll noch heute nach Vinsalt herausgehen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr wohl, Herr“,&#039;&#039; erwiderte der Gardist und trat zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane trat wieder an Erlans Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was glaubst du, hat das für Folgen? Und vor allem &amp;amp;ndash; was können das für Gründe sein, die zu so etwas führen?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan blickte über das ruhig dahinfließende Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn ich das jetzt wüsste. Bis vor kurzem wusste ich ja noch nicht einmal, dass das überhaupt geschehen ist. Und der Name sagte mir nun auch nicht wirklich etwas. Aber eine Anklage wegen Hochverrats kommt nicht von ungefähr. In Zeiten wie diesen wird es schon irgendwelche unwiderlegbaren Beweise und Gründe geben, warum das passiert ist. So etwas macht die Krone nicht leichtfertig.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Moment.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und ja &amp;amp;ndash; ich glaube auch, dass daran irgendwer profitieren möchte. Das gilt es herauszufinden, wer das ist. Aber ansonsten ist das im Moment nicht von allzu großem Belang.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wind griff in die Segel, und das Schiff setzte unbeirrt seinen Weg stromaufwärts fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwei Pferdenarren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich dachte, du solltest es erfahren“&#039;&#039;, schloss [[Geromar Solivino]] seinen Bericht. &#039;&#039;„Du und Verian, ihr versteht euch so gut.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rahjesco Solivino|Rahjesco]] starrte seinen Verwandten an. &#039;&#039;„Nein, da muss eine Verwechslung vorliegen. Verian ist wohl die reichstreueste Person, die ich kenne.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Da kennst du aber noch nicht [[Honoria di Cerrano|Honoria]]. Sie hat unsere Tochter mit Zweitnamen &#039;&#039;Shafira&#039;&#039; genannt.“&#039;&#039; Geromar kicherte, hörte aber schnell damit auf, als er Rahjescos Blick bemerkte. &#039;&#039;„Verzeihung. Honoria, sie ist sofort aufgebrochen, um bei ihren Geschwistern und Cousins zu sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Gestüt Salsavûr]] kam in Sicht. Die beiden Pferdenarren hatten wie so oft einen ausgiebigen Ausritt in die Wälder unternommen, wobei Rahjesco dafür sogar erst aus [[Urbasi]] hergeritten war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wir müssen etwas unternehmen“&#039;&#039;, beharrte Rahjesco mit unterdrücktem Zorn in der Stimme. &#039;&#039;„Wir können nicht einfach immer stillsitzen. Es ist genau dasselbe mit der Hinrichtung [[Sigman von Firdayon-Gareth|Sigmans]]: &#039;Das ist nicht dein Krieg, blabla, misch dich nicht ein, der Klügere gibt nach …&#039; Ich habe es satt. Verian ist unschuldig, er würde den [[Khadan II. Firdayon|Horas]] niemals verraten. Das ist alles eine große Intrige.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geromar schüttelte den Kopf. &#039;&#039;„Vielleicht, und ich glaube das ebenso wie du. Aber wir wissen es nicht und es ist nicht an uns, zu urteilen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er trieb seine Stute für die letzten dreißig Schritt in einen leichten Trab und hielt vor dem Hauptgebäude des Gestüts. Die Amme Niothia kam ihm mit einem Kind entgegen, das sie sanft im Arm wiegte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„[[Amene Solivino|Amene]]!“&#039;&#039;, rief er glücklich, stieg ab und lief der Amme und seiner kleinen Tochter entgegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Papa. Pferdchen.“&#039;&#039; Die fast Zweijährige streckte ihm ihre Ärmchen entgegen entgegen. Niothia übergab ihm das Kind, doch sie strampelte und streckte sich in Richtung seiner Stute. &#039;&#039;„Pferdchen“&#039;&#039;, forderte sie, diesmal energischer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ach, du willst nur zu Amethysta?“&#039;&#039;, lachte Geromar. Er hielt seine Tochter so, dass sie mit ihren kleinen Händen das Pferd streicheln konnte, worauf sie glücklich gluckste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja, sie kommt ganz nach euch, gewöhnt euch schon mal dran“&#039;&#039;, lächelte Niothia.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahjesco war nun ebenfalls angekommen und saß ab. Sein Gemüt schien sich durch die Anwesenheit Amenes auf magische Weise beruhigt zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr sonniges Strahlen zauberte ihm sogar ein Lächeln aufs Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich verstehe, warum du es nicht riskieren willst, dich in Intrigen verwickeln zu lassen“&#039;&#039;, sagte er versöhnlich. &#039;&#039;„Du hast jemanden, den du beschützen musst.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geromar nickte. &#039;&#039;„Honoria will ich auch beschützen. Aber ich weiß nicht, ob ich das kann. Sie war so entschlossen, ihrem Cousin zu helfen.“&#039;&#039; Er senkte die Stimme so weit, dass Niothia es nicht mehr verstehen konnte: &#039;&#039;„Verdammt, Rahjesco, es geht hier um den Horas.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß, aber es ist einfach ein Missverständnis. Wir werden es aufklären“&#039;&#039;, erwiderte dieser mit ebenso leiser, aber selbstbewusster Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sei bitte vorsichtig. Bei was auch immer. Wir machen uns alle Sorgen um dich, besonders [[Rahjabella Solivino|Rahjabella]] und [[Cerceri Solivino|Cerceri]]. Sie haben mich schon gebeten, dich von all deinen waghalsigen Vorhaben abzubringen.“&#039;&#039; Geromar lachte verzweifelt. Amene hatte derweil genug davon, Amethysta zu streicheln und begann herumzuquengeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Willst du auf Amethysta reiten?“&#039;&#039; Mit einem Lächeln setzte er sein Kind in den Sattel und hielt es mit beiden Händen fest. Die Kleine quietschte aufgeregt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahjesco konnte nicht anders, als bei dem Anblick zu kichern. &#039;&#039;„Das ist deine Tochter! Ich reite besser mal zurück, wenn ich noch abends ankommen will. Danke für deine Sorge, Geromar. Alles Gute dir, Honoria und Amene!“&#039;&#039; Sie umarmten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und natürlich bin ich vorsichtig“&#039;&#039;, versprach Rahjesco ihm lächelnd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit stieg er auf sein Ross und ritt im Schritttempo davon. Als er sich im Sattel umdrehte, um zu winken, winkte Geromar mit einer Hand zurück, während er mit der anderen seine Tochter stabilisierte. &#039;&#039;„Nein, das ist er nicht, war er noch nie“&#039;&#039;, sagte er zu ihr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Versonnen betrachtete Niothia Amene, die vergnügt an Amethystas Mähne zog. &#039;&#039;&amp;quot;Sie alle lernen es irgendwann: die Vorsicht. Auf die eine oder andere Weise.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbruch nach Urbasi ==&lt;br /&gt;
Bis zum tatsächlichen Aufbruch ins Aurelat vergingen nunmehr ein paar Tage, da in dieser Zeit noch Reisevorkehrungen sowie dringliche Geschäfte zu treffen wie abzuschließen waren. Ein besorgtes Schreiben der [[Familie Silbertaler]] veranlasste den alten Schiffsbauer einen von der Rechtsgelehrtenkanzlei der [[Familie Gezetti]] notariell beurkundeten Wirtschafts- wie Kalkulationsbericht aufzusetzen, den er später den Silbertalern persönlich überreichen würden, um etwaige Bedenken bezüglich der indirekten Verstrickung der Schiffswerft auszuräumen. Dies ließ er in einem Brief per Eilkurier der urbasischen Familie mitteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit bis zum Aufbruch erschien [[Phelizzio d&#039;Antara]] wie eine Ewigkeit, doch er musste sich zur Ruhe ermahnen, da er schließlich nun auch eine Pflicht gegenüber seiner Werft und Familie in [[Efferd]] hatte. Aber nun mehr war der Tag gekommen. Im Hof der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]], nahe des Orangenbaumes, saßen bereits vier Gardisten der [[Palmyramische Wache]] sowie Phelizzio&#039;s Sohn [[Timor d&#039;Antara|Timor]] in den Sätteln mehrerer Kaltblut-Pferde. Wie er [[Gardelan de Vere]] angewiesen hatte, waren die Gardisten voll bewaffnet. Auffallend war diesmal, das ein jeder der Wachmänner ein Lanze mit dem Fasanen-Banner der d&#039;Antaras trug. Dieses mal würde Phelizzio über seinen Schatten springen und so maximal (nieder)adlig auftreten wie er nur konnte und durfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor blickte auf, als sein Vater das Verwaltungshaus der Werft verließ. Dieser trug einen braunen Kaftan mit dunkelgrüner Schärpe, an der die Fasanen- wie [[Donatorier]]-Spange im Licht der Praoisscheibe funkelten. Über seiner Kleidung hatte er sich einen leichten Mantel mit Kaninchenfell-Kragen geworfen und an seinem Gürtel hing der alte Waqqif-Dolch der Familie. So hatte er seinen Vater noch nie gekleidet gesehen, meist nur handwerklich, aber heute strahlte er eine strenge Autorität für den sonst so warmherzigen Mann aus. Phelizzio verabschiedete sich von seiner Frau [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und den anderen Kindern und überreichte dem mit anwesenden Gardelan einen Umschlag mit weiteren Anweisungen bezüglich der Gewährleistung der Sicherheit seiner der Familie und Werft im Falle von Schwierigkeiten. Er stieg auf sein Pferd und zog die Zügel, die das Tier zur seiner Familie drehte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich liebe euch und ihr seid mein größter Schatz auf Dere. Die Gütige Göttin soll euch beschützen!&amp;quot;, erklärte der Schiffsbauer bewegt. Er spürte eine Wärme von der Spange der Donatorier aus und das ließ in zuversichtlich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio d&#039;Antara gab seinem Pferd die Sporen und Timor und die Gardisten folgten ihm eiligst gen Aurelat. Auf dem Weg erklärte Phelizzio seinem Sohn, wem sie in Urbasi aufsuchen werden. Die beiden Männer der efferdischen Familie würden der [[Familie Silbertaler]], dem [[Haus Urbet]] sowie der [[Familie Solivino]] ihre Aufwartung machen, um um Unterstützung für Verian zu bitten.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Urbasi|Albornsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Travia_und_Rahja_I&amp;diff=1282619</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Travia und Rahja I</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Travia_und_Rahja_I&amp;diff=1282619"/>
		<updated>2026-04-19T09:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Travia und Rahja==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. Firun [[1046 BF]] abends, im Schlosshof [[Mortecervi]]s&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autoren:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]], [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]], [[Benutzer:VivionaYaPirras|VivionaYaPirras]], [[Benutzer:Erlan|Erlan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|left|Am vierten Jagdtag vielfach gefordert: [[Auricanius von Urbet]]]]&lt;br /&gt;
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] atmete einmal tief ein – und einen Moment später wieder lang aus. Als er es tat, kondensierte vor ihm sichtbar sein Atem. Der Wintereinbruch hatte an diesem Tag vieles verändert …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An eine Beteiligung an der Jagd hatte er schon nach der frühen Entscheidung, entgegen voriger Pläne an diesem Abend [[Mortecervi]] anzusteuern, keinen Gedanken mehr verschwendet. Stattdessen war er schnellstens selbst zum Jagdanwesen [[Haus Urbet|seiner Familie]] geeilt und hatte das Gesinde angeleitet, alle irgendwie sinnvollen und überhaupt noch möglichen Vorbereitungen zu treffen – bevor nach und nach der Tross eintraf und er sich dann mehr und mehr zum Vermittler zwischen den Quartiermeistern des [[kaiser]]lichen Hofstaats und aller anderen anwesenden Bediensteten, die glaubten, dass sie selbst von größerer Bedeutung waren, degradiert sah. Allein das Gefeilsche, welcher [[Hochadel|Hochadlige]] denn nun welches überhaupt zur Verfügung stehende Schlafgemach bekommen sollte, ließ ihm auch jetzt, Stunden später, noch Schauder des Grauens über den Rücken laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er es trotzdem geschafft hatte, auch sein eigenes &#039;Salonzelt&#039; wieder aufstellen zu lassen, winterfest zu machen und sogar noch etwas zu vergrößern, mutete ihm fast wie ein Wunder für sich an. Das große Zelt stand zudem in sehr prominenter Lage, direkt rechts der Freitreppe zum Saalflügel im großen Schlosshof Mortecervis. Einen der Säle für sich zu beanspruchen, hatte er nicht gewagt – selbst wenn sie eigentlich allesamt seiner Familie gehörten …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun genüsslich ein- und wieder ausatmete, stieg die Vorfreude auf den für ihn bedeutendsten – und heute wahrscheinlich auch mehr als sonst noch angenehmsten – Teil des Tages. Aus dem Inneren des Zelts schwappte ihm wohlige Wärme entgegen, die ihn den Schnee drumherum beinahe vergessen ließ. Dazu hörte er bereits mehrere Stimmen von Gästen, die ihm, dem Gastgeber, schon zuvorgekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter war die Stimme von [[Timor d&#039;Antara]] zu vernehmen, der sich bereits für [[Travia]] positionierte &amp;amp;ndash; und selbstbewusster auftrat als an den bisherigen Abenden. Bruchstücke der Schilderung [[Briefspiel:Kaiserjagd/Einbruch im Eis|eines Vorfalls]], die der junge d&#039;Antara vortrug, drangen bis vors Zelt. Die Worte &#039;Travia&#039; und &#039;Rettung&#039; stachen daraus hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer großer Schritt ließ Auricanius dann ins Zelt treten – wo ihm eine junge, sich noch orientierende Dame beinahe vor die Brust lief.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war etwa einen halben Spann kleiner als er, trug das schwarze Haar zu einem kunstvollen Zopf geflochten – und sah ihn ob seines plötzlichen Auftauchens etwas erschrocken an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Verzeiht, Signora, es war nicht meine Absicht euch über den Haufen zu laufen“&#039;&#039;, begrüßte der [[Praios]]-Geweihte sie. So er sich nicht täuschte, war sie an den vergangenen Abenden noch nicht Teil seiner Gäste gewesen. Er kannte sie nur flüchtig vom Sehen her – meinte sie der [[Herzogtum Grangor|Grangorer]], vor allem [[Sewamund]]er Jagdgesellschaft zuordnen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ihr seht ein wenig nach einer Richtung suchend aus“&#039;&#039;, fügte er an, &#039;&#039;„vielleicht kann ich euch helfen. Mein Name ist Auricanius … von Urbet … der Gastgeber des Salons zum Götterpaar Travia und [[Rahja]] an diesem Abend.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei deutete er eine Verbeugung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Orleane ya Pirras.jpg|thumb|180px|Zur falschen Zeit am richtigen Ort: [[Orleane ya Pirras|Dottora Orleane]]]]&lt;br /&gt;
Die junge Dame erwiderte ihrerseits die Verbeugung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Es ist mir eine Freude und Ehre Euch als Gastgeber dieser illusteren Gesellschaft kennenzulernen, Euer Hochwürden. Ich bin [[Orleane ya Pirras]], Dottora in Diensten des Ordensritters [[Dareius Amarinto]].”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz ließ sie ihre Worte wirken, suchte ein Erkennen in der Mimik ihres Gegenübers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Aber zu meiner Schande muss ich gestehen zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Travia und Rahja sind wahrlich eine interessante Debatte wert, aber ich war eher an der über [[Peraine]] und [[Boron]] interessiert. Anscheinend habe ich mich wohl am Tag vertan, wurde mir soeben mitgeteilt.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Praios-Geweihte nickte bei der Vorstellung Orleanes, reagierte jedoch schließlich zuerst auf ihre letzte Feststellung: &#039;&#039;„In der Tat, Signora, den beiden der Zwölfe, die unter der Heilkundigen Hände um unser aller Leben und Sterben ringen, wollen wir uns am morgigen Abend widmen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lächelte dabei freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und ich würde mich freuen, euch dann begrüßen zu dürfen, wenn euch dieser Dualismus stärker bewegt. Das Zelt wird dasselbe sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte eine kurze Pause.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„In Diensten der Amarinto …“&#039;&#039;, sinnierte er dann. &#039;&#039;„Ich dachte schon, euch als Teil der Sewamunder Jagdgesellschaft gesehen zu haben. Auch wenn euer [[Haus ya Pirras|Familienname]] ja anderes vermuten ließe. Nun, richtet eurem Herrn gerne die besten Grüße des Hauses Urbet aus, von einem [[Kriegeradel|Kriegeradligen]] zum anderen gewissermaßen. Und auch eine Einladung zur heutigen Götterdebatte, wenn es euch gefällt. Sein Standpunkt dazu könnte ein interessanter sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem kurzen, für unaufmerksamere Gegenüber leicht zu übersehenden Zwinkern gab er der [[Efferdas|Efferdierin]] den Weg frei und deutete dann nochmal eine Verbeugung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Gerne werde ich meinem Herrn Eure Grüße und auch die Einladung ausrichten, sofern ich ihn noch zu Angesicht bekomme, da meine Eltern aus Efferdas mich erwarten. Ich werde Eure Worte anderweitig übermitteln lassen.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verbeugte sich zum Abschied. &#039;&#039;“Ich freue mich auf den morgigen Abend, Hochwürden.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließ das Zelt und begann über die Worte des Geweihten nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Als [[Erlan Sirensteen]] von dem philosophischen Salon zu [[Travia]] und [[Rahja]] vernommen hatte, war sein Interesse geweckt. Besonders reizte ihn die Sichtweise des [[Auricanius von Urbet]]. Und auch die Perspektive der [[Aldigonenser]] schien ihm von Gewicht. Vielleicht, so ging es ihm durch den Sinn, sollte er dies bei Gelegenheit im Orden selbst zur Sprache bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein schönes Schloss“,&#039;&#039; dachte er bei sich, als er in den Innenhof zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Moment hatte er sich dem Trubel entzogen – ohne Knappen, ohne Verwandte, ohne Verpflichtung. Solche Augenblicke waren selten genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihm erhob sich das Zelt, in welchem der Salon stattfinden sollte. Gedämpfte Stimmen drangen bereits nach außen, vermischt mit leisem Lachen. Als er eintrat, sah er, dass sich die meisten Gäste noch an der Rückseite sammelten, wo Getränke und kleine Speisen gereicht wurden. Einzelne hatten sich bereits in Gespräche vertieft. Noch hatte die eigentliche Veranstaltung nicht begonnen, er war auch etwas zu früh vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erlan Sirensteen|Erlan]] suchte sich einen Platz abseits, von dem aus er den noch freien vorderen Bereich des Zeltes überblicken konnte. Er suchte nicht das Gespräch – doch wer ihm begegnete, wurde mit einem höflichen Nicken bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diener reichte ihm Wein, den er mit einem leichten Neigen des Kopfes entgegennahm. [[Rahja]] war bei solchen Anlässen selten fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam öffnete er sein [[Vinsalter Ei]]. Zweimal ließ er den Mechanismus einrasten, ehe er es erneut aufklappte. Die kunstvolle Mechanik trat zurück – und machte der Illusion Platz, die eine kundige Magierin in das Werk gebannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziffernblatt verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sah er [[Shahane Sirensteen|Shahane]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erlan_Sirensteen_Kaiserjagd_Vinsalter_Ei.jpg|thumb|200px|left|[[Erlan Sirensteen]] im philosophischen Salon beim Blick auf das (magische) [[Vinsalter Ei]]]] Jünger. Unbeschwerter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wusste sofort, wann dies gewesen war. Nicht ihre erste Begegnung – nicht jener vorsichtige Anfang. Nein. Es war die Reise auf die [[Zyklopeninseln]]. Ein Augenblick, der mehr gewesen war als bloße Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Entscheidung, diesem nachzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dort begonnen hatte, war nicht aus Kalkül geboren worden. Kein Bündnis, kein wohlüberlegter Schritt im Geflecht von Erwartungen und Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und später – [[Briefspiel:Rahjenbund beider Yaquirien|unter den Augen der Götter]] – besiegelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rahja]] hatte  den Anfang geschenkt. [[Travia]] hatte ihm Bestand verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlan ließ den Blick noch einen Moment auf der kleinen Darstellung ruhen, ehe er das Vinsalter Ei wieder schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er sich umwandte, hatten sich weitere Gäste eingefunden. Die Stimmen im Zelt waren zahlreicher geworden, die Gespräche lebhafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er wartete, verweilte sein Gedanke noch einen Augenblick bei den beiden Göttinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Rahja mag den Funken schenken. Doch was bleiben soll, gehört Travia.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine ganze Weile später:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… aber nein, natürlich kann es kein Primat der Herrin Rahja in dieser Hinsicht geben. Eide, die vor der Herrin Travia geleistet wurden, sind gleichermaßen zu achten, an sich sogar mehr noch. Denn wo der Rahjabund oft eine frivolere Affäre ist, ist der Traviabund der eigentlich feste, zur Treue anhaltende Eheschluss. Ich finde, dass wir, als [[Patriziat|Patrizier]], schon auch eine Verpflichtung haben, solchen Bünden Vorrang einzuräumen. Meinen Töchtern eine Verbindung zu gestatten, die nicht von einem Geweihten der hohen Mutter geschlossen wird, käme mir gar nicht erst in den Sinn ...“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Potulino della Dorradezza]], der [[Cavalliere]] aus dem [[methumis]]chen Umland, hatte sich etwas in Rage geredet. Vielleicht deutete er die Unruhe, die sich während seiner Rede vergrößert hatte, auch als Affront gegen seine Person.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbst Auricanius wurde nun aber ungeduldig und erhob sich mit einem lauten Räuspern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Cavalliere, es dauert mich sehr, euch an dieser Stelle unterbrechen zu müssen. Ihr habt einen durchaus diskussionswürdigen Standpunkt aufgebracht, den ich später gerne weiter zum Thema der Debatte machen würde. Doch das Bankett des Kaisers steht bevor, wie mir soeben noch einmal versichert wurde … und ich denke, dass niemand hier sich dieses entgehen lassen will …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Überraschung des Praios-Geweihten war es jetzt gerade auch der angesprochene Cavalliere, der seine Anwesenheit an anderem Orte plötzlich für wichtiger befand. Potulino schien den anstehenden Höhepunkt des Abends fast vergessen zu haben – und drehte sich, noch während Auricanius sprach, zum ihm nächsten Ausgang des Zeltes um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Timor d Antara bei der Kaiserjagd.jpg|thumb|180px|Sieht in Potulino einen Gleichgesinnten: Timor d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
Timor d&#039;Antara, der ruhig den Ausbruch des Cavalliere verfolgt hatte, erhob sich nun ebenfalls, warf seinen Mantel um die Schultern und nickte dem Gastgeber der Debatte noch einmal schnell zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit raschen Schritten holte er den Methumier ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Cavalliere!“&#039;&#039;, rief er gedämpft, doch bestimmt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Potulino blieb stehen, drehte sich um und zog eine Augenbraue hoch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor neigte respektvoll den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Erlaubt mir, euch nachträglich beizupflichten. Eure Worte eben — sie waren vielleicht etwas … leidenschaftlich vorgetragen, doch im Kern zutreffend.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er legte eine Hand auf die Brust, wo unter dem Wintermantel das gestickte Zeichen seiner Familie zu erahnen war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch das Haus d&#039;Antara hält große Stücke auf die Gebote der Gütigen Mutter Travia. Wir wurden so erzogen, die Wärme des Herdes über die flüchtigen Flammen anderer Leidenschaften zu stellen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen, als wolle er damit andeuten, dass er sich der Delikatesse dieses Themas durchaus bewusst war — gerade an einem Abend, der zugleich Rahja geweiht sein sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater pflegt zu sagen: Ein Eid vor Travia bindet nicht nur zwei Menschen, sondern ganze Generationen. Man darf ihn nicht leichtfertig gegen … modischere Auffassungen ausspielen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Potulino nickte unvermittelt und beipflichtend, sichtlich erfreut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ihr sprecht wie ein Mann von Verstand, Signor d&#039;Antara.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor ließ den Blick noch einmal kurz zurück in das sich rasch leerende Salonzelt schweifen. Stimmen verklangen, Diener löschten bereits einige der kleineren Lampen, und aus der Ferne wehte Musik herüber — ein deutlicher Hinweis auf das nahende Bankett.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dennoch“&#039;&#039;, fügte er leiser hinzu, &#039;&#039;„fürchte ich, dass wir mit solchen Ansichten heute nicht überall auf Zustimmung stoßen werden.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kaum wahrnehmbares Frösteln lief über seinen Rücken — und diesmal hatte es wenig mit der Winterkälte draußen zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann straffte er sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch vielleicht ist dies gerade deshalb der richtige Zeitpunkt, Präsenz zu zeigen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einer höflichen Geste deutete er Potulino den Weg in Richtung der Freitreppe, vor der Timor stehen blieb. Potulino hingegen setzte noch zwei Schritte weiter, bevor er bemerkte, dass sein Gesprächspartner nicht mehr neben ihm ging. Er drehte sich halb um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, Signor d&#039;Antara?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor lächelte höflich — ein wenig zu ruhig vielleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich fürchte, hier trennen sich für diesen Abend unsere Wege, Cavalliere.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er neigte leicht den Kopf in Richtung der Treppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das Bankett des Kaisers ist … nicht für jeden bestimmt. Mein Name steht auf anderen Listen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Stimme klang weder bitter noch klagend. Eher sachlich — wie die Feststellung einer Naturgegebenheit, die seit Generationen Bestand hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Als [[Nobile]] meines Standes wäre es vermessen, die Freitreppe hinaufzusteigen. Man erwartet mich in den unteren Sälen — und ehrlich gesagt fühle ich mich dort auch freier zu sprechen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leiser Anflug von Selbstironie lag in seinen Worten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Potulino musterte ihn einen Moment lang, zuckte dann aber mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Standesgrenzen sind eine eigene Jagdgesellschaft“&#039;&#039;, murmelte er. &#039;&#039;„Manchmal gefährlicher als die im Wald.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor ließ ein kurzes, zustimmendes Lachen hören &amp;amp;ndash; obschon er sich nicht sicher war, ob die letzte Bemerkung Potulinos nicht nur eine Floskel darstellte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und doch jagen wir alle im selben Revier, Cavalliere“&#039;&#039;, antwortete er dennoch überzeugt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er trat einen halben Schritt zurück, ließ Potulino den Vortritt. &#039;&#039;„Geht nur. Zeigt Flagge für Travia — dort oben wird man euch hören.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann verbeugte er sich knapp.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Potulino die Stufen hinaufstieg und bald im Licht der großen Portale verschwand, wandte Timor sich wieder dem Rückweg zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Währenddessen im Urbeter Zelt:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auricanius, der Gastgeber, hatte es nicht so eilig wie seine Gäste und musste schmunzeln. So schnell wie nun hatte sich sein Salonzelt während der ganzen Kaiserjagd noch nie geleert. Er selbst atmete hingegen – überhaupt erst zum zweiten Mal an diesem Tag? – in aller Ruhe einmal ein und wieder aus, bevor er zum noch halbvollen Weinglas des (zuvor von [[Rahjesco Solivino|Cavalliere Rahjesco]] persönlich als Vertreter der rahjagläubigen [[Familie Solivino]]) kredenzten Cassieners vor sich griff und auch dieses mit geschlossenen Augen leerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann rückte er einige der als Dekoration auf dem Tisch vor ihm verteilten Devotionalien zurecht und überlegte, ob er das überhaupt heute zum ersten Mal zusätzlich zur Ausschmückung verwendete [[Curriculum Vitae|Spiel der Tugenden]] vor einer späteren Gesprächsrunde erstmal wieder zur sechseckigen Pyramide zusammenklappen sollte … als er bemerkte, dass er gar nicht allein im Zelt war, wie er inzwischen angenommen hatte …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Euer Hoheit, entschuldigt bitte, dass ich in meinen Gedanken versunken war“&#039;&#039;, sprach er die [[Heldora vom Großen Fluss|Herzogin Heldora]] an und machte dabei eine tiefe Verbeugung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt euch nicht, Monsignor“&#039;&#039;, antwortete Heldora. &#039;&#039;„Auch für derlei muss einmal Zeit sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius nahm an, dass sie damit die Gedanken meinte. Ohne den Blick von seinem hochadligen Gegenüber zu nehmen, suchte er aus den Augenwinkeln dabei das Zelt nochmal ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst als er sich vergewissert hatte, dass außer der Herzogin tatsächlich niemand sonst mehr zugegen war, fuhr er fort: &#039;&#039;„Entschuld… ähm … Seht mir nach, wenn ich voreilig schließen sollte … aber darf ich eure anhaltende Anwesenheit so deuten, dass ihr ein Gespräch unter vier Augen mit mir führen wollt?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam ihm so vor, als stammelte er gerade wirr vor sich hin, doch ein Nicken der Herzogin ließ ihn diesmal erleichtert aufatmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich glaube euch in den letzten Tagen als auch für Fragen der anderen Zwölfe verständnisvollen Geweihten des Götterfürsten kennengelernt zu haben“&#039;&#039;, kam Heldora nach anfänglichem Zögern dann einer weiteren Frage Auricanius&#039; zuvor. &#039;&#039;„Darf ich im Vertrauen mit euch sprechen, Monsignor?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So überrascht Auricanius von diesem Vorhaben der Herzogin auch war, nickte er ohne zu zögern, bot ihr einen zurecht gerückten Polsterstuhl direkt gegenüber dem eigenen an – ohne Tisch dazwischen … und hörte dann aufmerksam zu …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ans Bankett des Kaisers dachte er erstmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Zwiegespräch mit Heldora vorüber war und sie sich schließlich doch zum Bankettsaal aufmachten, hatte Auricanius jedes Zeitgefühl verloren. Erst auf dem kurzen Weg vom Zelt zum Saalflügel des Schlosses wagte es dann auch einer seiner Bediensteten an ihn heranzutreten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser flüsterte in der kalten Winternacht: &#039;&#039;„Monsignor, [[Rahjada von Urbet|eure Nichte]] … ähm …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Misstrauisch musternd sah Auricanius ihn an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… eure Nichte hat das Schloss verschenkt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Timors Rückkehr ins Zelt&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln, als er zum Zelt zurückkehrte. Stimmen drangen ihm entgegen, gedämpfter als zuvor, doch nicht minder lebendig. Hier sammelten sich jene, die gehört werden wollten — oder lernen mussten, wie man es wurde. Als er eintrat, ließ er den Blick kurz durch den Raum schweifen. Und blieb hängen. Etwas abseits, nicht isoliert, aber bewusst zurückgenommen, saß ein Mann mit Haltung. Kein Suchender — eher ein Beobachter. Der Wein in seiner Hand war unberührt genug, um nicht bloß Zierde zu sein. Und die Art, wie er den Raum musterte, verriet: Dieser Mann war es gewohnt, sich nicht treiben zu lassen. Timor trat näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein ruhiger Platz für einen so lebhaften Abend“, bemerkte er mit höflicher Zurückhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene wandte sich ihm zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erlan Sirensteen]] musterte ihn kurz — nicht prüfend im engeren Sinne, sondern einordnend. Dann neigte er leicht den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Man sieht mehr von hier“, erwiderte er ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor lächelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und wird selbst weniger gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Vorteil“, sagte Erlan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment entstand — nicht unangenehm, eher… abwägend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprach Timor erneut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Timor d’Antara.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlan nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erlan Sirensteen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Titel. Kein Zusatz. Doch genug Gewicht in der bloßen Nennung. Zudem reichte man sich zur Begrüßung die Hand, was absolut nicht dem Standesprotokoll entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timors Blick wurde einen Hauch aufmerksamer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Darf ich mich setzten, wenn Ihr es erlaubt?&amp;quot;, fragte der junge Efferdier.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Travia und Rahja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen_auf_Verhaftung_und_Anklage&amp;diff=1282618</id>
		<title>Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen auf Verhaftung und Anklage</title>
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		<updated>2026-04-19T09:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: /* Aufbruch nach Urbasi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Albornsburg}}&lt;br /&gt;
==Reaktionen auf die Verhaftung und Anklage Verian di Cerranos==&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|100px|left]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich muss gestehen, dass mich in dieser Angelegenheit &#039;&#039;wenigstens&#039;&#039; die Absichten einer Seite überraschen müssen. [[Verian di Cerrano|Cavalliere Verian]] hatte mich ja erst vor Mondesfrist zu seiner Feier der [[Horasproklamation]] auf die [[Albornsburg]] geladen, auch um einen [[Horas]]-Schrein einzuweihen. Nun scheint er sich aber zum Hochverräter zu stilisieren, in dieser angespannten Zeit ... wenn es nach der Krone geht jedenfalls. Und du kennst mein Misstrauen gegenüber gewissen [[Vinsalt]]er Kreisen. Da steckt mehr dahinter, denke ich. Magst du das im Auge behalten und mich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;ndash; [[Auricanius von Urbet]], im Gespräch mit seinem Iustitiarius [[Odarin von Selzin|Odarin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bosparanisches Blatt|Bosparanische Blatt]] berichtet [[Archiv:Kroncastellan der Albornsburg in Gewahrsam genommen (BB 49)|hier]] von der Verhaftung Verians.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der Grafenfeste Goblareth==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sarissa von Marvinko.jpg|thumb|180px|Comtessa Sarissa, mit einem gefiederten Freund]]&lt;br /&gt;
Das schadenfrohe Gelächter ihres Vaters erinnerte die in ein schlichtes, doch hochwertiges, dunkles Seidenkleid gewandete [[Comto|Comtessa]] ans Krächzen der Raben und Krähen, die ihr so vertraut waren. Wer den alten Grafen [[Croenar von Marvinko]], den &amp;quot;Windkönig&amp;quot; des Reiches, nur aus jüngeren Tagen kannte, hätte denken können, dass er über die Nachricht von der Verhaftung des [[Kroncastellan]]s der bei gutem Wetter in Sichtweite liegenden [[Albornsburg]] dem Erstickungstod nahe war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sarissa von Marvinko|Sarissa]], seine jüngste Tochter, wusste es besser. Das heisere Lachen ihres Vaters sprach von Genugtuung, nicht vom nahenden Ableben. Sie kannte den Ausdruck, der sich dabei über seine Gesichtszüge legte, weil sie ihn vielfach gesehen hatte ... vor allem wenn ein verwegener Plan oder eine Intrige ein angestrebtes Ziel erreichte. Doch sie war sich nicht sicher, ob und inwieweit ihr Vater überhaupt in die Neuigkeiten verwickelt war, von denen sie ihm gerade berichtet hatte. Er hatte auch vor ihr Geheimnisse, das war ihr klar. Aber gab es hier eins?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hast du mir dazu mehr zu berichten?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Croenars Gelächter hatte sich gelegt und er sah seine soeben in Gedanken versunkene Tochter mit einem schiefen Grinsen an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Nein, Vater, das ist vorerst alles&amp;quot;&#039;&#039;, beeilte sie sich zu antworten und machte einen ehrerbietigen Knicks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wohlan, dann darfst du dich entfernen ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Grafen Blick ging dabei schon wieder aus dem Fenster des nur in einem düsteren Halblicht erleuchteten Turmzimmers heraus, in dem er dieser Tage die meiste seiner Zeit verbrachte. Ob er zur Albornsburg ging, die ihre Vorfahren einst selbst der Krone als Exilort für den von [[Kusmara Galahan|Königin Kusmara]] abgelösten &amp;amp;ndash; und später auf den Thron zurückgekehrten &amp;amp;ndash; [[Alborn Firdayon]] vermacht hatten, oder schlicht in eine unbestimmte Ferne schweifte, konnte Sarissa nicht eindeutig bestimmen. Ihr war aber auch gar nicht daran gelegen, es herauszufinden. Rasch drehte sie sich um, wich dabei einem der gewaltigen Spinnennetze aus, die die Turmkammer &amp;quot;zierten&amp;quot;, und suchte lieber ihre eigenen Gemächer in [[Goblareth]], der alten Stammfeste ihres Hauses auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie die zugige Wendeltreppe zum derzeitigen gräflichen Hauptgelass herunterging, erlaubte sie sich sich ihren weiteren Gedanken zu widmen. Khorena hatte ihr nämlich zusätzliche, sehr beunruhigende Nachrichten zukommen lassen, die ihren Vater nichts angingen. Eine alte Feindin schien ihr Haupt zu erheben ... und sie musste herausfinden, ob und was dies eventuell mit der anderen Neuigkeit zu tun hatte. Kaum hatte sie das untere Ende der Treppe erreicht und einen ersten Schritt auf den kleinen Hof dieses Teils der Grafenfeste getan, landete ein Rabe auf ihrer Schulter, als habe er bereits auf sie gewartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe einen Auftrag für dich&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie leise zu dem Gefiederten, &#039;&#039;&amp;quot;den ich keiner Taube anvertrauen kann.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie würde [[Cordovan von Marvinko|ihrem Bruder]] eine Nachricht zukommen lassen, und nur ihm, weil sie ihm mehr als jedem anderen Menschen vertraute ... und er in der Hauptstadt natürlich über die Beziehungen und Möglichkeiten verfügte, ihr Antworten auf dringende Fragen zu beschaffen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Castello di Cerrano==&lt;br /&gt;
Das Licht des späten Nachmittags lag wie flüssiges Gold auf den Mauern des Castellos. Staub tanzte in den schmalen Sonnenstrahlen, die durch das hohe Rundbogenfenster fielen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cavalliere [[Verian di Cerrano]] stand mit auf dem Rücken verschränkten Händen davor und blickte hinab auf den trägen Verlauf der Landschaft. Ein Bote war vor einer Stunde angekommen. Das Siegel des Dokuments lag gebrochen auf seinem Schreibtisch. Ein Brief daneben, sorgsam geglättet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte beides zweimal gelesen. Kein Zucken war über sein Gesicht gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des ersten Lesen spannten sich seine Kiefermuskeln. Nicht wegen der möglichen Strafen. Sondern wegen des Zweifels an seiner Loyalität. Es sind keine fünf Götterläufe her, wo er sein eigenes Blut zugunsten der Krone im fernen Kemireich vergoss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Majestätsbeleidigung …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das trifft ihn. Er wurde nicht laut. Aber seine Stimme würde kühler: &#039;&#039;„Man mag meine Entscheidung falsch nennen. Aber nicht meinen Eid.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verian fühlte sich missverstanden – nicht ertappt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Lesen durchströmten unzählige Gedanken seinen Geist. &#039;Wer profitiert? Wer hat Anzeige erstattet? Welche Fraktion bewegt sich?&#039;, hallten durch seinen Kopf.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für ihn ist es kein moralischer Schlag, sondern eine Lageeinschätzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verian begann umgehend Briefe sowie Anweisungen zu verfassen und rote Fähnchen auf seinen Karten zu setzen. In den nächsten Stunden sah man ihn nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Kunde erreicht Efferdas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Efferdas]]. Wenige Tage später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] herrschte reges Treiben. Die Arbeiter trugen Holzbalken zur Heling, brachten in mehreren Eimer eiserne Nägel heran und inmitten von Arbeitern und Vorarbeitern wirkte der Schiffsbauer [[Phelizzio d&#039;Antara]] wie ein Dirigent in einem Orchester. Er wandte sich noch einmal zu seinem Zeichentisch und studierte gewissenhaft die Baupläne zu den bestellten Patrouillenbooten für die Albornsburg. Als Grundlage nahm er die Struktur eines Kutters, die bevorzugte Bootsklasse für Zolleinsätze oder Patrouillen auf Flüssen, die mit zusätzlichen Riemen und einer [[Arbalone]] später ausgestattet werden sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihm gesellten sich seine Frau [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und [[Gardelan de Vere]], die beide eine ernste Miene aufzeigten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Phelizzio …”&#039;&#039;, begann Sybilla fast heiser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Angesprochene blickte abrupt auf, da er in ihrem Tonfall bereits heraus hörte, dass was Schlimmes vorgefallen sei. Zu gut kannte er nach all den Jahren mittlerweile seine Frau.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Wir sollten herein gehen”&#039;&#039;, sagte sie immer noch um Fassung ringend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Ist etwas mit den Kindern?”&#039;&#039;, fragte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gardelan blickte prüfend in die Umgebung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Signor, bitte. Wir müssen nach drinnen gehen”&#039;&#039;, bat nachdrücklich sein Chef der Hausgarde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn auch sein alter Freund ihn mit Anrede ansprach, dann musste Gravierendes passiert sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und gemeinsam gingen sie zum Haupthaus der Werft in Phelizzios Arbeitszimmer. Vor dem Eintreten ins Zimmer postierte Gardelan zwei Gardisten vor die Tür, mit der Anweisung niemanden herein zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Also, was ist denn nun?“&#039;&#039;, begann Phelizzio nun ungeduldig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybilla holte zwei Schreiben hervor, das eine enthielt das Siegel vom [[Kronsekretär|Kronsekretariat für Schiffsbau]]. Und das andere war nicht zu erkennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Verian ist verhaftet worden”&#039;&#039;, begann sie mit Tränen in den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was?!”&#039;&#039;, entfuhr er dem Schiffsbauer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Er ist wegen Hochverrat und einiger anderer Anklagepunkte von Blauröcken unter Hausarrest gestellt worden“&#039;&#039;, erklärte Gardelan trocken und listete daraufhin die Anklagepunkte auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was?!”&#039;&#039;, entfuhr es Phelizzio erneut. &#039;&#039;“Das ist doch himmelschreiender Unsinn! Schiffe? Was denn bitte für Schiffe? Können die überforderten Amtsleute in den höheren Kreisen noch nicht mal Boote von Schiffen unterscheiden? Gib mir das Schreiben.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunehmend wütend las er nochmal alles durch und auch die Stornierung des Auftrags.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybilla berührte sanft den Arm ihres Mannes, doch der winkte ab und warf die Blumenvase auf dem Schreibtisch wütend zu Boden. Das erste Mal, dass sie ihren sonst so herzlichen Mann so erlebte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Ich glaube keine Sekunde an diese Anklagepunkte. Das wirkt mir zu übertrieben und theatralisch im Ganzen“&#039;&#039;, schlussfolgerte er, sich langsam wieder beruhigend. &#039;&#039;“Hat sich dieser götterlose Verräter [[Ralman von Firdayon-Bethana|Ralman]] &#039;&#039;[allein die Nennung des Namens des berüchtigten Wendehalses aus dem [[Thronfolgekrieg]] ließ in Phelizzio wieder die Wut hoch kommen.]&#039;&#039; endlich in Bewegung gesetzt um auch noch die letzten aufrechten Diener des Reiches zu entfernen?”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn seine Unterstellung überzogen sein mochte, aber an der politisch motivierten Anklage hatte er keinen Zweifel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was machen wir nun, Phelizzio?”&#039;&#039;, fragte sein alter Freund Gardelan und nahm Haltung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Wir werden unsere Rechtskundler, die [[Familie Gezetti|Gezettis]], hinzuziehen und mit allen Kräften die [[Familie di Cerrano]] unterstützen”&#039;&#039;, sagte Sybilla ruhig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Mehr noch …”&#039;&#039;, begann der alte Fasan laut denkend. &#039;&#039;“Gardelan. Lass sechs der [[Palmyranische Wache|Palmyramischen Wache]] voll bewaffnet antreten und informiere einen Stallmeister aus der Stadt, dass wir Pferde benötigen. Sofort”&#039;&#039;, befahl er ungewohnt eisern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gardelan nahm Haltung an und bestätigte den Befehl mit einer Faust zur Brust schlagend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Sybilla. Ehe wir die Gezetti kontaktieren, hilf mir bei der Formulierung einiger Briefe. Ich soll verdammt sein, wenn ich nicht alles in meiner Macht stehende tun werde, um Verian zu helfen. Familie d&#039;Antara hält seine Treue im Sturm!”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Aber, mein Lieber. Wir haben keine ernsthaften politischen Ämter inne.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Nein, aber unsere Freunde schon.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch am gleichen Tag verließen mehrere Eildepeschen den Schreibtisch von Phelizzio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Stadtteil Residencia&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Hast du schon gehört, Liebster? Man hat den [[Verian di Cerrano|Kronkastellan]] der [[Albornsburg]] verhaftet. Wegen Hochverrats.”&#039;&#039; [[Mireia ya Papilio|Mireia ya Pirras]] drückte sich an ihren Mann [[Icaro ya Pirras|Icaro]]. Sie genoss den gemeinsamen Spaziergang durch [[Residencia]]. &#039;&#039;“Meine Liebe, nicht nur wegen Hochverrat. Die Anklageschrift ist noch weit umfangreicher. Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung, Namensmissbrauch, Majestätsbeleidigung, Veruntreuung, Verletzung des Kriegsrechts in Friedenszeiten, Betrug, Unterschlagung und Götterfrevel an [[Praios]] und [[Horas]]. Es geht wohl um einen Auftrag an die [[Familie d&#039;Antara|d&#039;Antara]].”&#039;&#039; Ein Lächeln zeigte sich auf Mireias Gesicht. &#039;&#039;“Ach, die d&#039;Antara. Damit werden ihre Umtriebe wohl ins Stocken geraten, wenn ihr Name in einem Atemzug mit Hochverrat genannt wird.” “Zumindest wenn sie sich auf seine Seite stellen werden, wovon wohl auszugehen ist.”&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wurde windiger, denn sie näherten sich langsam der Klippe über dem Wasserfall. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Nichtsdestotrotz ist dies ein interessantes Verfahren.” “Du denkst doch nicht etwa daran….” “Es reizt mich schon sehr. Und bei unserem Besuch in [[Valbeno]] haben sie nicht den Eindruck gemacht, leichtfertig oder fahrlässig zu handeln.” “Nein, aber sie zeigten sich offen als Teil der [[Murakianer|Murakiden]]. Dies entspricht nicht unserer Einstellung. Was sagt dein [[Valerio ya Pirras|Vater]] dazu?” “Er hat mir freie Hand gelassen, aber auch Bedenken geäußert.” “Ebenso wie ich. Ich glaube, du begibst dich auf einen ganz schmalen Grat.”&#039;&#039; Icaro seufzte. &#039;&#039;“Es ist natürlich ein großes Risiko und ich glaube auch nicht an einen Freispruch. Aber wenn ich es erreichen kann das Strafmaß zu mildern, ist es schon als großer Erfolg anzusehen, der meinem Namen gut zu Gesicht stehen würde.” “Du müsstest dein Amt ruhen lassen.”&#039;&#039; Er nickte. &#039;&#039;“Noch steht gar nicht fest, ob es überhaupt notwendig ist. Schließlich haben sie mit [[Curthan di Cerrano]] einen eigenen Rechtsgelehrten in ihren Reihen. Aber ich werde ein Schreiben aufsetzen und meine Unterstützung anbieten.” Mireia drückte seine Hand. “Ich hoffe du weißt, was du tust.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachricht auf dem Yaquir==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf einem Schiff auf dem [[Yaquir]]. Zwischen [[Vinsalt]] und [[Unterfels]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erlan_Sirensteen_Shahane_Sforigan_y_Scheffelstein_auf_dem_Yaquir.jpg|thumb|300px|left|Auf dem Yaquir: Comto Erlan und seine Gemahlin]]&lt;br /&gt;
Das schlanke Flussschiff hatte vor einiger Zeit die Hunderttürmige, das prächtige Vinsalt, hinter sich gelassen und wandte sich stromaufwärts gen Unterfels. Keine fremden Gäste befanden sich an Bord &amp;amp;ndash; nur [[Erlan Sirensteen]] von Irendor, der Comto zu Bomed und [[Baron des Yaquirbruchs]], seine Gemahlin [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Shahane Sforigan y Scheffelstein]] und einige wenige Begleiter. Man hatte bewusst darauf geachtet, unbehelligt zu reisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan und Shahane standen nebeneinander an der Reling. Unter ihnen glitt der breite Yaquir ruhig dahin, sein Wasser spiegelte das milde Licht des Rahjamondes. Am Ufer zog sich eine Allee von Kirschbäumen entlang, die in voller Blüte standen &amp;amp;ndash; ein zartes Weiß und Rosa, das wie ein Schleier über der Landschaft lag. Es war beinahe zu idyllisch für die Gedanken, die sie in den letzten Wochen bewegt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, jetzt weißt du, was ich dir zu dieser Situation sagen kann. Es ist nicht schön. Ich kann es mir nicht erklären, wie es so weit kommen konnte. Wer zieht da an den Fäden? Glaub mir, ich habe [[Erlgard Sirensteen|Erlgard]] und Ralman noch nie so ernst gesehen. Ich bete zu den Zwölfen, dass das noch gut ausgeht. Doch lassen wir diese düsteren Gedanken für einen Augenblick. Gibt es irgendetwas Neues und vor allem auch etwas Freudiges, was ich während der vielen Beratungen in den letzten Tagen noch nicht mitbekommen habe?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schiff arbeitete sich stetig gegen die Strömung voran. Die blühenden Kirschbäume am Ufer zogen gemächlich vorbei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Comto hielt den Blick noch einen Moment auf das Land gerichtet. Die zahlreichen gesellschaftlichen wie familiären Verpflichtungen der letzten Wochen hatten ihn und seine Gemahlin kaum zur Ruhe kommen lassen; erst hier auf dem Fluss bot sich ihnen die seltene Gelegenheit, länger und ungestört miteinander zu sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane lächelte leicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, Erlan, die Zeiger der Vinsalter Uhr laufen weiter, auch wenn man nicht hinsieht &amp;amp;ndash; und auch außerhalb der hohen Politik geht das Leben weiter.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie berichtete von den Feierlichkeiten am Tag des [[Bosper (Heiliger)|Heiligen Bosper]]. Die Geschmeidemesse war gut besucht gewesen, die Auslagen prunkvoll wie eh und je.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch man stellte auch fest, dass das Gold teurer geworden ist. Das, was du von den Zwergen berichtetest, scheint sich nun auch hier auszuwirken.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan nickte knapp.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja. Diese Krise ist noch lange nicht ausgestanden.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie erzählte weiter von der großen Messe im [[Tempel des Gerechten Gottes|Praiostempel]], die sie gemeinsam besucht hatten und wo sich ihre Wege danach trennten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Überraschend anders war hingegen das Tsatagsfest danach, das ich allein besuchte“&#039;&#039;, fuhr sie fort. &#039;&#039;„Die Stimmung war erstaunlich heiter. Vielleicht lag es daran, dass diesmal niemand aus den höheren Kreisen oder dem [[Kronkonvent]] anwesend war, um mit ernster Miene über Staatsgeschäfte zu sprechen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan lachte &amp;amp;ndash; ein bitteres Lachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Am Tag der Waffenschmiede, als wir gemeinsam in Unterfels waren … Ich hätte da gerne mit dir danach gesprochen. Die Geschäftigkeit der Stadt hat mich grundsätzlich erfreut. Doch die Gründe dafür … sie liegen wie ein Schatten am Himmel.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan antwortete nicht sofort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, das war der Gedenktag der [[Dritte Dämonenschlacht|Dritten Dämonenschlacht]]. Ich hatte Hoffnung, dort einige bestimmte Personen zu treffen, die das Andenken der Gefallenen ehren würden. Ein paar offizielle Worte, einige Kerzen &amp;amp;ndash; und das war es. Die Zahl derer, die überhaupt erschienen waren, konnte man an wenigen Händen abzählen. Von denen, die ich erwartet &amp;amp;ndash; oder vielmehr erhofft hatte &amp;amp;ndash; niemand da. Wenn ich an das vergangene Jahr denke, wo groß gedacht und auch gemeinsam gefeiert wurde &amp;amp;ndash; wahrlich keine schöne Entwicklung.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Moment, dann fuhr er fort: &#039;&#039;„Das letzte Schreiben von Reto liegt ebenfalls schon länger zurück. Auch er vermutet, dass sich da noch mehr zusammenbraut. Seine Worte waren vorsichtig, aber deutlich genug.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane nickte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es war gut, dass wir die kleine Aldare aufgenommen haben. In Zeiten wie diesen sollte man nicht zögern, wenn Schutz benötigt wird.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan atmete tief durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja. Das war richtig.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fügte er hinzu: &#039;&#039;„Ich habe sogar die Elfin gefragt, ob ihm &amp;amp;ndash; Reto &amp;amp;ndash; etwas zugestoßen sei und wir es nur noch nicht erfahren haben. Sie verneinte es.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er blickte über das Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was mich dennoch nicht beruhigt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane wandte sich dem nächsten Thema zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das Fest der Freuden in Vinsalt war dieses Jahr … seltsam. Natürlich wurde gefeiert. Man tat, was man immer tut. Doch die Leichtigkeit fehlte. Man tanzte, aber mit einer gewissen Unruhe im Blick. Als lausche man auf etwas, das noch nicht ausgesprochen ist. Und jetzt sind wir hier auf dem Schiff und reisen nach Unterfels.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wind strich durch die Segel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann richtete sie erneut das Wort an ihren Gemahl.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ach, übrigens &amp;amp;ndash; wusstest du, dass der Kroncastellan der Albornsburg verhaftet wurde? Es gibt da eine Anklage wegen Hochverrats.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan drehte sich zu ihr um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was? Nein. Nichts davon gehört. Wer ist das?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein [[Verian di Cerrano]].“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan dachte nach, die Stirn leicht gerunzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;„Stellt Ermittlungen an“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlan dachte einen Moment nach. Seine Stirn legte sich in Falten, nicht tief, eher prüfend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Name sagt mir etwas. Ich glaube, ich habe ihn im Zusammenhang mit der Albornsburg schon einmal gehört. Doch persönlich? Nein. Mit ihm gesprochen habe ich nie.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Augenblick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein Kroncastellan. Das ist kein unbedeutendes Amt &amp;amp;ndash; auch wenn der Ruhm vergangener Zeiten in den letzten Jahren etwas verblasst sein mag.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane beobachtete ihn aufmerksam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soll ich daraus schließen, dass es dich beunruhigt?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan schüttelte leicht den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Beunruhigen? Nein. Aber irgendwie passt es in ein Bild, dass momentan irgendetwas grundsätzlich nicht richtig läuft.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wandte sich vom Wasser ab und sah nach achtern, wo zwei Liliengardisten in respektvollem Abstand standen. Einer von ihnen, der auch als Secretario der Garde arbeitete, trat auf ein kaum merkliches Zeichen hin näher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sagt euch der Name Verian di Cerrano etwas?“&#039;&#039; fragte Erlan.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gardist schüttelte kurz den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nein, mein Herr.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Er war Kroncastellan der Albornsburg. Offenbar ist er wegen Hochverrats verhaftet worden. Die Hintergründe sind uns unbekannt. Stellt Ermittlungen an.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gardist straffte sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr wohl, Herr. Wenn Ihr wünscht, gehe ich beim nächsten Anleger von Bord und reite nach Vinsalt. Dort werde ich sicherlich in Erfahrung bringen können, was geschehen ist.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan hob leicht die Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nein. So eilig ist es nicht.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah den Gardisten ruhig an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Spitzt Eure Feder, es sollte was geschrieben werden. Das soll noch heute nach Vinsalt herausgehen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr wohl, Herr“,&#039;&#039; erwiderte der Gardist und trat zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane trat wieder an Erlans Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was glaubst du, hat das für Folgen? Und vor allem &amp;amp;ndash; was können das für Gründe sein, die zu so etwas führen?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan blickte über das ruhig dahinfließende Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn ich das jetzt wüsste. Bis vor kurzem wusste ich ja noch nicht einmal, dass das überhaupt geschehen ist. Und der Name sagte mir nun auch nicht wirklich etwas. Aber eine Anklage wegen Hochverrats kommt nicht von ungefähr. In Zeiten wie diesen wird es schon irgendwelche unwiderlegbaren Beweise und Gründe geben, warum das passiert ist. So etwas macht die Krone nicht leichtfertig.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Moment.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und ja &amp;amp;ndash; ich glaube auch, dass daran irgendwer profitieren möchte. Das gilt es herauszufinden, wer das ist. Aber ansonsten ist das im Moment nicht von allzu großem Belang.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wind griff in die Segel, und das Schiff setzte unbeirrt seinen Weg stromaufwärts fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwei Pferdenarren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich dachte, du solltest es erfahren“&#039;&#039;, schloss [[Geromar Solivino]] seinen Bericht. &#039;&#039;„Du und Verian, ihr versteht euch so gut.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rahjesco Solivino|Rahjesco]] starrte seinen Verwandten an. &#039;&#039;„Nein, da muss eine Verwechslung vorliegen. Verian ist wohl die reichstreueste Person, die ich kenne.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Da kennst du aber noch nicht [[Honoria di Cerrano|Honoria]]. Sie hat unsere Tochter mit Zweitnamen &#039;&#039;Shafira&#039;&#039; genannt.“&#039;&#039; Geromar kicherte, hörte aber schnell damit auf, als er Rahjescos Blick bemerkte. &#039;&#039;„Verzeihung. Honoria, sie ist sofort aufgebrochen, um bei ihren Geschwistern und Cousins zu sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Gestüt Salsavûr]] kam in Sicht. Die beiden Pferdenarren hatten wie so oft einen ausgiebigen Ausritt in die Wälder unternommen, wobei Rahjesco dafür sogar erst aus [[Urbasi]] hergeritten war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wir müssen etwas unternehmen“&#039;&#039;, beharrte Rahjesco mit unterdrücktem Zorn in der Stimme. &#039;&#039;„Wir können nicht einfach immer stillsitzen. Es ist genau dasselbe mit der Hinrichtung [[Sigman von Firdayon-Gareth|Sigmans]]: &#039;Das ist nicht dein Krieg, blabla, misch dich nicht ein, der Klügere gibt nach …&#039; Ich habe es satt. Verian ist unschuldig, er würde den [[Khadan II. Firdayon|Horas]] niemals verraten. Das ist alles eine große Intrige.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geromar schüttelte den Kopf. &#039;&#039;„Vielleicht, und ich glaube das ebenso wie du. Aber wir wissen es nicht und es ist nicht an uns, zu urteilen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er trieb seine Stute für die letzten dreißig Schritt in einen leichten Trab und hielt vor dem Hauptgebäude des Gestüts. Die Amme Niothia kam ihm mit einem Kind entgegen, das sie sanft im Arm wiegte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„[[Amene Solivino|Amene]]!“&#039;&#039;, rief er glücklich, stieg ab und lief der Amme und seiner kleinen Tochter entgegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Papa. Pferdchen.“&#039;&#039; Die fast Zweijährige streckte ihm ihre Ärmchen entgegen entgegen. Niothia übergab ihm das Kind, doch sie strampelte und streckte sich in Richtung seiner Stute. &#039;&#039;„Pferdchen“&#039;&#039;, forderte sie, diesmal energischer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ach, du willst nur zu Amethysta?“&#039;&#039;, lachte Geromar. Er hielt seine Tochter so, dass sie mit ihren kleinen Händen das Pferd streicheln konnte, worauf sie glücklich gluckste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja, sie kommt ganz nach euch, gewöhnt euch schon mal dran“&#039;&#039;, lächelte Niothia.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahjesco war nun ebenfalls angekommen und saß ab. Sein Gemüt schien sich durch die Anwesenheit Amenes auf magische Weise beruhigt zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr sonniges Strahlen zauberte ihm sogar ein Lächeln aufs Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich verstehe, warum du es nicht riskieren willst, dich in Intrigen verwickeln zu lassen“&#039;&#039;, sagte er versöhnlich. &#039;&#039;„Du hast jemanden, den du beschützen musst.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geromar nickte. &#039;&#039;„Honoria will ich auch beschützen. Aber ich weiß nicht, ob ich das kann. Sie war so entschlossen, ihrem Cousin zu helfen.“&#039;&#039; Er senkte die Stimme so weit, dass Niothia es nicht mehr verstehen konnte: &#039;&#039;„Verdammt, Rahjesco, es geht hier um den Horas.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß, aber es ist einfach ein Missverständnis. Wir werden es aufklären“&#039;&#039;, erwiderte dieser mit ebenso leiser, aber selbstbewusster Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sei bitte vorsichtig. Bei was auch immer. Wir machen uns alle Sorgen um dich, besonders [[Rahjabella Solivino|Rahjabella]] und [[Cerceri Solivino|Cerceri]]. Sie haben mich schon gebeten, dich von all deinen waghalsigen Vorhaben abzubringen.“&#039;&#039; Geromar lachte verzweifelt. Amene hatte derweil genug davon, Amethysta zu streicheln und begann herumzuquengeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Willst du auf Amethysta reiten?“&#039;&#039; Mit einem Lächeln setzte er sein Kind in den Sattel und hielt es mit beiden Händen fest. Die Kleine quietschte aufgeregt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahjesco konnte nicht anders, als bei dem Anblick zu kichern. &#039;&#039;„Das ist deine Tochter! Ich reite besser mal zurück, wenn ich noch abends ankommen will. Danke für deine Sorge, Geromar. Alles Gute dir, Honoria und Amene!“&#039;&#039; Sie umarmten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und natürlich bin ich vorsichtig“&#039;&#039;, versprach Rahjesco ihm lächelnd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit stieg er auf sein Ross und ritt im Schritttempo davon. Als er sich im Sattel umdrehte, um zu winken, winkte Geromar mit einer Hand zurück, während er mit der anderen seine Tochter stabilisierte. &#039;&#039;„Nein, das ist er nicht, war er noch nie“&#039;&#039;, sagte er zu ihr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Versonnen betrachtete Niothia Amene, die vergnügt an Amethystas Mähne zog. &#039;&#039;&amp;quot;Sie alle lernen es irgendwann: die Vorsicht. Auf die eine oder andere Weise.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbruch nach Urbasi ==&lt;br /&gt;
Bis zum tatsächlichen Aufbruch ins Aurelat vergingen nunmehr ein paar Tage, da in dieser Zeit noch Reisevorkehrungen sowie dringliche Geschäfte zu treffen wie abzuschließen waren. Ein besorgtes Schreiben der [[Familie Silbertaler]] veranlasste den alten Schiffsbauer einen von der Rechtsgelehrtenkanzlei der [[Familie Gezetti]] notariell beurkundeten Wirtschafts- wie Kalkulationsbericht aufzusetzen, den er später den Silbertalern persönlich überreichen würden, um etwaige Bedenken bezüglich der indirekten Verstrickung der Schiffswerft auszuräumen. Dies ließ er in einem Brief per Eilkurier der urbasischen Familie mitteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit bis zum Aufbruch erschien [[Phelizzio d&#039;Antara]] wie eine Ewigkeit, doch er musste sich zur Ruhe ermahnen, da er schließlich nun auch eine Pflicht gegenüber seiner Werft und Familie in [[Efferd]] hatte. Aber nun mehr war der Tag gekommen. Im Hof der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]], nahe des Orangenbaumes, saßen bereits sechs Gardisten der [[Palmyramische Wache]] sowie Phelizzio&#039;s Sohn [[Timor d&#039;Antara|Timor]] in den Sätteln mehrerer Kaltblut-Pferde. Wie er [[Gardelan de Vere]] angewiesen hatte, waren die Gardisten voll bewaffnet. Auffallend war diesmal, das ein jeder der Wachmänner ein Lanze mit dem Fasanen-Banner der d&#039;Antaras trug. Dieses mal würde Phelizzio über seinen Schatten springen und so maximal (nieder)adlig auftreten wie er nur konnte und durfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor blickte auf, als sein Vater das Verwaltungshaus der Werft verließ. Dieser trug einen braunen Kaftan mit dunkelgrüner Schärpe, an der die Fasanen- wie [[Donatorier]]-Spange im Licht der Praoisscheibe funkelten. Über seiner Kleidung hatte er sich einen leichten Mantel mit Kaninchenfell-Kragen geworfen und an seinem Gürtel hing der alte Waqqif-Dolch der Familie. So hatte er seinen Vater noch nie gekleidet gesehen, meist nur handwerklich, aber heute strahlte er eine strenge Autorität für den sonst so warmherzigen Mann aus. Phelizzio verabschiedete sich von seiner Frau [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und den anderen Kindern und überreichte dem mit anwesenden Gardelan einen Umschlag mit weiteren Anweisungen bezüglich der Gewährleistung der Sicherheit seiner der Familie und Werft im Falle von Schwierigkeiten. Er stieg auf sein Pferd und zog die Zügel, die das Tier zur seiner Familie drehte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich liebe euch und ihr seid mein größter Schatz auf Dere. Die Gütige Göttin soll euch beschützen!&amp;quot;, erklärte der Schiffsbauer bewegt. Er spürte eine Wärme von der Spange der Donatorier aus und das ließ in zuversichtlich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio d&#039;Antara gab seinem Pferd die Sporen und Timor und die Gardisten folgten ihm eiligst gen Aurelat. Auf dem Weg erklärte Phelizzio seinem Sohn, wem sie in Urbasi aufsuchen werden. Die beiden Männer der efferdischen Familie würden der [[Familie Silbertaler]], dem [[Haus Urbet]] sowie der [[Familie Solivino]] ihre Aufwartung machen, um um Unterstützung für Verian zu bitten.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Urbasi|Albornsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen_auf_Verhaftung_und_Anklage&amp;diff=1282617</id>
		<title>Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen auf Verhaftung und Anklage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Albornsburg/Reaktionen_auf_Verhaftung_und_Anklage&amp;diff=1282617"/>
		<updated>2026-04-19T09:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Albornsburg}}&lt;br /&gt;
==Reaktionen auf die Verhaftung und Anklage Verian di Cerranos==&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|100px|left]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich muss gestehen, dass mich in dieser Angelegenheit &#039;&#039;wenigstens&#039;&#039; die Absichten einer Seite überraschen müssen. [[Verian di Cerrano|Cavalliere Verian]] hatte mich ja erst vor Mondesfrist zu seiner Feier der [[Horasproklamation]] auf die [[Albornsburg]] geladen, auch um einen [[Horas]]-Schrein einzuweihen. Nun scheint er sich aber zum Hochverräter zu stilisieren, in dieser angespannten Zeit ... wenn es nach der Krone geht jedenfalls. Und du kennst mein Misstrauen gegenüber gewissen [[Vinsalt]]er Kreisen. Da steckt mehr dahinter, denke ich. Magst du das im Auge behalten und mich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;ndash; [[Auricanius von Urbet]], im Gespräch mit seinem Iustitiarius [[Odarin von Selzin|Odarin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bosparanisches Blatt|Bosparanische Blatt]] berichtet [[Archiv:Kroncastellan der Albornsburg in Gewahrsam genommen (BB 49)|hier]] von der Verhaftung Verians.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der Grafenfeste Goblareth==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sarissa von Marvinko.jpg|thumb|180px|Comtessa Sarissa, mit einem gefiederten Freund]]&lt;br /&gt;
Das schadenfrohe Gelächter ihres Vaters erinnerte die in ein schlichtes, doch hochwertiges, dunkles Seidenkleid gewandete [[Comto|Comtessa]] ans Krächzen der Raben und Krähen, die ihr so vertraut waren. Wer den alten Grafen [[Croenar von Marvinko]], den &amp;quot;Windkönig&amp;quot; des Reiches, nur aus jüngeren Tagen kannte, hätte denken können, dass er über die Nachricht von der Verhaftung des [[Kroncastellan]]s der bei gutem Wetter in Sichtweite liegenden [[Albornsburg]] dem Erstickungstod nahe war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sarissa von Marvinko|Sarissa]], seine jüngste Tochter, wusste es besser. Das heisere Lachen ihres Vaters sprach von Genugtuung, nicht vom nahenden Ableben. Sie kannte den Ausdruck, der sich dabei über seine Gesichtszüge legte, weil sie ihn vielfach gesehen hatte ... vor allem wenn ein verwegener Plan oder eine Intrige ein angestrebtes Ziel erreichte. Doch sie war sich nicht sicher, ob und inwieweit ihr Vater überhaupt in die Neuigkeiten verwickelt war, von denen sie ihm gerade berichtet hatte. Er hatte auch vor ihr Geheimnisse, das war ihr klar. Aber gab es hier eins?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hast du mir dazu mehr zu berichten?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Croenars Gelächter hatte sich gelegt und er sah seine soeben in Gedanken versunkene Tochter mit einem schiefen Grinsen an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Nein, Vater, das ist vorerst alles&amp;quot;&#039;&#039;, beeilte sie sich zu antworten und machte einen ehrerbietigen Knicks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wohlan, dann darfst du dich entfernen ...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Grafen Blick ging dabei schon wieder aus dem Fenster des nur in einem düsteren Halblicht erleuchteten Turmzimmers heraus, in dem er dieser Tage die meiste seiner Zeit verbrachte. Ob er zur Albornsburg ging, die ihre Vorfahren einst selbst der Krone als Exilort für den von [[Kusmara Galahan|Königin Kusmara]] abgelösten &amp;amp;ndash; und später auf den Thron zurückgekehrten &amp;amp;ndash; [[Alborn Firdayon]] vermacht hatten, oder schlicht in eine unbestimmte Ferne schweifte, konnte Sarissa nicht eindeutig bestimmen. Ihr war aber auch gar nicht daran gelegen, es herauszufinden. Rasch drehte sie sich um, wich dabei einem der gewaltigen Spinnennetze aus, die die Turmkammer &amp;quot;zierten&amp;quot;, und suchte lieber ihre eigenen Gemächer in [[Goblareth]], der alten Stammfeste ihres Hauses auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie die zugige Wendeltreppe zum derzeitigen gräflichen Hauptgelass herunterging, erlaubte sie sich sich ihren weiteren Gedanken zu widmen. Khorena hatte ihr nämlich zusätzliche, sehr beunruhigende Nachrichten zukommen lassen, die ihren Vater nichts angingen. Eine alte Feindin schien ihr Haupt zu erheben ... und sie musste herausfinden, ob und was dies eventuell mit der anderen Neuigkeit zu tun hatte. Kaum hatte sie das untere Ende der Treppe erreicht und einen ersten Schritt auf den kleinen Hof dieses Teils der Grafenfeste getan, landete ein Rabe auf ihrer Schulter, als habe er bereits auf sie gewartet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe einen Auftrag für dich&amp;quot;&#039;&#039;, sprach sie leise zu dem Gefiederten, &#039;&#039;&amp;quot;den ich keiner Taube anvertrauen kann.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie würde [[Cordovan von Marvinko|ihrem Bruder]] eine Nachricht zukommen lassen, und nur ihm, weil sie ihm mehr als jedem anderen Menschen vertraute ... und er in der Hauptstadt natürlich über die Beziehungen und Möglichkeiten verfügte, ihr Antworten auf dringende Fragen zu beschaffen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Castello di Cerrano==&lt;br /&gt;
Das Licht des späten Nachmittags lag wie flüssiges Gold auf den Mauern des Castellos. Staub tanzte in den schmalen Sonnenstrahlen, die durch das hohe Rundbogenfenster fielen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cavalliere [[Verian di Cerrano]] stand mit auf dem Rücken verschränkten Händen davor und blickte hinab auf den trägen Verlauf der Landschaft. Ein Bote war vor einer Stunde angekommen. Das Siegel des Dokuments lag gebrochen auf seinem Schreibtisch. Ein Brief daneben, sorgsam geglättet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte beides zweimal gelesen. Kein Zucken war über sein Gesicht gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des ersten Lesen spannten sich seine Kiefermuskeln. Nicht wegen der möglichen Strafen. Sondern wegen des Zweifels an seiner Loyalität. Es sind keine fünf Götterläufe her, wo er sein eigenes Blut zugunsten der Krone im fernen Kemireich vergoss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Majestätsbeleidigung …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das trifft ihn. Er wurde nicht laut. Aber seine Stimme würde kühler: &#039;&#039;„Man mag meine Entscheidung falsch nennen. Aber nicht meinen Eid.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verian fühlte sich missverstanden – nicht ertappt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Lesen durchströmten unzählige Gedanken seinen Geist. &#039;Wer profitiert? Wer hat Anzeige erstattet? Welche Fraktion bewegt sich?&#039;, hallten durch seinen Kopf.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für ihn ist es kein moralischer Schlag, sondern eine Lageeinschätzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verian begann umgehend Briefe sowie Anweisungen zu verfassen und rote Fähnchen auf seinen Karten zu setzen. In den nächsten Stunden sah man ihn nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Kunde erreicht Efferdas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Efferdas]]. Wenige Tage später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] herrschte reges Treiben. Die Arbeiter trugen Holzbalken zur Heling, brachten in mehreren Eimer eiserne Nägel heran und inmitten von Arbeitern und Vorarbeitern wirkte der Schiffsbauer [[Phelizzio d&#039;Antara]] wie ein Dirigent in einem Orchester. Er wandte sich noch einmal zu seinem Zeichentisch und studierte gewissenhaft die Baupläne zu den bestellten Patrouillenbooten für die Albornsburg. Als Grundlage nahm er die Struktur eines Kutters, die bevorzugte Bootsklasse für Zolleinsätze oder Patrouillen auf Flüssen, die mit zusätzlichen Riemen und einer [[Arbalone]] später ausgestattet werden sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu ihm gesellten sich seine Frau [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und [[Gardelan de Vere]], die beide eine ernste Miene aufzeigten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Phelizzio …”&#039;&#039;, begann Sybilla fast heiser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Angesprochene blickte abrupt auf, da er in ihrem Tonfall bereits heraus hörte, dass was Schlimmes vorgefallen sei. Zu gut kannte er nach all den Jahren mittlerweile seine Frau.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Wir sollten herein gehen”&#039;&#039;, sagte sie immer noch um Fassung ringend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Ist etwas mit den Kindern?”&#039;&#039;, fragte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gardelan blickte prüfend in die Umgebung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Signor, bitte. Wir müssen nach drinnen gehen”&#039;&#039;, bat nachdrücklich sein Chef der Hausgarde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn auch sein alter Freund ihn mit Anrede ansprach, dann musste Gravierendes passiert sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und gemeinsam gingen sie zum Haupthaus der Werft in Phelizzios Arbeitszimmer. Vor dem Eintreten ins Zimmer postierte Gardelan zwei Gardisten vor die Tür, mit der Anweisung niemanden herein zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Also, was ist denn nun?“&#039;&#039;, begann Phelizzio nun ungeduldig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybilla holte zwei Schreiben hervor, das eine enthielt das Siegel vom [[Kronsekretär|Kronsekretariat für Schiffsbau]]. Und das andere war nicht zu erkennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Verian ist verhaftet worden”&#039;&#039;, begann sie mit Tränen in den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was?!”&#039;&#039;, entfuhr er dem Schiffsbauer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Er ist wegen Hochverrat und einiger anderer Anklagepunkte von Blauröcken unter Hausarrest gestellt worden“&#039;&#039;, erklärte Gardelan trocken und listete daraufhin die Anklagepunkte auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was?!”&#039;&#039;, entfuhr es Phelizzio erneut. &#039;&#039;“Das ist doch himmelschreiender Unsinn! Schiffe? Was denn bitte für Schiffe? Können die überforderten Amtsleute in den höheren Kreisen noch nicht mal Boote von Schiffen unterscheiden? Gib mir das Schreiben.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunehmend wütend las er nochmal alles durch und auch die Stornierung des Auftrags.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sybilla berührte sanft den Arm ihres Mannes, doch der winkte ab und warf die Blumenvase auf dem Schreibtisch wütend zu Boden. Das erste Mal, dass sie ihren sonst so herzlichen Mann so erlebte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Ich glaube keine Sekunde an diese Anklagepunkte. Das wirkt mir zu übertrieben und theatralisch im Ganzen“&#039;&#039;, schlussfolgerte er, sich langsam wieder beruhigend. &#039;&#039;“Hat sich dieser götterlose Verräter [[Ralman von Firdayon-Bethana|Ralman]] &#039;&#039;[allein die Nennung des Namens des berüchtigten Wendehalses aus dem [[Thronfolgekrieg]] ließ in Phelizzio wieder die Wut hoch kommen.]&#039;&#039; endlich in Bewegung gesetzt um auch noch die letzten aufrechten Diener des Reiches zu entfernen?”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn seine Unterstellung überzogen sein mochte, aber an der politisch motivierten Anklage hatte er keinen Zweifel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Was machen wir nun, Phelizzio?”&#039;&#039;, fragte sein alter Freund Gardelan und nahm Haltung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Wir werden unsere Rechtskundler, die [[Familie Gezetti|Gezettis]], hinzuziehen und mit allen Kräften die [[Familie di Cerrano]] unterstützen”&#039;&#039;, sagte Sybilla ruhig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Mehr noch …”&#039;&#039;, begann der alte Fasan laut denkend. &#039;&#039;“Gardelan. Lass sechs der [[Palmyranische Wache|Palmyramischen Wache]] voll bewaffnet antreten und informiere einen Stallmeister aus der Stadt, dass wir Pferde benötigen. Sofort”&#039;&#039;, befahl er ungewohnt eisern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gardelan nahm Haltung an und bestätigte den Befehl mit einer Faust zur Brust schlagend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Sybilla. Ehe wir die Gezetti kontaktieren, hilf mir bei der Formulierung einiger Briefe. Ich soll verdammt sein, wenn ich nicht alles in meiner Macht stehende tun werde, um Verian zu helfen. Familie d&#039;Antara hält seine Treue im Sturm!”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Aber, mein Lieber. Wir haben keine ernsthaften politischen Ämter inne.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Nein, aber unsere Freunde schon.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch am gleichen Tag verließen mehrere Eildepeschen den Schreibtisch von Phelizzio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Stadtteil Residencia&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Hast du schon gehört, Liebster? Man hat den [[Verian di Cerrano|Kronkastellan]] der [[Albornsburg]] verhaftet. Wegen Hochverrats.”&#039;&#039; [[Mireia ya Papilio|Mireia ya Pirras]] drückte sich an ihren Mann [[Icaro ya Pirras|Icaro]]. Sie genoss den gemeinsamen Spaziergang durch [[Residencia]]. &#039;&#039;“Meine Liebe, nicht nur wegen Hochverrat. Die Anklageschrift ist noch weit umfangreicher. Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung, Namensmissbrauch, Majestätsbeleidigung, Veruntreuung, Verletzung des Kriegsrechts in Friedenszeiten, Betrug, Unterschlagung und Götterfrevel an [[Praios]] und [[Horas]]. Es geht wohl um einen Auftrag an die [[Familie d&#039;Antara|d&#039;Antara]].”&#039;&#039; Ein Lächeln zeigte sich auf Mireias Gesicht. &#039;&#039;“Ach, die d&#039;Antara. Damit werden ihre Umtriebe wohl ins Stocken geraten, wenn ihr Name in einem Atemzug mit Hochverrat genannt wird.” “Zumindest wenn sie sich auf seine Seite stellen werden, wovon wohl auszugehen ist.”&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wurde windiger, denn sie näherten sich langsam der Klippe über dem Wasserfall. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Nichtsdestotrotz ist dies ein interessantes Verfahren.” “Du denkst doch nicht etwa daran….” “Es reizt mich schon sehr. Und bei unserem Besuch in [[Valbeno]] haben sie nicht den Eindruck gemacht, leichtfertig oder fahrlässig zu handeln.” “Nein, aber sie zeigten sich offen als Teil der [[Murakianer|Murakiden]]. Dies entspricht nicht unserer Einstellung. Was sagt dein [[Valerio ya Pirras|Vater]] dazu?” “Er hat mir freie Hand gelassen, aber auch Bedenken geäußert.” “Ebenso wie ich. Ich glaube, du begibst dich auf einen ganz schmalen Grat.”&#039;&#039; Icaro seufzte. &#039;&#039;“Es ist natürlich ein großes Risiko und ich glaube auch nicht an einen Freispruch. Aber wenn ich es erreichen kann das Strafmaß zu mildern, ist es schon als großer Erfolg anzusehen, der meinem Namen gut zu Gesicht stehen würde.” “Du müsstest dein Amt ruhen lassen.”&#039;&#039; Er nickte. &#039;&#039;“Noch steht gar nicht fest, ob es überhaupt notwendig ist. Schließlich haben sie mit [[Curthan di Cerrano]] einen eigenen Rechtsgelehrten in ihren Reihen. Aber ich werde ein Schreiben aufsetzen und meine Unterstützung anbieten.” Mireia drückte seine Hand. “Ich hoffe du weißt, was du tust.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachricht auf dem Yaquir==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf einem Schiff auf dem [[Yaquir]]. Zwischen [[Vinsalt]] und [[Unterfels]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Erlan_Sirensteen_Shahane_Sforigan_y_Scheffelstein_auf_dem_Yaquir.jpg|thumb|300px|left|Auf dem Yaquir: Comto Erlan und seine Gemahlin]]&lt;br /&gt;
Das schlanke Flussschiff hatte vor einiger Zeit die Hunderttürmige, das prächtige Vinsalt, hinter sich gelassen und wandte sich stromaufwärts gen Unterfels. Keine fremden Gäste befanden sich an Bord &amp;amp;ndash; nur [[Erlan Sirensteen]] von Irendor, der Comto zu Bomed und [[Baron des Yaquirbruchs]], seine Gemahlin [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Shahane Sforigan y Scheffelstein]] und einige wenige Begleiter. Man hatte bewusst darauf geachtet, unbehelligt zu reisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan und Shahane standen nebeneinander an der Reling. Unter ihnen glitt der breite Yaquir ruhig dahin, sein Wasser spiegelte das milde Licht des Rahjamondes. Am Ufer zog sich eine Allee von Kirschbäumen entlang, die in voller Blüte standen &amp;amp;ndash; ein zartes Weiß und Rosa, das wie ein Schleier über der Landschaft lag. Es war beinahe zu idyllisch für die Gedanken, die sie in den letzten Wochen bewegt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, jetzt weißt du, was ich dir zu dieser Situation sagen kann. Es ist nicht schön. Ich kann es mir nicht erklären, wie es so weit kommen konnte. Wer zieht da an den Fäden? Glaub mir, ich habe [[Erlgard Sirensteen|Erlgard]] und Ralman noch nie so ernst gesehen. Ich bete zu den Zwölfen, dass das noch gut ausgeht. Doch lassen wir diese düsteren Gedanken für einen Augenblick. Gibt es irgendetwas Neues und vor allem auch etwas Freudiges, was ich während der vielen Beratungen in den letzten Tagen noch nicht mitbekommen habe?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schiff arbeitete sich stetig gegen die Strömung voran. Die blühenden Kirschbäume am Ufer zogen gemächlich vorbei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Comto hielt den Blick noch einen Moment auf das Land gerichtet. Die zahlreichen gesellschaftlichen wie familiären Verpflichtungen der letzten Wochen hatten ihn und seine Gemahlin kaum zur Ruhe kommen lassen; erst hier auf dem Fluss bot sich ihnen die seltene Gelegenheit, länger und ungestört miteinander zu sprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane lächelte leicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, Erlan, die Zeiger der Vinsalter Uhr laufen weiter, auch wenn man nicht hinsieht &amp;amp;ndash; und auch außerhalb der hohen Politik geht das Leben weiter.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie berichtete von den Feierlichkeiten am Tag des [[Bosper (Heiliger)|Heiligen Bosper]]. Die Geschmeidemesse war gut besucht gewesen, die Auslagen prunkvoll wie eh und je.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch man stellte auch fest, dass das Gold teurer geworden ist. Das, was du von den Zwergen berichtetest, scheint sich nun auch hier auszuwirken.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan nickte knapp.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja. Diese Krise ist noch lange nicht ausgestanden.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie erzählte weiter von der großen Messe im [[Tempel des Gerechten Gottes|Praiostempel]], die sie gemeinsam besucht hatten und wo sich ihre Wege danach trennten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Überraschend anders war hingegen das Tsatagsfest danach, das ich allein besuchte“&#039;&#039;, fuhr sie fort. &#039;&#039;„Die Stimmung war erstaunlich heiter. Vielleicht lag es daran, dass diesmal niemand aus den höheren Kreisen oder dem [[Kronkonvent]] anwesend war, um mit ernster Miene über Staatsgeschäfte zu sprechen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan lachte &amp;amp;ndash; ein bitteres Lachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Am Tag der Waffenschmiede, als wir gemeinsam in Unterfels waren … Ich hätte da gerne mit dir danach gesprochen. Die Geschäftigkeit der Stadt hat mich grundsätzlich erfreut. Doch die Gründe dafür … sie liegen wie ein Schatten am Himmel.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan antwortete nicht sofort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, das war der Gedenktag der [[Dritte Dämonenschlacht|Dritten Dämonenschlacht]]. Ich hatte Hoffnung, dort einige bestimmte Personen zu treffen, die das Andenken der Gefallenen ehren würden. Ein paar offizielle Worte, einige Kerzen &amp;amp;ndash; und das war es. Die Zahl derer, die überhaupt erschienen waren, konnte man an wenigen Händen abzählen. Von denen, die ich erwartet &amp;amp;ndash; oder vielmehr erhofft hatte &amp;amp;ndash; niemand da. Wenn ich an das vergangene Jahr denke, wo groß gedacht und auch gemeinsam gefeiert wurde &amp;amp;ndash; wahrlich keine schöne Entwicklung.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Moment, dann fuhr er fort: &#039;&#039;„Das letzte Schreiben von Reto liegt ebenfalls schon länger zurück. Auch er vermutet, dass sich da noch mehr zusammenbraut. Seine Worte waren vorsichtig, aber deutlich genug.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane nickte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es war gut, dass wir die kleine Aldare aufgenommen haben. In Zeiten wie diesen sollte man nicht zögern, wenn Schutz benötigt wird.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan atmete tief durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja. Das war richtig.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fügte er hinzu: &#039;&#039;„Ich habe sogar die Elfin gefragt, ob ihm &amp;amp;ndash; Reto &amp;amp;ndash; etwas zugestoßen sei und wir es nur noch nicht erfahren haben. Sie verneinte es.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er blickte über das Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was mich dennoch nicht beruhigt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane wandte sich dem nächsten Thema zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das Fest der Freuden in Vinsalt war dieses Jahr … seltsam. Natürlich wurde gefeiert. Man tat, was man immer tut. Doch die Leichtigkeit fehlte. Man tanzte, aber mit einer gewissen Unruhe im Blick. Als lausche man auf etwas, das noch nicht ausgesprochen ist. Und jetzt sind wir hier auf dem Schiff und reisen nach Unterfels.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wind strich durch die Segel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann richtete sie erneut das Wort an ihren Gemahl.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ach, übrigens &amp;amp;ndash; wusstest du, dass der Kroncastellan der Albornsburg verhaftet wurde? Es gibt da eine Anklage wegen Hochverrats.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan drehte sich zu ihr um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was? Nein. Nichts davon gehört. Wer ist das?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein [[Verian di Cerrano]].“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan dachte nach, die Stirn leicht gerunzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;„Stellt Ermittlungen an“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlan dachte einen Moment nach. Seine Stirn legte sich in Falten, nicht tief, eher prüfend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Name sagt mir etwas. Ich glaube, ich habe ihn im Zusammenhang mit der Albornsburg schon einmal gehört. Doch persönlich? Nein. Mit ihm gesprochen habe ich nie.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Augenblick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ein Kroncastellan. Das ist kein unbedeutendes Amt &amp;amp;ndash; auch wenn der Ruhm vergangener Zeiten in den letzten Jahren etwas verblasst sein mag.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane beobachtete ihn aufmerksam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soll ich daraus schließen, dass es dich beunruhigt?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan schüttelte leicht den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Beunruhigen? Nein. Aber irgendwie passt es in ein Bild, dass momentan irgendetwas grundsätzlich nicht richtig läuft.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wandte sich vom Wasser ab und sah nach achtern, wo zwei Liliengardisten in respektvollem Abstand standen. Einer von ihnen, der auch als Secretario der Garde arbeitete, trat auf ein kaum merkliches Zeichen hin näher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sagt euch der Name Verian di Cerrano etwas?“&#039;&#039; fragte Erlan.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gardist schüttelte kurz den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nein, mein Herr.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Er war Kroncastellan der Albornsburg. Offenbar ist er wegen Hochverrats verhaftet worden. Die Hintergründe sind uns unbekannt. Stellt Ermittlungen an.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gardist straffte sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr wohl, Herr. Wenn Ihr wünscht, gehe ich beim nächsten Anleger von Bord und reite nach Vinsalt. Dort werde ich sicherlich in Erfahrung bringen können, was geschehen ist.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan hob leicht die Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nein. So eilig ist es nicht.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah den Gardisten ruhig an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Spitzt Eure Feder, es sollte was geschrieben werden. Das soll noch heute nach Vinsalt herausgehen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr wohl, Herr“,&#039;&#039; erwiderte der Gardist und trat zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shahane trat wieder an Erlans Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Was glaubst du, hat das für Folgen? Und vor allem &amp;amp;ndash; was können das für Gründe sein, die zu so etwas führen?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erlan blickte über das ruhig dahinfließende Wasser.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn ich das jetzt wüsste. Bis vor kurzem wusste ich ja noch nicht einmal, dass das überhaupt geschehen ist. Und der Name sagte mir nun auch nicht wirklich etwas. Aber eine Anklage wegen Hochverrats kommt nicht von ungefähr. In Zeiten wie diesen wird es schon irgendwelche unwiderlegbaren Beweise und Gründe geben, warum das passiert ist. So etwas macht die Krone nicht leichtfertig.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schwieg einen Moment.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und ja &amp;amp;ndash; ich glaube auch, dass daran irgendwer profitieren möchte. Das gilt es herauszufinden, wer das ist. Aber ansonsten ist das im Moment nicht von allzu großem Belang.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wind griff in die Segel, und das Schiff setzte unbeirrt seinen Weg stromaufwärts fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwei Pferdenarren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich dachte, du solltest es erfahren“&#039;&#039;, schloss [[Geromar Solivino]] seinen Bericht. &#039;&#039;„Du und Verian, ihr versteht euch so gut.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rahjesco Solivino|Rahjesco]] starrte seinen Verwandten an. &#039;&#039;„Nein, da muss eine Verwechslung vorliegen. Verian ist wohl die reichstreueste Person, die ich kenne.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Da kennst du aber noch nicht [[Honoria di Cerrano|Honoria]]. Sie hat unsere Tochter mit Zweitnamen &#039;&#039;Shafira&#039;&#039; genannt.“&#039;&#039; Geromar kicherte, hörte aber schnell damit auf, als er Rahjescos Blick bemerkte. &#039;&#039;„Verzeihung. Honoria, sie ist sofort aufgebrochen, um bei ihren Geschwistern und Cousins zu sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Gestüt Salsavûr]] kam in Sicht. Die beiden Pferdenarren hatten wie so oft einen ausgiebigen Ausritt in die Wälder unternommen, wobei Rahjesco dafür sogar erst aus [[Urbasi]] hergeritten war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wir müssen etwas unternehmen“&#039;&#039;, beharrte Rahjesco mit unterdrücktem Zorn in der Stimme. &#039;&#039;„Wir können nicht einfach immer stillsitzen. Es ist genau dasselbe mit der Hinrichtung [[Sigman von Firdayon-Gareth|Sigmans]]: &#039;Das ist nicht dein Krieg, blabla, misch dich nicht ein, der Klügere gibt nach …&#039; Ich habe es satt. Verian ist unschuldig, er würde den [[Khadan II. Firdayon|Horas]] niemals verraten. Das ist alles eine große Intrige.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geromar schüttelte den Kopf. &#039;&#039;„Vielleicht, und ich glaube das ebenso wie du. Aber wir wissen es nicht und es ist nicht an uns, zu urteilen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er trieb seine Stute für die letzten dreißig Schritt in einen leichten Trab und hielt vor dem Hauptgebäude des Gestüts. Die Amme Niothia kam ihm mit einem Kind entgegen, das sie sanft im Arm wiegte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„[[Amene Solivino|Amene]]!“&#039;&#039;, rief er glücklich, stieg ab und lief der Amme und seiner kleinen Tochter entgegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Papa. Pferdchen.“&#039;&#039; Die fast Zweijährige streckte ihm ihre Ärmchen entgegen entgegen. Niothia übergab ihm das Kind, doch sie strampelte und streckte sich in Richtung seiner Stute. &#039;&#039;„Pferdchen“&#039;&#039;, forderte sie, diesmal energischer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ach, du willst nur zu Amethysta?“&#039;&#039;, lachte Geromar. Er hielt seine Tochter so, dass sie mit ihren kleinen Händen das Pferd streicheln konnte, worauf sie glücklich gluckste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ja, sie kommt ganz nach euch, gewöhnt euch schon mal dran“&#039;&#039;, lächelte Niothia.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahjesco war nun ebenfalls angekommen und saß ab. Sein Gemüt schien sich durch die Anwesenheit Amenes auf magische Weise beruhigt zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr sonniges Strahlen zauberte ihm sogar ein Lächeln aufs Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich verstehe, warum du es nicht riskieren willst, dich in Intrigen verwickeln zu lassen“&#039;&#039;, sagte er versöhnlich. &#039;&#039;„Du hast jemanden, den du beschützen musst.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geromar nickte. &#039;&#039;„Honoria will ich auch beschützen. Aber ich weiß nicht, ob ich das kann. Sie war so entschlossen, ihrem Cousin zu helfen.“&#039;&#039; Er senkte die Stimme so weit, dass Niothia es nicht mehr verstehen konnte: &#039;&#039;„Verdammt, Rahjesco, es geht hier um den Horas.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß, aber es ist einfach ein Missverständnis. Wir werden es aufklären“&#039;&#039;, erwiderte dieser mit ebenso leiser, aber selbstbewusster Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sei bitte vorsichtig. Bei was auch immer. Wir machen uns alle Sorgen um dich, besonders [[Rahjabella Solivino|Rahjabella]] und [[Cerceri Solivino|Cerceri]]. Sie haben mich schon gebeten, dich von all deinen waghalsigen Vorhaben abzubringen.“&#039;&#039; Geromar lachte verzweifelt. Amene hatte derweil genug davon, Amethysta zu streicheln und begann herumzuquengeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Willst du auf Amethysta reiten?“&#039;&#039; Mit einem Lächeln setzte er sein Kind in den Sattel und hielt es mit beiden Händen fest. Die Kleine quietschte aufgeregt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahjesco konnte nicht anders, als bei dem Anblick zu kichern. &#039;&#039;„Das ist deine Tochter! Ich reite besser mal zurück, wenn ich noch abends ankommen will. Danke für deine Sorge, Geromar. Alles Gute dir, Honoria und Amene!“&#039;&#039; Sie umarmten sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und natürlich bin ich vorsichtig“&#039;&#039;, versprach Rahjesco ihm lächelnd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit stieg er auf sein Ross und ritt im Schritttempo davon. Als er sich im Sattel umdrehte, um zu winken, winkte Geromar mit einer Hand zurück, während er mit der anderen seine Tochter stabilisierte. &#039;&#039;„Nein, das ist er nicht, war er noch nie“&#039;&#039;, sagte er zu ihr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Versonnen betrachtete Niothia Amene, die vergnügt an Amethystas Mähne zog. &#039;&#039;&amp;quot;Sie alle lernen es irgendwann: die Vorsicht. Auf die eine oder andere Weise.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbruch nach Urbasi ===&lt;br /&gt;
Bis zum tatsächlichen Aufbruch ins Aurelat vergingen nunmehr ein paar Tage, da in dieser Zeit noch Reisevorkehrungen sowie dringliche Geschäfte zu treffen wie abzuschließen waren. Ein besorgtes Schreiben der [[Familie Silbertaler]] veranlasste den alten Schiffsbauer einen von der Rechtsgelehrtenkanzlei der [[Familie Gezetti]] notariell beurkundeten Wirtschafts- wie Kalkulationsbericht aufzusetzen, den er später den Silbertalern persönlich überreichen würden, um etwaige Bedenken bezüglich der indirekten Verstrickung der Schiffswerft auszuräumen. Dies ließ er in einem Brief per Eilkurier der urbasischen Familie mitteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit bis zum Aufbruch erschien [[Phelizzio d&#039;Antara]] wie eine Ewigkeit, doch er musste sich zur Ruhe ermahnen, da er schließlich nun auch eine Pflicht gegenüber seiner Werft und Familie in [[Efferd]] hatte. Aber nun mehr war der Tag gekommen. Im Hof der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]], nahe des Orangenbaumes, saßen bereits sechs Gardisten der [[Palmyramische Wache]] sowie Phelizzio&#039;s Sohn [[Timor d&#039;Antara|Timor]] in den Sätteln mehrerer Kaltblut-Pferde. Wie er [[Gardelan de Vere]] angewiesen hatte, waren die Gardisten voll bewaffnet. Auffallend war diesmal, das ein jeder der Wachmänner ein Lanze mit dem Fasanen-Banner der d&#039;Antaras trug. Dieses mal würde Phelizzio über seinen Schatten springen und so maximal (nieder)adlig auftreten wie er nur konnte und durfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor blickte auf, als sein Vater das Verwaltungshaus der Werft verließ. Dieser trug einen braunen Kaftan mit dunkelgrüner Schärpe, an der die Fasanen- wie [[Donatorier]]-Spange im Licht der Praoisscheibe funkelten. Über seiner Kleidung hatte er sich einen leichten Mantel mit Kaninchenfell-Kragen geworfen und an seinem Gürtel hing der alte Waqqif-Dolch der Familie. So hatte er seinen Vater noch nie gekleidet gesehen, meist nur handwerklich, aber heute strahlte er eine strenge Autorität für den sonst so warmherzigen Mann aus. Phelizzio verabschiedete sich von seiner Frau [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und den anderen Kindern und überreichte dem mit anwesenden Gardelan einen Umschlag mit weiteren Anweisungen bezüglich der Gewährleistung der Sicherheit seiner der Familie und Werft im Falle von Schwierigkeiten. Er stieg auf sein Pferd und zog die Zügel, die das Tier zur seiner Familie drehte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich liebe euch und ihr seid mein größter Schatz auf Dere. Die Gütige Göttin soll euch beschützen!&amp;quot;, erklärte der Schiffsbauer bewegt. Er spürte eine Wärme von der Spange der Donatorier aus und das ließ in zuversichtlich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio d&#039;Antara gab seinem Pferd die Sporen und Timor und die Gardisten folgten ihm eiligst gen Aurelat. Auf dem Weg erklärte Phelizzio seinem Sohn, wem sie in Urbasi aufsuchen werden. Die beiden Männer der efferdischen Familie würden der [[Familie Silbertaler]], dem [[Haus Urbet]] sowie der [[Familie Solivino]] ihre Aufwartung machen, um um Unterstützung für Verian zu bitten.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Urbasi|Albornsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Eliano_d%27Antara&amp;diff=1282580</id>
		<title>Eliano d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-04-17T08:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „Eliano d&amp;#039;Antara ist ein junger Travia-Geweihter , der Wärme predigt und doch das Abenteuer sucht. Zwischen Kloster und Herkunft, zwischen Efferdas und Almada – ist er stets auf der Suche nach Einheit, Wahrheit und Abenteuer.{{PersonWi|SC?NSC?=SC|Bild=|Bildbreite=|Bildtext=|Familie=25px Familie d&amp;#039;Antara|TitelÄmter=Travia-Geweihter (Rang &amp;#039;&amp;#039;Bruder&amp;#039;&amp;#039;, steht der innerkirchlichen Strömung der Badilakaner nahe)|Tsatag=i…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eliano d&#039;Antara ist ein junger Travia-Geweihter , der Wärme predigt und doch das Abenteuer sucht. Zwischen Kloster und Herkunft, zwischen Efferdas und Almada – ist er stets auf der Suche nach Einheit, Wahrheit und Abenteuer.{{PersonWi|SC?NSC?=SC|Bild=|Bildbreite=|Bildtext=|Familie=[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] [[Familie d&#039;Antara]]|TitelÄmter=Travia-Geweihter (Rang &#039;&#039;Bruder&#039;&#039;, steht der innerkirchlichen Strömung der [[Badilakaner]] nahe)|Tsatag=im Jahr 1027, genaues Datum nicht bekannt|Boronstag=|Größe=1.85 Schritt|Statur=schlank|Haare=braunes struppiges Haar|Augenfarbe=braun|Kurzcharakteristik=Hilfsbereiter, junger Travia-Missionar mit Drang in die Ferne|Finanzkraft=hinglänglich|Eltern=Loreno d&#039;Antara und ?|Geschwister=Keine|Travienstand=ledig|Nachkommen=Keine|FreundeVerbündete=[[Bild:Travia.png|19px]] [[Travia]]-Kirche und [[Bild:Donatorier.png|19px]] Orden der [[Donatorier]]|FeindeKonkurrenten=|Beziehungen=gering in Efferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen und Auftreten ===&lt;br /&gt;
Eliano d’Antara ist von schlanker, fast asketischer Gestalt, doch trägt er sich mit einer natürlichen Würde, die ihn älter erscheinen lässt als seine achtzehn Jahre. Seine Gesichtszüge sind fein und klar, von einer ruhigen Ernsthaftigkeit geprägt, die oft von einem warmen, offenen Lächeln durchbrochen wird. Seine Augen – wach, dunkel und aufmerksam – scheinen stets mehr zu sehen, als er preisgibt, und verleihen ihm eine beinahe durchdringende Präsenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Auftreten verbindet zwei scheinbar gegensätzliche Welten: die Sanftmut eines Travia-Geweihten und die stille Autorität eines geborenen Würdenträgers. Er spricht bedacht, mit ruhiger Stimme, doch stets mit Überzeugung. In seinen Worten liegt eine mitreißende Wärme – kein fanatischer Eifer, sondern ein aufrichtiges, fast magnetisches Werben für Gemeinschaft, Familie und Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei umweht ihn stets ein Hauch von Fernweh. Trotz seiner religiösen Disziplin haftet ihm etwas Abenteuerlustiges an – als würde er jederzeit bereit sein, aufzubrechen, um neue Menschen, Kulturen und Wahrheiten zu entdecken. Besonders auffällig ist seine Vorliebe für tulamidische Ausdrucksweisen und Redensarten, die er mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit und Eleganz einfließen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Eliano wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren. Als Sohn Loreno d’Antaras, der auf der [[Timoristen]]-Seite im Thronfolgekrieg fiel, und einer unbekannten Almadanerin, wurde er kurz nach seiner Geburt in die Obhut des [[Klostergut Monchiesa]] gegeben. Dort absolvierte er die Ausbildung zum Schneider und konnte sich ebenfalls mehrere handwerkliche Fähigkeiten aneignen. Fern von Adel und Familie wuchs er behütet, aber auch geprägt von Disziplin, Glauben und dem Ideal der Gemeinschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh zeigte sich seine außergewöhnliche Begabung für Empathie und Vermittlung. Während andere Novizen die Lehren [[Travia]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s lediglich befolgten, lebte Eliano sie mit einer seltenen Selbstverständlichkeit. Seine Weihe in so jungen Jahren war daher weniger überraschend als vielmehr eine konsequente Folge seines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch blieb seine Herkunft stets ein leiser Schatten in seinem Leben. Die Frage nach seiner Mutter – einer Frau aus [[Almada]], von der er nichts als Gerüchte kennt – wurde zu einem inneren Antrieb. In ihr sieht er nicht nur seine Wurzeln, sondern auch eine offene Tür zu einer Welt, die er verstehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem führte ihn das Schicksal schließlich nach [[Efferdas]], zur Familie seines Onkels [[Phelizzio d&#039;Antara]]. Dort betritt er erstmals bewusst die Welt seines Blutes – eine Welt von Verpflichtung und politischer Bedeutung. Trotz der Fremdheit bewegt er sich erstaunlich sicher darin, als hätte er nie etwas anderes gekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Jahre im Kloster haben ihn jedoch ebenso geprägt wie sein verborgenes Erbe. Er verbindet die Ideale Travias mit einem beinahe missionarischen Drang, Menschen zusammenzuführen – nicht nur im Glauben, sondern auch über kulturelle Grenzen hinweg. Seine tiefe Faszination für tulamidische Geschichte und Kunst ist dabei mehr als bloßes Interesse: Sie ist Ausdruck seines Wunsches, Brücken zwischen den Welten zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch so sehr er auch Frieden und Gemeinschaft predigt – in Eliano schlummert auch der Wille zur Bewegung. Seine Reise hat gerade erst begonnen, und ob sie ihn nach Almada, tiefer in die Geheimnisse seiner Herkunft oder in die großen Konflikte der Welt führen wird, ist noch ungewiss. Sicher ist nur: Er wird ihr nicht ausweichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Unter_gleichen_Reitern&amp;diff=1282430</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Unter gleichen Reitern</title>
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		<updated>2026-04-12T17:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}  == Unter gleichen Reitern == &amp;#039;&amp;#039;5. Firun 1046 BF, früher Morgen vor dem Zelt von Timor d&amp;#039;Antara&amp;#039;&amp;#039;  Autor: Fürst Federkiel  Der Morgen nach dem Bankett lag kühl und klar über dem Schlosshof von Mortecervis. Der Schnee vom Vorabend war nicht geschmolzen, sondern hatte sich über Nacht zu einer festen, knirschenden Decke verdichtet. Dünner Rauch stieg aus den Schornsteinen, und Bedienstete…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter gleichen Reitern ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5. Firun [[1046 BF]], früher Morgen vor dem Zelt von [[Timor d&#039;Antara]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen nach dem Bankett lag kühl und klar über dem Schlosshof von Mortecervis. Der Schnee vom Vorabend war nicht geschmolzen, sondern hatte sich über Nacht zu einer festen, knirschenden Decke verdichtet. Dünner Rauch stieg aus den Schornsteinen, und Bedienstete eilten bereits geschäftig zwischen den Gebäuden umher. Timor d’Antara hatte den frühen Stunden den Vorzug gegeben. Nicht aus Pflicht — sondern aus Gewohnheit. Wer sich unterhalb der großen Namen bewegte, lernte schnell, dass der Morgen oft mehr Möglichkeiten bot als die lauten Abende. Er stand nahe der Pferde, die für die heutige Jagd vorbereitet wurden, als sich Schritte näherten — fest, selbstbewusst, begleitet vom leichten Klirren von Sporen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Signor d’Antara.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor wandte sich um. Cavalliere [[Potulino della Dorradezza]] stand nur wenige Schritte entfernt, in einen schweren Mantel gehüllt, der trotz seiner praktischen Funktion nicht ganz verbergen konnte, dass sein Träger Wert auf Wirkung legte. Für einen kurzen Moment musterte er Timor — dann zog sich ein erkennendes Lächeln über sein Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich dachte mir doch, dass ich euch hier wiederfinden würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor neigte höflich den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Cavalliere. Ihr ehrt mich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino winkte leicht ab, trat näher heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein, nein — ich habe ein gutes Gedächtnis für Männer, die wissen, wovon sie sprechen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er legte den Kopf leicht schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und noch besser für jene, die es wagen, es auch auszusprechen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hauch von Zustimmung lag in seiner Stimme — weniger hitzig als am Vorabend, dafür… prüfender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eure Worte gestern“, fuhr er fort, „haben mir gefallen. Nicht viele hätten in dieser Runde so klar Stellung bezogen — schon gar nicht in einem Zelt, das halb [[Rahja]] und halb [[Travia]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gewidmet war.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor ließ sich ein kleines, kontrolliertes Lächeln entgleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich fürchte, ich habe eher euch beigestanden als Stellung bezogen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bescheidenheit ist eine Tugend“, entgegnete Potulino trocken, „aber sie steht euch nicht besonders gut.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment verstrich, in dem nur das Schnauben eines Pferdes und das Klirren von Zaumzeug zu hören war. Dann trat der Cavalliere einen halben Schritt näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sagt mir, Signor d’Antara…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme senkte sich leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Habt ihr immer so viel Vertrauen in die alten Ordnungen — oder nur dann, wenn es euch nützt, sie zu verteidigen?“ Keine offene Provokation. Aber eine Prüfung. Timors Blick blieb ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe Vertrauen in das, was Bestand hat“, antwortete er schließlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und Misstrauen gegenüber dem, was zu schnell Beifall findet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino hielt seinem Blick stand — und dann, ganz langsam, nickte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gut gesprochen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat wieder zurück, die Spannung löste sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Jagd wird heute zeigen, wer von uns nur reden kann — und wer auch handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leichtes Schmunzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht reiten wir ein Stück gemeinsam. Ich würde unser Gespräch gern… fortsetzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor verbeugte sich leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das wäre mir eine Ehre, Cavalliere.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino drehte sich bereits halb ab, hielt dann aber noch einmal inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah — und Signor d’Antara?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor hob den Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich vergesse selten Gesichter.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzes, fast verschwörerisches Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und noch seltener Überzeugungen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wandte er sich endgültig ab und ging auf die wartenden Jäger zu. Timor blieb einen Moment stehen. Dann straffte er seinen Mantel — und ließ sich eiligst sein Kaltblut-Pferd bringen und folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Ritt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ritt begann in gemessenem Tempo. Die Jagdgesellschaft zog sich noch auseinander, sammelte sich in kleinen Gruppen, während Diener letzte Anweisungen gaben und Hunde unruhig an den Leinen zerrten. Über allem lag diese eigentümliche Mischung aus Kälte, Erwartung — und unausgesprochenem Wettbewerb. Timor ritt an Potulinos Seite, ein wenig hinter ihm zunächst, wie es der Stand gebot. Doch der Cavalliere verlangsamte sein Pferd bewusst, bis sie auf gleicher Höhe waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nun, Signor d’Antara“, begann er, den Blick nach vorn gerichtet, „ich hoffe, ihr reitet ebenso gut, wie ihr sprecht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hauch von Spott — aber nicht ohne Wohlwollen. Timor erwiderte ruhig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bemühe mich, in beidem nicht vom Pferd zu fallen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzes, überraschtes Auflachen entkam Potulino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gut. Sehr gut.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Augenblicke ritten sie schweigend weiter. Der Schnee knirschte unter den Hufen, Atem dampfte in der kalten Luft. Dann wurde Potulinos Ton wieder ernster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ihr habt gestern von Travia gesprochen, als sei sie mehr als nur Symbol. Als sei sie… gegenwärtig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er warf Timor einen Seitenblick zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das tun viele. Aber nur wenige glauben es wirklich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor ließ sich Zeit mit der Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht“, sagte er schließlich, „weil viele nur dann an die Götter denken, wenn es ihnen nützt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er atmete einmal sichtbar aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hatte gestern keinen Nutzen davon.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino hob eine Augenbraue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ach?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor nickte leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich war am Rand eines zugefrorenen Seitenarms. Das Eis… war trügerisch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick nach unten, als würde er den Moment noch einmal durchleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin eingebrochen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino sagte nichts mehr. Seine Aufmerksamkeit war nun vollständig bei Timor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Wasser war kälter, als ich es für möglich gehalten hätte“, fuhr dieser ruhig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und schwer. Schwer wie ein Versprechen, das man nicht mehr brechen kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich wäre nicht mehr herausgekommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lag keine Ironie mehr in Potulinos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und dann?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor hob den Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann kam eine Gans.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment Stille. Potulino blinzelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„…eine Gans.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja“, bestätigte Timor ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie war zuvor nicht dort gewesen. Und sie hätte keinen Grund gehabt, dort zu sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kaum merkliches Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber sie war laut genug, unruhig genug — und hartnäckig genug, half mir aus dem Eis heraus zu kommen .“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino schwieg eine ganze Weile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schnaubte er leise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ihr mir das vorgestern im Zelt erzählt hättet, hätte ich euch für einen Rahjajünger mit Sinn für Dramatik gehalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor ließ das stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und heute?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino zog die Schultern leicht hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Heute halte ich euch für einen Mann, der Glück hatte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Seitenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oder für einen, der gut darin ist, Bedeutung in Zufälle zu legen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht abwertend. Aber vorsichtig. Timor nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Beides schließt sich nicht aus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als Potulino darauf antworten wollte, näherte sich von der Seite eine kleine Reitergruppe. An ihrer Spitze: ein junger Mann mit wachem Blick, in schlichter, aber hochwertiger Kleidung. Kein übertriebener Prunk — doch die Haltung verriet sofort, dass er es nicht nötig hatte, sich zu beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Cavalliere della Dorradezza“, grüßte er knapp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Euer Hochgeboren“, erwiderte Potulino mit sichtbarem Respekt. Dann wandte sich der Neuankömmling Timor zu — und musterte ihn einen Moment. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Signor d’Antara.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor blinzelte kurz — dann neigte er den Kopf, diesmal mit ehrlicher Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Baron [[Midor ya Ulpeggio]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hätte nicht erwartet, Euch hier so früh zu treffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor winkte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die besten Gespräche finden statt, bevor alle zuhören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick glitt zwischen den beiden Männern hin und her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich sehe, ich komme gerade rechtzeitig, um eines zu stören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht stören“, entgegnete Timor ruhig. „Bereichern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzes, zufriedenes Nicken Midors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das hoffe ich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ sein Pferd neben ihnen einschwenken, ganz selbstverständlich zwischen den beiden — ohne dabei den Eindruck zu erwecken, jemanden zu verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Worum ging es?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino verzog leicht den Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Um Gänse“, sagte er trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und Wunder.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor hob eine Augenbraue — dann sah er Timor an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann erzählt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Timor tat es. Noch einmal, kürzer diesmal, aber nicht weniger klar. Als er geendet hatte, blieb Midor einen Moment still. Dann nickte er langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Zwölfe wirken selten dort, wo man sie erwartet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick wurde nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und noch seltener so, dass es allen gefällt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino schnaubte leise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oder so, dass es sich beweisen lässt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor lächelte leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist selten ihre Absicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wandte sich Timor wieder zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin froh, dass Ihr noch unter den Lebenden weilt, Signor d’Antara.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment ehrlicher Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Reich kann sich Männer mit klarer Stimme schlecht leisten, zu verlieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino zog leicht die Stirn kraus — nicht widersprechend, aber… abwägend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ihr kennt Euch gut?“, fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Genug“, antwortete Midor ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Besser, als es meinem Stand zustehen würde“, fügte Timor mit einem Hauch Selbstironie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor schüttelte leicht den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stand ist ein Werkzeug“, sagte er ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein Maßstab für Wert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz, der bewusst gesetzt war. Potulino sagte nichts — doch sein Blick verriet, dass er ihn nicht einfach überging. Die Jagdhörner erklangen in der Ferne. Die Gespräche verstummten langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor richtete sich im Sattel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nun“, sagte er ruhig, „sehen wir, ob heute mehr als Worte Bestand haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letzter Blick zwischen den dreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setzte sich die Gruppe in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesmal ritten sie nebeneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Jagdtag geht zu Ende&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jagdtag hatte seinen Höhepunkt längst überschritten. Die Sonne stand tief über den verschneiten Hügeln, ihr fahles Licht brach sich in den kahlen Ästen und ließ den Schnee in matten Goldtönen schimmern. Die Jagdgesellschaft zog sich langsam auseinander, erschöpft, zufrieden — oder zumindest bemüht, diesen Eindruck zu erwecken. Hunde wurden zurückgeführt, Beute gesichtet, erste Stimmen des Abends mischten sich bereits in die klare Luft. Etwas abseits, wo der Trubel nachließ, ritten Timor d’Antara und Baron Midor ya Ulpeggio noch nebeneinander. Potulino hatte sich vor einiger Zeit anderen Adligen angeschlossen — nicht unhöflich, aber doch mit jener feinen Distanz, die seiner Natur entsprach. Eine Weile schwiegen die beiden Männer. Dann zog Timor die Zügel leicht an und ließ sein Pferd langsamer werden. Midor tat es ihm gleich, ohne dass ein Wort nötig gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Euer Hochgeboren“, begann Timor schließlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ton war ruhig, doch diesmal lag etwas Bewussteres darin — etwas, das über das übliche höfische Gespräch hinausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erlaubt mir eine persönliche Bemerkung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor wandte leicht den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich höre.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor richtete sich ein wenig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die [[Familie d&#039;Antara]]…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Familie d&#039;Antara zollt Euch Achtung, Baron ya Ulpeggio.Wir hörten von Euren großherzigen Taten in [[Linneth]]. Das Austeilen von kostenlosen Suppen an die Versehrten und Bedürftigen ist nicht selbstverständlich. Doch ob Großherzigkeit oder einfache Hilfsbereitschaft, Ihr erfüllt das Bild eines ,,Integer nobilis&amp;quot; (Perfekter Adliger) und das lässt uns glauben. Aber mehr noch. Euer Schwur den alten Konflikt zu überwinden, Frieden zu stiften und die Wunden zu heilen...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leiser Wind strich über das Feld, ließ die Mäntel leicht flattern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midor schaute überrascht und ließ sich mit der Antwort Zeit. Sein Blick lag ruhig auf Timor — prüfend, aber nicht kühl. Dann nickte er langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sind Worte, die nicht leicht gesprochen werden“, sagte er schließlich. „Und noch seltener ehrlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kaum merkliches Lächeln trat auf seine Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich nehme sie so an, wie sie gemeint sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wandte den Blick kurz nach vorn, wo sich die Jagdgesellschaft sammelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Friede, den man schwört, ist leicht“, fuhr er fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Friede, den man hält…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leises Ausatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„…kostet mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah er wieder zu Timor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn Euer Haus das erkennt, dann stehen wir vielleicht näher beieinander, als es unsere Namen vermuten lassen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment — keiner pathetisch, keiner überladen. Aber echt. Timor nickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht“, sagte er ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne erklang erneut ein Hornsignal — der endgültige Abschluss des Jagdtages. Midor richtete sich im Sattel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kommt“, sagte er.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setzte er sein Pferd wieder in Bewegung. Timor folgte. Und diesmal lag zwischen ihnen keine Distanz mehr, die allein durch Stand bestimmt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Kategorien|Kategorie]]: [[:Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Kaiserjagd 1046 BF]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd&amp;diff=1282428</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd</title>
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		<updated>2026-04-12T16:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite=[[Datei:Kaiserjagd.png|22px]] [[Städteübergreifendes Briefspiel]] [[Datei:Kaiserjagd.png|22px]]&lt;br /&gt;
|Av. Datum=1.-6. Firun [[1046 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=von [[Aldyra]] in den [[Wald von Persenciello]] &lt;br /&gt;
|Ird. Datum=ab März 2024&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Khadan II. Firdayon]], etliche [[Hochadel|Hochadlige]] und weitere Noble des Reiches&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Amarinto}}, {{Bn|Atagon}}, {{Bn|Bella}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Cassian}}, {{Bn|DajinKanzler}}, {{Bn|Dellapena}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Flaviora}}, {{Bn|Fürst Federkiel}}, {{Bn|Gerberstädter}}, {{Bn|Gonfaloniere}}, {{Bn|Horasio}}, {{Bn|Illumnesto}}, {{Bn|Kacheleen}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Nebelzweig}}, {{Bn|OrsinoCarson}}, {{Bn|Princeps}}, {{Bn|Rondrastein}}, {{Bn|Salkyo}}, {{Bn|Savinya Romeroza}}, {{Bn|Schatzkanzler}}, {{Bn|Silberwind}}, {{Bn|Temelon}}, {{Bn|Tribec}}, [[Bild:Wappen fehlt.png|12px]] [[nor:Benutzer:Vairningen|Vairningen]], {{Bn|VivionaYaPirras}} u.w.&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Kaiserjagd|Übersicht]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Teilnehmer|Teilnehmer]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Schauplätze|Schauplätze]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Regeln|Regeln]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Erster Tag|Erster Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zweiter Tag|Zweiter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Dritter Tag|Dritter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Vierter Tag|Vierter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Fünfter Tag|Fünfter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Sechster Tag|Sechster Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Individuelle Auswertung|Individuelle Auswertung]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Gerüchteküche|Gerüchteküche]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; Geschichten vor der Jagd:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Firungefällige Fragen I|Firungefällige Fragen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Firungefällige Fragen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine bescheidene Bitte|Eine bescheidene Bitte]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Antwort aus Horasia|Eine Antwort aus Horasia]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Unter Wölfen|Unter Wölfen]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Das Haus Veliris|Das Haus Veliris]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Sturm über Aldyra|Sturm über Aldyra]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Prinz und Prinzessin|Prinz und Prinzessin]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ungewisses Parkett|Ungewisses Parkett]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Folnors Bankett|Folnors Bankett]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die &amp;quot;Minnesängerin&amp;quot;|Die &amp;quot;Minnesängerin&amp;quot;]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Kamingespräch zu Imdallyo|Kamingespräch zu Imdallyo]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Der Kalif von Unau I|Der Kalif von Unau I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Der Kalif von Unau II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Am Tag der Volkskunst I|Am Tag der Volkskunst I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Am Tag der Volkskunst II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Gräfin Tergelstirn|Gräfin Tergelstirn]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen I|Eine Schuld wird beglichen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen V|V]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen VI|VI]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen VII|VII]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen VIII|VIII]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht I|Eine magische Nacht I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht V|V]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht VI|VI]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht VII|VII]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume I|Bosparanische Träume I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume V|V]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 1. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Sternenglanz im Sonnenschein|Sternenglanz im Sonnenschein]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Duell im Morgengrauen|Duell im Morgengrauen]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen I|Wenn Träume verblassen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen V|V]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ein Herz und eine Seele|Ein Herz und eine Seele]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Morgendlicher Ausritt|Morgendlicher Ausritt]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Mathesio und Verian|Mathesio und Verian]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Kaiserliche Herausforderung|Kaiserliche Herausforderung]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Knappin vermisst I|Knappin vermisst I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Jagdabsprachen I|Jagdabsprachen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Jagdabsprachen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die Horas-Halle|Die Horas-Halle]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Das Hussbeker Manöver|Das Hussbeker Manöver]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Unter Freunden und Feinden|Unter Freunden und Feinden]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Alte Wunden|Alte Wunden]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Frische Wunden|Frische Wunden]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zur Jagd!|Zur Jagd!]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bündnis auf Zeit|Bündnis auf Zeit]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Kaiserlicher Auftritt|Kaiserlicher Auftritt]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Umtrunk im Vancahof|Umtrunk im Vancahof]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Knappin vermisst II|Knappin vermisst II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die Albornsburgübergabe|Die Albornsburgübergabe]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Nachforschungen I|Nachforschungen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa|Firun und Tsa]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Mystensorische Sensationen|Mystensorische Sensationen]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Flucht nach vorne|Flucht nach vorne]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 2. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Wiedersehen von Rahjas Recken|Wiedersehen von Rahjas Recken]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ein fettes Huhn|Ein fettes Huhn]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ucuris Erwählter|Ucuris Erwählter]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Sternenglanz und Schattenflüstern|Sternenglanz und Schattenflüstern]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Erinnerung an das Tikalener Kochduell|Erinnerung an das Tikalener Kochduell]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die purpurnen Blüten|Die purpurnen Blüten]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra und Hesinde|Rondra und Hesinde]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Im kleinsten Kreis|Im kleinsten Kreis]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 3. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Aut Horas, aut nihil|Aut Horas, aut nihil]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Auf zur Quelle|Auf zur Quelle]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zwischen Wassern und Schnee I|Zwischen Wassern und Schnee I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zwischen Wassern und Schnee II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Der erste Schnee|Der erste Schnee]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Efferd und Ingerimm|Efferd und Ingerimm]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 4. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Einbruch im Eis|Einbruch im Eis]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Später ist jetzt|Später ist jetzt]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Spuren im Schnee|Spuren im Schnee]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Travia und Rahja|Travia und Rahja]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Timors Thesen|Timors Thesen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 5. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Unter gleichen Reitern|Unter gleichen Reitern]] ...&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 6. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; Geschichten nach der Jagd:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Im fürstlichen Schatten|Im fürstlichen Schatten]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserjagd.png|right]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;[[Kaiserjagd]]&#039;&#039;&#039; des Jahres [[1046 BF]] ist die große städteübergreifende [[Briefspiel]]geschichte dieses Jahres, zu deren Planung es infolge des [[Horasisches Törtchentreffen|Horasischen Törtchentreffens]] 2023 kam. Sie führt auf persönliche Initiative des [[Khadan II. Firdayon|jungen Horas]] abweichend vom traditionellen Austragungsort [[Schloss Baliiri]] in den [[Wald von Persenciello]] südlich von [[Aldyra]] und erstreckt sich über fast eine Woche. Nicht zuletzt die außergewöhnliche Anwesenheit des Kaisers macht sie zu einem der größten gesellschaftlichen Ereignisse ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiel dient die Jagd als Rahmen für eine Vielzahl kleinerer und größerer Geschichten, ähnlich des [[Briefspiel:Königsturnier|Königsturniers]] von [[1038 BF]]. Natürlich geht es dabei nicht nur um das Jagen selbst, sondern vielleicht mehr noch ums Ausspielen und Ausgestalten aller denkbaren Begegnungen zwischen Spielerfiguren &amp;amp;ndash; und auch hochadligen NSCs &amp;amp;ndash; im Umfeld der Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf / Einladung==&lt;br /&gt;
Im Spätsommer [[1046 BF]] kündigt ein Aufruf der kaiserlichen Castellanin [[Selinde von Ebrinsfurt]] (der das Jagdgefolge des [[Sangreal]] untersteht) die räumliche Verlegung der Kaiserjagd und die Teilnahme des Kaisers selbst daran an. Einige Hochadlige und [[Baron]]e des Reiches erhalten darüber hinaus persönliche Einladungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Höret! Höret! Höret!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seine Imperiale Majestät hat in unendlicher Weisheit verfügt, die Kaiserliche Jagd im anstehenden Firunmond in den [[Wald von Persenciello|Alten Bosparanischen Wald]] zu verlegen, und verkündet, die Gesellschaft der Nobelsten und Edelsten in diesem unseren 1046ten Götterlauf nach dem Fall der Hunderttürmigen höchstselbst anführen zu wollen. Die Adligen des Reiches mögen sich daher zum 1ten des Firunmonds bei der [[Aldyramon|Feste Aldyramon]] am [[Yaquir]] einfinden und auf eine sechstägige Jagd in den Wäldern zwischen dem Ehernen Herz [[Arivor]] und der Hauptstadt [[Vinsalt]] einstellen. Großer Ruhm erwartet jene, die sich bei dieser Gelegenheit Firun als besonders würdig erweisen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufgerufen seien fürderhin jene, die am Rande der Kaiserlichen Jagd in besonderer Weise für Kurzweil und geistige Erbauung zu sorgen imstande sind, bis zum Erleuchtungsfest unserer Herrin Hesinde bei [[Alvene della Tegalliani|der Präzentorin]] des Kaisers mit ihrem Anliegen vorstellig zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegeben zu [[Horasia]], 27. Rondra 1046 BF, des Kaisers Castellanin [[Selinde von Ebrinsfurt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel zur Kaiserjagd==&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Des Kaisers Hohe Hatz (BB 45)]] &amp;lt;small&amp;gt;(Reaktionen zum Aufruf)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Von Weißen Hirschen und Hohen Hatzen (BB 45)]] &amp;lt;small&amp;gt;(im Gespräch mit [[Delgado Ardismôr|Baron Delgado]], dem Vorsitzenden der [[Kaiserlich Vinsalter Hofjagdloge]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Jagdunfall im Holdansforst (BB 46)]] &amp;lt;small&amp;gt;(über eine verpatzte &#039;Generalprobe&#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Die Kaiserjagd hat begonnen (BB 48)]] &amp;lt;small&amp;gt;(über den Start der Jagd)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aventurischen Boten Nr. 224 erschien zudem der Artikel &amp;quot;Kaiserjagd im Alten Bosparan&amp;quot;, der über die Vorbereitungen zur Jagd berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039; [[Jahreskalender]] &amp;amp; [[Jahreskalender (Fortsetzung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ende Rondra [[1046 BF]]: [[Selinde von Ebrinsfurt]] ruft die Adligen des Reiches im Namen des [[Khadan II. Firdayon|jungen Horas]] zur Kaiserjagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;20.-29. Hesinde: Opernfestspiele in [[Vinsalt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*26. Hesinde: [[Festo von Aldyra|St. Festo]], Drachenspiele in [[Aldyra]], (kleines) Winterturnier des [[Haus Firdayon|Hauses Firdayon]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;29. Hesinde: Tag der Volkskunst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;30. Hesinde: Erleuchtungsfest; Feiern zur Mittwinternacht in Vinsalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1. Firun: Erster Tag der Kaiserjagd, Aufbruch von Aldyra &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Erster Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2. Firun: Zweiter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Zweiter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*3. Firun: Dritter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Dritter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*4. Firun: Vierter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Vierter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5. Firun: Fünfter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Fünfter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*6. Firun: Sechster und letzter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Sechster Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*7. Firun: Abreisetag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1282426</id>
		<title>Thessalia d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-04-12T16:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Thessalia d&#039;Antara ist gelernte Buchhalterin und bekleidet den Posten der Cellerarin des [[Kloster Sancta Lamea]] in Shenilo. Zugleich ist sie Mitglied beim Orden der [[Donatorier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen und Auftreten ===&lt;br /&gt;
{{PersonWi|SC?NSC?=SC|Bild=|Bildbreite=|Bildtext=|Familie=[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] [[Familie d&#039;Antara]]|TitelÄmter=Cellerarin des Klosters Sancta Lamea|Tsatag=9. Efferd 1011 BF|Boronstag=|Größe=1.78 Schritt|Statur=schlank|Haare=braunes schulterlanges, gelocktes Haar|Augenfarbe=braun|Kurzcharakteristik=Ehrgeizige und arbeitswütige Buchhalterin mit Sinn für Ästhetik ohne Travias Lehren zu vernachlässigen|Finanzkraft=hinglänglich|Eltern=Julissa d&#039;Antara und Luthor della Peruzzi|Geschwister=[[Rahjamir d&#039;Antara]]|Travienstand=verwitwet (seit 1045 BF); wieder verheiratet seit 1046 BF mit Carolan Trenti|Nachkommen=Yuliano, Ciliano, Laurion und Cornelia|FreundeVerbündete=[[Bild:Familie Tuachall.png|19px]] [[Saria Tuachall]] und [[Bild:Donatorier.png|19px]] Orden der Donatorier|FeindeKonkurrenten=|Beziehungen=gut in Efferdas; wachsend in Shenilo}}Thessalia d’Antara, geboren am 9. Efferd 1011 BF, ist eine Frau, deren Stärke sich weniger in offener Dominanz als in kontrollierter Präsenz und kluger Einflussnahme zeigt. Früh verwitwet, hat sie gelernt, sich in einer von Machtstrukturen geprägten Welt nicht nur zu behaupten, sondern sie zu ihrem Vorteil zu formen. Als Mitglied des Donatorier-Ordens und Cellerarin des Klosters Sancta Lancea in Shenilo führt sie die Geschicke des Klosters mit sicherer Hand – präzise in der Verwaltung, aber vor allem außergewöhnlich geschickt im Umgang mit Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Auftreten vereint sie scheinbare Gegensätze: Thessalia besitzt die kultivierte Eleganz und emotionale Intelligenz einer Frau, die mühelos Vertrauen gewinnt, während hinter diesem Charme ein messerscharfer Verstand arbeitet. Sie erkennt unausgesprochene Motive, liest ihr Gegenüber mit bemerkenswerter Treffsicherheit und versteht es, Gespräche subtil in die gewünschte Richtung zu lenken. Ihre Autorität ergibt sich nicht aus Lautstärke, sondern aus Gewissheit – sie weiß, was sie tut, und lässt selten Zweifel daran aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist sie keineswegs kalt. Wie eine große Gastgeberin schafft sie Räume, in denen sich andere gesehen und geschätzt fühlen, was ihr ein dichtes Netz aus Loyalitäten sichert. Doch diese Wärme ist nie naiv: Thessalia vergisst nichts, beobachtet genau und setzt Informationen gezielt ein. Wer ihr Vertrauen gewinnt, findet in ihr eine verlässliche Verbündete; wer es verspielt, merkt schnell, dass hinter ihrer Höflichkeit auch eine kompromisslose Konsequenz stehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Ihr Werdegang spiegelt ihre persönliche Entwicklung wider. Ausgebildet als Buchhalterin, entwickelte sie früh ein Gespür für Ordnung, Ressourcen und Strukturen. Ihre Ehe mit dem belhankischen Schriftsteller Ciliano di Montrallo] öffnete ihr den Zugang zu gebildeten und einflussreichen Kreisen, doch sein Tod im Duell im Jahr 1045 BF stellte eine Zäsur dar. Thessalia zerbrach daran nicht – sie nutzte den Moment, um sich neu zu positionieren, nahm wieder ihren Geburtsnamen an und festigte durch Einsatz und Kompetenz ihre Stellung im Kloster, bis sie schließlich Anfang 1046 BF zur Cellerarin berufen wurde. Im selben Jahr fand sie erneut auch privates Glück: Sie und Carolan Trenti, von der efferdischen [[Familie Trenti]], gingen den Travia-Bund ein und ihr handwerklich geschickter Ehemann Carolan begleitete sie mit nach Shenilo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mutter zeigt sie eine andere, ebenso prägende Seite: Ihren Sohn [[Yuliano d&#039;Antara]] fördert sie mit klarem Blick für dessen Potenzial und mit einer Konsequenz, die sowohl Fürsorge als auch Anspruch in sich trägt. Sie investiert bewusst in seine Bildung und Zukunft, nicht nur aus Liebe, sondern auch aus dem Wissen heraus, dass Einfluss oft über Generationen hinweg aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr größtes Ziel ist jedoch von tieferem Glauben getragen. Als überzeugte Anhängerin der [[Travia]] weiß sie, dass ihr Glaube in der Coverna nur eine kleine, fragile Gemeinschaft bildet. Gerade deshalb verfolgt sie mit leiser, aber unbeirrbarer Entschlossenheit den Plan, das Kloster in ein lebendiges wie schönes Zentrum des Glaubens in Shenilo zu verwandeln. Dabei verlässt sie sich nicht auf offene Predigten, sondern auf ihr eigentliches Talent: Menschen zusammenzubringen, sie für eine Idee zu gewinnen und ihnen das Gefühl zu geben, selbst Teil von etwas Größerem zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist Thessalia d’Antara keine Frau, die im Vordergrund stehen muss, um Macht auszuüben. Sie wirkt im Hintergrund – und gerade dort entfaltet sie ihre größte Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Antara, Thessalia d&#039;}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara|Thessalia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Stammbaum&amp;diff=1282425</id>
		<title>Familie d&#039;Antara/Stammbaum</title>
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		<updated>2026-04-12T16:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Familie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|center]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: black solid 1px; float:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Stammtafel der Familie d&#039;Antara&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Die &#039;&#039;&#039;Stammtafel&#039;&#039;&#039; der Familie d&#039;Antara umfasst alle Familienmitglieder und listet etwaige Nebenlinien ebenso auf. Familienoberhäupter und Träger der Titel sind in &#039;&#039;&#039;-Fettschrift&#039;&#039;&#039; markiert. Alle Lebensdaten sind nach Bosparans Fall datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder, die vor ihrem Namen das Familienwappen führen, tragen den Namen d&#039;Antara weiter. Bei einem fehlenden Wappen wurde der Familienname im Zuge eines Traviasbundes zugunsten des Namens der Gattin/des Gatten aufgegeben. Ebenso tragen Kinder aus diesen Verbindungen nicht mehr das Fasanenwappen sowie zu Boron gereisten Personen. Bei verwitweten ehemaligen Familienangehörigen, die unterstandes geheiratet haben, besteht die Möglichkeit bei ausdrücklichen Wunsch auf Rechtswegen her den Namen d&#039;Antara wieder anzunehmen. Dies erfordert allerdings die vollkommene Zustimmung des aktuellen Familienoberhauptes.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] &#039;&#039;&#039;Stammtafel der Familie d&#039;Antara (Gesamt)&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alle Lebensdaten nach [[Bosparans Fall]].&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
**Oleander d&#039;Antara (Schiffsbauer, verstorben) ⚭ Aleana Bronzino (Travia-Geweihte, verstorben)&lt;br /&gt;
***[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] &#039;&#039;&#039;[[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio]]&#039;&#039;&#039; ([[Bild:Donatorier.png|16px]],*995, Esquirio, Werfteigentümer, Familienoberhaupt) ⚭  [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla aus Zorgan]] (*1001, Werftkontoristin)&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Timor d&#039;Antara|Timor]] (*1027, Familienerbe)  ⚭ (verlobt) mit [[Bild:Familie_Rizzi.png|16px]] [[Travienne Rizzi]] (*1028, Studiosa in [[Methumis]])&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Brigon d&#039;Antara|Brigon]] (*1029)  ⚭ (verlobt) mit [[Bild:Familie_Bolburri.png|16px]] [[Dulacia Bolburri]] (*1025, Schreiberin in der Sozietät Bolburri)&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Jamilla d&#039;Antara|Jamilla]] (*1029, Lehrling in der [[Kartenwerkstatt Villestano]] in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Nabila d&#039;Antara|Nabila]] (*1035, Schülerin in der Praiostagsschule in [[Efferdas]], für den zukünftigen Besuch des [[Sanct Beleman Kolleg]] in Efferdas bereits beworben)&lt;br /&gt;
***[[Julissa d&#039;Antara|Julissa]] (*984) ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] Luthor della Peruzzi (*980-1046, belhanker Gutsbesitzer)&lt;br /&gt;
****[[Thessalia d&#039;Antara|Thessalia]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]],*1011, verwitwet, Cellerarin im [[Kloster Sancta Lamea]]) ⚭ I. [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] Ciliano di Montrallo (*1008-1045); II. Carolan Trenti (*1014 BF)&lt;br /&gt;
*****[[Yuliano d&#039;Antara|Yuliano]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]], *1032, Novize im [[Kloster Sancta Lamea]])&lt;br /&gt;
*****[[Ciliano d&#039;Antara|Ciliano]] (*1034, Lehrling in der Siegelmeisterei der [[Sozietät Bolburri]] in [[Unterfels]])&lt;br /&gt;
*****[[Laurion d&#039;Antara|Laurion]] (*1038, Schüler in der Klosterschule vom [[Kloster Sancta Lamea]])&lt;br /&gt;
*****[[Cornelia d&#039;Antara|Cornelia]] (*1043)&lt;br /&gt;
****[[Rahjamir d&#039;Antara|Rahjamir]] (*1015, Kapitän) ⚭ [[Sarjaban d&#039;Antara|Sarjaban]] (*1009)&lt;br /&gt;
*****[[Kazan d&#039;Antara|Kazan ibn Rahjamir]] (*1037, Schüler in der Praiostagsschule in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
*** [[Orelian d&#039;Antara|Orelian]] (*1005, designierter Gesandter von Efferdas) ⚭ [[Bild:Familie_Degano.png|16px]] [[Morena Degano]] (*1012, Schiffskonstrukteurin)&lt;br /&gt;
****[[Liano d&#039;Antara|Liano]] (*1035, Seekadett)&lt;br /&gt;
****[[Mandolo d&#039;Antara|Mandolo]] (*1039, Schüler in der Praiostagsschule in [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
****[[Isabella d&#039;Antara|Isabella]] (*1039, Schülerin in der Praiostagsschule in [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
***[[Viana d&#039;Antara|Viana]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]], *990, Travia-Geweihte ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] I. [[Eslam Peloni]] (*989 - 1036); II. [[Datei:Familie_Tuachall.png|20x20px]] [[Halman Tuachall]] (*993)&lt;br /&gt;
****[[Trajano d&#039;Antara|Trajano]] (*1012) ⚭ [[Bild:Haus_Legari.png|16px]] [[Saria Legari]] (*1019)&lt;br /&gt;
****[[Mirabella d&#039;Antara|Mirabella]] (*1015) ⚭ [[Bild:Familie_Ventargento.png|16px]] [[Abelmir Ventargento]] (*1017)&lt;br /&gt;
****[[Sandro d&#039;Antara|Sandro]] (*1018) ⚭ [[Bild:Familie_Villestano.png|16px]] [[Aniella Villestano]] (*1013, Malerin und Kartographin)&lt;br /&gt;
*****[[Aramis d&#039;Antara|Aramis]] (*1046)&lt;br /&gt;
***Loreno (1000 - 1029) [[Datei:Z-rah.png]] ?&lt;br /&gt;
****[[Eliano d&#039;Antara|Eliano]] (*1027)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haushalt und besondere Angestellte===&lt;br /&gt;
*[[Rassan ibn Hamid]] (*1009, verarmter tulamidischer Kalligraph und Mystiker, von Familien d&#039;Antara Zuflucht gewährt, nun Hauslehrer und Haiamund)&lt;br /&gt;
*[[Gardelan de Vere]] (*1002, alter Haudegen, Salonlöwe, Weggefährte von Phelizzio seit Kindstagen und ,,Waffenmeister&amp;quot; der Familie sowie Chef der Hausgarde&lt;br /&gt;
*[[Silem Varducchio]] (*1009 BF), Güldenlandfahrer, Handelskapitän und Berater für die Konstruktion der geplanten Südmeer-Karavelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1282318</id>
		<title>Covernische Schiffswerft d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1282318"/>
		<updated>2026-04-12T06:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der neue Glanz== &lt;br /&gt;
Die Sonne erhellt das Gelände der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Werft Slin&#039;&#039;&#039;, die so nicht wieder zu erkennen ist. Bereits beim Passieren des eisernen Eingangstoren, das statt Eisenstangen metallene Rosenranken besitzt, erahnt man bereits den neuen Lebenshauch dieses Geländes. Auf einem gepflasterten Platz im Eingangsbereich wird man von einem großen Orangenbaum begrüßt, der die Mitte zwischen den Verwaltungsgebäuden einnimmt. Neben eleganten und duftenden Blütenpflanzen, die in Balkonkästen sowie um jedes der Häusern gepflanzt sind, kann man den aranischen Einfluss der [[Familie d&#039;Antara]] auch hören: Im Hof stolziert ein wunderschönes Pfauenpaar, dessen Rufe einen überwältigen. Wie gesagt, ein neuer Lebenshauch hat das Gelände erfasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch neben der repräsentativen Ausstrahlung steht die Werft ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Bauen von erstklassigen Schiffen, in nichts nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau der Covernischen Schiffswerft==  &lt;br /&gt;
[[Datei:Werft Slin.png|framed|Plan der Werft|right]]&lt;br /&gt;
Betritt man das neugebaute Gelände der &#039;&#039;&#039;Covernischen Schiffswerft&#039;&#039;&#039; in [[Efferdas]], liegt wie laut früherem Bauplan zur rechten Hand das &#039;&#039;&#039;Hauptgebäude (1)&#039;&#039;&#039;. Dort führen die Angestellten der Werft genauestens Buch über sämtliche Ausgaben der Werft, denn schließlich werden Schiffe erst bei Auslieferung bezahlt, eine Praxis, die Phelizzio d&#039;Antara fortzusetzen gedenkt. Zusätzlich befindet sich neben dem Hauptgebäude eine &#039;&#039;&#039;kleine Kanzlei des Mada Baseri&#039;&#039;&#039; , dem Sybilla d&#039;Antara einige Zeit als Kontoristin in Belhanka angehörte, ehe sie nun diese neuerrichtete Zweigstelle mit zwei Handelsbeamten gegründet hat. Die Versorgung sowie der Schutz des Mada Basari auf dem Werftgelände unterliegen der Familie d&#039;Antara, die wiederum durch Handelskonzessionen und Kapitalanteilen profitiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westlich des Hauptgebäudes liegt das &#039;&#039;&#039;Lager (2)&#039;&#039;&#039; der Werft. Hier werden die unterschiedlichsten Holzsorten aufbewahrt und getrocknet. Ganze Baumstämme, welche später als Masten dienen werden, sind hier untergebracht, genauso wie ein enormes Seillager, dem die endlosen Schritt Tauwerk eines künftigen Schiffes entspringen. Die Luft dort ist erfüllt von Pinien-, Zedern- und Bosparanienduft, ganz im Gegensatz zu der der &#039;&#039;&#039;Schiffszimmerei (3)&#039;&#039;&#039;, welche oft staubig ist von den unzähligen Sägearbeiten, welche hier Tag für Tag neben hobeln, polieren und wachsen ausgeführt werden. Das ist jedoch immer noch besser als die Gerüche, welche in der kleinen &#039;&#039;&#039;Teersiederei und Schmiede (4)&#039;&#039;&#039; vorherrschen, wo das Dichtungsmaterial der Rümpfe und unter anderem Beschläge und Scharniere gefertigt werden. Auf der &#039;&#039;&#039;Helling (5)&#039;&#039;&#039; werden die großen Schiffe, Karavellen und Karracken gefertigt. Neben der großen Helling befindet sich ebenfalls eine &#039;&#039;&#039;kleine Helling&#039;&#039;&#039; , auf der kleinere Ruderboote und Fischerboote gebaut werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tradition der alten Werft folgend, beginnt der Bau eines Schiffes nicht mit der Kiellegung, sondern mit der Helling selbst. So wird nach jedem erfolgreichen Stapellauf die alte Helling abgebaut und der sandige Boden wieder in seinem Ursprungszustand gebracht. An der &#039;&#039;&#039;Ausrüstungskaje (6)&#039;&#039;&#039; findet der Großteil des Innenausbaus der Schiffe statt. Über einen Kran können kleinere Boote dort auch stapelgehoben werden. Hier werden die Reparaturen an großen Schiffen vorgenommen, während die örtlichen Fischer, so sie die Reparatur nicht selbst vornehmen, an die kleine Pier herangehen. Wenn die Arbeit nachts ruht, sorgen die vier Wachen im &#039;&#039;&#039;Wachhaus (7)&#039;&#039;&#039; mit einigen Wachhunden dafür, dass niemand Unbefugtes die Werft betritt. Als eine persönliche Angewohnheit lädt &#039;&#039;&#039;Phelizzio d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; stets nach jeder Fertigstellung eines Auftrages das gesamte Werftpersonal sowie die komplette zukünftige Mannschaft der Schiffes zu einem Essen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz zur Werft der [[Familie ya Cabazzo]] in [[Belhanka]] ist seit Übernahme der Werft durch Phelizzio d&#039;Antara beendet, da dieser lange Zeit selbst dieser angehörte und bis heute gute Beziehungen zum ehemaligen Arbeitsgeber besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebaute Schiffstypen==&lt;br /&gt;
*[[Karavelle]], verschiedene Untertypen auch möglich&lt;br /&gt;
*[[Kusliker Galeere]] (Galeasse)&lt;br /&gt;
*[[Kutter]]&lt;br /&gt;
*[[Bojer]]&lt;br /&gt;
*Zierboote, verschiedene Kleinstboote für Teichanlagen in (auch in größeren Ausführungen möglich)&lt;br /&gt;
*Hochsee-Karavelle (noch in der Konstruktion), Ansprechpartner [[Phelizzio d&#039;Antara]] für Investitionsverträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot1.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot2.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot3.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zierboote, eine neue Fachsparte==&lt;br /&gt;
Die noch relativ neu angebotene Fachsparte der Baukunst von kleinen Zierbooten bzw. Kleinstbooten geht auf die Initiative von [[Timor d&#039;Antara]] zurück. Dieser möchte durch diese detailreiche wie elegante Feinarbeit auch die vornehmeren Kreise erreichen, die damit ihre Teich- und Brunnenanlagen in Lustschlössern und Palazzos verschönern möchten. Speziell sollen auch Städte im Reich angesprochen werden, die ihren öffentliche Plätze oder Wassergärten ebenfalls einen märchenhaften Unterstrich geben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Efferdischer Schiffbau==&lt;br /&gt;
Aus einem Vortrag von [[Vitello Taladûr Slin]] vor Eleven des [[Hesinde-Tempel Efferdas]], wohl als Vorbereitung für das Sanct Beleman-Collegium für Handelswesen und Nautik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ein Schiff, majestätisch die Wellen durchschneidend, ist nichts ohne einen fähigen Kapitän, nichts ohne eine fähige Mannschaft, doch auch nichts ohne einen fähigen Schiffbauer. Ein fähiger Kapitän zu sein, dessen müsst ihr euch befleißigen während eurer Etuden unter diesem Dach. Eine gute Mannschaft, diese müsst ihr mit Verstand auswählen und ein Schiff, ein solches müsst ihr erkennen, seine Vorzüge und Grenzen kennen und beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schon am Grunde fängt es an; das &#039;&#039;&#039;Holz&#039;&#039;&#039;, aus welchem es gebaut ist, wird die Seele des Schiffes bestimmen. Groß möchte ich trotzdem nicht darauf eingehen, dann sein Holz und die Behandlung des selbigen ist das intimste Geheimnis eines jeden Schiffbauers. Nur so viel sei gesagt: Hier in Efferdas bauen wir die Rümpfe aus Zeder, da diese sich der Fäulnis widerständig zeigt und die Masten aus Pinie, da diese gerade hoch wächst. Alles, was Einlegearbeit, Verzierung aus Mohagoni, Tiik-Tok, Elfenbein und dergleichen, ist dem Ingerimm wohlgefällig und der Rahjas Sinn für Schönheit eine Freud, doch mit Stabilität, Sicherheit für Ladung und Besatzung hat dies nichts zu tun. Drum zögert nie, zur Erleichterung des Schiffes, so es aufgelaufen ist, gerade dies Efferd zum Opfer zu bringen, auf dass er sich gnädig zeige.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ihr jedoch zu achten habt, ist, wie der Rumpf ausgeführt ist, ob in &#039;&#039;&#039;Klinker oder Kraweel&#039;&#039;&#039;. Hinten höre ich den Ersten schon lachen: Sei still und hör zu, strunzdummer Naseweis! Mitnichten ist der eine besser als der andere, es kommt immer darauf an. Beim Kraweel baut man auf die Spanten, welche den Schiffskörper andeuten, die Planken außen und innen auf Stoß, also ohne Überlappung, auf. Schon das Aufbauen auf die Spanten hat den ersten Vorteil: Notiert man die genaue Ausführung der Spanten, kann man mehrmals den gleichen Schiffskörper herstellen. Ah, jetzt sehe ich die Ersten, die aufhorchen und endlich verstehen, wie ein Schwesterschiff entsteht. Hier in Efferdas verzichten wir jedoch bewusst darauf, wollen wir doch nicht, dass der Herr Efferd versehentlich die beiden Schiffe verwechselt und der Unschuldige für den Schuldigen büßt. Beim Klinker baut man zuerst die aus Planken bestehende Schale und setzt dann die Spanten innen zur Versteifung ein. Dabei können die Schiffe nicht so groß werden, weil die Schale keine großen Gewichte aushält. Deswegen sind alle größeren Schiffe in Kraweel gebaut. Natürlich ist auch die höhere Geschwindigkeit wegen des geringeren Widerstands in Efferds Element ein sicherer Vorteil für jeden Händler, auch ist ein Kraweelschiff etwas leichter und trotzdem stabiler, weil Stöße über die Plankenenden und nicht über die Bolzen weitergegeben werden. Aber ein Kraweelschiff ist viel schwieriger abzudichten, merkt euch das, viel schneller habt ihr Wasser drin. Also lacht nicht über den braven efferdischen Fischer in seiner „veralteten“ Nussschale. Der weiß genau, was er an ihr hat und ist im Zweifel in zehn Götterläufen immer noch ein besserer Kapitän als ihr, da er jeden Abend Mannschaft und Ladung sicher in den Hafen bringt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch ist es möglich, den Rumpf mit einer &#039;&#039;&#039;Mehrfachbeplankung&#039;&#039;&#039; auszustatten. Auch darüber solltet ihr etwas wissen, wobei der Preis euch nicht zu interessieren braucht, denn ihr zahlt ihn nicht. Das Schiff wird mit jeder weiteren Außenhaut, bis zu dreien insgesamt, stabiler, dichter und widerstandsfähiger, gerade gegen Rotzenkugeln. Vor allem mit Geschützpforten ist diese Bauart wichtig, weil diese genau das Gegenteil des ebengenannten hervorrufen. Bei Kriegsschiffen arbeitet man so, denn das Schiff wird auch schwerer und kann weniger Ladung befördern, weswegen die meisten Kaufherren darauf verzichten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürchtet jetzt nicht um Leib und Leben, viel gefährlicher ist es, wenn ein Schiff von einem wenig verantwortungsvollen Kapitän überladen wird. Ja, es ist eure Aufgabe darauf zu achten, denn ihr seid für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich. Seht also zu, dass ihr immer ausreichend Platz zwischen Wasserlinie und dem obersten durchgezogenen Deck habt, also genug &#039;&#039;&#039;Freibord&#039;&#039;&#039;. Daran seht ihr dann auch, wie groß euer aktueller Tiefgang ist, der sich ja nun ständig ändert, schon dadurch, wie das Wasser beschaffen ist.&#039;&#039;[[Bild:Rah_vs_Havenisch.png|thumb|150px|right|Rot: Vorteil Havener &amp;lt;br&amp;gt;Gelb: Vorteil Rahsegler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch Segel soll ich fahren, &#039;&#039;&#039;Rah oder Havener&#039;&#039;&#039;? Eine schöne Frage. Wo willst du denn hin? Ich habe eine Illustration mitgebracht, um es euch ein wenig zu verdeutlichen. Es bleibt ein wenig Geschmackssache, worauf man setzt. Rahsegler haben den Vorteil, dass sie bei seitlichem Wind generell schneller werden als Havenersegler, da sie eine größere Segelfläche besser anströmen lassen können. Dies vor allem durch die Möglichkeit, die Segel in zwei oder mehr Stockwerken übereinander fahren zu können. Außerdem ist es leichter, bei achterlichem Wind den Kurs zu halten. Rahsegel können erst ab einem Windeinfallwinkel von 60 Grad genutzt werden. Havenersegler können bereits ab einem Einfallwinkel ab 45 Grad genutzt werden, decken also mehr Kurse um einen bestimmten Punkt ab. Bei achterlichem Wind ab ca. 150 Grad werden sie schneller als Rahsegler.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denkt auch immer daran, um euren Rumpf besorgt zu sein, denn er ist das größte und sicherste Rettungsboot, welches es gibt. Also lasst ihn regelmäßig neu kalfatern und lasst euch nichts erzählen, meist werdet ihr den Kahn komplett leichtern müssen, um ihn sicher aufzusetzen und Arbeiten auf einem trockenen Strand durchführen zu können. Hier in Efferdas ist dieses gezielte Aufsetzen am Strand die einzige Möglichkeit. Wollt ihr ins Dock, werdet ihr nach Belhanka, Kuslik oder Grangor müssen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da hier nicht nur fähige Kapitäne, sondern auch fähige Handelsmänner ausgebildet werden, für diese noch eins. So ihr je ein Schiff aus unserer Werft kauft, in weiter oder naher Zukunft, so kommt vorbei und wisset im Voraus, was ihr mit dem Schiff zu tun gedenkt und wir werden euch bauen, was ihr benötigt. Denn, wir Slins sind in 900 Jahren nicht weit gereist, doch unsere Schiffe haben jeden Fleck Aventuriens erreicht, den man übers Wasser erreichen kann. Und ihr Kapitäne, wenn ihr Efferdas mit einem unserer Schiffe erreicht, erzählt uns bei einem Abendmahle unter meinem Dach, wie es euch ergangen ist.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Briefspiele==&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Teichboote für das Haus di Côntris]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Macht die Laille wieder heile]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Silberschiffe]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Unser Garten muss schöner werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*Kurzbeschreibung unter den [[Schiffbau#Werft Slin|Werften des Horasreiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 4]], Seiten 24-25 (Brand der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 28]], Seite 23&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 30]], Seite 24&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 44]], Seite 20 (Erdbeben zerstört Teile der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 45]], Seite 24 (Zerstörung der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Das Reich des Horas]], Seite 15&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seite 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:NavigationsleisteEfferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Efferdas]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Alte_Werft,_neuer_Glanz/Der_Ausklang_und_das_Zeichen&amp;diff=1282316</id>
		<title>Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz/Der Ausklang und das Zeichen</title>
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		<updated>2026-04-12T06:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ausklang und das Zeichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun das letzte Gästepaar sich verabschiedet hatte, blickte Phelizzio zuversichtlich auf die Docks und lauschte dem Geräusch der Wellen in der nunmehr dunklen Nacht. Der heutige Abend, dachte sich der Schiffsbauer, hatte nennenswert dazu beigetragen, seine Familie in Efferdas und darüber hinaus bekannt zu machen. Nun lag die Arbeit vor den d&#039;Antaras. Phelizzios Sohn Timor sprach sich bereits für ein eher bescheidenes Wachstum aus. Er würde darauf hören, doch sein Tatendrang war nun entfesselt. Eines war nach diesem Abend sicher: Efferdas hat neue Schiffsbauer in seiner Stadt, die vor Selbstbewusstsein nur so glühen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Fasan wandte sich langsam um, und wollte sich dem Aufräumen anschließen, als ein Geräusch ihn zum Umdrehen bewog. Das graue Gefieder wurde von einer Fackel in Stegnähe beleuchtet. Eine Graugans! [[Travia]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s heiliges Tier schwamm im Wasser und blickte neugierig zu Phelizzio. Dieser trat näher an den Vogel heran und mit einer Hand berührte er die [[Donatorier]]-Spange an seiner Brust, die sich nunmehr wärmer anfühlte. Ein erneutes Schnattern der Gans ließ Phelizzio innehalten und warm ums Herz werden. Seine Göttin war bei ihm und er würde ihre Gebote in Efferdas stets hoch halten.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Alte Werft, neuer Glanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Alte_Werft,_neuer_Glanz/Die_Ank%C3%BCndigung_und_das_Stadtgeschenk&amp;diff=1282315</id>
		<title>Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz/Die Ankündigung und das Stadtgeschenk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Alte_Werft,_neuer_Glanz/Die_Ank%C3%BCndigung_und_das_Stadtgeschenk&amp;diff=1282315"/>
		<updated>2026-04-12T06:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ankündigung und das Stadtgeschenk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Tanz des Abends abgeklungen war und verschiedene Familien ihre Dankesworte an die Gastgeber richteten und ihnen auch alles Gute für die Werft wünschten, klopfte Phelizzio laut gegen sein Glas, um die Aufmerksamkeit seiner Gäste zu erregen. Hinter ihm wurde in einer dunkelgrünen Plane gehüllt ein großer Gegenstand herangetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Verzeiht mir, meine hohen Herrschaften und Freunde der Familie. Ungern reiße ich Euch aus dieser schönen Feier, doch ich möchte eine Ankündigung machen. Wenn Ihr das erlaubt?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Lachen aus der Menge). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit dieser Werfteröffnung beginnt etwas Neues in Efferdas einzuhalten. Mit neuen Talenten und neuen Techniken werden wir der Schiffsbaukunst unsere Aufwartung machen, doch nicht nur das. Diese Werft steht nicht allein nur für eine handwerkliche Zukunft. Sondern sie verbindet auch Menschen im Sinne Travias zu einer Gemeinschaft. Sei es freundschaftlich oder beruflich. Doch heute darf ich Ihnen allen voller Freude mitteilen, dass mein Sohn Timor sich mit Travienne Rizzi verlobt hat! Mögen die Zwölfe die beiden segnen!”&#039;&#039;, erklärte Phelizzio mit Tränen des Stolzes in seinen Augen und dankte für den Jubel und dem Applaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Werte Signoras und Signori. Die Covernische Schiffswerft d’Antara möchte der Republik wie der Stadt Efferdas einen Geschmack auf die Handwerkskunst dieser Werft geben&#039;&#039;”. Er zog die Plane weg und darunter kam ein fein gearbeitetes Ruderboot zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silem Varducchio raunte, mehr zu sich selbst als zu jemand anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein feines Boot – doch hochseetauglich ist es sicher nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Moment verlor sich sein Blick jenseits der Molen, hinaus auf das offene Wasser. Erinnerungen stiegen in ihm auf: an ferne myranische Inseln, die er einst mit kaum mehr als einem solchen Boot erreicht hatte, das Ruder noch salzverkrustet in der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seinen Gedanken lag bereits das nächste Ziel – vielleicht, so raunte eine leise Ahnung, würden ähnliche Boote ihn auch uthurischen Boden betreten lassen. Zu ihm gesellte sich [[Sandro d&#039;Antara]] und [[Rahjamir d&#039;Antara]], der eine Schiffsbaumeister, der andere erfahrener Seefahrer. Und die drei Männer kamen schnell zu einer lebhaften Unterhaltung über das Thema Uthuria und Schifffahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Murmeln der Gäste verebbte, trat Horasianne Varducchio einige Schritte vor. Der Abendwind strich sanft durch die Takelage der nahegelegenen Schiffe, und für einen Moment lag über der Werft eine erwartungsvolle Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Stimme erhob sich klar und ruhig, getragen von jener würdevollen Autorität, wie man sie von einer Senatorin Efferdas’ erwarten durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Geehrte Bürger von Efferdas, werte Gäste und Freunde des Meeres. Sehr geehrte Signori d’Antara.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zunächst möchte ich im Namen des Senats und der Bürger unserer Stadt meinen Dank für das Geschenk aussprechen, das Ihr Efferdas heute gemacht habt. Ein Schiff ist mehr als Holz und Segel – es ist ein Versprechen. Ein Versprechen, dass unsere Stadt hinausblickt auf das Meer und zugleich fest in ihrem Hafen verwurzelt bleibt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie ließ den Blick kurz über das Hafenbecken gleiten, wo eines der neuen Boote sanft im Wasser schaukelte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heute stehen wir an einem Ort, der mehr ist als Holz, Seile und Stein. Eine Werft ist das Tor einer Stadt zur Welt. Hier nehmen Träume Gestalt an – in Planken und Masten, in Kiel und Segel. Von hier brechen jene Reisen auf, die Waren, Wissen und Geschichten über Efferds Ozeane tragen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Langsam ließ sie ihren Blick über die Versammelten schweifen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Im Namen des Senats von Efferdas danke ich der Familie d’Antara für ihren Mut und ihre Tatkraft. Eine Werft zu führen und in sie zu investieren heißt, an die Zukunft zu glauben. Mit diesem Ort schenken sie unserer Stadt nicht nur Arbeit und Handel – sie schenken ihr Hoffnung auf ferne Horizonte.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für einen Atemzug schwieg sie, während das leise Schlagen der Wellen gegen die Pfähle der Anlegestelle zu hören war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch kein Werk des Menschen gedeiht ohne den Segen der Götter. Darum danken wir heute besonders Peraine, die das Holz der Wälder gedeihen lässt, aus dem diese stolzen Schiffe entstehen. Und wir danken Efferd, dessen Winde die Segel füllen und dessen unergründliche Tiefe unsere Schiffe prüft. Möge seine Hand gnädig über jenen wachen, die von hier hinausfahren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann hob sie langsam ihren Kelch, in dem das Abendlicht aufschimmerte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Möge diese Werft viele Schiffe hervorbringen, stark im Kiel und treu im Lauf der Wellen.  Mögen ihre Fahrten Glück und Reichtum nach Efferdas tragen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und mögen jene, die von hier aufbrechen, stets wieder den Weg in diesen Hafen finden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sanftes Lächeln trat auf ihre Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auf Efferdas. -  Auf die Werft d’Antara.&#039;&#039; - Und auf die Zukunft, die heute hier beginnt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und auf den Horas!”, rief Folnor mit erhobenem Trinkpokal und zog kurzfristig die Aufmerksamkeit auf sich, die sich rasch wieder legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gastgeber traten zur Senatorin und gaben ihr nach einer höflichen Verbeugung die Hand als Dank für die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Werte Signora Senatorin. Habt Dank für die Rede, wir fühlen uns geehrt wie geschmeichelt”, begann Sybilla. ,,Möge heute eine neue Zukunft anbrechen und Efferdas und der ganzen Republik Wohlstand und Erfolg bringen”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde mit den Gläsern Wein angestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Darf unsere Familie Eurer Person ihre Unterstützung anbieten? Ihr habt noch keinen Sekretär für Eure Arbeit im Senat berufen. Unser Sohn [[Brigon d&#039;Antara|Brigon]] ist ein wahres Zahlengenie, gewiss er ist jung, doch Ihr würdet schnell merken, dass er mit Bravour allem gewachsen  ist”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich kann nicht für eine spannende Arbeit garantieren. Aber wenn der Junge pfiffig im Kopf ist, sehe ich keinen Grund, ihm zumindest die Chance zu gewähren. Und wenn er sich bewährt, wird er es vielleicht auch weit in der Politik bringen”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sybilla reichte der Senatorin zum besiegeln dieser Angelegenheit die Hand und mit einem gegenseitigen festen Händedruck war es beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ihr habt unser Wort, das er sich gut machen wird”, erklärte die Aranierin, ,,und was die Politik betrifft, möchten wir erstmal ‘Gut Ding braucht Weile’ pflegen”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die anderen Varducchios zum Gespräch dazukommen, waren es Phelizzio und Rondriacus die sich wieder prächtig über die kulinarische Köstlichkeiten des Abends austauschten und in der Runde wurde freudig miteinander gelacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mireia und Icaro ya Pirras hoben ihre Weinpokale nur so hoch wie notwendig und ersparten sich irgendwelche Gemütsäußerungen. Mit einem Lächeln schaute Mireia ihren Mann an. “So so, im Namen des Senats. Ich wusste ja überhaupt nicht, dass dein Vater irgendetwas in dieser Richtung erwähnt hatte.” Icaro verzog leicht die Lippen. “Das hat er auch nicht. Aber der Übermut der d&#039;Antara scheint auch auf andere Familien überzugreifen.” “Wie wahr, wie wahr.”, sinnierte Mireia. “Sie sollten eher darauf achten, nicht auf ihrem Olivenöl auszurutschen.” “Es ergeben sich auf jeden Fall neue Bündnisse, die im Auge gehalten werden sollten. Zu unserem eigenen Schutz.” Langsam stand Icaro auf und reichte seiner Frau die Hand. “Sollen wir gehen. Es beginnt mich hier zu langweilen vor lauter Beweihräucherungen.” Mireia reichte ihrem Gatten die Hand. “Natürlich, mein Lieber. Ganz wie du willst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren aus Valbeno suchten nochmal kurz das Gespräch mit den d’Antaras ehe sie selbst sich verabschiedeten, um rechtzeitig wieder zu ihren Pflichten zurückzukehren. Nachdem beide Cerranos samt ihren Wachen wieder in den Satteln ihrer Pferde saßen und nach langem Schweigen einiger Zeit später die Stadttore passierten, wagte es Ferrante ein ehrliches Wort zu seinem Vetter zu sprechen: “Ein gelungener Abend wahrlich. Die d’Antaras werden hoffentlich sich stark verankern können in der Gesellschaft in Efferdas. Jedoch biedern sie sich ein wenig zu stark an. Was meinst du, Folnor?” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Da hast du schon Recht, Ferrante. Jedoch bleiben mir die ya Pirras auch in Erinnerung. Reden von einer praiosgefälligen Ordnung und unterwerfen sich dem Pöbel dieser Republik. Amüsante Posse. Erinnert mich an die letzte Komödie der Vinsalter Oper. Weißt du noch?”, entgegnete Folnor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Lachen bejahte dies Ferrante und beide ließen lachend die Stadt hinter sich.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Alte Werft, neuer Glanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Alte_Werft,_neuer_Glanz/Begr%C3%BC%C3%9Fungsrede_und_Gespr%C3%A4che&amp;diff=1282314</id>
		<title>Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz/Begrüßungsrede und Gespräche</title>
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		<updated>2026-04-12T06:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßungsrede und Gespräche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun der letzte, der eintreffenden Gäste, persönlich von Phelizzio und Sybilla d’Antara begrüßt worden war, schlug der Schiffsbauer das in Leder gebundene Buch am Stehpult zu, lächelte seiner Frau zu und reichte ihr seinen Arm. Die Aranierin nahm diesen an und nickte dem am Tor stehenden und aufmerksam alle Gäste im Blick haltenden Orelian d’Antara zu. Dieser soll nun die Beiden ankündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit in der die Hausherren allen Gäste ihre Aufwartung machten, haben sich bereits einige Gäste miteinander zum Gespräch gefunden, nahmen die Begrüßungsgetränke von Dienern entgegen oder begutachteten die ausgestellten Schiffsmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann der [[Palmyramische Wache]], Orelian ging begleitet von zwei weiteren Gardisten in die Mitte des Werftgeländes und schlug ankündigend mit einem schweren Taktstock dreimal auf die Oberfläche des gepflasterten Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,„Geschätzte Gäste, Freunde des Hauses und ehrbare Handwerker. Die Familie d’Antara bittet um eure Aufmerksamkeit. Es spricht nun das Oberhaupt des Hauses zur Eröffnung der Werft, Esquirio Phelizzio d’Antara“. Orelian nahm Haltung an und machte den Weg frei für seinen Bruder und seine Gemahlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angekündigten Herrschaften des Hauses d’Antara gingen lächelnd Arm in Arm auf einen mittig gelegenen Stehtisch hinzu und nickte im Vorbeigehen ihren Gästen einzeln nochmals zu. Der Tisch an dem Phelizzio und Sybilla stehen blieben, war mit dem dunkelgrünen Fasanenwappen als herunterhängenden Banner gedeckt, anders als wie die weiteren Stehtische, die mit gelben Tischdecken gedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer nickte noch einmal allen Anwesenden zu ehe er seine &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Eröffnungsrede&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; begann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Geschätzte Gäste von Nah und Fern, Freunde des Hauses und der Familie, ehrbare Meister, Gesellen und Weggefährten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich danke euch allen von Herzen, dass ihr heute den Weg hierher gefunden habt – aus der Nachbarschaft ebenso wie von fern her. Eure Anwesenheit ehrt nicht nur diese Familie, sondern auch diesen Ort, an dem fortan gearbeitet, gebaut und Verantwortung getragen werden soll.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Werft ist kein prunkvolles Versprechen, sondern ein festes Fundament.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie steht für ehrliches Handwerk, für Verlässlichkeit und für die Überzeugung, dass gute Arbeit Bestand hat – auf dem Wasser wie an Land. Wir übernehmen sie mit Respekt von der Familie Slin, die hier bereits gearbeitet haben, und mit dem festen Willen, ihre Erfahrung zu bewahren, die unsere einzubringen und die Handwerkstraditionen zu ehren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesen Hallen und auf diesen Planken sollen Schiffe entstehen, die ihren Zweck kennen und erfüllen. (Phelizzio deutete auf die ausgestellten Schiffsmodelle)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir bauen Karavellen, in verschiedenen Ausführungen, angepasst an Handel, Reise und Küste.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir fertigen Kusliker Galeeren, auch in der Form der Galeasse, für jene, die Kraft und Ausdauer verlangen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kutter und Bojer für Patrouille, Transport und tägliche Arbeit gehören ebenso zu unserem Handwerk wie Zier- und Kleinstboote, geschaffen für Teiche, Gärten und Anlagen – auf Wunsch auch in größeren Ausführungen und Variationen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Darüber hinaus blicken wir nach vorn:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Hochsee-Karavelle befindet sich derzeit in unserer Konstruktion. Sie ist als langfristiges Projekt gedacht – für weite Fahrten, große Lasten und neue Routen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch Schiffe entstehen nicht allein aus Holz, Nägeln und Plänen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie entstehen aus Vertrauen – zwischen Auftraggebern, Werft und jenen, die mit ihrer Hände Arbeit jedes Schiff erst möglich machen. Dieses Vertrauen wollen wir uns verdienen: durch ehrliche Arbeit, klare Absprachen und das Wort, das gilt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir hoffen, dass von dieser Werft nicht nur Boote und Schiffe ausgehen, sondern auch Verbindungen: zwischen Häfen, Familien, Städten und Märkten. Wenn man eines Tages sagt, „Das ist ein Schiff aus der Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara – es wird seinen Dienst tun“, dann haben wir unser Ziel erreicht. Möge indes allzeit die gütige Göttin Travia ein jenes gebaute Schiff sicher in seinen Hafen geleiten und alle Seeleute zu ihren Familien und dem heimeligen Herdfeuer bringen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich danke euch für euer Kommen, für euer Interesse und für das Vertrauen, das ihr uns heute entgegenbringt. Wenn Fragen an mich sind, stehe ich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Möge diese Werft wachsen – maßvoll, beständig und mit Blick auf eine erfolgreiche Zukunft. Erheben wir dazu unsere Gläser!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich heiße euch nochmals willkommen, vielen Dank!”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Phelizzio d&#039;Antara seine Rede beendete und die Gäste ihre Gläser erhoben, applaudierte Lucian höflich mit den anderen. Die Aufzählung der Schiffstypen hatte ihn weniger interessiert als der beiläufige Hinweis auf neue Routen und Verbindungen zwischen Häfen. Schiffe bauen konnten andere – aber wer sie wohin segelte und welche Ladung dabei Platz fand, das war für die Exclusiven Transportationen von Belang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sherieth nippte an ihrem Glas und ließ den Blick über die ausgestellten Modelle wandern, ohne sich ihnen zu nähern. Ihr Interesse galt weniger dem Holz und den Segeln als den Gesichtern der Anwesenden: Wer hier verkehrte, wer mit wem sprach, wer die d&#039;Antaras als Geschäftspartner betrachtete. Informationen, die sich später als nützlich erweisen mochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lamea stand etwas abseits ihrer Eltern und tat, was Onkel Niando und Großvater Lovis ihr bereits viele Male eingeschärft hatten: beobachten, zuhören, schweigen. Die Gerbers an Schiffsmodellen interessierten Gerbers, die ya Pirras abseits und mit kaum verhohlener Herablassung. Die beiden Herren aus dem Aurelat. Und die alte Dame im orangefarbenen Habit, die ihren jungen Begleiter fest im Griff hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diener bot ihr ein Glas an, das sie mit einem knappen Nicken entgegennahm. Was sie von alledem hielt, behielt sie für sich. Ein Gezetti vergisst nichts, pflegte ihr Großvater zu sagen. Und behält alles für sich, ergänzte Onkel Niando stets mit einem Zwinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast unauffällig gesellte sich ein gleichaltriger Junge mit einem orangenen Schal mit gestickten Gänsen zu der jungen Gezetti. ,,Ihr beobachtet auch, Signorina? Darf ich Euren Blick kurz auf mein Glas richten und mit Euch anstoßen? Gestattet Ihr? Yuliano d&#039;Antara “(der junge Mann verbeugte sich höflich und gemeinsam beobachteten sie die Gäste und unterhielten sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia warf Gwyn einen vielsagenden Blick zu. Amalia blickte ihren Vater fragend an. Der neigte sich etwas dichter zu der Mechanika und Erfinderin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun mein Schatz, es ist schon ein bisschen ungewöhnlich, dass ein Schiffsbauer die Gütige Mutter anruft und nicht den Unberechenbaren, zumal wenn er sich in Efferdas niedergelassen hat. Aber, nun ja, Glaube ist eine sehr persönliche Sache. Muss jeder für sich wissen wem er folgt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalia zuckte mit den Schultern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Solange er nicht gerade Hranngar anruft, damit würde er sich ganz sicher Fjorgyn gegen sich aufbringen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn gab seiner Tochter einen Klaps auf den Hinterkopf: “Du verbringst zu viel Zeit mit meiner Navigatorin!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalia grinste breit: “Das sagt Mutter doch sonst immer zu dir!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der harbener Kapitän packte lachend seine Tochter mit beiden Händen bei der Taille und stemmte sie in die Höhe: “Fräulein, wenn du so groß bist, dann darfst du frech gegenüber deinem Vater werden.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er setzte sie wieder sanft ab und einen ernsten Blick auf. “Ich werde mir das ernsthaft überlegen müssen ob du dein Geschütz auf der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Tanzende Laille|Laille]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ausprobieren darfst. Man sollte Kinder die respektlos gegenüber ihren Eltern sind nicht auch noch belohnen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia trat hinzu: “Kann ich euch zwei Kindsköpfe denn nie ohne Aufsicht lassen?” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn blickte entrüstet drein und deutete auf seine Tochter: “Sie hat angefangen!” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia schüttelte den Kopf: “Wer hat dich nur zum Diplomaten der Familie gemacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auf Kommando zeigten Amalia und Gwyn gleichzeitig auf Quenia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So, jetzt ist aber genug mit Unfug.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zwinkerte den beiden zu und ging zu Linara und Clarizia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wollte der Harbener noch etwas sagen, als er ein bekanntes Gesicht entdeckte. Auch der Andere erkannte nun den Hünen und kam in Begleitung einer Dame herüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Signora Amalia, schön und stolz wie eine Rose!” Er verneigte sich und deutete einen Handkuss an. Auch die Signora grüßte die junge Mechanika und es war ihr anzumerken, dass ihr die Art wie ihr Gemahl die junge und durchaus attraktive Frau begrüßt hatte nicht besonders gefiel. Inzwischen hatte sich ihr Mann dem Hünen zugewandt: “Signor Gwyn, Efferd mit euch! Welch Freude euch wieder einmal zu treffen. Das letzte Mal war vor sicher acht Götternamen in Havena, wenn ich nicht irre!” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn nickte dem Mann kurz zu, begrüßte dann aber zuerst die Frau: “Signora Mara, mögen euch die Zwölfe weiterhin mit so viel Schönheit segnen. Ihr solltet diesen betagten und nun ja, doch eher hässlichen Schürzenjäger endlich durch einen jüngeren und gutaussehenden Galan ersetzen, der besser zu euch passt!” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinkerte Mara zu und in der Tat sah man &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Mara Banderetti]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; weder an, dass sie bereits mehr als fünfzig Götterläufe hinter sich hatte, noch dass aus ihrem Schoß sechs Kinder das Licht der Praiosscheibe erblickt hatten. Man könnte nun unterstellen, dass Mara die Sache mit der Treue wohl nicht besonders genau nahm, war ihr Gemahl ja mehr auf seinem Schiff als in ihrem Bett, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass alle sechs Kinder ihrem Vater sehr ähnlich sahen. Ob das ein Segen für die Kinder war, stand auf einem anderen Blatt, aber dass Hesindian der Vater war, stand außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit breitem Grinsen wandte sich der Hüne nun dem Gatten Maras zu, streckte ihm die Hand entgegen, die dieser sofort ergriff und klopfte Hesindian auf die Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mein werter Signor &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Hesindian Banderetti|Hesindian]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, Efferd allzeit mit euch! Ja, acht Götternamen dürften wohl hinkommen. Wollt ihr die &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Covernica]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; aufs Trockendock setzen lassen oder liebäugelt ihr gar mit einem neuen Schiff?” neugierig musterte Gwyn sein Gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser winkte allerdings nur lachend ab. “So viel bezahlt die &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Efferdische Handelscompagnie]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; nun auch wieder nicht! Nein, nein, ein neues Schiff, wo denkt ihr hin, Signor Gwyn. Aber in der Tat, wieder hier in der Heimatstadt die Covernica zur Reparatur in die Werft geben zu können, wäre schon eine Erleichterung. Zuhause statt in der Kneipe warten, spart Geld und man ist bei der Familie.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn nickte lachend: “Arme Signora Mara, dann bekommen eure Enkel womöglich noch gleichaltrige Onkel und Tanten. Aber Spaß beiseite, ja, da ist was dran. Ich bin ja mit dem alten &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Vitello Taladûr Slin|Slin]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; nie warm geworden, ums mal freundlich zu formulieren. War deswegen immer in Harben zur Werft. Die Laille wurde da ja auch gebaut. Aber seit meine Eltern nicht mehr leben … Ja, mal sehen, was von diesem Signor Phelizzio d’Antara zu halten ist.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umtriebige Kapitän neigte den Kopf hin und her: “Insgesamt hat mir seine Ansprache gefallen nur die Sache mit den Verbindungen zwischen Häfen, Familien, Städten und Märkten die von der Werft ausgehen, versteh ich noch nicht so ganz und sollte ich doch irgendwann ein Schiff bauen lassen, dann bekommt es bei Kiellegung und Stapellauf den Segen von seiner Exzellenz &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Efferdobal di Camaro|Efferdobal]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, was hat ein Schiff mit Travia zu schaffen? Es ist im Reich des Unberechenbaren unterwegs und seiner launenhaften Natur ausgesetzt!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn lächelte: “Mir hat die Rede auch so weit gefallen. Ich denke, dass das mit den Verbindungen und der Werft  als eine Metapher zu verstehen ist, aber was den Segen angeht, bin ganz bei euch, Efferd ist der Gott der Seefahrer, seinem Wohlwollen und seinem Zorn sind wir jeden Tag ausgesetzt. Die Erträge unserer Fischer hängen vom Unbändigen ab. Travia und die Seefahrt passen meines Erachtens nicht zusammen. Aber was den Glauben angeht, soll jeder der Gottheit folgen, die er für richtig erachtet, solange sie dem zwölfgöttlichen Pantheon angehören, will ich da nichts gegen sagen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hesindian Banderetti brummte zustimmend etwas, dann ergriff er den Arm seiner Gattin die sich unterdessen mit Amalia unterhalten hatte: “Signor Gwyn, Signora Amalia, es war uns, wie immer eine Freude, aber nun wollen wir eure Zeit nicht weiter beanspruchen und ich möchte mir noch die übrigen Schiffsmodelle ansehen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitän und seine Gemahlin verneigten sich, die beiden Gerber verabschiedeten sich ebenfalls und gesellten sich zu Quenia und ihren Cousinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalia sah ihren Vater fragend an: “Ich habe immer gedacht, Signor Hesindian und du wären Konkurrenten, sah jetzt gar nicht danach aus.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn lächelte und reichte seiner Tochter den Arm, die sich sogleich unterhakte. “Weißt Du mein Kind, Kapitän Banderetti ist ein gerissener, ja manchmal sehr verschlagener Geschäftsmann und hat mir schon manche Fracht, die ich bereits sicher wähnte im letzten Augenblick doch noch weggeschnappt und wir schenken uns nichts bei Verhandlungen, aber deswegen respektiere ich ihn dennoch als Mensch und vor allem als Seemann. Sollte ich jemals auf See in Schwierigkeiten geraten, bete ich zu Efferd, dass die Covernica unter dem Kommando von Kapitän Banderetti in der Nähe ist. Hesindian ist ein harter, bisweilen rücksichtsloser Geschäftsmann, aber er hat Mut und ist ein Mann von Ehre, auf den man sich vor allem in Zeiten der Not bedingungslos verlassen kann.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gespräche mit den Gastgebern&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Phelizzio d&#039;Antara sich für den Applaus bedankte, küsste er seine Frau lächelnd auf die Wange und strahlte förmlich vor Freude ehe die Beidenen sich unter die Gäste begab und als erstes die Glückwünsche der Familie di Asuriol entgegen nahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gespräch mit Familie di Asuriol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngere di Asuriol, der gerade einen Schluck Wein genommen hatte, verschluckte sich,  als seine Großtante ihm einen Ellenbogen in die Seite stieß. Der entschuldigende Gesichtsausdruck des jungen Mannes, der mit dessen Husten einherging, wurde nur mit eindringlichen Blicken und einem Neigen des Kopfes in Richtung der sich nähernden Gastgeber quittiert. Als er sich gefangen hatte, trat Athaon an die Seite seiner älteren, der Travia geweihten Verwandten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Unseren Glückwunsch zur Eröffnung dieser, das heißt Eurer, Werft. Die Göttin blickt sicherlich voller Wohlgefallen auf Eure Unternehmung,” sprach Tilliane di Asuriol, während ihr Großneffe es nicht für nötig zu halten schien, sich zu äußern. “Solche Schiffe, die Wind und Wogen zu trotzen vermögen und ihre Besatzung nicht nur an ihr Ziel bringen, sondern den müden Reisenden auch die sichere Heimkehr ermöglichen, gereichen der Gütigen zum Ruhm.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Moment der Stille bemerkte Athaon, dass seine Großtante und auch das Gastgeberpaar ihn anblickten. Noch während Tilliane gesprochen hatte, waren seine Blicke und Gedanken an den Rüstungen und Waffen der Palmyramischen Wache hängen geblieben. Tillianes Grußworte waren verhallt, ohne dass er diese wahrgenommen hatte. “Ganz im Sinne der Göttin,” war alles, was er zunächst herausbrachte. “Die Schiffe, welche Eure Werft hervorbringen wird, werden zweifelsohne den Seehandel bereichern.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio hatte die Blickrichtung von Athaon di Asuriol flüchtig bemerkt und winkte seinen Bruder Orelian heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Werter Signore Athaon, mein Bruder Orelian wäre gerne bereit Euch unsere Hausgarde näher zu zeigen, wenn Ihr gestattet, Euer Ehrwürden?” (Er schaute freundlich Tiliane di Asuriol an, ehe sie die Frage nickend beantwortet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orelian d’Antara und Athaon di Asuriol verbeugten und wandten sich von den Beiden Gesprächspartner ab und gingen in Richtung der Wache, wo der Hauptmann ihm anfallende Fragen beantwortete und auch einem der Krummsäbel zeigte mit denen die Gardisten der Familie d’Antara zu kämpfen pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio bot mit einem freundlichen Lächeln der Hohen Schwester der Travia-Kirche seinen Arm an und gemeinsam gingen sie zu den ausgestellten Schiffsmodellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Verzeiht mir, Euer Ehrwürden, für dieses gewagte Manöver, doch ich wollte Euch alleine sprechen. Bei unserer Begrüßung zeigte sich die Offenheit Eurer Familie zum Thema Handel und Warentransport, da würde ich natürlich gerne meine Hilfe anbieten, was würdet Ihr davon halten?” Er blieb vor dem Modell einer Handelskaravelle stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilliane betrachtete für einen Augenblick die Miniatur des Schiffes, in dessen Bauch viele Zentner verschiedenster Waren Platz finden würden. “Es gibt nichts zu verzeihen”, Tilliane winkte ab. “Meiner Familie ist es in erster Linie ein Anliegen, das Netz unserer Verkaufswege auszuweiten. In diesem Unterfangen möchten wir mehr auf den Seeweg setzen. Ich befürchte allerdings, dass der Bau eines prachtvollen Schiffs wie diesem hier”, Tilliane deutete auf das Modell.  “... außerhalb des Rahmens liegt, der uns an Mitteln zur Verfügung steht. Könnt ihr eine etwas bescheidenere Option anbieten, die unseren Bedürfnissen dennoch entspricht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer überlegte einen Augenblick, ehe er antwortete. ,,Euer Ehrwürden. Was würdet Ihr von Anteilen an einer von mir gebauten Handelskaravelle halten? Sofern ich Euch auch direkt Zahlen anbieten darf, was würdet Ihr im ersten Jahr von 60:40 zu meinen Gunsten aufgrund der Kostentragung des Schiffsbaues und ab dem 2. Handelsjahr das Verhältnis 15:85 zu Euren Gunsten bis zur vollständigen Finanzierung inklusive eines Aufschlages halten? Noch dazu ist mein Verwandter Rahjamir ein vollkommen verlässlicher Kapitän, wenn ich Euch dies ebenfalls anbieten darf?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Phelizzio endete, sah er wie die gesagten Worte Tiliane erstmal zum Nachdenken anregten. Er hoffte Ihre Zustimmung zu erhalten, bei diesem direkten und klaren Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilliane schwieg für einen Moment. “Auf dieses Angebot könnte ich eingehen. Der Vorschlag, die Baukosten über den Gewinn, welcher in den Folgejahren mit dem Verkauf der Fracht erzielt wird, ist überaus zuvorkommend und ein Aufschlag auf den üblichen Preis erscheint mir angesichts Eurer Kompromissbereitschaft mehr als angemessen. Darüber hinaus soll es Euch vergolten werden, dass Ihr uns die Suche nach einem fähigen und zuverlässigen Kapitän erspart.” Die Geweihte hielt einen Moment inne, bevor sie schließlich die offene Hand ausstreckte. “Im Namen der Familie di Asuriol möchte ich Euch für dieses Geschäft danken.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio d’Antara nahm die ausgestreckte Hand entgegen und somit war das Geschäft besiegelt. ,,Möge die ‘Seegans’, wie ich das Schiff nennen möchte, durch Euch von Travia gesegnet werden! Doch Euer Ehrwürden. (er räusperte sich leicht und kramte unscheinbar und von den Anwesenden nicht bemerkt, zwei versiegelte Briefumschläge aus seiner Jackentasche heraus). Ich bitte Euch den Inhalt beider Briefe wohlwollend und vertrauensvoll zu behandeln”, er verneigte sich spürbar bittend und entschuldigte sich, als er gerufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Travia-Geweihte verweilte noch etwas alleine vor den kleinen Schiffskonstruktionen und las beide Briefe, die der Schiffsbauer vertrauensvoll an sie gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gespräch mit der Familie Rizzi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Travileas Rizzi, der Phelizzio zu sich gerufen hatte. Mit einem herzlichen Gesichtsausdruck begab er sich zum Freund seiner Familie sowie zu Signora Traviana Rizzi und nahm auch von diesen dankend ihre Gratulationswünsche entgegen. Bemerkenswerterweise fand er bei den Rizzis eine sofortige Verbundenheit seit dem Tag der ersten Begegnung bei einer kleinen Abendfeier vor kurzer Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Euer Ehrwürden, werte Signora, ich hoffe sehr, dass Euch die Feier gefällt?”, begann er freundlich und sogleich waren die beiden Männer in ein herzliches Gespräch vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orelian und Athaon&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Athaon, der die Fechtkunst in Methumis erlernt hatte, benötigte einen Augenblick, um die ungewohnten Proportionen der Waffe, die ihm präsentiert wurde, einzuordnen. Die Kampfweise mit Säbel und Schild war ihm wenig vertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hauptmann, gestattet ihr mir eine Frage nach den Aufgaben Eurer Einheit?”, Athaon wies auf die Bewaffneten, die auf dem Gelände postiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Signor Athaon. Die Aufgaben der Palmyramischen Wache sind der Schutz des Eigentums meiner Familie sowie der persönliche Schutz einzelner Familienmitglieder. So wie ich die einzelnen Gesichter bei der Rede meines Bruder interpretiert habe und in baldiger Erwartung, dass einige Familienangehörige, einschließlich meiner Person, öffentliche Ämter bekleiden könnten, wird der Personenschutz wichtiger werden”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orelian d&#039;Antara klopfte väterlich Athaon auf die Schulter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ihr macht mir einen guten Eindruck. Wenn Ihr Interesse habt, Euch der Hausgarde anzuschließen und fest an die Lehren der Gütigen Göttin glaubt, seid Ihr uns jederzeit stets willkommen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich danke Euch für Eure herzlichen Worte. Zur Zeit bin ich allerdings den Unternehmungen meiner eigenen Familie verpflichtet. Auch wenn mich Euer Angebot durchaus reizt, muss ich leider ablehnen. Eure Truppe macht einen fähigen Eindruck und ich kann nicht leugnen, dass ihr in mir die Hoffnung geweckt habt, in der Zukunft mit Palmyramischen Wache Seit an Seit zu stehen. Falls sich unsere Wege also erneut kreuzen sollten, wäre ich darüber sehr erfreut.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orelian nickte verstehend. ,,Habt Dank für Eure Ehrlichkeit, Signor. Die Pflicht gegenüber unseren Familien hat stets immer Vorrang, doch wenn die Pflichten einmal erfüllt sind, wäre es der Palmyramischen Wache eine Ehre Euch an unserer Seite zu wissen! Kommt lasst uns auf den Weg zu Eurer Begleitung und meinem Bruder noch einige Worte wechseln”. Außenstehende konnten im Vorbeigehen lediglich die Worte ,,Travia” und ,,Ritter” vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem amüsierten Lächeln schlenderte Mireia ya Papilio durch die Reihen der Gäste und schnappte hier und dort ein Wort, einen Satz oder ein kurzes Gespräch auf, während ihr Mann gelangweilt auf einer der Sitzgelegenheiten seinen Platz gefunden hatte. Mt Interesse hatte sie gerade dem Gespräch der älteren Traviageweihten und dem Gastgeber gelauscht. Alles hat sie nicht verstanden, nur verwunderte es sie sehr, dass eine Geweihte der Travia solcherlei Geschäfte im Namen ihrer Familie einfach so abschließen konnte. Seit wann trug der Fuchs denn orange, dachte sie spöttisch. Aber so eine Ferrara musste ja auch finanziert werden. Hatte sie da richtig gehört?`Di Asuriol? Den Namen hatte sie doch schon einmal vernommen. Als ihre Schwägerin Feodora das letzte Mal in Efferdas weilte. Was würde sie wohl dafür geben zu wissen, dass die di Asuriol hier in Efferdas wilderten. Dann muss sie wohl in naher Zukunft ein Schreiben nach Shenilo aufsetzen. Sie nahm einen weiteren Schluck Wein und er schmeckte wunderbar lieblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Lächeln folgte Sybilla in einer knappen Gesprächspause den Blicken der ya Pirras. ,,Phelizzio hat alles Recht der Welt dieser Sippe zu misstrauen”, dachte sie sich und nahm das Gespräch mit der efferdischen Familie Villestano wieder auf, die durch die kürzliche Hochzeit zwischen Sandro d’Antara und Aniella Villestano nun auch familiär miteinander verbunden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die ya Pirras würde sie diesen Abend noch weiter im Auge behalten, zu offensichtlich sind ihre Meinungen zu einigen Anwesenden. Ob sie diese ungeschickte Art der fehlenden Selbstdisziplin auch hatten, bevor sie aus Belhanka ,,gehen” mussten? Sybilla entschuldigte sich höflich und lud sie zu einer baldigen Abendgesellschaft zwischen beiden Familien ein. Die Einladung wurde überaus freundlich angenommen und man zeigte Verständnis für die Gastgeberin, den anderen Gästen ebenfalls ihre Aufmerksamkeit zollen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gespräch mit Familie Gerber&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sybilla wandte sich der Familie Gerber zu, die sich in ihrer Nähe aufhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Familie Gerber! Ich möchte Euch im Namen meines Mannes und meiner Familie nochmal unseren Dank aussprechen, dass Ihr gekommen seid! Bitte lasst mich bescheiden nachfragen, ob Euch die Feier bisher gefällt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Signoras und der Signor waren in eine muntere Unterhaltung vertieft als sie die Gastgeberin ansprach. Quenia blickte sich um und lächelte freundlich. “Signora d’Antara, bislang gibt es keinen Grund zur Beanstandung. Es herrscht eine gute Atmosphäre, es sind nette Leute anwesend und euer Personal ist wirklich sehr aufmerksam ohne dabei aufdringlich zu sein. Danke der Nachfrage.” Die Begeisterung schien Sybilla aufrichtig zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter des Familienoberhauptes, Amalia ergriff das Wort: “Nur für den Fall, dass ich euren Gemahl nicht mehr zu Gesicht bekomme, die Idee mit den Schaukästen und den Schiffsmodellen darin ist wirklich ausgezeichnet. Man kann sich förmlich auf dem Deck stehen oder die Takelage empor entern sehen. Ganz ausgezeichnet. Ist sicher viel Arbeit und verlangt großes Geschick eine solch detaillierte Replik anzufertigen.” Gwyn, der Vater der Mechanica, nickte beipflichtend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clarizia wandte sich nun ebenfalls an die Gastgeberin: “Verzeiht die Frage Signora d’Antara, aber wird es heute Abend auch noch Musik und Tanz geben?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespannt warteten auch Linara und Amalia auf die Antwort der Mittvierzigerin mit dem schwarzen, gelockten Haar, welches ihr auf die Schultern reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aranierin zeigte sich sehr erfreut, dass der ebenfalls bodenständigen Familie Gerber die Feier bisher aufrichtig gefiel, dann wandte sie sich zu Signora Amalia und dankte ihr für das Kompliment hinsichtlich der detailgetreuen Schiffsmodelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Diese Modelle ermöglichen jedem einen genauen Blick auf unsere Schiffskunst. Die Werkzeuge, die diese geschaffen haben, werden mit fleißiger Hand und hohem Talent auch größere Schiffe bauen!”, erklärte sie feierlich und der Klang eines festen Versprechens lag darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun huschte ein Schmunzeln über das Gesicht von Sybilla d&#039;Antara. ,,Ich fürchte, man würde es uns nicht verzeihen, wenn an diesem Abend Musik und Tanz fehlen würden. Beides ist vorbereitet und beginnt in Kürze. Eine Feier wie diese wäre ohne beides gewiss unvollständig”. Sie schaute in die Richtung ihres Mannes, der noch im Gespräch mit Familie Rizzi vertieft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den drei jüngeren Damen war die Freude über die Aussicht auf Musik und Tanz anzumerken. “In der Tat, in Efferdas ein Fest zu feiern ohne Musik und Tanz gilt als Sünde.” Erklärte Linara. “Schön dass es in Belhanka offenbar ebenso gehalten wird!” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz wirkte sie etwas verlegen, fasste sich dann aber doch ein Herz: “Verzeiht, dass ich so direkt frage, ihr seid keine Liebfelderin, darf ich fragen, woher ihr ursprünglich stammt?” Sybilla konnte merken, dass die Frage ehrlichem Interesse entsprang und keineswegs provokant gemeint war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn und seine Tochter hatten sich bereits wieder einem der Schiffsmodelle zugewandt. Quenia und Clarizia folgten interessiert dem Gespräch der Schiffsbauergemahlin und der Medica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Aber gewiss, dürft Ihr fragen, werte Signora. Ich komme aus der edlen wie schönen Stadt Zorgan aus dem Mharanyat Aranien im fernen Osten. Dort bin ich in der Karanwanserei meiner Eltern aufgewachsen. Doch es zog mich später zum Mada Baseri, über den ich dann nach Belhanka ins Liebliche Feld kam”, sie lächelte glücklich und blickte in Richtung ihres Mannes. ,,Und in Belhanka erlag ich dann schließlich dem Werben meines Mannes”, nun strahlte sie. Ihr war erst jetzt aufgefallen, dass sie den tulamidischen Zungenschlag bei ihrer Erzählung verwendet hatte, doch sie akzeptierte das, da sie grade aus dem Herzen gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Wenn es den Signoras gefällt, würde ich sehr gerne einen Morgenempfang geben zu der Ihr höchst willkommen währt. Natürlich ein echter aranischer Morgenempfang”, lud sie charmant die jungen Damen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit kündigte Orelian d&#039;Antara wie aufs Stichwort mit dem schweren Taktstock musikalische Unterhaltung an und eine horasisch-tulamidische Musikergruppe begann mit Streich- wie Holzblasinstrumenten den Abend mit angenehmen Klängen zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Frauen hatten gespannt zugehört und blickten sich nun überrascht an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‘Morgenempfang!’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clarizia räusperte sich: “Morgenempfang?” Artikulierte sie die Frage, die allen drei Frauen ins Gesicht geschrieben stand. “In Zorgan scheint man nicht viel Schlaf zu benötigen!” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte etwas ratlos. “Wir hier in Efferdas pflegen bis tief in die Nacht zu Feiern, dementsprechend schlafen wir dann gerne etwas länger.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia grinste spöttisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Na, zumindest die unter uns, die keine Künstler sind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlanke, zierliche Frau ignorierte ihre Cousine und fragte stattdessen die Gastgeberin: “Nun ich weiß nicht, wann wäre das denn?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia hob abwehrend die Hände: “Signora Sybilla verzeiht, aber ich für meinen Teil muss mich leider entschuldigen, ich bin anderweitig gebunden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwillingsschwestern warteten gespannt auf die Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medica überlegte einen Moment: ‘Naramis und Yindica wollten morgens immer etwas Zeit mit ihrer Mutter verbringen, hatte sie irgendwelche Termine?’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aranierin zeigte einen verständnisvollen Gesichtsausdruck, offenbar war diese Tradition im Westen Aventuriens nicht stark vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Aber nicht doch, Signoras. ,,Morgenempfang “ heißt es lediglich. Man würde sich zum späten Vormittag zusammenfinden, eine leichte Mahlzeit einnehmen und sich im Plausch vertiefen. Meine Einladung besteht auf herzlichste weiter”, sie lächelte warmherzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linara, die einen aufrichtig bedauernden Eindruck machte sagte nun ebenfalls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clarizia überlegte einen Augenblick: “Ich nehme eure Einladung sehr gerne an, Signora Sybilla. Wenn es euch genehm ist, bringe ich statt meiner Schwester und meiner Cousine zwei andere Begleiterinnen mit. Ich habe da auch schon jemanden im Sinne, die ganz sicher gerne mit einer Signora plaudert, welche aus Zorgan stammt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blasse Schönheit mit den tiefgrünen Augen lächelte fröhlich, ob ihres Einfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sybilla zeigte sich erfreut auf Clarizias Zusage. Einen angenehmen Austausch zwischen Kunstinteressierten ist der Aranier immer willkommen und über weitere Gesellschaft freut sie sich ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Es ist mir dann eine große Freude Euch mit Euren Begleiterinnen willkommen zu heißen! Ein Brief mit weiteren Einzelheiten werde ich Euch alsbald zukommen lassen, werte Signora. Doch Ihr müsst mich nun entschuldigen, unsere anderen Gäste erwarten meine Aufwartung. Es war mir eine Freude”, sie verbeugte sich und schenkte jedem der Gerber ein warmes Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clarizia neigte ebenfalls ihr Haupt etwas: “Die Freude ist ganz auf meiner Seite.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lächelte verständnisvoll: “Selbstverständlich, ihr als Gastgeberin habt natürlich eure  Verpflichtungen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen Frauen lächelten der Aranierin zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rondriacus stand mit einem Glas Rotwein an der Balustrade und blickte über das Hafenbecken. Im warmen Abendlicht lagen die neuen Rümpfe der Schiffe der d’Antara-Werft still im Wasser. Hin und wieder grüßte er einen vorbeikommenden Händler oder Offizier mit einem knappen Nicken, doch kehrte sein Blick stets zu den Schiffen zurück – als lausche er bereits den fernen Fahrten, die sie eines Tages tragen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit davon sprach Horasianne mit einigen angesehenen Bürgern Efferdas’. Aufrecht und würdevoll erklärte sie mit ruhiger Stimme die Bedeutung der neuen Werft für die Stadt. Ab und zu glitt ihr Blick über den Hof, wachsam und bedacht, als trüge sie die Ordnung des Abends ebenso selbstverständlich wie ihr Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silem hatte sich zu den Anlegestellen begeben. Mit verschränkten Armen betrachtete er einen halbfertigen Rumpf und strich prüfend über das Holz, als würde er dessen Geschichten lesen. Ein paar Worte wechselte er mit einem Zimmermann, doch sein Blick lag weit draußen – dort, wo Meer und Erinnerung einander berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phedro hingegen stand mitten im Kreis der jüngeren Gäste. Mit einem Kelch in der Hand erzählte er gestenreich von einem wilden Spiel Delphinocco, und bald trug heiteres Gelächter seine Worte durch den Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mythraela schließlich bewegte sich ruhig zwischen den Gästen. Mal sprach sie mit einer Kaufmannsfrau über ferne Gewürze, mal mit einem Offizier über die Launen der See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Eröffnung voranschritt und sich der Gastgeber unter die Masse begab, traten die beiden Cerranos an die Vertreter der Familie ya Pirras heran. Zwar haben die Cerranos gewisse Vorurteile gegen die Exilanten aus Belhanka, da diese aus einer Republik vertrieben wurden, um sich in einer anderen niederzulassen. Wahre Adlige hätten gekämpft, statt sich von den Pöbels Gnaden eine neue Heimat zuweisen zu lassen. Zum anderen erhielten die ya Pirras von Königin Aldare ihre heutigen Pfründe. Als Teil der ehemaligen Timor-Getreuen ist dies nur ein weiterer Punkt, um die Nase zu rümpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dem gegenüber stehen die Tatsachen, dass die ya Pirras einen bedeutsamen Namen haben und man ihnen ihr ungebrochenes Bekenntnis zur Alten Herrschaft weiterhin hoch anrechnet. Ferrante schritt voran und begrüßte mit einer eleganten Verbeugung und Folnor mit einem Hackenschlag seiner Stiefel samt Kopfnicken die Adligen: “Signora, Signori, verzeiht, dass wir Euch stören doch wollten wir es uns nicht nehmen lassen Euch unsere Aufwartung zu machen. Folnor und Ferrante di Cerrano aus dem wunderschönen Ucurino, zu Euren Diensten.”, sprach Ferrante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Icaro hatte beide schon auf sich zukommen sehen und deutete dies seiner Frau mit einem kurzen Augenaufschlag an. Als sich beide Männer vorgestellt hatten, standen die ya Pirras auf, ihre Weinpokale noch in der Hand,  und Icaro richtete das Wort an sie. “Signor Folnor, Signor Ferrante,  es ist mir ein Vergnügen. Icaro ya Pirras Lutenente im Justicial-Kapitanat des efferdischen Magistrats.” Er wandte sich zur Seite. “Meine Frau Mireia, geborene ya Papilio.” Mireia hielt Ferrante ihren Handrücken hin. “Ebenfalls Lutenente, aber im Fiskal-Kapitanat.”, sprach sie. Icaro deutete auf die Sitzecke. “Nehmt doch Platz und sorgt für etwas Kurzweil. Ihr stammt noch einmal woher?” “Aus Ucurino, Liebster. Das liegt nördlich von Vinsalt. Korrigiert mich Signores, wenn ich falsch liege.” Mireia lächelte und Icaro nickte bevor er fortfuhr. “Nun, was führt solch edle Herren aus dem Umkreis der Hauptstadt in unsere beschauliche Hafenstadt.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferrante deutete einen Handkuss bei Signora Mireia an. Mit einem Lächeln und Verbeugung nahmen die beiden Herren das Angebot dankend an und nahmen neben den Herrschaften Platz. “Ihr liegt vollkommen richtig, Signora. Es freut uns, dass Ihr mit Ucurino vertraut seid und auch die kleineren Städte vor der Hauptstadt in Eurem Interesse liegen. Das zeigt Ihre Weltkundigkeit für die Ihr so bekannt seid.”, sprach Ferrante. “Nun, das Gleiche wie Ihr nehme ich an, werte Signora. Wir hatten von den ehrgeizigen Plänen und der Begeisterung von Maestro Phelizzio d&#039;Antara für den Schiffsbau gehört und mussten uns regelrecht unter diese erlauchte und vornehme Versammlung der efferdischen Herrschaft begeben, um keinen Moment dieses freudigen Ereignisses zu versäumen.”, fuhr er fort, “Gerade die Anwesenheit von Eurer Familie als Vertreter des Adels freut uns umso mehr und ehrt uns natürlich auch.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folnor bejahte die Aussage von Ferrante mit einem freundlichen Lächeln und überließ seinem Cousin das Reden. Er durchstreifte in Gedanken lieber die weiten Felder seiner Heimat oder die Ordnung eines Armeelagers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz winkte Mireia einem Bediensteten und deutete ihm an Wein und zwei weitere Pokale zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist ein Zeichen des Anstands, dass auch unser Haus bei der Eröffnung einer Werft in einer efferdgefäligen Stadt zugegen ist.”, sprach Icaro. “Und man sollte sich ein Bild von demjenigen machen, der anstrebt die neuen Schiffe der efferdischen Flotte zu bauen.” Vorsichtig ließ Mireia den Wein in ihrem Pokal kreisen. “Aber sagt, Signor Ferrante, wie steht ihr zur Familie d&#039;Antara? Denn diese scheint wohl der einzige Grund Eurer Anwesenheit hier zu sein. Weder habe ich je etwas von einem Besuch eines Mitgliedes Eures Hauses seit der Ausrufung der Republik hier in Efferdas gehört, noch scheint es traviagefällige Verbindungen zu geben. Verzeiht meine Neugier.” Sie schaute Ferrante an und nippte an ihrem Pokal. “Oder hat Eure Anwesenheit noch andere Gründe?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es gibt nichts zu verzeihen, Signora. Eure Frage ist berechtigt und gerne beantworte ich Euch diese.”, sprach Ferrante als er einem der Bediensteten einen Weinpokal abnahm. Folnor lehnte dankend ab und widmete sich wieder den Gesprächspartnern. Ferrante ließ ebenfalls den Wein in seinem Pokal kreisen. “Die Bande unserer Familie wurden leider erst während des vergangenen Krieges geknüpft, als wir beide gemeinsam dem Horas dienten. Daraus ergaben sich viele Momente, in denen man zusammen etliche Hindernisse und ausweglose Lagen überwinden konnte. Näher ausführen möchte ich dies nicht, da es doch dann ein unpassendes Thema für diesen Abend ist. Mit Verlaub würde ich Euch ebenfalls eine Frage stellen, wenn Ihr erlaubt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Horas erwähnt wurde, horchte Icaro kurz auf überließ das Gespräch aber weiterhin seiner Frau. Sein Mißtrauen war geweckt und er lauschte jetzt jedem gesprochenen Wort umso deutlicher. Seine Frau lächelte ihren Gegenüber an. “Ihr weicht mir mit einer Frage aus, Signor Ferrante.” Spielerisch tadelnd schüttelte sie den Kopf. “Aber gut, stellt mir eure Frage und lasst uns sehen, ob es mir genehm ist, Rede und Antwort zu stehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Vielen Dank, Signora. Anscheinend habe ich nun Eure Aufmerksamkeit gewonnen, Signor Icaro.”, bemerkte leicht amüsiert Ferrante, der das Spiel der Familien aus Vinsalt nur allzu gut kannte, “Aufmerksamkeit wie Misstrauen wie mir scheint. Verzeiht, wenn ich Euch einen Anlass gegeben haben.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferrante ließ wieder den Wein in seinem Pokal kreisen: “Mit Verlaub halte ich meine Frage doch lieber zurück. Ich werde diese ohnehin von anderer Stelle beantwortet bekommen und möchte Euch nicht mit einem schwerfälligen Gespräch zur Last fallen, Signora.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Folnor, der in den hiesigen Spielen der Adligen nie sonderlich Interesse hatte oder Talent dazu vorwies, spürte eine gewisse Gefahr, die von den beiden Gesprächspartnern ausging. “Adlige durch und durch. Würde ich dieses Kokettieren nicht allgemein verachten, würde ich die ya Pirras bewundern. Immerhin bringen diese etwas Klasse in die recht bescheidene Gesellschaft.”, dachte sich der Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn ihr die Frage nicht stellt, kann man auch nicht wissen, in welche Richtung sich dieses Gespräch begeben wird.” Mireia nahm einen Schluck Wein, bevor sie weiter sprach. “Aber nun gut, wenn ihr nicht mit der Sprache rausrücken wollt, kann ich Euch auch nicht dazu zwingen.” Wieder winkte sie einen anderen Bediensteten mit einem Tablett Canapés zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nicht mit der Sprache rausrücken wollt… Wie galant formuliert, Signora.”, lachte Ferrante herzhaft auf, “Welch Erfrischung.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ya Pirras und den di Cerranos gesellte sich ein junger Mann, der an seiner dunkelgrünen Weste eine Fasanenspange befestigt hatte. Es war Timor d&#039;Antara, der Sohn der Gastgeber und anders als sein Vater, teilt er die Adelsfreundlichkeit seines Onkels Orelian. Er verbeugte sich höflich und grinste freundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Werte Signora, werte Signori (er blickte jedem kurz in die Augen). Ich hoffe sehr, dass das Fest Euren Erwartungen entspricht?” Er zauberte ein entwaffnendes Lächeln in sein Gesicht, sodass auch der immer vorhandene Gram der ya Pirras kurzzeitig aus dem Gesicht wich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur sehr kurz und Icaro setzte wieder seine stoische Miene auf, als er dem jungen d&#039;Antara antwortete. “Ah, Signor Timor, oder wollt ihr eher Secretario genannt werden? Das Fest ist, wie soll ich sagen, ja…..recht zufriedenstellend. Die Canapés sind etwas gewöhnungsbedürftig,  was aber wohl an dem aranischen Einflüssen Eurer Küche liegen wird, sind unsere Gaumen doch eher maritime Freuden gewöhnt. Aber sagt, können wir Euch in irgendeiner Form weiterhelfen? Meine Frau war gerade damit beschäftigt, dem  werten Signor Ferrante tiefgründige Geheimnisse zu entlocken.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hatte sich in der Zwischenzeit für ein Canapé entschieden und biss genussvoll hinein,  ihren Mann dabei nicht aus den Augen lassend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferrante und Folnor mussten schmunzeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signor Timor neigte leicht den Kopf, wobei die Fasanenspange an seiner dunkelgrünen Weste im warmen Licht der Festsäle aufschimmerte. Sein Lächeln blieb offen und gewinnend, frei von jeder Spur gekränkter Eitelkeit über die kleine Stichelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah, ich danke Euch, Signor ya Pirras — und &#039;&#039;Signor Timor&#039;&#039; genügt mir vollkommen.“Er hob beschwichtigend die Hand, als wolle er jede Förmlichkeit sanft beiseiteschieben.„Ein Secretario bin ich heute ganz gewiss nicht. Lediglich der Sohn des Hauses… und als solcher liegt mir daran, dass es unseren erlauchten Gästen an nichts mangelt.“Sein Blick glitt mit höflicher Aufmerksamkeit zwischen den Anwesenden umher, blieb einen Herzschlag länger bei der Signora, die gerade das Canapé kostete. „Was die Küche betrifft, so hoffe ich, dass Ihr uns die kleinen aranischen… Experimente nachseht. Mein Vater ist der Überzeugung, dass neue Gewürze den Geist ebenso öffnen wie neue Gedanken.“Ein kaum merkliches, charmantes Schmunzeln huschte über sein Gesicht. „Doch sorgt Euch nicht — für maritime Freuden ist ebenfalls gesorgt. Ich werde persönlich veranlassen, dass Euch noch einige vertrautere Köstlichkeiten gereicht werden.“Er trat einen halben Schritt näher, die Stimme nun etwas wärmer, beinahe vertraulich:„In Wahrheit wollte ich mich nur erkundigen, ob das Fest Euren Erwartungen entspricht… und ob Ihr Euch in unserem Hause wohlfühlt. Eure Zufriedenheit ehrt uns mehr als jedes Lob für Dekor oder Musik.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verbeugte er sich erneut — nicht tief, sondern genau so weit, dass Respekt und jugendlicher Charme sich die Waage hielten — und schenkte der Gesellschaft abermals jenes entwaffnende Lächeln, das selbst verhärtete Mienen für einen Moment zu lösen vermochte und verschwand wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch sehr erfrischend, dieser Timor d’Antara.”, lachte Ferrante auf und gestattete sich einen Schluck aus seinem Pokal, “Ach wie ich den Zeiten nachtrauere als man an Adlige nicht so einfach herantreten durfte.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich denke, mit unserem Erscheinen hier, haben wir uns den Gepflogenheiten der Gastgeber wohl genug angepasst.” Icaro räusperte sich kurz. “Aber genug der Spielchen, Signor Ferrante. Es wird einen Grund haben, weswegen ihr Euch zu uns gesellt habt um den Stand außen vor zu lassen. Stellt schon Eure Frage und hört auf, wie eine Welle am Strand zu brechen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferrantes Miene wurde ernst. Seinen halbvollen Pokal stellte er auf das Tablett eines der Diener. “Wohl wahr, Signor Icaro. Wenn Ihr mich schon so direkt fragt…”, sprach Ferrante und wurde von Folnor unterbrochen. “Werter Vetter, ich muss Euch kurz unterbrechen &#039;&#039;- Ferrante schaute überrascht aber stimmte nickend zu -&#039;&#039; . Nun zu Euch, Signor Icaro. Ja, bei Gesprächen mit meinem Vetter Ferrante braucht man Geduld und starke Nerven, jedoch ist er ein Mann, der jederzeit beim Wort zu nehmen ist und notfalls für seine Kameraden durch das ganze Reich reitet. Wir haben das Gespräch mit Euch gesucht, weil wir Eure Familie aus der Ferne zu schätzen gelernt haben und Vertreter einer praiosgefälligen Ordnung gerne auch beistehen. Darum wollten wir Euch unseren Respekt erweisen.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Icaro ließ Folnors Worte wirken. “Nun, dies sind ungewohnte Worte für jemanden von außerhalb und müssen wir beide auch zugestehen, dass die Familie di Cerrano noch nicht in unser Blickfeld gerückt ist, was wohl auch an mangelnden Kontakten in Vinsalt um Umgebung liegen mag. Da auch Euch anscheinend an einer praiosgefälligen Ordnung liegt, sagt in welchen Professionen dient Eure Familie dem König der Götter? In der Justicia, in einem Orden oder gar der Kirche selbst?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Unsere Familie ist seit langem im Heilig-Blut-Orden vertreten und nutzt jede Gelegenheit, um Gemeinden oder Wehranlagen die Einrichtung eines Horasschreins zu ermöglichen. Denn der Horas selbst führte uns in eine praiosgefällige Ordnung und darum sollte man ihn besonders würdigen. Durch unser Erbe aus bosparanischen Zeiten bringt unsere Familie zudem auch Rechtsgelehrte hervor. Ein paar von ihnen dienen dem Reich bereits im Justizwesen. Uns verwundert es überhaupt nicht, dass Eure Familie die unsere noch nicht kennt. Eure Geschäfte in dieser Stadt sowie in der Coverna selbst nehmen viel Zeit in Anspruch.”, lächelte Ferrante seinem Gegenüber und Folnor nahm den seltenen Moment wahr, in dem sein Vetter mit Autorität gepaart mit Charme auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder machte Icaro eine kleine Pause, bevor er antwortete. “Nun, das Feld der Justicia ist auch meine Profession. Vielleicht ergibt sich ja eines Tages die Möglichkeit, einem Mitglied Eurer werten Familie vor Gericht gegenüberzustehen. Ich muß zugeben, diese Vorstellung würde mich sehr reizen.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Dies wäre auf jeden Fall interessant! Jedoch bevor wir im Gerichtssaal die Klingen kreuzen, würde sich unsere Familie sehr freuen, Eure in Valbeno zu exquisiten Wein empfangen zu dürfen. Seid versichert, dass dieser all die … bescheidenen Getränke von Haus d&#039;Antara in den Schatten stellt. Ein, zwei Erstausgaben aus dem Bereich Recht würde auch auf Euch warten, sofern Ihr interessiert seid.”, entgegnete Ferrante in seiner üblichen Seelenruhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir werden Eure Einladung an meinen Herrn Vater weiterleiten und Euch eine Antwort zukommen lassen. Wie lange seid ihr noch in Efferdas und wo seid ihr abgestiegen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Gastgeber ihre Gespräche mit den Rizzi und Gerber beendet hatten, begab sich Sybilla zu ihrem Mann und sah ihm überdeutlich seine frohe Stimmung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Du wirkst überglücklich, mein Lieber.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Aber ja, endlich können wir anfangen. Mir kribbelt es bereits in den Fingerspitzen. Nach dem heutigen Abend werden wir ein gut gefülltes Auftragsbuch haben “, erklärte er erfreut und mit großem Optimismus in der Stimme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gespräch mit Familie Gezetti&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide sahen, dass Lucian und Lamea Gezetti sowie Sherieth sunya Fatimeh auf sie zu steuerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauen begrüßten sich erneut mit einer leichten Umarmung und begannen ihren Plausch vom Eingangsbereich fortzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm währenddessen Lucians Gratulationswünsche entgegen und sie stießen mit ihren Gläsern an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Nachdem unsere Frauen uns wieder verstoßen haben, haben wir vielleicht die Möglichkeit über Geschäftliches zu sprechen. Ihr habt  in Eurem Brief angedeutet, dass Euer Seidenhandel möglicherweise einen Seeweg aufbauen möchte”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio bemerkte plötzlich, dass das Gespräch der Frauen elegant ausklang und sie sich nun interessiert dem Gespräch zwischen ihm und Lucian zu wandten. Mit einer einladenden Geste und einem freundlichen Lächeln begrüßte er die weiteren Gesprächsteilnehmer, ehe er ernst wurde. ,, Wie kann ich Euch behilflich sein, meine Freunde?”, die Frage war sowohl nochmal an Lucian und Sherieth gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalia, Clarizia und Linara blickten etwas missmutig in Richtung der Tanzfläche, zwar spielte die Gruppe Musiker schon eine Weile, aber bislang hatte sich noch niemand auf die Tanzfläche verirrt. Amalia blickte ihren Vater auffordernd an: “Oh nein, mein liebes Töchterchen, für derlei Albernheiten bin ich noch lange nicht betrunken genug.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia lachte ihren Gemahl an: “Früher hast du gerne und gut getanzt!” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Energisch schüttelte der Kapitän das Haupt. “Da musst du mich mit jemandem verwechseln.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicandra stand abseits der anderen, während sich Vullo unter die Leute gemischt hatte und gerade versuchte einer Gruppe Frauen den Unterschied zwischen einer Nessel- und einer Palmviper zu erklären und Praiem der gerade von Laure davon abgehalten wurde, sich lautstark über die Zustände im Miseria aufzuregen, sah sie sich um und genoss unter den anwesenden Herrschaften zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gespräch mit Familie di Solano&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Nicandra noch in Gedanken verweilte ,trat der Gastgeber lächelnd an sie heran und bot ihr ein Glas Wein an. ,,Oh, verzeiht, dass ich Euch aus Euren Gedanken reiße, Signora, doch darf ich Euch auf ein Glas Wein einladen? Senator Silem scheint im Umfang seiner Verantwortungsvollen Aufgaben heute Abend verhindert zu sein. Bitte richtet ihm unsere Grüße aus und die Einladung eines gemeinsamen Familienessen&amp;quot;. Seine charismatische Ausstrahlung duldete keine Absage und damit erhob er das Glas zum Prost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verzeiht, die anderen di Solanos, wären auch gerne erschienen, jedoch sind sie verhindert. Besonders meine Tochter hatte sich gefreut, aber sie sucht nach einer Sekundärausbildung. Alleine Staats- und Fechtkunst, macht noch keine Frau von Welt, sagt sie immer. Sie will auch den Handel meistern. So ist die Jugend nunmal.“ schloss sie mit einem Seufzen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ah, wenn Eure Tochter die Kunst des Handels und Kontoristik erlernen möchte, Signora. Dann würden wir ihr mit Freude eine Lehre dazu anbieten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich danke für das Angebot, ich bin mir sicher, dass sie hocherfreut sein wird, von einer Familie mit Verbindungen zum Mondkontor zu lernen. Ich denke, ich kann für sie sprechen, in der Annahme der Lehre. Jedoch, würde ich wohl wissen wollen, was die genaue Gegenleistung für ein so schönes Angebot ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm eine ernste Miene an, ehe er antwortete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Aufrichtigkeit. Zuverlässigkeit. Fleiß. In der Lehre. Doch das allein werdet Ihr als Antwort bestimmt nicht durchgehen lassen, Signora. Meine Schwester Viana, Geweihte der gütigen Göttin, hilft im Stadtteil Miseria, wo sie nur kann. Dazu würde sie Euch und dem Signor Senator gerne Ihre Aufwartung machen. Ich hoffe, Ihr seid damit einverstanden, Euch mit Viana zu treffen?”, der Schiffsbauer verneigte sich höflich. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Alte Werft, neuer Glanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Alte_Werft,_neuer_Glanz/Das_Eintreffen_der_G%C3%A4ste&amp;diff=1282313</id>
		<title>Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz/Das Eintreffen der Gäste</title>
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		<updated>2026-04-12T06:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Eintreffen der Gäste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Eröffnungsabend gingen zahlreiche Einladungen an die Familien in Efferdas und entfernten Freunden der Familie d’Antara voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne neigt sich dem Untergang zu und hüllt das Gelände der ehemaligen Werft Slin in ein warmes, romantisches Licht. An den offenen Eingangstoren des Werftgeländes das, wie sich für die geladenen Gäste schnell herausstellt, nicht wiederzuerkennen ist. Vor den eisernen Rosenranken, die das Torgitter bilden, standen zwei Gardisten der Palmyramischen Wache, der Hausgarde der d’Antaras. Diese ließen bereits durch ihre tulamidische Tuchrüstung erkennen, dass nun östlichere Züge durch die neue Werftfamilie nach Efferdas gekommen sind. Am Eingang stehen an einem Stehpult die  Hausherrschaften Sybilla und Phelizzio d’Antara, um ihre Gäste zu Beginn persönlich willkommen zu heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem gepflasterten Platz im Eingangsbereich steht ein großer Orangenbaum, der die Mitte zwischen den Verwaltungsgebäuden einnimmt und auch das Zentrum der Feierlichkeiten bildet. Zum Orangenbaum laufend hängen orangene Stofflampions, die dem Gelände eine warme und einladene Atmospäre geben. Vereinzelte gedeckte Tische erwarteten bald aufgetischt zu werden, jedoch ein Tisch mit Getränken stand bereits mit einem Diener bereit, den Wünschen der Gäste zu entsprechen. Auf gedeckten Fässern standen prächtige Holzmodelle von Schiffen verschiedener Klassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie Gerber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut gelaunt bestieg das gerbersche Quintett, bestehend aus [[Quenia Gerber]], ihrem Gemahl [[Gwyn Cynwal]], deren Tochter [[Amalia Gerber]] sowie den Zwillingsschwestern [[Clarizia Gerber]] und [[Linara Gerber]], Cousinen Quenias, die vierspännige Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Meine Praiosscheibe, muss es wirklich so opulent sein? Es ist bei dem herrlichen Wetter doch ein schöner Spaziergang runter in den Hafen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem herbener Kapitän war anzumerken, dass er sich weder in der noblen Robe, noch in Begleitung vierer äußerst schönen und nach der neuesten Mode aus Belhanka gekleideten Damen und schon gar nicht in der Kutsche, welche von vier Kaltblütern gezogen wurde besonders wohl fühlte. Er hatte bereits versucht sich um die Veranstaltung zu drücken, mit dem freundlichen Verweis, dass ja wohl eher Kilian Gerber daran teilnehmen sollte, schließlich sei dieser die zweite Hälfte der familiären Führung. Doch Quenia hatte ihn lediglich geküsst und gesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich möchte aber lieber meinen Ehemann an meiner Seite haben als meinen Cousin!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn hatte daraufhin beschlossen, die Sache gut sein zu lassen, bevor Quenia wieder mit der Unterstellung kam, er würde eh lieber Zeit mit seiner Mannschaft und speziell mit seiner Steuerfrau verbringen als mit seiner Gemahlin. So rumpelten die Fünf also in der in gerbergrün gestrichenen und mit goldenen Ornamenten verzierten Kutsche gen Hafen. Man hielt direkt vor den weit geöffneten, mit Rosenranken verzierten Eingangstoren. Gwyn raunte seiner Tochter zu: “Hast du die rosigen Tore geschmiedet!” Was mit einer herausgestreckten Zunge und einem kräftigen Boxer gegen den Oberarm beantwortet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Is jetzt aber nich sehr damenhaft Signora Mechanika!” lachte der stolze Vater. Endlich waren alle Damen aus der Kutsche ausgestiegen, hatten ihre Kleider wieder glatt gestrichen und man konnte sich endlich zum Ort des Geschehens begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia und Gwyn vorneweg und die drei jungen Schönheiten hinterher ging es an den Wachen vorbei zu einem Stehpult am Eingang, an dem ein Herr und eine Dame standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Efferd zum Gruße, ich bin Quenia Gerber!” Mit sehr selbstbewusstem Lächeln blickte sie von der Dame zu dem Herrn. Aus dem Augenwinkel fiel ihr allerdings auf, dass es sehr ruhig auf dem Gelände war. Konnte es wirklich möglich sein, dass sie die ersten Gäste waren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene Herr, der in einer edlen braunen Gewandung mit dunkelgrüner Schärpe gekleidet war, neigte höflich den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Travia zum Gruße, an Sie alle. Es ist eine Ehre wie Freude, die bodenständige und ehrbare Familie Gerber kennenlernen! Gestattet Ihr? Phelizzio d&#039;Antara und dies ist meine Frau Sybilla.’’ Die in einem Horasisch-Tulamidischen Kleid gekleidete Aranierin verbeugte sich höflich und grüßte lächelnd. Man hörte bei ihr einen schwachen, aber wohlklingenden Akzent heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ihr genießt die Ehre, unsere ersten Gäste des heutigen Abend zu sein, doch bitte gewinnt bereits einen ersten Eindruck und erfrischt Euch mit angenehmen Getränken”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia lächelte: “Die Freude ist ganz auf unserer Seite” Die routinierte Geschäftsfrau stellte kurz ihre Begleitung vor, ehe sie weitersprach. “Es ist gut, dass die Lücke, die der Fortgang der Familie Slin hinterlassen hat, nun wieder geschlossen wird. Was ist die Kauffahrerstadt in der Coverna ohne einen eigenen Schiffsbauer?” Gwyn nickte zustimmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Versteht es nicht falsch, Signor Aerelaos Lysandros und seine Familie bauen solide Schiffe, aber wir bevorzugen doch reine Segelschiffe. Zu viel Besatzung durch die Ruderer. Kostet wertvollen Frachtraum!” Der Hüne ließ seinen Blick über das Anwesen schweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Aber, aber, Signor Gwyn. Die Werft Lysandros baut ebenfalls exzellente Schiffe, andere Bautypen als die Meinigen. Wenn es Euch gefällt, auf der gesamten Feierfläche befinden sich Schiffsmodelle, die in meiner Werft gebaut werden können. Dazu findet ihr auch auf Pergamente weitere Informationen, doch ich werde alsbald zu Euch stoßen, um persönlich näheres zu den Schiffen erklären zu können”, lud Phelizzio lächelnd ein, ,,Doch ich sehe es treffen gerade weitere Gäste ein, wenn Ihr entschuldigt? Genießt derweilen den neuen Glanz dieser Werft!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verständnisvoll nickte man und räumte den Platz für die neuen Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Familie Gerber trafen bisweilen neue Gäste ein, die erwarteten, persönlich von den Gastgebern begrüßt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie di Asuriol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Gästen war eine kleine Gruppe, an deren Spitze zwei Personen sehr unterschiedlichen Alters schritten. Ein junger Mann mit lose über die Schulter geworfenen Mantel ging gemessenen Schrittes an der Seite einer rüstigen, wenn auch etwas gebeugten alten Dame in orangefarbenem Ordenshabit. Von Weitem war bereits herauszuhören, dass letztere sich über etwas zu echauffieren schien. Aus kürzerer Distanz war eindeutig verständlich, dass ihr das Erscheinungsbild ihres Begleiters nicht dem Anlass entsprechend erschien. Als sie das Tor erreichten, verstummte die Ältere jedoch augenblicklich und schien sich äußerlich wie innerlich zu zügeln. Der vorderste der Gefolgsleute entrollte das Banner, das bisher auf eine kurze Stange gerollt transportiert worden war, sodass die kleine Gruppe das Tor unter dem Kelch und Herdfeuer der di Asuriol durchschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die eintreffenden Gäste in Sichtweite der Eheleute d&#039;Antara kamen, nahmen beide sichtlich Haltung an und verbeugten sich vor [[Tilliane di Asuriol]] und [[Athaon di Asuriol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Travia zum Gruße, werte Signora ,werter Signore. Es ist uns eine große Freude, Euch in unserer Werft willkommen zu heißen! Darf ich mich bescheiden vorstellen, Phelizzio d&#039;Antara und dies ist meine Gattin Sybilla (diese neigte lächelnd den Kopf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Athaon di Asuriol erwiderte den Gruß der Gastgeber mit einem angedeuteten Kratzfuß, während die ältere Geweihte das Haupt neigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Travia zum Gruße”, erwiderte letztere die Begrüßung. “Ich möchte Euch im Namen der di Asuriol herzlich für die Gastfreundschaft danken. Ich bin Hohe Schwester Tilliane di Asuriol. Phelizzio neigte respektvoll den Kopf und auch Sybilla senkte ihr Haupt. Mit mir gereist ist mein junger Neffe Athaon di Asuriol, der dafür Sorge tragen wird, dass meine alten Beine an diesem Abend nicht straucheln.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss ergriff der jüngere di Asuriol das Wort: “Außerdem möchten wir euch ein Präsent überreichen, welches den Seeweg nach Efferdas gefunden hat.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem überschaubaren Gefolge der di Asuriol lösten sich zwei Träger heraus, um eine hölzerne Kiste vor den Gastgebern abzustellen und zu öffnen. “Bitte akzeptiert als Gastgeschenk dieses Dutzend, und damit einige der letzten Flaschen des Excellentia aus der Ernte des Jahres ‘39 entgegen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausherren waren sichtlich geschmeichelt von diesem Geschenk. ,,Euer Ehrwürden und werter Signor. Im Namen unseres Hauses möchten wir auch ganz herzlich für dieses edle Geschenk danken! Und ferner noch, dass Ihr diese weite Reise auf Euch genommen habt. Wir hoffen diese war angenehm”, dankte Phelizzio und lud mit einer Geste einzutreten. ,,Bitte fühlt Euch wie Zuhause, es stehen Erfrischungen bereit und auch mehrere Modelle zeigen die Schiffstypen, die in dieser Werft gebaut werden können. Seht Euch doch gerne um, sobald wir allen eintreffenden Gästen unsere Aufwartung gemacht haben, werden wir uns freuen mit Euch nähere Worte auszutauschen”, die beiden verneigten sich erneut und lächelten warmherzig der Priorin sowie ihrem Neffen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir freuen uns, dass unser Präsent Euren Geschmack trifft”, antwortete Tilliane. “Unsere Anreise gestaltete sich glücklicherweise sehr bequem. Ab Pertakis war es uns möglich, zu Wasser zu reisen, sodass wir von der langen Küstenstraße verschont geblieben sind.” Bei diesen Worten senkte Athaon den Kopf, um das Grinsen zu verbergen, das sich wider seinem Willen auf sein Gesicht gestohlen hatte. Als er die Gastgeber wieder anblickte, hatte er den kurzzeitigen Kontrollverlust jedoch vollständig überwunden. “Wir würden uns freuen, das Repertoire eurer Werft bewundern zu dürfen. Jene Baumuster, welche dem Handel und Warentransporten dienen, sind für die di Asuriol natürlich von besonderem Interesse.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia lächelte Gwyn an: “Der gute Signor Phelizzio klingt ja fast, als wollte er dir die Schiffe der Lysandros ans Herz legen.” Auch seine Tochter mischte sich breit grinsend in das Gespräch ihrer Eltern: “Aber immerhin weißt du jetzt, dass die Zyklopäer andere Schiffe bauen als die Liebfelder.” Der Hüne seufzte: “Wofür werde ich nur mit euch beiden bestraft? Aber lasst uns die Schiffsmodelle betrachten, auf deren Bau sich unser Gastgeber versteht, vielleicht ist ja was darunter, was mir neu ist.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quintett flanierte gut gelaunt über den Hof und gemeinsam betrachtete man die ausgestellten Modelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diener kam mit Getränken vorbei, so dass man sich gut versorgt fühlte und sich mit heiterer Plauderei die Zeit vertrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenia war gespannt welche efferdische Familie sich wohl noch die Ehre geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Haus ya Pirras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prunkkutsche der ya Pirras rollte über das Pflaster des Weges in Richtung Hafen. In ihr saßen [[Icaro ya Pirras]] und seine Frau [[Mireia ya Papilio]]. Missmutig schaute diese ihren Mann an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das erste Mal, das erste Mal nach meiner Niederkunft verlasse ich den Palazzo um etwas Abwechslung zu haben und wo bringst du mich hin? In den Hafen. Zu einer Werft.” Icaro blickte hinaus, als er ihr antwortete. “Es dient einzig und allein repräsentativen Zwecken. Nicht mehr und nicht weniger.” “Und warum macht dein Vater es nicht selber?” “Er hatte schon das Vergnügen mit den d´Antara und ihm ist nicht nach einer Wiederholung. Trotzdem sollte unser Haus sich nicht die Blöße eines Nichterscheinens geben.” “Hm.”, war die einzige Antwort Mireias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kutsche näherte sich dem Hafen. Dort war nach dem Beben noch nicht alles wieder aufgebaut worden und das Bild war geprägt von Baustellen und Ruinen. Die ehemalige Werft Slin wurde besonders schwer getroffen. Ein Teil der Werft verschwand in Efferds Tiefen, aber nun erstrahlte sie, soweit es möglich war, wieder im alten Glanz und wirkte doch anders. Die Kutsche hielt und der Kutscher öffnete die Tür, um die Herrschaften aussteigen zu lassen. Icaro verließ zuerst das Gefährt. Er trug ein dunkles Seidenhemd mit einer Brokatweste, dazu eine passende Pluderhose in der gleichen Farbe sowie feste Stiefel. Auf seinem Haupt saß ein Barett. Galant hielt er seiner Frau die Hand hin, um ihr beim Ausstieg zu helfen. Sie trug ein Seidenkleid ebenfalls in dunklen Tönen und hatte sich zusätzlich für einen Umhang zum Schutz vor der Witterung entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mireia lächelte dankbar und blickte sich um. “Schau an. Die Gerbers sind schon hier.”, bemerkte sie abschätzend und deutete auf die vierspännige Kutsche. Langsam und mit deutlichen Misstrauen begaben sich beide zum Eingangstor, welches von den tulamidisch aussehenden Wachen flankiert wurde. Sie passierten es beide, und näherten sich einem Stehpult, wo sie anscheinend schon erwartet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am Pult stehenden Hausherren warfen sich einen kurzen wie flüchtigen Blick zu, als sie die Ankömmlinge bemerkten. Sybilla fuhr mit einem ernsten Blick ihren Gatten an, sich von etwaigen Provokationen dieser Familie nicht aufregen zu lassen. Phelizzio nickte verstehend ehe sie die ya Pirras begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ah, werte Signora und werter Signor ya Pirras (Phelizzio neigte knapp den Kopf, doch zu mehr Huldigung würde er sich nicht hinreißen lassen). Dürfen wir Euch herzlich begrüßen in unserer Werft? Es ist uns eine Ehre wie Freude den Sohn von Seiner Wohlgeboren Valerio ya Pirras und seine wunderschöne Frau Mireia als unsere Gäste zu empfangen. Eurem hohem Herrn Vater richtet bitte unsere Genesungswünsche aus, da er unpässlich zu sein scheint. (Beide d’Antaras neigten höflich aber nicht unterwürfig den Kopf). Gestattet Ihr? Phelizzio d’Antara und dies ist meine Frau Sybilla”. Diese ergriff als nächstes das Wort. ,,Wir beiden möchten zudem zur Geburt Filyinors Euch unseren herzlichen Glückwunsch aussprechen. Mögen die Zwölf ihn behüten!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerio begrüßte die Gastgeber mit einem Nicken. “Dem Herrn des Lichtes und seinen göttlichen Geschwistern zum Gruße. Habt Dank für Eure Genesungswünsche und ja, meine werten Eltern sind leider unpässlich und lassen sich entschuldigen. Sie richten ihr Bedauern aus, nicht persönlich anwesend sein zu können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Wir hoffen beide natürlich nichts ernsthaftes”, hoffte Phelizzio, aber er unterließ es allerdings weiter nachzufragen. ,,Nun denn. Es stehen Erfrischungen bereit und nach den persönlichen Begrüßungen werden wir bestimmt wieder das Gespräch aufnehmen können, werter Signor”. Er nickte freundlich der Gemahlin von Icaro ya Pirras zu und wandte sich bereits den nächsten eintreffenden Gästen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Lächeln hakte sich Mireia bei ihrem Gatten ein. “Habt Dank Signora und Signor d’Antara. Auch für die Glückwünsche zur Geburt.” Sanft zog sie Valerio zur Seite um sich dann den anderen Gästen zuzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clarizia, Linara und Quenia scherzten gerade über eine Begebenheit mit den Kindern Linaras, als Quenias Blick plötzlich ernst wurde. Die Blicke der anderen beiden Frauen folgten dem Blick ihrer Cousine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Oh, der elitäre Adel gibt sich die Ehre!” murrte Linara und wandte den Blick wieder ab. Auch die anderen beiden Frauen richteten ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihr Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwyn und seine Tochter standen etwas abseits vor einem Schiffsmodell und Amalia erläuterte ihrem Vater einige ihrer Überlegungen zur Bewaffnung der Laille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiden hatten die Neuankömmlinge noch nicht bemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie Rizzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der letzten fuhr eine schwarze Ferrara-Eisenherr vor, die von vier schwarzen Pferden gezogen wurde und einzig die orange und goldenen Vorhänge hinter den Scheiben der Fahrgastkabine spendeten einen Farbklecks auf dem sonst sehr monotonem Erscheinungsbild des edlen Gefährts. Lange sollte es nach Ankunft auch nicht dauern, da verließen zwei Personen die Kutsche. Der erste, ein eleganter und charmanter Mann in einer orangenen Steppweste, die mit goldenen Gänsen bestickt war, die zweite eine alte Dame in einem langen orangenen Kleid und mit kunstvoll hochgestecktem, dunkelgrauem Haar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Traviana Rizzi]] war interessiert daran gewesen, die Familie d´Antara kennen zu lernen, wurde doch vor Kurzem eine ihrer Enkelinnen mit dem Hauserben verlobt. Als sie von der Einladung hörte, war es der alten Matriarchin der Rizzis demnach ein besonderes Bedürfnis dieser persönlich und im Beisein ihres Sohnes [[Travileas Rizzi]] nachzukommen, der das Bündnis zu der jungen und aufstrebenden Familie geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert blickte sich Traviana am Werftgelände um, darauf wartend, dass man ihre Ankunft bemerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palmyramische Wache nahm sofort Haltung an, als sich ihr Ehrenkaplan näherte, und Phelizzio kam, als er Travileas Rizzi erkannte, diesem einige Schritte entgegen und begrüßte ihn freudestrahlend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Euer Ehrwürden. Travia zum Gruße! Es ist schön Euch wieder zu sehen! (er verneigte sich kurz und beide Männer gaben sich die Hand. Auch Sybilla kam hinzu und begrüße mit einem Lächeln die Rizzi). Die d’Antaras neigten höflich vor Traviana den Kopf und begrüßten sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Werte Signora, Travia auch Euch zum Gruße. Mein Name ist Phelizzio d’Antara und dies ist meine Frau Sybilla. Bitte seid herzlich willkommen auf dieser Feier und wir danken Euch, dass Ihr die Reise auf Euch genommen habt und [[Timor d&#039;Antara|Timor]] und [[Travienne Rizzi|Travienne]] erlaubt habt, einander schreiben zu dürfen. Ich schulde Euch den Dank eines Vaters eines verliebten Sohnes”. Die beiden Männer schmunzelten. ,,Doch, bitte, entschuldigt uns, Euer Ehrwürden und werte Signora. Unser Pflichten als Gastgeber rufen wieder, denn es müssen noch weitere eintreffende Gäste begrüßt werden”, Phelizzio lächelte entschuldigend und mit einer Geste lud er beide Gäste der Familie Rizzi ein, einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mireia nahm einen kleinen Schluck von dem Rotwein, den sie einem Diener von seinem Tablett genommen hatte. “Schau es dir an mein Lieber. Das ist eine Begrüßung und nicht das Auswendiglernen irgendwelcher Floskeln. So wie es aussieht, haben wir heute auch kirchlichen Beistand. Und dies auch noch von außerhalb, denn die Gesichter der neuen Gäste sind mir unbekannt. Ob es daran liegt, dass die Geweihten der Herrin Travia in Efferdas nicht so zugegen sind?” “Dies kann gut möglich sein.”, erwiderte Icaro. “Aber schau, wer sonst so zugegen ist, außer den Gerbers. Dort sind die della Céret, aber auch sie sind nicht von Belang.” “Übe dich in Geduld mein Lieber. Der Abend ist noch lang. Vielleicht kommen noch interessante Gesprächspartner. Bis dahin geben wir uns mit dem zufrieden, was wir haben. Diese Geweihten von außerhalb sind mit einer Ferrara vorgefahren. Bescheiden für Travia, oder?” Mireias Grinsen wurde breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde sie von den Geschehnissen am Eingangstor abgelenkt. “Weitere fremde Gesichter. Der Abend wird doch amüsanter als gedacht.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie di Cerrano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit vier Reitern erreichten nun auch die Herren von dem fernen Valbeno fast das Werftgelände. An der Spitze zeigte sich [[Ferrante &#039;der Jüngere&#039; di Cerrano]] im Brokatgewand in den Farben des Hauses darüber einen Prunkkürass samt schwarzer Stoffschärpe darüber. In ähnlicher Gewandung nur mit einem Schulterumhang des Heilig-Blut-Ordens ergänzt, begleitete [[Folnor di Cerrano]] seinen Cousin. Skeptisch musterten beide die anderen Ankömmlinge aus der Ferne. Mit einem Lächeln erblickten sie jedoch das Banner der Familie ya Pirras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Einer der wenigen von Stand!”, dachte sich Folnor und vermutete ähnliche Gedanken bei Ferrante. Mit einem Grinsen, dass sich über Ferrantes Gesicht zog als er auch das Banner sah, bestätigte ihn schließlich. Die vier Reiter blickten sich während des Rittes neugierig um. Nicht häufig schritten sie durch die Straßen Efferdas. Dass der heutige Abend vertraute und befreundete Gesichter garantierte, wirkte als Ansporn für diese weite Reise bis ans Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was meint Ihr, Folnor, werden wir heute Abend überrascht werden?”, fragte Ferrante knapp. “Überraschen? Ferrante, ich bitte Euch. Das wird wie das klassische Schauspiel in Vinsalt werden. Nur… etwas provinzieller eben. Keine großen Nachrichten, keine großen Persönlichkeiten und keine große Bedeutung für das Reich”, entgegnete Folnor gähnend. Mit einem kurzen Lacher antwortete Ferrante wortlos. “Ihr zwei!”, rief Folnor zu den beiden Gardisten der eigenen Hauswache, “Reitet voraus und kündigt uns an. Haltet auch die Augen offen. Dies ist eine große Stadt mit vielen Leuten und wenigen Freunden derzeit.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, Herr!”, antwortete einer der beiden Wachen und wies mit einem Handzeichen seinen Kameraden an, ihm zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im würdevollen, leichten Trab kamen die Wachen vor den Cerranos an der Pforte an und wechselten ein paar Worte mit der Palmyramischen Wache, die vor dem Werfteingang mit strengen Blicken ihrem Dienst nachgingen. Als die Adligen aus Valbeno ankamen und von ihren Rössern absetzen, eilten zwei palmyrischen Gardisten herbei und übernahmen die Pferde, wie sie es bereits bei den Renovaten getan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In energischen Schritten preschte Folnor voran. “So, wo ist nun der Herr und Gastgeber des kommenden Schauspiels?”, fragte er sich, während er sich seine Reiterhandschuhe auszog und musternd über das Gelände blickte. Ferrantes Gang schien weniger forsch zu sein als Folnors, dafür aber umso geschmeidig-eleganter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen kam ein mittelalter Mann mit aufrechter Haltung und ernster Miene, in der seine Sehgläser durch den Winkel des Laternenlicht funkelten, entgegen. Noch ehe die beiden Neuankömmlinge das Stehpult mit den Hausherren erreichten. Dieser trug über einem ledernen Brustpanzer eine dunkelgrüne Schärpe und seine soldatische Haltung grenzte ihn zu einigen Anwesenden deutlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ah, die Herren Signori aus dem Aurelat! Seid gegrüßt!”, [[Orelian d&#039;Antara]] schlug seine Faust zur Brust als soldatischer Gruß ehe er einem der Männer standesunüblich aber militärisch akzeptabel die Hand gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folnor zögerte innerlich als er den rondrianischen Gruß unter Soldaten erwiderte, aber fing sich sogleich wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Orelian. Welch Freude.” Beide gaben sich die Hand. Mit einem schelmischen Grinsen zog der Cerrano die Augenbraue hoch “Habt Ihr zugenommen?” Lachend entgegnete d&#039;Antara: “Nur an Weisheit und Humor.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem formelleren Nicken begrüßte auch Ferrante einen der Gastgeber. “Von meinem Cousin, Verian, soll ich Euch die besten Grüße ausrichten. Es lässt sich für den heutigen Abend entschuldigen. Die Amtsgeschäfte als Kronbeamter nehmen ihn gänzlich ein. Auch seine Familie sieht ihn nur selten.”, sprach er freundlich und nickte gelegentlich vorbeigehenden Herrschaften höflich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Die Pflicht hat in allen Bereichen Vorrang. Richtet ihm meine Grüße ebenfalls aus. Mich verwundert es wirklich, dass Ihr Efferdas die Ehre gebt, wo Ihr ja keine Liebe für Hafenstädte offen habt. Doch ich danke Euch dennoch für Euer Beider Kommen (Orelian nickte dankend)”, und wandte sich halb in Richtung des Stehpult an dem sein Bruder Phelizzio und Sybilla gerade mit der Begrüßung einiger weiterer Gäste fertig waren und erwartungsvoll in Richtung der Drei schauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Doch Phelizzio und Sybilla erwarten Euch, es ist mir eine Freude Euch hier zu haben. Wir werden bestimmt später nochmal sprechen können. Doch genießt bis dahin unser schönes Fest, ihr werdet nur wie einige andere Adlige schnell merken, dass wir leider noch keine goldenen Stühle haben. Wir bemühen uns allerdings um Stühle mit Edelsteinen beim nächsten mal. (er lachte kopfschüttelnd). Meine Herren”, er nahm Haltung an, nickte knapp und wandte sich wieder seinen Aufgaben zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Keine Zuneigung für Hafenstädte, was”, fragte Ferrante seinen Cousin und verschränkte die Arme als er sich kurz mit Folnor beriet bevor sie dem eigentlich Gastgeber ihre Aufwartung machen. “Es sind ja nicht die Städte an sich. Nur immer dieser Fischgeruch und der Drang der Bewohner Republiken zu gründen.”, entgegnete Folnor mit einem Grinsen, “Kommt, Ferrante. Begrüßen wir den Hausherrn. Anschließend würde ich gerne mit den ya Pirras ein paar Worte wechseln.”  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Beiden sich vor den Hausherren Phelizzio und Sybilla befanden, verbeugte sich der Schiffsbauer und seine Frau vor den Signori aus dem Aurelat. ,,Seid gegrüßt und Travia sei mit Euch, werte Freunde der Familie !”, Phelizzio lächelte warmherzig. Sybilla schwang ebenfalls in ein freundliches Gesicht um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich beide Familien bereits seit langem kannten und sie zuweilen freundschaftlich miteinander verbunden waren, zeigte man sich den standesüblichen Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Hattet Ihr eine unbeschwerte Reise hierher,werte Signori?”, fragte Sybilla lächelnd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signori bejahten dies und Gastgeber wie Gäste wechselten einige Höflichkeiten, ehe Phelizzio d&#039;Antara mit Gattin sich entschuldigend wieder anderen Gästen zuwandten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie Gezetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Gastgeber sich noch Gästen zur Begrüßung zuwandten, näherte sich ein Trio zu Fuß dem Werftgelände. Erkennbar verspätet und mit dem leicht atemlosen Gang von Menschen, die einen letzten Termin doch nicht so schnell hatten abschließen können wie erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze schritt [[Lucian Gezetti]], dessen dunkles, wie üblich etwas unordentliches Haar vom schnellen Gang noch zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen worden war. Seine dunkelrote Reisekleidung, praktisch geschnitten und strapazierfähig, wie er sie im Tagesgeschäft der Exclusiven Transportationen bevorzugte, wirkte zwischen den festlichen Roben der übrigen Gäste beinahe bescheiden. Nur der schlicht gefasste Siegelring mit dem Gezetti-Wappen wies ihn als Patrizier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihm ging [[Sherieth sunya Fatimeh]], deren violetter Turban mit den goldenen Ornamenten auch bei eiligem Schritt nicht verrutschte. Ihre tiefgrüne Seide hob sich auffällig von den horasischen Moden ab, und ihr blaugrauer Blick glitt mit kühler Aufmerksamkeit über die versammelten Gäste, während sie die Gesichter katalogisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen halben Schritt dahinter folgte [[Lamea Gezetti]], deren schlichtes rot-goldenes Kleid den Familienfarben entsprach und der Veranstaltung angemessener war als die Kleidung ihrer Eltern. Die Sechzehnjährige wirkte, wie so oft, ruhiger als die Situation es verlangte – ihr Blick wanderte zu den ausgestellten Schiffsmodellen, ohne besonderes Interesse erkennen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verzeiht die Verspätung, Signor Phelizzio, Signora Sybilla&amp;quot;, begann Lucian, kaum dass sie das Stehpult erreicht hatten, und neigte den Kopf. &amp;quot;Ein Notar lernt, dass Verträge ihre eigene Zeit beanspruchen. Leider manchmal mehr als vorgesehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Aber, aber, mein Freund, der unvorhersagbare Zeitaufwand bei der Arbeit ist mir nur allzu bekannt, daher habe ich vollstes Verständnis. Es ist schön Euch zu sehen Signor Lucian, wie auch Eure Begleitungen, Travia zum Gruße (er verbeugte sich höflich). ,,Werte Signora, werte Signorina, mein Name ist Phelizzio d&#039;Antara und dies ist meine Frau Sybilla (diese verbeugte sich lächelnd), und begrüßte Sherieth mit einem tulamidischen ,Salâm’ und legte ihre Hand auf Herz. Die Gesellschaft einer weiteren Tulamidin erhellte Sybillas Augen und sogleich begannen die beiden in Einbindung von Lamea einen warmherzigen Plausch auf Tulamidya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachend bewertete der Schiffsbauer den schnellen Zusammenschluss ihrer Frauen und den Ausschluss ihrer Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Wie Ihr seht, Signor Lucian, so schnell wird man beiläufig”, er lachte herzlich und Lucian konnte nicht anders und stimmte mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wartenden und amüsierten Blicke ihrer Männer ließen die drei Frauen ihren Plausch unterbrechen und man einigte sich darauf auf jeden Fall während der Feier nochmal das Wort zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich heiße Euch nochmals herzlich willkommen, bitte genießt unsere Gastfreundschaft. Nachdem wir alle eintreffenden Gäste begrüßt haben, werden wir bestimmt nochmal miteinander sprechen”. Die d&#039;Antaras verbeugten sich und die Gezettis wandten sich der Feier zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie di Solano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Richtung der Anlegestellen kommend, sah man vier Personen kommen. Nicht gehetzt aber im schnellen Gang, kamen sie immer näher an den Hafen, sodass man sie als vier der di Solanos ausmachen konnte. Nebeneinander [[Nicandra di Solano]] in einem für ihre Verhältnisse sehr Horasischem Gewand und ihr Bruder [[Praiem di Solano]], der Tsa-Geweihte wie immer in Bunter zyklopischer Gewandung. Hinter den beiden liefen zwei jüngere. Der eine in Gambeson und Handschuhen hieß [[Laure di Solano]], der andere mit seiner tulamidischen Kleidung und seinen Markanten Verätzungen im Gesicht hieß Vullo di Solano. Bei ihrem Näherkommen, konnte man auch das Gespräch von den jüngeren zweien mithören, die Lautstark redeten. So sprach Laure, rauer Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sollten noch mal nach unserem Labor sehen, pah, jetzt kommen wir zu spät.“ „Hättest du nicht den Kolben umgestoßen, wären wir vor allen anderen da gewesen.“ entgegenete Vullo. Ihre Streiterei wurde von Praiem unterbrochen, „Aufhören, sie will, dass die Herrschaften uns als gleichwertig erachten, das geht mit eurer zankerei nicht.“ als er auf Nicandra verwies. Beide schwiegen, bis sie am Hafengelände angelangt waren, wo sie mit einer Verbeugung die Herren d‘Antara begrüßten. Nicandra zog hinter ihrem Rücken eine Flasche heraus. „Ein Gastgeschenk, ein Trunk der Fingerfertigkeit, aus unserem Labor.“ Womit sie die Flasche in die Hand Phelizzios drückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phelizzio und Sybilla neigten höflich den Kopf und lächelnd begrüßten sie die Familie di Solano.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Travia zum Gruße. Es freut uns sehr, werte Signora und Signores, dass Ihr unserer Einladung gefolgt seid. Wenn ichzunächst vorstellen darf, dies ist meine Frau Sybilla (sie nickte lächelnd). Seid willkommen bei unserer Feier und wir gratulieren Signor Silem zu seiner Wahl zum Senator und wünschen ihm alles Gute und eine kühnen Kopf bei der Verantwortung um unsere Republik. Oh, und nochmal herzlichen Dank für Euer Geschenk!”, er lächelte aufrichtig warmherzig, sodass di Solano unwillig mit lächeln mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es freut mich, eure Bekanntschaft zu machen und es ehrt uns, dass euch unser Geschenk gefällt, es wurde geschaffen, für eine Handwerksgröße wie euch.“ Mit einer Hand Geste, bedeutete sie ihren Familienmitgliedern näher zu kommen. „Dann, wäre es wohl an der Zeit uns vorzustellen. Mein Name ist Nicandra, dies sind mein Sohn Vullo, mein Neffe Laure und mein Bruder Praiem.“ In Einigkeit kam aus den Mündern der Drei ein „Wir sind hocherfreut.“ Mit diesen Worten ging sie und ihre Begleitungen durch das Tor der Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Familie Varducchio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stille in der Kutsche war fast greifbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das rhythmische Knarren der Räder und das gelegentliche Schnauben der Pferde durchbrachen die angespannte Ruhe. [[Silem Varducchio]] saß auf der linken Bank und blickte durch den Vorhang, während sich seine Gedanken immer wieder um die letzten 30 Minuten der Reise drehten. Der Bruch der Achse hatte sie wertvolle Zeit gekostet, und obwohl die Kutscher das Gefährt hastig repariert hatten, waren sie nun deutlich verspätet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner rechten saß [[Rondriacus Varducchio]], das Familienoberhaupt, aufrecht und unbewegt, die Hände ruhig auf dem Stockknauf gefaltet. Ihm gegenüber hatte dessen Schwester Platz genommen: [[Horasianne Varducchio]], Senatorin der Stadt Efferdas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Geschwister hatten seit dem Aufbruch kein einziges Wort miteinander gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stille war nicht die friedliche Art, wie man sie von Reisenden kennt. Sie war schwer, gespannt – wie ein Segel vor dem Sturm. Silem spürte sie mit jeder Minute stärker und konnte sich nicht erinnern, wann ihn eine einfache Kutschfahrt zuletzt derart unruhig gemacht hatte. Da war es auf jedem Schiff viel entspannter zugegangen. Eine gewohnte Sehnsucht umfing ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Kutsche schließlich vor dem Eingangstor der Werft hielt, atmete er beinahe erleichtert auf. Die neue Werftanlage der Familie d’Antara lag im Licht von Laternen und Fackeln. Der Himmel strahlte noch schillernd blau. Banner mit dem Fasanenwappen flatterten im Wind, und aus dem Innenhof klangen Musik, Stimmen und gelegentliches Gelächter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diener trat sofort herbei, verbeugte sich höflich und öffnete die Tür der Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Willkommen, Signori. Signor d’Antara wurde bereits über Eure Ankunft informiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei stiegen aus. Silem nahm einen tiefen Zug der Meeresbrise, Rondriacus strich seine Kleidung glatt, während Horasianne mit ruhiger Würde den Blick über die Anlage schweifen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen und dennoch herzlichen Begrüßung durch den Hausherrn wurden sie unter die Gäste geleitet. Schon bald entdeckten sie vertraute Gesichter zwischen den Gruppen aus Händlern, Schiffsbauern, Offizieren und honorigen Bürgern der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phedro stand mit einem Kelch Wein nahe der Hafenmauer und erzählte über seine letzten Delphinocco-Spiele, während Mythraela sich angeregt mit einigen Kaufleuten unterhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feier war bereits in vollem Gange.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Alte Werft, neuer Glanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<title>Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Briefspielheader|Oberseite={{KW|Efferdas}} [[Briefspiel in Efferdas]] {{KW|Efferdas}}|Av. Datum=Ende 1045 BF|Schauplatz=[[Efferdas]], Werftgelände der [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d’Antara]]|Ird. Datum=Ende 2025 bis Frühjahr 2026|Protagonisten=Mitglieder Familie d’Antara, di Cerrano, Quenia, Amalia, Clarizia, Linara Gerber und Gwyn Cynwal, Athaon und Tilliane di Asuriol, Icaro ya Pirras und Mireia ya Papilio, Travileas und Traviana Rizzi, Lucian Gezetti und Sherieth sunya Fatimeh mit Lamea Gezetti, Nicandra, Praiem, Laure und Vullo di Solano, Varducchio|Autoren={{Bn|Fürst Federkiel}}, {{Bn|YaPirras}}, {{Bn|Gerberstädter}}, {{Bn|Ernie}}, {{Bn|Rizzinger}}, {{Bn:Princeps}}&amp;lt;nowiki&amp;gt;, {{Bn|Vritra]] und &amp;lt;/nowiki&amp;gt;{{Bn|Timm}}|Zyklus=[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Das Eintreffen der Gäste]] ·[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Begrüßungsrede und Gespräche]] ·[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Die Ankündigung und das Stadtgeschenk]] ·[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Der Ausklang und das Zeichen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Briefspiel ,Alte Werft neuer Glanz&#039; thematisiert die Neu-Eröffnung der ehemaligen Werft Slin in Efferdas zur [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]] unter neuer Leitung von [[Phelizzio d&#039;Antara]] und dem Mitwirken seiner Familie. Dazu sind von nah und fern Freunde der Familie sowie Interessierte gekommen, um der Feier beizuwohnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<title>Briefspiel:Alte Werft, neuer Glanz</title>
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		<updated>2026-04-11T05:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Briefspielheader|Oberseite={{KW|Efferdas}} Briefspiel in Efferdas {{KW|Efferdas}}|Av. Datum=Ende 1045 BF|Schauplatz=Efferdas, Werftgelände der Covernischen Schiffswerft d’Antara|Ird. Datum=Ende 2025 bis Frühjahr 2026|Protagonisten=Mitglieder Familie d’Antara, di Cerrano, Quenia, Amalia, Clarizia, Linara Gerber und Gwyn Cynwal, Athaon und Tilliane di Asuriol, Icaro ya Pirras und Mireia ya Papilio, Travileas und Traviana Rizzi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Briefspielheader|Oberseite={{KW|Efferdas}} [[Briefspiel in Efferdas]] {{KW|Efferdas}}|Av. Datum=Ende 1045 BF|Schauplatz=[[Efferdas]], Werftgelände der [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d’Antara]]|Ird. Datum=Ende 2025 bis Frühjahr 2026|Protagonisten=Mitglieder Familie d’Antara, di Cerrano, Quenia, Amalia, Clarizia, Linara Gerber und Gwyn Cynwal, Athaon und Tilliane di Asuriol, Icaro ya Pirras und Mireia ya Papilio, Travileas und Traviana Rizzi, Lucian Gezetti und Sherieth sunya Fatimeh mit Lamea Gezetti, Nicandra, Praiem, Laure und Vullo di Solano, Varducchio|Autoren={{Bn|Fürst Federkiel}}, {{Bn|YaPirras}}, {{Bn|Gerberstädter}}, {{Bn|Ernie}}, {{Bn|Rizzinger}}, {{Bn:Princeps}}&amp;lt;nowiki&amp;gt;, {{Bn|Vritra]] und &amp;lt;/nowiki&amp;gt;{{Bn|Timm}}|Zyklus=[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Übersicht]] · [[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Das Eintreffen der Gäste]] ·[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Begrüßungsrede und Gespräche]] ·[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Die Ankündigung und das Stadtgeschenk]] ·[[Briefspiel:Alte Werft neuer Glanz|Der Ausklang und das Zeichen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Briefspiel ,Alte Werft neuer Glanz&#039; thematisiert die Neu-Eröffnung der ehemaligen Werft Slin in Efferdas zur [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]] unter neuer Leitung von [[Phelizzio d&#039;Antara]] und dem Mitwirken seiner Familie. Dazu sind von nah und fern Freunde der Familie sowie Interessierte gekommen, um der Feier beizuwohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fortsetzung folgt -&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1282017</id>
		<title>Covernische Schiffswerft d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-04-11T05:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der neue Glanz== &lt;br /&gt;
Die Sonne erhellt das Gelände der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Werft Slin&#039;&#039;&#039;, die so nicht wieder zu erkennen ist. Bereits beim Passieren des eisernen Eingangstoren, das statt Eisenstangen metallene Rosenranken besitzt, erahnt man bereits den neuen Lebenshauch dieses Geländes. Auf einem gepflasterten Platz im Eingangsbereich wird man von einem großen Orangenbaum begrüßt, der die Mitte zwischen den Verwaltungsgebäuden einnimmt. Neben eleganten und duftenden Blütenpflanzen, die in Balkonkästen sowie um jedes der Häusern gepflanzt sind, kann man den aranischen Einfluss der [[Familie d&#039;Antara]] auch hören: Im Hof stolziert ein wunderschönes Pfauenpaar, dessen Rufe einen überwältigen. Wie gesagt, ein neuer Lebenshauch hat das Gelände erfasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch neben der repräsentativen Ausstrahlung steht die Werft ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Bauen von erstklassigen Schiffen, in nichts nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau der Covernischen Schiffswerft==  &lt;br /&gt;
[[Datei:Werft Slin.png|framed|Plan der Werft|right]]&lt;br /&gt;
Betritt man das neugebaute Gelände der &#039;&#039;&#039;Covernischen Schiffswerft&#039;&#039;&#039; in [[Efferdas]], liegt wie laut früherem Bauplan zur rechten Hand das &#039;&#039;&#039;Hauptgebäude (1)&#039;&#039;&#039;. Dort führen die Angestellten der Werft genauestens Buch über sämtliche Ausgaben der Werft, denn schließlich werden Schiffe erst bei Auslieferung bezahlt, eine Praxis, die Phelizzio d&#039;Antara fortzusetzen gedenkt. Zusätzlich befindet sich neben dem Hauptgebäude eine &#039;&#039;&#039;kleine Kanzlei des Mada Baseri&#039;&#039;&#039; , dem Sybilla d&#039;Antara einige Zeit als Kontoristin in Belhanka angehörte, ehe sie nun diese neuerrichtete Zweigstelle mit zwei Handelsbeamten gegründet hat. Die Versorgung sowie der Schutz des Mada Basari auf dem Werftgelände unterliegen der Familie d&#039;Antara, die wiederum durch Handelskonzessionen und Kapitalanteilen profitiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westlich des Hauptgebäudes liegt das &#039;&#039;&#039;Lager (2)&#039;&#039;&#039; der Werft. Hier werden die unterschiedlichsten Holzsorten aufbewahrt und getrocknet. Ganze Baumstämme, welche später als Masten dienen werden, sind hier untergebracht, genauso wie ein enormes Seillager, dem die endlosen Schritt Tauwerk eines künftigen Schiffes entspringen. Die Luft dort ist erfüllt von Pinien-, Zedern- und Bosparanienduft, ganz im Gegensatz zu der der &#039;&#039;&#039;Schiffszimmerei (3)&#039;&#039;&#039;, welche oft staubig ist von den unzähligen Sägearbeiten, welche hier Tag für Tag neben hobeln, polieren und wachsen ausgeführt werden. Das ist jedoch immer noch besser als die Gerüche, welche in der kleinen &#039;&#039;&#039;Teersiederei und Schmiede (4)&#039;&#039;&#039; vorherrschen, wo das Dichtungsmaterial der Rümpfe und unter anderem Beschläge und Scharniere gefertigt werden. Auf der &#039;&#039;&#039;Helling (5)&#039;&#039;&#039; werden die großen Schiffe, Karavellen und Karracken gefertigt. Neben der großen Helling befindet sich ebenfalls eine &#039;&#039;&#039;kleine Helling&#039;&#039;&#039; , auf der kleinere Ruderboote und Fischerboote gebaut werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tradition der alten Werft folgend, beginnt der Bau eines Schiffes nicht mit der Kiellegung, sondern mit der Helling selbst. So wird nach jedem erfolgreichen Stapellauf die alte Helling abgebaut und der sandige Boden wieder in seinem Ursprungszustand gebracht. An der &#039;&#039;&#039;Ausrüstungskaje (6)&#039;&#039;&#039; findet der Großteil des Innenausbaus der Schiffe statt. Über einen Kran können kleinere Boote dort auch stapelgehoben werden. Hier werden die Reparaturen an großen Schiffen vorgenommen, während die örtlichen Fischer, so sie die Reparatur nicht selbst vornehmen, an die kleine Pier herangehen. Wenn die Arbeit nachts ruht, sorgen die vier Wachen im &#039;&#039;&#039;Wachhaus (7)&#039;&#039;&#039; mit einigen Wachhunden dafür, dass niemand Unbefugtes die Werft betritt. Als eine persönliche Angewohnheit lädt &#039;&#039;&#039;Phelizzio d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; stets nach jeder Fertigstellung eines Auftrages das gesamte Werftpersonal sowie die komplette zukünftige Mannschaft der Schiffes zu einem Essen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz zur Werft der [[Familie ya Cabazzo]] in [[Belhanka]] ist seit Übernahme der Werft durch Phelizzio d&#039;Antara beendet, da dieser lange Zeit selbst dieser angehörte und bis heute gute Beziehungen zum ehemaligen Arbeitsgeber besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebaute Schiffstypen==&lt;br /&gt;
*[[Karavelle]], verschiedene Untertypen auch möglich&lt;br /&gt;
*[[Kusliker Galeere]] (Galeasse)&lt;br /&gt;
*[[Kutter]]&lt;br /&gt;
*[[Bojer]]&lt;br /&gt;
*Zierboote, verschiedene Kleinstboote für Teichanlagen in (auch in größeren Ausführungen möglich)&lt;br /&gt;
*Hochsee-Karavelle (noch in der Konstruktion), Ansprechpartner [[Phelizzio d&#039;Antara]] für Investitionsverträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot1.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot2.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot3.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zierboote, eine neue Fachsparte==&lt;br /&gt;
Die noch relativ neu angebotene Fachsparte der Baukunst von kleinen Zierbooten bzw. Kleinstbooten geht auf die Initiative von [[Timor d&#039;Antara]] zurück. Dieser möchte durch diese detailreiche wie elegante Feinarbeit auch die vornehmeren Kreise erreichen, die damit ihre Teich- und Brunnenanlagen in Lustschlössern und Palazzos verschönern möchten. Speziell sollen auch Städte im Reich angesprochen werden, die ihren öffentliche Plätze oder Wassergärten ebenfalls einen märchenhaften Unterstrich geben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Efferdischer Schiffbau==&lt;br /&gt;
Aus einem Vortrag von [[Vitello Taladûr Slin]] vor Eleven des [[Hesinde-Tempel Efferdas]], wohl als Vorbereitung für das Sanct Beleman-Collegium für Handelswesen und Nautik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ein Schiff, majestätisch die Wellen durchschneidend, ist nichts ohne einen fähigen Kapitän, nichts ohne eine fähige Mannschaft, doch auch nichts ohne einen fähigen Schiffbauer. Ein fähiger Kapitän zu sein, dessen müsst ihr euch befleißigen während eurer Etuden unter diesem Dach. Eine gute Mannschaft, diese müsst ihr mit Verstand auswählen und ein Schiff, ein solches müsst ihr erkennen, seine Vorzüge und Grenzen kennen und beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schon am Grunde fängt es an; das &#039;&#039;&#039;Holz&#039;&#039;&#039;, aus welchem es gebaut ist, wird die Seele des Schiffes bestimmen. Groß möchte ich trotzdem nicht darauf eingehen, dann sein Holz und die Behandlung des selbigen ist das intimste Geheimnis eines jeden Schiffbauers. Nur so viel sei gesagt: Hier in Efferdas bauen wir die Rümpfe aus Zeder, da diese sich der Fäulnis widerständig zeigt und die Masten aus Pinie, da diese gerade hoch wächst. Alles, was Einlegearbeit, Verzierung aus Mohagoni, Tiik-Tok, Elfenbein und dergleichen, ist dem Ingerimm wohlgefällig und der Rahjas Sinn für Schönheit eine Freud, doch mit Stabilität, Sicherheit für Ladung und Besatzung hat dies nichts zu tun. Drum zögert nie, zur Erleichterung des Schiffes, so es aufgelaufen ist, gerade dies Efferd zum Opfer zu bringen, auf dass er sich gnädig zeige.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ihr jedoch zu achten habt, ist, wie der Rumpf ausgeführt ist, ob in &#039;&#039;&#039;Klinker oder Kraweel&#039;&#039;&#039;. Hinten höre ich den Ersten schon lachen: Sei still und hör zu, strunzdummer Naseweis! Mitnichten ist der eine besser als der andere, es kommt immer darauf an. Beim Kraweel baut man auf die Spanten, welche den Schiffskörper andeuten, die Planken außen und innen auf Stoß, also ohne Überlappung, auf. Schon das Aufbauen auf die Spanten hat den ersten Vorteil: Notiert man die genaue Ausführung der Spanten, kann man mehrmals den gleichen Schiffskörper herstellen. Ah, jetzt sehe ich die Ersten, die aufhorchen und endlich verstehen, wie ein Schwesterschiff entsteht. Hier in Efferdas verzichten wir jedoch bewusst darauf, wollen wir doch nicht, dass der Herr Efferd versehentlich die beiden Schiffe verwechselt und der Unschuldige für den Schuldigen büßt. Beim Klinker baut man zuerst die aus Planken bestehende Schale und setzt dann die Spanten innen zur Versteifung ein. Dabei können die Schiffe nicht so groß werden, weil die Schale keine großen Gewichte aushält. Deswegen sind alle größeren Schiffe in Kraweel gebaut. Natürlich ist auch die höhere Geschwindigkeit wegen des geringeren Widerstands in Efferds Element ein sicherer Vorteil für jeden Händler, auch ist ein Kraweelschiff etwas leichter und trotzdem stabiler, weil Stöße über die Plankenenden und nicht über die Bolzen weitergegeben werden. Aber ein Kraweelschiff ist viel schwieriger abzudichten, merkt euch das, viel schneller habt ihr Wasser drin. Also lacht nicht über den braven efferdischen Fischer in seiner „veralteten“ Nussschale. Der weiß genau, was er an ihr hat und ist im Zweifel in zehn Götterläufen immer noch ein besserer Kapitän als ihr, da er jeden Abend Mannschaft und Ladung sicher in den Hafen bringt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch ist es möglich, den Rumpf mit einer &#039;&#039;&#039;Mehrfachbeplankung&#039;&#039;&#039; auszustatten. Auch darüber solltet ihr etwas wissen, wobei der Preis euch nicht zu interessieren braucht, denn ihr zahlt ihn nicht. Das Schiff wird mit jeder weiteren Außenhaut, bis zu dreien insgesamt, stabiler, dichter und widerstandsfähiger, gerade gegen Rotzenkugeln. Vor allem mit Geschützpforten ist diese Bauart wichtig, weil diese genau das Gegenteil des ebengenannten hervorrufen. Bei Kriegsschiffen arbeitet man so, denn das Schiff wird auch schwerer und kann weniger Ladung befördern, weswegen die meisten Kaufherren darauf verzichten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürchtet jetzt nicht um Leib und Leben, viel gefährlicher ist es, wenn ein Schiff von einem wenig verantwortungsvollen Kapitän überladen wird. Ja, es ist eure Aufgabe darauf zu achten, denn ihr seid für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich. Seht also zu, dass ihr immer ausreichend Platz zwischen Wasserlinie und dem obersten durchgezogenen Deck habt, also genug &#039;&#039;&#039;Freibord&#039;&#039;&#039;. Daran seht ihr dann auch, wie groß euer aktueller Tiefgang ist, der sich ja nun ständig ändert, schon dadurch, wie das Wasser beschaffen ist.&#039;&#039;[[Bild:Rah_vs_Havenisch.png|thumb|150px|right|Rot: Vorteil Havener &amp;lt;br&amp;gt;Gelb: Vorteil Rahsegler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch Segel soll ich fahren, &#039;&#039;&#039;Rah oder Havener&#039;&#039;&#039;? Eine schöne Frage. Wo willst du denn hin? Ich habe eine Illustration mitgebracht, um es euch ein wenig zu verdeutlichen. Es bleibt ein wenig Geschmackssache, worauf man setzt. Rahsegler haben den Vorteil, dass sie bei seitlichem Wind generell schneller werden als Havenersegler, da sie eine größere Segelfläche besser anströmen lassen können. Dies vor allem durch die Möglichkeit, die Segel in zwei oder mehr Stockwerken übereinander fahren zu können. Außerdem ist es leichter, bei achterlichem Wind den Kurs zu halten. Rahsegel können erst ab einem Windeinfallwinkel von 60 Grad genutzt werden. Havenersegler können bereits ab einem Einfallwinkel ab 45 Grad genutzt werden, decken also mehr Kurse um einen bestimmten Punkt ab. Bei achterlichem Wind ab ca. 150 Grad werden sie schneller als Rahsegler.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denkt auch immer daran, um euren Rumpf besorgt zu sein, denn er ist das größte und sicherste Rettungsboot, welches es gibt. Also lasst ihn regelmäßig neu kalfatern und lasst euch nichts erzählen, meist werdet ihr den Kahn komplett leichtern müssen, um ihn sicher aufzusetzen und Arbeiten auf einem trockenen Strand durchführen zu können. Hier in Efferdas ist dieses gezielte Aufsetzen am Strand die einzige Möglichkeit. Wollt ihr ins Dock, werdet ihr nach Belhanka, Kuslik oder Grangor müssen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da hier nicht nur fähige Kapitäne, sondern auch fähige Handelsmänner ausgebildet werden, für diese noch eins. So ihr je ein Schiff aus unserer Werft kauft, in weiter oder naher Zukunft, so kommt vorbei und wisset im Voraus, was ihr mit dem Schiff zu tun gedenkt und wir werden euch bauen, was ihr benötigt. Denn, wir Slins sind in 900 Jahren nicht weit gereist, doch unsere Schiffe haben jeden Fleck Aventuriens erreicht, den man übers Wasser erreichen kann. Und ihr Kapitäne, wenn ihr Efferdas mit einem unserer Schiffe erreicht, erzählt uns bei einem Abendmahle unter meinem Dach, wie es euch ergangen ist.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Briefspiele==&lt;br /&gt;
*[[Alte Werft neuer Glanz|Briefspiel: Alte Werft neuer Glanz]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Teichboote für das Haus di Côntris]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Macht die Laille wieder heile]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Silberschiffe]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Unser Garten muss schöner werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*Kurzbeschreibung unter den [[Schiffbau#Werft Slin|Werften des Horasreiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 4]], Seiten 24-25 (Brand der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 28]], Seite 23&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 30]], Seite 24&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 44]], Seite 20 (Erdbeben zerstört Teile der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 45]], Seite 24 (Zerstörung der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Das Reich des Horas]], Seite 15&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seite 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:NavigationsleisteEfferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Efferdas]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1282016</id>
		<title>Covernische Schiffswerft d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1282016"/>
		<updated>2026-04-11T05:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: /* Briefspiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der neue Glanz== &lt;br /&gt;
Die Sonne erhellt das Gelände der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Werft Slin&#039;&#039;&#039;, die so nicht wieder zu erkennen ist. Bereits beim Passieren des eisernen Eingangstoren, das statt Eisenstangen metallene Rosenranken besitzt, erahnt man bereits den neuen Lebenshauch dieses Geländes. Auf einem gepflasterten Platz im Eingangsbereich wird man von einem großen Orangenbaum begrüßt, der die Mitte zwischen den Verwaltungsgebäuden einnimmt. Neben eleganten und duftenden Blütenpflanzen, die in Balkonkästen sowie um jedes der Häusern gepflanzt sind, kann man den aranischen Einfluss der [[Familie d&#039;Antara]] auch hören: Im Hof stolziert ein wunderschönes Pfauenpaar, dessen Rufe einen überwältigen. Wie gesagt, ein neuer Lebenshauch hat das Gelände erfasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch neben der repräsentativen Ausstrahlung steht die Werft ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Bauen von erstklassigen Schiffen, in nichts nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau der Covernischen Schiffswerft==  &lt;br /&gt;
[[Datei:Werft Slin.png|framed|Plan der Werft|right]]&lt;br /&gt;
Betritt man das neugebaute Gelände der &#039;&#039;&#039;Covernischen Schiffswerft&#039;&#039;&#039; in [[Efferdas]], liegt wie laut früherem Bauplan zur rechten Hand das &#039;&#039;&#039;Hauptgebäude (1)&#039;&#039;&#039;. Dort führen die Angestellten der Werft genauestens Buch über sämtliche Ausgaben der Werft, denn schließlich werden Schiffe erst bei Auslieferung bezahlt, eine Praxis, die Phelizzio d&#039;Antara fortzusetzen gedenkt. Zusätzlich befindet sich neben dem Hauptgebäude eine &#039;&#039;&#039;kleine Kanzlei des Mada Baseri&#039;&#039;&#039; , dem Sybilla d&#039;Antara einige Zeit als Kontoristin in Belhanka angehörte, ehe sie nun diese neuerrichtete Zweigstelle mit zwei Handelsbeamten gegründet hat. Die Versorgung sowie der Schutz des Mada Basari auf dem Werftgelände unterliegen der Familie d&#039;Antara, die wiederum durch Handelskonzessionen und Kapitalanteilen profitiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westlich des Hauptgebäudes liegt das &#039;&#039;&#039;Lager (2)&#039;&#039;&#039; der Werft. Hier werden die unterschiedlichsten Holzsorten aufbewahrt und getrocknet. Ganze Baumstämme, welche später als Masten dienen werden, sind hier untergebracht, genauso wie ein enormes Seillager, dem die endlosen Schritt Tauwerk eines künftigen Schiffes entspringen. Die Luft dort ist erfüllt von Pinien-, Zedern- und Bosparanienduft, ganz im Gegensatz zu der der &#039;&#039;&#039;Schiffszimmerei (3)&#039;&#039;&#039;, welche oft staubig ist von den unzähligen Sägearbeiten, welche hier Tag für Tag neben hobeln, polieren und wachsen ausgeführt werden. Das ist jedoch immer noch besser als die Gerüche, welche in der kleinen &#039;&#039;&#039;Teersiederei und Schmiede (4)&#039;&#039;&#039; vorherrschen, wo das Dichtungsmaterial der Rümpfe und unter anderem Beschläge und Scharniere gefertigt werden. Auf der &#039;&#039;&#039;Helling (5)&#039;&#039;&#039; werden die großen Schiffe, Karavellen und Karracken gefertigt. Neben der großen Helling befindet sich ebenfalls eine &#039;&#039;&#039;kleine Helling&#039;&#039;&#039; , auf der kleinere Ruderboote und Fischerboote gebaut werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tradition der alten Werft folgend, beginnt der Bau eines Schiffes nicht mit der Kiellegung, sondern mit der Helling selbst. So wird nach jedem erfolgreichen Stapellauf die alte Helling abgebaut und der sandige Boden wieder in seinem Ursprungszustand gebracht. An der &#039;&#039;&#039;Ausrüstungskaje (6)&#039;&#039;&#039; findet der Großteil des Innenausbaus der Schiffe statt. Über einen Kran können kleinere Boote dort auch stapelgehoben werden. Hier werden die Reparaturen an großen Schiffen vorgenommen, während die örtlichen Fischer, so sie die Reparatur nicht selbst vornehmen, an die kleine Pier herangehen. Wenn die Arbeit nachts ruht, sorgen die vier Wachen im &#039;&#039;&#039;Wachhaus (7)&#039;&#039;&#039; mit einigen Wachhunden dafür, dass niemand Unbefugtes die Werft betritt. Als eine persönliche Angewohnheit lädt &#039;&#039;&#039;Phelizzio d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; stets nach jeder Fertigstellung eines Auftrages das gesamte Werftpersonal sowie die komplette zukünftige Mannschaft der Schiffes zu einem Essen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz zur Werft der [[Familie ya Cabazzo]] in [[Belhanka]] ist seit Übernahme der Werft durch Phelizzio d&#039;Antara beendet, da dieser lange Zeit selbst dieser angehörte und bis heute gute Beziehungen zum ehemaligen Arbeitsgeber besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebaute Schiffstypen==&lt;br /&gt;
*[[Karavelle]], verschiedene Untertypen auch möglich&lt;br /&gt;
*[[Kusliker Galeere]] (Galeasse)&lt;br /&gt;
*[[Kutter]]&lt;br /&gt;
*[[Bojer]]&lt;br /&gt;
*Zierboote, verschiedene Kleinstboote für Teichanlagen in (auch in größeren Ausführungen möglich)&lt;br /&gt;
*Hochsee-Karavelle (noch in der Konstruktion), Ansprechpartner [[Phelizzio d&#039;Antara]] für Investitionsverträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot1.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot2.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot3.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zierboote, eine neue Fachsparte==&lt;br /&gt;
Die noch relativ neu angebotene Fachsparte der Baukunst von kleinen Zierbooten bzw. Kleinstbooten geht auf die Initiative von [[Timor d&#039;Antara]] zurück. Dieser möchte durch diese detailreiche wie elegante Feinarbeit auch die vornehmeren Kreise erreichen, die damit ihre Teich- und Brunnenanlagen in Lustschlössern und Palazzos verschönern möchten. Speziell sollen auch Städte im Reich angesprochen werden, die ihren öffentliche Plätze oder Wassergärten ebenfalls einen märchenhaften Unterstrich geben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Efferdischer Schiffbau==&lt;br /&gt;
Aus einem Vortrag von [[Vitello Taladûr Slin]] vor Eleven des [[Hesinde-Tempel Efferdas]], wohl als Vorbereitung für das Sanct Beleman-Collegium für Handelswesen und Nautik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ein Schiff, majestätisch die Wellen durchschneidend, ist nichts ohne einen fähigen Kapitän, nichts ohne eine fähige Mannschaft, doch auch nichts ohne einen fähigen Schiffbauer. Ein fähiger Kapitän zu sein, dessen müsst ihr euch befleißigen während eurer Etuden unter diesem Dach. Eine gute Mannschaft, diese müsst ihr mit Verstand auswählen und ein Schiff, ein solches müsst ihr erkennen, seine Vorzüge und Grenzen kennen und beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schon am Grunde fängt es an; das &#039;&#039;&#039;Holz&#039;&#039;&#039;, aus welchem es gebaut ist, wird die Seele des Schiffes bestimmen. Groß möchte ich trotzdem nicht darauf eingehen, dann sein Holz und die Behandlung des selbigen ist das intimste Geheimnis eines jeden Schiffbauers. Nur so viel sei gesagt: Hier in Efferdas bauen wir die Rümpfe aus Zeder, da diese sich der Fäulnis widerständig zeigt und die Masten aus Pinie, da diese gerade hoch wächst. Alles, was Einlegearbeit, Verzierung aus Mohagoni, Tiik-Tok, Elfenbein und dergleichen, ist dem Ingerimm wohlgefällig und der Rahjas Sinn für Schönheit eine Freud, doch mit Stabilität, Sicherheit für Ladung und Besatzung hat dies nichts zu tun. Drum zögert nie, zur Erleichterung des Schiffes, so es aufgelaufen ist, gerade dies Efferd zum Opfer zu bringen, auf dass er sich gnädig zeige.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ihr jedoch zu achten habt, ist, wie der Rumpf ausgeführt ist, ob in &#039;&#039;&#039;Klinker oder Kraweel&#039;&#039;&#039;. Hinten höre ich den Ersten schon lachen: Sei still und hör zu, strunzdummer Naseweis! Mitnichten ist der eine besser als der andere, es kommt immer darauf an. Beim Kraweel baut man auf die Spanten, welche den Schiffskörper andeuten, die Planken außen und innen auf Stoß, also ohne Überlappung, auf. Schon das Aufbauen auf die Spanten hat den ersten Vorteil: Notiert man die genaue Ausführung der Spanten, kann man mehrmals den gleichen Schiffskörper herstellen. Ah, jetzt sehe ich die Ersten, die aufhorchen und endlich verstehen, wie ein Schwesterschiff entsteht. Hier in Efferdas verzichten wir jedoch bewusst darauf, wollen wir doch nicht, dass der Herr Efferd versehentlich die beiden Schiffe verwechselt und der Unschuldige für den Schuldigen büßt. Beim Klinker baut man zuerst die aus Planken bestehende Schale und setzt dann die Spanten innen zur Versteifung ein. Dabei können die Schiffe nicht so groß werden, weil die Schale keine großen Gewichte aushält. Deswegen sind alle größeren Schiffe in Kraweel gebaut. Natürlich ist auch die höhere Geschwindigkeit wegen des geringeren Widerstands in Efferds Element ein sicherer Vorteil für jeden Händler, auch ist ein Kraweelschiff etwas leichter und trotzdem stabiler, weil Stöße über die Plankenenden und nicht über die Bolzen weitergegeben werden. Aber ein Kraweelschiff ist viel schwieriger abzudichten, merkt euch das, viel schneller habt ihr Wasser drin. Also lacht nicht über den braven efferdischen Fischer in seiner „veralteten“ Nussschale. Der weiß genau, was er an ihr hat und ist im Zweifel in zehn Götterläufen immer noch ein besserer Kapitän als ihr, da er jeden Abend Mannschaft und Ladung sicher in den Hafen bringt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch ist es möglich, den Rumpf mit einer &#039;&#039;&#039;Mehrfachbeplankung&#039;&#039;&#039; auszustatten. Auch darüber solltet ihr etwas wissen, wobei der Preis euch nicht zu interessieren braucht, denn ihr zahlt ihn nicht. Das Schiff wird mit jeder weiteren Außenhaut, bis zu dreien insgesamt, stabiler, dichter und widerstandsfähiger, gerade gegen Rotzenkugeln. Vor allem mit Geschützpforten ist diese Bauart wichtig, weil diese genau das Gegenteil des ebengenannten hervorrufen. Bei Kriegsschiffen arbeitet man so, denn das Schiff wird auch schwerer und kann weniger Ladung befördern, weswegen die meisten Kaufherren darauf verzichten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürchtet jetzt nicht um Leib und Leben, viel gefährlicher ist es, wenn ein Schiff von einem wenig verantwortungsvollen Kapitän überladen wird. Ja, es ist eure Aufgabe darauf zu achten, denn ihr seid für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich. Seht also zu, dass ihr immer ausreichend Platz zwischen Wasserlinie und dem obersten durchgezogenen Deck habt, also genug &#039;&#039;&#039;Freibord&#039;&#039;&#039;. Daran seht ihr dann auch, wie groß euer aktueller Tiefgang ist, der sich ja nun ständig ändert, schon dadurch, wie das Wasser beschaffen ist.&#039;&#039;[[Bild:Rah_vs_Havenisch.png|thumb|150px|right|Rot: Vorteil Havener &amp;lt;br&amp;gt;Gelb: Vorteil Rahsegler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch Segel soll ich fahren, &#039;&#039;&#039;Rah oder Havener&#039;&#039;&#039;? Eine schöne Frage. Wo willst du denn hin? Ich habe eine Illustration mitgebracht, um es euch ein wenig zu verdeutlichen. Es bleibt ein wenig Geschmackssache, worauf man setzt. Rahsegler haben den Vorteil, dass sie bei seitlichem Wind generell schneller werden als Havenersegler, da sie eine größere Segelfläche besser anströmen lassen können. Dies vor allem durch die Möglichkeit, die Segel in zwei oder mehr Stockwerken übereinander fahren zu können. Außerdem ist es leichter, bei achterlichem Wind den Kurs zu halten. Rahsegel können erst ab einem Windeinfallwinkel von 60 Grad genutzt werden. Havenersegler können bereits ab einem Einfallwinkel ab 45 Grad genutzt werden, decken also mehr Kurse um einen bestimmten Punkt ab. Bei achterlichem Wind ab ca. 150 Grad werden sie schneller als Rahsegler.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denkt auch immer daran, um euren Rumpf besorgt zu sein, denn er ist das größte und sicherste Rettungsboot, welches es gibt. Also lasst ihn regelmäßig neu kalfatern und lasst euch nichts erzählen, meist werdet ihr den Kahn komplett leichtern müssen, um ihn sicher aufzusetzen und Arbeiten auf einem trockenen Strand durchführen zu können. Hier in Efferdas ist dieses gezielte Aufsetzen am Strand die einzige Möglichkeit. Wollt ihr ins Dock, werdet ihr nach Belhanka, Kuslik oder Grangor müssen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da hier nicht nur fähige Kapitäne, sondern auch fähige Handelsmänner ausgebildet werden, für diese noch eins. So ihr je ein Schiff aus unserer Werft kauft, in weiter oder naher Zukunft, so kommt vorbei und wisset im Voraus, was ihr mit dem Schiff zu tun gedenkt und wir werden euch bauen, was ihr benötigt. Denn, wir Slins sind in 900 Jahren nicht weit gereist, doch unsere Schiffe haben jeden Fleck Aventuriens erreicht, den man übers Wasser erreichen kann. Und ihr Kapitäne, wenn ihr Efferdas mit einem unserer Schiffe erreicht, erzählt uns bei einem Abendmahle unter meinem Dach, wie es euch ergangen ist.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Briefspiele==&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Teichboote für das Haus di Côntris]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Macht die Laille wieder heile]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Silberschiffe]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Unser Garten muss schöner werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*Kurzbeschreibung unter den [[Schiffbau#Werft Slin|Werften des Horasreiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 4]], Seiten 24-25 (Brand der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 28]], Seite 23&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 30]], Seite 24&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 44]], Seite 20 (Erdbeben zerstört Teile der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 45]], Seite 24 (Zerstörung der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Das Reich des Horas]], Seite 15&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seite 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:NavigationsleisteEfferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Efferdas]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Timors_Thesen&amp;diff=1281694</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Timors Thesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Timors_Thesen&amp;diff=1281694"/>
		<updated>2026-04-08T16:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}  == Timors Thesen == &amp;#039;&amp;#039;4. Firun 1046 BF, später Abend, im Zelt von Timor d&amp;#039;Antara&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autor:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Fürst Federkiel  Der Spätabend lag schwer und still über dem Jagdlager der Kaiserjagd. Zwischen den dunklen Silhouetten der Zelte flackerten vereinzelte Feuer, gedämpfte Stimmen verklangen im Wind, und fern hallte noch das letzte Hornsignal durch die Wälder.  Im Zelt von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timor d’Antar…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Timors Thesen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. Firun [[1046 BF]], später Abend, im Zelt von [[Timor d&#039;Antara]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spätabend lag schwer und still über dem Jagdlager der Kaiserjagd. Zwischen den dunklen Silhouetten der Zelte flackerten vereinzelte Feuer, gedämpfte Stimmen verklangen im Wind, und fern hallte noch das letzte Hornsignal durch die Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zelt von &#039;&#039;&#039;Timor d’Antara&#039;&#039;&#039; jedoch brannte noch Licht. Der Zeltraum war erfüllt vom warmen Schein einer Öllampe, deren Flamme ruhig in der windstillen Luft stand. Das Leder der Zeltwände knisterte leise, während draußen sich die Nacht langsam ankündigte. Auf einem Reisetisch lagen Pergamente, Lineal und Feder – ordentlich, beinahe klösterlich ausgerichtet. Timor stand lange still. Sein Blick ruhte auf dem unfertigen Dokument vor ihm, doch seine Gedanken kreisten noch um das Erlebte im Eis. Travia war ihm erschienen und rettete ihm das Leben! Zu diesen Gedanken kamen Bilder von seinem Zuhause, von der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara|Werft seiner Familie]], vom Klang von Hämmern auf Holz und beim Lachen am Herdfeuer. Langsam setzte er sich. Er tauchte die Feder in Tinte, zögerte einen Moment – dann begann er zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Die Familie ist unser erstes Heiligtum.“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Worte flossen zunächst vorsichtig, dann mit wachsender Sicherheit. Jeder Satz war kein bloßer Gedanke, sondern ein Versprechen – an seine Vorfahren, an seine späteren Kinder, an das, was bleiben sollte, wenn er selbst längst vergangen war. Draußen fuhr ein Windstoß durch das Lager. Das Zelt bewegte sich leicht, als würde die Welt selbst an seine Arbeit erinnern: &#039;&#039;Ordnung im Inneren, trotz Unruhe im Außen.&#039;&#039; Timor hielt inne. Sein Blick fiel auf das kleine Reiseherdchen am Rand des Zeltes, dessen Glut schwach glomm. Er stand auf, legte ein Stück Holz nach und schürte die Flamme. Für einen Moment betrachtete er das Feuer – ruhig, nährend, verbindend. Ein stilles Zeichen der [[Travia]], die heute über ihn gewacht hatte. Dann wandte er sich wieder dem Tisch zu. Neben dem Pergament lag ein kleines Werkzeug: ein fein gearbeiteter Schiffsnagel aus der eigenen Werft. Er nahm ihn in die Hand, spürte das Gewicht, die Beständigkeit. Ein Sinnbild wiederum für [[Ingerimm]], zu dem der junge Efferdier ebenfalls einen starken Glauben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb weiter. Zeile um Zeile. Gedanke um Gedanke. Pflicht um Pflicht. Die Nacht verging, ohne dass er es bemerkte. Manchmal hielt er inne, strich ein Wort, ersetzte es durch ein einfacheres, wahrhaftigeres. Keine prunkvollen Formeln – sondern Sätze, die gelebt werden konnten. Wie Balken eines Schiffes: klar, tragend, ohne Zier. Als die zwölfte These vollendet war, legte Timor die Feder zur Seite. Stille. Nur das leise Knistern der Glut. Er las das Geschriebene ein letztes Mal. Dann nahm er das Pergament behutsam auf, rollte es zusammen und band es mit einer schlichten Kordel. Kein Siegel. Noch nicht. Diese Worte sollten zuerst geprüft werden – im Leben selbst. Timor trat an den Eingang seines Zeltes und schlug die Plane ein Stück zur Seite. Der Himmel über dem Zeltlager war klar geworden. Sterne standen hell über dem dunklen Wald, als hätten sie selbst Zeugnis abgelegt. Er atmete tief durch. Keine Fanfaren, kein Zeuge, kein Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Mann, eine Familie – und ein Anfang im Sinne der Bodenständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Kategorien|Kategorie]]: [[:Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Kaiserjagd 1046 BF]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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		<title>Briefspiel:Kaiserjagd</title>
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		<updated>2026-04-08T15:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite=[[Datei:Kaiserjagd.png|22px]] [[Städteübergreifendes Briefspiel]] [[Datei:Kaiserjagd.png|22px]]&lt;br /&gt;
|Av. Datum=1.-6. Firun [[1046 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=von [[Aldyra]] in den [[Wald von Persenciello]] &lt;br /&gt;
|Ird. Datum=ab März 2024&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Khadan II. Firdayon]], etliche [[Hochadel|Hochadlige]] und weitere Noble des Reiches&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Amarinto}}, {{Bn|Atagon}}, {{Bn|Bella}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Cassian}}, {{Bn|DajinKanzler}}, {{Bn|Dellapena}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Flaviora}}, {{Bn|Fürst Federkiel}}, {{Bn|Gerberstädter}}, {{Bn|Gonfaloniere}}, {{Bn|Horasio}}, {{Bn|Illumnesto}}, {{Bn|Kacheleen}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Nebelzweig}}, {{Bn|OrsinoCarson}}, {{Bn|Princeps}}, {{Bn|Rondrastein}}, {{Bn|Salkyo}}, {{Bn|Savinya Romeroza}}, {{Bn|Schatzkanzler}}, {{Bn|Silberwind}}, {{Bn|Temelon}}, {{Bn|Tribec}}, [[Bild:Wappen fehlt.png|12px]] [[nor:Benutzer:Vairningen|Vairningen]], {{Bn|VivionaYaPirras}} u.w.&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Kaiserjagd|Übersicht]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Teilnehmer|Teilnehmer]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Schauplätze|Schauplätze]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Regeln|Regeln]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Erster Tag|Erster Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zweiter Tag|Zweiter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Dritter Tag|Dritter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Vierter Tag|Vierter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Fünfter Tag|Fünfter Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Sechster Tag|Sechster Tag]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Individuelle Auswertung|Individuelle Auswertung]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Gerüchteküche|Gerüchteküche]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; Geschichten vor der Jagd:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Firungefällige Fragen I|Firungefällige Fragen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Firungefällige Fragen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine bescheidene Bitte|Eine bescheidene Bitte]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Antwort aus Horasia|Eine Antwort aus Horasia]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Unter Wölfen|Unter Wölfen]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Das Haus Veliris|Das Haus Veliris]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Sturm über Aldyra|Sturm über Aldyra]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Prinz und Prinzessin|Prinz und Prinzessin]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ungewisses Parkett|Ungewisses Parkett]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Folnors Bankett|Folnors Bankett]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die &amp;quot;Minnesängerin&amp;quot;|Die &amp;quot;Minnesängerin&amp;quot;]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Kamingespräch zu Imdallyo|Kamingespräch zu Imdallyo]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Der Kalif von Unau I|Der Kalif von Unau I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Der Kalif von Unau II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Am Tag der Volkskunst I|Am Tag der Volkskunst I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Am Tag der Volkskunst II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Gräfin Tergelstirn|Gräfin Tergelstirn]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen I|Eine Schuld wird beglichen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen V|V]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen VI|VI]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen VII|VII]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen VIII|VIII]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht I|Eine magische Nacht I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht V|V]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht VI|VI]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine magische Nacht VII|VII]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume I|Bosparanische Träume I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume V|V]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 1. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Sternenglanz im Sonnenschein|Sternenglanz im Sonnenschein]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Duell im Morgengrauen|Duell im Morgengrauen]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen I|Wenn Träume verblassen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen III|III]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen IV|IV]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen V|V]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ein Herz und eine Seele|Ein Herz und eine Seele]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Morgendlicher Ausritt|Morgendlicher Ausritt]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Mathesio und Verian|Mathesio und Verian]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Kaiserliche Herausforderung|Kaiserliche Herausforderung]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Knappin vermisst I|Knappin vermisst I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Jagdabsprachen I|Jagdabsprachen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Jagdabsprachen II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die Horas-Halle|Die Horas-Halle]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Das Hussbeker Manöver|Das Hussbeker Manöver]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Unter Freunden und Feinden|Unter Freunden und Feinden]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Alte Wunden|Alte Wunden]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Frische Wunden|Frische Wunden]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zur Jagd!|Zur Jagd!]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Bündnis auf Zeit|Bündnis auf Zeit]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Kaiserlicher Auftritt|Kaiserlicher Auftritt]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Knappin vermisst II|Knappin vermisst II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die Albornsburgübergabe|Die Albornsburgübergabe]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Nachforschungen I|Nachforschungen I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa|Firun und Tsa]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Mystensorische Sensationen|Mystensorische Sensationen]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Flucht nach vorne|Flucht nach vorne]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 2. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Wiedersehen von Rahjas Recken|Wiedersehen von Rahjas Recken]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ein fettes Huhn|Ein fettes Huhn]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Ucuris Erwählter|Ucuris Erwählter]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Sternenglanz und Schattenflüstern|Sternenglanz und Schattenflüstern]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Erinnerung an das Tikalener Kochduell|Erinnerung an das Tikalener Kochduell]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Die purpurnen Blüten|Die purpurnen Blüten]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra und Hesinde|Rondra und Hesinde]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Im kleinsten Kreis|Im kleinsten Kreis]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 3. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Aut Horas, aut nihil|Aut Horas, aut nihil]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Auf zur Quelle|Auf zur Quelle]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zwischen Wassern und Schnee I|Zwischen Wassern und Schnee I]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Zwischen Wassern und Schnee II|II]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Der erste Schnee|Der erste Schnee]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Efferd und Ingerimm|Efferd und Ingerimm]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 4. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Einbruch im Eis|Einbruch im Eis]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Spuren im Schnee|Spuren im Schnee]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Travia und Rahja|Travia und Rahja]] · [[Briefspiel:Kaiserjagd/Timors Thesen|Timors Thesen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 5. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; 6. Firun:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;...&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;amp;ndash; Geschichten nach der Jagd:&#039;&#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;[[Briefspiel:Kaiserjagd/Im fürstlichen Schatten|Im fürstlichen Schatten]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserjagd.png|right]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;[[Kaiserjagd]]&#039;&#039;&#039; des Jahres [[1046 BF]] ist die große städteübergreifende [[Briefspiel]]geschichte dieses Jahres, zu deren Planung es infolge des [[Horasisches Törtchentreffen|Horasischen Törtchentreffens]] 2023 kam. Sie führt auf persönliche Initiative des [[Khadan II. Firdayon|jungen Horas]] abweichend vom traditionellen Austragungsort [[Schloss Baliiri]] in den [[Wald von Persenciello]] südlich von [[Aldyra]] und erstreckt sich über fast eine Woche. Nicht zuletzt die außergewöhnliche Anwesenheit des Kaisers macht sie zu einem der größten gesellschaftlichen Ereignisse ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiel dient die Jagd als Rahmen für eine Vielzahl kleinerer und größerer Geschichten, ähnlich des [[Briefspiel:Königsturnier|Königsturniers]] von [[1038 BF]]. Natürlich geht es dabei nicht nur um das Jagen selbst, sondern vielleicht mehr noch ums Ausspielen und Ausgestalten aller denkbaren Begegnungen zwischen Spielerfiguren &amp;amp;ndash; und auch hochadligen NSCs &amp;amp;ndash; im Umfeld der Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf / Einladung==&lt;br /&gt;
Im Spätsommer [[1046 BF]] kündigt ein Aufruf der kaiserlichen Castellanin [[Selinde von Ebrinsfurt]] (der das Jagdgefolge des [[Sangreal]] untersteht) die räumliche Verlegung der Kaiserjagd und die Teilnahme des Kaisers selbst daran an. Einige Hochadlige und [[Baron]]e des Reiches erhalten darüber hinaus persönliche Einladungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Höret! Höret! Höret!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seine Imperiale Majestät hat in unendlicher Weisheit verfügt, die Kaiserliche Jagd im anstehenden Firunmond in den [[Wald von Persenciello|Alten Bosparanischen Wald]] zu verlegen, und verkündet, die Gesellschaft der Nobelsten und Edelsten in diesem unseren 1046ten Götterlauf nach dem Fall der Hunderttürmigen höchstselbst anführen zu wollen. Die Adligen des Reiches mögen sich daher zum 1ten des Firunmonds bei der [[Aldyramon|Feste Aldyramon]] am [[Yaquir]] einfinden und auf eine sechstägige Jagd in den Wäldern zwischen dem Ehernen Herz [[Arivor]] und der Hauptstadt [[Vinsalt]] einstellen. Großer Ruhm erwartet jene, die sich bei dieser Gelegenheit Firun als besonders würdig erweisen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aufgerufen seien fürderhin jene, die am Rande der Kaiserlichen Jagd in besonderer Weise für Kurzweil und geistige Erbauung zu sorgen imstande sind, bis zum Erleuchtungsfest unserer Herrin Hesinde bei [[Alvene della Tegalliani|der Präzentorin]] des Kaisers mit ihrem Anliegen vorstellig zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegeben zu [[Horasia]], 27. Rondra 1046 BF, des Kaisers Castellanin [[Selinde von Ebrinsfurt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel zur Kaiserjagd==&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Des Kaisers Hohe Hatz (BB 45)]] &amp;lt;small&amp;gt;(Reaktionen zum Aufruf)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Von Weißen Hirschen und Hohen Hatzen (BB 45)]] &amp;lt;small&amp;gt;(im Gespräch mit [[Delgado Ardismôr|Baron Delgado]], dem Vorsitzenden der [[Kaiserlich Vinsalter Hofjagdloge]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Jagdunfall im Holdansforst (BB 46)]] &amp;lt;small&amp;gt;(über eine verpatzte &#039;Generalprobe&#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Archiv:Die Kaiserjagd hat begonnen (BB 48)]] &amp;lt;small&amp;gt;(über den Start der Jagd)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aventurischen Boten Nr. 224 erschien zudem der Artikel &amp;quot;Kaiserjagd im Alten Bosparan&amp;quot;, der über die Vorbereitungen zur Jagd berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039; [[Jahreskalender]] &amp;amp; [[Jahreskalender (Fortsetzung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ende Rondra [[1046 BF]]: [[Selinde von Ebrinsfurt]] ruft die Adligen des Reiches im Namen des [[Khadan II. Firdayon|jungen Horas]] zur Kaiserjagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;20.-29. Hesinde: Opernfestspiele in [[Vinsalt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*26. Hesinde: [[Festo von Aldyra|St. Festo]], Drachenspiele in [[Aldyra]], (kleines) Winterturnier des [[Haus Firdayon|Hauses Firdayon]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;29. Hesinde: Tag der Volkskunst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;30. Hesinde: Erleuchtungsfest; Feiern zur Mittwinternacht in Vinsalt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1. Firun: Erster Tag der Kaiserjagd, Aufbruch von Aldyra &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Erster Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2. Firun: Zweiter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Zweiter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*3. Firun: Dritter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Dritter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*4. Firun: Vierter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Vierter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5. Firun: Fünfter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Fünfter Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*6. Firun: Sechster und letzter Tag der Kaiserjagd &amp;lt;small&amp;gt;([[Briefspiel:Kaiserjagd/Sechster Tag|→ Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*7. Firun: Abreisetag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Tauschb%C3%B6rse&amp;diff=1281655</id>
		<title>Tauschbörse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Tauschb%C3%B6rse&amp;diff=1281655"/>
		<updated>2026-04-07T20:04:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{AlmadaLink|Pos=0}}{{TOCright}}&lt;br /&gt;
[[Bild:XsuchtYlogo.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Tauschbörse&#039;&#039;&#039; ist das Schwarze Brett des [[Briefspiel]]s. Sie ist für alle möglichen Angebote und Gesuche da, die im Briefspiel, bei der Ausgestaltung der [[Spielerfamilien]] und [[Spielerstädte]], ja selbst einfach bei der Arbeit hier im Wiki auftreten können. Heiratsmarkt, Vermittlung von [[Condottiere|Condottieri]] und [[Cavalleristo|Cavalleristi]], zwielichtige Spezialaufträge, fast alles hat hier seinen Platz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gebrauchsanweisung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Annoncen könnt Ihr durch die Verwendung der [[Vorlage:Annonce]] einfach unter der Überschrift Eurer Wahl einstellen. Erforderlich ist dafür nur ein kurzer Annoncentext und Ihr solltet Euren Benutzernamen hinterlegen, damit man Euch wegen der Annonce auch ansprechen kann. Dies sollte über die zugehörige Benutzerdiskussionsseite oder direkt via Mail stattfinden. Vergesst aber bitte nicht, Annoncen auch wieder zu löschen, wenn sie nicht mehr aktuell sind. Ach, und keine Angst, wenn sich die anderen Annoncen durch Eure eigenen mal verschieben, das wird beizeiten von kundiger Seite schon wieder zurecht geschoben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heiratsmarkt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus ya Papilio.png&lt;br /&gt;
|Titel=verschiedene Ehepartner gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Für ihren [[Horasio Madarin ya Papilio|Erstgeborenen und Erben]] sucht Damosella [[Atroklea ya Papilio]] weiterhin eine Gemahlin. Erwartet werden gute Manieren, guter Ruf, Abstammung aus einem respektablen Haus, Bescheidenheit, Treue und Fleiß. Geboten werden Einheirat an hervorgehobener Stelle in ein weitverzweigtes, gesellschaftlich und pekuniär stabiles, aufstrebendes Haus und ein Gemahl in angesehener, gesicherter Stellung mit Aufstiegsmöglichkeiten. Brautbewerberinnen werden nach schriftlicher Vorstellung und erfolgter Einladung beim [[Palazzo Papilio]] in Shenilo vorstellig.&lt;br /&gt;
*Welchen ruhigen und fleißigen Mann hat [[Damosella]] [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) einst als Gemahl gewählt, der Vater der Signora [[Rahjada ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 1012 BF) geworden ist?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gishtan re Kust&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=30&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Contris.png&lt;br /&gt;
|Titel=Der Widerspenstigen Zähmung...&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der Baron von Côntris sucht nach einem Ehrenmann guten Leumunds, welcher [[Gloriana di Côntris|ihr]] ein für alle Mal die Flausen austreibt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Di Côntris&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=69&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Wankara.png&lt;br /&gt;
|Titel= Ehemänner gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Eine seltsame Vergesslichkeit hat sich bei den Frauen der Familie Wankara aus Shenilo breit gemacht: [[Varsinia Wankara]] und ihre Nichte [[Tyerka Wankara]] haben beide vergessen, wer ihre aktuellen Ehemänner sind. Auch ihre Kinder sind sich nicht mehr über die Identität ihrer Väter im Klaren. Wer Hinweise auf die Ehemänner und Väter hat, möge sich bitte bei der Familie Wankara melden.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Thera Uhdenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=55&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Malavista.png‎&lt;br /&gt;
|Titel=Heiratskandidaten gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Das [[Haus di Malavista]] hat einige noch unverheiratete Damen und Herren, die noch eines Partners bedürfen. Vor allem [[Haldur di Malavista|Haldur]] und [[Adaon di Malavista|Adaon]] wandeln schon viel zu lange ohne eine Frau an ihrer Seite durch das Horasreich. Interessenten wenden sich gerne an den [[Benutzer:Cordovan|Sekretär]] des Hauses, um alles weitere zu besprechen.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Cordovan&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=44&lt;br /&gt;
|Wappen=Imirandi.png‎&lt;br /&gt;
|Titel=[[Torvon d&#039;Imirandi]] sucht Frau fürs Leben&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Der Herr von [[Oltretorr]] sucht ab 1036 BF (eventuell auch eher) eine Frau, die mit ihm zusammen sein neu erworbenes Lehen verwalten und dem Hause Imirandi zu neuer Blüte verhelfen will.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Imirandi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus della Trezzi.png&lt;br /&gt;
|Titel=Für das Haus della Trezzi&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Lange verstorbenes Familienoberhaupt Aldemar della Trezzi (889-951 BF) fragt sich bis heute, wer eigentlich seine Frau war.&lt;br /&gt;
*Avessandro della Trezzi (*998 BF), Derograph und horaskaiserlicher Marineoffizier sowie Veteran der Phrygaios-Schlacht, versucht sich krampfhaft an den Namen seiner Gattin zu erinnern, die er wohl durch seinen Südmeerdienst etwas vernachlässigt hat.&lt;br /&gt;
*Elmarin della Trezzi (*990 BF), u.a. Inhaber der Kellerei Altbomed, kann sich auch nicht so recht an den Namen seiner Anvertrauten erinnern.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dellatrezzi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Camaro.png‎&lt;br /&gt;
|Titel=Die Sache mit dem Fluch...&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der Volksmund unkt schon. Das [[Haus di Camaro]] ist rahjanisch verflucht. Eheschließungen funktionieren nur, wenn sie aus Liebe geschehen. Doch wenn sie aus politischer Motivation heraus geschehen, sind sie zum Scheitern verurteilt. Das ändert nichts daran, dass die jüngere Schwester und der jüngere Bruder des Senators [[Croënar di Camaro]], genauer gesagt [[Phelippa di Camaro]] und [[Vigo di Camaro]] ein mehr als nur heiratsfähiges Alter erreicht haben. Und auch die zweite Tochter des Tempelvorstehers des [[Tempel vom güldenen Dreizack|Tempels vom güldenen Dreizack]], [[Liaiell di Camaro]] wächst zu einer traumhaften Partie heran. Gibt es da draußen Fluchbrecher? Oder ist gar jemand bereit, ein Herz zu vergeben? Dann melden!&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dajin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Carson.png&lt;br /&gt;
|Titel=Historische und aktuelle Gesuche&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*[[Rondrario Carson]] (*um 970 - 1033 BF), Herr von Gilforn sucht noch eine Gattin bzw. mittlerweile Witwe und Mutter seiner wohlgeratenen Kinder.&lt;br /&gt;
*[[Myjan Elleran Carson]] (*990 BF) sucht noch einen bereits verstorbenen Gatten.&lt;br /&gt;
*[[Telfar Carson]], Signor von Imdallyo (*1017 BF) sucht noch eine gute Partie für einen Traviabund.&lt;br /&gt;
*[[Orsino Carson]]s Kinder suchen auch noch Ehepartner.&lt;br /&gt;
|Benutzername=OrsinoCarson&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Salsavur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Für das Haus di Salsavûr&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Junger [[Lucian di Salsavûr|Kapitän]] und Sohn des dreimaligen [[Drago III. di Salsavûr|Königsturniersiegers]] sucht eine Frau fürs Leben.&lt;br /&gt;
*Ehrenwerter und verlässlicher [[Dartan di Salsavûr|Condottiere]] sucht eine Ehepartnerin.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Viele lose Enden&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der [[Details der Familie Gerber|Stammbaum]] der Familie Gerber weißt noch so mache Lücke auf.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart. Nehme an dass das auch aus den Wechseln der Spieler/Benutzer resultiert. Würde mich sehr freuen wenn sich für die noch unbekannten Ehepartner Namen finden würden und so etwas Leben und eine gewisse Vernetzung in den Stammbaum kommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um folgende Personen geht es:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Verstorbene Gerber&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:*[[Milofina Gerber|Milofina]] (*838 BF – 907 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; Kind: Mirèïa&lt;br /&gt;
:*[[Mirèïa Gerber|Mirèïa BF]] (*862 BF - 922 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Brigon und Oljana &lt;br /&gt;
:*[[Brigon Gerber|Brigon]] (*896 BF – 954 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Isindia und Sybaris &lt;br /&gt;
:*[[Isindia Gerber|Isindia]] (*923 BF – 1001 BF)&amp;lt;br&amp;gt; ehemaliges Familienoberhaupt, „Erbauerin“ der Gerberstadt, Großmutter von [[Dettmar Gerber]]&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Claudo Gerber (* 946 BF – 1008 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
:*Thelxinoé Gerber (*949 BF – 1016 BF) &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Ehepartner samt Nachkommenschaft möglich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Sybaris Gerber (*924 BF – 1014 BF)&#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Ehepartner samt Nachkommenschaft möglich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Oljana Gerber|Oljana]] (*900 BF – 972 BF) &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Ehepartner samt Nachkommenschaft möglich&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Lebende Gerber&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:*[[Rondrigo Vindariel Gerber|Rondrigo]] (*996 BF) Magier, lebt in Methumis &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie der Gattin/des Gatten samt Nachkommenschaft möglich! Hier auch ohne Briefspiel denkbar!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Remira Gerber|Remira]] (*1016 BF)&lt;br /&gt;
:*[[Amalia Gerber|Amalia]] (*1020 BF) Mechanika und Erfinderin lebt in Efferdas  &amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Traviabund nach Kaiserjagd-Briefspiel 1046 BF, Wechsel in die andere Familie samt Nachfahren möglich&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:*[[Yoline Gerber|Yoline]] (*1022 BF) Kauffrau und Leiterin der Abdeckerei lebt in Efferdas&amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Muss in der Familie Gerber bleiben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Melsina Gerber|Melsina]] (*1030 BF) In Ausbildung zur Goldschmiedin und Edelsteinschleiferin lebt in Efferdas &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des künftigen Gatten/Gattin möglich auch was die Nachfahren betrifft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Clarizia Gerber|Clarizia]] (*1010 BF) Künstlerin lebt in Efferdas &#039;&#039;&#039;Traviabund nach Kaiserjagd-Briefspiel 1046 BF, Wechsel in die andere Familie samt Nachfahren möglich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Linara Gerber|Linara]] (*1010 BF) Medica und Lutenente im Hospital-Kapitanat lebt in Efferdas&amp;lt;br&amp;gt; Traviabund ist für 1038 BF vorgesehen,&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Naramis (*1039 BF) und Yindica (*1041 BF) &#039;&#039;&#039;Verbleib in der Familie Gerber&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:*[[Efferdane Flava Gerber|Mentorin Flava]] (*996 BF) Mechanikerin, Astronomin und Hesinde-Geweihte. Lebt in Efferdas &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Gatten/der Gattin samt Nachkommen möglich&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nachdem wie ihr Zeit und Lust habt kann gerade bei den historischen Gerbers „nur“ der Stammbaum angeglichen werden oder gerne auch ein Briefspiel entstehen. Bei den lebenden Gerbers ist mir ein Briefspiel sehr wichtig, da ich ja die Familie Gerber in das Liebliche Feld integrieren will.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerne auch Verbindung zu anderen Städten!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wer nicht gleich heiraten will, für [[Avessanio Gerber|Avessanio]] (*1030 BF) als zukünftiges Familienoberhaupt geplant, [[Massimiliano Gerber|Massimiliano]] (*1033 BF) und [[Dettmarahja Gerber|Dettmarahja]] (*1035 BF) werden Ausbildungsplätze gesucht. &lt;br /&gt;
Natürlich bin ich auch bei den anderen Gerbers für Briefspiele zu haben.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Anbindung an die neue Heimat Bethana gesucht und vielleicht einen Weggefährten/Gemahl &lt;br /&gt;
|Annoncentext=Für die ehrenwerte [[Belisa Gerber|Leutnant zur See Belisa Gerber]] wird etwas Farbe in ihrem Lebenslauf gesucht. Gerne Briefspiel zur jetzigen Situation in Bethana, aber auch gerne für die Jahre als Navigatorin eines Kauffahrers. Schön wäre wenn sich daraus Freund- oder auch gerne Feindschaften und Verbindungen zu anderen Familien ergeben und vielleicht auch ein Traviabund zustande kommt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus_Legari.png&lt;br /&gt;
|Titel:Eine Dame für das Haus gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= [[Daria Legari|Edeldame]] sucht Lebensgefährtin für ihren sehr ruhigen und gebildeten [[Khadan Legari|Sohn]]. Gebeten wird um gute Manieren und ein langmütiges Wesen gegenüber vielleicht doch recht stillen Abenden. Oder hat sie vielleicht sogar die Fähigkeit etwas leben ins Haus bringen? Eine gute Bildung und ein Interesse an Büchern wären bestimmt ebenfalls hilfreich.&lt;br /&gt;
Geboten wird die Einheirat in ein aufstrebendes Adelshaus in der bewegten Staadt Efferdas.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Nebelzweig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Annonce|Traviabund gesucht|Annoncentext=Die zielstrebige [[Thessalia d&#039;Antara]], Cellerarin des [[Kloster Sancta Lamea]] in Shenilo, sucht einen Mann, der mit ihr gemeinsam die Hürden des Lebens überwindet. Begrüßt wird eine traviagefällige Grundhaltung und Gespür für Wirtschaft und Kunst.|Benutzername=Fürst Federkiel|Breite=49|Wappen=Familie_d&#039;Antara.png}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=Bonvivant sucht ...&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ein [[alm:León de Vivar|schamloser almadanischer Schwerenöter und Bonvivant]] erinnert sich nicht mehr genau an die Einzelheiten seiner Kavaliersreise, die ihn von Praios-Firun 1026 BF unter anderem durch Grangor, Kuslik und Belhanka, vor allem aber nach Vinsalt führte. Welche noblen Salons hat er besucht? Welche edlen Damen beglückt? Welche Töchter verführt? Welche Ehemänner und Väter erzürnt? Welche Bankertkinder (mit möglichem Anrecht auf ein Erbe in Almada) wohl gezeugt?&lt;br /&gt;
|Benutzername=León de Vivar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pagen, Schüler und ihre Ausbilder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Baronie Tikalen.png&lt;br /&gt;
|Titel=Ausbildung in [[Baronie Tikalen|Tikalen]]?&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ritter [[Pulpio Tribêc]] von [[Trebesco]] brachte im Laufe der Jahre einigen Schülern die Finessen der praiosgefälligen Tikalener Kampfkunst bei. Leider hat seine Frau die Liste der Schüler verlegt (typisch!). Wer kann seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen?&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Siegel-DII.JPG&lt;br /&gt;
|Titel=Scholaren und Lehrmeister gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Das [[Draconiter-Institut Shenilo]] kann bis zu drei Scholaren für die Ausbildung zum Adepten der arkanen Künste aufnehmen. Außerdem wird ein erfahrener Magus gesucht, der [[Valeran Menaris]] bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen (und dereinst ersetzen) kann.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Athanasius&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=55&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=Lehrmeister und Knappherrin für almadanische Wildfänge gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der Stadtcamerario zu [[alm:Punin|Punin]], Dom [[alm:Amando Dhachmani de Vivar|Amando Dhachmani de Vivar]] pflegt gute Erinnerungen an seine Zeit in [[Urbasi]] und sucht daher zwei ehrbare Familien im Horasreich, die seinen beiden Kindern [[alm:Isha de Vivar y Viryamun|Isha]] und [[alm:Rascal de Vivar y Viryamun|Rascal]] ab [[1037 BF]] eine ihren Talenten entsprechende Ausbildung angedeihen lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Domnita Isha soll eine rondragefällige Ritterin, Turnierreiterin werden, weswegen ein altehrwürdiges, traditionsbewusstes Geschlecht gesucht wird. Domnito Rascal dagegen soll in die phexischen Fußstapfen des Vaters und Großvaters treten und ein kluger Kaufmann, Fernhändler oder (zur Not) Verwaltungsjurist werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer ist bereit, einen der beiden Zwillinge bei sich aufzunehmen?&lt;br /&gt;
|Benutzername=León de Vivar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=44&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Titel=Lehrlinge im Schiffsbau und mehr gesucht !&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Die [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] sucht interessierte junge Männer und Frauen, die das ehrbare Handwerk des Schiffsbaus erlernen möchten. Zudem besteht auch die Möglichkeit der Ausbildung in Kontorwirtschaft- und Organisation sowie in der Schiffskonstruktion. Auf Wunsch kann gegen Entgelt Unterkunft und Versorgung gestellt werden. Bei hervorragenden Leistungen ist eine Übernahme garantiert. Bei gewecktem Interesse einfach zum Werftgebäude kommen und den Maestro [[Phelizzio d&#039;Antara]] ansprechen.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Fürst Federkiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie di Cerrano.png&lt;br /&gt;
|Titel=Dienst für den Horas! &lt;br /&gt;
|Annoncentext=Im Namen seiner Edelgeboren [[Verian di Cerrano]], Kroncastellan der [[Albornsburg]] und Ritter im [[Heilig-Blut-Orden]], wird ein Page für die Betreuung und Pflege des Horas-Schreins auf der Albornsburg gesucht. Unterkunft, Verpflegung und Ausbildung in edlen Tugenden und Kampffertigkeiten werden garantiert. Erwartet wird gutes Benehmen, Frömmigkeit und Gehorsam. Die Dienste sind auf drei Götterläufe befristet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Signatum: &#039;&#039;Verwaltung der Albornsburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Princeps&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Condottieri und Mercenarii==&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Luntfeld.png&lt;br /&gt;
|Titel=Auftraggeber gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Kriegserfahrener [[Colmar Luntfeld|Condottiere]] erinnert sich nicht mehr daran, bei wem er mit seiner [[Luntfelds Cavallieri|Söldnertruppe]] in den Jahren 1031/32 BF und 1034/35 BF unter Vertrag stand.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Luntfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Brahl.png&lt;br /&gt;
|Titel=Beschütze mich! Sei mein Cavalleristo!&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Wer mag seit  1031 BF (wenn möglich) [[Daryl Brahl]]s vertrauenswürdiger, unbestechlicher Leibwächter und Cavalleristo sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familie Brahl sucht zudem, um seine Bürgerpflichten in Shenilo (über) zu erfüllen, neben (oder vor) [[Geron Accali]] weitere fähige Cavalleristi. Die Ausrüstung kann gestellt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Brahl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtsträger und Fachleute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=39&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Salsavur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Personal für Gestüte gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Rittmeister für das [[Gestüt Salsavûr]] sowie Zucht- und Rittmeister für das [[Gestüt Montarena]] gesucht.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=59&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Ramaud.png|30px&lt;br /&gt;
|Titel=Kapitän/in&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Wer ist seit dem Jahr [[1040 BF]] im Auftrag des &#039;&#039;Konsortiums Degano re Kust&#039;&#039; Kommandant der Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gishtan re Kust&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=59&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus della Trezzi.png&lt;br /&gt;
|Titel=Rausschmeißer gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Suche freundlichen, aber bestimmten Rausschmeißer, der des Nächtens lärmende [[Haus ya Cantarra|Zecher]] von der Schwelle des Palazzo Trezzi vertreibt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dellatrezzi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=39&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Salsavur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Offiziere gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Der [[Baron von Montarena]] sucht weiteres Führungspersonal für die [[Schwarzfedern]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=45&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Efferdas.png&lt;br /&gt;
|Titel=Werde Geweihter in Efferdas!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Gesucht werden Damen und Herren, die fern der Heimat den Dienst an den Göttern versehen möchten. Folgende Positionen sind vakant:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Efferd-Kirche: 4 Akoluthen, 1 Novize – In der Hesinde-Kirche: 1 Akoluth, 4 Novizen&lt;br /&gt;
|Benutzername=Di Camaro&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=54&lt;br /&gt;
|Wappen=Chetan.png&lt;br /&gt;
|Titel=Wer zieht das Gelbe Hemd an?&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Die &#039;&#039;[[Milit%C3%A4r_Shenilos#Garden_und_B.C3.BCttel|Gelbhemden]]&#039;&#039; von [[Chetan]], die Wachen der dortigen Ockerbauern, suchen nach dem Tod ihrer bisherigen Hauptleute einen neuen Anführer. Bevorzugt werden auswärtige Spezialisten mit geeigneten Fähigkeiten, die keine Angst vor absurden Gerüchten über die angeblich ach so kurze Lebensdauer der Hauptleute der Gelbhemden haben.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Athanasius&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Contris.png&lt;br /&gt;
|Titel=Hofhaltung im Spiegelschloss&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ab Rondra 1035 BF sucht der junge [[Dartan di Côntris|Baron von Côntris]] nach Höflingen (und Hofdamen), Verwaltern, Hesinde-Geweihten, Rechtsgelehrten, Medici, Künstlern und anderen Fachkräften (z. B. Schreiber, Bau-, Waffen-, Küchen-, Keller-, oder Stallmeister) für die Hofhaltung im [[Spiegelschloss von Côntris]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Di Côntris&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Montarena.png&lt;br /&gt;
|Titel=Geweihte in Montarena gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Die [[Boron|Boron-Kirche]] sucht einen Hüter des Raben sowie weitere Geweihte für ihren Tempel in der schönen Theaterstadt [[Montarena]].&lt;br /&gt;
*Das Gemäuer des [[Peraine|Peraine-Tempels]] sucht Geweihte, die die Göttin vertreten.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Cordur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Herausforderungen extraordinär&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Im Zuge der „Inventura grande“ wird ausgemistet! Es werden mannigfalltige Stellen mit wunderbaren Möglichkeiten zur Selbstentfaltung geboten. Vom schnellen Botenläufer bis zum Herbergspächter wird jeder gebraucht. Die Familie Cordur garantiert borongefällige Arbeitszeiten, tägliche Brotration, Schlafen unter der eigenen Decke, halbjährliche Benutzung des Badezubers. Weiteres entsprechend der Tätigkeit und Leistung möglich. Wir finden bestimmt eine Aufgabe für dich. Aktuell suchen wir besonders:&lt;br /&gt;
*Leitung der Pilgerherberge am Geronsplatz in Shenilo und weiterer Herbergen an Pilgerrouten&lt;br /&gt;
*Lehrling Devotionalienwerkstadt&lt;br /&gt;
Bei Interesse meldet euch [[Benutzer Diskussion:Coturnix|hier]]&lt;br /&gt;
|Benutzername=Coturnix&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezialaufträge==&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=75&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie van Kacheleen.png&lt;br /&gt;
|Titel=Aufklärung einer historischen Schuld&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der dubiose Zusammenbruch der Banca di Septimana in Sewamund (1033 BF) sowie die Enteignung und die Vorenthaltung von Sewamunder Eigentum redlicher und unbescholtener Sewamunder Bürgern, insbesondere von in Treu und zwölfgöttlichen Glauben geleisteten Einlagen, sollte restlos aufgeklärt werden. Auch gab es in einem zeitlich passenden Kontext massive Sachbeschädigung am Palazzo derer van Kacheleen. Aurelio van Kacheleen bat seinen Sohn und zukünftigen Erben Horasio van Kacheleen den Vorgang endlich auf seinen letzten Lebenstagen zu klären. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an Ralbert Dweeren im Palazzo van Kacheleen, Sewamund.     &lt;br /&gt;
|Benutzername=Van Kacheleen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=24&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Tribec.png&lt;br /&gt;
|Titel=Thaumaturgen aufgepasst!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Renovierungswillige Familie sucht für Mitte Travia 1029 BF schweigsamen Artefaktmagier.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Tribec.png&lt;br /&gt;
|Titel=Pssst!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Zeitweise etwas zu vorlauter Schriftsteller bittet shenilische Unterweltkreise, das Gerücht zu verbreiten, er habe ein [[Shenilischer Adelsspiegel|bestimmtes Schriftstück]] &#039;&#039;ausdrücklich nicht&#039;&#039; verfasst. Bezahlung findet in Schreibarbeit statt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie van Kacheleen.png&lt;br /&gt;
|Titel=Gesucht. Verschwiegen und doch in der Recherche sehr begabt&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Für die lückenlose Aufklärung einer scheinbar erdachten Geschichte eines vermeintlichen Bankraubes sucht [[Aurelio Trahelius van Kacheleen]] gestandene listige Mitstreiter. Selbstverständlich ist rein gar nichts an diesem alten Gerücht dran.    &lt;br /&gt;
|Benutzername=Van Kacheleen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie_di_Cerrano.png&lt;br /&gt;
|Titel=Die Überbleibsel unser Herkunft&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Im Namen seiner Edelgeboren Verian di Cerrano, Herr von Valbeno und Kroncastellan der Albornsburg, richtet das ehrwürdige Haus di Cerrano einen öffentlichen Aufruf an Gelehrte, Sammler und Entdecker:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht werden Artefakte, Kunstwerke, Schriftstücke und sonstige Gegenstände aus den Tagen des alten Bosparans. Ob magisch, historisch oder künstlerisch bedeutsam - das Haus di Cerrano erklärt sich bereit zum Ankauf oder Verwahrung solchen Objekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktstellen:&lt;br /&gt;
*Kanzlei der [[Kanzlei Cerrano e Figli Avvocati|C.E.F.A]] in [[Ucurino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signatum: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Princeps&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anderweitige Angebote und Anfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- VORLAGE&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
|Benutzername=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=55&lt;br /&gt;
|Wappen=Calvenschwarz.png&lt;br /&gt;
|Titel=Glücksritter für dauernde Stellung gesucht - Leumundszeugnis nicht erforderlich&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der [[Mondino von Calven|Condottiere]] der [[Die Schwarze Bestie|Bestia Negra]] sucht Glücksritter (m/w), die wissen, wie man einen Säbel und Reiterhammer (letzteres für Personen von Stand nicht ganz so wichtig) hält und wo man auf dem Pferd zu sitzen hat. Vorgeschichte nicht so wichtig, grimmige Erscheinung von Vorteil. &lt;br /&gt;
|Benutzername=Calven&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=44&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Sewamund transparent.png&lt;br /&gt;
|Titel=Die Garde ermittelt&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ratloser [[Varsinion Rimendoza|Capitan der Stadtgarde]] von [[Sewamund]] sucht ab Praios [[1034 BF]] authentische Augenzeugen, wohlüberlegte Verdächtigungen und findige Spürnasen in Sachen [[Passwort Schwertfisch|Bankraub]]. Hat jemand einen großen Haufen herrenlosen Geldes gesehen?&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=Traviengrüße&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Verdammt seien diese 2ten Travien eines Jahres. Für ein Jahr nimmt man uns weniger wahr als den Ritter zu di Matienna. Doch wir kommen wieder. Wer uns bis dahin besuchen will, melde sich beim Großgrolmenherzog [[Brutzel Britzel-Bratzel]]. Dann können wir zum Beispiel über meine Tochter verhandeln.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dajin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Novacasa.png&lt;br /&gt;
|Titel=Teilhaber gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=1. Die [[Merkantile Allianz für Fortschritt in Aventurien]] sucht ständig weitere Geschäftspartner und Finanziers. Mitgliedschaft im Merkantilistenrat möglich, Diskretion kann auf Wunsch zugesichert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Für die Werke &#039;&#039;[[Rasen, Rosen und Rabatten]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Schoten, Zoten, Anekdoten]]&#039;&#039; und weitere Produkte aus dem [[Haus Novacasa]] werden außerdem weitere Vertriebspartner gesucht.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Novacasa&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Absolventin der Akademie zu Ehren Anshag zu Glodenhofs (1036 BF) sucht neue Herausforderung &lt;br /&gt;
|Annoncentext=Die Kriegerin [[Rovena Gerber]] ist nach dem Ende ihrer Ausbildung zur Kriegerin (1036 BF) nun auf Abenteuerfahrt und auf der Suche nach Gefährten und/oder einer interessanten Anstellung/Queste. Sollte sich jemand finden der sich zutraut neben ihrer Freundschaft auch ihr Herz zu gewinnen so möge diese Person sich im stillen [[Benutzer: Gerberstädter|Gebet]] an Rondra wenden. Wenn die Donnernde das Ansinnen für ehrenhaft befindet wird Rovena Kunde erhalten.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=64&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie_di_Cerrano.png&lt;br /&gt;
|Titel=Gesellschaft der Horasischen Sprache - Mitbegründer gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ihr hohen Herrschaften aus Nah und Fern, Ihr Liebhaber unserer hohen, horasischen Sprache! Über Jahrtausende hinweg erklingen unsere Zungen durch ganz Aventurien und dieses Erbe darf nicht verloren gehen. Darum lasset uns gemeinsam eine Gesellschaft gründen, die sich dem Spracherhalt ganz im horasischen Sinne verpflichtet fühlt und mit gemeinsamen Texten, Liedern und Theaterstücken das Reich verzaubert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse konsultiert gerne die Initiatoren. &lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf Ihre Schreiben!&lt;br /&gt;
|Benutzername=Princeps&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=35&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Titel=Gebaut für Horizonte!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Mit Leidenschaft und handwerklicher Meisterklasse werden in der [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] seetüchtige Karavellen und Karracken erstklassiger Zuverlässigkeit gebaut. Mit uns sticht Ihre Zukunft in See! Gez. [[Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Benutzername=Fürst Federkiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=60&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Die Zahori-Sippe und ein Gerber-Spross&lt;br /&gt;
|Annoncentext=[[Phelizzio Gerber]] zieht seit Travia 1038 BF mit einem Wagenzug einer Zahori-Sippe durch die Lande. Sein rahjanisches Glück hat er bereits mit Sarastrohaban gefunden. Vielleicht soll Euer Dorf/Fest etwas Unterhaltung und Zerstreuung durch die anmutigen wie mystischen Tänze, die Jonglier- und Akrobatik-Künste, die Wahrsagerei und anderen erstaunlichen Darbietungen der Zahori-Sippe erfahren. Schickt einen [[Benutzer: Gerberstädter|Raben]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=39&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Titel=Mitspender für Tempelbau gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Wenn unsere Seefahrer nach langer Fahrt nach Hause kommen, sollen sie wissen, das Travia&#039;s Herdfeuer für sie brennt. Helft uns, mit Spenden dieses Haus der Gütigen Göttin in Efferdas errichten zu können. Möge Travia Eurer barmherziges und großzügiges Herz segnen. Gez. Schwester [[Viana d&#039;Antara]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Fürst Federkiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Danksagungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Tribec.png&lt;br /&gt;
|Titel=Verloren und gefunden! &lt;br /&gt;
|Annoncentext=&amp;lt;center&amp;gt;Hochgeboren &#039;&#039;&#039;[[Tsaida Tribêc]]&#039;&#039;&#039;,&amp;lt;br&amp;gt;Kämmerin im [[Lilienrat]], dankt den unerschrockenen und klugen Kämpen für die Aufklärung des Verschwindens &#039;&#039;&#039;[[Rahjane Vistelli]]s&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Gez. [[Deriago Dellinger]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Tauschb%C3%B6rse&amp;diff=1281654</id>
		<title>Tauschbörse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Tauschb%C3%B6rse&amp;diff=1281654"/>
		<updated>2026-04-07T20:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{AlmadaLink|Pos=0}}{{TOCright}}&lt;br /&gt;
[[Bild:XsuchtYlogo.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Tauschbörse&#039;&#039;&#039; ist das Schwarze Brett des [[Briefspiel]]s. Sie ist für alle möglichen Angebote und Gesuche da, die im Briefspiel, bei der Ausgestaltung der [[Spielerfamilien]] und [[Spielerstädte]], ja selbst einfach bei der Arbeit hier im Wiki auftreten können. Heiratsmarkt, Vermittlung von [[Condottiere|Condottieri]] und [[Cavalleristo|Cavalleristi]], zwielichtige Spezialaufträge, fast alles hat hier seinen Platz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gebrauchsanweisung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Annoncen könnt Ihr durch die Verwendung der [[Vorlage:Annonce]] einfach unter der Überschrift Eurer Wahl einstellen. Erforderlich ist dafür nur ein kurzer Annoncentext und Ihr solltet Euren Benutzernamen hinterlegen, damit man Euch wegen der Annonce auch ansprechen kann. Dies sollte über die zugehörige Benutzerdiskussionsseite oder direkt via Mail stattfinden. Vergesst aber bitte nicht, Annoncen auch wieder zu löschen, wenn sie nicht mehr aktuell sind. Ach, und keine Angst, wenn sich die anderen Annoncen durch Eure eigenen mal verschieben, das wird beizeiten von kundiger Seite schon wieder zurecht geschoben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heiratsmarkt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus ya Papilio.png&lt;br /&gt;
|Titel=verschiedene Ehepartner gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Für ihren [[Horasio Madarin ya Papilio|Erstgeborenen und Erben]] sucht Damosella [[Atroklea ya Papilio]] weiterhin eine Gemahlin. Erwartet werden gute Manieren, guter Ruf, Abstammung aus einem respektablen Haus, Bescheidenheit, Treue und Fleiß. Geboten werden Einheirat an hervorgehobener Stelle in ein weitverzweigtes, gesellschaftlich und pekuniär stabiles, aufstrebendes Haus und ein Gemahl in angesehener, gesicherter Stellung mit Aufstiegsmöglichkeiten. Brautbewerberinnen werden nach schriftlicher Vorstellung und erfolgter Einladung beim [[Palazzo Papilio]] in Shenilo vorstellig.&lt;br /&gt;
*Welchen ruhigen und fleißigen Mann hat [[Damosella]] [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) einst als Gemahl gewählt, der Vater der Signora [[Rahjada ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 1012 BF) geworden ist?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gishtan re Kust&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=30&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Contris.png&lt;br /&gt;
|Titel=Der Widerspenstigen Zähmung...&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der Baron von Côntris sucht nach einem Ehrenmann guten Leumunds, welcher [[Gloriana di Côntris|ihr]] ein für alle Mal die Flausen austreibt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Di Côntris&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=69&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Wankara.png&lt;br /&gt;
|Titel= Ehemänner gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Eine seltsame Vergesslichkeit hat sich bei den Frauen der Familie Wankara aus Shenilo breit gemacht: [[Varsinia Wankara]] und ihre Nichte [[Tyerka Wankara]] haben beide vergessen, wer ihre aktuellen Ehemänner sind. Auch ihre Kinder sind sich nicht mehr über die Identität ihrer Väter im Klaren. Wer Hinweise auf die Ehemänner und Väter hat, möge sich bitte bei der Familie Wankara melden.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Thera Uhdenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=55&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Malavista.png‎&lt;br /&gt;
|Titel=Heiratskandidaten gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Das [[Haus di Malavista]] hat einige noch unverheiratete Damen und Herren, die noch eines Partners bedürfen. Vor allem [[Haldur di Malavista|Haldur]] und [[Adaon di Malavista|Adaon]] wandeln schon viel zu lange ohne eine Frau an ihrer Seite durch das Horasreich. Interessenten wenden sich gerne an den [[Benutzer:Cordovan|Sekretär]] des Hauses, um alles weitere zu besprechen.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Cordovan&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=44&lt;br /&gt;
|Wappen=Imirandi.png‎&lt;br /&gt;
|Titel=[[Torvon d&#039;Imirandi]] sucht Frau fürs Leben&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Der Herr von [[Oltretorr]] sucht ab 1036 BF (eventuell auch eher) eine Frau, die mit ihm zusammen sein neu erworbenes Lehen verwalten und dem Hause Imirandi zu neuer Blüte verhelfen will.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Imirandi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus della Trezzi.png&lt;br /&gt;
|Titel=Für das Haus della Trezzi&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Lange verstorbenes Familienoberhaupt Aldemar della Trezzi (889-951 BF) fragt sich bis heute, wer eigentlich seine Frau war.&lt;br /&gt;
*Avessandro della Trezzi (*998 BF), Derograph und horaskaiserlicher Marineoffizier sowie Veteran der Phrygaios-Schlacht, versucht sich krampfhaft an den Namen seiner Gattin zu erinnern, die er wohl durch seinen Südmeerdienst etwas vernachlässigt hat.&lt;br /&gt;
*Elmarin della Trezzi (*990 BF), u.a. Inhaber der Kellerei Altbomed, kann sich auch nicht so recht an den Namen seiner Anvertrauten erinnern.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dellatrezzi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Camaro.png‎&lt;br /&gt;
|Titel=Die Sache mit dem Fluch...&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der Volksmund unkt schon. Das [[Haus di Camaro]] ist rahjanisch verflucht. Eheschließungen funktionieren nur, wenn sie aus Liebe geschehen. Doch wenn sie aus politischer Motivation heraus geschehen, sind sie zum Scheitern verurteilt. Das ändert nichts daran, dass die jüngere Schwester und der jüngere Bruder des Senators [[Croënar di Camaro]], genauer gesagt [[Phelippa di Camaro]] und [[Vigo di Camaro]] ein mehr als nur heiratsfähiges Alter erreicht haben. Und auch die zweite Tochter des Tempelvorstehers des [[Tempel vom güldenen Dreizack|Tempels vom güldenen Dreizack]], [[Liaiell di Camaro]] wächst zu einer traumhaften Partie heran. Gibt es da draußen Fluchbrecher? Oder ist gar jemand bereit, ein Herz zu vergeben? Dann melden!&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dajin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Carson.png&lt;br /&gt;
|Titel=Historische und aktuelle Gesuche&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*[[Rondrario Carson]] (*um 970 - 1033 BF), Herr von Gilforn sucht noch eine Gattin bzw. mittlerweile Witwe und Mutter seiner wohlgeratenen Kinder.&lt;br /&gt;
*[[Myjan Elleran Carson]] (*990 BF) sucht noch einen bereits verstorbenen Gatten.&lt;br /&gt;
*[[Telfar Carson]], Signor von Imdallyo (*1017 BF) sucht noch eine gute Partie für einen Traviabund.&lt;br /&gt;
*[[Orsino Carson]]s Kinder suchen auch noch Ehepartner.&lt;br /&gt;
|Benutzername=OrsinoCarson&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Salsavur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Für das Haus di Salsavûr&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Junger [[Lucian di Salsavûr|Kapitän]] und Sohn des dreimaligen [[Drago III. di Salsavûr|Königsturniersiegers]] sucht eine Frau fürs Leben.&lt;br /&gt;
*Ehrenwerter und verlässlicher [[Dartan di Salsavûr|Condottiere]] sucht eine Ehepartnerin.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Viele lose Enden&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der [[Details der Familie Gerber|Stammbaum]] der Familie Gerber weißt noch so mache Lücke auf.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart. Nehme an dass das auch aus den Wechseln der Spieler/Benutzer resultiert. Würde mich sehr freuen wenn sich für die noch unbekannten Ehepartner Namen finden würden und so etwas Leben und eine gewisse Vernetzung in den Stammbaum kommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um folgende Personen geht es:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Verstorbene Gerber&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:*[[Milofina Gerber|Milofina]] (*838 BF – 907 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; Kind: Mirèïa&lt;br /&gt;
:*[[Mirèïa Gerber|Mirèïa BF]] (*862 BF - 922 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Brigon und Oljana &lt;br /&gt;
:*[[Brigon Gerber|Brigon]] (*896 BF – 954 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Isindia und Sybaris &lt;br /&gt;
:*[[Isindia Gerber|Isindia]] (*923 BF – 1001 BF)&amp;lt;br&amp;gt; ehemaliges Familienoberhaupt, „Erbauerin“ der Gerberstadt, Großmutter von [[Dettmar Gerber]]&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Claudo Gerber (* 946 BF – 1008 BF) ehemaliges Familienoberhaupt&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
:*Thelxinoé Gerber (*949 BF – 1016 BF) &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Ehepartner samt Nachkommenschaft möglich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Sybaris Gerber (*924 BF – 1014 BF)&#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Ehepartner samt Nachkommenschaft möglich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Oljana Gerber|Oljana]] (*900 BF – 972 BF) &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Ehepartner samt Nachkommenschaft möglich&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Lebende Gerber&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:*[[Rondrigo Vindariel Gerber|Rondrigo]] (*996 BF) Magier, lebt in Methumis &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie der Gattin/des Gatten samt Nachkommenschaft möglich! Hier auch ohne Briefspiel denkbar!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Remira Gerber|Remira]] (*1016 BF)&lt;br /&gt;
:*[[Amalia Gerber|Amalia]] (*1020 BF) Mechanika und Erfinderin lebt in Efferdas  &amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Traviabund nach Kaiserjagd-Briefspiel 1046 BF, Wechsel in die andere Familie samt Nachfahren möglich&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:*[[Yoline Gerber|Yoline]] (*1022 BF) Kauffrau und Leiterin der Abdeckerei lebt in Efferdas&amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Muss in der Familie Gerber bleiben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Melsina Gerber|Melsina]] (*1030 BF) In Ausbildung zur Goldschmiedin und Edelsteinschleiferin lebt in Efferdas &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des künftigen Gatten/Gattin möglich auch was die Nachfahren betrifft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Clarizia Gerber|Clarizia]] (*1010 BF) Künstlerin lebt in Efferdas &#039;&#039;&#039;Traviabund nach Kaiserjagd-Briefspiel 1046 BF, Wechsel in die andere Familie samt Nachfahren möglich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*[[Linara Gerber|Linara]] (*1010 BF) Medica und Lutenente im Hospital-Kapitanat lebt in Efferdas&amp;lt;br&amp;gt; Traviabund ist für 1038 BF vorgesehen,&amp;lt;br&amp;gt; Kinder: Naramis (*1039 BF) und Yindica (*1041 BF) &#039;&#039;&#039;Verbleib in der Familie Gerber&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:*[[Efferdane Flava Gerber|Mentorin Flava]] (*996 BF) Mechanikerin, Astronomin und Hesinde-Geweihte. Lebt in Efferdas &#039;&#039;&#039;Wechsel in die Familie des Gatten/der Gattin samt Nachkommen möglich&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nachdem wie ihr Zeit und Lust habt kann gerade bei den historischen Gerbers „nur“ der Stammbaum angeglichen werden oder gerne auch ein Briefspiel entstehen. Bei den lebenden Gerbers ist mir ein Briefspiel sehr wichtig, da ich ja die Familie Gerber in das Liebliche Feld integrieren will.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerne auch Verbindung zu anderen Städten!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wer nicht gleich heiraten will, für [[Avessanio Gerber|Avessanio]] (*1030 BF) als zukünftiges Familienoberhaupt geplant, [[Massimiliano Gerber|Massimiliano]] (*1033 BF) und [[Dettmarahja Gerber|Dettmarahja]] (*1035 BF) werden Ausbildungsplätze gesucht. &lt;br /&gt;
Natürlich bin ich auch bei den anderen Gerbers für Briefspiele zu haben.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Anbindung an die neue Heimat Bethana gesucht und vielleicht einen Weggefährten/Gemahl &lt;br /&gt;
|Annoncentext=Für die ehrenwerte [[Belisa Gerber|Leutnant zur See Belisa Gerber]] wird etwas Farbe in ihrem Lebenslauf gesucht. Gerne Briefspiel zur jetzigen Situation in Bethana, aber auch gerne für die Jahre als Navigatorin eines Kauffahrers. Schön wäre wenn sich daraus Freund- oder auch gerne Feindschaften und Verbindungen zu anderen Familien ergeben und vielleicht auch ein Traviabund zustande kommt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus_Legari.png&lt;br /&gt;
|Titel:Eine Dame für das Haus gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= [[Daria Legari|Edeldame]] sucht Lebensgefährtin für ihren sehr ruhigen und gebildeten [[Khadan Legari|Sohn]]. Gebeten wird um gute Manieren und ein langmütiges Wesen gegenüber vielleicht doch recht stillen Abenden. Oder hat sie vielleicht sogar die Fähigkeit etwas leben ins Haus bringen? Eine gute Bildung und ein Interesse an Büchern wären bestimmt ebenfalls hilfreich.&lt;br /&gt;
Geboten wird die Einheirat in ein aufstrebendes Adelshaus in der bewegten Staadt Efferdas.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Nebelzweig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Annonce|Traviabund gesucht|Annoncentext=Die zielstrebige [[Thessalia d&#039;Antara]], Cellerarin des [[Kloster Sancta Lamea]] in Shenilo, sucht einen Mann, der mit ihr gemeinsam die Hürden des Lebens überwindet. Begrüßt wird eine traviagefällige Grundhaltung und Gespür für Wirtschaft und Kunst.|Benutzername=Fürst Federkiel|Breite=49|Wappen=Familie_d&#039;Antara.png}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=Bonvivant sucht ...&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ein [[alm:León de Vivar|schamloser almadanischer Schwerenöter und Bonvivant]] erinnert sich nicht mehr genau an die Einzelheiten seiner Kavaliersreise, die ihn von Praios-Firun 1026 BF unter anderem durch Grangor, Kuslik und Belhanka, vor allem aber nach Vinsalt führte. Welche noblen Salons hat er besucht? Welche edlen Damen beglückt? Welche Töchter verführt? Welche Ehemänner und Väter erzürnt? Welche Bankertkinder (mit möglichem Anrecht auf ein Erbe in Almada) wohl gezeugt?&lt;br /&gt;
|Benutzername=León de Vivar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pagen, Schüler und ihre Ausbilder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Baronie Tikalen.png&lt;br /&gt;
|Titel=Ausbildung in [[Baronie Tikalen|Tikalen]]?&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ritter [[Pulpio Tribêc]] von [[Trebesco]] brachte im Laufe der Jahre einigen Schülern die Finessen der praiosgefälligen Tikalener Kampfkunst bei. Leider hat seine Frau die Liste der Schüler verlegt (typisch!). Wer kann seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen?&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Siegel-DII.JPG&lt;br /&gt;
|Titel=Scholaren und Lehrmeister gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Das [[Draconiter-Institut Shenilo]] kann bis zu drei Scholaren für die Ausbildung zum Adepten der arkanen Künste aufnehmen. Außerdem wird ein erfahrener Magus gesucht, der [[Valeran Menaris]] bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen (und dereinst ersetzen) kann.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Athanasius&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=55&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=Lehrmeister und Knappherrin für almadanische Wildfänge gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der Stadtcamerario zu [[alm:Punin|Punin]], Dom [[alm:Amando Dhachmani de Vivar|Amando Dhachmani de Vivar]] pflegt gute Erinnerungen an seine Zeit in [[Urbasi]] und sucht daher zwei ehrbare Familien im Horasreich, die seinen beiden Kindern [[alm:Isha de Vivar y Viryamun|Isha]] und [[alm:Rascal de Vivar y Viryamun|Rascal]] ab [[1037 BF]] eine ihren Talenten entsprechende Ausbildung angedeihen lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Domnita Isha soll eine rondragefällige Ritterin, Turnierreiterin werden, weswegen ein altehrwürdiges, traditionsbewusstes Geschlecht gesucht wird. Domnito Rascal dagegen soll in die phexischen Fußstapfen des Vaters und Großvaters treten und ein kluger Kaufmann, Fernhändler oder (zur Not) Verwaltungsjurist werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer ist bereit, einen der beiden Zwillinge bei sich aufzunehmen?&lt;br /&gt;
|Benutzername=León de Vivar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=44&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Titel=Lehrlinge im Schiffsbau und mehr gesucht !&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Die [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] sucht interessierte junge Männer und Frauen, die das ehrbare Handwerk des Schiffsbaus erlernen möchten. Zudem besteht auch die Möglichkeit der Ausbildung in Kontorwirtschaft- und Organisation sowie in der Schiffskonstruktion. Auf Wunsch kann gegen Entgelt Unterkunft und Versorgung gestellt werden. Bei hervorragenden Leistungen ist eine Übernahme garantiert. Bei gewecktem Interesse einfach zum Werftgebäude kommen und den Maestro [[Phelizzio d&#039;Antara]] ansprechen.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Fürst Federkiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie di Cerrano.png&lt;br /&gt;
|Titel=Dienst für den Horas! &lt;br /&gt;
|Annoncentext=Im Namen seiner Edelgeboren [[Verian di Cerrano]], Kroncastellan der [[Albornsburg]] und Ritter im [[Heilig-Blut-Orden]], wird ein Page für die Betreuung und Pflege des Horas-Schreins auf der Albornsburg gesucht. Unterkunft, Verpflegung und Ausbildung in edlen Tugenden und Kampffertigkeiten werden garantiert. Erwartet wird gutes Benehmen, Frömmigkeit und Gehorsam. Die Dienste sind auf drei Götterläufe befristet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Signatum: &#039;&#039;Verwaltung der Albornsburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Princeps&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Condottieri und Mercenarii==&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Luntfeld.png&lt;br /&gt;
|Titel=Auftraggeber gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Kriegserfahrener [[Colmar Luntfeld|Condottiere]] erinnert sich nicht mehr daran, bei wem er mit seiner [[Luntfelds Cavallieri|Söldnertruppe]] in den Jahren 1031/32 BF und 1034/35 BF unter Vertrag stand.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Luntfeld&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Brahl.png&lt;br /&gt;
|Titel=Beschütze mich! Sei mein Cavalleristo!&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Wer mag seit  1031 BF (wenn möglich) [[Daryl Brahl]]s vertrauenswürdiger, unbestechlicher Leibwächter und Cavalleristo sein?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familie Brahl sucht zudem, um seine Bürgerpflichten in Shenilo (über) zu erfüllen, neben (oder vor) [[Geron Accali]] weitere fähige Cavalleristi. Die Ausrüstung kann gestellt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Brahl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtsträger und Fachleute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=39&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Salsavur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Personal für Gestüte gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Rittmeister für das [[Gestüt Salsavûr]] sowie Zucht- und Rittmeister für das [[Gestüt Montarena]] gesucht.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=59&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Ramaud.png|30px&lt;br /&gt;
|Titel=Kapitän/in&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Wer ist seit dem Jahr [[1040 BF]] im Auftrag des &#039;&#039;Konsortiums Degano re Kust&#039;&#039; Kommandant der Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gishtan re Kust&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=59&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus della Trezzi.png&lt;br /&gt;
|Titel=Rausschmeißer gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Suche freundlichen, aber bestimmten Rausschmeißer, der des Nächtens lärmende [[Haus ya Cantarra|Zecher]] von der Schwelle des Palazzo Trezzi vertreibt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dellatrezzi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=39&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Salsavur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Offiziere gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext= Der [[Baron von Montarena]] sucht weiteres Führungspersonal für die [[Schwarzfedern]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=45&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Efferdas.png&lt;br /&gt;
|Titel=Werde Geweihter in Efferdas!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Gesucht werden Damen und Herren, die fern der Heimat den Dienst an den Göttern versehen möchten. Folgende Positionen sind vakant:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Efferd-Kirche: 4 Akoluthen, 1 Novize – In der Hesinde-Kirche: 1 Akoluth, 4 Novizen&lt;br /&gt;
|Benutzername=Di Camaro&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=54&lt;br /&gt;
|Wappen=Chetan.png&lt;br /&gt;
|Titel=Wer zieht das Gelbe Hemd an?&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Die &#039;&#039;[[Milit%C3%A4r_Shenilos#Garden_und_B.C3.BCttel|Gelbhemden]]&#039;&#039; von [[Chetan]], die Wachen der dortigen Ockerbauern, suchen nach dem Tod ihrer bisherigen Hauptleute einen neuen Anführer. Bevorzugt werden auswärtige Spezialisten mit geeigneten Fähigkeiten, die keine Angst vor absurden Gerüchten über die angeblich ach so kurze Lebensdauer der Hauptleute der Gelbhemden haben.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Athanasius&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus di Contris.png&lt;br /&gt;
|Titel=Hofhaltung im Spiegelschloss&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ab Rondra 1035 BF sucht der junge [[Dartan di Côntris|Baron von Côntris]] nach Höflingen (und Hofdamen), Verwaltern, Hesinde-Geweihten, Rechtsgelehrten, Medici, Künstlern und anderen Fachkräften (z. B. Schreiber, Bau-, Waffen-, Küchen-, Keller-, oder Stallmeister) für die Hofhaltung im [[Spiegelschloss von Côntris]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Di Côntris&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Montarena.png&lt;br /&gt;
|Titel=Geweihte in Montarena gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
*Die [[Boron|Boron-Kirche]] sucht einen Hüter des Raben sowie weitere Geweihte für ihren Tempel in der schönen Theaterstadt [[Montarena]].&lt;br /&gt;
*Das Gemäuer des [[Peraine|Peraine-Tempels]] sucht Geweihte, die die Göttin vertreten.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Rondrastein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Cordur.png&lt;br /&gt;
|Titel=Herausforderungen extraordinär&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Im Zuge der „Inventura grande“ wird ausgemistet! Es werden mannigfalltige Stellen mit wunderbaren Möglichkeiten zur Selbstentfaltung geboten. Vom schnellen Botenläufer bis zum Herbergspächter wird jeder gebraucht. Die Familie Cordur garantiert borongefällige Arbeitszeiten, tägliche Brotration, Schlafen unter der eigenen Decke, halbjährliche Benutzung des Badezubers. Weiteres entsprechend der Tätigkeit und Leistung möglich. Wir finden bestimmt eine Aufgabe für dich. Aktuell suchen wir besonders:&lt;br /&gt;
*Leitung der Pilgerherberge am Geronsplatz in Shenilo und weiterer Herbergen an Pilgerrouten&lt;br /&gt;
*Lehrling Devotionalienwerkstadt&lt;br /&gt;
Bei Interesse meldet euch [[Benutzer Diskussion:Coturnix|hier]]&lt;br /&gt;
|Benutzername=Coturnix&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezialaufträge==&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=75&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie van Kacheleen.png&lt;br /&gt;
|Titel=Aufklärung einer historischen Schuld&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der dubiose Zusammenbruch der Banca di Septimana in Sewamund (1033 BF) sowie die Enteignung und die Vorenthaltung von Sewamunder Eigentum redlicher und unbescholtener Sewamunder Bürgern, insbesondere von in Treu und zwölfgöttlichen Glauben geleisteten Einlagen, sollte restlos aufgeklärt werden. Auch gab es in einem zeitlich passenden Kontext massive Sachbeschädigung am Palazzo derer van Kacheleen. Aurelio van Kacheleen bat seinen Sohn und zukünftigen Erben Horasio van Kacheleen den Vorgang endlich auf seinen letzten Lebenstagen zu klären. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an Ralbert Dweeren im Palazzo van Kacheleen, Sewamund.     &lt;br /&gt;
|Benutzername=Van Kacheleen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=24&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Tribec.png&lt;br /&gt;
|Titel=Thaumaturgen aufgepasst!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Renovierungswillige Familie sucht für Mitte Travia 1029 BF schweigsamen Artefaktmagier.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Tribec.png&lt;br /&gt;
|Titel=Pssst!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Zeitweise etwas zu vorlauter Schriftsteller bittet shenilische Unterweltkreise, das Gerücht zu verbreiten, er habe ein [[Shenilischer Adelsspiegel|bestimmtes Schriftstück]] &#039;&#039;ausdrücklich nicht&#039;&#039; verfasst. Bezahlung findet in Schreibarbeit statt.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie van Kacheleen.png&lt;br /&gt;
|Titel=Gesucht. Verschwiegen und doch in der Recherche sehr begabt&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Für die lückenlose Aufklärung einer scheinbar erdachten Geschichte eines vermeintlichen Bankraubes sucht [[Aurelio Trahelius van Kacheleen]] gestandene listige Mitstreiter. Selbstverständlich ist rein gar nichts an diesem alten Gerücht dran.    &lt;br /&gt;
|Benutzername=Van Kacheleen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie_di_Cerrano.png&lt;br /&gt;
|Titel=Die Überbleibsel unser Herkunft&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Im Namen seiner Edelgeboren Verian di Cerrano, Herr von Valbeno und Kroncastellan der Albornsburg, richtet das ehrwürdige Haus di Cerrano einen öffentlichen Aufruf an Gelehrte, Sammler und Entdecker:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht werden Artefakte, Kunstwerke, Schriftstücke und sonstige Gegenstände aus den Tagen des alten Bosparans. Ob magisch, historisch oder künstlerisch bedeutsam - das Haus di Cerrano erklärt sich bereit zum Ankauf oder Verwahrung solchen Objekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktstellen:&lt;br /&gt;
*Kanzlei der [[Kanzlei Cerrano e Figli Avvocati|C.E.F.A]] in [[Ucurino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signatum: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Princeps&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anderweitige Angebote und Anfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- VORLAGE&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=&lt;br /&gt;
|Annoncentext=&lt;br /&gt;
|Benutzername=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=55&lt;br /&gt;
|Wappen=Calvenschwarz.png&lt;br /&gt;
|Titel=Glücksritter für dauernde Stellung gesucht - Leumundszeugnis nicht erforderlich&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Der [[Mondino von Calven|Condottiere]] der [[Die Schwarze Bestie|Bestia Negra]] sucht Glücksritter (m/w), die wissen, wie man einen Säbel und Reiterhammer (letzteres für Personen von Stand nicht ganz so wichtig) hält und wo man auf dem Pferd zu sitzen hat. Vorgeschichte nicht so wichtig, grimmige Erscheinung von Vorteil. &lt;br /&gt;
|Benutzername=Calven&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=44&lt;br /&gt;
|Wappen=Stadt Sewamund transparent.png&lt;br /&gt;
|Titel=Die Garde ermittelt&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ratloser [[Varsinion Rimendoza|Capitan der Stadtgarde]] von [[Sewamund]] sucht ab Praios [[1034 BF]] authentische Augenzeugen, wohlüberlegte Verdächtigungen und findige Spürnasen in Sachen [[Passwort Schwertfisch|Bankraub]]. Hat jemand einen großen Haufen herrenlosen Geldes gesehen?&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=50&lt;br /&gt;
|Wappen=&lt;br /&gt;
|Titel=Traviengrüße&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Verdammt seien diese 2ten Travien eines Jahres. Für ein Jahr nimmt man uns weniger wahr als den Ritter zu di Matienna. Doch wir kommen wieder. Wer uns bis dahin besuchen will, melde sich beim Großgrolmenherzog [[Brutzel Britzel-Bratzel]]. Dann können wir zum Beispiel über meine Tochter verhandeln.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Dajin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=49&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Novacasa.png&lt;br /&gt;
|Titel=Teilhaber gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=1. Die [[Merkantile Allianz für Fortschritt in Aventurien]] sucht ständig weitere Geschäftspartner und Finanziers. Mitgliedschaft im Merkantilistenrat möglich, Diskretion kann auf Wunsch zugesichert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Für die Werke &#039;&#039;[[Rasen, Rosen und Rabatten]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Schoten, Zoten, Anekdoten]]&#039;&#039; und weitere Produkte aus dem [[Haus Novacasa]] werden außerdem weitere Vertriebspartner gesucht.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Novacasa&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Absolventin der Akademie zu Ehren Anshag zu Glodenhofs (1036 BF) sucht neue Herausforderung &lt;br /&gt;
|Annoncentext=Die Kriegerin [[Rovena Gerber]] ist nach dem Ende ihrer Ausbildung zur Kriegerin (1036 BF) nun auf Abenteuerfahrt und auf der Suche nach Gefährten und/oder einer interessanten Anstellung/Queste. Sollte sich jemand finden der sich zutraut neben ihrer Freundschaft auch ihr Herz zu gewinnen so möge diese Person sich im stillen [[Benutzer: Gerberstädter|Gebet]] an Rondra wenden. Wenn die Donnernde das Ansinnen für ehrenhaft befindet wird Rovena Kunde erhalten.&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=64&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie_di_Cerrano.png&lt;br /&gt;
|Titel=Gesellschaft der Horasischen Sprache - Mitbegründer gesucht!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Ihr hohen Herrschaften aus Nah und Fern, Ihr Liebhaber unserer hohen, horasischen Sprache! Über Jahrtausende hinweg erklingen unsere Zungen durch ganz Aventurien und dieses Erbe darf nicht verloren gehen. Darum lasset uns gemeinsam eine Gesellschaft gründen, die sich dem Spracherhalt ganz im horasischen Sinne verpflichtet fühlt und mit gemeinsamen Texten, Liedern und Theaterstücken das Reich verzaubert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse konsultiert gerne die Initiatoren. &lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf Ihre Schreiben!&lt;br /&gt;
|Benutzername=Princeps&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=35&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Titel=Gebaut für Horizonte!&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Mit Leidenschaft und handwerklicher Meisterklasse werden in der [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d&#039;Antara]] seetüchtige Karavellen und Karracken erstklassiger Zuverlässigkeit gebaut. Mit uns sticht Ihre Zukunft in See! Gez. [[Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Benutzername=Fürst Federkiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=60&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie Gerber.png&lt;br /&gt;
|Titel=Die Zahori-Sippe und ein Gerber-Spross&lt;br /&gt;
|Annoncentext=[[Phelizzio Gerber]] zieht seit Travia 1038 BF mit einem Wagenzug einer Zahori-Sippe durch die Lande. Sein rahjanisches Glück hat er bereits mit Sarastrohaban gefunden. Vielleicht soll Euer Dorf/Fest etwas Unterhaltung und Zerstreuung durch die anmutigen wie mystischen Tänze, die Jonglier- und Akrobatik-Künste, die Wahrsagerei und anderen erstaunlichen Darbietungen der Zahori-Sippe erfahren. Schickt einen [[Benutzer: Gerberstädter|Raben]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Gerberstädter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=39&lt;br /&gt;
|Wappen=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Titel=Mitspender für Tempelbau gesucht&lt;br /&gt;
|Annoncentext=Wenn unsere Seefahrer nach langer Fahrt nach Hause kommen, sollen sie wissen, das Travia&#039;s Herdfeuer für sie brennt. Helft uns, mit Spenden dieses Haus der Gütigen Göttin in Efferdas errichten zu können. Möge Travia Eurer barmherziges und großzügiges Herz segnen. Gez. Schwester [[Viana d&#039;Antara]].&lt;br /&gt;
|Benutzername=Fürst Federkiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Danksagungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Annonce&lt;br /&gt;
|Breite=99&lt;br /&gt;
|Wappen=Haus Tribec.png&lt;br /&gt;
|Titel=Verloren und gefunden! &lt;br /&gt;
|Annoncentext=&amp;lt;center&amp;gt;Hochgeboren &#039;&#039;&#039;[[Tsaida Tribêc]]&#039;&#039;&#039;,&amp;lt;br&amp;gt;Kämmerin im [[Lilienrat]], dankt den unerschrockenen und klugen Kämpen für die Aufklärung des Verschwindens &#039;&#039;&#039;[[Rahjane Vistelli]]s&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Gez. [[Deriago Dellinger]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benutzername=Tribec&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Stammbaum&amp;diff=1281649</id>
		<title>Familie d&#039;Antara/Stammbaum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Stammbaum&amp;diff=1281649"/>
		<updated>2026-04-07T19:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Familie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|center]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: black solid 1px; float:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Stammtafel der Familie d&#039;Antara&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Die &#039;&#039;&#039;Stammtafel&#039;&#039;&#039; der Familie d&#039;Antara umfasst alle Familienmitglieder und listet etwaige Nebenlinien ebenso auf. Familienoberhäupter und Träger der Titel sind in &#039;&#039;&#039;-Fettschrift&#039;&#039;&#039; markiert. Alle Lebensdaten sind nach Bosparans Fall datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder, die vor ihrem Namen das Familienwappen führen, tragen den Namen d&#039;Antara weiter. Bei einem fehlenden Wappen wurde der Familienname im Zuge eines Traviasbundes zugunsten des Namens der Gattin/des Gatten aufgegeben. Ebenso tragen Kinder aus diesen Verbindungen nicht mehr das Fasanenwappen sowie zu Boron gereisten Personen. Bei verwitweten ehemaligen Familienangehörigen, die unterstandes geheiratet haben, besteht die Möglichkeit bei ausdrücklichen Wunsch auf Rechtswegen her den Namen d&#039;Antara wieder anzunehmen. Dies erfordert allerdings die vollkommene Zustimmung des aktuellen Familienoberhauptes.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] &#039;&#039;&#039;Stammtafel der Familie d&#039;Antara (Gesamt)&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alle Lebensdaten nach [[Bosparans Fall]].&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
**Oleander d&#039;Antara (Schiffsbauer, verstorben) ⚭ Aleana Bronzino (Travia-Geweihte, verstorben)&lt;br /&gt;
***[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] &#039;&#039;&#039;[[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio]]&#039;&#039;&#039; ([[Bild:Donatorier.png|16px]],*995, Esquirio, Werfteigentümer, Familienoberhaupt) ⚭  [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla aus Zorgan]] (*1001, Werftkontoristin)&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Timor d&#039;Antara|Timor]] (*1027, Familienerbe)  ⚭ (verlobt) mit [[Bild:Familie_Rizzi.png|16px]] [[Travienne Rizzi]] (*1028, Studiosa in [[Methumis]])&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Brigon d&#039;Antara|Brigon]] (*1029)  ⚭ (verlobt) mit [[Bild:Familie_Bolburri.png|16px]] [[Dulacia Bolburri]] (*1025, Schreiberin in der Sozietät Bolburri)&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Jamilla d&#039;Antara|Jamilla]] (*1029, Lehrling in der [[Kartenwerkstatt Villestano]] in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Nabila d&#039;Antara|Nabila]] (*1035, Schülerin in der Praiostagsschule in [[Efferdas]], für den zukünftigen Besuch des [[Sanct Beleman Kolleg]] in Efferdas bereits beworben)&lt;br /&gt;
***[[Julissa d&#039;Antara|Julissa]] (*984) ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] Luthor della Peruzzi (*980-1046, belhanker Gutsbesitzer)&lt;br /&gt;
****[[Thessalia d&#039;Antara|Thessalia]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]],*1011, verwitwet, Cellerarin im [[Kloster Sancta Lamea]]) ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] Ciliano di Montrallo (*1008-1045)&lt;br /&gt;
*****[[Yuliano d&#039;Antara|Yuliano]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]], *1032, Novize im [[Kloster Sancta Lamea]])&lt;br /&gt;
*****[[Ciliano d&#039;Antara|Ciliano]] (*1034, Lehrling in der Siegelmeisterei der [[Sozietät Bolburri]] in [[Unterfels]])&lt;br /&gt;
*****[[Laurion d&#039;Antara|Laurion]] (*1038, Schüler in der Klosterschule vom [[Kloster Sancta Lamea]])&lt;br /&gt;
*****[[Cornelia d&#039;Antara|Cornelia]] (*1043)&lt;br /&gt;
****[[Rahjamir d&#039;Antara|Rahjamir]] (*1015, Kapitän) ⚭ [[Sarjaban d&#039;Antara|Sarjaban]] (*1009)&lt;br /&gt;
*****[[Kazan d&#039;Antara|Kazan ibn Rahjamir]] (*1037, Schüler in der Praiostagsschule in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
*** [[Orelian d&#039;Antara|Orelian]] (*1005, designierter Gesandter von Efferdas) ⚭ [[Bild:Familie_Degano.png|16px]] [[Morena Degano]] (*1012, Schiffskonstrukteurin)&lt;br /&gt;
****[[Liano d&#039;Antara|Liano]] (*1035, Seekadett)&lt;br /&gt;
****[[Mandolo d&#039;Antara|Mandolo]] (*1039, Schüler in der Praiostagsschule in [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
****[[Isabella d&#039;Antara|Isabella]] (*1039, Schülerin in der Praiostagsschule in [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
***[[Viana d&#039;Antara|Viana]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]], *990, Travia-Geweihte ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] I. [[Eslam Peloni]] (*989 - 1036); II. [[Datei:Familie_Tuachall.png|20x20px]] [[Halman Tuachall]] (*993)&lt;br /&gt;
****[[Trajano d&#039;Antara|Trajano]] (*1012) ⚭ [[Bild:Haus_Legari.png|16px]] [[Saria Legari]] (*1019)&lt;br /&gt;
****[[Mirabella d&#039;Antara|Mirabella]] (*1015) ⚭ [[Bild:Familie_Ventargento.png|16px]] [[Abelmir Ventargento]] (*1017)&lt;br /&gt;
****[[Sandro d&#039;Antara|Sandro]] (*1018) ⚭ [[Bild:Familie_Villestano.png|16px]] [[Aniella Villestano]] (*1013, Malerin und Kartographin)&lt;br /&gt;
*****[[Aramis d&#039;Antara|Aramis]] (*1046)&lt;br /&gt;
***Loreno (1000 - 1029) [[Datei:Z-rah.png]] ?&lt;br /&gt;
****[[Eliano d&#039;Antara|Eliano]] (*1027)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haushalt und besondere Angestellte===&lt;br /&gt;
*[[Rassan ibn Hamid]] (*1009, verarmter tulamidischer Kalligraph und Mystiker, von Familien d&#039;Antara Zuflucht gewährt, nun Hauslehrer und Haiamund)&lt;br /&gt;
*[[Gardelan de Vere]] (*1002, alter Haudegen, Salonlöwe, Weggefährte von Phelizzio seit Kindstagen und ,,Waffenmeister&amp;quot; der Familie sowie Chef der Hausgarde&lt;br /&gt;
*[[Silem Varducchio]] (*1009 BF), Güldenlandfahrer, Handelskapitän und Berater für die Konstruktion der geplanten Südmeer-Karavelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1281647</id>
		<title>Thessalia d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1281647"/>
		<updated>2026-04-07T18:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Thessalia d&#039;Antara ist gelernte Buchhalterin und bekleidet den Posten der Cellerarin des [[Kloster Sancta Lamea]] in Shenilo. Zugleich ist sie Mitglied beim Orden der [[Donatorier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen und Auftreten ===&lt;br /&gt;
{{PersonWi|SC?NSC?=SC|Bild=|Bildbreite=|Bildtext=|Familie=[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] [[Familie d&#039;Antara]]|TitelÄmter=Cellerarin des Klosters Sancta Lamea|Tsatag=9. Efferd 1011 BF|Boronstag=|Größe=1.78 Schritt|Statur=schlank|Haare=braunes schulterlanges, gelocktes Haar|Augenfarbe=braun|Kurzcharakteristik=Ehrgeizige und arbeitswütige Buchhalterin mit Sinn für Ästhetik ohne Travias Lehren zu vernachlässigen|Finanzkraft=hinglänglich|Eltern=Julissa d&#039;Antara und Luthor della Peruzzi|Geschwister=[[Rahjamir d&#039;Antara]]|Travienstand=verwitwet (seit 1045 BF)|Nachkommen=Yuliano, Ciliano, Laurion und Cornelia|FreundeVerbündete=[[Bild:Familie Tuachall.png|19px]] [[Saria Tuachall]] und [[Bild:Donatorier.png|19px]] Orden der Donatorier|FeindeKonkurrenten=|Beziehungen=gut in Efferdas; wachsend in Shenilo}}Thessalia d’Antara, geboren am 9. Efferd 1011 BF, ist eine Frau, deren Stärke sich weniger in offener Dominanz als in kontrollierter Präsenz und kluger Einflussnahme zeigt. Früh verwitwet, hat sie gelernt, sich in einer von Machtstrukturen geprägten Welt nicht nur zu behaupten, sondern sie zu ihrem Vorteil zu formen. Als Mitglied des Donatorier-Ordens und Cellerarin des Klosters Sancta Lancea in Shenilo führt sie die Geschicke des Klosters mit sicherer Hand – präzise in der Verwaltung, aber vor allem außergewöhnlich geschickt im Umgang mit Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Auftreten vereint sie scheinbare Gegensätze: Thessalia besitzt die kultivierte Eleganz und emotionale Intelligenz einer Frau, die mühelos Vertrauen gewinnt, während hinter diesem Charme ein messerscharfer Verstand arbeitet. Sie erkennt unausgesprochene Motive, liest ihr Gegenüber mit bemerkenswerter Treffsicherheit und versteht es, Gespräche subtil in die gewünschte Richtung zu lenken. Ihre Autorität ergibt sich nicht aus Lautstärke, sondern aus Gewissheit – sie weiß, was sie tut, und lässt selten Zweifel daran aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist sie keineswegs kalt. Wie eine große Gastgeberin schafft sie Räume, in denen sich andere gesehen und geschätzt fühlen, was ihr ein dichtes Netz aus Loyalitäten sichert. Doch diese Wärme ist nie naiv: Thessalia vergisst nichts, beobachtet genau und setzt Informationen gezielt ein. Wer ihr Vertrauen gewinnt, findet in ihr eine verlässliche Verbündete; wer es verspielt, merkt schnell, dass hinter ihrer Höflichkeit auch eine kompromisslose Konsequenz stehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Ihr Werdegang spiegelt ihre persönliche Entwicklung wider. Ausgebildet als Buchhalterin, entwickelte sie früh ein Gespür für Ordnung, Ressourcen und Strukturen. Ihre Ehe mit dem belhankischen Schriftsteller Ciliano di Montrallo] öffnete ihr den Zugang zu gebildeten und einflussreichen Kreisen, doch sein Tod im Duell im Jahr 1045 BF stellte eine Zäsur dar. Thessalia zerbrach daran nicht – sie nutzte den Moment, um sich neu zu positionieren, nahm wieder ihren Geburtsnamen an und festigte durch Einsatz und Kompetenz ihre Stellung im Kloster, bis sie schließlich zur Cellerarin berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mutter zeigt sie eine andere, ebenso prägende Seite: Ihren Sohn [[Yuliano d&#039;Antara]] fördert sie mit klarem Blick für dessen Potenzial und mit einer Konsequenz, die sowohl Fürsorge als auch Anspruch in sich trägt. Sie investiert bewusst in seine Bildung und Zukunft, nicht nur aus Liebe, sondern auch aus dem Wissen heraus, dass Einfluss oft über Generationen hinweg aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr größtes Ziel ist jedoch von tieferem Glauben getragen. Als überzeugte Anhängerin der [[Travia]] weiß sie, dass ihr Glaube in der Coverna nur eine kleine, fragile Gemeinschaft bildet. Gerade deshalb verfolgt sie mit leiser, aber unbeirrbarer Entschlossenheit den Plan, das Kloster in ein lebendiges wie schönes Zentrum des Glaubens in Shenilo zu verwandeln. Dabei verlässt sie sich nicht auf offene Predigten, sondern auf ihr eigentliches Talent: Menschen zusammenzubringen, sie für eine Idee zu gewinnen und ihnen das Gefühl zu geben, selbst Teil von etwas Größerem zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist Thessalia d’Antara keine Frau, die im Vordergrund stehen muss, um Macht auszuüben. Sie wirkt im Hintergrund – und gerade dort entfaltet sie ihre größte Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie]]: [[Personen|Person]] | [[Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Diskussion:Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1281646</id>
		<title>Diskussion:Thessalia d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Diskussion:Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1281646"/>
		<updated>2026-04-07T18:37:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bitte die Kategorien nachtragen. Danke. --[[Datei:Haus di Salsavur.png|16px|link=Haus di Salsavûr]] [[Benutzer:Rondrastein|Rondrastein]] [[Datei:Baronie Montarena.png|16px|link=Baronie Montarena]] 20:26, 7. Apr. 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollte ich dich auch grade angeschrieben haben, wie man das einpflegt bzw einfügt.  [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]] ([[Benutzer Diskussion:Fürst Federkiel|Diskussion]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1281600</id>
		<title>Thessalia d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Thessalia_d%27Antara&amp;diff=1281600"/>
		<updated>2026-04-07T16:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „Thessalia d&amp;#039;Antara ist gelernte Buchhalterin und bekleidet den Posten der Cellerarin des Kloster Sancta Lamea in Shenilo. Zugleich ist sie Mitglied beim Orden der Donatorier.  === Aussehen und Auftreten === {{PersonWi|SC?NSC?=SC|Bild=|Bildbreite=|Bildtext=|Familie=25px Familie d&amp;#039;Antara|TitelÄmter=Cellerarin des Klosters Sancta Lamea|Tsatag=9. Efferd 1011 BF|Boronstag=|Größe=1.78 Schritt|Statur=schlank|Haare=bra…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Thessalia d&#039;Antara ist gelernte Buchhalterin und bekleidet den Posten der Cellerarin des [[Kloster Sancta Lamea]] in Shenilo. Zugleich ist sie Mitglied beim Orden der [[Donatorier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen und Auftreten ===&lt;br /&gt;
{{PersonWi|SC?NSC?=SC|Bild=|Bildbreite=|Bildtext=|Familie=[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] [[Familie d&#039;Antara]]|TitelÄmter=Cellerarin des Klosters Sancta Lamea|Tsatag=9. Efferd 1011 BF|Boronstag=|Größe=1.78 Schritt|Statur=schlank|Haare=braunes schulterlanges, gelocktes Haar|Augenfarbe=braun|Kurzcharakteristik=Ehrgeizige und arbeitswütige Buchhalterin mit Sinn für Ästhetik ohne Travias Lehren zu vernachlässigen|Finanzkraft=hinglänglich|Eltern=Julissa d&#039;Antara und Luthor della Peruzzi|Geschwister=[[Rahjamir d&#039;Antara]]|Travienstand=verwitwet (seit 1045 BF)|Nachkommen=Yuliano, Ciliano, Laurion und Cornelia|FreundeVerbündete=[[Bild:Familie Tuachall.png|19px]] [[Saria Tuachall]] und [[Bild:Donatorier.png|19px]] Orden der Donatorier|FeindeKonkurrenten=|Beziehungen=gut in Efferdas; wachsend in Shenilo}}Thessalia d’Antara, geboren am 9. Efferd 1011 BF, ist eine Frau, deren Stärke sich weniger in offener Dominanz als in kontrollierter Präsenz und kluger Einflussnahme zeigt. Früh verwitwet, hat sie gelernt, sich in einer von Machtstrukturen geprägten Welt nicht nur zu behaupten, sondern sie zu ihrem Vorteil zu formen. Als Mitglied des Donatorier-Ordens und Cellerarin des Klosters Sancta Lancea in Shenilo führt sie die Geschicke des Klosters mit sicherer Hand – präzise in der Verwaltung, aber vor allem außergewöhnlich geschickt im Umgang mit Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Auftreten vereint sie scheinbare Gegensätze: Thessalia besitzt die kultivierte Eleganz und emotionale Intelligenz einer Frau, die mühelos Vertrauen gewinnt, während hinter diesem Charme ein messerscharfer Verstand arbeitet. Sie erkennt unausgesprochene Motive, liest ihr Gegenüber mit bemerkenswerter Treffsicherheit und versteht es, Gespräche subtil in die gewünschte Richtung zu lenken. Ihre Autorität ergibt sich nicht aus Lautstärke, sondern aus Gewissheit – sie weiß, was sie tut, und lässt selten Zweifel daran aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist sie keineswegs kalt. Wie eine große Gastgeberin schafft sie Räume, in denen sich andere gesehen und geschätzt fühlen, was ihr ein dichtes Netz aus Loyalitäten sichert. Doch diese Wärme ist nie naiv: Thessalia vergisst nichts, beobachtet genau und setzt Informationen gezielt ein. Wer ihr Vertrauen gewinnt, findet in ihr eine verlässliche Verbündete; wer es verspielt, merkt schnell, dass hinter ihrer Höflichkeit auch eine kompromisslose Konsequenz stehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Ihr Werdegang spiegelt ihre persönliche Entwicklung wider. Ausgebildet als Buchhalterin, entwickelte sie früh ein Gespür für Ordnung, Ressourcen und Strukturen. Ihre Ehe mit dem belhankischen Schriftsteller Ciliano di Montrallo] öffnete ihr den Zugang zu gebildeten und einflussreichen Kreisen, doch sein Tod im Duell im Jahr 1045 BF stellte eine Zäsur dar. Thessalia zerbrach daran nicht – sie nutzte den Moment, um sich neu zu positionieren, nahm wieder ihren Geburtsnamen an und festigte durch Einsatz und Kompetenz ihre Stellung im Kloster, bis sie schließlich zur Cellerarin berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mutter zeigt sie eine andere, ebenso prägende Seite: Ihren Sohn [[Yuliano d&#039;Antara]] fördert sie mit klarem Blick für dessen Potenzial und mit einer Konsequenz, die sowohl Fürsorge als auch Anspruch in sich trägt. Sie investiert bewusst in seine Bildung und Zukunft, nicht nur aus Liebe, sondern auch aus dem Wissen heraus, dass Einfluss oft über Generationen hinweg aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr größtes Ziel ist jedoch von tieferem Glauben getragen. Als überzeugte Anhängerin der [[Travia]] weiß sie, dass ihr Glaube in der Coverna nur eine kleine, fragile Gemeinschaft bildet. Gerade deshalb verfolgt sie mit leiser, aber unbeirrbarer Entschlossenheit den Plan, das Kloster in ein lebendiges wie schönes Zentrum des Glaubens in Shenilo zu verwandeln. Dabei verlässt sie sich nicht auf offene Predigten, sondern auf ihr eigentliches Talent: Menschen zusammenzubringen, sie für eine Idee zu gewinnen und ihnen das Gefühl zu geben, selbst Teil von etwas Größerem zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist Thessalia d’Antara keine Frau, die im Vordergrund stehen muss, um Macht auszuüben. Sie wirkt im Hintergrund – und gerade dort entfaltet sie ihre größte Stärke.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Halman_Tuachall&amp;diff=1281028</id>
		<title>Halman Tuachall</title>
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		<updated>2026-03-31T17:58:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Halman wuchs auf, als seine Mutter [[Obra Tuachall| Obra]] mit ihrem Bruder [[Potros Tuachall| Potros]] zerstritten war. Dennoch lebte er in dem Haus seines Onkels, um die Sheniloer Akademie zu besuchen. Anstatt, wie in der Familie üblich, nur buchhalterische Fähigkeiten zu erlernen, besuchte er die Veranstaltungen über Kunst und Malerei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium stellte er sich nicht in den Dienst seiner Familie, sondern begann, in einem Skriptorium zu arbeiten. Bis heute hat er sich einen guten Ruf als Miniaturenmaler erarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1046 BF lernte er bei einem Treffen des [[Herdfeuer-Bund]], wo er kurzfristig Beisitzer seiner Familie war, die Travia-Geweihte [[Viana d&#039;Antara]] aus Efferdas kennen. Mit seinem warmherzigen Charme und dem Verhalten eines altmodischen Kavaliers umwarb er die Efferdasi mehrere Monate und schließlich heirateten Halman und Viana unter Anwesenheit beider Familien sowie mehrerer Freunde in Shenilo. Dabei waren ebenfalls Gäste aus den Reihen des Herdfeuer-Bundes anwesend. Kurz nach der Hochzeit zog Halman Tuachall zu seiner Frau nach Efferdas und konnte deren Bruder [[Phelizzio d&#039;Antara]] überreden, ihm einen kleinen Schuppen auf dem Werftgelände der Familie zu überlassen, in dem er sich seiner Leidenschaft der Miniturenmalerei nun voll und ganz hingibt. Neuerdings übt er sich in Buchmalerei und hat bereits einige Kleinaufträge von Gläubigen verschiedener Kirchen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Tuachall, Halman}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Familie Tuachall|Halman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Stammbaum&amp;diff=1281022</id>
		<title>Familie d&#039;Antara/Stammbaum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Stammbaum&amp;diff=1281022"/>
		<updated>2026-03-31T16:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Familie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|center]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: black solid 1px; float:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Stammtafel der Familie d&#039;Antara&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Die &#039;&#039;&#039;Stammtafel&#039;&#039;&#039; der Familie d&#039;Antara umfasst alle Familienmitglieder und listet etwaige Nebenlinien ebenso auf. Familienoberhäupter und Träger der Titel sind in &#039;&#039;&#039;-Fettschrift&#039;&#039;&#039; markiert. Alle Lebensdaten sind nach Bosparans Fall datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder, die vor ihrem Namen das Familienwappen führen, tragen den Namen d&#039;Antara weiter. Bei einem fehlenden Wappen wurde der Familienname im Zuge eines Traviasbundes zugunsten des Namens der Gattin/des Gatten aufgegeben. Ebenso tragen Kinder aus diesen Verbindungen nicht mehr das Fasanenwappen sowie zu Boron gereisten Personen. Bei verwitweten ehemaligen Familienangehörigen, die unterstandes geheiratet haben, besteht die Möglichkeit bei ausdrücklichen Wunsch auf Rechtswegen her den Namen d&#039;Antara wieder anzunehmen. Dies erfordert allerdings die vollkommene Zustimmung des aktuellen Familienoberhauptes.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] &#039;&#039;&#039;Stammtafel der Familie d&#039;Antara (Gesamt)&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alle Lebensdaten nach [[Bosparans Fall]].&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
**Oleander d&#039;Antara (Schiffsbauer, verstorben) ⚭ Aleana Bronzino (Travia-Geweihte, verstorben)&lt;br /&gt;
***[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] &#039;&#039;&#039;[[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio]]&#039;&#039;&#039; ([[Bild:Donatorier.png|16px]],*995, Esquirio, Werfteigentümer, Familienoberhaupt) ⚭  [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla aus Zorgan]] (*1001, Werftkontoristin)&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Timor d&#039;Antara|Timor]] (*1027, Familienerbe)  ⚭ (verlobt) mit [[Bild:Familie_Rizzi.png|16px]] [[Travienne Rizzi]] (*1028, Studiosa in [[Methumis]])&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Brigon d&#039;Antara|Brigon]] (*1029)  ⚭ (verlobt) mit [[Bild:Familie_Bolburri.png|16px]] [[Dulacia Bolburri]] (*1025, Schreiberin in der Sozietät Bolburri)&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Jamilla d&#039;Antara|Jamilla]] (*1029, Lehrling in der [[Kartenwerkstatt Villestano]] in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
****[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Nabila d&#039;Antara|Nabila]] (*1035, Schülerin in der Praiostagsschule in [[Efferdas]], für den zukünftigen Besuch des [[Sanct Beleman Kolleg]] in Efferdas bereits beworben)&lt;br /&gt;
***[[Julissa d&#039;Antara|Julissa]] (*984) ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] Luthor della Peruzzi (*980-1046, belhanker Gutsbesitzer)&lt;br /&gt;
****[[Thessalia d&#039;Antara|Thessalia]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]],*1011, verwitwet, Cellerarin im [[Kloster Sancta Lamea]]) ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] Ciliano di Montrallo (*1008-1045, belhankischer Schriftsteller, gefallen im Duell)&lt;br /&gt;
*****[[Yuliano d&#039;Antara|Yuliano]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]], *1032, Novize im [[Kloster Sancta Lamea]])&lt;br /&gt;
*****[[Ciliano d&#039;Antara|Ciliano]] (*1034, Lehrling in der Siegelmeisterei der [[Sozietät Bolburri]] in [[Unterfels]])&lt;br /&gt;
*****[[Laurion d&#039;Antara|Laurion]] (*1038, Schüler in der Praiostagsschule in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
*****[[Cornelia d&#039;Antara|Cornelia]] (*1043)&lt;br /&gt;
****[[Rahjamir d&#039;Antara|Rahjamir]] (*1015, Kapitän) ⚭ [[Sarjaban d&#039;Antara|Sarjaban]] (*1009)&lt;br /&gt;
*****[[Kazan d&#039;Antara|Kazan ibn Rahjamir]] (*1037, Schüler in der Praiostagsschule in [[Efferdas]])&lt;br /&gt;
*** [[Orelian d&#039;Antara|Orelian]] (*1005, designierter Gesandter von Efferdas) ⚭ [[Bild:Familie_Degano.png|16px]] [[Morena Degano]] (*1012, Schiffskonstrukteurin)&lt;br /&gt;
****[[Liano d&#039;Antara|Liano]] (*1035, Seekadett)&lt;br /&gt;
****[[Mandolo d&#039;Antara|Mandolo]] (*1039, Schüler in der Praiostagsschule in [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
****[[Isabella d&#039;Antara|Isabella]] (*1039, Schülerin in der Praiostagsschule in [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
***[[Viana d&#039;Antara|Viana]] ([[Bild:Donatorier.png|16px]], *990, Travia-Geweihte ⚭ [[Bild:Wappen_fehlt.png|16px]] I. [[Eslam Peloni]] (*989 - 1036); II. [[Datei:Familie_Tuachall.png|20x20px]] [[Halman Tuachall]] (*993)&lt;br /&gt;
****[[Trajano d&#039;Antara|Trajano]] (*1012) ⚭ [[Bild:Haus_Legari.png|16px]] [[Saria Legari]] (*1019)&lt;br /&gt;
****[[Mirabella d&#039;Antara|Mirabella]] (*1015) ⚭ [[Bild:Familie_Ventargento.png|16px]] [[Abelmir Ventargento]] (*1017)&lt;br /&gt;
****[[Sandro d&#039;Antara|Sandro]] (*1018) ⚭ [[Bild:Familie_Villestano.png|16px]] [[Aniella Villestano]] (*1013, Malerin und Kartographin)&lt;br /&gt;
*****[[Aramis d&#039;Antara|Aramis]] (*1046)&lt;br /&gt;
***Loreno (1000 - 1029) [[Datei:Z-rah.png]] ?&lt;br /&gt;
****[[Eliano d&#039;Antara|Eliano]] (*1027)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haushalt und besondere Angestellte===&lt;br /&gt;
*[[Rassan ibn Hamid]] (*1009, verarmter tulamidischer Kalligraph und Mystiker, von Familien d&#039;Antara Zuflucht gewährt, nun Hauslehrer und Haiamund)&lt;br /&gt;
*[[Gardelan de Vere]] (*1002, alter Haudegen, Salonlöwe, Weggefährte von Phelizzio seit Kindstagen und ,,Waffenmeister&amp;quot; der Familie sowie Chef der Hausgarde&lt;br /&gt;
*[[Silem Varducchio]] (*1009 BF), Güldenlandfahrer, Handelskapitän und Berater für die Konstruktion der geplanten Südmeer-Karavelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Viana_d%27Antara&amp;diff=1281021</id>
		<title>Viana d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-03-31T16:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=[[Benutzer:Fürst Federkiel|SC]]&lt;br /&gt;
|Familie=[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] [[Familie d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=  &lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Travia-Geweihte (Rang ,,Schwester&amp;quot;); Ordensschwester bei den [[Donatorier]]-Orden&lt;br /&gt;
|Tsatag= 26. Ingerimm 990 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=1,75 Schritt&lt;br /&gt;
|Statur=leicht dicklich&lt;br /&gt;
|Haare=silberne Haare meist zusammengebunden&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=braun&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=fürsorgliche Ansprechpartnerin und tüchtige [[Travia]]-Geweihte&lt;br /&gt;
|Beziehungen=gering in [[Efferdas]]&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= hinglänglich&lt;br /&gt;
|Eltern=Oleander d&#039;Antara und Aleana Bronzino &lt;br /&gt;
|Geschwister=[[Phelizzio d&#039;Antara]]; [[Julissa d&#039;Antara]]; [[Orelian d&#039;Antara]]; [[Loreno d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Travienstand=Eslam Peloni (verstorben 1036 BF; verwitwet)&lt;br /&gt;
[[Halman Tuachall]], seit 1046 BF &lt;br /&gt;
|Nachkommen=[[Trajano d&#039;Antara]], [[Mirabella d&#039;Antara]], [[Sandro d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Kontakte= [[Travia-Kirche]]; [[Donatorier]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Oberhaupt des [[Herdfeuer-Bund]]es, Betreuerin des [[Travia-Schrein (Efferdas)]]&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viana d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; ist das zweitälteste Kind von Oleander und Aleana d&#039;Antara. Durch die enge Verbindung zu ihrer Mutter wählte sie früh den Weg im Dienste der Gütigen Göttin. Nach dem Tod ihres geliebten Mannes Eslam Peloni nahm sie wieder ihren gebürtigen Nachnamen an und legte dies auch für ihre Kinder nachdrücklich fest. Sie fand in der Familie und im Kirchendienst ihren großen Halt und besonders die Armenfürsorge ist für sie zum Kern ihrer religiösen Arbeit geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen und Auftreten===&lt;br /&gt;
Die ältere Travia-Geweihte, die in Efferdas inzwischen liebevoll nur noch „Großmutter Viana“ genannt wird, strahlt ein zutiefst großmütterliches Wesen aus. Mit ihrer warmen, beruhigenden Stimme, ihrer herzlichen Fürsorge und einer Geduld, die selbst die Verhärtetsten erreicht, ist sie für viele Menschen ein fester moralischer Anker. Sie hört aufmerksam zu, urteilt selten und erteilt Ratschläge mit sanfter Milde, stets getragen von den Lehren Travias. Besonders den Besser-Versorgten mahnt sie immer wieder eindringlich, Mitgefühl und Verantwortung für die Schwächeren der Gemeinschaft zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werdegang===&lt;br /&gt;
Aufgewachsen in der Coverna, trat sie schon früh in den Dienst der Travia-Kirche ein. Während des Thronfolgekrieges wirkte sie in Feldlazaretten, wo sie Verwundete pflegte und sich unermüdlich um die Opfer der Kämpfe kümmerte. Auch nach dem Krieg ließ sie das Leid der Versehrten nicht los und setzte sich beharrlich für deren Versorgung und Unterstützung ein. Schließlich schloss sie sich dem Travia-Orden der [[Donatorier]] an, in dessen Geist der selbstlosen Nächstenliebe sie bis heute wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Efferdas arbeitet sie regelmäßig im Waisenhaus und ist in enger Absprache mit den anderen Kirchen der Stadt tätig. Gemeinsam organisieren sie wechselnde Suppenküchen vor den Tempeln, wobei sie sich besonders für die Einrichtung einer festen Suppenküche im Armenviertel [[Miseria]] einsetzt. Seit dem Zuzug der Familie d’Antara aus Belhanka im Jahr 1045 BF ließ sie sich – trotz eindringlicher Warnungen – nicht davon abhalten, selbst in Miseria zu helfen, zu pflegen und Trost zu spenden. Dort hält sie an wechselnden Orten kleine Travia-Messen ab, die zunehmend Anklang finden. Im Anschluss verteilt sie ihre selbstgebackenen Milchsemmeln, die vor allem von den Kindern und Jugendlichen ohne regelmäßige Mahlzeiten dankbar und begierig angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihren unermüdlichen persönlichen Einsatz wurde sie im Jahr 1045 BF mit der Fürsorge für den Travia-Schrein von Efferdas betraut. Damit erhielt sie erstmals einen festen Ort, an dem sie regelmäßig Messen für die Gütige Göttin in der Hafenstadt abhalten kann. Dennoch bleibt sie weiterhin viel im Viertel Miseria unterwegs, wo sie inzwischen als vertraute und geschätzte Figur gilt. Sie setzt sich mit Nachdruck für den Bau eines eigenen Travia-Tempels in Efferdas ein, der Gemeinschaft, Fürsorge und Zusammenhalt in der Stadt stärken soll. Dazu hat sie den Herdfeuer-Bundes gegründet, mit dem sie an der Verwirklichung eines stärkeren Einfluss der Gütigen Göttin in der Coverna arbeitet. Abseits ihres geistlichen Wirkens ist sie eine begeisterte Bäckerin – insbesondere ihre Milchsemmeln sind weit über Miseria hinaus bekannt – und liest mit Vorliebe Liebesromane, die ihre nostalgische und familiäre Art widerspiegeln. Innerhalb der Familie d’Antara ist sie eine enge und geschätzte Ratgeberin ihres Bruders [[Phelizzio d&#039;Antara]], besonders in familiären Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1046 BF lernte sie auf einer Sitzung des Herdfeuer-Bundes in Shenilo [[Halman Tuachall]] kennen, der an dem Abend kurzfristig als Beisitzer seiner Familie einsprang. Halman nutze seinen warmherzigen Charme und sein Verhalten des altmodischen Kavaliers und umwarb Viana mehrere Monate hinweg, bis sie den Antrag zur Schließung eines Traviabundes annahm. Beide heirateten in Sheniloer Travia-Tempel und ihr frischgebackener Mann Halman zog zu ihr nach Efferdas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Antara, Viana d&#039;}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Travia-Geweihte]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara|Viana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1280848</id>
		<title>Covernische Schiffswerft d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1280848"/>
		<updated>2026-03-30T16:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der neue Glanz== &lt;br /&gt;
Die Sonne erhellt das Gelände der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Werft Slin&#039;&#039;&#039;, die so nicht wieder zu erkennen ist. Bereits beim Passieren des eisernen Eingangstoren, das statt Eisenstangen metallene Rosenranken besitzt, erahnt man bereits den neuen Lebenshauch dieses Geländes. Auf einem gepflasterten Platz im Eingangsbereich wird man von einem großen Orangenbaum begrüßt, der die Mitte zwischen den Verwaltungsgebäuden einnimmt. Neben eleganten und duftenden Blütenpflanzen, die in Balkonkästen sowie um jedes der Häusern gepflanzt sind, kann man den aranischen Einfluss der [[Familie d&#039;Antara]] auch hören: Im Hof stolziert ein wunderschönes Pfauenpaar, dessen Rufe einen überwältigen. Wie gesagt, ein neuer Lebenshauch hat das Gelände erfasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch neben der repräsentativen Ausstrahlung steht die Werft ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Bauen von erstklassigen Schiffen, in nichts nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau der Covernischen Schiffswerft==  &lt;br /&gt;
[[Datei:Werft Slin.png|framed|Plan der Werft|right]]&lt;br /&gt;
Betritt man das neugebaute Gelände der &#039;&#039;&#039;Covernischen Schiffswerft&#039;&#039;&#039; in [[Efferdas]], liegt wie laut früherem Bauplan zur rechten Hand das &#039;&#039;&#039;Hauptgebäude (1)&#039;&#039;&#039;. Dort führen die Angestellten der Werft genauestens Buch über sämtliche Ausgaben der Werft, denn schließlich werden Schiffe erst bei Auslieferung bezahlt, eine Praxis, die Phelizzio d&#039;Antara fortzusetzen gedenkt. Zusätzlich befindet sich neben dem Hauptgebäude eine &#039;&#039;&#039;kleine Kanzlei des Mada Baseri&#039;&#039;&#039; , dem Sybilla d&#039;Antara einige Zeit als Kontoristin in Belhanka angehörte, ehe sie nun diese neuerrichtete Zweigstelle mit zwei Handelsbeamten gegründet hat. Die Versorgung sowie der Schutz des Mada Basari auf dem Werftgelände unterliegen der Familie d&#039;Antara, die wiederum durch Handelskonzessionen und Kapitalanteilen profitiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westlich des Hauptgebäudes liegt das &#039;&#039;&#039;Lager (2)&#039;&#039;&#039; der Werft. Hier werden die unterschiedlichsten Holzsorten aufbewahrt und getrocknet. Ganze Baumstämme, welche später als Masten dienen werden, sind hier untergebracht, genauso wie ein enormes Seillager, dem die endlosen Schritt Tauwerk eines künftigen Schiffes entspringen. Die Luft dort ist erfüllt von Pinien-, Zedern- und Bosparanienduft, ganz im Gegensatz zu der der &#039;&#039;&#039;Schiffszimmerei (3)&#039;&#039;&#039;, welche oft staubig ist von den unzähligen Sägearbeiten, welche hier Tag für Tag neben hobeln, polieren und wachsen ausgeführt werden. Das ist jedoch immer noch besser als die Gerüche, welche in der kleinen &#039;&#039;&#039;Teersiederei und Schmiede (4)&#039;&#039;&#039; vorherrschen, wo das Dichtungsmaterial der Rümpfe und unter anderem Beschläge und Scharniere gefertigt werden. Auf der &#039;&#039;&#039;Helling (5)&#039;&#039;&#039; werden die großen Schiffe, Karavellen und Karracken gefertigt. Neben der großen Helling befindet sich ebenfalls eine &#039;&#039;&#039;kleine Helling&#039;&#039;&#039; , auf der kleinere Ruderboote und Fischerboote gebaut werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tradition der alten Werft folgend, beginnt der Bau eines Schiffes nicht mit der Kiellegung, sondern mit der Helling selbst. So wird nach jedem erfolgreichen Stapellauf die alte Helling abgebaut und der sandige Boden wieder in seinem Ursprungszustand gebracht. An der &#039;&#039;&#039;Ausrüstungskaje (6)&#039;&#039;&#039; findet der Großteil des Innenausbaus der Schiffe statt. Über einen Kran können kleinere Boote dort auch stapelgehoben werden. Hier werden die Reparaturen an großen Schiffen vorgenommen, während die örtlichen Fischer, so sie die Reparatur nicht selbst vornehmen, an die kleine Pier herangehen. Wenn die Arbeit nachts ruht, sorgen die vier Wachen im &#039;&#039;&#039;Wachhaus (7)&#039;&#039;&#039; mit einigen Wachhunden dafür, dass niemand Unbefugtes die Werft betritt. Als eine persönliche Angewohnheit lädt &#039;&#039;&#039;Phelizzio d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; stets nach jeder Fertigstellung eines Auftrages das gesamte Werftpersonal sowie die komplette zukünftige Mannschaft der Schiffes zu einem Essen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz zur Werft der [[Familie ya Cabazzo]] in [[Belhanka]] ist seit Übernahme der Werft durch Phelizzio d&#039;Antara beendet, da dieser lange Zeit selbst dieser angehörte und bis heute gute Beziehungen zum ehemaligen Arbeitsgeber besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebaute Schiffstypen==&lt;br /&gt;
*[[Karavelle]], verschiedene Untertypen auch möglich&lt;br /&gt;
*[[Kusliker Galeere]] (Galeasse)&lt;br /&gt;
*[[Kutter]]&lt;br /&gt;
*[[Bojer]]&lt;br /&gt;
*Zierboote, verschiedene Kleinstboote für Teichanlagen in (auch in größeren Ausführungen möglich)&lt;br /&gt;
*Hochsee-Karavelle (noch in der Konstruktion), Ansprechpartner [[Phelizzio d&#039;Antara]] für Investitionsverträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot1.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot2.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot3.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zierboote, eine neue Fachsparte==&lt;br /&gt;
Die noch relativ neu angebotene Fachsparte der Baukunst von kleinen Zierbooten bzw. Kleinstbooten geht auf die Initiative von [[Timor d&#039;Antara]] zurück. Dieser möchte durch diese detailreiche wie elegante Feinarbeit auch die vornehmeren Kreise erreichen, die damit ihre Teich- und Brunnenanlagen in Lustschlössern und Palazzos verschönern möchten. Speziell sollen auch Städte im Reich angesprochen werden, die ihren öffentliche Plätze oder Wassergärten ebenfalls einen märchenhaften Unterstrich geben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Efferdischer Schiffbau==&lt;br /&gt;
Aus einem Vortrag von [[Vitello Taladûr Slin]] vor Eleven des [[Hesinde-Tempel Efferdas]], wohl als Vorbereitung für das Sanct Beleman-Collegium für Handelswesen und Nautik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ein Schiff, majestätisch die Wellen durchschneidend, ist nichts ohne einen fähigen Kapitän, nichts ohne eine fähige Mannschaft, doch auch nichts ohne einen fähigen Schiffbauer. Ein fähiger Kapitän zu sein, dessen müsst ihr euch befleißigen während eurer Etuden unter diesem Dach. Eine gute Mannschaft, diese müsst ihr mit Verstand auswählen und ein Schiff, ein solches müsst ihr erkennen, seine Vorzüge und Grenzen kennen und beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schon am Grunde fängt es an; das &#039;&#039;&#039;Holz&#039;&#039;&#039;, aus welchem es gebaut ist, wird die Seele des Schiffes bestimmen. Groß möchte ich trotzdem nicht darauf eingehen, dann sein Holz und die Behandlung des selbigen ist das intimste Geheimnis eines jeden Schiffbauers. Nur so viel sei gesagt: Hier in Efferdas bauen wir die Rümpfe aus Zeder, da diese sich der Fäulnis widerständig zeigt und die Masten aus Pinie, da diese gerade hoch wächst. Alles, was Einlegearbeit, Verzierung aus Mohagoni, Tiik-Tok, Elfenbein und dergleichen, ist dem Ingerimm wohlgefällig und der Rahjas Sinn für Schönheit eine Freud, doch mit Stabilität, Sicherheit für Ladung und Besatzung hat dies nichts zu tun. Drum zögert nie, zur Erleichterung des Schiffes, so es aufgelaufen ist, gerade dies Efferd zum Opfer zu bringen, auf dass er sich gnädig zeige.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ihr jedoch zu achten habt, ist, wie der Rumpf ausgeführt ist, ob in &#039;&#039;&#039;Klinker oder Kraweel&#039;&#039;&#039;. Hinten höre ich den Ersten schon lachen: Sei still und hör zu, strunzdummer Naseweis! Mitnichten ist der eine besser als der andere, es kommt immer darauf an. Beim Kraweel baut man auf die Spanten, welche den Schiffskörper andeuten, die Planken außen und innen auf Stoß, also ohne Überlappung, auf. Schon das Aufbauen auf die Spanten hat den ersten Vorteil: Notiert man die genaue Ausführung der Spanten, kann man mehrmals den gleichen Schiffskörper herstellen. Ah, jetzt sehe ich die Ersten, die aufhorchen und endlich verstehen, wie ein Schwesterschiff entsteht. Hier in Efferdas verzichten wir jedoch bewusst darauf, wollen wir doch nicht, dass der Herr Efferd versehentlich die beiden Schiffe verwechselt und der Unschuldige für den Schuldigen büßt. Beim Klinker baut man zuerst die aus Planken bestehende Schale und setzt dann die Spanten innen zur Versteifung ein. Dabei können die Schiffe nicht so groß werden, weil die Schale keine großen Gewichte aushält. Deswegen sind alle größeren Schiffe in Kraweel gebaut. Natürlich ist auch die höhere Geschwindigkeit wegen des geringeren Widerstands in Efferds Element ein sicherer Vorteil für jeden Händler, auch ist ein Kraweelschiff etwas leichter und trotzdem stabiler, weil Stöße über die Plankenenden und nicht über die Bolzen weitergegeben werden. Aber ein Kraweelschiff ist viel schwieriger abzudichten, merkt euch das, viel schneller habt ihr Wasser drin. Also lacht nicht über den braven efferdischen Fischer in seiner „veralteten“ Nussschale. Der weiß genau, was er an ihr hat und ist im Zweifel in zehn Götterläufen immer noch ein besserer Kapitän als ihr, da er jeden Abend Mannschaft und Ladung sicher in den Hafen bringt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch ist es möglich, den Rumpf mit einer &#039;&#039;&#039;Mehrfachbeplankung&#039;&#039;&#039; auszustatten. Auch darüber solltet ihr etwas wissen, wobei der Preis euch nicht zu interessieren braucht, denn ihr zahlt ihn nicht. Das Schiff wird mit jeder weiteren Außenhaut, bis zu dreien insgesamt, stabiler, dichter und widerstandsfähiger, gerade gegen Rotzenkugeln. Vor allem mit Geschützpforten ist diese Bauart wichtig, weil diese genau das Gegenteil des ebengenannten hervorrufen. Bei Kriegsschiffen arbeitet man so, denn das Schiff wird auch schwerer und kann weniger Ladung befördern, weswegen die meisten Kaufherren darauf verzichten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürchtet jetzt nicht um Leib und Leben, viel gefährlicher ist es, wenn ein Schiff von einem wenig verantwortungsvollen Kapitän überladen wird. Ja, es ist eure Aufgabe darauf zu achten, denn ihr seid für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich. Seht also zu, dass ihr immer ausreichend Platz zwischen Wasserlinie und dem obersten durchgezogenen Deck habt, also genug &#039;&#039;&#039;Freibord&#039;&#039;&#039;. Daran seht ihr dann auch, wie groß euer aktueller Tiefgang ist, der sich ja nun ständig ändert, schon dadurch, wie das Wasser beschaffen ist.&#039;&#039;[[Bild:Rah_vs_Havenisch.png|thumb|150px|right|Rot: Vorteil Havener &amp;lt;br&amp;gt;Gelb: Vorteil Rahsegler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch Segel soll ich fahren, &#039;&#039;&#039;Rah oder Havener&#039;&#039;&#039;? Eine schöne Frage. Wo willst du denn hin? Ich habe eine Illustration mitgebracht, um es euch ein wenig zu verdeutlichen. Es bleibt ein wenig Geschmackssache, worauf man setzt. Rahsegler haben den Vorteil, dass sie bei seitlichem Wind generell schneller werden als Havenersegler, da sie eine größere Segelfläche besser anströmen lassen können. Dies vor allem durch die Möglichkeit, die Segel in zwei oder mehr Stockwerken übereinander fahren zu können. Außerdem ist es leichter, bei achterlichem Wind den Kurs zu halten. Rahsegel können erst ab einem Windeinfallwinkel von 60 Grad genutzt werden. Havenersegler können bereits ab einem Einfallwinkel ab 45 Grad genutzt werden, decken also mehr Kurse um einen bestimmten Punkt ab. Bei achterlichem Wind ab ca. 150 Grad werden sie schneller als Rahsegler.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denkt auch immer daran, um euren Rumpf besorgt zu sein, denn er ist das größte und sicherste Rettungsboot, welches es gibt. Also lasst ihn regelmäßig neu kalfatern und lasst euch nichts erzählen, meist werdet ihr den Kahn komplett leichtern müssen, um ihn sicher aufzusetzen und Arbeiten auf einem trockenen Strand durchführen zu können. Hier in Efferdas ist dieses gezielte Aufsetzen am Strand die einzige Möglichkeit. Wollt ihr ins Dock, werdet ihr nach Belhanka, Kuslik oder Grangor müssen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da hier nicht nur fähige Kapitäne, sondern auch fähige Handelsmänner ausgebildet werden, für diese noch eins. So ihr je ein Schiff aus unserer Werft kauft, in weiter oder naher Zukunft, so kommt vorbei und wisset im Voraus, was ihr mit dem Schiff zu tun gedenkt und wir werden euch bauen, was ihr benötigt. Denn, wir Slins sind in 900 Jahren nicht weit gereist, doch unsere Schiffe haben jeden Fleck Aventuriens erreicht, den man übers Wasser erreichen kann. Und ihr Kapitäne, wenn ihr Efferdas mit einem unserer Schiffe erreicht, erzählt uns bei einem Abendmahle unter meinem Dach, wie es euch ergangen ist.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Briefspiele==&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Teichboote für das Haus di Côntris]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Macht die Laille wieder heile]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Silberschiffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*Kurzbeschreibung unter den [[Schiffbau#Werft Slin|Werften des Horasreiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 4]], Seiten 24-25 (Brand der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 28]], Seite 23&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 30]], Seite 24&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 44]], Seite 20 (Erdbeben zerstört Teile der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 45]], Seite 24 (Zerstörung der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Das Reich des Horas]], Seite 15&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seite 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:NavigationsleisteEfferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Efferdas]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1280847</id>
		<title>Covernische Schiffswerft d&#039;Antara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Covernische_Schiffswerft_d%27Antara&amp;diff=1280847"/>
		<updated>2026-03-30T16:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der neue Glanz== &lt;br /&gt;
Die Sonne erhellt das Gelände der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Werft Slin&#039;&#039;&#039;, die so nicht wieder zu erkennen ist. Bereits beim Passieren des eisernen Eingangstoren, das statt Eisenstangen metallene Rosenranken besitzt, erahnt man bereits den neuen Lebenshauch dieses Geländes. Auf einem gepflasterten Platz im Eingangsbereich wird man von einem großen Orangenbaum begrüßt, der die Mitte zwischen den Verwaltungsgebäuden einnimmt. Neben eleganten und duftenden Blütenpflanzen, die in Balkonkästen sowie um jedes der Häusern gepflanzt sind, kann man den aranischen Einfluss der [[Familie d&#039;Antara]] auch hören: Im Hof stolziert ein wunderschönes Pfauenpaar, dessen Rufe einen überwältigen. Wie gesagt, ein neuer Lebenshauch hat das Gelände erfasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch neben der repräsentativen Ausstrahlung steht die Werft ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Bauen von erstklassigen Schiffen, in nichts nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau der Covernischen Schiffswerft==  &lt;br /&gt;
[[Datei:Werft Slin.png|framed|Plan der Werft|right]]&lt;br /&gt;
Betritt man das neugebaute Gelände der &#039;&#039;&#039;Covernischen Schiffswerft&#039;&#039;&#039; in [[Efferdas]], liegt wie laut früherem Bauplan zur rechten Hand das &#039;&#039;&#039;Hauptgebäude (1)&#039;&#039;&#039;. Dort führen die Angestellten der Werft genauestens Buch über sämtliche Ausgaben der Werft, denn schließlich werden Schiffe erst bei Auslieferung bezahlt, eine Praxis, die Phelizzio d&#039;Antara fortzusetzen gedenkt. Zusätzlich befindet sich neben dem Hauptgebäude eine &#039;&#039;&#039;kleine Kanzlei des Mada Baseri&#039;&#039;&#039; , dem Sybilla d&#039;Antara einige Zeit als Kontoristin in Belhanka angehörte, ehe sie nun diese neuerrichtete Zweigstelle mit zwei Handelsbeamten gegründet hat. Die Versorgung sowie der Schutz des Mada Basari auf dem Werftgelände unterliegen der Familie d&#039;Antara, die wiederum durch Handelskonzessionen und Kapitalanteilen profitiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westlich des Hauptgebäudes liegt das &#039;&#039;&#039;Lager (2)&#039;&#039;&#039; der Werft. Hier werden die unterschiedlichsten Holzsorten aufbewahrt und getrocknet. Ganze Baumstämme, welche später als Masten dienen werden, sind hier untergebracht, genauso wie ein enormes Seillager, dem die endlosen Schritt Tauwerk eines künftigen Schiffes entspringen. Die Luft dort ist erfüllt von Pinien-, Zedern- und Bosparanienduft, ganz im Gegensatz zu der der &#039;&#039;&#039;Schiffszimmerei (3)&#039;&#039;&#039;, welche oft staubig ist von den unzähligen Sägearbeiten, welche hier Tag für Tag neben hobeln, polieren und wachsen ausgeführt werden. Das ist jedoch immer noch besser als die Gerüche, welche in der kleinen &#039;&#039;&#039;Teersiederei und Schmiede (4)&#039;&#039;&#039; vorherrschen, wo das Dichtungsmaterial der Rümpfe und unter anderem Beschläge und Scharniere gefertigt werden. Auf der &#039;&#039;&#039;Helling (5)&#039;&#039;&#039; werden die großen Schiffe, Karavellen und Karracken gefertigt. Neben der großen Helling befindet sich ebenfalls eine &#039;&#039;&#039;kleine Helling&#039;&#039;&#039; , auf der kleinere Ruderboote und Fischerboote gebaut werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tradition der alten Werft folgend, beginnt der Bau eines Schiffes nicht mit der Kiellegung, sondern mit der Helling selbst. So wird nach jedem erfolgreichen Stapellauf die alte Helling abgebaut und der sandige Boden wieder in seinem Ursprungszustand gebracht. An der &#039;&#039;&#039;Ausrüstungskaje (6)&#039;&#039;&#039; findet der Großteil des Innenausbaus der Schiffe statt. Über einen Kran können kleinere Boote dort auch stapelgehoben werden. Hier werden die Reparaturen an großen Schiffen vorgenommen, während die örtlichen Fischer, so sie die Reparatur nicht selbst vornehmen, an die kleine Pier herangehen. Wenn die Arbeit nachts ruht, sorgen die vier Wachen im &#039;&#039;&#039;Wachhaus (7)&#039;&#039;&#039; mit einigen Wachhunden dafür, dass niemand Unbefugtes die Werft betritt. Als eine persönliche Angewohnheit lädt &#039;&#039;&#039;Phelizzio d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; stets nach jeder Fertigstellung eines Auftrages das gesamte Werftpersonal sowie die komplette zukünftige Mannschaft der Schiffes zu einem Essen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz zur Werft der [[Familie ya Cabazzo]] in [[Belhanka]] ist seit Übernahme der Werft durch Phelizzio d&#039;Antara beendet, da dieser lange Zeit selbst dieser angehörte und bis heute gute Beziehungen zum ehemaligen Arbeitsgeber besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebaute Schiffstypen==&lt;br /&gt;
*[[Karavelle]], verschiedene Untertypen auch möglich&lt;br /&gt;
*[[Kusliker Galeere]] (Galeasse)&lt;br /&gt;
*[[Kutter]]&lt;br /&gt;
*[[Bojer]]&lt;br /&gt;
*Zierboote, verschiedene Kleinstboote für Teichanlagen in (auch in größeren Ausführungen möglich)&lt;br /&gt;
*Hochsee-Karavelle (noch in der Konstruktion), Ansprechpartner [[Phelizzio d&#039;Antara]] für Investitionsverträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot1.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot2.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zierboot3.jpg|thumb|right|150px|Eine Zierboot-Variante]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zierboote, eine neue Fachsparte==&lt;br /&gt;
Die noch relativ neu angebotene Fachsparte der Baukunst von kleinen Zierbooten bzw. Kleinstbooten geht auf die Initiative von [[Timor d&#039;Antara]] zurück. Dieser möchte durch diese detailreiche wie elegante Feinarbeit auch die vornehmeren Kreise erreichen, die damit ihre Teich- und Brunnenanlagen in Lustschlössern und Palazzos verschönern möchten. Speziell sollen auch Städte im Reich angesprochen werden, die ihren öffentliche Plätze oder Wassergärten ebenfalls einen märchenhaften Unterstrich geben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Efferdischer Schiffbau==&lt;br /&gt;
Aus einem Vortrag von [[Vitello Taladûr Slin]] vor Eleven des [[Hesinde-Tempel Efferdas]], wohl als Vorbereitung für das Sanct Beleman-Collegium für Handelswesen und Nautik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ein Schiff, majestätisch die Wellen durchschneidend, ist nichts ohne einen fähigen Kapitän, nichts ohne eine fähige Mannschaft, doch auch nichts ohne einen fähigen Schiffbauer. Ein fähiger Kapitän zu sein, dessen müsst ihr euch befleißigen während eurer Etuden unter diesem Dach. Eine gute Mannschaft, diese müsst ihr mit Verstand auswählen und ein Schiff, ein solches müsst ihr erkennen, seine Vorzüge und Grenzen kennen und beachten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schon am Grunde fängt es an; das &#039;&#039;&#039;Holz&#039;&#039;&#039;, aus welchem es gebaut ist, wird die Seele des Schiffes bestimmen. Groß möchte ich trotzdem nicht darauf eingehen, dann sein Holz und die Behandlung des selbigen ist das intimste Geheimnis eines jeden Schiffbauers. Nur so viel sei gesagt: Hier in Efferdas bauen wir die Rümpfe aus Zeder, da diese sich der Fäulnis widerständig zeigt und die Masten aus Pinie, da diese gerade hoch wächst. Alles, was Einlegearbeit, Verzierung aus Mohagoni, Tiik-Tok, Elfenbein und dergleichen, ist dem Ingerimm wohlgefällig und der Rahjas Sinn für Schönheit eine Freud, doch mit Stabilität, Sicherheit für Ladung und Besatzung hat dies nichts zu tun. Drum zögert nie, zur Erleichterung des Schiffes, so es aufgelaufen ist, gerade dies Efferd zum Opfer zu bringen, auf dass er sich gnädig zeige.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ihr jedoch zu achten habt, ist, wie der Rumpf ausgeführt ist, ob in &#039;&#039;&#039;Klinker oder Kraweel&#039;&#039;&#039;. Hinten höre ich den Ersten schon lachen: Sei still und hör zu, strunzdummer Naseweis! Mitnichten ist der eine besser als der andere, es kommt immer darauf an. Beim Kraweel baut man auf die Spanten, welche den Schiffskörper andeuten, die Planken außen und innen auf Stoß, also ohne Überlappung, auf. Schon das Aufbauen auf die Spanten hat den ersten Vorteil: Notiert man die genaue Ausführung der Spanten, kann man mehrmals den gleichen Schiffskörper herstellen. Ah, jetzt sehe ich die Ersten, die aufhorchen und endlich verstehen, wie ein Schwesterschiff entsteht. Hier in Efferdas verzichten wir jedoch bewusst darauf, wollen wir doch nicht, dass der Herr Efferd versehentlich die beiden Schiffe verwechselt und der Unschuldige für den Schuldigen büßt. Beim Klinker baut man zuerst die aus Planken bestehende Schale und setzt dann die Spanten innen zur Versteifung ein. Dabei können die Schiffe nicht so groß werden, weil die Schale keine großen Gewichte aushält. Deswegen sind alle größeren Schiffe in Kraweel gebaut. Natürlich ist auch die höhere Geschwindigkeit wegen des geringeren Widerstands in Efferds Element ein sicherer Vorteil für jeden Händler, auch ist ein Kraweelschiff etwas leichter und trotzdem stabiler, weil Stöße über die Plankenenden und nicht über die Bolzen weitergegeben werden. Aber ein Kraweelschiff ist viel schwieriger abzudichten, merkt euch das, viel schneller habt ihr Wasser drin. Also lacht nicht über den braven efferdischen Fischer in seiner „veralteten“ Nussschale. Der weiß genau, was er an ihr hat und ist im Zweifel in zehn Götterläufen immer noch ein besserer Kapitän als ihr, da er jeden Abend Mannschaft und Ladung sicher in den Hafen bringt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch ist es möglich, den Rumpf mit einer &#039;&#039;&#039;Mehrfachbeplankung&#039;&#039;&#039; auszustatten. Auch darüber solltet ihr etwas wissen, wobei der Preis euch nicht zu interessieren braucht, denn ihr zahlt ihn nicht. Das Schiff wird mit jeder weiteren Außenhaut, bis zu dreien insgesamt, stabiler, dichter und widerstandsfähiger, gerade gegen Rotzenkugeln. Vor allem mit Geschützpforten ist diese Bauart wichtig, weil diese genau das Gegenteil des ebengenannten hervorrufen. Bei Kriegsschiffen arbeitet man so, denn das Schiff wird auch schwerer und kann weniger Ladung befördern, weswegen die meisten Kaufherren darauf verzichten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fürchtet jetzt nicht um Leib und Leben, viel gefährlicher ist es, wenn ein Schiff von einem wenig verantwortungsvollen Kapitän überladen wird. Ja, es ist eure Aufgabe darauf zu achten, denn ihr seid für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich. Seht also zu, dass ihr immer ausreichend Platz zwischen Wasserlinie und dem obersten durchgezogenen Deck habt, also genug &#039;&#039;&#039;Freibord&#039;&#039;&#039;. Daran seht ihr dann auch, wie groß euer aktueller Tiefgang ist, der sich ja nun ständig ändert, schon dadurch, wie das Wasser beschaffen ist.&#039;&#039;[[Bild:Rah_vs_Havenisch.png|thumb|150px|right|Rot: Vorteil Havener &amp;lt;br&amp;gt;Gelb: Vorteil Rahsegler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch Segel soll ich fahren, &#039;&#039;&#039;Rah oder Havener&#039;&#039;&#039;? Eine schöne Frage. Wo willst du denn hin? Ich habe eine Illustration mitgebracht, um es euch ein wenig zu verdeutlichen. Es bleibt ein wenig Geschmackssache, worauf man setzt. Rahsegler haben den Vorteil, dass sie bei seitlichem Wind generell schneller werden als Havenersegler, da sie eine größere Segelfläche besser anströmen lassen können. Dies vor allem durch die Möglichkeit, die Segel in zwei oder mehr Stockwerken übereinander fahren zu können. Außerdem ist es leichter, bei achterlichem Wind den Kurs zu halten. Rahsegel können erst ab einem Windeinfallwinkel von 60 Grad genutzt werden. Havenersegler können bereits ab einem Einfallwinkel ab 45 Grad genutzt werden, decken also mehr Kurse um einen bestimmten Punkt ab. Bei achterlichem Wind ab ca. 150 Grad werden sie schneller als Rahsegler.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denkt auch immer daran, um euren Rumpf besorgt zu sein, denn er ist das größte und sicherste Rettungsboot, welches es gibt. Also lasst ihn regelmäßig neu kalfatern und lasst euch nichts erzählen, meist werdet ihr den Kahn komplett leichtern müssen, um ihn sicher aufzusetzen und Arbeiten auf einem trockenen Strand durchführen zu können. Hier in Efferdas ist dieses gezielte Aufsetzen am Strand die einzige Möglichkeit. Wollt ihr ins Dock, werdet ihr nach Belhanka, Kuslik oder Grangor müssen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da hier nicht nur fähige Kapitäne, sondern auch fähige Handelsmänner ausgebildet werden, für diese noch eins. So ihr je ein Schiff aus unserer Werft kauft, in weiter oder naher Zukunft, so kommt vorbei und wisset im Voraus, was ihr mit dem Schiff zu tun gedenkt und wir werden euch bauen, was ihr benötigt. Denn, wir Slins sind in 900 Jahren nicht weit gereist, doch unsere Schiffe haben jeden Fleck Aventuriens erreicht, den man übers Wasser erreichen kann. Und ihr Kapitäne, wenn ihr Efferdas mit einem unserer Schiffe erreicht, erzählt uns bei einem Abendmahle unter meinem Dach, wie es euch ergangen ist.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Briefspiele==&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Teichboote für das Haus di Côntris]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Macht die Laille wieder heile]]&lt;br /&gt;
*&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Briefspiel:Silberschiffe]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*Kurzbeschreibung unter den [[Schiffbau#Werft Slin|Werften des Horasreiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 4]], Seiten 24-25 (Brand der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 28]], Seite 23&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 30]], Seite 24&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 44]], Seite 20 (Erdbeben zerstört Teile der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 45]], Seite 24 (Zerstörung der Werft)&lt;br /&gt;
*[[Das Reich des Horas]], Seite 15&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seite 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:NavigationsleisteEfferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Efferdas]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Travia_und_Rahja_I&amp;diff=1280846</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Travia und Rahja I</title>
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		<updated>2026-03-30T16:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Travia und Rahja==&lt;br /&gt;
4. Firun 1046 BF in den frühen Abendstunden, unweit des Jagdlager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoren: Fürst Federkiel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen Morgenstunden am Tag der geplanten Diskussion über Travia und Rahja zieht sich Timor d’Antara nachdenklich aus dem Zeltlager der Kaiserjagd zurück und begibt sich in einen nahegelegenen Wald. Die Stille der Natur bietet ihm Raum für Reflexion, denn seit einiger Zeit beschäftigen ihn grundlegende Fragen. Mehrere Vorkommnisse haben ihn dazu gebracht, die bisherige Ausrichtung seiner Familie zu hinterfragen – auch in Bezug auf den Glauben an Travia, den die d’Antaras traditionell folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich denkt Timor schon länger über die aufstrebende Art seiner Familie nach. Besonders der rasche Aufstieg und der Umzug nach Efferdas lassen ihn zweifeln, ob dieser Weg der richtige ist. Inmitten dieser Gedanken beginnt er, eigene Thesen zu entwickeln – Überlegungen zu mehr Bodenständigkeit und Bescheidenheit, die sich aus den Lehren Travias und Ingerimms speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Gedanken vertieft, bemerkt Timor nicht, wie er den vertrauten Pfad verlässt. Schließlich findet er sich auf einer ihm fremden Lichtung wieder. Der Boden wirkt fest, doch als er einen weiteren Schritt wagt, zerbricht mit einem jähen Knacken die dünne Eisdecke unter seinen Füßen. Eiskaltes Wasser verschlingt ihn augenblicklich. Der Schock raubt ihm den Atem, seine Glieder erstarren, und panische Kräfte greifen nach ihm, während er verzweifelt versucht, sich an den brüchigen Rand zu klammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Finger finden keinen Halt, das Eis gibt immer wieder nach. Die Kälte kriecht unerbittlich in seinen Körper, seine Kräfte schwinden. In diesem Moment, als sich Verzweiflung und das Gefühl nahenden Endes über ihn legen, durchschneidet ein lauter Ruf die Stille. Ein Schnattern. Eine Graugans erscheint, ihr Flügelschlag kraftvoll, ihr Ruf eindringlich und beinahe befehlend. Sie landet unweit der Einbruchstelle, weicht nicht zurück, packt Timors Kaftan und mit hektischem Flügelschlagen versucht sie ihn aus dem eisigen Wasser herauszuziehen – Ihr Blick ist ernst als wolle sie ihn mahnen, nicht aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verhalten reißt Timor aus der lähmenden Starre. Mit letzter Kraft richtet er sich auf, folgt ihrem Blick, sammelt seine schwindenden Kräfte und schafft es schließlich, sich aus dem eisigen Wasser zu ziehen. Zitternd und erschöpft bricht er am Ufer zusammen, während die Graugans noch einen Moment bei ihm verweilt, bevor sie sich erhebt und in den dunkler werdenden Himmel davonzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Timor ist dies kein bloßer Zufall. In diesem Augenblick erkennt er darin ein Zeichen – eine Fügung Travias selbst, die ihn in seiner Not nicht verlassen hat. Die Wärme, die ihm trotz der Kälte nun durch den Körper strömt, scheint nicht allein von seinem Überleben zu stammen, sondern von einer inneren Gewissheit, die er zuvor nicht gekannt hat. Der junge Schiffsbauer zieht sich an Land und atmet mehrere Momente tief ein. Ihm ist nicht mehr kalt und seltsamerweise ist auch seine Kleidung wie sein Mantel mit Kaninchenfellkragen trocken geworden. Timor richtet sich auf und eilt nun zielstrebig zum Zelt von Auricanius von Urbet, um die geplante Diskussion nicht zu verpassen, denn nun ist sein Glaube nicht mehr bloße Tradition oder familiäres Erbe. Er ist lebendig geworden – ein inneres Band, das ihn trägt, leitet und ihm eine neue Klarheit schenkt. Er fühlt sich fortan nicht nur als Anhänger Travias, sondern als jemand, der von ihr gesehen und bewahrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. Firun [[1046 BF]] abends, im Schlosshof [[Mortecervi]]s&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autoren:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]], [[Benutzer:VivionaYaPirras|VivionaYaPirras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|left|Am vierten Jagdtag vielfach gefordert: [[Auricanius von Urbet]]]]&lt;br /&gt;
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] atmete einmal tief ein – und einen Moment später wieder lang aus. Als er es tat, kondensierte vor ihm sichtbar sein Atem. Der Wintereinbruch hatte an diesem Tag vieles verändert …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An eine Beteiligung an der Jagd hatte er schon nach der frühen Entscheidung, entgegen voriger Pläne an diesem Abend [[Mortecervi]] anzusteuern, keinen Gedanken mehr verschwendet. Stattdessen war er schnellstens selbst zum Jagdanwesen [[Haus Urbet|seiner Familie]] geeilt und hatte das Gesinde angeleitet, alle irgendwie sinnvollen und überhaupt noch möglichen Vorbereitungen zu treffen – bevor nach und nach der Tross eintraf und er sich dann mehr und mehr zum Vermittler zwischen den Quartiermeistern des [[kaiser]]lichen Hofstaats und aller anderen anwesenden Bediensteten, die glaubten, dass sie selbst von größerer Bedeutung waren, degradiert sah. Allein das Gefeilsche, welcher [[Hochadel|Hochadlige]] denn nun welches überhaupt zur Verfügung stehende Schlafgemach bekommen sollte, ließ ihm auch jetzt, Stunden später, noch Schauder des Grauens über den Rücken laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er es trotzdem geschafft hatte, auch sein eigenes &#039;Salonzelt&#039; wieder aufstellen zu lassen, winterfest zu machen und sogar noch etwas zu vergrößern, mutete ihm fast wie ein Wunder für sich an. Das große Zelt stand zudem in sehr prominenter Lage, direkt rechts der Freitreppe zum Saalflügel im großen Schlosshof Mortecervis. Einen der Säle für sich zu beanspruchen, hatte er nicht gewagt – selbst wenn sie eigentlich allesamt seiner Familie gehörten …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun genüsslich ein- und wieder ausatmete, stieg die Vorfreude auf den für ihn bedeutendsten – und heute wahrscheinlich auch mehr als sonst noch angenehmsten – Teil des Tages. Aus dem Inneren des Zelts schwappte ihm wohlige Wärme entgegen, die ihn den Schnee drumherum beinahe vergessen ließ. Dazu hörte er bereits mehrere Stimmen von Gästen, die ihm, dem Gastgeber, schon zuvorgekommen waren. Dort war gerade die Stimme von Timor d&#039;Antara zu vernehmen, wie dieser bereits sich für Travia positionierte und selbstbewusster auftrat als wie an den bisherigen Abenden. Der Praios-Geweihten vernahm Bruchstücke der Schilderung eines Vorfalles, die der junge Efferdier vortrug. Besonders stachen die Worte &#039;Travia&#039; und &#039;Rettung&#039; hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer großer Schritt ließ ihn selbst ins Zelt treten – wo ihm eine junge, sich noch orientierende Dame beinahe vor die Brust lief.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie war etwa einen halben Spann kleiner als er, trug das schwarze Haar zu einem kunstvollen Zopf geflochten – und sah ihn ob seines plötzlichen Auftauchens etwas erschrocken an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Verzeiht, Signora, es war nicht meine Absicht euch über den Haufen zu laufen“&#039;&#039;, begrüßte der [[Praios]]-Geweihte sie. So er sich nicht täuschte, war sie an den vergangenen Abenden noch nicht Teil seiner Gäste gewesen. Er kannte sie nur flüchtig vom Sehen her – meinte sie der [[Herzogtum Grangor|Grangorer]], vor allem [[Sewamund]]er Jagdgesellschaft zuordnen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ihr seht ein wenig nach einer Richtung suchend aus“&#039;&#039;, fügte er an, &#039;&#039;„vielleicht kann ich euch helfen. Mein Name ist Auricanius … von Urbet … der Gastgeber des Salons zum Götterpaar [[Travia]] und [[Rahja]] an diesem Abend.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei deutete er eine Verbeugung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Orleane ya Pirras.jpg|thumb|180px|Zur falschen Zeit am richtigen Ort: [[Orleane ya Pirras|Dottora Orleane]]]]&lt;br /&gt;
Die junge Dame erwiderte ihrerseits die Verbeugung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Es ist mir eine Freude und Ehre Euch als Gastgeber dieser illusteren Gesellschaft kennenzulernen, Euer Hochwürden. Ich bin [[Orleane ya Pirras]], Dottora in Diensten des Ordensritters [[Dareius Amarinto]].”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz ließ sie ihre Worte wirken, suchte ein Erkennen in der Mimik ihres Gegenübers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Aber zu meiner Schande muss ich gestehen zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Travia und Rahja sind wahrlich eine interessante Debatte wert, aber ich war eher an der über [[Peraine]] und [[Boron]] interessiert. Anscheinend habe ich mich wohl am Tag vertan, wurde mir soeben mitgeteilt.”&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Praios-Geweihte nickte bei der Vorstellung Orleanes, reagierte jedoch schließlich zuerst auf ihre letzte Feststellung: &#039;&#039;„In der Tat, Signora, den beiden der Zwölfe, die unter der Heilkundigen Hände um unser aller Leben und Sterben ringen, wollen wir uns am morgigen Abend widmen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lächelte dabei freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und ich würde mich freuen, euch dann begrüßen zu dürfen, wenn euch dieser Dualismus stärker bewegt. Das Zelt wird dasselbe sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte eine kurze Pause.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„In Diensten der Amarinto …“&#039;&#039;, sinnierte er dann. &#039;&#039;„Ich dachte schon, euch als Teil der Sewamunder Jagdgesellschaft gesehen zu haben. Auch wenn euer [[Haus ya Pirras|Familienname]] ja anderes vermuten ließe. Nun, richtet eurem Herrn gerne die besten Grüße des Hauses Urbet aus, von einem [[Kriegeradel|Kriegeradligen]] zum anderen gewissermaßen. Und auch eine Einladung zur heutigen Götterdebatte, wenn es euch gefällt. Sein Standpunkt dazu könnte ein interessanter sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem kurzen, für unaufmerksamere Gegenüber leicht zu übersehenden Zwinkern gab er der [[Efferdas|Efferdierin]] den Weg frei und deutete dann nochmal eine Verbeugung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;“Gerne werde ich meinem Herrn Eure Grüße und auch die Einladung ausrichten, sofern ich ihn noch zu Angesicht bekomme, da meine Eltern aus Efferdas mich erwarten. Ich werde Eure Worte anderweitig übermitteln lassen.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verbeugte sich zum Abschied. &#039;&#039;“Ich freue mich auf den morgigen Abend, Hochwürden.”&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verließ das Zelt und begann über die Worte des Geweihten nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine ganze Weile später:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… aber nein, natürlich kann es kein Primat der Herrin Rahja in dieser Hinsicht geben. Eide, die vor der Herrin Travia geleistet wurden, sind gleichermaßen zu achten, an sich sogar mehr noch. Denn wo der Rahjabund oft eine frivolere Affäre ist, ist der Traviabund der eigentlich feste, zur Treue anhaltende Eheschluss. Ich finde, dass wir, als [[Patriziat|Patrizier]], schon auch eine Verpflichtung haben, solchen Bünden Vorrang einzuräumen. Meinen Töchtern eine Verbindung zu gestatten, die nicht von einem Geweihten der hohen Mutter geschlossen wird, käme mir gar nicht erst in den Sinn ...“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Potulino della Dorradezza]], der [[Cavalliere]] aus dem [[methumis]]chen Umland, hatte sich etwas in Rage geredet. Vielleicht deutete er die Unruhe, die sich während seiner Rede vergrößert hatte, auch als Affront gegen seine Person.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbst Auricanius wurde nun aber ungeduldig und erhob sich mit einem lauten Räuspern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Cavalliere, es dauert mich sehr, euch an dieser Stelle unterbrechen zu müssen. Ihr habt einen durchaus diskussionswürdigen Standpunkt aufgebracht, den ich später gerne weiter zum Thema der Debatte machen würde. Doch das Bankett des Kaisers steht bevor, wie mir soeben noch einmal versichert wurde … und ich denke, dass niemand hier sich dieses entgehen lassen will …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Überraschung des Praios-Geweihten war es jetzt gerade auch der angesprochene Cavalliere, der seine Anwesenheit an anderem Orte plötzlich für wichtiger befand. Potulino schien den anstehenden Höhepunkt des Abends fast vergessen zu haben – und drehte sich, noch während Auricanius sprach, zum ihm nächsten Ausgang des Zeltes um. Timor d&#039;Antara, der bisweilen ruhig den Ausbruch des Cavalliere verfolgte erhob sich, warf seinen Mantel um seine Schultern und bevor er das Zelt verließ, nickte er verstehend zu Auricanius, der mit einem Nicken dem Nobile seine Zustimmung gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit raschen Schritten holte er den Methumier noch vor dem Ausgang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Cavalliere!“&#039;&#039; rief er gedämpft, doch bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino blieb stehen, drehte sich um und zog eine Augenbraue hoch. Der Ausdruck in seinem Gesicht schwankte zwischen Überraschung und der Genugtuung, doch noch einen Verbündeten gefunden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor neigte respektvoll den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Erlaubt mir, euch nachträglich beizupflichten. Eure Worte eben — sie waren vielleicht etwas… leidenschaftlich vorgetragen, doch im Kern zutreffend.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er legte eine Hand auf die Brust, wo unter dem Wintermantel das gestickte Zeichen seiner Familie zu erahnen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch das Haus d’Antara hält große Stücke auf die Gebote der Gütigen Mutter Travia. Wir wurden so erzogen, die Wärme des Herdes über die flüchtigen Flammen anderer Leidenschaften zu stellen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen, als wolle er damit andeuten, dass er sich der Delikatesse dieses Themas durchaus bewusst war — gerade an einem Abend, der zugleich Rahja geweiht sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater pflegt zu sagen: Ein Eid vor Travia bindet nicht nur zwei Menschen, sondern ganze Generationen. Man darf ihn nicht leichtfertig gegen… modischere Auffassungen ausspielen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino nickte nun energischer, sichtlich erfreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ihr sprecht wie ein Mann von Verstand, Signor d’Antara.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor ließ den Blick noch einmal kurz zurück in das sich rasch leerende Salonzelt schweifen. Stimmen verklangen, Diener löschten bereits einige der kleineren Lampen, und aus der Ferne wehte Musik herüber — ein deutlicher Hinweis auf das nahende Bankett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dennoch,“&#039;&#039; fügte er leiser hinzu, &#039;&#039;„fürchte ich, dass wir mit solchen Ansichten heute nicht überall auf Zustimmung stoßen werden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kaum wahrnehmbares Frösteln lief über seinen Rücken — und diesmal hatte es wenig mit der Winterkälte draußen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann straffte er sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch vielleicht ist gerade deshalb der richtige Zeitpunkt, Präsenz zu zeigen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer höflichen Geste deutete er Potulino den Weg in Richtung der Freitreppe, vor dieser Timor stehen blieb. Potulino hingegen setzte noch zwei Schritte weiter, bevor er bemerkte, dass sein Gesprächspartner nicht mehr neben ihm ging. Er drehte sich halb um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, Signor d’Antara?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor lächelte höflich — ein wenig zu ruhig vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich fürchte, hier trennen sich für diesen Abend unsere Wege, Cavalliere.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er neigte leicht den Kopf in Richtung der Treppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das Bankett des Kaisers ist… nicht für jeden bestimmt. Mein Name steht auf anderen Listen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme klang weder bitter noch klagend. Eher sachlich — wie die Feststellung einer Naturgegebenheit, die seit Generationen Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Als Nobile meines Standes wäre es vermessen, die Freitreppe hinaufzusteigen. Man erwartet mich in den unteren Sälen — und ehrlich gesagt fühle ich mich dort auch freier zu sprechen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leiser Anflug von Selbstironie lag in seinen Worten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potulino musterte ihn einen Moment lang, dann nickte er langsam, als erkenne er darin eine Mischung aus Klugheit und Stolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Standesgrenzen sind eine eigene Jagdgesellschaft,“&#039;&#039; murmelte er. &#039;&#039;„Manchmal gefährlicher als die im Wald.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor ließ ein kurzes, zustimmendes Lachen hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Und doch jagen wir alle im selben Revier, Cavalliere.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat einen halben Schritt zurück, ließ Potulino den Vortritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Geht nur. Zeigt Flagge für Travia — dort oben wird man euch hören.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verbeugte er sich knapp. Während Potulino die Stufen hinaufstieg und bald im Licht der großen Portale verschwand, wandte Timor sich wieder dem Rückweg zu. Schnee knirschte unter seinen Stiefeln. Aus einem Seitengang drangen Stimmen, Musik und das verheißungsvolle Klirren von Gläsern. Dorthin ging er nun. Nicht auf die große Bühne des Hofes — aber in jene Räume, in denen Meinungen entstanden, Bündnisse geknüpft und Gerüchte geboren wurden. Und vielleicht, so dachte er, war gerade dort sein Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen im Zelt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gastgeber hatte es nicht so eilig und musste schmunzeln. So schnell wie nun hatte sich sein Salonzelt während der ganzen Kaiserjagd noch nie geleert. Er selbst atmete hingegen – überhaupt erst zum zweiten Mal an diesem Tag? – in aller Ruhe einmal ein und wieder aus, bevor er zum noch halbvollen Weinglas des (zuvor von [[Rahjesco Solivino|Cavalliere Rahjesco]] persönlich als Vertreter der rahjagläubigen [[Familie Solivino]]) kredenzten Cassieners vor sich griff und auch dieses mit geschlossenen Augen leerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann rückte er einige der als Dekoration auf dem Tisch vor ihm verteilten Devotionalien zurecht und überlegte, ob er das überhaupt heute zum ersten Mal zusätzlich zur Ausschmückung verwendete [[Curriculum Vitae|Spiel der Tugenden]] vor einer späteren Gesprächsrunde erstmal wieder zur sechseckigen Pyramide zusammenklappen sollte … als er bemerkte, dass er gar nicht allein im Zelt war, wie er inzwischen angenommen hatte …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Euer Hoheit, entschuldigt bitte, dass ich in meinen Gedanken versunken war“&#039;&#039;, sprach er die [[Heldora vom Großen Fluss|Herzogin Heldora]] an und machte dabei eine tiefe Verbeugung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt euch nicht, Monsignor“&#039;&#039;, antwortete Heldora. &#039;&#039;„Auch für derlei muss einmal Zeit sein.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius nahm an, dass sie damit die Gedanken meinte. Ohne den Blick von seinem hochadligen Gegenüber zu nehmen, suchte er aus den Augenwinkeln dabei das Zelt nochmal ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst als er sich vergewissert hatte, dass außer der Herzogin tatsächlich niemand sonst mehr zugegen war, fuhr er fort: &#039;&#039;„Entschuld… ähm … Seht mir nach, wenn ich voreilig schließen sollte … aber darf ich eure anhaltende Anwesenheit so deuten, dass ihr ein Gespräch unter vier Augen mit mir führen wollt?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es kam ihm so vor, als stammelte er gerade wirr vor sich hin, doch ein Nicken der Herzogin ließ ihn diesmal erleichtert aufatmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich glaube euch in den letzten Tagen als auch für Fragen der anderen Zwölfe verständnisvollen Geweihten des Götterfürsten kennengelernt zu haben“&#039;&#039;, kam Heldora nach anfänglichem Zögern dann einer weiteren Frage Auricanius&#039; zuvor. &#039;&#039;„Darf ich im Vertrauen mit euch sprechen, Monsignor?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So überrascht Auricanius von diesem Vorhaben der Herzogin auch war, nickte er ohne zu zögern, bot ihr einen zurecht gerückten Polsterstuhl direkt gegenüber dem eigenen an – ohne Tisch dazwischen … und hörte dann aufmerksam zu …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ans Bankett des Kaisers dachte er erstmal gar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Zwiegespräch mit Heldora vorüber war und sie sich schließlich doch zum Bankettsaal aufmachten, hatte Auricanius jedes Zeitgefühl verloren. Erst auf dem kurzen Weg vom Zelt zum Saalflügel des Schlosses wagte es dann auch einer seiner Bediensteten an ihn heranzutreten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser flüsterte in der kalten Winternacht: &#039;&#039;„Monsignor, [[Rahjada von Urbet|eure Nichte]] … ähm …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Misstrauisch musternd sah Auricanius ihn an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„… eure Nichte hat das Schloss verschenkt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Travia und Rahja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Brigon_d%27Antara&amp;diff=1279884</id>
		<title>Brigon d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-03-18T17:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=[[Benutzer:Fürst Federkiel|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie=[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|25px]] [[Familie d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=  &lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Sekretär von Senatorin [[Horasianne Varducchio]]&lt;br /&gt;
|Tsatag= 16. Tsa 1029 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=1,73 Schritt&lt;br /&gt;
|Statur=schlank&lt;br /&gt;
|Haare=braunes gelocktes Haar&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=braun&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=beredeter Kontorist und Zahlengenie mit Hang zum Träumen&lt;br /&gt;
|Beziehungen=gering in Efferdas; minimal in [[Belhanka]]&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= hinglänglich&lt;br /&gt;
|Eltern=[[Phelizzio d&#039;Antara]] und [[Sybilla d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Geschwister=[[Timor d&#039;Antara|Timor]]; [[Jamilla d&#039;Antara|Jamilla]]; [[Nabila d&#039;Antara|Nabila]]&lt;br /&gt;
|Travienstand=verlobt mit [[Bild:Familie_Bolburri.png|19px]] [[Dulacia Bolburri]]&lt;br /&gt;
|Nachkommen=keine&lt;br /&gt;
|Kontakte=gute Beziehung zu Zyklopäiern in Efferdas&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brigon d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; ist der zweite Sohn von [[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio]] und [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] und Zwillingsbruder von Jamilla. Er hat ein aufgewecktes Wesen, neigt dazu sich gerne in Diskussionen verstricken zu lassen und träumt gerne in ruhigen Momenten vor sich hin. Durch die guten Beziehungen seines Onkels [[Orelian d&#039;Antara]] mit der rechtskundigen Familie Bolburri aus Unterfels und der zunehmende Kontakt beider Familien, hat sich 1047 BF die Verlobung mit [[Dulacia Bolburri]] ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen und Auftreten===&lt;br /&gt;
Brigon d’Antara ist der zweite Sohn von Phelizzio und Sybilla d’Antara sowie der Zwillingsbruder von Jamilla. Er besitzt ein waches, neugieriges Wesen und ist dafür bekannt, sich mit sichtbarer Freude in Gespräche und Diskussionen zu vertiefen. Wo andere schweigen, sucht Brigon den Austausch, stets bemüht, unterschiedliche Standpunkte zu verstehen und zu einer gemeinsamen Erkenntnis zu führen. In ruhigen Momenten hingegen verfällt er gerne dem Nachsinnen und verliert sich in Gedanken über mögliche Wege, Ideen und Zukunftsentwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich erscheint Brigon als junger Mann von schlanker Statur, mit mittellangem, gelocktem Haar und leicht gebräuntem Teint. Sein Auftreten wirkt unaufdringlich, doch wach und aufmerksam, als entginge ihm kaum ein Detail seiner Umgebung. Er bewegt sich ruhig, beinahe überlegt, und vermittelt so den Eindruck eines Menschen, der mehr zuhört als spricht – zumindest, bis ein Thema sein Interesse weckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Wesen vereint Brigon Aufgewecktheit mit einer ausgeprägten Zahlenbegabung, die sich besonders in seiner Arbeit zeigt. Er sucht bewusst den Diskurs mit seinen Mitmenschen, nicht aus Streitlust, sondern aus dem ehrlichen Wunsch heraus, die beste Lösung aus unterschiedlichen Positionen herauszuarbeiten. Bücher sind ihm vertraute Gefährten, und sein belesenes Auftreten verleiht seinen Argumenten zusätzliches Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werdegang===&lt;br /&gt;
Aufgewachsen ist Brigon in der Coverna, wo er seine Jugend im Umfeld der Familie verbrachte. Nach seiner Ausbildung zum Kontorwirtschafter trat er in die familieneigene Werft ein, in der er sein Wissen in praktischer Arbeit vertiefte und weiterentwickelte. Dort lernte er nicht nur die Zahlen hinter dem Handel kennen, sondern auch die Menschen, die ihn tragen. Abseits seiner Pflichten sucht Brigon nach Seelenverwandten, die ihn ohne viele Worte verstehen. Er begeistert sich für die novadische Streitkultur und nimmt mit großer Freude an zyklopäischen Debatten teil, in denen er seinen scharfen Verstand erproben kann. Zudem sammelt er historische Reden alter bosparanischer und tulamidischer Persönlichkeiten, die er studiert und mitunter auswendig zitiert. &lt;br /&gt;
Mit der Eröffnungsfeier der familiären Werft Ende 1045 BF, konnten seine Eltern [[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio]] und [[Sybilla d&#039;Antara|Sybilla]] die efferdische Senatorin [[Horasianne Varducchio ]] vom Talent Brigons überzeugen. So wechselte er vom Kontorwirtschafter zum Sekretär der Politikerin, und ist nun stets an Horasiannes Seite. Durch die bosparanische Begeisterung von Teilen der Familie der Senatorin, ist auch in dem jungen Mann die Leidenschaft für die Renescentia geweckt worden, so hat sich Brigon folglich in kürzester Zeit mit [[Thuan Varducchio]] angefreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtiges===&lt;br /&gt;
Respekt erlangt man bei Brigon nicht durch Rang oder Lautstärke, sondern indem man ihn im ehrlichen Streitgespräch überzeugt oder gar besiegt. Wer ihn auf diese Weise fordert, gewinnt nicht nur seine Achtung, sondern oftmals auch einen verlässlichen Gesprächspartner – und mit etwas Glück einen Freund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Antara, Brigon d&#039;}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara|Brigon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Efferd_und_Ingerimm&amp;diff=1279881</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Efferd und Ingerimm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Efferd_und_Ingerimm&amp;diff=1279881"/>
		<updated>2026-03-18T17:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Efferd und Ingerimm==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3. Firun [[1046 BF]] abends, im dritten Zeltlager&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber seiner dritten Dualismus-Betrachtung: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
[[Auricanius von Urbet|Der praiosgeweihte Baron]] musste schmunzeln ob der Umstände. Gerade war wieder ein Jäger in der großen Pfütze, die sich einige Schritt entfernt vom Zugang seines großen &#039;Salon&#039;-Zelts ausbreitete, bis weit über die Knöchel hin vom Wasser &#039;verschluckt&#039; worden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich konnte er es nicht gutheißen, dass die [[Praios]]scheibe am heutigen Tag fast durchgehend hinter düsteren Wolken verschwunden war. Das zum Abend hin niedergegangene Gewitter hatte jedoch immerhin die Urgewalt des Wassers unterstrichen – und das am selben Abend, an dem er sie mit zum Thema seiner theologischen Debatten machen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ist es so recht?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Frage einer der mit dem Herrichten des Zelts beschäftigten Bediensteten ließ ihn herumfahren, wieder dem Inneren des Zelts seine Aufmerksamkeit schenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es passt so“&#039;&#039;, antwortete er, nachdem er einen Überblick über die neue Aufteilung des zur Verfügung stehenden Raums gewonnen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Zuspruch, den sein &#039;Salon&#039; vor allem am Vorabend erfahren hatte, hatte ihn selbst überrascht. Wenn schon [[Heldora vom Großen Fluss|die Herzogin Grangors]] und [[Larona Garlischgrötz|ihre Tochter]] ihn zu beehren in Betrachtung zogen, wollte er sich dafür nun aber auch besser aufstellen. Früh am Morgen hatte er deshalb bereits einen Boten nach [[Mortecervi]] geschickt, mit der Anweisung auf einem Karren weitere Möbelstücke zum heutigen Nachtlager zu bringen. Um mehr Gästen einen Platz zu bieten – von dem sie der zentralen Debatte auch folgen konnten – hatten sie die bisherige Aufteilung des Raums nun abgeändert. Um sich auch vor der aufgekommenen Kälte zu wappnen, wurde hingegen ein größerer Teil der an den vergangenen Abenden weit offenen Zeltwand herabgelassen … und dazu Kohlebecken und kleinere Feuerschalen gerade beim Eingang positioniert, so dass ein kalter Zug daher vermieden werden konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genüsslich rieb sich auch Auricanius nun die Hände an einer der Wärmequellen. Und wieder musste er schmunzeln. Denn irgendwie hatte das nasskalte Wetter jedenfalls hier im Zelt dadurch auch das andere Element noch stärker einziehen lassen, mit dem sie sich später beschäftigen würden: [[Ingerimm]]s Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Etwas später:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion war inzwischen in vollem Gange, was dem über sie wachenden Praios-Geweihten abermals Gelegenheit für allerlei rasende Gedanken gab. Denn nicht wenige seiner Gäste hatte er schon an den Vorabenden gesehen – und diese hatten inzwischen wohl ein Gespür dafür gewonnen, in welche Richtungen er die Debatten über die Götterpaare zu lenken versuchte … und von welchen, vor allem gefährlich zu Häresie und Ketzerei verführenden Überlegungen er stets wegzulenken bemüht war. Dieses scheinbar gegenseitige Verständnis zwang ihn immer seltener, selbst in die Debatten einzugreifen, nachdem er sie einmal angestoßen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So blieb sein Blick für einen Moment wieder einmal an der Herzogin und ihrer Tochter hängen, die seinen &#039;Salon&#039; auch an diesem Abend mit ihrer Anwesenheit ehrten. Obwohl gerade die Ältere der beiden, [[Cusimo Garlischgrötz|Cusimos]] Gemahlin, hin und wieder eigene Gedanken formulierte und sich in dieser Gesellschaft auch nicht eben unwohl gab, glaubte er doch, dass eigentlich andere Motive hinter beider Anwesenheit steckten. Erneut hatte sich Heldora nach ihrer Ankunft nämlich nach der – auch wieder – anwesenden [[Myryan Tharedion]] umgesehen, der Falconiera des [[Kaiser]]s. Auricanius wollte darum nicht ausschließen, dass deren kolportierte, persönliche Vertrautheit mit [[Khadan II. Firdayon|dem Monarchen]] der eigentlich ausschlaggebende Grund für die Anwesenheit der [[Herzogtum Grangor|Grangorierinnen]] war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemerkenswert war an diesem Abend zudem, dass mit [[Marra von Bethana-Selzin|Marra von Selzin]] eine der [[Hesindiane Aralzin|Gräfin Hesindiane]] wohl am nächsten stehenden Adligen aus der [[Grafschaft Bethana|Bethaner]] Jagdgesellschaft erstmals zugegen war, die die Herzogin und ihre Tochter auch immer wieder musterte – jedenfalls, wenn sie sich nicht, wie gerade jetzt, doch auch selbst an der Debatte beteiligte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nun, natürlich wissen wir auch in der [[Septimana]] um Ingerimm und seine Tugenden“&#039;&#039;, antwortete Marra soeben auf einen Vorredner. &#039;&#039;„Der Fleiß unserer Handwerker steht hinter niemandem zurück. Doch [[Efferd]] ist es, der uns wirklich fordert, zur See vor allem, die unsere zweite Heimat ist, doch nicht nur da.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Landsleute nickten eifrig, ihre Zustimmung bekundend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Das mag so sein“&#039;&#039;, erwiderte darauf [[Niccolo Flaviora]], der Auricanius früher am Abend schon ein kleines [[Tsa]]tagsgeschenk überreicht hatte. &#039;&#039;„Dem [[Aurelat|Aurelassen]] ist der Herr der Meere allerdings schlicht zu wankelmütig. Das entspricht nicht unserem Gemüt. Wir bevorzugen den Herrn der Erze, der stur sein mag, vor allem aber bodenständig … und darin gleich mehrfach dem [[urbasi]]schen Esel gleicht!“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obschon Auricanius sofort wusste, dass dieser lokalpatriotische Vergleich bei weitem nicht bei allen Anwesenden verfangen würde, ihm darüber gar ein rasches Grinsen übers Gesicht lief, hob er nun selbst Zustimmung signalisierend sein Weinglas.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von der Sturheit der Aurelassen, der Urbasier vorneweg, musste ihn niemand mehr überzeugen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor d’Antara hatte sich an diesem Abend zunächst eher im Hintergrund gehalten. Höflich hörte er den Vorrednern zu und wechselte kurze Worte in kleinen Pausen mit den Anwesenden, doch langsam wollte er wieder aktiver Teil der Diskussion werden. Als Marra von Selzin und Niccolo Flaviora ihre Standpunkte austauschten, hob Timor schließlich langsam den Blick. Er wartete, bis sich das leise Lachen über den Vergleich mit dem urbasischen Esel gelegt hatte. Dann räusperte er sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mir erlauben darf …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme war zunächst vorsichtig, aber doch selbstbewusst. Er sah kurz zu Auricanius, dann zu den Symbolen Efferds — einer kleinen Muschel, einem fein gearbeiteten Dreizack — und schließlich zu den rauchgeschwärzten Ingerimm-Devotionalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Als Sohn einer Schiffbauerfamilie fällt es mir schwer, mich eindeutig auf eine Seite zu schlagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zuhörer schmunzelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Denn wer ein Schiff baut, dient Ingerimm. Wer mit ihm fährt, dient Efferd.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zustimmendes Murmeln ging durch die Runde. Timor fuhr fort, nun etwas sicherer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ingerimm steht für Form. Für Maß. Für das, was Bestand haben soll. Holz wird gehobelt, Eisen geschmiedet, Planken gefügt — alles folgt einem Plan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte eine kleine, ruhige Geste mit der Hand, als zeichne er Linien in die Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Efferd hingegen … kennt keinen Plan, den wir verstehen könnten. Er prüft, ob das Geschaffene wirklich trägt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme gewann an Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Schiff, das nur im Hafen bewundert wird, ist kein gutes Schiff. Erst im Sturm zeigt sich, ob Ingerimms Werk gelungen ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sprach er deutlich freier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht sind die beiden daher weniger Gegensätze als ein notwendiges Wechselspiel. Ingerimm schafft Ordnung. Efferd bringt Unordnung. Doch gerade diese Unordnung verhindert, dass wir glauben, unsere Werke seien vollkommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickte kurz in Richtung der Herzogin und ihrer Tochter — nicht suchend, sondern fast, als wolle er seine Worte auch vor höchsten Ohren verantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ohne Efferd würden wir uns in Sicherheit wiegen. Ohne Ingerimm aber hätten wir nichts, das geprüft werden könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leiser Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe Seeleute erlebt, die Ingerimm anriefen, wenn sie ein neues Schiff tauften — und Efferd, wenn sie ausliefen. Und beide Götter, wenn sie heimkehrten. Und wie es in meiner Familie Tradition ist, wird Travia gedankt, zum heimeligen Herdfeuer zurück gekommen sein. “ Der kleine Abweichler zur Gütigen Göttin wurde mit warmen Lächeln kommentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lag ebenfalls  warmes Lächeln auf seinem Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht ist das die tiefere Wahrheit ihres Dualismus: Dass der Mensch erschafft … und die Welt antwortet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er senkte respektvoll den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und dass wir nur dann wachsen, wenn wir bereit sind, beides anzunehmen — die Hitze der Esse … und die Kälte der Wellen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Efferd und Ingerimm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra_und_Hesinde&amp;diff=1279880</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra und Hesinde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra_und_Hesinde&amp;diff=1279880"/>
		<updated>2026-03-18T17:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Rondra und Hesinde==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. Firun [[1046 BF]] abends, im zweiten Zeltlager&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autoren:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]], [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber weiterer Debatten: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„... und so sind es am Ende die Feder und das Schwert, die als Sinnbilder dieser vergleichenden Betrachtung gelten können. [[Rondra]], die Kriegerin, steht ihrer Schwester [[Hesinde]], der Gelehrten, gegenüber. Es sind zwei konträre Lebens-, Glaubens-, ja auch Problemlösungseinstellungen, für die sie stehen … die in der allgemeinen Wahrnehmung dennoch nicht als so gegensätzlich empfunden zu werden scheinen wie andere, deutlichere Dualismen. Nur wie tief greifen sie wirklich? Und sind sie gar ursächlich für Unterschiede, die etwa zwischen einer [[Kriegeradel|Kriegeradligen]] der [[Gerondrata]] und einem Studiosus der [[Universität Methumis|Universität]] von [[Methumis]] bestehen?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] versuchte bei diesen letzten Worten seiner einleitenden Betrachtung den Blick über möglichst alle Anwesenden streifen zu lassen. Er hatte etwa [[Festo von Schreyen]] unter ihnen erkannt, der natürlich einem ebenso traditionell [[Rondrianer|rondrianischen]] Haus entstammte wie er selbst … der jedoch … wie er selbst … auch der Gelehrtenschaft zugerechnet werden konnte, insofern er ihn richtig einschätzte. Überhaupt schien sich der &#039;Gegensatz&#039;, den er heute zu debattieren sich vorgenommen hatte, in manchem Anwesenden widerzuspiegeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu verdeutlichen, dass seine Einleitung der philosophischen Betrachtung zu Ende und die Debatte gewissermaßen eröffnet war, griff der [[Praios]]-Geweihte dann nach dem Weinglas, das auf dem Tisch vor ihm stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen Moment lag eine Aura der Unentschlossenheit über dem großen, halboffenen Zelt, das ihm auch heute wieder als &#039;Salon&#039; diente.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann räusperte sich ein etwas untersetzter Adliger aus dem Süden des Reiches, der ein paar Götterläufe älter war als der gastgebende Geweihte. Es war [[Cavalliere]] [[Rondracor di Catto]], den Auricanius – allerdings bisher nur flüchtig – auch schon von der Universität in Methumis her kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wie schon am Vorabend anwesende [[Timor d&#039;Antara]] erhob sich höflich, als er den sich räuspernden Rondracor erkannte. Sein Vater [[Phelizzio d&#039;Antara]] war ein glühender Verehrer des Universalgelehrten, so waren mehrere Ausgaben und Kommentare von diesem stets Lesepflicht in dem noch jungen Adelshaus d&#039;Antara. Doch neben seinen Schriften bewunderte Timor auch den Werdegang des Cavalliere &amp;amp;ndash; und so war es ihm eine persönliche Freude auf eines seiner Vorbilder zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn ich mich vorstellen darf“&#039;&#039;, begann Rondracor und tat dann ebendies gegenüber den im Zelt versammelten Jagdteilnehmern, bevor er sich schließlich inhaltlich – und primär an Auricanius gerichtet – äußerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Monsignore, ihr spracht vom Unterschied zwischen der [[Erzherrschaft Arivor|Arivorer]] Kriegeradligen, die zu Rondra hält, und dem methumischen Studiosus, der wohl die Herrin Hesinde verehrt. Und auch davon, dass dies ein Sinnbild ist … natürlich, denn ihr wart ja selbst Dozent der Universität, wie manchem hier bekannt sein dürfte. Dass die Zwölfgöttliche Schule des [[Eolan IV. Berlînghan|Herzogs Eolan]] nicht nur ein Hort der Hesindejünger ist, muss ich euch als allerletztem erläutern ...“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius nickte dem Älteren zustimmend zu und Rondracor fuhr fort: &#039;&#039;„Doch bleiben wir beim Sinnbild. Die Rondrianerin ist das Schwert in eurem Gleichnis, der Hesindejünger die Feder … oder im übertragenen Sinne der Verstand. Dass beide nicht dasselbe sind, ist offensichtlich …“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linara Pirialdo.jpg|thumb|180px|left|Einmal mehr an ihrer Herrin Seite: die Hofdame Linara]]&lt;br /&gt;
Weiter kam er nicht. Plötzlich stand er wie erstarrt und blickte auf den offenen, breiten Zugang zum Zelt ihm gegenüber.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius, der nicht nur den Worten Rondracors gefolgt war, sondern dabei auch seine Gestik und Mimik studiert hatte, folgte unvermittelt seinem Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor dem Zelt war eine ganze Gruppe erschienen, zwei Gardisten voran, dahinter eine Hofdame und noch dahinter die [[Herzogtum Grangor|grangorische]] [[Heldora vom Großen Fluss|Herzogin Heldora]] höchstselbst in Begleitung ihrer Tochter, der [[Larona Garlischgrötz|Prinzessin Larona]]. Die Herzogin musterte ganz offensichtlich für einen Moment die Anwesenden im Zelt. Auricanius versuchte auch ihrem Blick zu folgen. Er schien schließlich auf einem Gast zu verharren, dessen Anwesenheit Auricanius am Vorabend eine ganze Weile beschäftigt hatte: der kaiserlichen Falconiera [[Myryan Tharedion]], die ihn auch heute höflich begrüßt, sich seither jedoch eher interessiert zuhörend gezeigt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heldora betrachtete sie nur kurz, gab sodann der Hofdame vor ihr mit einem Nicken ein Zeichen, auf das diese nur zu warten schien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die Zwölfe zum Gruße“&#039;&#039;, wandte sich [[Linara Pirialdo]] daraufhin an Auricanius, &#039;&#039;„meiner Herrin kam zu Ohren, dass es möglich sei, sich hier geistig zu ertüchtigen. Ist dem so?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius rasten Gedanken durch den Kopf, doch er nickte etwas verunsichert: &#039;&#039;„Das will ich jedenfalls hoffen, ja.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr gut“&#039;&#039;, nahm Linara die erwartete Antwort zur Kenntnis. &#039;&#039;„Seht ihr eine Möglichkeit, meiner Herrin … und ihrer Tochter … eine Teilhabe daran in einem ihrem Stande angemessenen Rahmen zu gewähren?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius blickte sie für einen Moment ratlos an, sah sich dann aber unter den vorderen an der langen Tafel sitzenden Gästen um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn es euch gefällt, nehmt diesen Stuhl“&#039;&#039;, kam ihm der junge [[Calvert ya Malachis]] zuvor und verbeugte sich vor Herzogin und Prinzessin, nachdem er aufgestanden war. Rasch folgten die neben ihm Sitzenden dem Beispiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Herzogin nickte ihrer Hofdame zu, die daraufhin zur Seite trat. Calvert selbst bot seinen Stuhl der wenige Jahre jüngeren Prinzessin an, die die Geste mit einem herzlichen Lächeln würdigte und sich von ihm sodann das Sitzmöbel zurechtrücken ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst nachdem die hochadligen neuen Gäste zu ihrer Zufriedenheit zu sitzen schienen, getraute sich Auricanius endlich fortzufahren: &#039;&#039;„Willkommen an dieser Tafel, Hoheit, Comtessa, zum theologischen Disput über die Herrinnen Rondra …“&#039;&#039; Er wies dabei auf die Hälfte des Tisches, die von einer halbschrittgroßen Statue der Göttin und weiteren Devotionalien aus überwiegend [[Arivor]]er Fertigung eingenommen wurde. &#039;&#039;„… und Hesinde.“&#039;&#039; … deren Symbole die andere Hälfte einnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Signor di Catto, wollt ihr mit euren Gedanken dazu fortfahren?“&#039;&#039;, wandte er sich schließlich an den durch die Ankunft der hochadligen Damen unterbrochenen Vorredner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Timor d Antara bei der Kaiserjagd.jpg|thumb|180px|Ist wie am Vorabend wieder dabei: Timor d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
Timor d&#039;Antara hatte sich wieder gesetzt, nachdem er &amp;amp;ndash; wie so viele andere &amp;amp;ndash; beim Eintritt der Herzogin und ihrer Tochter respektvoll aufgestanden war. Noch immer lag ein Hauch gespannter Erwartung über der Runde. Selbst das leise Klirren der Becher schien vorsichtiger geworden zu sein. Als Auricanius Rondracor di Catto das Wort zurückgeben wollte, zögerte dieser jedoch einen Augenblick. Vielleicht sammelte er seine Gedanken. Vielleicht ließ er auch bewusst Raum. Timor bemerkte es. Er wartete zunächst &amp;amp;ndash; ganz so, als wolle er sichergehen, dass kein Höhergestellter oder Gelehrter vor ihm sprechen wollte. Dann neigte er leicht den Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn es erlaubt ist … Monsignore?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Stimme war ruhig, doch deutlich zurückhaltender als noch am Vorabend bei seinem Wortbeitrag [[Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa|zu Firun und Tsa]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius nickte ihm mit einem aufmunternden Lächeln zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor verschränkte kurz die Hände auf dem Tisch, bevor er zu sprechen begann: &#039;&#039;„Ich wage kaum, dem Cavalliere di Catto ins Wort zu fallen &amp;amp;ndash; zumal sein Ruf als Gelehrter bis nach [[Efferdas]] gedrungen ist und in meiner Familie den größten Respekt und Bewunderung genießt. Doch vielleicht darf ich einen Gedanken ergänzen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah kurz zu der Rondra-Statue, dann zu den fein gearbeiteten hesindianischen Devotionalien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es scheint mir, dass Rondra und Hesinde oft als Gegensatz verstanden werden, weil sie für unterschiedliche Wege stehen, Wahrheit zu suchen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Köpfe wandten sich ihm zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die Rondrianerin sucht Wahrheit im Kampf. Im Ringen mit einem Gegner. In der Entscheidung des Augenblicks.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Stimme gewann weiter an Festigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Studiosus hingegen sucht sie im Zweifel. Im Nachdenken. Im Abwägen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick in Richtung der Prinzessin &amp;amp;ndash; nicht aufdringlich, eher prüfend, ob seine Worte Gehör fanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch vielleicht“&#039;&#039;, fuhr er fort, &#039;&#039;„ist dies weniger ein Gegensatz als eine Frage der Reihenfolge.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lehnte sich leicht vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Denn auch der Krieger muss denken, bevor er zuschlägt. Und auch der Gelehrte braucht Mut, um zu einer Erkenntnis zu stehen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sprach er merklich sicherer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Eine Feder ohne Entschlossenheit bleibt ein Spielzeug. Ein Schwert ohne Verstand wird zum Werkzeug blinder Zerstörung.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein zustimmendes Murmeln ging durch Teile der Runde. Timor hob leicht die Hand, als wolle er das Bild weiter ausführen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Vielleicht sind Rondra und Hesinde daher nicht zwei einander widersprechende Prinzipien, sondern zwei Prüfungen desselben Menschen. Erst fragt Hesinde: Verstehst du, was du tust? Dann fragt Rondra: Wagst du, danach zu handeln?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hielt kurz inne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„In diesem Sinne wäre die Kriegeradlige von Arivor nicht das Gegenteil des methumischen Studiosus. Sondern vielleicht das, was aus ihm werden könnte – wenn er seine Erkenntnisse einmal im Leben bewähren muss.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt erst bemerkte Timor selbst, wie selbstbewusst er gesprochen hatte. Ein leicht verlegenes Lächeln trat auf seine Lippen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Doch das ist nur die Betrachtung eines jungen Mannes, der mehr Zeit auf Werften und in Büchern als auf Schlachtfeldern verbracht hat.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er senkte respektvoll den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich bitte den Cavalliere, fortzufahren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rondracor würdigte Timors Worte mit einem anerkennenden Nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Vortrefflich gesprochen, Signor d&#039;Antara. Gerade im Gleichnis mit den Werkzeugen. Und dass Hesinde gleichsam für den Verstand stehen mag, der führen sollte, und Rondra &amp;amp;ndash; vielleicht strittiger &amp;amp;ndash; für die Hand, die ausführt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Cavalliere griff sich dabei mit der linken Hand ans Kinn, als wäge er weiter das Gesagte ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Doch, doch, sehr interessant ... und ein Lob an eure Familie, dass sie sich der Lehre so aufgeschlossen ... und ... unverstockt ... gegenüber zeigt.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann setzte er sich erstmal wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius griff nach einem weiteren Moment des Schweigens &amp;amp;ndash; vielfach schienen die Anwesenden die hochadligen Gäste noch immer zu mustern &amp;amp;ndash; gleichsam Timors Worte auf: &#039;&#039;&amp;quot;Ihr spracht auch von der Suche nach der Wahrheit, Signor. Ein Aspekt, der mich schon meines Hintergrunds wegen besonders fasziniert.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Praios-Geweihte zuckte dabei leicht mit den Schultern, als wolle er sagen: &#039;Ich kann aus meiner Haut ja doch nicht heraus ...&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und davon, dass die Rondrianerin sie in der Herausforderung sucht, der Hesindejünger aber in seinen ... Zweifeln?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte eine kurze Pause, bevor er fortfuhr: &#039;&#039;&amp;quot;Sind es wirklich Zweifel? Oder ist es eher kritisches Hinterfragen? Nun, es sind Begrifflichkeiten, obschon auch solche stets mit Bedacht gewählt werden sollten. Denn das Säen von Zweifeln kann ja auch eine andere Bedeutung haben, die am Ende gerade nicht mehr der Wahrheit dient. Um die These der Suche nach der Wahrheit jedoch fortzusetzen: Was denkt ihr, wie sehr greifen die rondrianische und die hesindianische Herangehensweise, so man sie so benennen mag, denn dabei ineinander?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius sah bei dieser Frage auch Timor wieder an &amp;amp;ndash; und doch schien sie sich an alle Anwesenden zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor hatte Rondracors anerkennendes Nicken mit ehrlicher Erleichterung aufgenommen. Dass ein Mann von dessen Ruf seine Worte würdigte, ließ ihn für einen Moment beinahe verlegen wirken. Als jedoch Auricanius die Frage weiterführte und sein Blick erneut auch auf ihm ruhte, spürte Timor, dass er sich nicht wieder hinter Schweigen verbergen konnte. Er atmete leise durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Monsignore … ich glaube, sie greifen tiefer ineinander, als man zunächst meint.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach nun ruhiger als zuvor — weniger tastend, aber auch weniger eifrig. Bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn man Wahrheit sucht, dann ist weder der Zweifel allein ausreichend … noch die Tat allein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Fingerspitzen berührten kurz die Tischkante, als wolle er sich erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der hesindianische Weg — nennen wir ihn kritisches Hinterfragen — prüft Gedanken. Er stellt Fragen: Ist das richtig? Ist es gerecht? Ist es klug?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leichtes Nicken zu den Symbolen der Schlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Doch Fragen bleiben folgenlos, wenn niemand bereit ist, eine Antwort zu leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun glitt sein Blick zur Rondra-Statue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier beginnt der rondrianische Anteil. Rondra verlangt Entscheidung. Sie duldet kein endloses Abwägen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leiser Hauch von Wärme lag plötzlich in seiner Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht könnte man sagen: Hesinde zeigt uns viele mögliche Wahrheiten. Rondra zwingt uns, eine davon zu wählen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zuhörer wechselten nachdenkliche Blicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor fuhr fort, nun merklich sicherer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade darin liegt die Gefahr — und zugleich die Notwendigkeit ihres Zusammenspiels. Wer nur hinterfragt, kann sich im Denken verlieren. Wer nur handelt, kann sich im Irrtum verlieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte eine kleine, offene Geste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erst wenn Erkenntnis und Entschlossenheit einander begegnen, entsteht etwas, das man vielleicht Weisheit nennen darf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick wanderte kurz durch die Runde, blieb für einen Moment — fast unmerklich — auch bei Herzogin Heldora und ihrer Tochter hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Darum glaube ich nicht, dass Rondra und Hesinde bloß unterschiedliche Wege zur Wahrheit sind. Sie sind vielmehr zwei Prüfungen auf demselben Weg. Hesinde prüft unseren Geist. Rondra prüft unseren Mut.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lächelte schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und vielleicht zeigt sich wahre Wahrheitssuche erst dort, wo ein Mensch bereit ist, für das, was er erkannt hat, auch einzustehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Atemzug. Dann neigte er respektvoll den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zumindest scheint es mir so, Monsignore.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Rondra und Hesinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra_und_Hesinde&amp;diff=1279819</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra und Hesinde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Rondra_und_Hesinde&amp;diff=1279819"/>
		<updated>2026-03-14T18:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Rondra und Hesinde==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. Firun [[1046 BF]] abends, im zweiten Zeltlager&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber weiterer Debatten: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„... und so sind es am Ende die Feder und das Schwert, die als Sinnbilder dieser vergleichenden Betrachtung gelten können. [[Rondra]], die Kriegerin, steht ihrer Schwester [[Hesinde]], der Gelehrten, gegenüber. Es sind zwei konträre Lebens-, Glaubens-, ja auch Problemlösungseinstellungen, für die sie stehen … die in der allgemeinen Wahrnehmung dennoch nicht als so gegensätzlich empfunden zu werden scheinen wie andere, deutlichere Dualismen. Nur wie tief greifen sie wirklich? Und sind sie gar ursächlich für Unterschiede, die etwa zwischen einer [[Kriegeradel|Kriegeradligen]] der [[Gerondrata]] und einem Studiosus der [[Universität Methumis|Universität]] von [[Methumis]] bestehen?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] versuchte bei diesen letzten Worten seiner einleitenden Betrachtung den Blick über möglichst alle Anwesenden streifen zu lassen. Er hatte etwa [[Festo von Schreyen]] unter ihnen erkannt, der natürlich einem ebenso traditionell [[Rondrianer|rondrianischen]] Haus entstammte wie er selbst … der jedoch … wie er selbst … auch der Gelehrtenschaft zugerechnet werden konnte, insofern er ihn richtig einschätzte. Überhaupt schien sich der &#039;Gegensatz&#039;, den er heute zu debattieren sich vorgenommen hatte, in manchem Anwesenden widerzuspiegeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu verdeutlichen, dass seine Einleitung der philosophischen Betrachtung zu Ende und die Debatte gewissermaßen eröffnet war, griff der [[Praios]]-Geweihte dann nach dem Weinglas, das auf dem Tisch vor ihm stand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen Moment lag eine Aura der Unentschlossenheit über dem großen, halboffenen Zelt, das ihm auch heute wieder als &#039;Salon&#039; diente.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann räusperte sich ein etwas untersetzter Adliger aus dem Süden des Reiches, der ein paar Götterläufe älter war als der gastgebende Geweihte. Es war [[Cavalliere]] [[Rondracor di Catto]], den Auricanius – allerdings bisher nur flüchtig – auch schon von der Universität in Methumis her kannte.&amp;lt;br&amp;gt; Der erneut anwesende Timor d&#039;Antara erhob sich höflich als er den eintretenden Rondracor erkannte. Sein Vater [[Phelizzio d&#039;Antara]] war ein glühender Verehrer des Universalgelehrten, so waren mehrere Ausgaben und Kommentare von diesem stets Lesepflicht in dem noch jungen Adelshaus d&#039;Antara gewesen. Doch neben seinen Schriften bewundert Timor besonders den Werdegang des Cavalliere, so war es Timor eine persönliche Freude auf eines seiner Vorbilder zu treffen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn ich mich vorstellen darf“&#039;&#039;, begann Rondracor und tat dann ebendies gegenüber den im Zelt versammelten Jagdteilnehmern, bevor er sich schließlich inhaltlich – und primär an Auricanius gerichtet – äußerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Monsignore, ihr spracht vom Unterschied zwischen der [[Erzherrschaft Arivor|Arivorer]] Kriegeradligen, die zu Rondra hält, und dem methumischen Studiosus, der wohl die Herrin Hesinde verehrt. Und auch davon, dass dies ein Sinnbild ist … natürlich, denn ihr wart ja selbst Dozent der Universität, wie manchem hier bekannt sein dürfte. Dass die Zwölfgöttliche Schule des [[Eolan IV. Berlînghan|Herzogs Eolan]] nicht nur ein Hort der Hesindejünger ist, muss ich euch als allerletztem erläutern ...“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius nickte dem Älteren zustimmend zu und Rondracor fuhr fort: &#039;&#039;„Doch bleiben wir beim Sinnbild. Die Rondrianerin ist das Schwert in eurem Gleichnis, der Hesindejünger die Feder … oder im übertragenen Sinne der Verstand. Dass beide nicht dasselbe sind, ist offensichtlich …“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Linara Pirialdo.jpg|thumb|180px|left|Einmal mehr an ihrer Herrin Seite: die Hofdame Linara]]&lt;br /&gt;
Weiter kam er nicht. Plötzlich stand er wie erstarrt und blickte auf den offenen, breiten Zugang zum Zelt ihm gegenüber.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius, der nicht nur den Worten Rondracors gefolgt war, sondern dabei auch seine Gestik und Mimik studiert hatte, folgte unvermittelt seinem Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor dem Zelt war eine ganze Gruppe erschienen, zwei Gardisten voran, dahinter eine Hofdame und noch dahinter die [[Herzogtum Grangor|grangorische]] [[Heldora vom Großen Fluss|Herzogin Heldora]] höchstselbst in Begleitung ihrer Tochter, der [[Larona Garlischgrötz|Prinzessin Larona]]. Die Herzogin musterte ganz offensichtlich für einen Moment die Anwesenden im Zelt. Auricanius versuchte auch ihrem Blick zu folgen. Er schien schließlich auf einem Gast zu verharren, dessen Anwesenheit Auricanius am Vorabend eine ganze Weile beschäftigt hatte: der kaiserlichen Falconiera [[Myryan Tharedion]], die ihn auch heute höflich begrüßt, sich seither jedoch eher interessiert zuhörend gezeigt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heldora betrachtete sie nur kurz, gab sodann der Hofdame vor ihr mit einem Nicken ein Zeichen, auf das diese nur zu warten schien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die Zwölfe zum Gruße“&#039;&#039;, wandte sich [[Linara Pirialdo]] daraufhin an Auricanius, &#039;&#039;„meiner Herrin kam zu Ohren, dass es möglich sei, sich hier geistig zu ertüchtigen. Ist dem so?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius rasten Gedanken durch den Kopf, doch er nickte etwas verunsichert: &#039;&#039;„Das will ich jedenfalls hoffen, ja.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Sehr gut“&#039;&#039;, nahm Linara die erwartete Antwort zur Kenntnis. &#039;&#039;„Seht ihr eine Möglichkeit, meiner Herrin … und ihrer Tochter … eine Teilhabe daran in einem ihrem Stande angemessenen Rahmen zu gewähren?“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius blickte sie für einen Moment ratlos an, sah sich dann aber unter den vorderen an der langen Tafel sitzenden Gästen um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wenn es euch gefällt, nehmt diesen Stuhl“&#039;&#039;, kam ihm der junge [[Calvert ya Malachis]] zuvor und verbeugte sich vor Herzogin und Prinzessin, nachdem er aufgestanden war. Rasch folgten die neben ihm Sitzenden dem Beispiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Herzogin nickte ihrer Hofdame zu, die daraufhin zur Seite trat. Calvert selbst bot seinen Stuhl der wenige Jahre jüngeren Prinzessin an, die die Geste mit einem herzlichen Lächeln würdigte und sich von ihm sodann das Sitzmöbel zurechtrücken ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst nachdem die hochadligen neuen Gäste zu ihrer Zufriedenheit zu sitzen schienen, getraute sich Auricanius endlich fortzufahren: &#039;&#039;„Willkommen an dieser Tafel, Hoheit, Comtessa, zum theologischen Disput über die Herrinnen Rondra …“&#039;&#039; Er wies dabei auf die Hälfte des Tisches, die von einer halbschrittgroßen Statue der Göttin und weiteren Devotionalien aus überwiegend [[Arivor]]er Fertigung eingenommen wurde. &#039;&#039;„… und Hesinde.“&#039;&#039; … deren Symbole die andere Hälfte einnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Signor di Catto, wollt ihr mit euren Gedanken dazu fortfahren?“&#039;&#039;, wandte er sich schließlich an den durch die Ankunft der hochadligen Damen unterbrochenen Vorredner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor d’Antara hatte sich wieder gesetzt, nachdem er – wie so viele andere – beim Eintritt der Herzogin und ihrer Tochter respektvoll aufgestanden war. Noch immer lag ein Hauch gespannter Erwartung über der Runde. Selbst das leise Klirren der Becher schien vorsichtiger geworden zu sein. Als Auricanius Rondracor di Catto das Wort zurückgeben wollte, zögerte dieser jedoch einen Augenblick. Vielleicht sammelte er seine Gedanken. Vielleicht ließ er auch bewusst Raum. Timor bemerkte es. Er wartete zunächst – ganz so, als wolle er sichergehen, dass kein Höhergestellter oder Gelehrter vor ihm sprechen wollte. Dann neigte er leicht den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn es erlaubt ist … Monsignore?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme war ruhig, doch deutlich zurückhaltender als noch am Vorabend bei seinem Wortbeitrag zu Firun und Tsa. Auricanius nickte ihm mit einem aufmunternden Lächeln zu. Timor verschränkte kurz die Hände auf dem Tisch, bevor er zu sprechen begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich wage kaum, dem Cavalliere di Catto ins Wort zu fallen – zumal sein Ruf als Gelehrter bis nach Efferdas gedrungen ist und in meiner Familie den größten Respekt und Bewunderung genießt. Doch vielleicht darf ich einen Gedanken ergänzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah kurz zu der Rondra-Statue, dann zu den fein gearbeiteten hesindianischen Devotionalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es scheint mir, dass Rondra und Hesinde oft als Gegensatz verstanden werden, weil sie für unterschiedliche Wege stehen, Wahrheit zu suchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Köpfe wandten sich ihm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Rondrianerin sucht Wahrheit im Kampf. Im Ringen mit einem Gegner. In der Entscheidung des Augenblicks.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme gewann ein wenig an Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Studiosus hingegen sucht sie im Zweifel. Im Nachdenken. Im Abwägen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick in Richtung der Prinzessin – nicht aufdringlich, eher prüfend, ob seine Worte Gehör fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Doch vielleicht“, fuhr er fort, „ist dies weniger ein Gegensatz als eine Frage der Reihenfolge.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehnte sich leicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Denn auch der Krieger muss denken, bevor er zuschlägt. Und auch der Gelehrte braucht Mut, um zu einer Erkenntnis zu stehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sprach er merklich sicherer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Feder ohne Entschlossenheit bleibt ein Spielzeug. Ein Schwert ohne Verstand wird zum Werkzeug blinder Zerstörung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zustimmendes Murmeln ging durch Teile der Runde. Timor hob leicht die Hand, als wolle er das Bild weiter ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht sind Rondra und Hesinde daher nicht zwei einander widersprechende Prinzipien, sondern zwei Prüfungen desselben Menschen. Erst fragt Hesinde: Verstehst du, was du tust? Dann fragt Rondra: Wagst du, danach zu handeln?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt kurz inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In diesem Sinne wäre die Kriegeradlige von Arivor nicht das Gegenteil des methumischen Studiosus. Sondern vielleicht das, was aus ihm werden könnte – wenn er seine Erkenntnisse einmal im Leben bewähren muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt erst bemerkte Timor selbst, wie selbstbewusst er gesprochen hatte. Ein leicht verlegenes Lächeln trat auf seine Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Doch das ist nur die Betrachtung eines jungen Mannes, der mehr Zeit auf Werften und in Büchern als auf Schlachtfeldern verbracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er senkte respektvoll den Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bitte den Cavalliere, fortzufahren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Rondra und Hesinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Firun_und_Tsa&amp;diff=1279799</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa</title>
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		<updated>2026-03-14T08:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Firun und Tsa==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. Firun [[1046 BF]] abends, im Zeltlager zwischen [[Vanca]] und [[Persenciello]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autoren:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]], [[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber theologischer Debatten: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
Sein Blick schweifte durchs ihm an diesem und – so war die Planung – allen folgenden Abenden als „philosophischer Salon“ dienende Zelt. Der rechteckige, von zwei inneren und zehn äußeren Stangen getragene Raum war großzügig bemessen; der schwere Tisch in der Mitte tatsächlich das sperrigste auf dem Trosswagen [[Haus Urbet|seines Hauses]] mitgeführte Mobiliar. Von den Seitenwänden, die die Geräuschkulisse des umgebenden Zeltlagers nur notdürftig dämmten, hatte er eine der beiden längeren nach kurzer Erwägung gänzlich hochschlagen lassen. So öffnete sich das Zelt allen vorbeiziehenden Teilnehmern der Kaiserjagd und lud mit seinen gepolsterten Stühlen, bereitstehenden Getränken und Süßigkeiten zum Verweilen und Mitdebattieren ein. Zur Veranschaulichung des heutigen Themas aber standen sich auf dem Tisch in der Mitte zwei jeweils halbschrittgroße Statuen [[Firun]]s und [[Tsa]]s nebst weiterer Devotionalien ihrer Kulte gegenüber&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Baron im [[Turaniter]]ornat selbst rückte einen der zur Ausstaffierung mitgebrachten Fächer zurecht – ein regenbogenbuntes Exemplar mit kunstvoller Eidechsensymbolik, das seiner Tante [[Udora von Urbet-Marvinko|Udora]] einst vom Tempel der jungen Göttin in [[Silas]] zum Geschenk gemacht wurde, als sie noch die Geschicke der [[Stadtmark Silas|damaligen Stadtmark]] führte. Mit einem wohlwollenden, doch auch gespannten Lächeln bedeutete [[Auricanius von Urbet|Auricanius]] schließlich seinen Untergebenen, dass er die Vorbereitungen als zu seiner Zufriedenheit abgeschlossen sah.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die doch noch ansteigende Nervosität versuchte er mit einem Schluck des ihm dargereichten leichten Weins zu unterdrücken. Währenddessen fingen seine Bediensteten nun an, vor dem Zelt mit Worten und Leckereien vorbeiziehende Adlige zum Verweilen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mit Verlaub, Signorella, das ist nicht, was ich gesagt habe.“&#039;&#039; Trotz der belehrend wirkenden Worte schlug der [[Harodien|harodische]] [[Cavalliere]] einen versöhnlichen Ton an. &#039;&#039;„Die [[Chirakah]] mögen noch in mancherlei Hinsicht Wilde sein, aber sie sind Menschen. Menschen mit einem eigentümlichen Götterbild, das manches von den Kirchen gelehrte vermischt. Aber dennoch würde ich auch sie als Anhänger der Jungen Göttin im Herzen bezeichnen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es schien, dass er damit seinen Standpunkt als hinreichend erklärt ansah, denn bei den letzten Worten hob er das Weinglas in die Runde und nahm einen Schluck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius hatte indes gesehen, wie wenig begeistert die Erbbaronessa [[Yolanda da&#039; Malagreía|Yolanda]] aus [[Baronie Kabash|Kabash]] schon die verniedlichende Anrede als &#039;Signorella&#039; aufgenommen hatte, und war darum bemüht den Exkurs [[Luidario di Sgaggamû]]s über die synkretistische Glaubenswelt des [[Wilder Süden|Wilden Südens]] wieder einzufangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nickte er diesem kurz zu, nur bestätigend, dass er ihn gehört hatte, und erhob sich selbst: &#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod!“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ließ die Worte für einen Augenblick wirken, als er eine weitere Besucherin an diesem Abend in sein halboffenes Zelt treten sah. Sie trug zweckmäßige und doch überaus hochwertige Jagdkleidung. Vor allem aber trug sie das kaiserliche Emblem auf der Brust, was sie unzweifelhaft als Mitglied des kaiserlichen Hofstaats auswies. Auricanius musterte sie einen Augenblick länger, was die Aufmerksamkeit weiterer Mitdebattierender (und auch nicht mitdebattierender, nur den dargebotenen Leibesfreuden zusprechender Zuhörer) auf sie lenkte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fiel ihm wieder ein, woher er dieses Gesicht kannte: Er hatte die ältere Schwester Cavalliera [[Ricarda Tharedion]]s, der [[Archiv:Baron Rassuan benennt Erbin (BB 46)|erst jüngst]] zur Erbin erhobenen Großnichte [[Rassuan Tharedion|Baron Rassuans]] vor sich. [[Myryan Tharedion]], die Falconiera des Kaisers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Signora, seid uns Willkommen!“&#039;&#039;, unterbrach er deshalb seinen eigentlichen Gesprächsfaden und wollte ihr sogleich seinen eigenen Platz zum Sitzen anbieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die junge [[Gharena di Megarro]], Nichte der Kronvögtin [[Kronvogtei Ferlath|Ferlaths]], kam ihm aber noch zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt, wenn ich hier so unvermittelt dazustoße“&#039;&#039;, schien der Falconiera die auf sie gerichtete Aufmerksamkeit fast unangenehm zu sein. Den angebotenen Platz Gharenas nahm sie gleichwohl dankend an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es ist nicht mein Anliegen, hier etwas zu unterbrechen, fahrt bitte fort“&#039;&#039;, wandte sie sich direkt an Auricanius, bevor sie sich setzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ähm … ja, natürlich“&#039;&#039;, versuchte der sich zu sammeln. Ein Räuspern diente allein zur Überbrückung der kurzen aufkommenden Pause. Dabei flogen ihm Gedanken durch den Kopf: Myryan war nicht einfach nur die Falconiera des Kaisers, sondern eine der ihm privat vertrautesten Personen bei Hofe, wie es hieß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann riss er sich zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod“&#039;&#039;, wiederholte er seine letzten Worte vor der Ankunft der Falconiera noch einmal. &#039;&#039;„Es ist diese Dualität, die im Verhältnis des eisigen Jägers und der ihm im Jahreslauf nachfolgenden Ewigjungen so besonders ist. Als könne es beides nicht unabhängig voneinander geben. Wir wissen alle, dass es Anhänger der jungen Göttin gibt, die jedes Leben gerne für immer bewahrt sähen, das Töten selbst als Frevel betrachten. Und doch ist auch die Erneuerung ein heiliger Aspekt ihres Glaubens. Nur, wo sollte Erneuerung herkommen, wenn nicht etwas anderes beendet wird? Und sei es ein Leben …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiter gedachte er den dargelegten Gedanken erstmal nicht auszuführen, wollte Anderen an seiner Tafel die Gelegenheit geben, an dieser Stelle einzuhaken. Mit einer nur angedeuteten Verbeugung setzte er sich darum … und konnte doch den Blick nicht von der ihm nun gegenüber sitzenden Falconiera lösen, deren Anwesenheit ihn weiter beschäftigte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wandte ihren Blick jedoch scheinbar im ehrlichen Interesse bereits dem nächsten Sprecher zu …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Timor d Antara bei der Kaiserjagd.jpg|thumb|150px|Stößt später hinzu: [[Timor d&#039;Antara]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Nun, dass die Stimmen Tsas hierzulande so viel deutlicher gehört werden, mag allein der Zahl der Tempel und herumreisenden Geweihten geschuldet sein. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich etwa in der [[Coverna]] letztmals einem Priester des Eisigen über den Weg gelaufen bin.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einwand [[Potulino della Dorradezza]]s war so banal wie scheinbar zutreffend. Jedenfalls schien er viele der Anwesenden grübeln zu lassen, wie die diesbezüglichen Verhältnisse in ihrer eigenen Heimat aussahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Verzeiht mein Eindringen, werte Signori, werte Signoras&amp;quot;&#039;&#039;, räusperte sich da ein weiterer ins Debattierzelt getretener Gast, &#039;&#039;&amp;quot;doch es hieß, dass hier ein theologischer wie philosophischer Meinungsaustausch gehalten wird.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei verbeugte er sich höflich vor allen Anwesenden. Im Vergleich zu anderen Adligen trug er einen beigen Kaftan mit einem weißen Hemd darunter, abgerundet mit einer dunkelgrünen Schärpe, die von einer Fasanenspange geziert wurde &amp;amp;ndash; dem Wappen der [[Familie d&#039;Antara]] aus [[Efferdas]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fuhr unvermittelt fort: &#039;&#039;&amp;quot;Travia zum Gruße! Darf ich mich vorstellen? [[Timor d&#039;Antara]], Nobile und Erbe der Schiffsbauer-Familie d&#039;Antara aus Efferdas. &#039;&#039;[Er verbeugte sich erneut.]&#039;&#039; Es ist mir eine große Ehre wie Freude!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Timor trat einen weiteren Schritt ins halboffene Zelt hinein. Der Geruch von Wein, Honiggebäck und dem leicht harzigen Rauch einer kleinen Räucherschale stieg ihm dabei in die Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Zwölfe zum Gruße, Signor&amp;quot;&#039;&#039;, wurde er daraufhin von Auricanius, dem &#039;Hausherrn&#039; begrüßt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Aus Efferdas, soso ... Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, stellte Signor della Dorradezza soeben die These auf, dass gewisse Aspekte des Tsa-Glaubens in unserem Lande vor allem wegen eines Ungleichgewichts bei der Zahl der Tempel und Geweihten vor Ideen und Aspekten des Gevatters Firun Vorrang zu haben scheinen. Und er konnte sich gar nicht an seine letzte Begegnung mit einem Firun-Geweihten in der heimischen Coverna erinnern. Nun ist die Coverna ja auch eure Heimat. Könnt ihr diesen Eindruck bestätigen?&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Praios-Geweihte sah den Neuankömmling fragend &amp;amp;ndash; und doch auch einladend  &amp;amp;ndash; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor blieb einen Herzschlag lang stehen, als alle Blicke sich auf ihn richteten. Die Wärme des Zeltes, das gedämpfte Stimmengewirr und das Knacken des nahen Lagerfeuers draußen ließen den Moment größer erscheinen, als er eigentlich war. Er räusperte sich leise, fast entschuldigend, bevor er antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nun … Signor“, begann er vorsichtig, während er die Hände vor sich faltete, „ich fürchte, ich muss den Eindruck Signor della Dorradezzas zumindest teilweise bestätigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat noch einen Schritt näher an den Tisch heran, sodass er die beiden Statuen besser sehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Efferdas – und auch in der Coverna insgesamt – begegnet man Geweihten der jungen Göttin tatsächlich deutlich häufiger. Reisende Tsageweihte, kleine Tempel, bunte Prozessionen… das gehört beinahe zum gewohnten Bild.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzes, unsicheres Lächeln huschte über sein Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Firuns Diener hingegen … nun ja. Sie suchen das Gewohnte nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leises Murmeln ging durch einige der Zuhörer. Timor senkte kurz den Blick, als wolle er seine Gedanken sammeln. Dann hob er ihn wieder — etwas fester diesmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vielleicht liegt darin bereits ein Teil der Antwort. Firun ist kein Gott der Plätze, an denen Menschen sich gerne aufhalten. Er ist kein Gott des Marktes oder der Festtage. Wer ihm dienen will, geht hinaus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte eine kleine Bewegung mit der Hand — hinaus ins Dunkel jenseits des Zeltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In die Berge. In die winterlichen Wälder. Auf die Jagd. In die Einsamkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wurde seine Stimme klarer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Tsageweihter bringt Wandel in die Städte. Ein Firungeweihter sucht Prüfung fern der Menschen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nickte leicht, als habe er selbst gerade eine Einsicht formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Darum erscheint uns sein Glaube vielleicht schwächer vertreten — nicht weil er es ist, sondern weil er sich unserem Blick entzieht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt richtete Timor sich merklich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Doch gerade das könnte bedeuten, dass Firuns Einfluss tiefer reicht, als wir meinen. Denn er wirkt nicht durch Worte oder Predigten, sondern durch Erfahrung. Durch Hunger. Durch Kälte. Durch das Wissen, dass Leben endlich ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Blick glitt kurz zu der Statue des eisigen Jägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und vielleicht“, fuhr er nun mit wachsendem Selbstbewusstsein fort, „macht gerade diese Strenge den Boden fruchtbar für Tsas Wirken. Ein Volk, das nie Entbehrung kennt, wird Erneuerung kaum zu schätzen wissen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah wieder in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In diesem Sinne wäre das vermeintliche Ungleichgewicht also weniger ein Zeichen von Firuns Schwäche — als vielmehr ein Zeichen dafür, dass er seine Kinder nicht ruft, wo es bequem ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leiser Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sondern dort, wo sie wachsen müssen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Firun und Tsa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Famili%C3%A4re_Wunden&amp;diff=1279668</id>
		<title>Briefspiel:Familiäre Wunden</title>
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		<updated>2026-03-09T16:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader |Oberseite={{KW|Efferdas}} Briefspiel in Efferdas {{KW|Efferdas}} |Av. Datum=Mitte Travia 1046 BF |Schaupl…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Efferdas}} [[Briefspiel in Efferdas]] {{KW|Efferdas}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=Mitte Travia 1046 BF&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Efferdas]], Werftgelände der [[Werft Slin|Covernischen Schiffswerft d’Antara]], Travia-Tempel von [[Terubis]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=2025&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Julissa della Peruzzi]], Familie d’Antara, Luthor della Peruzzi&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Fürst Federkiel}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familiäre Wunden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Verstoßung=&lt;br /&gt;
Das Licht , das durch dunklen Gardinenstoff der Kutsche, in den Sitzraum fiel, brannte Julissa della Peruzzi schmerzhaft in den Augen. Nun, ehemals della Peruzzi. Seit dem Tod ihres Mannes Luthor vor drei Wochen, haben sich die Ereignisse in einem gewaltigen Tempo überschlagen. Das Gut ihres Mannes war sogleich nach der Todesmeldung Luthors, von seinem Bruder Marcello della Peruzzi beansprucht worden. Dieser Mann sah sich trotz der unmittelbaren Nähe zum republikanischen Belhanka noch als Vertreter der alten Praios-gewollten Ordnung und hatte sich immer Julissa gegenüber zutiefst abwertend, auch in ihrem Beisein, geäußert. Doch sie schwieg stets, wie es eine gute Ehefrau eines Mannes von Stand tun sollte, selbst dann auch als ihr Mann meist mit in das Gelächter einstieg. Sie hasste sich dafür. Geschwiegen zu haben. Ihn geheiratet zu haben. Ihre Familie verlassen zu haben. Seit der Hochzeit zwischen ihr und Luthor hat sie keinen ihrer Angehörigen gesehen. Wie Luthor einmal zugab, hat er Briefe an ihren Bruder Phelizzio schicken lassen, dass der ,,familiäre Dreck” sich nicht mehr bei ihr blicken lassen sollte. Auch da, schwieg sie.&lt;br /&gt;
Sie fasste sich zitternd an den Kopf und berührte ihre Kopfhaut, wo vor kurzem noch prächtiges braunes Haar gewesen war. Es passierte alles so schnell. Man rief sie in den Hof des Gutes und dort war sie von Wachen der della Peruzzis festgehalten und ihre Haare geschoren worden. Als wäre sie eine Schwerverbrecherin. Mit einem selbstgefälligen Ton “entließ” Marcello seine Schwägerin zurück in ihre “Pöbelfamilie”, doch sie solle nicht hoffen, auch nur etwas von Stand mitnehmen zu dürfen. Einzig allein ein kleiner selbstgeschnitzter Anhänger aus Holz in der vagen Form einer Gans hielt sie fest umklammert. Jedem seiner Geschwister hat ihr damals 10-jähriger Bruder Phelizzio eines geschnitzt. Sie selbst sah den Travia-Glauben ihres Bruders immer als Schwäche an, doch nun hielt sie um den Hals den noch einzigen Talisman aus früheren Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wachen zerrten sie in eine dunkel verhüllte Kutsche mit dem Wappen der della Peruzzi und insgesamt zu viert bemannten diese den Kutschbock und Marcello ritt überschwänglich stolz auf seinem Pferd. Er habe vor Julissa, persönlich dem “Kutterbauer” Phelizzio zurückzugeben. So gab er den Befehl und der kleine Tross mit einer zutiefst gedemütigten Julissa verließ das Gut, das sie bis vor kurzem noch ihr Zuhause nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=In Efferdas wieder mit der Familie vereint=&lt;br /&gt;
Phelizzio d’Antara kam gerade mit seinem Sohn Timor von einem Spaziergang am Hafen zurück. Gemeinsam besprachen sie den nächsten Fertigungsschritt der ,,Seegans”. Das Wiehern von Pferden einer heran brausenden Kutsche ließ Phelizzio und Timor abrupt innehalten. Beide schauten zum Eingangstor.&lt;br /&gt;
Eine Kutsche war unmittelbar vor dem Eingangstor vorgefahren und das Wappen ließ in dem sonst so ruhigen Phelizzio das Blut unruhig werden. Die Kutschentür wurde aufgestoßen und eine Frau mit blank geschorenen Kopf und nur mit einem verdreckten Kleid bekleidet, wurde auf das Pflaster geworfen.&lt;br /&gt;
,,Julissa!”, rief Phelizzio erschrocken, als er die Frau als seine Schwester erkannte. Der jahrelange Zwist zwischen den beiden Geschwistern rückte in den Hintergrund. Beide Männer rannten zum Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Alle Wachen bewaffnet zum Tor”, donnerte es vom Werftgelände und die zwei Gardisten am Tor zogen ihre Krummsäbel blank. Phelizzio drehte seinen Gehstock und zog daraus seine Stockklinge. Auch Timor erkannte die sich anbahnende Situation und zog seinen Waqqif. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ihr wollt mich doch nicht mit diesem Küchenbesteck ernsthaft bedrohen?”, sagte Marcello della Peruzzi hochnäsig und mit einem Wink ließen seine Begleiter ebenfalls die Waffen ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer und sein Sohn näherten sich vorsichtig Julissa. Phelizzio ließ den zu Pferde sitzenden Marcello nicht aus den Augen. Timor half seiner Tante vorsichtig auf und zeitgleich wurde das Tor aufgerissen und weitere der Palmyramischen Wache, der Hausgrade der Familie sowie ihr Hauptmann Orelian d’Antara mit Gardelan de Vere stürmten mit gezogenen Waffen heran. In dem Trubel half ein Gardist Timor, die erschöpfte Frau nach drinnen in Sicherheit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Verdammter Perückenträger!”, entfuhr es Phelizzio. ,,Was habt ihr mit meiner Schwester gemacht?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene grinste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich hab das Fischergeschmeis von meinem Gut geworfen, und  ihr gezeigt, zu welchem Stand sie wirklich gehört”.&lt;br /&gt;
Marcello della Peruzzi beugte sich leicht im Sattel vor, als wolle er auf einen Marktstand herabblicken.&lt;br /&gt;
„Behaltet sie, d’Antara. Ich habe meinen Teil getan. Meine ehrbare Familie braucht sie nicht“.&lt;br /&gt;
Phelizzios Finger schlossen sich so fest um den Griff seiner Stockklinge, dass die Knöchel weiß hervortraten.&lt;br /&gt;
„Ehrbar?“ Seine Stimme war leise, gefährlich leise. „Ihr sprecht von Ehrbarkeit, nachdem ihr eine wehrlose Frau demütigen lasst? Die Haare einer Witwe schert? Sie halbnackt auf die Straße werft wie verdorbenen Fang?“&lt;br /&gt;
Marcello zuckte mit den Schultern.&lt;br /&gt;
„Eine Witwe ohne Mitgift. Ohne Schutz. Ohne Stand. Ihr Bruder mag Schiffe bauen, doch das macht sie nicht adlig. Sie war ein Fehlgriff meines seligen Bruders — ein Fehler, den ich korrigiert habe.“&lt;br /&gt;
Ein Knacken ging durch die Reihen der Werftwachen. Stahl wurde fester gefasst. Timor trat wieder aus dem Tor, nun ohne Julissa, aber mit funkelnden Augen.&lt;br /&gt;
„Sprecht noch ein Wort über meine Tante — nur eines — und ich ziehe es euch aus dem Hals.“&lt;br /&gt;
Marcello lachte scharf auf.&lt;br /&gt;
„Der Junghund bellt auch? Wie rührend.“&lt;br /&gt;
Das war der Moment. Phelizzio machte einen Schritt vor. Nur einen.&lt;br /&gt;
„Steigt ab.“&lt;br /&gt;
Stille. Selbst die Pferde scharrten unruhig auf dem Pflaster, als hätten sie verstanden, dass etwas in der Luft lag. Marcello blinzelte.&lt;br /&gt;
„Wie bitte?“&lt;br /&gt;
„Steigt. Ab. Oder ich hole euch herunter.“&lt;br /&gt;
Die Begleiter von  della Peruzzi hoben ihre Waffen. Klingen blitzten, eine Armbrust wurde halb angelegt. Gleichzeitig rückten die Palmyramischen Gardisten auf. Im Halbkreis stehend, diszipliniert, lautlos. Hauptmann Orelian d’Antara trat neben Phelizzio.&lt;br /&gt;
,,Bruder. Ein Wort — und wir schließen das Tor. Dann steht ihr mit fünf Mann gegen dreißig.“&lt;br /&gt;
Marcello ließ den Blick über die Männer schweifen. Über die Banner. Über die offenen Werkstatttore, aus denen weitere Arbeiter mit Hämmern, Bootshaken und Enteräxten traten. Sein Lächeln wurde schmaler.&lt;br /&gt;
„Drohungen? Von Schiffszimmerleuten?“&lt;br /&gt;
Phelizzio antwortete nicht. Er hob nur die Klinge — und richtete sie exakt auf Marcellos Herz. Marcello musterte ihn lange. Dann spuckte er auf das Pflaster.&lt;br /&gt;
„Ihr seid es nicht wert, d’Antara. Ein Duell führt man unter Standesgleichen.“&lt;br /&gt;
Timor machte einen Satz vor, doch Orelian hielt ihn mit dem Arm zurück. Marcello riss am Zügel.&lt;br /&gt;
„Aber hört gut zu: Sollte eure Schwester auch nur ein Wort gegen den Namen della Peruzzi erheben, werde ich sie der Verleumdung anklagen lassen. Dann endet sie kahl nicht vor eurer Tür, sondern im Kerker.“&lt;br /&gt;
Da bewegte sich Phelizzio schneller, als man es seinem Alter zugetraut hätte. Mit zwei Schritten stand er am Pferd — seine Klinge lag nun direkt an Marcellos Kehle. Die Begleiter rissen erschrocken die Waffen hoch. Stillstand. Man hörte nur das Schnauben des Pferdes. Phelizzios Stimme war nun kaum mehr als ein Flüstern.&lt;br /&gt;
„Hört gut zu, Peruzzi. Ihr habt meine Schwester gedemütigt. Ihr habt ihr Haus geraubt. Ihr habt ihr Haar genommen.“&lt;br /&gt;
Die Klinge drückte leicht zu. Ein roter Punkt erschien auf Marcellos Hals.&lt;br /&gt;
„Wenn Ihr ihren Namen noch einmal in den Mund nehmt — ohne Respekt — schwöre ich bei Travias Zorn, dass der Hafen von Efferdas euren Leichnam nicht mehr ausspuckt.“&lt;br /&gt;
Sekunden vergingen. Dann hob Phelizzio die Klinge wieder. Trat zurück.&lt;br /&gt;
„Reitet.“&lt;br /&gt;
Marcello blieb reglos sitzen. Sein Blick brannte vor Hass. Doch er sah die Überzahl. Die Entschlossenheit. Schließlich zog er hart am Zügel.&lt;br /&gt;
„Das ist nicht vorbei.“&lt;br /&gt;
Er wendete sein Pferd. Die Kutsche rumpelte an, die Reiter folgten — langsamer diesmal, ohne Spott. Erst als sie außer Sicht waren, senkte Phelizzio die Klinge. Seine Hand zitterte. Timor trat neben ihn.&lt;br /&gt;
„Vater…“&lt;br /&gt;
Phelizzio blickte zum Tor, hinter dem seine Schwester lag.&lt;br /&gt;
Seine Stimme war rau.&lt;br /&gt;
„Ruft den Heiler. Und Viana.“&lt;br /&gt;
Pause.&lt;br /&gt;
„Und dann“, fügte er hinzu, „schreibt einen Brief nach Belhanka.“&lt;br /&gt;
„An wen?“&lt;br /&gt;
Phelizzios Blick wurde hart wie Schiffsstahl.&lt;br /&gt;
„An jeden, der Ehrenschulden bei mir hat.“&lt;br /&gt;
Er schloss die Klinge wieder im Stock.&lt;br /&gt;
„Die della Peruzzi wollten Stand zeigen.“&lt;br /&gt;
Langsam drehte er sich zum Haus.&lt;br /&gt;
„Dann sollen sie sehen, was Familie bedeutet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sicherheit der Familie=&lt;br /&gt;
Das Gelände war sonst erfüllt vom Klang der Werft — Hämmern, Rufen, dem Knarren von Tauwerk. Nun lag Stille darüber. Nur das gedämpfte Murmeln von Stimmen, das Klirren von Schalen, das Rascheln von Leinen. Phelizzio trat hastig durch den Korridor des Haupthauses, den Stock kaum noch als Gehhilfe nutzend. Ein Diener wich sofort zur Seite, als er den Ausdruck im Gesicht seines Herrn sah.&lt;br /&gt;
„Wo?“&lt;br /&gt;
„Im kleinen Gästeraum, Signore.“&lt;br /&gt;
Er nickte nur und stieß die Tür auf — nicht grob, aber ohne anzuklopfen. Der Raum war warm gehalten. Ein Kohlebecken glomm. Der Duft von Kräutern lag in der Luft. Julissa saß auf dem Rand des Bettes.Frisch gewaschen, doch noch immer gezeichnet. Die Blutergüsse dunkelten an ihrer Schläfe, der geschorene Kopf war notdürftig mit einem leichten Tuch bedeckt. In ihren Händen hielt sie noch immer den kleinen hölzernen Gänseanhänger. Als sie Phelizzio sah, zuckte sie zusammen. Nicht aus Angst. Aus Scham. Er blieb einen Moment in der Tür stehen. All die Jahre lagen zwischen ihnen — harte Worte, Stolz, verletzte Ehre. Dann ging er die letzten Schritte. Langsam. Als nähere er sich einem verletzten Tier.&lt;br /&gt;
„Julissa…“&lt;br /&gt;
Bei der Sanftheit in seiner Stimme brach etwas in ihr. Sie stand auf — zu hastig — schwankte, und ehe er reagieren konnte, sank sie vor ihm auf die Knie.&lt;br /&gt;
„Es tut mir leid.“&lt;br /&gt;
Die Worte kamen roh, gepresst.&lt;br /&gt;
„Bei allen Göttern, es tut mir leid, Phelizzio.“&lt;br /&gt;
Er erstarrte.&lt;br /&gt;
„Ich hätte nicht gehen dürfen. Ich hätte euch nicht verlassen dürfen. Ich habe eure Briefe ignoriert — deine Warnungen, Orelian… ich dachte, ich wäre…“ Sie schluckte. „…besser.“&lt;br /&gt;
Ihre Finger krallten sich in sein Gewand.&lt;br /&gt;
„Und ich habe geschwiegen. Jedes Mal, wenn sie euch beleidigt haben. Ich habe gelacht… damit sie mich akzeptieren.“&lt;br /&gt;
Tränen tropften auf den Boden.&lt;br /&gt;
„Ich habe meine Familie verkauft für einen Namen, der mich nie wollte.“&lt;br /&gt;
Phelizzios Gesicht arbeitete. Langsam kniete er sich vor sie, obwohl sein Bein schmerzte. Er legte ihr vorsichtig die Hand an den Hinterkopf — dort, wo einst ihr Haar gewesen war. Nicht erschrocken. Nicht angewidert. Zärtlich, wie früher.&lt;br /&gt;
„Schau mich an.“&lt;br /&gt;
Sie zögerte. Dann hob sie den Blick. Er lächelte schwach.&lt;br /&gt;
„Du bist nach Hause gekommen.“&lt;br /&gt;
Mehr sagte er nicht. Julissa brach endgültig. Er zog sie in eine Umarmung, fest, schützend, wie ein Vater, nicht nur ein Bruder. In diesem Moment öffnete sich die Tür erneut — vorsichtig diesmal. Orelian d’Antara trat ein, noch in Rüstung, den Helm unter dem Arm. Hinter ihm eine Frau in warmen, orangenen Gewändern mit dem Symbol Travias auf der Brust. Viana d’Antara. Sie blieb einen Moment stehen, als sie die beiden sah. Dann trat sie näher, leise wie ein Gebet.&lt;br /&gt;
„Schwester.“&lt;br /&gt;
Julissa löste sich aus Phelizzios Armen, wischte sich hastig über das Gesicht — vergeblich.&lt;br /&gt;
„Viana… ich… ich bin es nicht wert, dass du…“&lt;br /&gt;
Weiter kam sie nicht. Viana hatte sie bereits umarmt. Warm. Fest. Ohne Zögern.&lt;br /&gt;
„Still“, flüsterte die Geweihte. „Vor Travias Herd gibt es kein ‚wert‘ und ‚unwert‘. Nur Heimkehr.“&lt;br /&gt;
Julissas Hände zitterten, als sie sich an Vianas Gewand klammerten.&lt;br /&gt;
„Ich habe euren Glauben verspottet“, brachte sie hervor. „Deine Gans — ich habe gesagt, sie sei ein Symbol für Schwache…“&lt;br /&gt;
Viana lächelte sanft und nahm den kleinen Holzanhänger zwischen Julissas Fingern.&lt;br /&gt;
„Und doch hat sie dich heimgeführt.“&lt;br /&gt;
Sie strich ihr über die Wange.&lt;br /&gt;
„Die Gans beschützt die, die den Weg nach Hause suchen. Auch wenn sie lange brauchen.“&lt;br /&gt;
Orelian räusperte sich leise — nicht aus Ungeduld, sondern um seine eigene Rührung zu verbergen. Er trat näher, musterte Julissa kurz, professionell — Verletzungen, Haltung, Atmung. Dann legte er ihr schwer die Hand auf die Schulter.&lt;br /&gt;
„Wer dir das angetan hat… wird sich verantworten.“&lt;br /&gt;
Julissa schüttelte hastig den Kopf.&lt;br /&gt;
„Nein — bitte — ich will keinen Krieg zwischen euch und den Peruzzi wegen mir.“&lt;br /&gt;
Orelian sah zu Phelizzio. Dann wieder zu ihr.&lt;br /&gt;
„Zu spät.“&lt;br /&gt;
Seine Stimme war ruhig, aber hart wie Schildstahl.&lt;br /&gt;
„Sie haben nicht dich beleidigt.“&lt;br /&gt;
Er deutete auf das Haus, auf das Wappen über dem Kamin.&lt;br /&gt;
„Sie haben uns beleidigt.“&lt;br /&gt;
Stille. Viana führte Julissa behutsam zum Bett zurück.&lt;br /&gt;
„Jetzt nicht“, sagte sie sanft. „Jetzt heilen wir erst Herz und Leib.“&lt;br /&gt;
Sie zog das Tuch vorsichtig von Julissas Kopf, ohne jede Spur von Schock in ihrem Blick. Nur Mitgefühl. Sie salbte die wunden Stellen mit duftendem Öl, murmelte leise ein Travia-Gebet. Phelizzio stand daneben, eine Hand auf dem Bettpfosten, als müsse er sich vergewissern, dass sie wirklich da war. Julissa griff nach seiner freien Hand.&lt;br /&gt;
„Du… lässt mich bleiben?“&lt;br /&gt;
Er sah sie an, fast verwundert.&lt;br /&gt;
„Du bist meine Schwester.“&lt;br /&gt;
Ein Atemzug.&lt;br /&gt;
„Dieses Haus war immer deines.“&lt;br /&gt;
Ihre Finger schlossen sich fester um seine. Zum ersten Mal seit Wochen entspannten sich ihre Schultern ein wenig. Viana zog die Decke über sie.&lt;br /&gt;
„Schlaf jetzt“, flüsterte sie. „Am Herdfeuer der Familie wacht Travia am stärksten.“&lt;br /&gt;
Als Julissas Augen zufielen, blieben die drei Geschwister noch einen Moment still beisammen. Orelian sah zu Phelizzio.&lt;br /&gt;
„Duell?“&lt;br /&gt;
Phelizzio schüttelte langsam den Kopf. Sein Blick ruhte auf seiner schlafenden Schwester.&lt;br /&gt;
„Nein.“&lt;br /&gt;
Pause.&lt;br /&gt;
„Größer.“&lt;br /&gt;
Orelian nickte knapp. Viana legte beiden Brüdern die Hände auf die Arme.&lt;br /&gt;
„Was immer ihr tut… vergesst nicht, warum.“&lt;br /&gt;
Sie blickte zu Julissa.&lt;br /&gt;
„Nicht für Rache.“&lt;br /&gt;
Leise.&lt;br /&gt;
„Für Familie.“&lt;br /&gt;
Das Kohlebecken knackte. Und zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr fühlte sich das Haus wieder vollständig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Ehrenrechtliche Reaktion=&lt;br /&gt;
Der Speisesaal der d’Antaras war an diesem Abend ungewöhnlich still. Das Kaminfeuer knisterte leise. Das Banner der Familie hing halb herabgelassen — nicht in Trauer, sondern im Zeichen verletzter Ehre. Am Kopf der Tafel saß Phelizzio. Zu seiner Rechten Orelian, in voller Uniform. Zu seiner Linken Viana, das Travia-Symbol offen auf der Brust. Auch Timor war anwesend, ebenso zwei befreundete Patrizier aus Efferdas, als Zeugen. In der Mitte des Tisches lag ein einzelner Gegenstand: Julissas hölzerne Gans. Viana hatte sie dort hingelegt.&lt;br /&gt;
„Damit wir nicht vergessen, worum es geht“, hatte sie gesagt.&lt;br /&gt;
Phelizzio erhob sich langsam.&lt;br /&gt;
„Blut wurde nicht vergossen“, begann er. „Und doch wurde unsere Familie geschändet.“&lt;br /&gt;
Sein Blick ging durch den Saal.&lt;br /&gt;
„Eine Witwe wurde gedemütigt. Ihr Haar genommen — das Zeichen ihrer Würde. Sie wurde geschlagen, enteignet und wie Diebesgut vor unser Tor geworfen.“&lt;br /&gt;
Gemurmel, zornig gedämpft.&lt;br /&gt;
Orelian legte die Hand auf den Tisch.&lt;br /&gt;
„Nach horasischem Ehrenrecht ist das Grund zur Fehde. Wir könnten binnen drei Tagen fertig ausgerüstet hin reiten.“&lt;br /&gt;
Mehrere nickten zustimmend. Phelizzio schwieg. Dann sah er zu Viana.&lt;br /&gt;
„Schwester.“&lt;br /&gt;
Sie erhob sich, trat an den Tisch und legte beide Hände neben die kleine Holzfigur.&lt;br /&gt;
„Travia lehrt“, sagte sie ruhig, „dass Familie Herdfeuer ist — nicht Scheiterhaufen.“&lt;br /&gt;
Die Unruhe im Raum ebbte ab.&lt;br /&gt;
„Ehre muss gewahrt werden. Doch Rache, die neues Leid sät, entehrt das Herdfeuer mehr, als sie es schützt.“&lt;br /&gt;
Sie sah zu Orelian.&lt;br /&gt;
„Wurde Julissa getötet?“&lt;br /&gt;
„Nein.“&lt;br /&gt;
„Wurde sie geschändet im fleischlichen Sinne?“&lt;br /&gt;
„Nein.“&lt;br /&gt;
„Wurde ihr die Heimkehr verwehrt?“&lt;br /&gt;
Orelian zögerte — dann schüttelte er den Kopf.&lt;br /&gt;
„Dann“, sagte Viana, „steht uns nach Travias Recht zuerst der Weg der Sühne offen — nicht der Vernichtung.“&lt;br /&gt;
Stille.&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte langsam.&lt;br /&gt;
„So soll es sein.“&lt;br /&gt;
Er zog ein vorbereitetes Pergament hervor.&lt;br /&gt;
„Wir werden keine Fehde erklären.“&lt;br /&gt;
Einige am Tisch reagierten überrascht. Orelian hob eine Braue — widersprach aber nicht.&lt;br /&gt;
Phelizzio fuhr fort:&lt;br /&gt;
„Stattdessen senden wir eine Ehrenforderung nach horasischem wie göttlichem Recht.“&lt;br /&gt;
Er entrollte das Schreiben und las:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Marcello della Peruzzi,&lt;br /&gt;
Herr des Hauses della Peruzzi&lt;br /&gt;
Im Namen Travias, Hüterin von Herd und Familie, fordern wir Genugtuung für die an Julissa d’Antara begangene Ehrverletzung.&lt;br /&gt;
Unsere Forderung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Anerkennung, dass Julissa als rechtmäßige Witwe ehrenhaft aus eurem Haus schied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückgabe ihrer persönlichen Habe und Mitgift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlung eines Sühnegeldes an den Travia-Tempel von Terubis, auf dass das verletzte Herdfeuer gesühnt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Bitte um Vergebung — nicht vor uns, sondern vor der Göttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird diese Sühne binnen neun Tagen geleistet, gilt die Ehre als wiederhergestellt und es soll Frieden zwischen unseren Häusern herrschen.&lt;br /&gt;
Wird sie verweigert, sehen wir uns gezwungen, nach weltlichem Ehrenrecht zu handeln.&lt;br /&gt;
Gezeichnet,&lt;br /&gt;
Haus d’Antara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er geendet hatte, legte er das Pergament neben die Gans.&lt;br /&gt;
„Wir geben ihm die Wahl“, sagte er.&lt;br /&gt;
Timor knurrte leise. „Und wenn er lacht?“&lt;br /&gt;
Orelian antwortete diesmal:&lt;br /&gt;
„Dann“, sagte der Hauptmann ruhig, „haben wir vor Göttern und Menschen bewiesen, dass nicht wir den Weg der Gewalt suchten.“&lt;br /&gt;
Viana nickte zustimmend.&lt;br /&gt;
„Travia prüft nicht, wer siegt — sondern wer das Feuer bewahrt.“&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm die kleine Holzfigur in die Hand.&lt;br /&gt;
„Meine Schwester wurde gedemütigt, weil man ihre Herkunft verachtete.“&lt;br /&gt;
Er sah in die Runde.&lt;br /&gt;
„Dann antworten wir nicht wie Adlige.“&lt;br /&gt;
Pause.&lt;br /&gt;
„Sondern wie Familie.“&lt;br /&gt;
Er reichte die Figur an Orelian.&lt;br /&gt;
„Du wirst den Brief überbringen. In Uniform. Mit Ehrengeleit.“&lt;br /&gt;
Orelian nahm sie mit ernster Miene.&lt;br /&gt;
„Und wenn sie mich nicht einlassen?“&lt;br /&gt;
Phelizzios Blick wurde hart.&lt;br /&gt;
„Dann steckst du die Forderung an ihr Tor.“&lt;br /&gt;
Er lehnte sich leicht vor.&lt;br /&gt;
„Und dann beginnt die Frist.“&lt;br /&gt;
Das Kohlefeuer knackte laut. Viana schloss kurz die Augen und sprach ein leises Herdgebet:&lt;br /&gt;
„Möge Einsicht dort einkehren, wo Hochmut wohnt.&lt;br /&gt;
Möge Sühne wachsen, wo Schuld gesät wurde.&lt;br /&gt;
Und möge kein weiteres Blut das Feuer nähren müssen.“&lt;br /&gt;
Alle am Tisch neigten kurz die Köpfe. Selbst Orelian. Phelizzio setzte sich wieder. Seine Stimme war nun leiser, aber fester als zuvor:&lt;br /&gt;
„Wir handeln ehrenvoll.“&lt;br /&gt;
Ein Atemzug.&lt;br /&gt;
„Doch wenn er Travias Frieden ausschlägt…“&lt;br /&gt;
Orelian legte die Hand auf den Griff seines Säbels.&lt;br /&gt;
„…dann antworten wir nach Rondras Recht.“&lt;br /&gt;
Die kleine Holz-Gans lag zwischen ihnen im Feuerschein. Still. Wachend.&lt;br /&gt;
Am Gut della Peruzzi&lt;br /&gt;
Die Banner der della Peruzzi hingen reglos im warmen Mittagswind, als Orelian d’Antara mit seinem kleinen Geleit das Gut erreichte. Vier Gardisten begleiteten ihn, in den Farben der Familie, Waffen sichtbar — aber gesenkt. Kein Kriegszug. Ein Ehrenzug. An seiner Seite ritt ein einzelner Travia-Akoluth, ein junger Geweihter in schlichtem Gewand, der eine kleine, tragbare Herdflamme in einer bronzenen Laterne trug. Das Zeichen war unmissverständlich: Man kam im Namen des Herdfeuers. Nicht des Schwertes. Die Torwachen der Peruzzi wurden sichtlich unruhig, als sie die Gruppe erkannten.&lt;br /&gt;
„Halt. Nennt euren Zweck.“&lt;br /&gt;
Orelian hielt sein Pferd an.&lt;br /&gt;
„Hauptmann Orelian d’Antara, im Auftrag des Hauses d’Antara.“&lt;br /&gt;
Er zog das versiegelte Pergament hervor.&lt;br /&gt;
„Ich bringe eine Ehrenforderung an Marcello della Peruzzi — nach horasischem und göttlichem Recht.“&lt;br /&gt;
Die Wachen wechselten Blicke. Einer verschwand im Torhaus. Minuten vergingen. Dann öffnete sich das schwere Eisentor knarrend.&lt;br /&gt;
„Ihr dürft eintreten.“&lt;br /&gt;
Der Innenhof war belebt, doch als der Zug einritt, verebbten Gespräche. Bedienstete blieben stehen. Einige der Peruzzi-Gardisten legten instinktiv die Hände an die Waffen — ließen sie aber stecken, als sie die Herdflamme sahen. Marcello wartete bereits auf der Freitreppe. Prächtig gekleidet. Selbstzufrieden wie eh und je.&lt;br /&gt;
„Hauptmann“, sagte er gedehnt. „Ich hätte nicht gedacht, dass ihr so bald zurückkehrt. Habt ihr eure Schwester wiedererkannt?“&lt;br /&gt;
Orelian reagierte nicht auf die Spitze. Er stieg ruhig ab. Übergab die Zügel. Nahm das Pergament in beide Hände — förmlich, wie ein rituelles Objekt. Der Travia-Akoluth trat neben ihn, hob die Laterne leicht an.&lt;br /&gt;
„Im Licht des Herdfeuers“, begann Orelian laut, sodass der ganze Hof es hören konnte, „überbringe ich die Worte des Hauses d’Antara.“&lt;br /&gt;
Marcello verzog spöttisch den Mund, schwieg aber. Orelian trat die Stufen hinauf — blieb jedoch zwei Schritte unterhalb stehen. Ein bewusstes Zeichen: Er erkannte Marcellos Hausherrnstand an — aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
„Marcello della Peruzzi“, sagte er fest, „Ihr werdet beschuldigt, die Ehre unserer Schwester Julissa d’Antara verletzt zu haben durch öffentliche Demütigung, gewaltsame Schändung ihrer Würde und unrechtmäßige Enteignung.“&lt;br /&gt;
Ein Raunen ging durch den Hof. Marcello hob eine Braue.&lt;br /&gt;
„Starke Worte.“&lt;br /&gt;
Orelian entrollte das Schreiben. Er las es vollständig vor — jede Forderung klar, ungekürzt, getragen von soldatischer Disziplin, nicht von Zorn. Als er geendet hatte, hielt er das Pergament hoch.&lt;br /&gt;
„Dies ist keine Fehdeerklärung.“&lt;br /&gt;
Er machte eine kurze Pause, ließ die Worte wirken.&lt;br /&gt;
„Es ist ein Angebot zur Sühne — im Sinne Travias, Hüterin der Familie.“&lt;br /&gt;
Der Akoluth trat vor und stellte die Herdlaterne auf die oberste Stufe zwischen ihnen. Die kleine Flamme flackerte im Tageslicht — unscheinbar, aber symbolisch schwer.&lt;br /&gt;
„Solange diese Flamme brennt“, sagte der Geweihte ruhig, „steht der Weg der Versöhnung offen.“&lt;br /&gt;
Alle Blicke lagen nun auf Marcello. Er musterte erst die Laterne. Dann Orelian. Dann das Siegel. Langsam nahm er das Pergament — allerdings nur mit zwei Fingern, als wolle er sich nicht beschmutzen. Er überflog den Text. Sein Lächeln kehrte zurück.&lt;br /&gt;
„Ihr verlangt also, dass ich mich vor einer… Schiffsbauertochter entschuldige? Öffentlich?“&lt;br /&gt;
Niemand antwortete. Er lachte leise.&lt;br /&gt;
„Und Sühnegeld an einen Tempel zahle, weil ich Hausrecht ausgeübt habe?“&lt;br /&gt;
Orelian blieb reglos.&lt;br /&gt;
„Ihr verlangt viel für Leute ohne Titel.“&lt;br /&gt;
Der Travia-Akoluth hob leicht das Kinn.&lt;br /&gt;
„Wir verlangen Einsicht. Nicht Unterwerfung.“&lt;br /&gt;
Marcello sah ihn nun direkt an.&lt;br /&gt;
„Und wenn ich ablehne?“&lt;br /&gt;
Orelian antwortete ohne Zögern:&lt;br /&gt;
„Dann endet die Frist in neun Tagen. Und danach gilt weltliches Ehrenrecht.“&lt;br /&gt;
Stille senkte sich über den Hof.&lt;br /&gt;
Die Peruzzi-Gardisten wurden merklich angespannter. Marcello rollte das Pergament wieder zusammen. Tippte es gegen seine Handfläche. Nachdenklich — oder zumindest so tuend.&lt;br /&gt;
„Neun Tage also.“&lt;br /&gt;
Er sah wieder zu Orelian.&lt;br /&gt;
„Und wenn ich in dieser Zeit… Gegenforderungen stelle?“&lt;br /&gt;
„Dann werden sie geprüft — sofern sie ehrenhaft sind.“&lt;br /&gt;
Ein schiefes Lächeln.&lt;br /&gt;
„Oh, das wird interessant.“&lt;br /&gt;
Er drehte sich halb weg — hielt dann inne.&lt;br /&gt;
„Richtet eurer Schwester aus: Sie soll froh sein, dass ich sie nur geschoren habe.“&lt;br /&gt;
In derselben Sekunde zog Orelian seinen Säbel — nicht schnell, sondern bewusst. Die Klinge lag ruhig, aber unmissverständlich blank zwischen ihnen. Die Peruzzi-Wachen griffen zu ihren Waffen.Doch der Travia-Akoluth trat sofort zwischen beide — hob die Herdlaterne an.&lt;br /&gt;
„Nicht im Licht des Herdfeuers!“&lt;br /&gt;
Die Worte hallten wie ein Gebot. Orelian atmete einmal tief durch. Dann senkte er die Klinge wieder.&lt;br /&gt;
„Ich vergebe euch diese Worte“, sagte er kalt. „Weil wir im Namen Travias hier sind.“&lt;br /&gt;
Er trat einen Schritt zurück.&lt;br /&gt;
„Die Frist läuft.“&lt;br /&gt;
Marcello schwieg diesmal. Orelian wandte sich ab, nahm die Zügel, stieg wieder auf. Der Ehrenzug setzte sich in Bewegung. Erst als sie das Tor fast erreicht hatten, rief Marcello ihnen nach:&lt;br /&gt;
„Hauptmann!“&lt;br /&gt;
Orelian hielt nicht an, drehte sich nur halb im Sattel. Marcello hob das Pergament.&lt;br /&gt;
„Ich werde antworten.“&lt;br /&gt;
Kurze Pause.&lt;br /&gt;
„Aber nicht, weil ich mich fürchte.“&lt;br /&gt;
Orelian nickte knapp.&lt;br /&gt;
„Es genügt, wenn ihr antwortet, weil ihr versteht.“&lt;br /&gt;
Dann ritt er hinaus. Hinter ihm schloss sich das Tor schwer. Die Herdflamme in der Laterne brannte ruhig weiter, während sie den Weg zurück nach Belhanka nahmen. Neun Tage. Nicht mehr. Nicht weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der neunte Tag der Frist=&lt;br /&gt;
Der Travia-Tempel lag im warmen Licht des Nachmittags, seine offenen Hallen erfüllt vom Duft frischen Brotes und brennender Herdfeuer. Die Nachricht hatte sich rasch verbreitet: Ein Patrizierhaus leistete öffentliche Sühne. So etwas geschah selten — und nie unbeobachtet. Vor dem Tempel hatten sich Bürger versammelt: Werftarbeiter, Händler, Matrosen, auch einige Adlige. Nicht laut, nicht pöbelnd — aber wachsam. Im Inneren des Tempels war ein ritueller Herdkreis vorbereitet worden.Ein breites Becken mit lebendigem Feuer. Davor ein langer Tisch.&lt;br /&gt;
Auf ihm lagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein versiegelter Geldbeutel für den Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Truhe persönlicher Gegenstände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sorgfältig gefaltet: Julissas abgeschnittene Haare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viana d’Antara stand am Herd, in vollem Ornat.  Neben ihr Phelizzio — schlicht gekleidet, aber mit erhobenem Haupt. Julissa selbst stand etwas zurück, noch geschwächt, doch aufrecht. Ein leichtes Tuch bedeckte ihren Kopf, diesmal selbst gewählt. Orelian wachte am Rand, in Uniform, schweigend. Dann öffneten sich die Tempeltüren. Marcello della Peruzzi trat ein. Nicht prunkvoll wie sonst. Er trug dunkle, formelle Gewänder ohne Schmuck — ein sichtbares Zeichen ritueller Unterordnung vor der Göttin, nicht vor den d’Antaras. Hinter ihm zwei Zeugen seines Hauses… und ein Rechtsgelehrter. Allein das erklärte bereits viel. Er war nicht aus Reue gekommen. Sondern weil die Welt zusah. Weil Händler begonnen hatten, Verträge „bis zur Klärung der Ehrenfrage“ aufzuschieben. Weil zwei Patrizierfamilien ihre Töchter „vorerst“ nicht mehr zu Peruzzi-Empfängen sandten. Weil ein Travia-Geweihter ihm am Vortag sehr ruhig erklärt hatte, dass ein Haus, das Herdfeuer schändet, bald ohne Bündnispartner dasteht. So trat er vor den Herd. Blieb stehen. Viana sprach zuerst:&lt;br /&gt;
„Marcello della Peruzzi — tretet ihr aus freiem Willen vor Travias Feuer?“&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment. Er wusste, dass jeder Zwang die Sühne ungültig machen würde. Seine Antwort kam knapp:&lt;br /&gt;
„Ich trete vor das Feuer, um die Ehre beider Häuser zu befrieden.“&lt;br /&gt;
Nicht demütig. Aber gültig. Viana nickte.&lt;br /&gt;
„Dann sprecht.“&lt;br /&gt;
Marcello wandte sich Julissa zu. Zum ersten Mal musterte er sie länger — vielleicht auch, weil sie nicht mehr am Boden lag, sondern stand. Seine Worte kamen kontrolliert, fast juristisch formuliert:&lt;br /&gt;
„Julissa… Witwe meines Bruders Luthor. Ich erkenne an, dass die Umstände eures Fortgangs aus meinem Haus der Würde einer Patriziertochter nicht angemessen waren.“&lt;br /&gt;
Ein Murmeln ging durch den Tempel. Er fuhr fort, sichtbar widerwillig:&lt;br /&gt;
„Ich erkenne euch als rechtmäßige Witwe an und bestreite nicht länger euren Anspruch auf persönliche Habe und Mitgift.“&lt;br /&gt;
Ein Diener trat vor, stellte die Truhe ab. Viana deutete darauf.&lt;br /&gt;
„Und die Demütigung?“&lt;br /&gt;
Marcello atmete hörbar aus. Dann griff er selbst nach dem Bündel Haar. Einen Moment hielt er es, als wisse er nicht recht, was damit zu tun sei.&lt;br /&gt;
„Die Schur… war überzogen.“&lt;br /&gt;
Ein erstaunlich schlichtes Wort.&lt;br /&gt;
„Ich bitte die Göttin um Vergebung für diese Handlung.“&lt;br /&gt;
Er kniete — steif, aber tatsächlich. Legte das Haar vor das Herdfeuer. Der Tempel war vollkommen still. Viana trat vor, nahm etwas geweihtes Öl, ließ es auf Haar und Feuer tropfen.&lt;br /&gt;
„Was in Schande genommen wurde, wird im Feuer gereinigt.“&lt;br /&gt;
Die Strähnen fingen langsam Feuer. Der Rauch stieg süßlich auf. Viana wandte sich an Julissa.&lt;br /&gt;
„Nehmt ihr die Sühne an?“&lt;br /&gt;
Alle Blicke lagen auf ihr. Sie zitterte leicht — nicht aus Angst, sondern aus der Wucht des Moments. Dann trat sie vor. Nicht nah an Marcello — aber nah genug.&lt;br /&gt;
„Ich nehme die Sühne an… vor Travia.“&lt;br /&gt;
Nicht vor ihm. Vor der Göttin. Ein feiner, aber entscheidender Unterschied. Viana lächelte kaum merklich. Sie nahm den Geldbeutel, hob ihn hoch.&lt;br /&gt;
„Sühnegeld wird dem Tempel gestiftet — zur Speisung Bedürftiger und zur Stärkung von Herdfeuern ohne Schutz.“&lt;br /&gt;
Das war kein Zufall. Marcello wusste, dass sein Name damit öffentlich an Wohltätigkeit gebunden war — ob er wollte oder nicht. Viana breitete die Arme aus.&lt;br /&gt;
„Dann sei gesprochen: Die Ehre zwischen Haus d’Antara und Haus della Peruzzi gilt als wiederhergestellt — vor Travias Feuer.“&lt;br /&gt;
Sie blickte beide an.&lt;br /&gt;
„Kein Blut soll daraus fließen.“&lt;br /&gt;
Phelizzio trat nun vor. Er sah Marcello lange an.&lt;br /&gt;
„Ich akzeptiere die Sühne.“&lt;br /&gt;
Pause.&lt;br /&gt;
„Nicht weil ich vergesse.“&lt;br /&gt;
Noch eine.&lt;br /&gt;
„Sondern weil meine Schwester Frieden verdient.“&lt;br /&gt;
Marcello nickte knapp. Mehr war von ihm nicht zu erwarten. Doch als er sich abwenden wollte, sprach Julissa noch einmal:&lt;br /&gt;
„Marcello.“&lt;br /&gt;
Er blieb stehen. Drehte sich halb zurück. Sie hob das Kinn.&lt;br /&gt;
„Ihr habt mir mein Haar genommen.“&lt;br /&gt;
Ein Atemzug.&lt;br /&gt;
„Aber nicht meinen Namen.“&lt;br /&gt;
Stille. Dann fügte sie hinzu:&lt;br /&gt;
„Lebt so, dass ihr ihn nicht noch einmal beschmutzt.“&lt;br /&gt;
Er erwiderte nichts. Doch er neigte minimal den Kopf — kaum sichtbar, aber real. Dann verließ er den Tempel. Erst als die Türen sich schlossen, ließ die Spannung nach. Viana legte Julissa den Arm um die Schultern.&lt;br /&gt;
„Du hast stark gesprochen.“&lt;br /&gt;
Julissa sah ins Herdfeuer, wo die letzten Haarreste verglimmten.&lt;br /&gt;
„Nein“, sagte sie leise.&lt;br /&gt;
„Ich habe nur aufgehört zu schweigen.“&lt;br /&gt;
Phelizzio trat auf ihre andere Seite. Orelian dahinter, wachsam wie immer.&lt;br /&gt;
Eine Familie — wieder geschlossen vor dem Herd. Und diesmal brannte das Feuer nicht für Rache. Sondern für Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Familiäre Wunden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara/Politik&amp;diff=1279667</id>
		<title>Familie d&#039;Antara/Politik</title>
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		<updated>2026-03-09T16:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Familie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Politik&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|center]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border: black solid 1px; float:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Die familiären Grundsätze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Die familiären Grundsätze wurden mit der Nobilisierung der Familie vom aktuellen Oberhaupt [[Phelizzio d&#039;Antara]] formuliert. Diese bündeln die handwerklichen Traditionen sowie die Glaubenssätze zur Travia-Kirche. Auch wurden die aranischen Einflüsse darin aufgenommen. Mit Erreichen des 14. Lebensjahres erhalten alle Söhne und Töchter den traditionellen Segen des &#039;Heiligen Handwerks und Herdes&#039; im Tempel der Gütigen Göttin in [[Terubis]] und können sich frei für eine berufliche Richtung der familiären Schwerpunkte entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innerhalb der Familie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schwerpunkt Glaube (Pflicht)&lt;br /&gt;
**Glaubensweihe vor Beginn der Lehrjahre oder Militärausbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schwerpunkt Ausbildung&lt;br /&gt;
**handwerkliche Ausbildung im Schiffsbau, Seefahrt oder Nautik&lt;br /&gt;
**kommerzielle Ausbildung in Kontorwirtschaft, Handelsorganisation sowie Rechnungswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schwerpunkt Militärdienst&lt;br /&gt;
**Verpflichtung zum Dienst in der Horasischen Marine oder auf Handelsschiffen&lt;br /&gt;
**Dienst in der familiären [[Palmyramische Wache|Hausgarde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schwerpunkt Glaubensdienst&lt;br /&gt;
**Eintritt in den Dienst der [[Travia-Kirche]] &lt;br /&gt;
**Pflege des [[Travia-Schrein (Efferdas)]]&lt;br /&gt;
**Wirken im [[Donatorier]]-Orden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Familienrat===&lt;br /&gt;
Im Zuge der wachsenden Bedeutung der Familie d’Antara und der weitreichenden Entscheidungen, die ihre Zukunft betrafen, rief Phelizzio d’Antara einen Familienrat ins Leben. Dieser Rat ist kein formales Gremium, sondern eine bewusst klein gehaltene, vertrauensvolle Beratungsrunde, gedacht, um das jeweilige Oberhaupt des Hauses bei grundlegenden Weichenstellungen zu begleiten und unterschiedliche Blickwinkel zusammenzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienrat spiegelt die Stärken und Überzeugungen der d’Antara wieder. Phelizzio selbst vertritt den handwerklichen Schwerpunkt des Hauses, geprägt durch seine Erfahrung als Schiffsbauer und sein tiefes Verständnis für Werk, Material und langfristige Verantwortung. Sein Bruder Orelian d’Antara bringt die militärisch-diplomatische Perspektive ein, geschult im Umgang mit Macht, Schutz und den oft rauen Realitäten politischer Bündnisse. Seine Schwester Viana d’Antara steht für den traviagläubigen Kern der Familie, für Zusammenhalt, Tradition und das Bewahren des inneren Gleichgewichts des Hauses. Ergänzt wird der Rat durch Sybilla d’Antara, Phelizzios Ehefrau, die den wirtschaftlich-diplomatischen Schwerpunkt verkörpert und mit Umsicht, Verhandlungsgeschick und Weitblick die äußeren Beziehungen der Familie bedenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Phelizzio nicht der älteste der Geschwister ist, wurde er innerhalb dieses Kreises einstimmig als Chef des Hauses bestimmt. Nicht das Alter, sondern seine Fähigkeiten, seine Besonnenheit und seine Vision für die Zukunft der Familie gaben den Ausschlag. Ebenso einmütig fiel der Beschluss, den Schritt der Nobilisierung anzunehmen und den Aufstieg in den Niederadel zu vollziehen. Dieser Schritt wurde nicht als bloße Auszeichnung verstanden, sondern als Verpflichtung gegenüber Travia, Efferd und der eigenen Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit derselben Geschlossenheit entschied der Familienrat schließlich den Umzug von Belhanka nach Efferdas. Die Stadt gilt fortan als neuer Mittelpunkt des Hauses d’Antara – ein Ort, an dem handwerkliches Können, wirtschaftliche Ambition, diplomatisches Geschick und familiärer Zusammenhalt zu einer gemeinsamen Zukunft zusammenfinden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familienbesitz==&lt;br /&gt;
*Wirtschaftliche Gebäude&lt;br /&gt;
**[[Werft Slin|Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]], familieneigene Werft in [[Efferdas]]&lt;br /&gt;
***Bau von verschiedenen Schiffstypen&lt;br /&gt;
***Reparaturdock für anlaufende Schiffe&lt;br /&gt;
****verbunden mit Einnahmen aus Vermittlung von Handelsverträgen für den Mada Basari&lt;br /&gt;
*Land-und Wohnbesitz&lt;br /&gt;
**[[Villa Changbari (Efferdas)|Villa d&#039;Antara]], Wohnsitz der Familie d&#039;Antara im efferdischen Stadtteil [[Residencia]] &lt;br /&gt;
*Religiöse Fürsorge&lt;br /&gt;
**[[Travia-Schrein (Efferdas)]], der Schrein der Gütigen Göttin ist Mittelpunkt der kleinen Travia-Glaubensgemeinschaft in Efferdas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ämter==&lt;br /&gt;
*Lutenente-Außenhandel im Efferdische Commerzien-Kapitanat&lt;br /&gt;
*Angestrebte Gesandtschaft der Republik Efferdas in [[Sewamund]]&lt;br /&gt;
*Ämter im [[Donatorier]]-Orden&lt;br /&gt;
*Cellerarin im [[Kloster Sancta Lamea]], kontrolliert und verwaltet den Besitz sowie die Ein- und Ausgaben des Klosters.&lt;br /&gt;
*Juniorpartnerschaft in der [[Covernische Curier-Compagnie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handel und Wirtschaftliche Angelegenheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Covernische Curier-Compagnie]]&lt;br /&gt;
** Details folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Efferdische Salzhandels-Compagnie]]&lt;br /&gt;
**durch die wirtschaftliche Neustrukturierung des Handelshaus hat man 10 % Anteile erworben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kunsthandel&lt;br /&gt;
**durch den langsam wachsenden Verkauf von Gemälden von [[Aniella Villestano|Aniella d&#039;Antara]] infolge durch die Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen und Galerien, versucht man sich einen stabilen Platz auf dem Kunstmarkt aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Handel &lt;br /&gt;
**Pralinen und Kirschnaps: Diese exzellenten Waren von [[Haus Legari]] werden im Empfangsbereich des Hauptgebäudes der Werft in kleinen Mengen verkauft&lt;br /&gt;
**Verkauf von [[St. Badilak Dunkel]]:Starkes Dunkelbier, dass an Kneipen und Gasthäuser in [[Efferdas]] verkauft wird&lt;br /&gt;
**Handel mit Almada: Im Aufbau, Details folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Investitionspartner==&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_Rizzi.png|16px]] [[Familie Rizzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politische Zugehörigkeiten==&lt;br /&gt;
*starke Sympathien für die [[Libertarier]]&lt;br /&gt;
*Vorsitz im [[Herdfeuer-Bund]]&lt;br /&gt;
*politische Verbundenheit für die &#039;Partei der Kaufherren&#039; im Senat der Republik Efferdas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Innerfamiliäre Briefspiele==&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Familiäre Wunden]]: thematisiert Mitte 1046 BF die Rückkehr von [[Julissa della Peruzzi]] zu ihrer Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Firun_und_Tsa&amp;diff=1279666</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa</title>
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		<updated>2026-03-09T16:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Firun und Tsa==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. Firun [[1046 BF]] abends, im Zeltlager zwischen [[Vanca]] und [[Persenciello]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber theologischer Debatten: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
Sein Blick schweifte durchs ihm an diesem und – so war die Planung – allen folgenden Abenden als „philosophischer Salon“ dienende Zelt. Der rechteckige, von zwei inneren und zehn äußeren Stangen getragene Raum war großzügig bemessen; der schwere Tisch in der Mitte tatsächlich das sperrigste auf dem Trosswagen [[Haus Urbet|seines Hauses]] mitgeführte Mobiliar. Von den Seitenwänden, die die Geräuschkulisse des umgebenden Zeltlagers nur notdürftig dämmten, hatte er eine der beiden längeren nach kurzer Erwägung gänzlich hochschlagen lassen. So öffnete sich das Zelt allen vorbeiziehenden Teilnehmern der Kaiserjagd und lud mit seinen gepolsterten Stühlen, bereitstehenden Getränken und Süßigkeiten zum Verweilen und Mitdebattieren ein. Zur Veranschaulichung des heutigen Themas aber standen sich auf dem Tisch in der Mitte zwei jeweils halbschrittgroße Statuen [[Firun]]s und [[Tsa]]s nebst weiterer Devotionalien ihrer Kulte gegenüber&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Baron im [[Turaniter]]ornat selbst rückte einen der zur Ausstaffierung mitgebrachten Fächer zurecht – ein regenbogenbuntes Exemplar mit kunstvoller Eidechsensymbolik, das seiner Tante [[Udora von Urbet-Marvinko|Udora]] einst vom Tempel der jungen Göttin in [[Silas]] zum Geschenk gemacht wurde, als sie noch die Geschicke der [[Stadtmark Silas|damaligen Stadtmark]] führte. Mit einem wohlwollenden, doch auch gespannten Lächeln bedeutete [[Auricanius von Urbet|Auricanius]] schließlich seinen Untergebenen, dass er die Vorbereitungen als zu seiner Zufriedenheit abgeschlossen sah.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die doch noch ansteigende Nervosität versuchte er mit einem Schluck des ihm dargereichten leichten Weins zu unterdrücken. Währenddessen fingen seine Bediensteten nun an, vor dem Zelt mit Worten und Leckereien vorbeiziehende Adlige zum Verweilen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mit Verlaub, Signorella, das ist nicht, was ich gesagt habe.“&#039;&#039; Trotz der belehrend wirkenden Worte schlug der [[Harodien|harodische]] [[Cavalliere]] einen versöhnlichen Ton an. &#039;&#039;„Die [[Chirakah]] mögen noch in mancherlei Hinsicht Wilde sein, aber sie sind Menschen. Menschen mit einem eigentümlichen Götterbild, das manches von den Kirchen gelehrte vermischt. Aber dennoch würde ich auch sie als Anhänger der Jungen Göttin im Herzen bezeichnen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es schien, dass er damit seinen Standpunkt als hinreichend erklärt ansah, denn bei den letzten Worten hob er das Weinglas in die Runde und nahm einen Schluck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius hatte indes gesehen, wie wenig begeistert die Erbbaronessa [[Yolanda da&#039; Malagreía|Yolanda]] aus [[Baronie Kabash|Kabash]] schon die verniedlichende Anrede als &#039;Signorella&#039; aufgenommen hatte, und war darum bemüht den Exkurs [[Luidario di Sgaggamû]]s über die synkretistische Glaubenswelt des [[Wilder Süden|Wilden Südens]] wieder einzufangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nickte er diesem kurz zu, nur bestätigend, dass er ihn gehört hatte, und erhob sich selbst: &#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod!“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ließ die Worte für einen Augenblick wirken, als er eine weitere Besucherin an diesem Abend in sein halboffenes Zelt treten sah. Sie trug zweckmäßige und doch überaus hochwertige Jagdkleidung. Vor allem aber trug sie das kaiserliche Emblem auf der Brust, was sie unzweifelhaft als Mitglied des kaiserlichen Hofstaats auswies. Auricanius musterte sie einen Augenblick länger, was die Aufmerksamkeit weiterer Mitdebattierender (und auch nicht mitdebattierender, nur den dargebotenen Leibesfreuden zusprechender Zuhörer) auf sie lenkte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fiel ihm wieder ein, woher er dieses Gesicht kannte: Er hatte die ältere Schwester Cavalliera [[Ricarda Tharedion]]s, der [[Archiv:Baron Rassuan benennt Erbin (BB 46)|erst jüngst]] zur Erbin erhobenen Großnichte [[Rassuan Tharedion|Baron Rassuans]] vor sich. [[Myryan Tharedion]], die Falconiera des Kaisers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Signora, seid uns Willkommen!“&#039;&#039;, unterbrach er deshalb seinen eigentlichen Gesprächsfaden und wollte ihr sogleich seinen eigenen Platz zum Sitzen anbieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die junge [[Gharena di Megarro]], Nichte der Kronvögtin [[Kronvogtei Ferlath|Ferlaths]], kam ihm aber noch zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt, wenn ich hier so unvermittelt dazustoße“&#039;&#039;, schien der Falconiera die auf sie gerichtete Aufmerksamkeit fast unangenehm zu sein. Den angebotenen Platz Gharenas nahm sie gleichwohl dankend an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es ist nicht mein Anliegen, hier etwas zu unterbrechen, fahrt bitte fort“&#039;&#039;, wandte sie sich direkt an Auricanius, bevor sie sich setzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ähm … ja, natürlich“&#039;&#039;, versuchte der sich zu sammeln. Ein Räuspern diente allein zur Überbrückung der kurzen aufkommenden Pause. Dabei flogen ihm Gedanken durch den Kopf: Myryan war nicht einfach nur die Falconiera des Kaisers, sondern eine der ihm privat vertrautesten Personen bei Hofe, wie es hieß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann riss er sich zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod“&#039;&#039;, wiederholte er seine letzten Worte vor der Ankunft der Falconiera noch einmal. &#039;&#039;„Es ist diese Dualität, die im Verhältnis des eisigen Jägers und der ihm im Jahreslauf nachfolgenden Ewigjungen so besonders ist. Als könne es beides nicht unabhängig voneinander geben. Wir wissen alle, dass es Anhänger der jungen Göttin gibt, die jedes Leben gerne für immer bewahrt sähen, das Töten selbst als Frevel betrachten. Und doch ist auch die Erneuerung ein heiliger Aspekt ihres Glaubens. Nur, wo sollte Erneuerung herkommen, wenn nicht etwas anderes beendet wird? Und sei es ein Leben …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiter gedachte er den dargelegten Gedanken erstmal nicht auszuführen, wollte Anderen an seiner Tafel die Gelegenheit geben, an dieser Stelle einzuhaken. Mit einer nur angedeuteten Verbeugung setzte er sich darum … und konnte doch den Blick nicht von der ihm nun gegenüber sitzenden Falconiera lösen, deren Anwesenheit ihn weiter beschäftigte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wandte ihren Blick jedoch scheinbar im ehrlichen Interesse bereits dem nächsten Sprecher zu …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
,,Verzeiht, mein Eindringen, werter Signor, werte Signora, doch es hieß, dass hier ein theologischer wie philosophischer Meinungsaustausch gehalten wird&amp;quot;, sagte ein junger Mann beim Eintreten und verbeugte sich höflich bei allen Anwesenden. Im Vergleich zu anderen Adligen trug er einen beigen Kaftan mit einem weißen Hemd darunter und abgerundet mit einer dunkelgrünen Schärpe, die von einer Fasanenspange geziert wurde. Dem Wappen der [[Familie d&#039;Antara]] aus Efferdas. ,,Travia zum Gruße! Darf ich mich vorstellen? Timor d&#039;Antara, Nobile und Erbe der Schiffsbauer-Familie d&#039;Antara aus Efferdas (er verbeugte sich erneut). Es ist mir eine große Ehre wie Freude!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timor trat einen Schritt weiter in das halboffene Zelt hinein. Der Geruch von Wein, Honiggebäck und dem leicht harzigen Rauch einer kleinen Räucherschale hing in der Luft. Einen Augenblick wartete er, bis sich die Aufmerksamkeit einiger Anwesender ihm zuwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Firun und Tsa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Firun_und_Tsa&amp;diff=1279608</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa</title>
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		<updated>2026-03-04T22:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Firun und Tsa==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. Firun [[1046 BF]] abends, im Zeltlager zwischen [[Vanca]] und [[Persenciello]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber theologischer Debatten: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
Sein Blick schweifte durchs ihm an diesem und – so war die Planung – allen folgenden Abenden als „philosophischer Salon“ dienende Zelt. Der rechteckige, von zwei inneren und zehn äußeren Stangen getragene Raum war großzügig bemessen; der schwere Tisch in der Mitte tatsächlich das sperrigste auf dem Trosswagen [[Haus Urbet|seines Hauses]] mitgeführte Mobiliar. Von den Seitenwänden, die die Geräuschkulisse des umgebenden Zeltlagers nur notdürftig dämmten, hatte er eine der beiden längeren nach kurzer Erwägung gänzlich hochschlagen lassen. So öffnete sich das Zelt allen vorbeiziehenden Teilnehmern der Kaiserjagd und lud mit seinen gepolsterten Stühlen, bereitstehenden Getränken und Süßigkeiten zum Verweilen und Mitdebattieren ein. Zur Veranschaulichung des heutigen Themas aber standen sich auf dem Tisch in der Mitte zwei jeweils halbschrittgroße Statuen [[Firun]]s und [[Tsa]]s nebst weiterer Devotionalien ihrer Kulte gegenüber&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Baron im [[Turaniter]]ornat selbst rückte einen der zur Ausstaffierung mitgebrachten Fächer zurecht – ein regenbogenbuntes Exemplar mit kunstvoller Eidechsensymbolik, das seiner Tante [[Udora von Urbet-Marvinko|Udora]] einst vom Tempel der jungen Göttin in [[Silas]] zum Geschenk gemacht wurde, als sie noch die Geschicke der [[Stadtmark Silas|damaligen Stadtmark]] führte. Mit einem wohlwollenden, doch auch gespannten Lächeln bedeutete [[Auricanius von Urbet|Auricanius]] schließlich seinen Untergebenen, dass er die Vorbereitungen als zu seiner Zufriedenheit abgeschlossen sah.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die doch noch ansteigende Nervosität versuchte er mit einem Schluck des ihm dargereichten leichten Weins zu unterdrücken. Währenddessen fingen seine Bediensteten nun an, vor dem Zelt mit Worten und Leckereien vorbeiziehende Adlige zum Verweilen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mit Verlaub, Signorella, das ist nicht, was ich gesagt habe.“&#039;&#039; Trotz der belehrend wirkenden Worte schlug der [[Harodien|harodische]] [[Cavalliere]] einen versöhnlichen Ton an. &#039;&#039;„Die [[Chirakah]] mögen noch in mancherlei Hinsicht Wilde sein, aber sie sind Menschen. Menschen mit einem eigentümlichen Götterbild, das manches von den Kirchen gelehrte vermischt. Aber dennoch würde ich auch sie als Anhänger der Jungen Göttin im Herzen bezeichnen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es schien, dass er damit seinen Standpunkt als hinreichend erklärt ansah, denn bei den letzten Worten hob er das Weinglas in die Runde und nahm einen Schluck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius hatte indes gesehen, wie wenig begeistert die Erbbaronessa [[Yolanda da&#039; Malagreía|Yolanda]] aus [[Baronie Kabash|Kabash]] schon die verniedlichende Anrede als &#039;Signorella&#039; aufgenommen hatte, und war darum bemüht den Exkurs [[Luidario di Sgaggamû]]s über die synkretistische Glaubenswelt des [[Wilder Süden|Wilden Südens]] wieder einzufangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nickte er diesem kurz zu, nur bestätigend, dass er ihn gehört hatte, und erhob sich selbst: &#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod!“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ließ die Worte für einen Augenblick wirken, als er eine weitere Besucherin an diesem Abend in sein halboffenes Zelt treten sah. Sie trug zweckmäßige und doch überaus hochwertige Jagdkleidung. Vor allem aber trug sie das kaiserliche Emblem auf der Brust, was sie unzweifelhaft als Mitglied des kaiserlichen Hofstaats auswies. Auricanius musterte sie einen Augenblick länger, was die Aufmerksamkeit weiterer Mitdebattierender (und auch nicht mitdebattierender, nur den dargebotenen Leibesfreuden zusprechender Zuhörer) auf sie lenkte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fiel ihm wieder ein, woher er dieses Gesicht kannte: Er hatte die ältere Schwester Cavalliera [[Ricarda Tharedion]]s, der [[Archiv:Baron Rassuan benennt Erbin (BB 46)|erst jüngst]] zur Erbin erhobenen Großnichte [[Rassuan Tharedion|Baron Rassuans]] vor sich. [[Myryan Tharedion]], die Falconiera des Kaisers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Signora, seid uns Willkommen!“&#039;&#039;, unterbrach er deshalb seinen eigentlichen Gesprächsfaden und wollte ihr sogleich seinen eigenen Platz zum Sitzen anbieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die junge [[Gharena di Megarro]], Nichte der Kronvögtin [[Kronvogtei Ferlath|Ferlaths]], kam ihm aber noch zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt, wenn ich hier so unvermittelt dazustoße“&#039;&#039;, schien der Falconiera die auf sie gerichtete Aufmerksamkeit fast unangenehm zu sein. Den angebotenen Platz Gharenas nahm sie gleichwohl dankend an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es ist nicht mein Anliegen, hier etwas zu unterbrechen, fahrt bitte fort“&#039;&#039;, wandte sie sich direkt an Auricanius, bevor sie sich setzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ähm … ja, natürlich“&#039;&#039;, versuchte der sich zu sammeln. Ein Räuspern diente allein zur Überbrückung der kurzen aufkommenden Pause. Dabei flogen ihm Gedanken durch den Kopf: Myryan war nicht einfach nur die Falconiera des Kaisers, sondern eine der ihm privat vertrautesten Personen bei Hofe, wie es hieß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann riss er sich zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod“&#039;&#039;, wiederholte er seine letzten Worte vor der Ankunft der Falconiera noch einmal. &#039;&#039;„Es ist diese Dualität, die im Verhältnis des eisigen Jägers und der ihm im Jahreslauf nachfolgenden Ewigjungen so besonders ist. Als könne es beides nicht unabhängig voneinander geben. Wir wissen alle, dass es Anhänger der jungen Göttin gibt, die jedes Leben gerne für immer bewahrt sähen, das Töten selbst als Frevel betrachten. Und doch ist auch die Erneuerung ein heiliger Aspekt ihres Glaubens. Nur, wo sollte Erneuerung herkommen, wenn nicht etwas anderes beendet wird? Und sei es ein Leben …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiter gedachte er den dargelegten Gedanken erstmal nicht auszuführen, wollte Anderen an seiner Tafel die Gelegenheit geben, an dieser Stelle einzuhaken. Mit einer nur angedeuteten Verbeugung setzte er sich darum … und konnte doch den Blick nicht von der ihm nun gegenüber sitzenden Falconiera lösen, deren Anwesenheit ihn weiter beschäftigte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wandte ihren Blick jedoch scheinbar im ehrlichen Interesse bereits dem nächsten Sprecher zu …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Firun und Tsa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Firun_und_Tsa&amp;diff=1279607</id>
		<title>Briefspiel:Kaiserjagd/Firun und Tsa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Kaiserjagd/Firun_und_Tsa&amp;diff=1279607"/>
		<updated>2026-03-04T21:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Kaiserjagd}}&lt;br /&gt;
==Firun und Tsa==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. Firun [[1046 BF]] abends, im Zeltlager zwischen [[Vanca]] und [[Persenciello]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor:&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Gastgeber theologischer Debatten: Baron Auricanius]]&lt;br /&gt;
Sein Blick schweifte durchs ihm an diesem und – so war die Planung – allen folgenden Abenden als „philosophischer Salon“ dienende Zelt. Der rechteckige, von zwei inneren und zehn äußeren Stangen getragene Raum war großzügig bemessen; der schwere Tisch in der Mitte tatsächlich das sperrigste auf dem Trosswagen [[Haus Urbet|seines Hauses]] mitgeführte Mobiliar. Von den Seitenwänden, die die Geräuschkulisse des umgebenden Zeltlagers nur notdürftig dämmten, hatte er eine der beiden längeren nach kurzer Erwägung gänzlich hochschlagen lassen. So öffnete sich das Zelt allen vorbeiziehenden Teilnehmern der Kaiserjagd und lud mit seinen gepolsterten Stühlen, bereitstehenden Getränken und Süßigkeiten zum Verweilen und Mitdebattieren ein. Zur Veranschaulichung des heutigen Themas aber standen sich auf dem Tisch in der Mitte zwei jeweils halbschrittgroße Statuen [[Firun]]s und [[Tsa]]s nebst weiterer Devotionalien ihrer Kulte gegenüber&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Baron im [[Turaniter]]ornat selbst rückte einen der zur Ausstaffierung mitgebrachten Fächer zurecht – ein regenbogenbuntes Exemplar mit kunstvoller Eidechsensymbolik, das seiner Tante [[Udora von Urbet-Marvinko|Udora]] einst vom Tempel der jungen Göttin in [[Silas]] zum Geschenk gemacht wurde, als sie noch die Geschicke der [[Stadtmark Silas|damaligen Stadtmark]] führte. Mit einem wohlwollenden, doch auch gespannten Lächeln bedeutete [[Auricanius von Urbet|Auricanius]] schließlich seinen Untergebenen, dass er die Vorbereitungen als zu seiner Zufriedenheit abgeschlossen sah.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die doch noch ansteigende Nervosität versuchte er mit einem Schluck des ihm dargereichten leichten Weins zu unterdrücken. Währenddessen fingen seine Bediensteten nun an, vor dem Zelt mit Worten und Leckereien vorbeiziehende Adlige zum Verweilen zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mit Verlaub, Signorella, das ist nicht, was ich gesagt habe.“&#039;&#039; Trotz der belehrend wirkenden Worte schlug der [[Harodien|harodische]] [[Cavalliere]] einen versöhnlichen Ton an. &#039;&#039;„Die [[Chirakah]] mögen noch in mancherlei Hinsicht Wilde sein, aber sie sind Menschen. Menschen mit einem eigentümlichen Götterbild, das manches von den Kirchen gelehrte vermischt. Aber dennoch würde ich auch sie als Anhänger der Jungen Göttin im Herzen bezeichnen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es schien, dass er damit seinen Standpunkt als hinreichend erklärt ansah, denn bei den letzten Worten hob er das Weinglas in die Runde und nahm einen Schluck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auricanius hatte indes gesehen, wie wenig begeistert die Erbbaronessa [[Yolanda da&#039; Malagreía|Yolanda]] aus [[Baronie Kabash|Kabash]] schon die verniedlichende Anrede als &#039;Signorella&#039; aufgenommen hatte, und war darum bemüht den Exkurs [[Luidario di Sgaggamû]]s über die synkretistische Glaubenswelt des [[Wilder Süden|Wilden Südens]] wieder einzufangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nickte er diesem kurz zu, nur bestätigend, dass er ihn gehört hatte, und erhob sich selbst: &#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod!“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ließ die Worte für einen Augenblick wirken, als er eine weitere Besucherin an diesem Abend in sein halboffenes Zelt treten sah. Sie trug zweckmäßige und doch überaus hochwertige Jagdkleidung. Vor allem aber trug sie das kaiserliche Emblem auf der Brust, was sie unzweifelhaft als Mitglied des kaiserlichen Hofstaats auswies. Auricanius musterte sie einen Augenblick länger, was die Aufmerksamkeit weiterer Mitdebattierender (und auch nicht mitdebattierender, nur den dargebotenen Leibesfreuden zusprechender Zuhörer) auf sie lenkte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann fiel ihm wieder ein, woher er dieses Gesicht kannte: Er hatte die ältere Schwester Cavalliera [[Ricarda Tharedion]]s, der [[Archiv:Baron Rassuan benennt Erbin (BB 46)|erst jüngst]] zur Erbin erhobenen Großnichte [[Rassuan Tharedion|Baron Rassuans]] vor sich. [[Myryan Tharedion]], die Falconiera des Kaisers.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Signora, seid uns Willkommen!“&#039;&#039;, unterbrach er deshalb seinen eigentlichen Gesprächsfaden und wollte ihr sogleich seinen eigenen Platz zum Sitzen anbieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die junge [[Gharena di Megarro]], Nichte der Kronvögtin [[Kronvogtei Ferlath|Ferlaths]], kam ihm aber noch zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Entschuldigt, wenn ich hier so unvermittelt dazustoße“&#039;&#039;, schien der Falconiera die auf sie gerichtete Aufmerksamkeit fast unangenehm zu sein. Den angebotenen Platz Gharenas nahm sie gleichwohl dankend an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es ist nicht mein Anliegen, hier etwas zu unterbrechen, fahrt bitte fort“&#039;&#039;, wandte sie sich direkt an Auricanius, bevor sie sich setzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ähm … ja, natürlich“&#039;&#039;, versuchte der sich zu sammeln. Ein Räuspern diente allein zur Überbrückung der kurzen aufkommenden Pause. Dabei flogen ihm Gedanken durch den Kopf: Myryan war nicht einfach nur die Falconiera des Kaisers, sondern eine der ihm privat vertrautesten Personen bei Hofe, wie es hieß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann riss er sich zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Denn wo Leben ist, ist auch Tod“&#039;&#039;, wiederholte er seine letzten Worte vor der Ankunft der Falconiera noch einmal. &#039;&#039;„Es ist diese Dualität, die im Verhältnis des eisigen Jägers und der ihm im Jahreslauf nachfolgenden Ewigjungen so besonders ist. Als könne es beides nicht unabhängig voneinander geben. Wir wissen alle, dass es Anhänger der jungen Göttin gibt, die jedes Leben gerne für immer bewahrt sähen, das Töten selbst als Frevel betrachten. Und doch ist auch die Erneuerung ein heiliger Aspekt ihres Glaubens. Nur, wo sollte Erneuerung herkommen, wenn nicht etwas anderes beendet wird? Und sei es ein Leben …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiter gedachte er den dargelegten Gedanken erstmal nicht auszuführen, wollte Anderen an seiner Tafel die Gelegenheit geben, an dieser Stelle einzuhaken. Mit einer nur angedeuteten Verbeugung setzte er sich darum … und konnte doch den Blick nicht von der ihm nun gegenüber sitzenden Falconiera lösen, deren Anwesenheit ihn weiter beschäftigte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wandte ihren Blick jedoch scheinbar im ehrlichen Interesse bereits dem nächsten Sprecher zu …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Travia und Rahja==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4.Firun, früher Nachmittag, im selbigen Zelt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Verzeiht, mein Eindringen, werter Signor, doch es hieß, dass hier ein theologischer wie philosophischer Meinungsaustausch gehalten wird&amp;quot;, sagte ein junger Mann beim Eintreten und verbeugte sich höflich bei allen Anwesenden. Im Vergleich zu anderen Adligen trug er eine braune Tunika mit einem weißen Hemd darunter und abgerundet mit einer dunkelgrünen Schärpe, die von einer Fasanenspange geziert wurde. Dem Wappen der [[Familie d&#039;Antara]] aus Efferdas.&lt;br /&gt;
,,[[Travia]] zum Gruße! Darf ich mich vorstellen? [[Timor d&#039;Antara]], Nobile und Erbe der Schiffsbauer-Familie d&#039;Antara aus Efferdas (er verbeugte sich erneut). Es ist mir eine große Ehre wie Freude!&amp;quot; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserjagd 1046 BF|Firun und Tsa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara&amp;diff=1279598</id>
		<title>Familie d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-03-03T17:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:center; margin-bottom:5px;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara|Verweis=Familie d&#039;Antara|Initial=F|Rest=amilie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Stammbaum|Verweis=Stammbaum|Initial=S|Rest=tammbaum}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Politik|Verweis=Politik|Initial=P|Rest=olitik}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Beziehungen|Verweis=Beziehungen|Initial=B|Rest=eziehungen}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Kleinodien|Verweis=Kleinodien|Initial=K|Rest=leinodien}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Palmyramische Wache|Verweis=Palmyramische Wache|Initial=P|Rest=almyramische Wache}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom:1px solid #B0B0B0&amp;quot; width=&amp;quot;3000&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FamilieBK&lt;br /&gt;
|Wappen=Silberner Fasan auf grünem Grund über silbernem Wellenfuß.&lt;br /&gt;
|Emblem=&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=&amp;quot;Honos est praemium virtutis&amp;quot; &lt;br /&gt;
(bosp.: Ehre ist der Lohn der Tüchtigkeit)&lt;br /&gt;
|Herkunft=Schiffsbauerfamilie aus der Coverna; jüngst nobilisiert&lt;br /&gt;
|Stammsitz=&lt;br /&gt;
|Schutzpatrone=[[Travia]] und [[Ingerimm]]; &lt;br /&gt;
[[Segostiano von Terubis|Hl. Segostiano]] und [[Isenbert Gantur Slin|Hl. Isenbert]]&lt;br /&gt;
|Oberhaupt=[[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Ahnen=&lt;br /&gt;
|Einfluss=gering in [[Efferdas]]; minimal in [[Belhanka]]; minimal in [[Sewamund]]; starke Beziehungen nach Zorgan&lt;br /&gt;
|Parteiung=[[Libertarier]] im [[Kronkonvent]] (Sympathisant) &lt;br /&gt;
|Domänen=[[Werft Slin|Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]]; Ämter im Außenhandel und Diplomatie; [[Donatorier]]; [[Travia-Kirche]]; mehrere Beteiligungen&lt;br /&gt;
|AnsehenRuf=fleißige Schiffsbauer und ehrbare Vertragspartner; taktvolle Diplomaten; republikanische Gesinnung&lt;br /&gt;
|CharakterAuftreten=bodenständig, diplomatisch, geschäftstüchtig, gut vernetzt&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[Datei:Travia.png|16px]] [[Travia|Travia-Kirche]], [[Bild:Donatorier.png|16px]] [[Donatorier]]-Orden, in der Republik Efferdas und darüber hinaus [[Familie d&#039;Antara/Beziehungen|mehrere Familien]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Teil der [[Bild:timor.png|16px]] [[Timoristen]]-Partei im Thronfolgekrieg,&lt;br /&gt;
Alle Mitglieder des Hauses beherrschen die Sprache Tulamidya&lt;br /&gt;
|Bespieltvon=[[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]&lt;br /&gt;
|Wappenbild=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Ausschnitt=Mitte&lt;br /&gt;
|mksize1 = 10&lt;br /&gt;
|mktext1 = Efferdas&lt;br /&gt;
|x1      = 28.5 &lt;br /&gt;
|y1      = 45.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Hintergrund=&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Familie d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; ist eine aus der [[Coverna]] stammende aufstrebende Familie aus dem Niederadel, die seit kurzem wieder dauerhaft in Efferdas ansässig ist. Seit Generationen gehört der Schiffsbau und die Seefahrt zu den familiären Domänen, die man stetig zu verbessern weiß. Doch bislang war man lediglich angestellt im Dienste der [[Familie ya Cabazzo]] oder anderer großer Reedereien an der Covernischen Küste und der Traum einer eigenen Werft blieb bislang unerfüllt. Trotzdem bauten sich die d&#039;Antaras, wenn auch nur angestellt, einen respektablen und geschätzten Ruf bei ihren Arbeitsgebern auf und auch ihre Kontakte, vorallem nach [[Belhanka]], [[Drôl]] und [[Efferdas]] weiteten sich aus. &lt;br /&gt;
Die Familie d&#039;Antara ist zudem seit je her eine äußerst [[Travia]]-gläubige Familie, da man die Rückkehr zum heimatlichen Herdfeuer als großes Geschenk für die Seefahrer ansieht und folglich dienten und dienen einige Familiemitglieder gar in der Geweihtenschaft der Kirche der gütigen Göttin. Dieser Glaube spielt auch in den Werten der Familie eine große Rolle, die jüngst fest formuliert wurden. Mit der Annahme des Familienvorsitzes von [[Phelizzio d&#039;Antara]] beginnt man nun den alten Traum zu verwirklichen und selber Herr des eigenen Schicksals zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der beginnende Aufstieg=&lt;br /&gt;
Der Beginn größer zu träumen, erwachte in Phelizzio d&#039;Antara eines Tages und durch seine aranische Frau [[Sybilla d&#039;Antara]] ermutigt, begann er diese Gedankenspiele ernsthaft, aber auf dem Boden der Tatsachen, zu verfolgen. Diese Gelegenheit trat ein, als er die ehemalige Werft-Slin in Efferdas übernehmen konnte und sich zudem die Nobilisierung sichern konnte. Seitdem baut er seine nunmehr eigene Domäne eifrig zur &#039;&#039;&#039;[[Werft Slin|Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]]&#039;&#039;&#039; neu auf. &lt;br /&gt;
Durch die hohen handwerkliche Reputationen im Schiffsbau und renommiert durch zahlreiche Arbeitszeugnisse und Belobigungen, vorallem von der belhankischen Schiffswerft [[Familie ya Cabazzo|Cabazzo]], der Phelizzio langjährig und zuverlässig angehörte, sieht sich zudem die ganze Familie bestärkt für den ,,Großen Traum&amp;quot; weiterzustreiten. Die Heirat mit Sybilla d&#039;Antara hat zudem die familiären Tüchtigkeiten auf Kontorwirtschaft, Fernhandel und Diplomatie erweitert. Die  Verbundenheit zur Travia-Kirche ist weiter sehr beständig, da sie regelmäßig Spenden und handwerkliche Zuwendungen von Seiten des Familienoberhauptes Phelizzios erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Charakter=&lt;br /&gt;
Die d&#039;Antaras besitzen eine starke Loyalität zu [[Efferdas]] und stellen sich hinter den republikanischen Errungenschaften der Region seit Ende des Thronfolgekrieges. Trotz dieser politischen Haltung vonseiten Phelizzio d&#039;Antara, gelingt es durch den ausgleichenden Charakter seiner Frau Sybilla, auch adlige Kontakte aufzubauen. Die generationenlangen Erfahrungen in der Seefahrt und dem Schiffsbau hat der Familie ein weites Netzwerk an Bekannten und Freunden beschert, das sich selbst bis ins ferne Aranien erstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Für die Gütige Göttin=&lt;br /&gt;
Außenstehende belächeln meist die in ihren Augen unverständliche Kontroverse: Schiffsbauer, die eher dem Glauben an die gütige Göttin von Heim und Herd, Travia, zugeneigt sind als der in Efferdas nahezu allgegenwärtigen Verehrung Efferds. Betrachtet man jedoch das Selbstverständnis der Familie d’Antara, verliert dieser Widerspruch rasch an Schärfe. Für sie ist ein vollendetes Schiff nicht allein ein Werkzeug der See, sondern ein schwimmendes Heim – ein Ort, an dem Menschen tage-, monate- oder jahrelang miteinander leben, einander vertrauen und aufeinander angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, nach den Gefahren der See zu den eigenen Familien, an den eigenen Herd zurückzukehren, ist es, der die Herzen der Seeleute wärmt und die Schwere der Trennung erträglicher macht. In diesem Versprechen der Heimkehr sehen die d’Antara Travias schützende Hand. Vor der Jungfernfahrt eines ihrer Schiffe wird daher nicht allein um günstige Winde gebeten: Brot wird gebrochen, ein Herdfeuer entzündet, und die künftige Besatzung teilt eine gemeinsame Mahlzeit – als Zeichen dafür, dass sie fortan eine Gemeinschaft bildet, die einander Treue schuldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hafenstadt Efferdas, deren Name und Geist untrennbar mit dem launischen Gott der See verbunden sind, ist Travias Einfluss gering und oft auf das Private beschränkt. Die Familie d’Antara jedoch begnügt sich nicht mit stiller Verehrung. Sie versteht Travia als notwendiges Gegengewicht zu Sturm, Unberechenbarkeit und Verlust. Ihre Werft ist bewusst als Orte der Ordnung und des sozialen Friedens gestaltet, Lehrlinge werden wie Familienangehörige behandelt, Streitigkeiten unter Arbeitern möglichst im Sinne der Eintracht geschlichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterhält die Familie einen gesegneten Heimstein nahe der Docks, in dem die Familien der Ausfahrenden während langer Reisen Unterstützung finden. Hier werden gemeinsame Mahlzeiten abgehalten, Gebete für die sichere Rückkehr gesprochen und Neuigkeiten ausgetauscht. Heimkehrende Seeleute werden dort empfangen, nicht im Lärm der Kaikneipen, sondern am gedeckten Tisch, wo Wärme und Verlässlichkeit den ersten Schritt zurück ins zivile Leben erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sucht die Familie d’Antara nicht die Konfrontation mit Efferds mächtiger Anhängerschaft, sondern ergänzt sie um einen Gedanken, der in Efferdas oft zu kurz kommt: dass selbst der kühnste Seefahrer ein Heim braucht, dem er zustrebt. Auf diese Weise wächst Travias Einfluss leise, aber stetig – nicht durch Predigt, sondern durch gelebte Gemeinschaft, durch offene Türen und durch das unausgesprochene Versprechen, dass hinter jeder Ausfahrt eine Heimkehr stehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Des Volkes Stimme=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die d&#039;Antaras. Endlich hat Efferdas mit ihnen wieder eine Schiffsbauer-Familie auf die man sich verlassen kann.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Eine Familie, die aus den Reihen des Volkes und der Handwerker kommt. Und sie weiß was Fürsorge bedeutet. Möge Travia sie segnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Bodenständig? Pffff. Wollen uns ihre einfachen Wurzeln verkaufen, doch hausen sie in vorzeigbaren Gebäuden, die zum Adel passen könnten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Was hat eine Schiffsbauer-Familie mit Travia zu tun? Wir in Efferdas zollen dem Launischen Gott unseren Respekt!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NavigationsleisteSpielerfamilien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Familie_d%27Antara&amp;diff=1279597</id>
		<title>Familie d&#039;Antara</title>
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		<updated>2026-03-03T17:24:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:center; margin-bottom:5px;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara|Verweis=Familie d&#039;Antara|Initial=F|Rest=amilie d&#039;Antara}}&lt;br /&gt;
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{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Politik|Verweis=Politik|Initial=P|Rest=olitik}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Beziehungen|Verweis=Beziehungen|Initial=B|Rest=eziehungen}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Familie d&#039;Antara/Kleinodien|Verweis=Kleinodien|Initial=K|Rest=leinodien}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Palmyramische Wache|Verweis=Palmyramische Wache|Initial=P|Rest=almyramische Wache}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom:1px solid #B0B0B0&amp;quot; width=&amp;quot;3000&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FamilieBK&lt;br /&gt;
|Wappen=Silberner Fasan auf grünem Grund über silbernem Wellenfuß.&lt;br /&gt;
|Emblem=&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=&amp;quot;Honos est praemium virtutis&amp;quot; &lt;br /&gt;
(bosp.: Ehre ist der Lohn der Tüchtigkeit)&lt;br /&gt;
|Herkunft=Schiffsbauerfamilie aus der Coverna; jüngst nobilisiert&lt;br /&gt;
|Stammsitz=&lt;br /&gt;
|Schutzpatrone=[[Travia]] und [[Ingerimm]]; &lt;br /&gt;
[[Segostiano von Terubis|Hl. Segostiano]] und [[Isenbert Gantur Slin|Hl. Isenbert]]&lt;br /&gt;
|Oberhaupt=[[Phelizzio d&#039;Antara|Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Ahnen=&lt;br /&gt;
|Einfluss=gering in [[Efferdas]]; minimal in [[Belhanka]]; minimal in [[Sewamund]]; starke Beziehungen nach Zorgan&lt;br /&gt;
|Parteiung=[[Libertarier]] im [[Kronkonvent]] (Sympathisant) &lt;br /&gt;
|Domänen=[[Werft Slin|Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]]; Ämter im Außenhandel und Diplomatie; [[Donatorier]]; [[Travia-Kirche]]; mehrere Beteiligungen&lt;br /&gt;
|AnsehenRuf=fleißige Schiffsbauer und ehrbare Vertragspartner; taktvolle Diplomaten; republikanische Gesinnung&lt;br /&gt;
|CharakterAuftreten=bodenständig, diplomatisch, geschäftstüchtig, gut vernetzt&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[Palmyramische Wache]] (Hausgarde); [[Bild:Donatorier.png|16px]] [[Donatorier]]-Orden (gute Verbindungen)&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Teil der [[Bild:timor.png|16px]] [[Timoristen]]-Partei im Thronfolgekrieg; Alle Mitglieder des Hauses beherrschen die Sprache Tulamidya&lt;br /&gt;
|Bespieltvon=[[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]&lt;br /&gt;
|Wappenbild=Familie d&#039;Antara.png&lt;br /&gt;
|Ausschnitt=Mitte&lt;br /&gt;
|mksize1 = 10&lt;br /&gt;
|mktext1 = Efferdas&lt;br /&gt;
|x1      = 28.5 &lt;br /&gt;
|y1      = 45.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Hintergrund=&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Familie d&#039;Antara&#039;&#039;&#039; ist eine aus der [[Coverna]] stammende aufstrebende Familie aus dem Niederadel, die seit kurzem wieder dauerhaft in Efferdas ansässig ist. Seit Generationen gehört der Schiffsbau und die Seefahrt zu den familiären Domänen, die man stetig zu verbessern weiß. Doch bislang war man lediglich angestellt im Dienste der [[Familie ya Cabazzo]] oder anderer großer Reedereien an der Covernischen Küste und der Traum einer eigenen Werft blieb bislang unerfüllt. Trotzdem bauten sich die d&#039;Antaras, wenn auch nur angestellt, einen respektablen und geschätzten Ruf bei ihren Arbeitsgebern auf und auch ihre Kontakte, vorallem nach [[Belhanka]], [[Drôl]] und [[Efferdas]] weiteten sich aus. &lt;br /&gt;
Die Familie d&#039;Antara ist zudem seit je her eine äußerst [[Travia]]-gläubige Familie, da man die Rückkehr zum heimatlichen Herdfeuer als großes Geschenk für die Seefahrer ansieht und folglich dienten und dienen einige Familiemitglieder gar in der Geweihtenschaft der Kirche der gütigen Göttin. Dieser Glaube spielt auch in den Werten der Familie eine große Rolle, die jüngst fest formuliert wurden. Mit der Annahme des Familienvorsitzes von [[Phelizzio d&#039;Antara]] beginnt man nun den alten Traum zu verwirklichen und selber Herr des eigenen Schicksals zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der beginnende Aufstieg=&lt;br /&gt;
Der Beginn größer zu träumen, erwachte in Phelizzio d&#039;Antara eines Tages und durch seine aranische Frau [[Sybilla d&#039;Antara]] ermutigt, begann er diese Gedankenspiele ernsthaft, aber auf dem Boden der Tatsachen, zu verfolgen. Diese Gelegenheit trat ein, als er die ehemalige Werft-Slin in Efferdas übernehmen konnte und sich zudem die Nobilisierung sichern konnte. Seitdem baut er seine nunmehr eigene Domäne eifrig zur &#039;&#039;&#039;[[Werft Slin|Covernische Schiffswerft d&#039;Antara]]&#039;&#039;&#039; neu auf. &lt;br /&gt;
Durch die hohen handwerkliche Reputationen im Schiffsbau und renommiert durch zahlreiche Arbeitszeugnisse und Belobigungen, vorallem von der belhankischen Schiffswerft [[Familie ya Cabazzo|Cabazzo]], der Phelizzio langjährig und zuverlässig angehörte, sieht sich zudem die ganze Familie bestärkt für den ,,Großen Traum&amp;quot; weiterzustreiten. Die Heirat mit Sybilla d&#039;Antara hat zudem die familiären Tüchtigkeiten auf Kontorwirtschaft, Fernhandel und Diplomatie erweitert. Die  Verbundenheit zur Travia-Kirche ist weiter sehr beständig, da sie regelmäßig Spenden und handwerkliche Zuwendungen von Seiten des Familienoberhauptes Phelizzios erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Charakter=&lt;br /&gt;
Die d&#039;Antaras besitzen eine starke Loyalität zu [[Efferdas]] und stellen sich hinter den republikanischen Errungenschaften der Region seit Ende des Thronfolgekrieges. Trotz dieser politischen Haltung vonseiten Phelizzio d&#039;Antara, gelingt es durch den ausgleichenden Charakter seiner Frau Sybilla, auch adlige Kontakte aufzubauen. Die generationenlangen Erfahrungen in der Seefahrt und dem Schiffsbau hat der Familie ein weites Netzwerk an Bekannten und Freunden beschert, das sich selbst bis ins ferne Aranien erstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Für die Gütige Göttin=&lt;br /&gt;
Außenstehende belächeln meist die in ihren Augen unverständliche Kontroverse: Schiffsbauer, die eher dem Glauben an die gütige Göttin von Heim und Herd, Travia, zugeneigt sind als der in Efferdas nahezu allgegenwärtigen Verehrung Efferds. Betrachtet man jedoch das Selbstverständnis der Familie d’Antara, verliert dieser Widerspruch rasch an Schärfe. Für sie ist ein vollendetes Schiff nicht allein ein Werkzeug der See, sondern ein schwimmendes Heim – ein Ort, an dem Menschen tage-, monate- oder jahrelang miteinander leben, einander vertrauen und aufeinander angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, nach den Gefahren der See zu den eigenen Familien, an den eigenen Herd zurückzukehren, ist es, der die Herzen der Seeleute wärmt und die Schwere der Trennung erträglicher macht. In diesem Versprechen der Heimkehr sehen die d’Antara Travias schützende Hand. Vor der Jungfernfahrt eines ihrer Schiffe wird daher nicht allein um günstige Winde gebeten: Brot wird gebrochen, ein Herdfeuer entzündet, und die künftige Besatzung teilt eine gemeinsame Mahlzeit – als Zeichen dafür, dass sie fortan eine Gemeinschaft bildet, die einander Treue schuldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hafenstadt Efferdas, deren Name und Geist untrennbar mit dem launischen Gott der See verbunden sind, ist Travias Einfluss gering und oft auf das Private beschränkt. Die Familie d’Antara jedoch begnügt sich nicht mit stiller Verehrung. Sie versteht Travia als notwendiges Gegengewicht zu Sturm, Unberechenbarkeit und Verlust. Ihre Werft ist bewusst als Orte der Ordnung und des sozialen Friedens gestaltet, Lehrlinge werden wie Familienangehörige behandelt, Streitigkeiten unter Arbeitern möglichst im Sinne der Eintracht geschlichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterhält die Familie einen gesegneten Heimstein nahe der Docks, in dem die Familien der Ausfahrenden während langer Reisen Unterstützung finden. Hier werden gemeinsame Mahlzeiten abgehalten, Gebete für die sichere Rückkehr gesprochen und Neuigkeiten ausgetauscht. Heimkehrende Seeleute werden dort empfangen, nicht im Lärm der Kaikneipen, sondern am gedeckten Tisch, wo Wärme und Verlässlichkeit den ersten Schritt zurück ins zivile Leben erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sucht die Familie d’Antara nicht die Konfrontation mit Efferds mächtiger Anhängerschaft, sondern ergänzt sie um einen Gedanken, der in Efferdas oft zu kurz kommt: dass selbst der kühnste Seefahrer ein Heim braucht, dem er zustrebt. Auf diese Weise wächst Travias Einfluss leise, aber stetig – nicht durch Predigt, sondern durch gelebte Gemeinschaft, durch offene Türen und durch das unausgesprochene Versprechen, dass hinter jeder Ausfahrt eine Heimkehr stehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Des Volkes Stimme=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die d&#039;Antaras. Endlich hat Efferdas mit ihnen wieder eine Schiffsbauer-Familie auf die man sich verlassen kann.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Eine Familie, die aus den Reihen des Volkes und der Handwerker kommt. Und sie weiß was Fürsorge bedeutet. Möge Travia sie segnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Bodenständig? Pffff. Wollen uns ihre einfachen Wurzeln verkaufen, doch hausen sie in vorzeigbaren Gebäuden, die zum Adel passen könnten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Was hat eine Schiffsbauer-Familie mit Travia zu tun? Wir in Efferdas zollen dem Launischen Gott unseren Respekt!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NavigationsleisteSpielerfamilien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie d&#039;Antara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Helfende_Heilung&amp;diff=1279421</id>
		<title>Briefspiel:Helfende Heilung</title>
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		<updated>2026-02-18T19:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite=[[Datei:Stadt Efferdas.png|19px]] [[Briefspiel in Efferdas]] [[Datei:Stadt Efferdas.png|19px]]&lt;br /&gt;
|Av. Datum=Mitte [[1046 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=Vorplatz des Therbunitenspitals- und Heimes in [[Miseria]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Februar 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Viana d&#039;Antara]], [[Eliano d&#039;Antara]], [[Praiem di Solano]] und [[Silem di Solano]]&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Vritra}},{{Bn|Fürst Federkiel}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kühle Morgenwind und das noch schüchternde Licht der Praoisscheibe begrüßten Miseria, das ärmere Viertel der Hafenstadt Efferdas. Es waren bereits mehrere Menschengruppen auf den Vorplatz des Therbunitenspitals erschienen . Dieses war eines der wenigen gepflegten Gebäude des Viertels und bildete einen sichtbaren Kontrast zu den Bewohnern, die täglich um das Nötigste zu kämpfen haben. Doch zur Bewunderung der Architektur war niemand gekommen, zu der wöchentlich einmal stattfindenden Brotausgabe, die von der kleinen Travia-Gemeinde der Stadt organisiert wird, gesellte sich heute ein zweiter Stand, um die Not der Bewohner zu lindern. Es war die Familie di Solano, jüngst in den Senat von Efferdas aufgestiegen, die um mehrere Handkarren Tische aufgestellt hat und dort Heilkräuter und einfache Arzneien und Verbände verteilte. Und das gemeinnützig. Eine halbes Wunder, denn die Familie di Solano, gab sich bis dato weniger als Gemeinnützig und mehr auf sich selbst bedacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Miseria_nummeriert.png‎|thumb|300px|Auf dem Vorplatz wird geholfen (2)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Travia-Geweihte Viana d’Antara ging zum gegenüberliegenden Stand der Familie di Solano und lächelte mütterlich als die beiden dortigen Hilfespender sie ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Ich danke Euch. Ich danke Euch vom ganzen Herzen, werte Signora und werter Signor. Mir ist bekannt, dass es Euch einige Überwindung gekostet hat, hier zu helfen, doch ich möchte Euch im Namen der Gütigen Göttin und ihrer kleinen Gemeinde aufrichtig danken”&#039;&#039;, sie neigte höflich vor Praiem und Silem den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Es ist unserer Familie eine Ehre,“&#039;&#039; fing Silem an zu sprechen, bevor er von Praiem unsanft unterbrochen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Nur nicht so förmlich, werte Schwester im Geiste, wir sind hier heute weder im Senat, noch in einem Palazzo.“&#039;&#039;sprach Praiem mit einem, für ihn, finsteren Blick an seinen Cousin Silem &#039;&#039;„Heute zählt die Gemeinde von eurer Herrin, Travia, nicht unser eigener Stolz.“&#039;&#039; Woraufhin der Tsa-Geweihte einen ganzen Büschel Heilkräuter der nächsten Bedürftigen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Unsere Göttinnen sind Schwestern im Einsatz um die Versehrten und Notleidenden. Zu Lange wurde in Efferdas diesem Viertel nur wenig bis keine Beachtung geschenkt. Doch Miseria ist der Spiegel der Stadt. Zerbricht er, so zerbrechen auch wir. Die Stadt preist den Launischen Efferd, doch nach einem warmen Heim sehnen sich alle, Seefahrer wie Straßenkinder.”&#039;&#039;, erklärte sie und reichte aus ihrem mitgebrachten Weidenkorb ein selbstgebackenen Milchsemmel an ein kleines Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wir sind erst vor kurzem zu einem Amt der Macht gekommen, aber dies hier zu sehen, zeigt, wofür wir hier streiten, verehrte Signora,“&#039;&#039; sprach Silem mit einer Miene von Trauer über die Verhältnisse und einen Blick, der Rätsel aufwirft. Entschlüsselt wird dieser Blick durch das Schweifenlassen des Eigenen, denn es ist Freude über die Erblickung einer schönen Frau, welche in seinen Augen liegt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viana lächelte sanft. &#039;&#039;,,Ihr habt gut gesprochen. Im Senat oder in Sälen können unser aller Familien das Spiel der Höheren betreiben, doch es schadet uns nicht, wenn wir abseits davon zusammen kommen und einander respektvoll das Brot reichen”&#039;&#039;. Sie schaute tief in Silems Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Schönste Viana, ich bin zwar nicht von eurer Gemeinde, aber ich sehe euer Leid, ich sehe dass Leid,“&#039;&#039; Praiem zeigte um sich herum &#039;&#039;„in jedem Fall, dies zu sehen wird nicht nur mich betrüben. Solltet ihr hier Probleme haben, sich um eure Gemeinde zu kümmern, ich stehe für euch und euren Schützlingen bereit, sendet nach mir ich bin auch zur Praiosstunde bereit,“&#039;&#039; sprach Praiem großspurig und sammelt dafür erstaunte Blicke. &#039;&#039;„Ich kann euch keine Medizin ohne die Zustimmung meiner Schwester geben, es war schon eine Monumental Aufgabe, sie hierfür breitzuschlagen, aber ich kann mit mir und dem Segen meiner Herrin dienen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viana schaute erneut tief und prüfend in die Augen des Tsa-Geweihten und von Silem di Solano, ehe sie antwortete. &#039;&#039;,,Ich danke Euch von Herzen, doch seht Euch um. Die Probleme hier sind groß und die Stadt schenkt uns nur bedingt Hilfe. Aber wenn Ihr nach dem heutigen Tage, selbst Euch dauerhaft ein Herz gefasst habt, so währt Ihr uns bei der wöchentlichen Brotausgabe höchstwillkommen als Standnachbarn Gutes im Sinne unser beider Göttinnen zu verrichten. Was haltet Ihr davon, doch bitte kalkuliert nicht, lasst Euer Herz die Antwort finden”&#039;&#039;, die Geweihte legte großmütterlich ihre Hand auf Silems Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich werde tun, wie es mir von Nicandra diktiert wird, es ist ihre Entscheidung,“&#039;&#039; sprach Silem und wich, wie es scheint, peinlich berührt von der alten Travia-Geweihten zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich spreche für euch mit meiner Schwester und werde selbst ohne ihre Zustimmung bei eurer Brotausgabe helfen, ich bin keine Puppe meiner Schwester.“&#039;&#039; Praiem entschlossener, mit freundlichem Lächeln, ging auf eine alte Dame zu, um ihr zu helfen, einen Verband anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warm lächelte Viana Silem an und legte fast stolz auf Praiems Schulter ihre Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Habt Dank mein Kind der Tsa”&#039;&#039;, sagte sie sanft und verteilte danach an eine Kindergruppe weitere Milchsemmel in Form von kleinen Gänsen. Dabei schenkte sie ein jedem einen Segen der Gütigen Göttin.&lt;br /&gt;
Viana blickte zu Elianoo, der überaus geübt mehrere Personen gleichzeitig mit Brot und Segen versorgen kann. Sie lachte herzlich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Junge, ist ja mal begabt,“&#039;&#039; sagte Silem wieder etwas entspannter, dem Blick Vianas folgend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geweihte lächelte stolz. &#039;&#039;,,Ja, das ist er. Eliano ist eine große Hilfe für unsere Gemeinschaft. Mein Neffe, ist noch nicht lange bei uns, wisst Ihr. Mein seiliger Bruder Loreno ist im Krieg geblieben und dort hatte er eine Liebe und folglich erblickte Eliano das Licht Deres. Doch wir mussten er von ihm als er vor einigen Monaten vor unserer Türe stand. Unverkennbar sieht er seinem Vater ähnlich”&#039;&#039;. Sie fasste an ihr Amulett und blickte gen Himmel. &#039;&#039;,,Sein Vater wäre stolz”.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich verstehe.“&#039;&#039; Praiem schien das Gespräch von einer Gruppe Bedürftiger mitgehört zu haben. &#039;&#039;„Mein Vater, er starb auch. Zu früh nahm ihn Boron von uns.“&#039;&#039; In Praiems Blick zwar keine Trauer, aber ein Schimmer von Nostalgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanft tröstend legte Viana erneut ihre Hand auf Praiems Schulter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Lasst Euer Haupt nicht schwer werden. Die von uns gegangenen Familienmitglieder und Angehörige sind niemals fort. Sind sind in unserem Herzen und das wärmt uns in den dunkelsten Momenten”.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich danke für die schönen Worte, aber wir sollten uns wieder den Bedürftigen zuwenden. Gerade können wir den Kindern helfen, dass sie nicht wie ich und euer Neffe aufwachsen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten riss Praiem sich aus seiner Nostalgie und nahm einen Tiegel voll Wundsalbe und schmierte sie auf die Wunden Hände eines sich anstellenden Handwerkers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Gewiss doch”&#039;&#039;, sagte sie verständnisvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Äh…Tante Viana? Kannst du noch ein paar Milchsemmel bringen? Ich hole schnell noch etwas Graubrot vom Wagen”&#039;&#039;, rief Eliano herüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;,,Ist gut, Neffe. Dann Euer Wort ist mir der Leitspruch, helfen wir weiter den Bedürftigen!”&#039;&#039;, sagte Viana arbeitswütig und strahlte eine Wärme aus, die allen Anwesenden ungewollt auch innerlich erfasste. Die Geweihte eilte zur Brotausgabe und gemeinsam mit einem Mann mit Wollweste und orangenen Schal, verteilte sie eifrig ihre Milchsemmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Helfende Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Herdfeuer-Bund&amp;diff=1279420</id>
		<title>Herdfeuer-Bund</title>
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		<updated>2026-02-18T19:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{Organisation&lt;br /&gt;
|VollerName=&lt;br /&gt;
|WappenSymbol=&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=&lt;br /&gt;
|Herkunft=Auf Initiative von [[Viana d&#039;Antara]] als Interessengemeinschaft für Travia-gläubige Familien und Sympathisanten gegründet&lt;br /&gt;
|Tracht=&lt;br /&gt;
|Oberhaupt=[[Viana d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|Mitglieder=&lt;br /&gt;
|PersonenderHistorie=&lt;br /&gt;
|Talismane=&lt;br /&gt;
|Feiertage=&lt;br /&gt;
|Niederlassungen=keine feste Niederlassung, meist jedoch Pilgerstadt [[Terubis]] &lt;br /&gt;
|Größe=klein&lt;br /&gt;
|Einfluss=wachsend in der [[Coverna]]&lt;br /&gt;
|Domänen=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
|VolkesStimme=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Einige Mitglieder streben einen stärkeren Einfluss der Travia-Kirche an&lt;br /&gt;
|Wappenbild=&lt;br /&gt;
|Wappentext=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Herdfeuer-Bund&#039;&#039;&#039; ist ein loser Zusammenschluss von mehreren [[Travia]]-gläubigen Familien sowie einzelner Unterstützer. Zu den Bestrebungen des Bundes gehört das Sammeln von Spenden, um neue Schreine, Kapellen und Tempel zu finanzieren oder um bei bestehenden Kirchenhäusern Restaurierungen vorzunehmen. Desweiteren stellen Angehörige einiger Familien auch handwerkliche Dienste zur Verfügung. Einige Mitglieder streben auch die Stärkung des Einflusses der Kirche der Gütigen Göttin in der [[Coverna]] an. Die Initiative zur Gründung geht auf die Geweihte [[Viana d&#039;Antara]] aus Efferdas zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bekannte Unterstützer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_Ventargento.png|16px]] [[Familie Ventargento]]&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_di Asuriol.png|16px]] [[Familie di Asuriol]]&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_Tuachall.png|16px]] [[Familie Tuachall]]&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_Rizzi.png|16px]] [[Familie Rizzi]]&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_Calleano.png|16px]] [[Familie Calleano]]&lt;br /&gt;
*[[Bild:Familie_Cordur.png|16px]] [[Familie Cordur]]&lt;br /&gt;
* [[Bild:Familie_d&#039;Antara.png|16px]] [[Familie d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
* [[Bild:Donatorier.png|16px]] Orden der [[Donatorier]] bietet handwerkliche Unterstützung von Ordensleuten an&lt;br /&gt;
* weitere Unterstützer folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelpersonen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bild:Familie di Cerrano.png|16px]] [[Ferrante &#039;der Jüngere&#039; di Cerrano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Unterstützende Familien, die mit Spenden Unterstützung leisten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bild:Familie_di Solano.png|16px]] [[Familie di Solano]], bieten bei eigener Möglichkeit Arzneien, einfache Medikamente sowie Behandlungen bei Wohltätigkeitsaktionen an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis]][[Kategorie:Familie d&#039;Antara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Helfende_Heilung&amp;diff=1279419</id>
		<title>Briefspiel:Helfende Heilung</title>
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		<updated>2026-02-18T19:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fürst Federkiel: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader |Oberseite=19px Briefspiel in Efferdas 19px |Av.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite=[[Datei:Stadt Efferdas.png|19px]] [[Briefspiel in Efferdas]] [[Datei:Stadt Efferdas.png|19px]]&lt;br /&gt;
|Av. Datum=Mitte [[1046 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=Vorplatz des Therbunitenspitals- und Heimes in [[Miseria]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Februar 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Viana d&#039;Antara]], [[Eliano d&#039;Antara]], [[Praiem di Solano]]und [[Silem di Solano]]&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Vritra}},{{Bn|Fürst Federkiel}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kühle Morgenwind und das noch schüchternde Licht der Praoisscheibe begrüßten Miseria, das ärmere Viertel der Hafenstadt Efferdas. Es waren bereits mehrere Menschengruppen auf den Vorplatz des Therbunitenspitals erschienen . Dieses war eines der wenigen gepflegten Gebäude des Viertels und bildete einen sichtbaren Kontrast zu den Bewohnern, die täglich um das Nötigste zu kämpfen haben. Doch zur Bewunderung der Architektur war niemand gekommen, zu der wöchentlich einmal stattfindenden Brotausgabe, die von der kleinen Travia-Gemeinde der Stadt organisiert wird, gesellte sich heute ein zweiter Stand, um die Not der Bewohner zu lindern. Es war die Familie di Solano, jüngst in den Senat von Efferdas aufgestiegen, die um mehrere Handkarren Tische aufgestellt hat und dort Heilkräuter und einfache Arzneien und Verbände verteilte. Und das gemeinnützig. Eine halbes Wunder, denn die Familie di Solano, gab sich bis dato weniger als Gemeinnützig und mehr auf sich selbst bedacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Miseria_nummeriert.png‎|thumb|300px|Auf dem Vorplatz wird geholfen (2)]]&lt;br /&gt;
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Die ältere Travia-Geweihte Viana d’Antara ging zum gegenüberliegenden Stand der Familie di Solano und lächelte mütterlich als die beiden dortigen Hilfespender sie ansahen.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Ich danke Euch. Ich danke Euch vom ganzen Herzen, werte Signora und werter Signor. Mir ist bekannt, dass es Euch einige Überwindung gekostet hat, hier zu helfen, doch ich möchte Euch im Namen der Gütigen Göttin und ihrer kleinen Gemeinde aufrichtig danken”&#039;&#039;, sie neigte höflich vor Praiem und Silem den Kopf.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Es ist unserer Familie eine Ehre,“&#039;&#039; fing Silem an zu sprechen, bevor er von Praiem unsanft unterbrochen wurde. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Nur nicht so förmlich, werte Schwester im Geiste, wir sind hier heute weder im Senat, noch in einem Palazzo.“&#039;&#039;sprach Praiem mit einem, für ihn, finsteren Blick an seinen Cousin Silem &#039;&#039;„Heute zählt die Gemeinde von eurer Herrin, Travia, nicht unser eigener Stolz.“&#039;&#039; Woraufhin der Tsa-Geweihte einen ganzen Büschel Heilkräuter der nächsten Bedürftigen gab.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Unsere Göttinnen sind Schwestern im Einsatz um die Versehrten und Notleidenden. Zu Lange wurde in Efferdas diesem Viertel nur wenig bis keine Beachtung geschenkt. Doch Miseria ist der Spiegel der Stadt. Zerbricht er, so zerbrechen auch wir. Die Stadt preist den Launischen Efferd, doch nach einem warmen Heim sehnen sich alle, Seefahrer wie Straßenkinder.”&#039;&#039;, erklärte sie und reichte aus ihrem mitgebrachten Weidenkorb ein selbstgebackenen Milchsemmel an ein kleines Kind.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Wir sind erst vor kurzem zu einem Amt der Macht gekommen, aber dies hier zu sehen, zeigt, wofür wir hier streiten, verehrte Signora,“&#039;&#039; sprach Silem mit einer Miene von Trauer über die Verhältnisse und einen Blick, der Rätsel aufwirft. Entschlüsselt wird dieser Blick durch das Schweifenlassen des Eigenen, denn es ist Freude über die Erblickung einer schönen Frau, welche in seinen Augen liegt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Viana lächelte sanft. &#039;&#039;,,Ihr habt gut gesprochen. Im Senat oder in Sälen können unser aller Familien das Spiel der Höheren betreiben, doch es schadet uns nicht, wenn wir abseits davon zusammen kommen und einander respektvoll das Brot reichen”&#039;&#039;. Sie schaute tief in Silems Augen.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Schönste Viana, ich bin zwar nicht von eurer Gemeinde, aber ich sehe euer Leid, ich sehe dass Leid,“&#039;&#039; Praiem zeigte um sich herum &#039;&#039;„in jedem Fall, dies zu sehen wird nicht nur mich betrüben. Solltet ihr hier Probleme haben, sich um eure Gemeinde zu kümmern, ich stehe für euch und euren Schützlingen bereit, sendet nach mir ich bin auch zur Praiosstunde bereit,“&#039;&#039; sprach Praiem großspurig und sammelt dafür erstaunte Blicke. &#039;&#039;„Ich kann euch keine Medizin ohne die Zustimmung meiner Schwester geben, es war schon eine Monumental Aufgabe, sie hierfür breitzuschlagen, aber ich kann mit mir und dem Segen meiner Herrin dienen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Viana schaute erneut tief und prüfend in die Augen des Tsa-Geweihten und von Silem di Solano, ehe sie antwortete. &#039;&#039;,,Ich danke Euch von Herzen, doch seht Euch um. Die Probleme hier sind groß und die Stadt schenkt uns nur bedingt Hilfe. Aber wenn Ihr nach dem heutigen Tage, selbst Euch dauerhaft ein Herz gefasst habt, so währt Ihr uns bei der wöchentlichen Brotausgabe höchstwillkommen als Standnachbarn Gutes im Sinne unser beider Göttinnen zu verrichten. Was haltet Ihr davon, doch bitte kalkuliert nicht, lasst Euer Herz die Antwort finden”&#039;&#039;, die Geweihte legte großmütterlich ihre Hand auf Silems Herz.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Ich werde tun, wie es mir von Nicandra diktiert wird, es ist ihre Entscheidung,“&#039;&#039; sprach Silem und wich, wie es scheint, peinlich berührt von der alten Travia-Geweihten zurück. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Ich spreche für euch mit meiner Schwester und werde selbst ohne ihre Zustimmung bei eurer Brotausgabe helfen, ich bin keine Puppe meiner Schwester.“&#039;&#039; Praiem entschlossener, mit freundlichem Lächeln, ging auf eine alte Dame zu, um ihr zu helfen, einen Verband anzulegen.&lt;br /&gt;
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Warm lächelte Viana Silem an und legte fast stolz auf Praiems Schulter ihre Hand.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Habt Dank mein Kind der Tsa”&#039;&#039;, sagte sie sanft und verteilte danach an eine Kindergruppe weitere Milchsemmel in Form von kleinen Gänsen. Dabei schenkte sie ein jedem einen Segen der Gütigen Göttin.&lt;br /&gt;
Viana blickte zu Elianoo, der überaus geübt mehrere Personen gleichzeitig mit Brot und Segen versorgen kann. Sie lachte herzlich auf.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Der Junge, ist ja mal begabt,“&#039;&#039; sagte Silem wieder etwas entspannter, dem Blick Vianas folgend.&lt;br /&gt;
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Die Geweihte lächelte stolz. &#039;&#039;,,Ja, das ist er. Eliano ist eine große Hilfe für unsere Gemeinschaft. Mein Neffe, ist noch nicht lange bei uns, wisst Ihr. Mein seiliger Bruder Loreno ist im Krieg geblieben und dort hatte er eine Liebe und folglich erblickte Eliano das Licht Deres. Doch wir mussten er von ihm als er vor einigen Monaten vor unserer Türe stand. Unverkennbar sieht er seinem Vater ähnlich”&#039;&#039;. Sie fasste an ihr Amulett und blickte gen Himmel. &#039;&#039;,,Sein Vater wäre stolz”.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Ich verstehe.“&#039;&#039; Praiem schien das Gespräch von einer Gruppe Bedürftiger mitgehört zu haben. &#039;&#039;„Mein Vater, er starb auch. Zu früh nahm ihn Boron von uns.“&#039;&#039; In Praiems Blick zwar keine Trauer, aber ein Schimmer von Nostalgie.&lt;br /&gt;
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Sanft tröstend legte Viana erneut ihre Hand auf Praiems Schulter. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Lasst Euer Haupt nicht schwer werden. Die von uns gegangenen Familienmitglieder und Angehörige sind niemals fort. Sind sind in unserem Herzen und das wärmt uns in den dunkelsten Momenten”.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;„Ich danke für die schönen Worte, aber wir sollten uns wieder den Bedürftigen zuwenden. Gerade können wir den Kindern helfen, dass sie nicht wie ich und euer Neffe aufwachsen.“&#039;&#039; Mit diesen Worten riss Praiem sich aus seiner Nostalgie und nahm einen Tiegel voll Wundsalbe und schmierte sie auf die Wunden Hände eines sich anstellenden Handwerkers.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Gewiss doch”&#039;&#039;, sagte sie verständnisvoll.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Äh…Tante Viana? Kannst du noch ein paar Milchsemmel bringen? Ich hole schnell noch etwas Graubrot vom Wagen”&#039;&#039;, rief Eliano herüber.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;,,Ist gut, Neffe. Dann Euer Wort ist mir der Leitspruch, helfen wir weiter den Bedürftigen!”&#039;&#039;, sagte Viana arbeitswütig und strahlte eine Wärme aus, die allen Anwesenden ungewollt auch innerlich erfasste. Die Geweihte eilte zur Brotausgabe und gemeinsam mit einem Mann mit Wollweste und orangenen Schal, verteilte sie eifrig ihre Milchsemmel.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Helfende Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fürst Federkiel</name></author>
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