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	<title>Liebliches-Feld.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Bishdaryan_von_Tikalen&amp;diff=1283119</id>
		<title>Bishdaryan von Tikalen</title>
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		<updated>2026-05-03T13:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=[[Benutzer:Gishtan_re_Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie=[[Haus Berlînghan]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter=Diener Bishdariels, [[Capitano]] d.R.&lt;br /&gt;
|Tsatag=17. Ingerimm [[1005 BF]]&lt;br /&gt;
|Boronstag=lebt&lt;br /&gt;
|Größe=1,80 Schritt&lt;br /&gt;
|Statur=hager&lt;br /&gt;
|Haare=braun&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=in sich ruhender Seelsorger, bisweilen entrückt&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften=CH, IN, MU&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente=Etikette, Geschichtswissen, Heilkunde Seele, Hiebwaffen, Kriegskunst, Menschenkenntnis, Reiten, Selbstbeherrschung&lt;br /&gt;
|WichtigeLiturgien=Bishdariels Auge (IV), Borons süße Gnade (als Großes Wunder), Göttliche Verständigung (III), Ruf zur Ruhe, Seelenprüfung, Noionas Zuspruch&lt;br /&gt;
|VorNachteile=Gerechtigkeitswahn, Moralkodex, Prinzipientreue&lt;br /&gt;
|Beziehungen=in einzelnen Situationen überraschend groß&lt;br /&gt;
|Finanzkraft=nicht relevant&lt;br /&gt;
|Eltern=[[Carpano Berlînghan]], ?&lt;br /&gt;
|Geschwister=[[Atroklea dyll Palakar|Mersela Berlînghan]]&lt;br /&gt;
|Travienstand=Witwer&lt;br /&gt;
|Nachkommen=unbekannt&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete=[[Ralman von Firdayon-Bethana|Ralman]] und [[Folnor von Firdayon-Bethana]], [[avwik:Glenna von Faldahon|Glenna von Faldahon]], [[gar:Greifenfurt:Trautmunde Traviatreu|Trautmunde Traviatreu]], Coris Fesslin, Ryann von Ouvenmas, [[gar:Ondinai_von_Weyringhaus|Ondinai von Weyringhaus]], [[gar:Geshla von Gnitzenkuhl|Geshla von Gnitzenkuhl]], eine wachsende Schar horasischer und mittelreichischer Adeliger und Geweihter&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=Diener des Namenlosen und der Erzdämonen&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=vom Kriegslenker zum Seelenhirten; Aura der Heiligkeit&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=aufopfernder Kämpfer für das geistliche und geistige Heil&lt;br /&gt;
|Zitate=„Vor Rethon sind alle gleich. Nach Rethon nicht.“ &amp;quot;Schweigen sagt mehr als 1000 Wörter.&amp;quot; &amp;quot;Boron ist der Gott des Vergessens, aber er vergisst nicht.&amp;quot; &amp;quot;Der gute Herrscher weiß, wann er besser schweigt.&amp;quot; (bei dessen Krönung zu Herzog Hagrobald vom Großen Fluss) &amp;quot;Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.&amp;quot; &amp;quot;Das stille Schmunzeln ist der reife Bruder des lauten Gelächters.&amp;quot; &amp;quot;Wir haben ihn gejagt, wir haben ihn gefangen, wir werden ihn richten. Wie ich es dir gelobt hatte, meine kleine Udora. Geh ein in das Paradeis, das Boron dir bestimmt hat.&amp;quot; (am Grab Prinzessin Udoras)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der Ordensname eines Dieners Bishdariels und Mitgliedes im Orden der Heiligen Noiona. Bekannt ist er für seine rege Reisetätigkeit, seine Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Ausgebildet als Capitano der Reiterei zu Arivor, hatte &#039;&#039;&#039;Setubalo Berlînghan&#039;&#039;&#039; als Offizier im Stab des damaligen Prinzen [[Ralman von Firdayon-Bethana]] eine fast väterliche Zuneigung zu dessen beiden älteren Kindern Folnor und Udora entwickelt. Er trennte sie bisweilen, wenn sie sich rauften, geleitete (weit unter seinem Stand) Folnor zum Privatlehrer, oder erzählte der damals sechsjährigen Udora von seinen Ausritten, während sie auf seinen Knien saß. Vielleicht war sogar Setubalo/Bishdaryan es, der die Prinzessin zum ersten Mal in den Sattel eines großen Pferdes statt eines kleinen Ponys hob. Gesichert ist, dass er seiner späteren Gemahlin zum ersten Mal begegnete, während er sich auf der Suche nach der mal wieder ausgebüxten Prinzessin befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Horasischen [[Thronfolgekrieg]] diente er auf Seiten Ralmans und wurde für seinen Einsatz &amp;amp;ndash; beispielsweise beim [[Sheniloer Buhurt]] &amp;amp;ndash; hoch dekoriert. Anders als viele einstige Mitstreiter konnte er jedoch die brutalen Kämpfe nicht vergessen, wie ihm auch der Tod seiner Gemahlin schwer zusetzte. Schon bald nach dem Kriegsende trat er in den Dienst der Boronskirche, um sich um die an der Seele Verwundeten zu kümmern. Seit 1031 BF diente er im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]], gelegentlich aber auch als Beichtvater des [[Comto Protector]]. Bis zu ihrem (angeblichen) Freitod war Bishdaryan dort ein Freund [[Isyabella Zahin]]s, der Beichtschwester des späteren nordmärkischen Kriegshelden [[avwik:Meinhardt_von_Leihenhof|Meinhardt von Leihenhof]]. Ihr Ableben brachte ihn dazu, die Weihe anzustreben, die ihm 1036 BF zuteil wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seelsorger und Streiter==&lt;br /&gt;
Ab 1037 BF ist Bishdaryan wiederholt im Auftrag der Boronskirche, des Horasreichs und seiner eigenen Ahnungen unterwegs, um für das seelische und körperliche Heil, die weltliche und göttliche Ordnung zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsendung nach Perricum===&lt;br /&gt;
Im Travia [[1037 BF]] begleitet er den [[Ralman von Firdayon-Bethana|Comto Protector]] zur Hochzeitsfeier der mittelreichischen Kaiserin Rohaja, wo er dem Vernehmen nach insbesondere in Gesprächen mit dem albernischen Fürstenhaus geistlichen Beistand gibt. Im Nachgang dieser Feierlichkeit wird bekannt, dass er als Seelsorger nach Perricum entsandt worden ist. Ein Zusammenhang mit phexischen Nachforschungen in zwielichtigen Gegenden der Stadt oder Handgreiflichkeiten in einem Badehaus lässt sich dabei offiziell nicht herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Perricum trifft er Anfang Boron d.J. ein und nimmt seine Arbeit im [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]] auf. Anders als die meisten einheimischen Geweihten verlässt er die Stadt nach dem &amp;quot;Tag der Schande&amp;quot; (16. Boron [[1037 BF]]) nicht. Mangels besserer Alternativen &amp;amp;ndash; und weil er kein möglicherweise voreingenommener Einheimischer ist &amp;amp;ndash;, wendet sich die Familie des im Tsa d.J. verstorbenen Ratsherrn [[gar:Perricum:Trautmann_Falswegen|Trautmann Falswegen]] mit der Bitte um seelsorgerische Hilfe an ihn. So kommt er in die politischen Kreise der Stadt und erfährt manches über die Hintergründe der im Verborgenen geschmiedeten Ränke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterwegs im Mittelreich===&lt;br /&gt;
Im Ingerimm [[1037 BF]] besucht Bishdaryan [[gar:Perricum:Burg_Perlenblick|Burg Perlenblick]] bei Perricum, um die geistliche Ertüchtigung vor der Heerschau Garetiens, Greifenfurts und Perricums in Augenschein zu nehmen. Ganz nebenbei wirbt er dort Unterstützung für seine Kirche und einige in Schwierigkeiten geratene Gläubige des Perricumer Sprengels ein. Dass er dabei Einblick in Organisation der Streiter wider Haffax, ihren Zusammenhalt und die Fernaufklärung gegen den Widersacher erhält, mag nützlich werden, falls sich horasische Freiwillige entschließen sollten, den mittelreichischen Kämpfern an der Ostküste beizustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahja [[1037 BF]] besucht Bishdaryan auf Einladung der dortigen [[gar:Ondinai_von_Weyringhaus|Baronin]] die garetische Baronie [[gar:Baronie_Höllenwall|Höllenwall]]. Über den Grund seines Aufenthalts dort dringt nichts nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied einer zwölfköpfigen, horasischen Delegation um [[Erlan Sirensteen]] weilt er im Firun [[1038 BF]] anlässlich des Tags der Jagd auf der koscher Kaiserpfalz [[avwik:Pervalia|Pervalia]]. Nachdem dort der entstellte Kopf des [[avwik:Hartuwal_Gorwin_vom_Großen_Fluss|nordmärkischen Herzogs und Reichserzkanzlers des Mittelreichs]] aufgetaucht ist, reist er weiter nach [[avwik:Elenvina|Elenvina]], wo er am 21. Firun d.J. als einer von sieben Geweihten vier verschiedener Götter die Weihe des neuen, nordmärkischen Herzogs [[avwik:Hagrobald_Guntwin_vom_Großen_Fluss|Hagrobald vom Großen Fluss]] vollzieht. In der darauf folgenden Nacht ist er einer von drei Boroni, die die Beisetzungszeremonie des verstorbenen Herzogs Hartuwal leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Visite in [[Rigalento]]===&lt;br /&gt;
Ende Efferd [[1038 BF]] verlässt Bishdaryan mit Billigung der Äbtissin Perricum und das [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]]. Aufsehen erregt er, als er am 23. Boron d.J. die Feier des Grafen [[Aurention von Harderin d.Ä.|Aurention von Harderin]] zu [[Rigalento]] zu Ehren des Heiligen [[Cereborn]] besucht &amp;amp;ndash; in Begleitung einer [[gar:Geschichten:Boron_und_Tsa|Dienerin der ewig jungen Tsa]]. Doch angewidert von Selbstzentriertheit und &amp;amp;ndash;gerechtigkeit mancher Festgäste macht Bishdaryan sich schon bald wieder zu einer neuen Reise auf. Immerhin nimmt er aus einem götterkundlichen Seminar mit dem Praiosgeweihten [[Auricanius von Urbet]] und einer Reihe horasischer Edelleute im Rahmen des Cerebornfests wertvolle Gedanken zu Sterblichkeit und Unsterblichkeit mit, die ihn fortan begleiten. Bereits im Firun kehrt er ins Perricumer Kloster zurück &amp;amp;ndash; doch nicht für lange...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beobachter auf Burg Bogenbrück===&lt;br /&gt;
...denn schon im Tsa [[1038 BF]] wird der Geweihte als ein &amp;quot;Vertrauter der (garetischen) Krone&amp;quot; nach Burg Bogenbrück eingeladen. Dort nimmt er an der [[gar:Geschichten:Vertraute_der_Krone_-_36_Fragen#Vertraute_der_Krone|Befragung]] mehrerer gefangener Gefolgsleute des [[avwik:Helme Haffax|Fürstkomturs]] teil - und an der Jagd auf den Menschen verzehrenden Leibkoch des grausigen Feldherrn. Auch die Gründung des [[gar:Geschichten:Vertraute_der_Krone_-_Gemeinschaft_des_Ordens_vom_Heiligen_Altar_zu_Korgond#Vertraute_der_Krone|Ordens vom Heiligen Altar zu Korgond]] verfolgt er aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Fall Perricums===&lt;br /&gt;
Im Rahjamond [[1039 BF]] ist {{PAGENAME}} wieder als Seelsorger im [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]] tätig, als Haffax die Stadt Perricum in ein Schlachthaus verwandelt. Über das Schicksal des Geweihten dringt lange keine Kunde in seine horasische Heimat - bis der Noionit einige Monde später überraschend in Beilunk erscheint. Darüber, was er in der Stadt &amp;amp;ndash; und bei der Flucht aus dieser &amp;amp;ndash; erlebt hat, spricht er nicht. Dabei scheint er der einzige aus der kleinen Gruppe zu sein, welcher gemeinsam mit ihm die Flucht gelang, der an die genauen Umstände zurückdenken kann: [[avwik:Borons süße Gnade|Borons süße Gnade]] deckt den Mantel des Schweigens über die Erinnerungen jener, die ihn begleitet haben.&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Was Bishdaryan von Tikalen beim Sturm auf Perricum erlebt hat&lt;br /&gt;
|Inhalt=Die Berichte aus Perricum sind geschönt. Aber ich kann es niemandem verübeln, wenn er nicht darüber sprechen kann oder will, was in der Stadt vorgefallen ist. Ich selbst würde gerne vergessen, was ich auf der Flucht aus Perricum gesehen und nur durch ein Wunder des Herrn BORon nicht selbst getan habe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es hat auch aufrechten Widerstand gegen den Einmarsch der Truppen Haffax&#039; gegeben. Zumindest an jenen Stellen, die nicht unterwandert oder korrumpiert waren. Doch als der selbsternannte „Fürstkomtur“ in die Stadt zog, brachte er etwas mit sich, was nicht aus dieser Sphäre war, und das Einfluss auf die Menschen dort genommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis, dass dies ein Teil der Krone gewesen ist, die einst der zwölfgöttlich verfluchte Sphärenschänder getragen hat: Eine Zacke, voll niederhöllischer Wut, des Wirkens des Widersachers der Herrin RONdra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krieg ist immer schrecklich, das verleugnen nur romantisch geblendetes Jungvolk und verrohte Schlachtknechte. Doch was die daimonische Zacke nach Perricum brachte (und sicher in der Vergangenheit zu allen Stätten, wohin man sie trug), war der unheilige Blutrausch, der rote Nebel, in dem der grässliche Jenseitige Mordbrenner schreitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht jeder, nicht die Mehrzahl der Kämpfenden, wurde von der rasenden Wut befallen. Doch alle Gefechte, die ich mitansah, während ich mit meinen Schützlingen floh, waren von einer ungekannten Grausamkeit. Da ich einst mit der Großen Armee des Prinzen Ralman im Feld stand, habe ich den Vergleich: Kein Krieger, der bei Sinnen ist, tötet auf diese Weise, oder tut jene Dinge mit den Leichen gefallener Feinde. Und darin unterschieden sich die Verteidiger Perricums selten von den Aggressoren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlimmer als dies war jedoch, was in den Seitengassen und Häusern zu beobachten war: Tags zuvor noch Liebende, hasserfüllt ineinander verbissen wie tollwütige Hunde. Angesehene Bürger, die als Horde einen Zugezogenen hetzen, stellen und treten, bis nur noch eine formlose Masse zuckt. Kinder und Eltern, die sich gegenseitig mit bloßen Händen zerfetzen. Anblicke, bei denen man sich die Auge herausreißen wollte, nur um dies nicht mehr mitansehen zu müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war rasender, brüllender Wahnsinn, Perricum ein Schlachthaus, in dem die Rollen von Fleischer und Vieh von der verfluchten Höllenzacke zufällig verteilt wurden. Wer dies erlebte, der hat eine Ahnung davon erhalten, wie es in der Domäne des Erzfeinds der RONdra sein muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch all dies ist nirgendwo niedergeschrieben, und jene, die es überlebt haben, suchen Vergessen. So wie jene kleine Gruppe, die durch ein Wunder des Raben davor bewahrt wurden, selbst der Raserei anheimzufallen. Jene, die mit mir aus Perricum entkommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde ihre Namen nicht preisgeben. Weil einige von ihnen horasische Persönlichkeiten sind, die unerkannt in der Stadt weilten und geplant hatten, sich ohne Billigung von höchster Stelle dem Schlachtruf der mittelreichischen Kaiserin anzuschließen. Weil andere Schützlinge des Noionitenklosters gewesen sind. Weil ich vielen von ihnen BORons Gnade gespendet habe, das erlebte Grauen auf Dauer zu vergessen. Keinem von ihnen soll jemand vorwerfen können, dass sie ihr Seelenheil in der Flucht und Vergessen suchten, statt sich dem Kampf zu stellen. Keiner von ihnen hat es sich damit leicht gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor wir inmitten des Gemetzels das Kloster des Vergessens hinter uns gelassen haben und durch die blutrot getünchten Straßen unserer Rettung zueilten, haben sie alle mit mir gebetet. Und der Herr BORon hat uns erhört. Er hat einen Teil von mir zu sich genommen, mich berührt. Nie zuvor war ich seiner göttlichen Macht so bewusst gewesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aller Hass, aller Zorn, alle Wut fiel von uns ab. BORon legte schützend seine Hände um unseren Geist und unsere Seelen. So konnte der Blutrausch uns nicht überwältigen. Heilige Psalmen auf den Lippen, konnten wir zusammenstehen, statt gegeneinander zu wüten. Und wir leben, weil die Heilige Noiona an unserer Seite durch den Wahnsinn schritt, der uns nichts anhaben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einem Schreiben ans [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa|Kloster Tikalen]] und das [[Direktorium für Besondere Angelegenheiten]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Träume von Korgond===&lt;br /&gt;
Im späten Tsa [[1040 BF]] erfährt eine große Zahl garetischer, greifenfurter und perricumer Adeliger [[gar:Kategorie:Geschichten:Träume_von_Korgond_-_Ardos_Traum|ominöse Traumvisionen]]. Manch einer erinnert sich da des hilfsbereiten und traumkundigen Noioniten und macht sich auf den Weg ins [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]], um dessen Hilfe zu erbitten. Keinen weist der Seelsorger ab, und manchem hilft er, das Gesehene zu verstehen.&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Träume&lt;br /&gt;
|Inhalt=Die bevorstehende Ankunft der Träumenden wurde Bishdaryan selbst in einem Traumgesicht vorhergesagt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fest der Freuden/Fest der Tränen===&lt;br /&gt;
Für das Fest der Freuden im Rahja [[1040 BF]] in [[Belhanka]] ist Bishdaryan als Vertreter seines Ordens angekündigt. Er selbst sagt, er wolle dort lediglich seine [[Atroklea dyll Palakar|Schwester]] treffen: &amp;quot;Ich bin ja nicht zum Spaß hier.&amp;quot; Es wird vermutet, dass der Borongeweihte in Erfahrung bringen will, welche/r Bewerber/in als [[Geliebte der Göttin]] den Idealen Noionas am nähesten liegt, und die Stimme seiner wahlberechtigten Schwester für jene/n gewinnen. Allerdings ist von Seiner Gnaden auch die Äußerung bekannt, dass Freude für gequälte Seelen das beste Heilmittel sei. Vollkommen fern ist er als Seelsorger und Privatmann den rahjanischen Dingen also wohl nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch das Fest der Freuden wird für Vater Bishdaryan rasch zu einem schrecklichen Alptraum: Am 2. Rahja stirbt Prinzessin Udora bei einem spontanen Ausritt &amp;amp;ndash; angeblich nach einem Sturz vom Pferd. Bishdaryan ist einer der ersten am Fundort der Toten und lässt diese vor den Horas bringen. Niemand der Anwesenden hatte zuvor je einen weinenden Noioniten gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Versagen&lt;br /&gt;
|Inhalt=Bishdaryan macht sich schwere Selbstvorwürfe, versagt zu haben, weil er nur nach Gefahr für den Horas Ausschau gehalten habe. Da er zudem nicht an einen Unfall glaubt, gelobt er der aufgebahrten Prinzessin: &amp;quot;Ich werde ihn finden, kleine Udora&amp;quot;, und macht sich mit Unterstützung mehrerer unerwarteter Verbündeter auf die Jagd nach dem Mörder. Es gelingt dem Noioniten, einem Rosenritter, einer Illusionsmagierin und einer Tänzerin, Beweise dafür zusammenzutragen, dass der aus Rachsucht von den Göttern abgefallene [[Dorian della Tegalliani]] der Mörder gewesen ist - und nicht etwa Udoras Bruder, was gefälschte Indizien nahelegten. Doch bevor die Jäger den Mörder stellen können, zwingt dieser sie mit unheiligen Mitteln dazu, ihm die Flucht zu ermöglichen und weitere Verfolger aufzuhalten. Nur ein rahjanischer Harmoniesegen und das rustikale Durchgreifen eines horasischen Signors können verhindern, dass die Beherrschten jemanden töten und Dorian entkommt. Wiederum macht sich Bishdaryan Vorwürfe, nicht stark genug im Glauben gewesen zu sein um dem schändlichen Einfluss (wohl namenlosen Ursprungs) widerstehen zu können, und will alle Schuld auf sich nehmen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Von Belhanka aus reist Bishdaryan nach Tikalen und bittet seinen Orden um seine Versetzung: Er will eine zeitlang im [[avwik:Kloster der Heiligen Noiona in Selem|Kloster der Heiligen Noiona]] zu Selem dienen, um Buße für sein Versagen zu tun und seinen Glauben zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Träume in Selem===&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Winter 1041 BF&#039;&#039;&#039; beginnt ein wiederkehrendes Traumbild den Geweihten zu beunruhigen: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand. Er vernahm Gänsegeschnatter und erwachte davon.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[avwik:Rommilys|Rommilys]], kein Zweifel. Darpatien ließ ihn nicht mehr los. Die Kette zog ihn aus jeder Distanz zurück in das geschundene Land. Ein politisches Großereignis stand in der Stadt an, wie er aus den Berichten der Agentur wusste. Die Diener des Widersachers würden dort durch die Schatten schleichen. Er wurde gebraucht. Eine neue Prüfung, trotz seines Versagens in Belhanka. Ob [[gar:Greifenfurt:Trautmunde_Traviatreu|Trautmunde]] im Hochtempel ihrer Herrin sein würde? Zwei Geweihte, die dem Bösen schon mehrfach getrotzt hatten, mochten mehr zählen als zehn geschwätzige Titelsammler. Er wollte ihr schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Firun 1041 BF&#039;&#039;&#039; wandelt sich der Traum: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er sah zwei Menschen in diesem Tempel, von Gänsen umgeben. Auf der Schulter des einen Menschen saß ein Rabe, schwarz wie die Nacht. Er wandte Bishdaryan den Kopf zu und krächzte – und der Geweihte erwachte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage zuvor hat Trautmunde Traviatreu ihm zurückgeschrieben: Sie würde auch in Rommilys sein. Wie so mancher der garetischen Adeligen, denen er vor geraumer Zeit geholfen hatte, die [[gar:Geschichten:Träume_von_Korgond_-_Trautmundes_Traum|Träume von Korgond]] zu deuten. Und horasische Adelige würden ebenso dorthin kommen. Er kannte nun sein nächstes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neuerliche Erweiterung des Traums tritt im &#039;&#039;&#039;Phex [[1041 BF]]&#039;&#039;&#039; ein: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er sah zwei Menschen in diesem Tempel, von Gänsen umgeben. Auf der Schulter des einen Menschen saß ein Rabe, schwarz wie die Nacht. Er wandte Bishdaryan den Kopf zu und krächzte.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann flog der Rabe auf. Bishdaryan folgte seinem Flug mit den Augen, als er den Tempel und die Stadt hinter sich ließ und weiter nach Osten flog - bis auf ein Feld, das voller Boronsräder und Statuen war. Dort landete der Rabe vor einer Ruine aus schwarzem Stein auf einem Schädel und krächzte wieder. Da leuchteten die Augen des Schädels giftgrün auf – und der Geweihte erwachte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hat Bishdaryan bereits erfahren, dass weitere ihm bekannte Geweihte, namentlich die Phexdienerin Rovena Pendragon, einen sehr ähnlichen, nur in Nuancen unterschiedlichen Traum träumen. Er sieht dies als Zeichen, dass die Diener der Zwölfe in Rommilys zusammenstehen und verhindern müssen, dass Diener der &amp;quot;13 Widersacher&amp;quot; die beiden großen Reiche Aventuriens gegeneinander aufwiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang &#039;&#039;&#039;Peraine 1041 BF&#039;&#039;&#039; träumt Bishdaryan den Traum ein letztes Mal - zuende: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er sah zwei Menschen in diesem Tempel, von Gänsen umgeben, eine Frau und einen Mann. Auf der Schulter des einen Menschen - wenn er nur bemerkt hätte, auf wessen! - saß ein Rabe, schwarz wie die Nacht. Er wandte Bishdaryan den Kopf zu und krächzte.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann flog der Rabe auf. Bishdaryan folgte seinem Flug mit den Augen, als er den Tempel und die Stadt hinter sich ließ und weiter nach Osten flog - bis auf ein Feld, das voller Boronsräder und Statuen war. Dort landete der Rabe vor einer Ruine aus schwarzem Stein auf einem Schädel und krächzte wieder.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da erblickte Bishdaryan einen unruhigen Geist, der nicht zu Boron finden konnte, an diesem Schädel. Noch einmal krächzt der Rabe und der Geweihte sah sich zurück in dem großen Tempel mit den Gänsen. Auch der ruhelose Geist war dort und schwebte um einen der beiden Menschen herum, den Mann.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bishdaryans Blick fiel auf die goldene Gänsestatue, die mit einem Flügel auf ihn zeigte. Beunruhigt sah er sich um und erkannte mehrere der Gänse, die ein Boronssymbol trugen - und sie zeigten alle ein menschliches Antlitz. Bishdaryan ging  auf sie zu und sprach sie an – und erwachte.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich von dem dem schmalen, harten Lager des Klosters erhoben hat, erschauert der Geweihte - halb vor Verwirrung, halb vor heiliger Ehrfurcht: Auf dem Bett lagen eine schwarze Rabenfeder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Morgengrauen beginnt Bishdaryan von Tikalen seine wenigen Habseligkeiten zu packen. Es wird Zeit, dass er gen Rommilys reist. Er hat einen womöglich göttlichen Auftrag - und zudem auch ein familiäres Interesse daran, dass die Hochzeit ohne finstere Störungen vor sich geht: Der Bräutigam in spe, [[Hardo Berlînghan]], ist ein entfernter Cousin des Noioniten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frieden in Rommilys===&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des Perainemondes erreicht er Rommilys. Dort angekommen berät sich der Geweihte mit einer Reihe weiterer Glaubensschwestern und -brüder aus verschiedenen zwölfgöttlichen Kirchen. Schnell bemerken sie, dass sie alle ähnliche Traumbilder und zuletzt gar drittsphärig manifeste Symbole ihrer Gottheiten empfangen haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es erweist sich, dass vor der den Frieden von [[Mantrash&#039;Mor]] besiegelnden Hochzeit zwischen den Häusern Berlînghan und Rabenmund noch einige derische und jenseitige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Bishdaryan berät und unterstützt einige der Wackeren aus beiden Reichen bei der Lösung einiger Aufgaben und handelt besonnen die Einigung über die Erbfolge nach dem zu schließenden Traviabund mit aus. Als schließlich der Segen der göttlichen Gans auf seinem Vetter und dessen Braut ruht, empfindet Bishdaryan zum ersten Mal seit langer Zeit wieder inneren Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kontemplation in Etiliengrund===&lt;br /&gt;
Er beschließt, die Glaubensschwester Coris Fesslin zu ihrem Heimatkloster Etiliengrund in Weiden zu begleiten, um ein wenig Einkehr und Ruhe zu finden. Dort kommen die beiden im Rahja 1041 BF an. Doch lange Ruhe ist ihnen nicht vergönnt: Der rätselhafte Tod einer Familie, der der einzigen Überlebenden angelastet wird, de Familienmutter, lässt Bishdaryan mit Coris und weiteren Begleiterin nach Dreiwalden in der weidener Einöde aufbrechen. Dort klären die Boroni gemeinsam das Rätsel, weshalb fast eine gesamte Familie an einer Krankheit gestorben ist, und retten der zu Unrecht der Hexerei beschuldigten Witwe das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Träume vom Raben===&lt;br /&gt;
Im Rondra 1042 BF führen neuerliche, gemeinsame [[Visionen von Raben und Finsternis|Traumbilder]] Bishdaryan und Schwester Coris nach Punin, wo sie sich unvermittelt in den Wirrungen der Kirchenpolitik zwischen dem Puniner und dem Al&#039;Anfaner Boronritus wiederfinden und miterleben, wie einer der als Nachfolger des [[avwik:Rabe von Punin|Raben von Punin]] gehandelten Geweihten dem Giftanschlag eines vom Namenlosen Verblendeten zum Opfer fällt. Bald darauf machen sich Bishdaryan und Coris als Mitglieder einer kirchenübergreifenden Delegation nach [[avwik:Omlad|Omlad]] auf, wo ein borongefälliger Stein vom Himmel gefallen sein soll. Dort trennen sich vorerst ihre Wege, denn der Noionit macht sich auf den Weg nach Al&#039;Anfa, um dort für die Puniner Boronkirche einen weiteren, gefallenen Stern in Augenschein zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gefangenenaustausch in Al&#039;Anfa===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Bosparanisches Blatt, im Sommer 1042/1043 BF)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangene der Schlacht von Phrygaios kommen nach zwölf Götterläufen frei&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noionit aus dem horasischen Hochadel besucht Al’Anfas Stadt des Schweigens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Al’Anfa/Shenilo/Tikalen.&#039;&#039;&#039; Eine ungewöhnliche Annäherung zwischen al’anfanischer und selemitischer Auslegung des Boronglaubens war im Frühling des Jahres 1042 BF zu erleben: Der Noionit Bishdaryan von Tikalen, ein bekannter Seelsorger seines Ordens, hat auf Einladung des Hüters der Nacht Adario Zornbrecht-Lomarion, dem bevollmächtigten Legaten des Patriarchen von Al’Anfa am horaskaiserlichen Hofe, die Stadt des Raben besucht. Vater Bishdaryan hatte im Rondra 1042 BF ein Los der großen Lotterie der Hadrokles-Paligan-Spiele in Punin gezogen: Er gewann eine Seereise nach Al’Anfa, berühmt als die Perle, berüchtigt als die Pestbeule des Südens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Seiner Ehrwürden Adario hatte er zuvor nicht nur über eine mögliche Annäherung der Kirchen in Punin und Al’Anfa – sein Orden betrachtet sich sowohl dem Al’Anfaner als auch dem Puniner Ritus zugehörig – oder gar ein Konkordat beraten. Gemeinsam reisten sie zum Ort des Sternenfalls nahe Omlad, später auch nach Fasar, um dort ein Treffen von hochrangigen Delegationen der beiden konkurrierenden Boronkulte vorzubereiten, zu dem es schließlich im Boron 1042 BF kam. Im Rahmen dieser gemeinsamen Missionen freundeten sich Adario und Bishdaryan an, und der Al’Anfaner lud den aus dem Hause Berlînghan stammenden Horasier ein, Gast seiner Familie und seiner Kirche zu sein. Einige Wochen später trafen sie sich in Kuslik wieder, um von dort nach dem Abklingen der Winterstürme über Brabak und Hôt-Alem nach Al’Anfa zu segeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bishdaryan weilte während seines mehrwöchigen Aufenthalts in der Villa der Familie Zornbrecht-Lomarion. Von dort unternahm er mit seinem Gastgeber eine Reihe von Besuchen; so war er mehrfach Gast in der Groß-Al’anfanischen Universalschule der Stadt des Raben, Halle der Erleuchtung, gestiftet von seiner Halbgöttlichen Weisheit Nandus, sowie im Palast der Familie Zornbrecht auf dem Silberberg. Neben für eine Grandenfamilie alltäglicher Kurzweil wie Musikdarbietungen, Schauspiel, Vogelschauen und ausgefallenen Speisen gab es für den Gast aus dem Norden unter anderem Besuche der Arena, wo man Jagdspielen, Tierkämpfen und Wagenrennen beiwohnte, und einen Jagdausflug in die Königsstadt Mirham. Adario wollte durch das von ihm ausgewählte Programm offensichtlich verdeutlichen, dass Al’Anfa neben dem Horasreich die höchststehende Kultur Aventuriens biete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt besuchte Bishdaryan während seines Aufenthalts mehrfach die Stadt des Schweigens, den größten Borontempel Aventuriens und – nach der Stadt des Lichts in Neu-Gareth – größter Sakralbau überhaupt. Dort hielt er mit Vertretern des örtlichen Ritus’ stille Zwiesprache. Außerdem besuchten die beiden die Schwarzen Pyramiden an den Hängen des Visra, die den Granden als Grabstätten dienen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krönung seines Aufenthalts war jedoch eine gemeinsame Audienz Bishdaryans und Adarios bei [[Oderin du Metuant]], Procurator des Imperiums des Südens, am 11. Peraine [[1042 BF]], dem zwölften Jahrestag der Seeschlacht von Phrygaios. Nach Fürsprache des Noioniten vom Kloster Tikalen entließ der Schwarze General ein Dutzend horasischer Gefangener, darunter viele Adlige. Die meisten dieser Unglücklichen fristeten seit der Seeschlacht ihr Dasein als Sklaven in Al’Anfa, einige waren jedoch auch bei den jüngsten Kämpfen im Kemi-Reich oder bei Scharmützeln in den Kolonien in die Gewalt Al’Anfas geraten. Keiner jedoch hatte länger in Ketten ausharren müssen als der [[1012 BF]] während des Feldzugs zur Eroberung Drôls verschollene Darion Nestefan, der seinerzeit zusammen mit Comto [[Erlan Sirensteen]] im III. Horaskaiserlichen Eliteregiment „Silem-Horas“ gedient hatte. In der Schlacht von Wobran war Darion in mengbillanische Kriegsgefangenschaft geraten und schließlich nach Al’Anfa verkauft worden. Die Besitzer der Sklaven wurden aus den Vermögen der Familien Zornbrecht-Lomarion und Honak angemessen entschädigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Freilassung sollte insbesondere vor dem Hintergrund der Eroberung des Kemi-Reichs durch al’anfanische Truppen und der Krönung von Rhônda IX. Setepen zur Kemi-Königin von Al’Anfas Gnaden im Firun 1042 BF und den damit einhergehenden horasisch-al’anfanischen Spannungen ein hoher symbolischer Wert beigemessen werden. Denn es handelte es sich um den bedeutendsten Schritt der Annäherung zwischen dem Wiedererstandenen Horasreich und dem Al’Anfanischen Imperium seit der Ratifizierung der Thalassokratie-Akte im Efferd [[1041 BF]], an deren Aushandlung in Teremon Adario maßgeblich beteiligt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem auf mehreren Ebenen erfolgreichen Aufenthalt im tiefen Süden machte sich Bishdaryan von Tikalen zusammen mit Adario Zornbrecht-Lomarion und den freigelassenen Kriegsgefangenen auf die Rückreise ins Königreich Yaquiria, wo sie im Ingerimm 1042 BF im Hafen von Belhanka anlegten. Von dort ging die Reise per Kutsche und begleitet von einer Ehrengarde horasischer Marinesoldaten zum Comto-Marschall des Horasreichs, Ralman von Firdayon-Bethana, nach Vinsalt. Dieser entschied nach längeren Gesprächen mit den beiden Boronis, dass im Austausch für die in Al’Anfa freigelassenen Sklaven dieselbe Zahl hochrangiger al’anfanischer Kriegsgefangener, von denen die meisten seit der Seeschlacht von Phrygaois in den Minen von Pailos schufteten, freigelassen werden sollten. Hier dürfte es mit Sicherheit eine wichtige Rolle gespielt haben, dass Bishdaryan einige Jahre lang Beichtvater des damaligen Comto-Protectors war. Von Vinsalt aus reiste Bishdaryan zu seinem Noioniten-Kloster in Tikalen, während Adario sich nach Shenilo begab, wo er als Legat seine Residenz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Briefspiel_Haus der Narren|Haus der Narren]]===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1042/1043 BF [ursprünglicher Spielzeitpunkt: Travia 1042 BF] kehrt Bishdaryan für eine gewisse Zeit nach Tikalen zurück. In seinem [[Noionitenkloster_Santa_Noiona_della_Quiescosa|Heimatkloste]]r unterweist er Coris Fesslin in der Liturgie &amp;quot;Noionas Zuspruch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenehrung in Hartsteen===&lt;br /&gt;
Im Travia [[1043 BF]] ist Bishdaryan kurzzeitig wieder in [[avwik:Garetien|Garetien]] zu finden: Inmitten einer kriegerischen Fehde des dortigen Adels sucht er den Hof des Grafen [[gar:Luidor von Hartsteen|Luidor von Hartsteen]] auf und bittet um eine Audienz. Im Horasreich wird vermutet, dass er in Erfahrung bringen soll, auf welcher Grundlage der Graf kurz zuvor Baronin [[Elanor von Efferdas]] ihr Lehen in Hartsteen entzogen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehe es dazu kommt, erliegt der Graf jedoch am 29. Travia 1043 BF dem  Schlachtfeldfieber, an dem er seit mehreren Götterläufen gelitten hatte. So fiel ausgerechnet dem horasischen Borongeweihten die Aufgabe zu, die Totenehrung und Beisetzung des Hochadeligen zu leiten, ehe er wieder abreist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grabsegnung in Perainsgarten===&lt;br /&gt;
Im Peraine [[1043 BF]] spricht Vater Bishdaryan den Grabsegen für den gefallenen [[gar:Perainyan von Perainsgarten|Perainyan von Perainsgarten]] und spendet der trauernden Familie Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einweihung von Sancta Boronia===&lt;br /&gt;
Im Ingerimm [[1046 BF]] besucht Bishdaryan das Fest zur Einweihung des Boronstempels im darpatischen [[avwik:Sancta Boronia|Sancta Boronia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wettlauf in Unterfels===&lt;br /&gt;
Im späten Rahja [[1046 BF]] ist auch Bishdaryan unter den Zuschauern des Unterfelser Wettlaufs [[Corsa della Quartieri]]. Als ob ihn eine Vorahnung dorthin geführt habe, trägt auch er seinen Teil dazu bei, eine von Pyrdacor-Kultisten abgestrebte Katastrophe in den Namenlosen Tagen danach zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feierlich zu Baburin===&lt;br /&gt;
Im Boron 1048 BF besucht Vater Bishdaryan die aranische Stadt Baburin, um rondrianische und rahjanische Feiern zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten über {{PAGENAME}}==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ah.... der Capitano.&amp;quot; - [[Ralman von Firdayon-Bethana]], [[Comto Protector]] des [[Horasreich]]s&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Für einen Borongeweihten ist Er überraschend redselig.&amp;quot; - [[avwik:Idra ni Bennain|Idra ni Bennain]], Fürstregentin Albernias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Tikalen, Bishdaryan von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Krieger Arivor]][[Kategorie:Offizier]][[Kategorie:Boron-Geweihte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Bishdaryan_von_Tikalen&amp;diff=1283118</id>
		<title>Bishdaryan von Tikalen</title>
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		<updated>2026-05-03T13:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Haus der Narren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=[[Benutzer:Gishtan_re_Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie=[[Haus Berlînghan]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter=Diener Bishdariels, [[Capitano]] d.R.&lt;br /&gt;
|Tsatag=17. Ingerimm [[1005 BF]]&lt;br /&gt;
|Boronstag=lebt&lt;br /&gt;
|Größe=1,80 Schritt&lt;br /&gt;
|Statur=hager&lt;br /&gt;
|Haare=braun&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=in sich ruhender Seelsorger, bisweilen entrückt&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften=CH, IN, MU&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente=Etikette, Geschichtswissen, Heilkunde Seele, Hiebwaffen, Kriegskunst, Menschenkenntnis, Reiten, Selbstbeherrschung&lt;br /&gt;
|WichtigeLiturgien=Bishdariels Auge (IV), Borons süße Gnade (als Großes Wunder), Göttliche Verständigung (III), Ruf zur Ruhe, Seelenprüfung, Noionas Zuspruch&lt;br /&gt;
|VorNachteile=Gerechtigkeitswahn, Moralkodex, Prinzipientreue&lt;br /&gt;
|Beziehungen=in einzelnen Situationen überraschend groß&lt;br /&gt;
|Finanzkraft=nicht relevant&lt;br /&gt;
|Eltern=[[Carpano Berlînghan]], ?&lt;br /&gt;
|Geschwister=[[Atroklea dyll Palakar|Mersela Berlînghan]]&lt;br /&gt;
|Travienstand=Witwer&lt;br /&gt;
|Nachkommen=unbekannt&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete=[[Ralman von Firdayon-Bethana|Ralman]] und [[Folnor von Firdayon-Bethana]], [[avwik:Glenna von Faldahon|Glenna von Faldahon]], [[gar:Greifenfurt:Trautmunde Traviatreu|Trautmunde Traviatreu]], Coris Fesslin, Ryann von Ouvenmas, [[gar:Ondinai_von_Weyringhaus|Ondinai von Weyringhaus]], [[gar:Geshla von Gnitzenkuhl|Geshla von Gnitzenkuhl]], eine wachsende Schar horasischer und mittelreichischer Adeliger und Geweihter&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=Diener des Namenlosen und der Erzdämonen&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=vom Kriegslenker zum Seelenhirten; Aura der Heiligkeit&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=aufopfernder Kämpfer für das geistliche und geistige Heil&lt;br /&gt;
|Zitate=„Vor Rethon sind alle gleich. Nach Rethon nicht.“ &amp;quot;Schweigen sagt mehr als 1000 Wörter.&amp;quot; &amp;quot;Boron ist der Gott des Vergessens, aber er vergisst nicht.&amp;quot; &amp;quot;Der gute Herrscher weiß, wann er besser schweigt.&amp;quot; (bei dessen Krönung zu Herzog Hagrobald vom Großen Fluss) &amp;quot;Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.&amp;quot; &amp;quot;Das stille Schmunzeln ist der reife Bruder des lauten Gelächters.&amp;quot; &amp;quot;Wir haben ihn gejagt, wir haben ihn gefangen, wir werden ihn richten. Wie ich es dir gelobt hatte, meine kleine Udora. Geh ein in das Paradeis, das Boron dir bestimmt hat.&amp;quot; (am Grab Prinzessin Udoras)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der Ordensname eines Dieners Bishdariels und Mitgliedes im Orden der Heiligen Noiona. Bekannt ist er für seine rege Reisetätigkeit, seine Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Ausgebildet als Capitano der Reiterei zu Arivor, hatte &#039;&#039;&#039;Setubalo Berlînghan&#039;&#039;&#039; als Offizier im Stab des damaligen Prinzen [[Ralman von Firdayon-Bethana]] eine fast väterliche Zuneigung zu dessen beiden älteren Kindern Folnor und Udora entwickelt. Er trennte sie bisweilen, wenn sie sich rauften, geleitete (weit unter seinem Stand) Folnor zum Privatlehrer, oder erzählte der damals sechsjährigen Udora von seinen Ausritten, während sie auf seinen Knien saß. Vielleicht war sogar Setubalo/Bishdaryan es, der die Prinzessin zum ersten Mal in den Sattel eines großen Pferdes statt eines kleinen Ponys hob. Gesichert ist, dass er seiner späteren Gemahlin zum ersten Mal begegnete, während er sich auf der Suche nach der mal wieder ausgebüxten Prinzessin befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Horasischen [[Thronfolgekrieg]] diente er auf Seiten Ralmans und wurde für seinen Einsatz &amp;amp;ndash; beispielsweise beim [[Sheniloer Buhurt]] &amp;amp;ndash; hoch dekoriert. Anders als viele einstige Mitstreiter konnte er jedoch die brutalen Kämpfe nicht vergessen, wie ihm auch der Tod seiner Gemahlin schwer zusetzte. Schon bald nach dem Kriegsende trat er in den Dienst der Boronskirche, um sich um die an der Seele Verwundeten zu kümmern. Seit 1031 BF diente er im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]], gelegentlich aber auch als Beichtvater des [[Comto Protector]]. Bis zu ihrem (angeblichen) Freitod war Bishdaryan dort ein Freund [[Isyabella Zahin]]s, der Beichtschwester des späteren nordmärkischen Kriegshelden [[avwik:Meinhardt_von_Leihenhof|Meinhardt von Leihenhof]]. Ihr Ableben brachte ihn dazu, die Weihe anzustreben, die ihm 1036 BF zuteil wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entsendung nach Perricum==&lt;br /&gt;
Im Travia [[1037 BF]] begleitet er den [[Ralman von Firdayon-Bethana|Comto Protector]] zur Hochzeitsfeier der mittelreichischen Kaiserin Rohaja, wo er dem Vernehmen nach insbesondere in Gesprächen mit dem albernischen Fürstenhaus geistlichen Beistand gibt. Im Nachgang dieser Feierlichkeit wird bekannt, dass er als Seelsorger nach Perricum entsandt worden ist. Ein Zusammenhang mit phexischen Nachforschungen in zwielichtigen Gegenden der Stadt oder Handgreiflichkeiten in einem Badehaus lässt sich dabei offiziell nicht herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Perricum trifft er Anfang Boron d.J. ein und nimmt seine Arbeit im [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]] auf. Anders als die meisten einheimischen Geweihten verlässt er die Stadt nach dem &amp;quot;Tag der Schande&amp;quot; (16. Boron [[1037 BF]]) nicht. Mangels besserer Alternativen &amp;amp;ndash; und weil er kein möglicherweise voreingenommener Einheimischer ist &amp;amp;ndash;, wendet sich die Familie des im Tsa d.J. verstorbenen Ratsherrn [[gar:Perricum:Trautmann_Falswegen|Trautmann Falswegen]] mit der Bitte um seelsorgerische Hilfe an ihn. So kommt er in die politischen Kreise der Stadt und erfährt manches über die Hintergründe der im Verborgenen geschmiedeten Ränke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterwegs im Mittelreich==&lt;br /&gt;
Im Ingerimm [[1037 BF]] besucht Bishdaryan [[gar:Perricum:Burg_Perlenblick|Burg Perlenblick]] bei Perricum, um die geistliche Ertüchtigung vor der Heerschau Garetiens, Greifenfurts und Perricums in Augenschein zu nehmen. Ganz nebenbei wirbt er dort Unterstützung für seine Kirche und einige in Schwierigkeiten geratene Gläubige des Perricumer Sprengels ein. Dass er dabei Einblick in Organisation der Streiter wider Haffax, ihren Zusammenhalt und die Fernaufklärung gegen den Widersacher erhält, mag nützlich werden, falls sich horasische Freiwillige entschließen sollten, den mittelreichischen Kämpfern an der Ostküste beizustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahja [[1037 BF]] besucht Bishdaryan auf Einladung der dortigen [[gar:Ondinai_von_Weyringhaus|Baronin]] die garetische Baronie [[gar:Baronie_Höllenwall|Höllenwall]]. Über den Grund seines Aufenthalts dort dringt nichts nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied einer zwölfköpfigen, horasischen Delegation um [[Erlan Sirensteen]] weilt er im Firun [[1038 BF]] anlässlich des Tags der Jagd auf der koscher Kaiserpfalz [[avwik:Pervalia|Pervalia]]. Nachdem dort der entstellte Kopf des [[avwik:Hartuwal_Gorwin_vom_Großen_Fluss|nordmärkischen Herzogs und Reichserzkanzlers des Mittelreichs]] aufgetaucht ist, reist er weiter nach [[avwik:Elenvina|Elenvina]], wo er am 21. Firun d.J. als einer von sieben Geweihten vier verschiedener Götter die Weihe des neuen, nordmärkischen Herzogs [[avwik:Hagrobald_Guntwin_vom_Großen_Fluss|Hagrobald vom Großen Fluss]] vollzieht. In der darauf folgenden Nacht ist er einer von drei Boroni, die die Beisetzungszeremonie des verstorbenen Herzogs Hartuwal leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Visite in [[Rigalento]]==&lt;br /&gt;
Ende Efferd [[1038 BF]] verlässt Bishdaryan mit Billigung der Äbtissin Perricum und das [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]]. Aufsehen erregt er, als er am 23. Boron d.J. die Feier des Grafen [[Aurention von Harderin d.Ä.|Aurention von Harderin]] zu [[Rigalento]] zu Ehren des Heiligen [[Cereborn]] besucht &amp;amp;ndash; in Begleitung einer [[gar:Geschichten:Boron_und_Tsa|Dienerin der ewig jungen Tsa]]. Doch angewidert von Selbstzentriertheit und &amp;amp;ndash;gerechtigkeit mancher Festgäste macht Bishdaryan sich schon bald wieder zu einer neuen Reise auf. Immerhin nimmt er aus einem götterkundlichen Seminar mit dem Praiosgeweihten [[Auricanius von Urbet]] und einer Reihe horasischer Edelleute im Rahmen des Cerebornfests wertvolle Gedanken zu Sterblichkeit und Unsterblichkeit mit, die ihn fortan begleiten. Bereits im Firun kehrt er ins Perricumer Kloster zurück &amp;amp;ndash; doch nicht für lange...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beobachter auf Burg Bogenbrück==&lt;br /&gt;
...denn schon im Tsa [[1038 BF]] wird der Geweihte als ein &amp;quot;Vertrauter der (garetischen) Krone&amp;quot; nach Burg Bogenbrück eingeladen. Dort nimmt er an der [[gar:Geschichten:Vertraute_der_Krone_-_36_Fragen#Vertraute_der_Krone|Befragung]] mehrerer gefangener Gefolgsleute des [[avwik:Helme Haffax|Fürstkomturs]] teil - und an der Jagd auf den Menschen verzehrenden Leibkoch des grausigen Feldherrn. Auch die Gründung des [[gar:Geschichten:Vertraute_der_Krone_-_Gemeinschaft_des_Ordens_vom_Heiligen_Altar_zu_Korgond#Vertraute_der_Krone|Ordens vom Heiligen Altar zu Korgond]] verfolgt er aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nach dem Fall Perricums==&lt;br /&gt;
Im Rahjamond [[1039 BF]] ist {{PAGENAME}} wieder als Seelsorger im [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]] tätig, als Haffax die Stadt Perricum in ein Schlachthaus verwandelt. Über das Schicksal des Geweihten dringt lange keine Kunde in seine horasische Heimat - bis der Noionit einige Monde später überraschend in Beilunk erscheint. Darüber, was er in der Stadt &amp;amp;ndash; und bei der Flucht aus dieser &amp;amp;ndash; erlebt hat, spricht er nicht. Dabei scheint er der einzige aus der kleinen Gruppe zu sein, welcher gemeinsam mit ihm die Flucht gelang, der an die genauen Umstände zurückdenken kann: [[avwik:Borons süße Gnade|Borons süße Gnade]] deckt den Mantel des Schweigens über die Erinnerungen jener, die ihn begleitet haben.&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Was Bishdaryan von Tikalen beim Sturm auf Perricum erlebt hat&lt;br /&gt;
|Inhalt=Die Berichte aus Perricum sind geschönt. Aber ich kann es niemandem verübeln, wenn er nicht darüber sprechen kann oder will, was in der Stadt vorgefallen ist. Ich selbst würde gerne vergessen, was ich auf der Flucht aus Perricum gesehen und nur durch ein Wunder des Herrn BORon nicht selbst getan habe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, es hat auch aufrechten Widerstand gegen den Einmarsch der Truppen Haffax&#039; gegeben. Zumindest an jenen Stellen, die nicht unterwandert oder korrumpiert waren. Doch als der selbsternannte „Fürstkomtur“ in die Stadt zog, brachte er etwas mit sich, was nicht aus dieser Sphäre war, und das Einfluss auf die Menschen dort genommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis, dass dies ein Teil der Krone gewesen ist, die einst der zwölfgöttlich verfluchte Sphärenschänder getragen hat: Eine Zacke, voll niederhöllischer Wut, des Wirkens des Widersachers der Herrin RONdra.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krieg ist immer schrecklich, das verleugnen nur romantisch geblendetes Jungvolk und verrohte Schlachtknechte. Doch was die daimonische Zacke nach Perricum brachte (und sicher in der Vergangenheit zu allen Stätten, wohin man sie trug), war der unheilige Blutrausch, der rote Nebel, in dem der grässliche Jenseitige Mordbrenner schreitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht jeder, nicht die Mehrzahl der Kämpfenden, wurde von der rasenden Wut befallen. Doch alle Gefechte, die ich mitansah, während ich mit meinen Schützlingen floh, waren von einer ungekannten Grausamkeit. Da ich einst mit der Großen Armee des Prinzen Ralman im Feld stand, habe ich den Vergleich: Kein Krieger, der bei Sinnen ist, tötet auf diese Weise, oder tut jene Dinge mit den Leichen gefallener Feinde. Und darin unterschieden sich die Verteidiger Perricums selten von den Aggressoren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlimmer als dies war jedoch, was in den Seitengassen und Häusern zu beobachten war: Tags zuvor noch Liebende, hasserfüllt ineinander verbissen wie tollwütige Hunde. Angesehene Bürger, die als Horde einen Zugezogenen hetzen, stellen und treten, bis nur noch eine formlose Masse zuckt. Kinder und Eltern, die sich gegenseitig mit bloßen Händen zerfetzen. Anblicke, bei denen man sich die Auge herausreißen wollte, nur um dies nicht mehr mitansehen zu müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war rasender, brüllender Wahnsinn, Perricum ein Schlachthaus, in dem die Rollen von Fleischer und Vieh von der verfluchten Höllenzacke zufällig verteilt wurden. Wer dies erlebte, der hat eine Ahnung davon erhalten, wie es in der Domäne des Erzfeinds der RONdra sein muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch all dies ist nirgendwo niedergeschrieben, und jene, die es überlebt haben, suchen Vergessen. So wie jene kleine Gruppe, die durch ein Wunder des Raben davor bewahrt wurden, selbst der Raserei anheimzufallen. Jene, die mit mir aus Perricum entkommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde ihre Namen nicht preisgeben. Weil einige von ihnen horasische Persönlichkeiten sind, die unerkannt in der Stadt weilten und geplant hatten, sich ohne Billigung von höchster Stelle dem Schlachtruf der mittelreichischen Kaiserin anzuschließen. Weil andere Schützlinge des Noionitenklosters gewesen sind. Weil ich vielen von ihnen BORons Gnade gespendet habe, das erlebte Grauen auf Dauer zu vergessen. Keinem von ihnen soll jemand vorwerfen können, dass sie ihr Seelenheil in der Flucht und Vergessen suchten, statt sich dem Kampf zu stellen. Keiner von ihnen hat es sich damit leicht gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor wir inmitten des Gemetzels das Kloster des Vergessens hinter uns gelassen haben und durch die blutrot getünchten Straßen unserer Rettung zueilten, haben sie alle mit mir gebetet. Und der Herr BORon hat uns erhört. Er hat einen Teil von mir zu sich genommen, mich berührt. Nie zuvor war ich seiner göttlichen Macht so bewusst gewesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aller Hass, aller Zorn, alle Wut fiel von uns ab. BORon legte schützend seine Hände um unseren Geist und unsere Seelen. So konnte der Blutrausch uns nicht überwältigen. Heilige Psalmen auf den Lippen, konnten wir zusammenstehen, statt gegeneinander zu wüten. Und wir leben, weil die Heilige Noiona an unserer Seite durch den Wahnsinn schritt, der uns nichts anhaben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einem Schreiben ans [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa|Kloster Tikalen]] und das [[Direktorium für Besondere Angelegenheiten]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Träume von Korgond==&lt;br /&gt;
Im späten Tsa [[1040 BF]] erfährt eine große Zahl garetischer, greifenfurter und perricumer Adeliger [[gar:Kategorie:Geschichten:Träume_von_Korgond_-_Ardos_Traum|ominöse Traumvisionen]]. Manch einer erinnert sich da des hilfsbereiten und traumkundigen Noioniten und macht sich auf den Weg ins [[gar:Perricum:Kloster_des_Vergessens_zu_Perricum|Kloster des Vergessens]], um dessen Hilfe zu erbitten. Keinen weist der Seelsorger ab, und manchem hilft er, das Gesehene zu verstehen.&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Träume&lt;br /&gt;
|Inhalt=Die bevorstehende Ankunft der Träumenden wurde Bishdaryan selbst in einem Traumgesicht vorhergesagt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fest der Freuden/Fest der Tränen==&lt;br /&gt;
Für das Fest der Freuden im Rahja [[1040 BF]] in [[Belhanka]] ist Bishdaryan als Vertreter seines Ordens angekündigt. Er selbst sagt, er wolle dort lediglich seine [[Atroklea dyll Palakar|Schwester]] treffen: &amp;quot;Ich bin ja nicht zum Spaß hier.&amp;quot; Es wird vermutet, dass der Borongeweihte in Erfahrung bringen will, welche/r Bewerber/in als [[Geliebte der Göttin]] den Idealen Noionas am nähesten liegt, und die Stimme seiner wahlberechtigten Schwester für jene/n gewinnen. Allerdings ist von Seiner Gnaden auch die Äußerung bekannt, dass Freude für gequälte Seelen das beste Heilmittel sei. Vollkommen fern ist er als Seelsorger und Privatmann den rahjanischen Dingen also wohl nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch das Fest der Freuden wird für Vater Bishdaryan rasch zu einem schrecklichen Alptraum: Am 2. Rahja stirbt Prinzessin Udora bei einem spontanen Ausritt &amp;amp;ndash; angeblich nach einem Sturz vom Pferd. Bishdaryan ist einer der ersten am Fundort der Toten und lässt diese vor den Horas bringen. Niemand der Anwesenden hatte zuvor je einen weinenden Noioniten gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Versagen&lt;br /&gt;
|Inhalt=Bishdaryan macht sich schwere Selbstvorwürfe, versagt zu haben, weil er nur nach Gefahr für den Horas Ausschau gehalten habe. Da er zudem nicht an einen Unfall glaubt, gelobt er der aufgebahrten Prinzessin: &amp;quot;Ich werde ihn finden, kleine Udora&amp;quot;, und macht sich mit Unterstützung mehrerer unerwarteter Verbündeter auf die Jagd nach dem Mörder. Es gelingt dem Noioniten, einem Rosenritter, einer Illusionsmagierin und einer Tänzerin, Beweise dafür zusammenzutragen, dass der aus Rachsucht von den Göttern abgefallene [[Dorian della Tegalliani]] der Mörder gewesen ist - und nicht etwa Udoras Bruder, was gefälschte Indizien nahelegten. Doch bevor die Jäger den Mörder stellen können, zwingt dieser sie mit unheiligen Mitteln dazu, ihm die Flucht zu ermöglichen und weitere Verfolger aufzuhalten. Nur ein rahjanischer Harmoniesegen und das rustikale Durchgreifen eines horasischen Signors können verhindern, dass die Beherrschten jemanden töten und Dorian entkommt. Wiederum macht sich Bishdaryan Vorwürfe, nicht stark genug im Glauben gewesen zu sein um dem schändlichen Einfluss (wohl namenlosen Ursprungs) widerstehen zu können, und will alle Schuld auf sich nehmen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Von Belhanka aus reist Bishdaryan nach Tikalen und bittet seinen Orden um seine Versetzung: Er will eine zeitlang im [[avwik:Kloster der Heiligen Noiona in Selem|Kloster der Heiligen Noiona]] zu Selem dienen, um Buße für sein Versagen zu tun und seinen Glauben zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Träume in Selem==&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Winter 1041 BF&#039;&#039;&#039; beginnt ein wiederkehrendes Traumbild den Geweihten zu beunruhigen: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand. Er vernahm Gänsegeschnatter und erwachte davon.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[avwik:Rommilys|Rommilys]], kein Zweifel. Darpatien ließ ihn nicht mehr los. Die Kette zog ihn aus jeder Distanz zurück in das geschundene Land. Ein politisches Großereignis stand in der Stadt an, wie er aus den Berichten der Agentur wusste. Die Diener des Widersachers würden dort durch die Schatten schleichen. Er wurde gebraucht. Eine neue Prüfung, trotz seines Versagens in Belhanka. Ob [[gar:Greifenfurt:Trautmunde_Traviatreu|Trautmunde]] im Hochtempel ihrer Herrin sein würde? Zwei Geweihte, die dem Bösen schon mehrfach getrotzt hatten, mochten mehr zählen als zehn geschwätzige Titelsammler. Er wollte ihr schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Firun 1041 BF&#039;&#039;&#039; wandelt sich der Traum: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er sah zwei Menschen in diesem Tempel, von Gänsen umgeben. Auf der Schulter des einen Menschen saß ein Rabe, schwarz wie die Nacht. Er wandte Bishdaryan den Kopf zu und krächzte – und der Geweihte erwachte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage zuvor hat Trautmunde Traviatreu ihm zurückgeschrieben: Sie würde auch in Rommilys sein. Wie so mancher der garetischen Adeligen, denen er vor geraumer Zeit geholfen hatte, die [[gar:Geschichten:Träume_von_Korgond_-_Trautmundes_Traum|Träume von Korgond]] zu deuten. Und horasische Adelige würden ebenso dorthin kommen. Er kannte nun sein nächstes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neuerliche Erweiterung des Traums tritt im &#039;&#039;&#039;Phex [[1041 BF]]&#039;&#039;&#039; ein: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er sah zwei Menschen in diesem Tempel, von Gänsen umgeben. Auf der Schulter des einen Menschen saß ein Rabe, schwarz wie die Nacht. Er wandte Bishdaryan den Kopf zu und krächzte.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann flog der Rabe auf. Bishdaryan folgte seinem Flug mit den Augen, als er den Tempel und die Stadt hinter sich ließ und weiter nach Osten flog - bis auf ein Feld, das voller Boronsräder und Statuen war. Dort landete der Rabe vor einer Ruine aus schwarzem Stein auf einem Schädel und krächzte wieder. Da leuchteten die Augen des Schädels giftgrün auf – und der Geweihte erwachte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hat Bishdaryan bereits erfahren, dass weitere ihm bekannte Geweihte, namentlich die Phexdienerin Rovena Pendragon, einen sehr ähnlichen, nur in Nuancen unterschiedlichen Traum träumen. Er sieht dies als Zeichen, dass die Diener der Zwölfe in Rommilys zusammenstehen und verhindern müssen, dass Diener der &amp;quot;13 Widersacher&amp;quot; die beiden großen Reiche Aventuriens gegeneinander aufwiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang &#039;&#039;&#039;Peraine 1041 BF&#039;&#039;&#039; träumt Bishdaryan den Traum ein letztes Mal - zuende: &#039;&#039;Er sah sich vor einer große Stadt. Sie war wohlhabend, auch wenn man im Umland noch die Kriegswunden des Landes erkennen konnte. Als er in die Stadt einzog, sah er in den Straßen und Häusern Gänse anstelle von Menschen, und auch auf den Dächern watschelten sie umher. Es war wahrhaftig eine Gänsestadt und in ihrem Zentrum gelangte er zu einem großen Tempel, in dem das Bild einer goldenen Gans stand.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er sah zwei Menschen in diesem Tempel, von Gänsen umgeben, eine Frau und einen Mann. Auf der Schulter des einen Menschen - wenn er nur bemerkt hätte, auf wessen! - saß ein Rabe, schwarz wie die Nacht. Er wandte Bishdaryan den Kopf zu und krächzte.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann flog der Rabe auf. Bishdaryan folgte seinem Flug mit den Augen, als er den Tempel und die Stadt hinter sich ließ und weiter nach Osten flog - bis auf ein Feld, das voller Boronsräder und Statuen war. Dort landete der Rabe vor einer Ruine aus schwarzem Stein auf einem Schädel und krächzte wieder.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da erblickte Bishdaryan einen unruhigen Geist, der nicht zu Boron finden konnte, an diesem Schädel. Noch einmal krächzt der Rabe und der Geweihte sah sich zurück in dem großen Tempel mit den Gänsen. Auch der ruhelose Geist war dort und schwebte um einen der beiden Menschen herum, den Mann.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bishdaryans Blick fiel auf die goldene Gänsestatue, die mit einem Flügel auf ihn zeigte. Beunruhigt sah er sich um und erkannte mehrere der Gänse, die ein Boronssymbol trugen - und sie zeigten alle ein menschliches Antlitz. Bishdaryan ging  auf sie zu und sprach sie an – und erwachte.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich von dem dem schmalen, harten Lager des Klosters erhoben hat, erschauert der Geweihte - halb vor Verwirrung, halb vor heiliger Ehrfurcht: Auf dem Bett lagen eine schwarze Rabenfeder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Morgengrauen beginnt Bishdaryan von Tikalen seine wenigen Habseligkeiten zu packen. Es wird Zeit, dass er gen Rommilys reist. Er hat einen womöglich göttlichen Auftrag - und zudem auch ein familiäres Interesse daran, dass die Hochzeit ohne finstere Störungen vor sich geht: Der Bräutigam in spe, [[Hardo Berlînghan]], ist ein entfernter Cousin des Noioniten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frieden in Rommilys==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des Perainemondes erreicht er Rommilys. Dort angekommen berät sich der Geweihte mit einer Reihe weiterer Glaubensschwestern und -brüder aus verschiedenen zwölfgöttlichen Kirchen. Schnell bemerken sie, dass sie alle ähnliche Traumbilder und zuletzt gar drittsphärig manifeste Symbole ihrer Gottheiten empfangen haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es erweist sich, dass vor der den Frieden von [[Mantrash&#039;Mor]] besiegelnden Hochzeit zwischen den Häusern Berlînghan und Rabenmund noch einige derische und jenseitige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Bishdaryan berät und unterstützt einige der Wackeren aus beiden Reichen bei der Lösung einiger Aufgaben und handelt besonnen die Einigung über die Erbfolge nach dem zu schließenden Traviabund mit aus. Als schließlich der Segen der göttlichen Gans auf seinem Vetter und dessen Braut ruht, empfindet Bishdaryan zum ersten Mal seit langer Zeit wieder inneren Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontemplation in Etiliengrund==&lt;br /&gt;
Er beschließt, die Glaubensschwester Coris Fesslin zu ihrem Heimatkloster Etiliengrund in Weiden zu begleiten, um ein wenig Einkehr und Ruhe zu finden. Dort kommen die beiden im Rahja 1041 BF an. Doch lange Ruhe ist ihnen nicht vergönnt: Der rätselhafte Tod einer Familie, der der einzigen Überlebenden angelastet wird, de Familienmutter, lässt Bishdaryan mit Coris und weiteren Begleiterin nach Dreiwalden in der weidener Einöde aufbrechen. Dort klären die Boroni gemeinsam das Rätsel, weshalb fast eine gesamte Familie an einer Krankheit gestorben ist, und retten der zu Unrecht der Hexerei beschuldigten Witwe das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Träume vom Raben==&lt;br /&gt;
Im Rondra 1042 BF führen neuerliche, gemeinsame [[Visionen von Raben und Finsternis|Traumbilder]] Bishdaryan und Schwester Coris nach Punin, wo sie sich unvermittelt in den Wirrungen der Kirchenpolitik zwischen dem Puniner und dem Al&#039;Anfaner Boronritus wiederfinden und miterleben, wie einer der als Nachfolger des [[avwik:Rabe von Punin|Raben von Punin]] gehandelten Geweihten dem Giftanschlag eines vom Namenlosen Verblendeten zum Opfer fällt. Bald darauf machen sich Bishdaryan und Coris als Mitglieder einer kirchenübergreifenden Delegation nach [[avwik:Omlad|Omlad]] auf, wo ein borongefälliger Stein vom Himmel gefallen sein soll. Dort trennen sich vorerst ihre Wege, denn der Noionit macht sich auf den Weg nach Al&#039;Anfa, um dort für die Puniner Boronkirche einen weiteren, gefallenen Stern in Augenschein zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefangenenaustausch in Al&#039;Anfa==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Bosparanisches Blatt, im Sommer 1042/1043 BF)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangene der Schlacht von Phrygaios kommen nach zwölf Götterläufen frei&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noionit aus dem horasischen Hochadel besucht Al’Anfas Stadt des Schweigens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Al’Anfa/Shenilo/Tikalen.&#039;&#039;&#039; Eine ungewöhnliche Annäherung zwischen al’anfanischer und selemitischer Auslegung des Boronglaubens war im Frühling des Jahres 1042 BF zu erleben: Der Noionit Bishdaryan von Tikalen, ein bekannter Seelsorger seines Ordens, hat auf Einladung des Hüters der Nacht Adario Zornbrecht-Lomarion, dem bevollmächtigten Legaten des Patriarchen von Al’Anfa am horaskaiserlichen Hofe, die Stadt des Raben besucht. Vater Bishdaryan hatte im Rondra 1042 BF ein Los der großen Lotterie der Hadrokles-Paligan-Spiele in Punin gezogen: Er gewann eine Seereise nach Al’Anfa, berühmt als die Perle, berüchtigt als die Pestbeule des Südens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Seiner Ehrwürden Adario hatte er zuvor nicht nur über eine mögliche Annäherung der Kirchen in Punin und Al’Anfa – sein Orden betrachtet sich sowohl dem Al’Anfaner als auch dem Puniner Ritus zugehörig – oder gar ein Konkordat beraten. Gemeinsam reisten sie zum Ort des Sternenfalls nahe Omlad, später auch nach Fasar, um dort ein Treffen von hochrangigen Delegationen der beiden konkurrierenden Boronkulte vorzubereiten, zu dem es schließlich im Boron 1042 BF kam. Im Rahmen dieser gemeinsamen Missionen freundeten sich Adario und Bishdaryan an, und der Al’Anfaner lud den aus dem Hause Berlînghan stammenden Horasier ein, Gast seiner Familie und seiner Kirche zu sein. Einige Wochen später trafen sie sich in Kuslik wieder, um von dort nach dem Abklingen der Winterstürme über Brabak und Hôt-Alem nach Al’Anfa zu segeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bishdaryan weilte während seines mehrwöchigen Aufenthalts in der Villa der Familie Zornbrecht-Lomarion. Von dort unternahm er mit seinem Gastgeber eine Reihe von Besuchen; so war er mehrfach Gast in der Groß-Al’anfanischen Universalschule der Stadt des Raben, Halle der Erleuchtung, gestiftet von seiner Halbgöttlichen Weisheit Nandus, sowie im Palast der Familie Zornbrecht auf dem Silberberg. Neben für eine Grandenfamilie alltäglicher Kurzweil wie Musikdarbietungen, Schauspiel, Vogelschauen und ausgefallenen Speisen gab es für den Gast aus dem Norden unter anderem Besuche der Arena, wo man Jagdspielen, Tierkämpfen und Wagenrennen beiwohnte, und einen Jagdausflug in die Königsstadt Mirham. Adario wollte durch das von ihm ausgewählte Programm offensichtlich verdeutlichen, dass Al’Anfa neben dem Horasreich die höchststehende Kultur Aventuriens biete.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt besuchte Bishdaryan während seines Aufenthalts mehrfach die Stadt des Schweigens, den größten Borontempel Aventuriens und – nach der Stadt des Lichts in Neu-Gareth – größter Sakralbau überhaupt. Dort hielt er mit Vertretern des örtlichen Ritus’ stille Zwiesprache. Außerdem besuchten die beiden die Schwarzen Pyramiden an den Hängen des Visra, die den Granden als Grabstätten dienen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krönung seines Aufenthalts war jedoch eine gemeinsame Audienz Bishdaryans und Adarios bei [[Oderin du Metuant]], Procurator des Imperiums des Südens, am 11. Peraine [[1042 BF]], dem zwölften Jahrestag der Seeschlacht von Phrygaios. Nach Fürsprache des Noioniten vom Kloster Tikalen entließ der Schwarze General ein Dutzend horasischer Gefangener, darunter viele Adlige. Die meisten dieser Unglücklichen fristeten seit der Seeschlacht ihr Dasein als Sklaven in Al’Anfa, einige waren jedoch auch bei den jüngsten Kämpfen im Kemi-Reich oder bei Scharmützeln in den Kolonien in die Gewalt Al’Anfas geraten. Keiner jedoch hatte länger in Ketten ausharren müssen als der [[1012 BF]] während des Feldzugs zur Eroberung Drôls verschollene Darion Nestefan, der seinerzeit zusammen mit Comto [[Erlan Sirensteen]] im III. Horaskaiserlichen Eliteregiment „Silem-Horas“ gedient hatte. In der Schlacht von Wobran war Darion in mengbillanische Kriegsgefangenschaft geraten und schließlich nach Al’Anfa verkauft worden. Die Besitzer der Sklaven wurden aus den Vermögen der Familien Zornbrecht-Lomarion und Honak angemessen entschädigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Freilassung sollte insbesondere vor dem Hintergrund der Eroberung des Kemi-Reichs durch al’anfanische Truppen und der Krönung von Rhônda IX. Setepen zur Kemi-Königin von Al’Anfas Gnaden im Firun 1042 BF und den damit einhergehenden horasisch-al’anfanischen Spannungen ein hoher symbolischer Wert beigemessen werden. Denn es handelte es sich um den bedeutendsten Schritt der Annäherung zwischen dem Wiedererstandenen Horasreich und dem Al’Anfanischen Imperium seit der Ratifizierung der Thalassokratie-Akte im Efferd [[1041 BF]], an deren Aushandlung in Teremon Adario maßgeblich beteiligt war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem auf mehreren Ebenen erfolgreichen Aufenthalt im tiefen Süden machte sich Bishdaryan von Tikalen zusammen mit Adario Zornbrecht-Lomarion und den freigelassenen Kriegsgefangenen auf die Rückreise ins Königreich Yaquiria, wo sie im Ingerimm 1042 BF im Hafen von Belhanka anlegten. Von dort ging die Reise per Kutsche und begleitet von einer Ehrengarde horasischer Marinesoldaten zum Comto-Marschall des Horasreichs, Ralman von Firdayon-Bethana, nach Vinsalt. Dieser entschied nach längeren Gesprächen mit den beiden Boronis, dass im Austausch für die in Al’Anfa freigelassenen Sklaven dieselbe Zahl hochrangiger al’anfanischer Kriegsgefangener, von denen die meisten seit der Seeschlacht von Phrygaois in den Minen von Pailos schufteten, freigelassen werden sollten. Hier dürfte es mit Sicherheit eine wichtige Rolle gespielt haben, dass Bishdaryan einige Jahre lang Beichtvater des damaligen Comto-Protectors war. Von Vinsalt aus reiste Bishdaryan zu seinem Noioniten-Kloster in Tikalen, während Adario sich nach Shenilo begab, wo er als Legat seine Residenz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Briefspiel_Haus der Narren|Haus der Narren]]==&lt;br /&gt;
Im Sommer 1042/1043 BF [ursprünglicher Spielzeitpunkt: Travia 1042 BF] kehrt Bishdaryan für eine gewisse Zeit nach Tikalen zurück. In seinem [[Noionitenkloster_Santa_Noiona_della_Quiescosa|Heimatkloste]]r unterweist er Coris Fesslin in der Liturgie &amp;quot;Noionas Zuspruch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Totenehrung in Hartsteen==&lt;br /&gt;
Im Travia [[1043 BF]] ist Bishdaryan kurzzeitig wieder in [[avwik:Garetien|Garetien]] zu finden: Inmitten einer kriegerischen Fehde des dortigen Adels sucht er den Hof des Grafen [[gar:Luidor von Hartsteen|Luidor von Hartsteen]] auf und bittet um eine Audienz. Im Horasreich wird vermutet, dass er in Erfahrung bringen soll, auf welcher Grundlage der Graf kurz zuvor Baronin [[Elanor von Efferdas]] ihr Lehen in Hartsteen entzogen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehe es dazu kommt, erliegt der Graf jedoch am 29. Travia 1043 BF dem  Schlachtfeldfieber, an dem er seit mehreren Götterläufen gelitten hatte. So fiel ausgerechnet dem horasischen Borongeweihten die Aufgabe zu, die Totenehrung und Beisetzung des Hochadeligen zu leiten, ehe er wieder abreist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grabsegnung in Perainsgarten==&lt;br /&gt;
Im Peraine [[1043 BF]] spricht Vater Bishdaryan den Grabsegen für den gefallenen [[gar:Perainyan von Perainsgarten|Perainyan von Perainsgarten]] und spendet der trauernden Familie Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einweihung von Sancta Boronia==&lt;br /&gt;
Im Ingerimm [[1046 BF]] besucht Bishdaryan das Fest zur Einweihung des Boronstempels im darpatischen [[avwik:Sancta Boronia|Sancta Boronia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wettlauf in Unterfels==&lt;br /&gt;
Im späten Rahja [[1046 BF]] ist auch Bishdaryan unter den Zuschauern des Unterfelser Wettlaufs [[Corsa della Quartieri]]. Als ob ihn eine Vorahnung dorthin geführt habe, trägt auch er seinen Teil dazu bei, eine von Pyrdacor-Kultisten abgestrebte Katastrophe in den Namenlosen Tagen danach zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten über {{PAGENAME}}==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ah.... der Capitano.&amp;quot; - [[Ralman von Firdayon-Bethana]], [[Comto Protector]] des [[Horasreich]]s&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Für einen Borongeweihten ist Er überraschend redselig.&amp;quot; - [[avwik:Idra ni Bennain|Idra ni Bennain]], Fürstregentin Albernias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Tikalen, Bishdaryan von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Krieger Arivor]][[Kategorie:Offizier]][[Kategorie:Boron-Geweihte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1283117</id>
		<title>Benutzer:Gishtan re Kust</title>
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		<updated>2026-05-03T13:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* zu erledigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Haus re Kust.png|right|100px|Omnia mihi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über mich==&lt;br /&gt;
Spieler des Barons [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]], Ansprechpartner für [[Haus ya Papilio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DSAtag: Weihnachten 1988 (vorher im Spielwarenladen Soloabenteuer durchblätternd)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Horasreich aktiv: seit etwa 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwerpunkte im Horasreich: [[Shenilo]], [[Ramaúd]], [[Cronconvent]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu erledigen==&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*[[Haus_ya_Papilio/Angehörige|Haus ya Papilio]]:&lt;br /&gt;
**[[Dorgando ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Doriano ya Papilio]]&lt;br /&gt;
***[[Arco ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Ingalfa ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Irmingard ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Mattea ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Odoardo ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
**Lücke im Stammbaum: [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) ∞ ?&lt;br /&gt;
**[[Haus ya Papilio/Beziehungen]] aktualisieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Shenilo:&lt;br /&gt;
**Wiedereröffnung des [[Theater Zur Maske]]&lt;br /&gt;
**[[Wirtschaft Shenilos]] um Semaphor ergänzen&lt;br /&gt;
**[[Zweiflinger Kapelle]] aktualisieren&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Details aus Abenteuern:&lt;br /&gt;
**[[Alrigo Gehrfried]]&lt;br /&gt;
**[[Faustina di Midoras]]&lt;br /&gt;
**[[Folkwin Lausinger]]&lt;br /&gt;
**[[Jezcaraldo Manores]]&lt;br /&gt;
**[[Leonato Pechstein]]&lt;br /&gt;
**[[Lutisana Korbmacher]]&lt;br /&gt;
**Phelippe (Hausdiener)&lt;br /&gt;
**[[Rondraberto Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
**[[Yuliara Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Namen zur Verwendung: Bukilo, Burdleit, Ebo, Frumaris, Gasparo, Gausolpho, Iago, Isidro, Oleo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Briefspiele in Wiki und/oder&amp;amp; [[Briefspielchronik]] ergänzen:&lt;br /&gt;
**[[Briefspiel:Haus der Narren|Haus der Narren]] im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]]&lt;br /&gt;
**Stille Wasser u.a. Geschichten um Rahjada &amp;amp; Gishtan&lt;br /&gt;
**[[Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge|Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*[[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Bureau des [[Kusliker Kurier]]s&lt;br /&gt;
**[[Dreimaster von Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Hesindetempel&lt;br /&gt;
**Kontor Weyringer&lt;br /&gt;
**Lichterfest, im Kontrast zu Erntefesten im Inland&lt;br /&gt;
**[[Ramaúder Porcellan]]&lt;br /&gt;
**[[Schmetterhaus]]&lt;br /&gt;
**Werft (Eigenname?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonstiges:&lt;br /&gt;
**[[Drôler Pfeil (Schiff)]]&lt;br /&gt;
**Gunstbeweis des Horas&lt;br /&gt;
**Peitschenfertigung&lt;br /&gt;
**[[Phexja Armundonir]] und [[Ubaldino Presser]]&lt;br /&gt;
**[[Reiniger der Himmelsbilder]]&lt;br /&gt;
**Sagengestalt [[Sturmreiter (Sage)|Sturmreiter]]&lt;br /&gt;
**[[Savertién Myrdano]] und sein Portolano&lt;br /&gt;
**Simiona Plantanego (einäugige, bestechliche Corporala der Stadtwache von [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr der [[Familie Schling|Schling]]-Linie==&lt;br /&gt;
Oberhaupt: [[Kusmaro Schling]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahlspruch: &amp;quot;Mit Wedegond und Rahjalina zur Rechten und zur Linken.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herkunft: [[Ramaúd]], Hafenstadt im Schatten Kusliks&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einfluss: gering&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finanzkraft: hinlänglich (ein Fernhandelsschiff)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakter: fleißig, verlässlich, lebenslustig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftreten: unauffällig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schutzpatron: St. Wedegond der Fischer (Efferdheiliger). Sta. Rahjalina (Rahjaheilige)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volkes Stimme: &amp;quot;Einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonderheiten: je nachdem wen man fragt darpatische Flüchtlinge oder horasische Heimkehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seefahrerfamilie Schling war während der Herrschaftszeit der Amene-Horas aus der [[Domäne Pertakis]] nach Perricum ausgewandert und dort sesshaft geworden. Dort tat sie sich bis zu dessen Tod insbesondere als Seeleute in Diensten des Reeders Trautmann Falswegen hervor. Dem Blutrausch des Haffax-Sturms ist ein Teil der Familie auf dem Seeweg entronnen und in ihre alte Heimat geflogen. Alle übrigen Familienmitglieder sind wohl in den Straßen Perricums zu Tode gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Titulatur==&lt;br /&gt;
Dies müsste mit RdH abgeglichen werden:&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lehnadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Kaiser/in: Euer horaskaiserliche Majestät&lt;br /&gt;
**Kaiserliche/r Kronprinz/essin: Euer allerdurchlauchtigste Hoheit&lt;br /&gt;
**Mitglied der kaiserlichen Familie: Euer horaskaiserliche Hoheit&lt;br /&gt;
**König/in: Euer königliche Majestät&lt;br /&gt;
**Seekönig/in: Euer seekönigliche Majestät&lt;br /&gt;
**Erzherzog/in: Euer königliche Hoheit&lt;br /&gt;
**Herzog/in: Euer Hoheit&lt;br /&gt;
**Erzherrscher/in: Euer Hochwohlgeborene Durchlaucht&lt;br /&gt;
**Kinder von Herzögen: Euer Liebden&lt;br /&gt;
**(Land-)Graf/Gräfin: Euer Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
**Baron/in: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Baroness/Baronet: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Landherr/in, Gransignor/a: Euer Edelgeboren oder Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Signor/a, Sigorino/Signorina: Euer Wohlgeboren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Titularadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Granduchessa/-duco: Euer erhabene Hoheit&lt;br /&gt;
**Marchesa/-e: Euer Erlaucht&lt;br /&gt;
**Comtessa/Comto: Euer Edelhochgeboren&lt;br /&gt;
**Cavalliera/-o: Euer Edelgeboren&lt;br /&gt;
**Esquiria/-o: Hochachtbare/r Dame/Herr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: &amp;quot;Von der Kunst der Titulatur. Ein kleines Breveir angemessener Anreden und Titel im Horasreich&amp;quot; (Handout zum Allaventurischen Konvent auf Burg Ludwigstein, 2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastetchen-Radius==&lt;br /&gt;
Der Pastetchen-Radius ist jene Distanz, die sich eine Gruppe zumeist adeliger, genussfreudiger Persönlichkeiten im Verlauf einer criminalistischen Recherche von einer Bezugsquelle für Pastetchen (vulgo: Küche) entfernen kann, ohne dass die Häppchen ihre optimale Genusstemperatur unterschreiten, wenn sie unmittelbar nach der Fertigstellung von einem Diener auf direktem Wege zum Verzehr überbracht werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Definition entstammt einer Spielrunde, geleitet von [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] auf dem Yaquirien-Con 2012 und ist nicht zu verwechseln mit der ähnlich klingenden Vulgarisierung als &amp;quot;Törtchenradius&amp;quot;, die tatsächlich lediglich eine Methode zur Berechnung der Schnittstelle aller Anreisewege potentieller Teilnehmer des [[Horasisches Törtchentreffen|Törtchentreffen]]s darstellt ([[Benutzer:Dellatrezzi|Dellatrezzi]] kann das gewiss geowissenschaftlich präzise erläutern).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kusmina Galahan]]s Verbleib==&lt;br /&gt;
Es gibt widersprüchliche Fassungen der Berichte über den Verbleib Kusminas. Während die einen sagen, sie sei nach dem [[Blutkonvent]] hingerichtet worden, sagen andere, sie sei im Kerker von [[Burg Naumstein]] verstorben. Eine gänzlich wagemutige Lesart der tatsächlichen Ereignisse schießlich spricht davon, dass Kusmina Galahan im Jahr 1020 BF mit Hilfe mittelreichischer Agenten entkommen und einen geheimen Zufluchtsort auf den [[Zyklopeninseln]] erreichen konnte, wo sie noch heute leben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benutzer|Gishtan re Kust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1283116</id>
		<title>Benutzer:Gishtan re Kust</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1283116"/>
		<updated>2026-05-03T13:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* zu erledigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Haus re Kust.png|right|100px|Omnia mihi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über mich==&lt;br /&gt;
Spieler des Barons [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]], Ansprechpartner für [[Haus ya Papilio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DSAtag: Weihnachten 1988 (vorher im Spielwarenladen Soloabenteuer durchblätternd)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Horasreich aktiv: seit etwa 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwerpunkte im Horasreich: [[Shenilo]], [[Ramaúd]], [[Cronconvent]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu erledigen==&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*[[Haus_ya_Papilio/Angehörige|Haus ya Papilio]]:&lt;br /&gt;
**[[Dorgando ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Doriano ya Papilio]]&lt;br /&gt;
***[[Arco ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Ingalfa ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Irmingard ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Mattea ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Odoardo ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
**Lücke im Stammbaum: [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) ∞ ?&lt;br /&gt;
**[[Haus ya Papilio/Beziehungen]] aktualisieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Shenilo:&lt;br /&gt;
**Wiedereröffnung des [[Theater Zur Maske]]&lt;br /&gt;
**[[Wirtschaft Shenilos]] um Semaphor ergänzen&lt;br /&gt;
**[[Zweiflinger Kapelle]] aktualisieren&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Details aus Abenteuern:&lt;br /&gt;
**[[Alrigo Gehrfried]]&lt;br /&gt;
**[[Faustina di Midoras]]&lt;br /&gt;
**[[Folkwin Lausinger]]&lt;br /&gt;
**[[Jezcaraldo Manores]]&lt;br /&gt;
**[[Leonato Pechstein]]&lt;br /&gt;
**[[Lutisana Korbmacher]]&lt;br /&gt;
**Phelippe (Hausdiener)&lt;br /&gt;
**[[Rondraberto Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
**[[Yuliara Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Namen zur Verwendung: Bukilo, Burdleit, Ebo, Frumaris, Gasparo, Gausolpho, Iago, Isidro, Oleo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Briefspiele in Wiki und/oder&amp;amp; [[Briefspielchronik]] ergänzen:&lt;br /&gt;
**[[Briefspiel:Haus der Narren|Haus der Narren]] im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]]&lt;br /&gt;
**Stille Wasser u.a. Geschichten um Rahjada &amp;amp; Gishtan&lt;br /&gt;
**Alynias Meisterkurs/Alynia &amp;amp; die Sphärenklänge&lt;br /&gt;
**[[Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge|Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*[[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Bureau des [[Kusliker Kurier]]s&lt;br /&gt;
**[[Dreimaster von Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Hesindetempel&lt;br /&gt;
**Kontor Weyringer&lt;br /&gt;
**Lichterfest, im Kontrast zu Erntefesten im Inland&lt;br /&gt;
**[[Ramaúder Porcellan]]&lt;br /&gt;
**[[Schmetterhaus]]&lt;br /&gt;
**Werft (Eigenname?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonstiges:&lt;br /&gt;
**[[Drôler Pfeil (Schiff)]]&lt;br /&gt;
**Gunstbeweis des Horas&lt;br /&gt;
**Peitschenfertigung&lt;br /&gt;
**[[Phexja Armundonir]] und [[Ubaldino Presser]]&lt;br /&gt;
**[[Reiniger der Himmelsbilder]]&lt;br /&gt;
**Sagengestalt [[Sturmreiter (Sage)|Sturmreiter]]&lt;br /&gt;
**[[Savertién Myrdano]] und sein Portolano&lt;br /&gt;
**Simiona Plantanego (einäugige, bestechliche Corporala der Stadtwache von [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr der [[Familie Schling|Schling]]-Linie==&lt;br /&gt;
Oberhaupt: [[Kusmaro Schling]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahlspruch: &amp;quot;Mit Wedegond und Rahjalina zur Rechten und zur Linken.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herkunft: [[Ramaúd]], Hafenstadt im Schatten Kusliks&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einfluss: gering&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finanzkraft: hinlänglich (ein Fernhandelsschiff)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakter: fleißig, verlässlich, lebenslustig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftreten: unauffällig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schutzpatron: St. Wedegond der Fischer (Efferdheiliger). Sta. Rahjalina (Rahjaheilige)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volkes Stimme: &amp;quot;Einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonderheiten: je nachdem wen man fragt darpatische Flüchtlinge oder horasische Heimkehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seefahrerfamilie Schling war während der Herrschaftszeit der Amene-Horas aus der [[Domäne Pertakis]] nach Perricum ausgewandert und dort sesshaft geworden. Dort tat sie sich bis zu dessen Tod insbesondere als Seeleute in Diensten des Reeders Trautmann Falswegen hervor. Dem Blutrausch des Haffax-Sturms ist ein Teil der Familie auf dem Seeweg entronnen und in ihre alte Heimat geflogen. Alle übrigen Familienmitglieder sind wohl in den Straßen Perricums zu Tode gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Titulatur==&lt;br /&gt;
Dies müsste mit RdH abgeglichen werden:&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lehnadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Kaiser/in: Euer horaskaiserliche Majestät&lt;br /&gt;
**Kaiserliche/r Kronprinz/essin: Euer allerdurchlauchtigste Hoheit&lt;br /&gt;
**Mitglied der kaiserlichen Familie: Euer horaskaiserliche Hoheit&lt;br /&gt;
**König/in: Euer königliche Majestät&lt;br /&gt;
**Seekönig/in: Euer seekönigliche Majestät&lt;br /&gt;
**Erzherzog/in: Euer königliche Hoheit&lt;br /&gt;
**Herzog/in: Euer Hoheit&lt;br /&gt;
**Erzherrscher/in: Euer Hochwohlgeborene Durchlaucht&lt;br /&gt;
**Kinder von Herzögen: Euer Liebden&lt;br /&gt;
**(Land-)Graf/Gräfin: Euer Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
**Baron/in: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Baroness/Baronet: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Landherr/in, Gransignor/a: Euer Edelgeboren oder Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Signor/a, Sigorino/Signorina: Euer Wohlgeboren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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*&#039;&#039;Titularadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Granduchessa/-duco: Euer erhabene Hoheit&lt;br /&gt;
**Marchesa/-e: Euer Erlaucht&lt;br /&gt;
**Comtessa/Comto: Euer Edelhochgeboren&lt;br /&gt;
**Cavalliera/-o: Euer Edelgeboren&lt;br /&gt;
**Esquiria/-o: Hochachtbare/r Dame/Herr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: &amp;quot;Von der Kunst der Titulatur. Ein kleines Breveir angemessener Anreden und Titel im Horasreich&amp;quot; (Handout zum Allaventurischen Konvent auf Burg Ludwigstein, 2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastetchen-Radius==&lt;br /&gt;
Der Pastetchen-Radius ist jene Distanz, die sich eine Gruppe zumeist adeliger, genussfreudiger Persönlichkeiten im Verlauf einer criminalistischen Recherche von einer Bezugsquelle für Pastetchen (vulgo: Küche) entfernen kann, ohne dass die Häppchen ihre optimale Genusstemperatur unterschreiten, wenn sie unmittelbar nach der Fertigstellung von einem Diener auf direktem Wege zum Verzehr überbracht werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Definition entstammt einer Spielrunde, geleitet von [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] auf dem Yaquirien-Con 2012 und ist nicht zu verwechseln mit der ähnlich klingenden Vulgarisierung als &amp;quot;Törtchenradius&amp;quot;, die tatsächlich lediglich eine Methode zur Berechnung der Schnittstelle aller Anreisewege potentieller Teilnehmer des [[Horasisches Törtchentreffen|Törtchentreffen]]s darstellt ([[Benutzer:Dellatrezzi|Dellatrezzi]] kann das gewiss geowissenschaftlich präzise erläutern).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kusmina Galahan]]s Verbleib==&lt;br /&gt;
Es gibt widersprüchliche Fassungen der Berichte über den Verbleib Kusminas. Während die einen sagen, sie sei nach dem [[Blutkonvent]] hingerichtet worden, sagen andere, sie sei im Kerker von [[Burg Naumstein]] verstorben. Eine gänzlich wagemutige Lesart der tatsächlichen Ereignisse schießlich spricht davon, dass Kusmina Galahan im Jahr 1020 BF mit Hilfe mittelreichischer Agenten entkommen und einen geheimen Zufluchtsort auf den [[Zyklopeninseln]] erreichen konnte, wo sie noch heute leben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benutzer|Gishtan re Kust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Ringen_um_Balthar/Rede_der_Gr%C3%A4fin_Bellatrix_Aralzin_vor_der_Eteria&amp;diff=1283115</id>
		<title>Briefspiel:Ringen um Balthar/Rede der Gräfin Bellatrix Aralzin vor der Eteria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Ringen_um_Balthar/Rede_der_Gr%C3%A4fin_Bellatrix_Aralzin_vor_der_Eteria&amp;diff=1283115"/>
		<updated>2026-05-03T12:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{:Briefspiel:Ringen um Balthar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rede der Gräfin Bellatrix Aralzin vor der Eteria Shenilos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Shenilo]], 20. Firun 1047 BF. Über dem Sitzungssaal der [[Eteria]] von Shenilo lag gespannte Erwartung. Debatten waren geführt, Tagesordnungspunkte abgehakt worden, doch niemand hatte ernsthaft daran geglaubt, dass dies ein gewöhnlicher Ratstag werden würde. Zu hartnäckig hatten sich die Gerüchte gehalten, zu präzise waren sie gewesen.&lt;br /&gt;
Als die Flügeltüren geöffnet wurden, erhoben sich mehrere Ratsmitglieder beinahe instinktiv.&lt;br /&gt;
Gräfin Bellatrix Aralzin trat ein, begleitet nur von einem einzelnen Berater, Baronet [[Pandrigo ya Diamero]]. Er blieb wenige Schritte hinter ihr zurück. Die Gräfin war in ihren Vierzigern, hochgewachsen, mit der ruhigen, gesammelten Körperhaltung einer Kampfmagierin, die es gewohnt war, dass ein Raum ihr gehörte, noch bevor sie sprach. Ihre dunkle Robe war schlicht geschnitten, doch mit feinen silbernen Linien und Mustern versehen. Kein Schmuck lenkte vom Wesentlichen ab. Alles an ihr wirkte funktional, bewusst, kontrolliert. Ebenso ihr Magierstab aus dunklem poliertem Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wartete, bis die Türen geschlossen waren. Dann trat sie an das Rednerpult und begann zu sprechen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Signoras und Signores der Eteria von Shenilo&amp;quot;&#039;&#039;, sagte sie ruhig, ohne den geringsten Anflug von Zeremonie. &#039;&#039;&amp;quot;Ich danke euch nicht für eure Zeit. Zeit ist etwas, das sich Shenilo derzeit nicht leisten kann.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Einige Gesichter verhärteten sich, andere zeigten neugieriges Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin heute nicht als Trauernde hier&amp;quot;&#039;&#039;, fuhr sie fort, &#039;&#039;&amp;quot;auch wenn ich erst vor kurzem das Erbe meiner Mutter angetreten habe. Ich bin nicht hier, um über die [[Kaiserjagd]] zu sprechen, über Unfälle die vielleicht gar keine waren.&amp;quot;&#039;&#039; Ein kaum merkliches Zucken ging durch ihren Mundwinkel. &#039;&#039;&amp;quot;Ich bin hier, weil der [[Kaiserkanal]] gebaut wird. Und weil [[Balthar]] der Schlüssel dazu ist. Ein Schlüssel der dabei ist, Shenilo zu entgleiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sie ließ diese Worte fallen wie einen Stein in stilles Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Der Kaiserkanal ist kein lokales Projekt. Er ist kein Bauvorhaben, das man den Baumeistern überlässt und über Buchhalter abrechnet. Er ist eine Entscheidung über das künftige Gesicht der [[Ponterra]]. Über Zölle, über Handel, über militärischen Zugriff. Über Macht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ihre Stimme gewann an Volumen, ohne laut zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wer die Schleusen kontrolliert, kontrolliert den Kanal. Wer den Kanal kontrolliert, kontrolliert die Ländereien an seinen Ufern. Und wer Balthar kontrolliert, der kontrolliert das Tor zur Residenz seiner imperialen Majestät.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sie hob die Hand, als wolle sie Einwürfe im Keim ersticken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[[Kuslik]] hat das verstanden. Dort baut man, während hier diskutiert wird. Dort legt man Grundsteine, während hier Ansprüche zirkulieren. Dort spricht man im [[Sangreal]] über technische Details, während man euch höflich, aber bestimmt übergeht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein leises Murmeln ging durch die Reihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Kuslik nennen sie es Fortschritt&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Bellatrix schneidend. &#039;&#039;&amp;quot;In Wahrheit ist es Aneignung.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sie trat einen Schritt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Balthar wird mit Protektorinnen versehen. Mit Söldnern gesichert. Mit Festen umworben. Die Schleusen mit Namen beschriftet, die Geschichte neu schreiben sollen. Und jedes Mal wartet man in Kuslik darauf, dass Shenilo endlich sagt: Bis hierher. Und nicht weiter.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ihre Augen wanderten über die Patrizier der stolzen Geronsstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Doch Shenilo schweigt. Shenilo verweist auf alte Rechte, auf Ansprüche, auf Zuständigkeiten. Rechte, die nicht eingefordert werden, sind nichts als wertloses Papier.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein Patrizier räusperte sich, wollte ansetzen, doch Bellatrix&#039; Blick ließ ihn verstummen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich sage euch das nicht als Gegnerin Kusliks&amp;quot;&#039;&#039;, fuhr sie fort. &#039;&#039;&amp;quot;Ich sage es als [[Comto Camerlengo|Comtessa Camerlenga]]. Als Frau, die täglich die Schatulle des Kaisers sieht. Als jemand, der weiß, wie schnell sich Einfluss in Münzen und Münzen in Truppen verwandeln lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sie ließ die Hand sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und ich sage es als eure Gräfin, deren Mutter ihr Leben stets im Dienst des Reiches führte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein kurzer Moment der Stille folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich erwarte&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Bellatrix nun langsam und mit Nachdruck, &#039;&#039;&amp;quot;dass diese Eteria innerhalb eines Mondes konkrete Maßnahmen beschließt. Keine groben Vorschläge. Konkrete Maßnahmen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sie zählte an den Fingern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Politische Schritte, die Balthars Zugehörigkeit unmissverständlich festschreiben. Wirtschaftliche Maßnahmen, die kusliker Einflussnahme Grenzen setzen. Und, wenn nötig, Vorbereitungen, die deutlich machen, dass Shenilo bereit ist, seine Interessen notfalls auch durchzusetzen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein Raunen, schärfer als zuvor.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich werde in einem Mond zurückkehren&amp;quot;&#039;&#039;, schloss sie. &#039;&#039;&amp;quot;Dann werde ich mir anhören, was ihr beschlossen habt. Und ich werde mir merken, wer in dieser Stunde Verantwortung getragen hat.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ihr Blick wurde kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Duldet diese Provokationen nicht länger. Kuslik testet euch. Die Mächtigen Yaquirias beobachten euch. Und Balthar wartet nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Shenilo hatte eine Frist. Und jeder im Saal wusste, dass der nächste Mond über mehr entscheiden würde als über eine Stadt an einem Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel in Shenilo|Ringen um Balthar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Bellatrix_Aralzin&amp;diff=1283114</id>
		<title>Bellatrix Aralzin</title>
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		<updated>2026-05-03T12:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{WikiAvLink}}&lt;br /&gt;
{{VerweisRdH|Inhalt=&#039;&#039;&#039;Bellatrix&#039;&#039;&#039; wird in [[Reich des Horas]], Seite 83 beschrieben. }}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|Familie=[[Bild:Haus Aralzin.png|19px]] [[Haus Aralzin]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter=[[Graf von Bethana|Gräfin von Bethana]], ehedem [[Comto Camerlengo|Comtessa Camerlenga]]&lt;br /&gt;
|Tsatag=1005 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur=&lt;br /&gt;
|Haare=&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=&lt;br /&gt;
|Eltern=[[Hesindiane Aralzin]] (983-1046), [[Harro di Piastinza]] (*980)&lt;br /&gt;
|Geschwister=[[Rahjadike Aralzin|Rahjadike]] (*1007), [[Yolande Aralzin|Yolande]] (*1010), [[Gharena Aralzin d.J.|Gharena]] (*1014) &lt;br /&gt;
|Travienstand=vermählt mit [[Valnor di Yaladan]]&lt;br /&gt;
|Nachkommen=[[Brandoval Aralzin d.J.|Brandoval]] (*1030), [[Lamea Aralzin|Lamea]] (*1032)&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete=&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Seelentier=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=in Bethana und Methumis ausgebildete Magierin&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bellatrix Aralzin&#039;&#039;&#039; ist die amtierende [[Graf von Bethana|Gräfin von Bethana]] und Oberhaupt des [[Haus Aralzin|Hauses Aralzin]]. Als älteste Tochter [[Hesindiane Aralzin|Gräfin Hesindianes]] wurde sie ob ihrer arkanen Begabung zunächst unter falschem Namen an der [[Halle des Vollendeten Kampfes]] zu [[Bethana]] und dann an der [[Akademie des Magischen Wissens]] in [[Methumis]] zur Magierin ausgebildet. In Methumis lernte sie auch den Adepten [[Valnor di Yaladan]] kennen, den sie [[1030 BF]] ehelichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte noch bis Anfang [[1048 BF]] als [[Comto Camerlengo|Comtessa Camerlenga]] dem [[Kronrat]] des [[Horasreich]]s an, trat von diesem Amt nach der [[YaquirienCon 2025|ersten Feier zum 75. Tsatag]] [[Cusimo Garlischgrötz|Herzog Cusimos]] aber zurück &amp;amp;ndash; offiziell um unbeeinträchtigt die Geschicke der [[1046 BF]] von ihrer Mutter geerbten [[Grafschaft Bethana]] führen zu können, jedoch mutmaßlich auch wegen eines Skandals um ihre Amtsführung. Als Verwalterin der Privatschatulle des [[Kaiser]]s residierte sie bis dahin überwiegend in der Palaststadt [[Sangreal]] bei [[Horasia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Aventurischer Bote Nr. 151, Seite A7&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 41]], Seite 27 &amp;lt;small&amp;gt;(Eröffnungsbankett des Königsturniers)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 48]], Seiten 10-11 &amp;lt;small&amp;gt;(Krönung zur Gräfin)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Im Schatten des Elfenbeinturms]], Seite 110&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seiten 44, 80, 83, 113, 195, 197, 212-213&lt;br /&gt;
*Stätten okkulter Geheimnisse, Seiten 20, 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Briefspiel==&lt;br /&gt;
*Ringen um Balthar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Aralzin, Bellatrix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Weißmagier]][[Kategorie:Magier Bethana]][[Kategorie:Magier Methumis]][[Kategorie:Haus Aralzin|Bellatrix]][[Kategorie:Sangreal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh&amp;diff=1283113</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh</title>
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		<updated>2026-05-03T11:08:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai 2025 bis April 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] · [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Zwerge_willkommen|Zwerge wären willkommen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;HÖRET HÖRET ...&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Tsatag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwerge_willkommen|&amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;]], berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh/Zwerge_willkommen&amp;diff=1283112</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwerge willkommen</title>
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		<updated>2026-05-03T11:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}} &amp;#039;&amp;#039;(Kusliker Kurier, 10. Peraine 1047 BF)&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwerge wären willkommen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hilfsbereitschaft in Ramaúd&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;  Von Eolan ya Aragonza  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ramaúd.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Groß ist die Not vieler Zwerge nach den Verheerungen durch Geschuppte. Sie lässt auch das Baronspaar ya Ramaúd, Rahjada und Gishtan, nicht unbewegt.&amp;lt;br&amp;gt;  Die beiden haben vom Leid und Zorn der Angroschim während der Feier anlässlich des 290. Tsatag…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kusliker Kurier, 10. Peraine 1047 BF)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zwerge wären willkommen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilfsbereitschaft in Ramaúd&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ramaúd.&#039;&#039;&#039; Groß ist die Not vieler Zwerge nach den Verheerungen durch Geschuppte. Sie lässt auch das Baronspaar ya Ramaúd, Rahjada und Gishtan, nicht unbewegt.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die beiden haben vom Leid und Zorn der Angroschim während der Feier anlässlich des 290. Tsatags des Hochkönigs Albrax erfahren. Zu dieser waren das Paar und fast zwei Dutzend weitere horasische Persönlichkeiten im Tsamond 1047 BF gereist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerne wollen die beiden den Zwergen helfen. Zudem über das hinaus, was die horasischen Gäste auf Pfalz Alarasruh ungeachtet mannigfaltiger Widerstände bereits zugesagt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonders über die in Fasar heimatlos Gewordenen macht sich Gishtan re Kust Gedanken: „Meine konstruktiven und besonnenen Gespräch mit Prinz Galfasch, dem Bruder Bergkönig Gorfars, verdeutlichten mir: Alle vormals in Fasar lebenden Angroschim kann Schradok nicht aufnehmen. Und mit Rücksicht auf tradierte Regeln in Xorlosch, aufgrund derer manche als Ursache des Drachenangriffs den ‚falschen‘ Wohnort der Betroffenen sehen, ist es angebracht, dass sie nicht südlich des Yaquir siedeln. Stadt und Land Ramaúd und wären geeignet und bereit, Flüchtlinge aus Fasar aufzunehmen, falls diese zu uns kommen möchten, um hier sesshaft zu werden.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Versprechen verbindet Seine Hochgeboren mit weiteren Zusagen: „Etwaige zwergische Neubürger sollen über die Lex Zwergia hinaus unter meinem besonderen Schutz stehen. Dazu brauchen sie lediglich auf Schloss Ramaúd vorstellig werden, ihren Namen, ihre Herkunft, ihre Wohnstatt und ihr Gewerbe zu nennen.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Baronspaar dehnt diese Freundlichkeit auf jene Zwerge aus, die lediglich auf der Durchreise sind: Jeder des kleinen Volks, der im Hafen von Bord geht, in der Baronie aus einer Kutsche steigt oder auf andere Weise dorthin gelangt, möge sich bei der örtlichen Verwaltung melden, um bevorzugt beachtet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Baron weist seine Untertanen darauf hin, dass es ein Traviengebot sei, Notleidenden zu helfen. Umgekehrt dürfe man davon ausgehen, dass sich Angroschim strikt an alle Gesetze und Traditionen in Ramaúd hielten, seien sie zwergischer oder menschlicher Geltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zudem nimmt er einheimischen Handwerkern die Sorge vor möglicher Konkurrenz. Zum einen könne man von Wissen und Erfahrung Zugezogener lernen. Zum anderen verweist Gishtan auf die Zahlen: „Falls von geschätzt 2000 geflohenen Angroschim jeder Zehnte den Weg ins Horasreich fände, waren das kaum 200. Wenn wir großzügig davon ausgehen, dass jeder Zehnte sich im sicheren Ramaúd niederlassen möchte, wären dies weniger als zwei Dutzend. Diese Zahl an Häuptern können wir aufnehmen, mehr sollen es nicht werden, und von jedem würden wir wissen, was er tut und was wir für ihn tun können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(wus)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh|Zwerge wären willkommen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh&amp;diff=1283111</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh</title>
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		<updated>2026-05-03T11:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Geschichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai 2025 bis April 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;HÖRET HÖRET ...&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Tsatag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwerge_willkommen|&amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;]], berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh&amp;diff=1283110</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh</title>
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		<updated>2026-05-03T11:01:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Geschichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai 2025 bis April 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;HÖRET HÖRET ...&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Tsatag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;]], berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh/Tsatagsbr%C3%A4u&amp;diff=1283109</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu</title>
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		<updated>2026-05-03T11:00:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tsatagsbräu für den Horas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor/inn/en:&#039;&#039;&#039; Trix, [[Benutzer:Gishtan re Kust|GrK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückreise vom &amp;quot;Zwergengeburtstag&amp;quot; in ihre Heimatstadt [[Ramaúd]] besuchen [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] und [[Gishtan re Kust|Gishtan]] re Kust das koscher Dorf Klein-Silberbinge. Dort erstehen sie von der Braumeisterin Branda Kupferkrug das letzte Fässchen “Albrax’ Ehrentrunk”, um es [[Khadan-Horas]] zu überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ankunft===&lt;br /&gt;
Für Signora Rahjada und ihren Gemahl, Baron Gishtan, war die Feier auf Pfalz Alarasruh ein Erlebnis gewesen. Nicht in jeder Hinsicht ein erfreuliches. &lt;br /&gt;
Doch wie es die Art der beiden weltoffenen, horasischen Edelleute war, hatten sie einige angenehme, neue Bekanntschaften gemacht. Unter diesen war mit der zwergischen Braumeisterin Branda Kupferkrug auch eine, die das Paar über das Ende des Fests hinaus begleitete.&lt;br /&gt;
Gishtan hatte sich in den Kopf gesetzt, dem Horas, seinem Kaiser, ein Fässlein des Tsatagsbiers “Albrax’ Ehrentrunk” nach Horasia zu bringen. Einerseits, weil der Hochkönig Albrax einer der wenigen Angroschim gewesen war, der die Gespräche mit den Horasiern mit Vernunft geführt hatte, statt mit zwergengussgleicher Engstirnigkeit. Andererseits, weil der Baron sich und seine Gemahlin beim Herrscher wieder einmal namentlich - und in günstiger Weise - ins Gedächtnis bringen wollte. Es genügte nicht, wusste der alte Diplomat, die Interessen der Hohen bestmöglich zu vertreten: Man musste auf das Erreichte auch hinweisen - so überschaubar dies bei den Verhandlungen mit den Bergkönigen auch ausgefallen sein mochte.&lt;br /&gt;
Ein frisches Bier aus dem Kosch mochte auf die Ergebnisse milderes Licht werfen, und die Wirtin der “Schaumkrone” in Klein-Silberbinge hatte ihm versichert, dass der Inhalt des Fasses noch wohlschmeckend sein würde, wenn es über den Großen Fluss, Havena und das Meer bis ins Horasreich gebracht ward.&lt;br /&gt;
So hatte er das Angebot des Bergprinzen Galfasch bedauernd abgelehnt, die Rückreise vollständig unter Tage zurückzulegen, und stattdessen eine Kutsche gemietet, die hinter dem behäbigen Wagen von Branda her durch Garetien bis in den Kosch gerollt war. Die Straßen zeigten auch hier nicht die Qualität jener im Lieblichen Feld, doch das gemächliche Tempo hatte die Fahrt erträglich gemacht.&lt;br /&gt;
Nun also hatten sie die erste Etappe bewältigt: Der Kutscher klopfte und rief, dass das Dorf vor ihnen liege. Während die Kutsche im Schritttempo einen schmalen Karrenweg den letzten Hügel hinab schlich, beugte sich Gishtan re Kust aus dem Seitenfenster um zu überblicken, was ihn und Rahjada erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren nur knapp ein halbes Stundenglas lang nach dem Verlassen der Reichsstraße den kleineren, aber dennoch gut ausgebauten Weg in ein Tal hineingefahren, und doch waren die Reisenden erstaunt, wie nah und rasch sie sich bereits direkt an den Hängen der unteren Koschberge befanden. Ein kleiner, aber belebter Ort erstreckte sich von der Aue eines kleines Baches den Hang empor, die Bebauung eine interessant wirkende Mischung aus freistehenden Häusern und Werkstätten, aber auch sich in den Berg erstreckenden Wohnräumen, die mit teils verzierten und behauenen Eingangsportalen versehen waren und Vorbauten und Terrassen besaßen. Klein-Silberbinge hatte eine geschäftige Atmosphäre und obwohl vor allem Angroschim bei ihren täglichen Tätigkeiten zu sehen waren, schienen auch einige Menschen gerade dort zu verweilen, vielleicht auch zu leben. &lt;br /&gt;
Der kleine Wagen von Branda bog bald von der Hauptstrasse ab und steuerte auf ein größeres Gebäude auf Halbhöhe zu, das ebenfalls teils in den Hang hinein weiterzureichen schien. Über der Tür baumelte ein großer, rötlich-metallener Bierkrug als Emblem, auf dem eine stattliche Schaumkrone aus hellem Metall zu sehen war - sicherlich das von ihrer Führerin so angepriesene Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schaumkrone”, kommentierte Baron Gishtan wissend und zeigte aus der Kutsche heraus auf das Wirtshausschild. Auf der Kaiserpfalz hatte er den Beschreibungen der Zwergin gerne gelauscht. Branda hatte ihm so nicht nur das Bier schmackhaft gemacht, sondern auch die Vorstellung, dessen Brauort aufzusuchen und dem Horas ein Fass des Getränks von der Reise mitzubringen.&lt;br /&gt;
Die Alternativen wären gewesen, wieder über den Yaquir gen Heimat zu fahren, oder aber den weiten Weg gänzlich unter Tage zurückzulegen -  das Angebot des Prinzen Galfasch. So sehr Gishtan den Bruders des Bergkönigs von Schradok zu schätzen gelernt hatte, dieses Abenteuer verbot schon die Begleitung seiner Gemahlin, die an derlei Wagnisse nicht gewöhnt war; obgleich Rahjada ihn sicher ohne Murren in traviagefälliger Ergebenheit begleitet hätte.&lt;br /&gt;
Die Fahrt durch den Kosch und später auf dem Großen Fluss war abenteuerlich genug und angenehmer. Und jetzt waren sie also in Klein-Silberbinge angelangt.&lt;br /&gt;
Der Mietkutscher hielt seine Pferde hinter Brandas Wagen, und ohne lange zu zögern stieg der horasische Diplomat aus der Kutsche. Neugierig betrachtete er die “Schaumkrone”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren vor dem Gasthaus auf einem kleinen, gepflasterten Vorplatz zu Stehen gekommen, auf dem lebhaftes Treiben herrschte. Nicht nur Zwerge, auch ein paar menschliche Handwerker, Fuhrleute und Reisende waren zu sehen. Der Geruch von Malz und Rauch lag in der Bergluft, in das Rufen der Durcheilenden und die Gespräche drang das Hämmern von Werkzeug aus nahen, teilweise offenen Gebäuden und Vorbauten. Ein schmaler Bach rann zwischen den Gebäuden den Hang hinab, direkt hinter der Schaumkrone schien er nach Klein-Silberbinge geleitet zu werden. Das Gasthaus war ein für die Umgebung recht großes und hohes Haus, das direkt an den Hang anschloss und dessen Dachfirst und Fensterläden mit Schnitzereien verziert waren. Direkt dahinter erhob sich der lokale Ausläufer der Koschberge, eine teils bewaldete Fläche, die in der Höhe in grauen Fels überging und verschiedene dunkle Öffnungen aufwies, die auf Stollen und Wohnhöhlen hindeuteten. Der Platz in Klein-Silberbinge wirkte zugleich geschäftig und auch fürsorglich, wie eine kleine Welt für sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Schaumkrone” wurde rasch das größte Zimmer für die horasischen Gäste vorbereitet. Rahjadas Zofe erhielt eine Kammer unterm Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tsatagsbräu===&lt;br /&gt;
Nachdem die re Kusts sich ausgeruht hatten, drängte Gishtan darauf, endlich die Braustube zu sehen. Danach wollte er einen Blick auf die letzten verbliebenen Fässer des “Ehrentrunks” werfen. Er vertraute auf das feine Gespür seiner Gemahlin, aus diesen dasjenige zu wählen, das sie kaufen und nach Horasia bringen würden.&lt;br /&gt;
Die Residenzstadt des Kaisers bedeutete zwar einen Umweg auf der Heimreise nach Ramáud. Doch das Geschenk zu überbringen und mündlich Bericht über das zu Alarasruh Erreichte zu erstatten, schien dem Baron wichtig genug. Womöglich würden seine Gemahlin und er sogar einige Momente Aufmerksamkeit Khadan-Horas’ erhalten.&lt;br /&gt;
Branda führte das Paar in die Braustube. Die Zwergin schien direkt von der Reise wieder in ihre Arbeit im Gasthaus gefallen zu sein, denn nachdem sie einer zwergischen Angestellten den Auftrag, sich um die Gäste zu kümmern, gegeben hatte, hatte sie sich selbst sofort eine Schürze geschnappt und sich mit einem Augenzwinkern und scherzhaften Spruch zu einem großgewachsenen Menschen hinter dem Tresen gesellt. Von dort nahm sie auch das Baronspaar wieder in Empfang und bedeutete diesem, ihr zu folgen.&lt;br /&gt;
Aus dem Wirtsraum führte eine Türe in einen weiteren Raum, von dem zwar weitere Türen abgingen, jedoch auch ein recht breiter, aber gerade so hoher Gang, dass der Baron noch knapp darin aufrecht stehen konnte. Branda nahm sich eine Laterne von einem als Abstelltisch genutzten, großen Holzfass und entzündete diese. &lt;br /&gt;
“Einer der Vorteile, wenn wir die Brauerei direkt am Berg haben”, erklärte sie, “wir müssen keine Treppen mit den schweren Fässern hoch und runter, sondern nur in den kühlen Berg.” Tatsächlich wurde es rasch merklich kälter in dem gemauerten Gang, an dessen Ende Branda eine stabile Eichenholztür öffnete. “Herzlich Willkommen in Norgrims Ahnenhalle!” &lt;br /&gt;
Als sie Gishtans irritierten Gesichtsausdruck sah, lachte sie auf. “Mein Großvater Norgrim hat den Braukeller ‚Ahnenhalle‘ genannt, weil er überzeugt war, dass gutes Handwerk die Ahnen ehrt. Wenn wir brauen wie unsere Vorfahren, dann arbeiten wir in ihrem Sinne – fast so, als wären sie anwesend.” Sie lächelte. “Und nun ist es in doppeltem Sinne seine Ahnenhalle, denn wenn wir gutes Bier brauen, ehren wir auch ihn. Bitte.” Sie bat die beiden in einen sehr großen, einfach aber präzise gemauerten Naturkeller, der wirklich schon ein gutes Stückchen im Hang liegen musste, überschlug der Baron. “Hier lagern wir unsere Biere, vor allem eben unser Schaumkrone Hell, das Koschbasalt Dunkel, und das Bingebitter.” Sie deutete auf die Wasser, die zweiteilig in Regalgestellen an den Wänden lagerten. “Und ein paar kleine Fässer haben wir auch noch mit Albrax´ Ehrentrunk…” Mit diesen Worten ging sie auf eine Selektion kleinerer Fässer zu, die tatsächlich in einem Handwagen gelagert waren und zeigte, sichtlich stolz, darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das habe ich zu Alarasruh genossen”, erinnerte sich der alte Diplomat und klang fast verträumt. “Natürlich nur einen Krug”, ergänzte er mit einem Seitenblick auf seine stille Gemahlin.&lt;br /&gt;
Dass diese auch laut werden konnte, hatte Branda aus zweiter Hand erfahren: Bei den traditionalistischen Xorloscher Angroschim war das in den Beratungen mit der horasischen Delegation nicht gut angekommen.&lt;br /&gt;
Doch die koscher Braumeisterin kannte sich mit den Menschen besser aus als jene und ahnte, dass das harmonische Paar in der Gruppe eine be- und abgestimmte Rolle übernommen hatte. Denn, dies hatte sie während der gemeinsamen Reise in ihren Heimatort nebenbei erfahren, die Horasier hatten letztendlich die meisten ihrer Ziele erreicht, mit denen sie zu Albrax’ Feier gekommen waren.&lt;br /&gt;
“Gut, dass Ihr mich, der ich selten Bräu zu mir nehme, davon überzeugtet, es doch zu probieren, Meisterin Branda”, lobte Gishtan. “Was meinst du, mein Gänschen”, welches der Fässer sollen wir erwerben?”, fragte er seine Gemahlin, “Einen kleinen Probeschluck sollten wir zuvor natürlich nehmen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda lachte. “Was wäre ich für eine Angroschna oder Brauerin, wenn ich Euch dies verwehrte!” In ihren Augen lag ein belustigtes Funkeln. “Aber dann entscheidet doch bitte Ihr, Signora, Euer Gemahl hat ja bereits treffsicheren Geschmack bewiesen.” Lächelnd und erwartungsvoll blickte sie Rahjada an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada re Kust, geborene ya Papilio, lächelte nachsichtig und trat an den Wagen heran. Nach welchem Maßstab die zierliche Adelige die Fässer in Augenschein nahm, wurde Branda nicht ersichtlich. Sie war auch kurz durch einen bunten Falter abgelenkt, der irgendwie in den Keller gelangt war und erst Rahjada, dann die Zwergin umtanzte.&lt;br /&gt;
Dann deutete die Horasierin auf eines der Fässchen mit etwa 7 oder 8  Litern Inahlt: “Das hier vielleicht, mein Lieber?” &lt;br /&gt;
Branda erkannte mit Erstaunen an ihren eigenen Markierungen, dass die stille Edeldame treffsicher jenes gefunden hatte, das als vorletztes gefüllt worden war. Es enthielt also das frischeste Bier, aber nicht den letzten Rest, den Branda und ihre Helfer noch aus dem Kessel geschöpft hatten.&lt;br /&gt;
Als die Braumeisterin sich schon daran machen wollte, das Fässchen auf eine Sackkarre zu heben, ließ ein Wink des Barons sie innehalten: “Ihr erwähntet noch das ‘Koschbasalt Dunkel’, Meisterin. Davon hätte ich gerne zum Abendbrot einen Krug”, bat er. “Die Familie meiner Gemahlin besitzt ja das Brauprivileg für ein Dunkelbier.”&lt;br /&gt;
“St. Badilak Dunkel”, ergänzte Rahjada. Branda hatte von diesem liebfelder Bräu noch nichts gehört.&lt;br /&gt;
“Falls Euer ‘Koschbasalt’ mir mundet, will ich dem Hopfmeister Zylobar, einem Vetter meiner Holden, ein Fässchen davon mitbringen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda nickte knapp, als sei die Sache damit bereits besiegelt. „Dann sollt Ihr es kosten und es Euch munden. Ich werde es Euch an den Tisch im Gastraum bringen.” Sie nahm ein Stückchen Kreide aus einer Schürzentasche und zeichnete eine Markierung auf das Fass, das Rahjada ausgesucht hatte. “Und für die Abfahrt wird alles bereit sein - vielleicht ja dann mit einem Fässlein Koschbasalt Dunkel dazu.” Die Zwergin zwinkerte Rahjada lächelnd zu und deutete ihren Gästen dann an, sich wieder zurück Richtung Gaststube zu begeben. “Der Krug Dunkel ist natürlich erst einmal eine Ehrengabe unter Handwerks-Kollegae, Signora.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber die Selbstkosten werden wir Euch erstatten”, darauf bestand die Liebfelderin. So wurde man sich schnell einig und begab sich in die Schankstube, wo die beiden Neuankömmlinge Koscher Gastfreundlichkeit kennenlernen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abreise===&lt;br /&gt;
Zwei Nächte und einen ganzen Tag verbrachten die re Kusts in Klein-Silberbinge. Die geschäftige und freundliche Atmosphäre des koscher Dorfs behagte dem Paar, und sie genossen eine Wanderung durch die umliegenden Wiesen und Haine. Sie nahmen sich sogar Zeit für ein zweisames Essen auf einer im Schatten einer Birke ausgebreiteten Decke. &lt;br /&gt;
“Rustikal”, befand Rahjada, doch sie fühlte sich wohl. Es war nicht geringschätzend gemeint.&lt;br /&gt;
Am Abend hatte sie ihrem Gemahl den zweiten Humpen “Koschbasalt” ausgeredet: “Die Kinder warten. Und der Horas.” Diese Reihenfolge gab ihre eigene Gewichtung wieder.&lt;br /&gt;
Bedauernd hatte Gishtan es bei einem der kräftigen Dunkelbiere als Schlummertrunk belassen. Dadurch fiel ihm das frühe Aufstehen am folgenden Morgen leichter.&lt;br /&gt;
Seine Gemahlin und die Zofe hatten das Reisegepäck des Paars bereits in die Kutsche bringen lassen, als der Baron ya Ramaúd in die Schankstube der “Schaumkrone” trat und verwundert auf den leeren Tisch blickte: “Kein Morgenmahl?”, wollte er von Branda wissen, die bereits seit Sonnenaufgang geschäftig durch ihre Wirtschaft wirbelte.&lt;br /&gt;
“Die Baronin hat ein Vesper für unterwegs und Speisen für den Mittagstisch einpacken lassen, damit Ihr unterwegs essen könnt”, erklärte die Zwergin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda griff unter den Tresen und zog einen flachen, mit Tuch bedeckten Weidenkorb hervor, den sie mit geübten Handgriffen noch einmal überprüfte, bevor sie ihn auf die Theke hiefte. Darin lagen dunkles, krustiges Koscher Brot, ein großes Stück Bergkäses, etwas geräuchertes Fleisch und ein kleines, sorgfältig verschlossenes Gefäß mit eingelegtem Gemüse. Zwischen all dem war dazu ein bauchiger Krug verkeilt. „Hält Euch bei Kräften“, sagte sie schlicht mit einem Schmunzeln, „und verdirbt nicht auf dem Weg.“ Einen Moment ruhte ihr Blick auf dem Korb, dann schob sie ihn dem Baron ein Stück entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das weckt Erinnerungen an jene Tage, als ich noch nicht in diplomatischem Auftrag, sondern als stiller Beobachter unterwegs gewesen bin, um die Interessen der Horaskaiserin zu fördern. Bei Kräften zu bleiben war damals wichtiger als die aufwändige Zusammenstellung der Speisen. Gute, alte Zeiten…” Gishtan seufzte wohlig. “Travia und Aves mit Euch, Frau Wirtin”, dankte er sodann. “Ich bin sicher, dass diese Wegzehrung uns ein gutes Stück der weiteren Heimreise begleiten wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda stemmte die Fäuste kurz in die Hüften und musterte das Paar mit einem warmen, zufriedenen Blick. „Dann habt eine gute Reise, Ihr beiden. Mögen Euch die Wege stets sicher führen und das Bier nicht vor der Zeit zur Neige gehen.“ Ein schiefes Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Und richtet dem Tsatagskind aus, er möge es mit Bedacht trinken – so ein Ehrentrunk ist nichts für hastige Menschen.“ Sie nickte ihnen noch einmal zu und lächelte breit. „Kommt wieder, wenn es Euch in den Kosch verschlägt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So oft sind wir nicht gemeinsam unterwegs”, sagte Rahjada rasch. Sie schien vermeiden zu wollen, dass ihr Gemahl vorschnelle Zusagen machte. “Aber Euch und die ,Schaumkrone’ werden wir in guter Erinnerung bewahren. Phex mit Euch.”&lt;br /&gt;
Die Signora war es dann auch, die aus der Reiseschatulle die Rechnung  für Unterkunft und Bewirtung beglich. Einen angemessenen Zuschlag als Ausdruck der Zufriedenheit der hohen Gäste gab es zudem, wie Branda feststellte. Die Münzen sahen zwar ungewohnt aus, doch ihr Gold war mindestens so rein wie das der Dukaten mittelreichischer Prägung.&lt;br /&gt;
Nach letzten Grüßen stieg das Baronspaar von Ramaúd in die Kutsche. Branda winkte ihnen, bis das Gefährt auf die sonnenbeschienene Hauptstraße von Klein-Silberbinge einbog und hinter dem ersten Haus verschwand.&lt;br /&gt;
Dann ging sie zurück in ihr Gasthaus. Der nächste Sud wollte vorbereitet werden, und nebenher würde sie überdenken, welcher Fernhändler ihr Bier bis ans Meer der Sieben Winde bringen könnte. Wer wusste schon, ob nicht in einigen Wochen eine Bestellung aus dem Lieblichen Feld eintraf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh|Tsatagsbräu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Zeittafel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai 2025 bis April 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;HÖRET HÖRET ...&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Tsatag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;, berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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	<entry>
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		<title>Chronik Ramaúds</title>
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		<updated>2026-05-03T10:04:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Ramaúd}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt Ramaud.png|frame|right|Wappen der Stadt [[Ramaúd]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von den Tagen, die da waren und sind...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[99-1 v. BF]]==&lt;br /&gt;
vermutlich während der Herrschaftszeit [[Murak-Horas]]&#039; wird der [[Tempel von Wind und Wogen]] gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[700-799 BF]]==&lt;br /&gt;
nach 752 BF wird Corradino [[Haus Trabbacantes|Trabbacantes]] erster [[Maestra_von_Ramaúd|Maestro]] der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[900-999 BF]]==&lt;br /&gt;
970 BF wird [[Familie Imerean|Nita Imerean]] zur [[Maestra von Ramaúd]] gewählt doch wegen Unfähigkeit nach nur einem Monat wieder abgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1028 BF]]==&lt;br /&gt;
23. Phex: Nach der als [[Treffen am Tursolanisee]] bekanntgewordenen Schlacht und der Niederlage der [[Galahanisten]], zu denen auch das über Ramaúd herrschende [[Haus Trabbacantes]] zählte, ist der [[Rat von Ramaúd]] uneins über die künftige Positionierung der Stadt. Maestro [[Veggo Weyringer]] tritt zurück und wird durch die bereits mehrfach in dieses Amt gewählte [[Roana Pechstein]] ersetzt, die nach einer Übereinkunft mit Veggos Vetter [[Pandolpho Weyringer]] insgesamt zehn Götterläufe lang [[Maestra von Ramaúd]] bleibt (bis zu ihrem Tod).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1036 BF]]==&lt;br /&gt;
6. Boron: [[Gishtan re Kust]] steht vor den Toren Ramaúds. Die Stadt wird ihm weitgehend kampflos übergeben. Der [[Pandolpho Weyringer|Kastellan]] von [[Schloss Ramaúd]] wird gefangengesetzt, Gishtan zum Baron gekrönt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1038 BF]]==&lt;br /&gt;
15. Hesinde: Die Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] wird am 26. Tsatag der Baronsgemahlin [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] auf Stapel gelegt, als erster Neubau seit vielen Jahren auf der Ramaúder Werft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Phex: Die bisherige [[Maestra von Ramaúd]], [[Roana Pechstein]] stürzt eine Treppe in der [[Halle des Rats]] hinab und verletzt sich schwer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Peraine: Das Baronspaar versteigerte eine Reihe von Andenken von seiner Hochzeitsreise zugunsten wohltätiger Zwecke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Rahja: [[Roana Pechstein]] erliegt den Folgen ihrer Verletzungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Rahja: Die verstorbene Maestra wird am alten Leuchtfeuer hoch über der Stadt verbrannt und ihre Asche von der [[Helaya Zahin|Vorsteherin]] des örtlichen Efferdtempels mit dem Wind über das Meer verstreut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Rahja: Der von der [[Myria Cantando|Vorsteherin]] des Hesindetempels vorgeschlagene Kompromisskandidat [[Tsajano Orfex von Steineck]] setzt sich im dritten Wahlgang gegen [[Ardan Pechstein]] und [[Veriya Weyringer]] durch und wird neuer Maestro von Ramaúd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1039 BF]]==&lt;br /&gt;
Phex: Im Marktmond wird auf Betreiben des Banquiers und amtierenden [[Maestra von Ramaúd|Maestro]]s [[Tsajano Orfex von Steineck]] der [[Schrein des Guten Handels]] eingerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NAL: Während der Namenlosen Tage erleidet [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] eine Frühgeburt und verliert ihr viertes Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1040 BF]]==&lt;br /&gt;
7. Efferd: Ein unbekannter Täter versucht, an Bord der im Bau befindlichen Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] ein verheerendes Feuer zu entfachen; zwei [[Ramaúder Nachtwache|Nachtwächter]] entdecken durch Zufall den Brandherd in der Werft und löschen das Feuer rechtzeitig, bevor es sich ausbreiten kann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Efferd: [[Alesia Degano]] [[Chronik Ramaúds/Degano-Inspektion|besucht die Ramaúder Werft]] und inspiziert gemeinsam mit [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] die Schäden, die der Brandanschlag fünf Tage zuvor an Bord der [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] angerichtet hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Efferd: Eine Gruppe Immanbegeisterter bittet den [[Rat von Ramaúd]] um Erlaubnis, ihrem Zeitvertreib künftig auf einer Brachfläche in der Vorstadt nachgehen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Phex: [[Alesia Degano]] und [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] kommen einem weiteren [[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Versuch der Zerstörung]] der &amp;quot;Rahjalina&amp;quot; auf die Spur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Phex: [[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf und Schiffstaufe]] der [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1041 BF]]==&lt;br /&gt;
Peraine 1041 bis Travia 1042 BF: [[Alynia Sanja ya Malachis]] absolviert einen [[Chronik_Ramaúds/Alynias Meisterkurs|Meisterkurs]] bei [[Ogdan Zahin]] auf [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1042 BF]]==&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Das [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1042 BF|Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] mit den Gastmannschaften [[Hylaïler Hammerhaie]] und [[Sturmschwalben Sewamund]] endet für die Gastgeber sieglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Frühjahr wird [[Folnor di Salsavûr]] Kastellan von [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1043 BF]]==&lt;br /&gt;
28. Rondra: Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] bringt [[Marella ya Ramaúd]] zur Welt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Zum [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1043 BF|zweiten Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] werden die Gastmannschafte [[Hylaïler Hammerhaie]], [[Sturmschwalben Sewamund]] und [[Irendorer Immanfreunde|Immanfreunde Irendor]] begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1044 BF]]==&lt;br /&gt;
Zwischen Tsa- und Traviamond wird in der [[Halle des Rats]] eine Ausstellung seltener und historischer Münzen gezeigt, unter anderem mit allen Prägungen seit der horasischen Unabhängigkeit [[752 BF]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Beim [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1044 BF|dritten Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] ist diesmal neben den  Gastmannschaften Hammerhaie und Sturmschwalben auch die Immanvereinigung [[Yaquirstein Shenilo]] zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1047 BF]]==&lt;br /&gt;
Im Tsa 1047 BF sind Baron Gishtan und Signora Rahjada [[Briefspiel:Mission Alarasruh|Mitglieder der horasischen Delegation nach Pfalz Alarasruh]]. [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Auf der Rückreise]] besuchen sie das koscher Dorf Klein-Silberbinge, um ein Reisegeschenk für den Horas zu erstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1048 BF]]==&lt;br /&gt;
Peraine: [[Dajanidra re Kust]] holt den Rat von [[Phelizzio d&#039;Antara]] ein, um ihre Nachfolge zu lösen.&lt;br /&gt;
Ingerimm: [[Sandro d&#039;Antara]] übernimmt Dajanidras Bootsbauerwerkstatt und wird bald darauf [[Chronik_Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge|in die Zunft aufgenommen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds&amp;diff=1283104</id>
		<title>Chronik Ramaúds</title>
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		<updated>2026-05-03T09:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Ramaúd}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt Ramaud.png|frame|right|Wappen der Stadt [[Ramaúd]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von den Tagen, die da waren und sind...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[99-1 v. BF]]==&lt;br /&gt;
vermutlich während der Herrschaftszeit [[Murak-Horas]]&#039; wird der [[Tempel von Wind und Wogen]] gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[700-799 BF]]==&lt;br /&gt;
nach 752 BF wird Corradino [[Haus Trabbacantes|Trabbacantes]] erster [[Maestra_von_Ramaúd|Maestro]] der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[900-999 BF]]==&lt;br /&gt;
970 BF wird [[Familie Imerean|Nita Imerean]] zur [[Maestra von Ramaúd]] gewählt doch wegen Unfähigkeit nach nur einem Monat wieder abgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1028 BF]]==&lt;br /&gt;
23. Phex: Nach der als [[Treffen am Tursolanisee]] bekanntgewordenen Schlacht und der Niederlage der [[Galahanisten]], zu denen auch das über Ramaúd herrschende [[Haus Trabbacantes]] zählte, ist der [[Rat von Ramaúd]] uneins über die künftige Positionierung der Stadt. Maestro [[Veggo Weyringer]] tritt zurück und wird durch die bereits mehrfach in dieses Amt gewählte [[Roana Pechstein]] ersetzt, die nach einer Übereinkunft mit Veggos Vetter [[Pandolpho Weyringer]] insgesamt zehn Götterläufe lang [[Maestra von Ramaúd]] bleibt (bis zu ihrem Tod).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1036 BF]]==&lt;br /&gt;
6. Boron: [[Gishtan re Kust]] steht vor den Toren Ramaúds. Die Stadt wird ihm weitgehend kampflos übergeben. Der [[Pandolpho Weyringer|Kastellan]] von [[Schloss Ramaúd]] wird gefangengesetzt, Gishtan zum Baron gekrönt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1038 BF]]==&lt;br /&gt;
15. Hesinde: Die Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] wird am 26. Tsatag der Baronsgemahlin [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] auf Stapel gelegt, als erster Neubau seit vielen Jahren auf der Ramaúder Werft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Phex: Die bisherige [[Maestra von Ramaúd]], [[Roana Pechstein]] stürzt eine Treppe in der [[Halle des Rats]] hinab und verletzt sich schwer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Peraine: Das Baronspaar versteigerte eine Reihe von Andenken von seiner Hochzeitsreise zugunsten wohltätiger Zwecke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Rahja: [[Roana Pechstein]] erliegt den Folgen ihrer Verletzungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Rahja: Die verstorbene Maestra wird am alten Leuchtfeuer hoch über der Stadt verbrannt und ihre Asche von der [[Helaya Zahin|Vorsteherin]] des örtlichen Efferdtempels mit dem Wind über das Meer verstreut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Rahja: Der von der [[Myria Cantando|Vorsteherin]] des Hesindetempels vorgeschlagene Kompromisskandidat [[Tsajano Orfex von Steineck]] setzt sich im dritten Wahlgang gegen [[Ardan Pechstein]] und [[Veriya Weyringer]] durch und wird neuer Maestro von Ramaúd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1039 BF]]==&lt;br /&gt;
Phex: Im Marktmond wird auf Betreiben des Banquiers und amtierenden [[Maestra von Ramaúd|Maestro]]s [[Tsajano Orfex von Steineck]] der [[Schrein des Guten Handels]] eingerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NAL: Während der Namenlosen Tage erleidet [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] eine Frühgeburt und verliert ihr viertes Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1040 BF]]==&lt;br /&gt;
7. Efferd: Ein unbekannter Täter versucht, an Bord der im Bau befindlichen Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] ein verheerendes Feuer zu entfachen; zwei [[Ramaúder Nachtwache|Nachtwächter]] entdecken durch Zufall den Brandherd in der Werft und löschen das Feuer rechtzeitig, bevor es sich ausbreiten kann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Efferd: [[Alesia Degano]] [[Chronik Ramaúds/Degano-Inspektion|besucht die Ramaúder Werft]] und inspiziert gemeinsam mit [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] die Schäden, die der Brandanschlag fünf Tage zuvor an Bord der [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] angerichtet hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Efferd: Eine Gruppe Immanbegeisterter bittet den [[Rat von Ramaúd]] um Erlaubnis, ihrem Zeitvertreib künftig auf einer Brachfläche in der Vorstadt nachgehen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Phex: [[Alesia Degano]] und [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] kommen einem weiteren [[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Versuch der Zerstörung]] der &amp;quot;Rahjalina&amp;quot; auf die Spur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Phex: [[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf und Schiffstaufe]] der [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1041 BF]]==&lt;br /&gt;
Peraine 1041 bis Travia 1042 BF: [[Alynia Sanja ya Malachis]] absolviert einen [[Chronik_Ramaúds/Alynias Meisterkurs|Meisterkurs]] bei [[Ogdan Zahin]] auf [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1042 BF]]==&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Das [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1042 BF|Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] mit den Gastmannschaften [[Hylaïler Hammerhaie]] und [[Sturmschwalben Sewamund]] endet für die Gastgeber sieglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Frühjahr wird [[Folnor di Salsavûr]] Kastellan von [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1043 BF]]==&lt;br /&gt;
28. Rondra: Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] bringt [[Marella ya Ramaúd]] zur Welt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Zum [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1043 BF|zweiten Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] werden die Gastmannschafte [[Hylaïler Hammerhaie]], [[Sturmschwalben Sewamund]] und [[Irendorer Immanfreunde|Immanfreunde Irendor]] begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1044 BF]]==&lt;br /&gt;
Zwischen Tsa- und Traviamond wird in der [[Halle des Rats]] eine Ausstellung seltener und historischer Münzen gezeigt, unter anderem mit allen Prägungen seit der horasischen Unabhängigkeit [[752 BF]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Beim [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1044 BF|dritten Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] ist diesmal neben den  Gastmannschaften Hammerhaie und Sturmschwalben auch die Immanvereinigung [[Yaquirstein Shenilo]] zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1048 BF]]==&lt;br /&gt;
Im Tsa 1047 BF sind Baron Gishtan und Signora Rahjada [[Briefspiel:Mission Alarasruh|Mitglieder der horasischen Delegation nach Pfalz Alarasruh]]. [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Auf der Rückreise]] besuchen sie das koscher Dorf Klein-Silberbinge, um ein Reisegeschenk für den Horas zu erstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1048 BF]]==&lt;br /&gt;
Peraine: [[Dajanidra re Kust]] holt den Rat von [[Phelizzio d&#039;Antara]] ein, um ihre Nachfolge zu lösen.&lt;br /&gt;
Ingerimm: [[Sandro d&#039;Antara]] übernimmt Dajanidras Bootsbauerwerkstatt und wird bald darauf [[Chronik_Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge|in die Zunft aufgenommen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh/Tsatagsbr%C3%A4u&amp;diff=1283103</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu</title>
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		<updated>2026-05-03T09:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}}&lt;br /&gt;
==Tsatagsbräu für den Horas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor/inn/en:&#039;&#039;&#039; Trix, [[Benutzer:Gishtan re Kust|GrK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückreise vom &amp;quot;Zwergengeburtstag&amp;quot; in ihre Heimatstadt [[Ramaúd]] besuchen [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] und [[Gishtan re Kust|Gishtan]] re Kust das koscher Dorf Klein-Silberbinge. Dort erstehen sie von der Braumeisterin Branda Kupferkrug das letzte Fässchen “Albrax’ Ehrentrunk”, um es [[Khadan-Horas]] zu überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ankunft===&lt;br /&gt;
Für Signora Rahjada und ihren Gemahl, Baron Gishtan, war die Feier auf Pfalz Alarasruh ein Erlebnis gewesen. Nicht in jeder Hinsicht ein erfreuliches. &lt;br /&gt;
Doch wie es die Art der beiden weltoffenen, horasischen Edelleute war, hatten sie einige angenehme, neue Bekanntschaften gemacht. Unter diesen war mit der zwergischen Braumeisterin Branda Kupferkrug auch eine, die das Paar über das Ende des Fests hinaus begleitete.&lt;br /&gt;
Gishtan hatte sich in den Kopf gesetzt, dem Horas, seinem Kaiser, ein Fässlein des Tsatagsbiers “Albrax’ Ehrentrunk” nach Horasia zu bringen. Einerseits, weil der Hochkönig Albrax einer der wenigen Angroschim gewesen war, der die Gespräche mit den Horasiern mit Vernunft geführt hatte, statt mit zwergengussgleicher Engstirnigkeit. Andererseits, weil der Baron sich und seine Gemahlin beim Herrscher wieder einmal namentlich - und in günstiger Weise - ins Gedächtnis bringen wollte. Es genügte nicht, wusste der alte Diplomat, die Interessen der Hohen bestmöglich zu vertreten: Man musste auf das Erreichte auch hinweisen - so überschaubar dies bei den Verhandlungen mit den Bergkönigen auch ausgefallen sein mochte.&lt;br /&gt;
Ein frisches Bier aus dem Kosch mochte auf die Ergebnisse milderes Licht werfen, und die Wirtin der “Schaumkrone” in Klein-Silberbinge hatte ihm versichert, dass der Inhalt des Fasses noch wohlschmeckend sein würde, wenn es über den Großen Fluss, Havena und das Meer bis ins Horasreich gebracht ward.&lt;br /&gt;
So hatte er das Angebot des Bergprinzen Galfasch bedauernd abgelehnt, die Rückreise vollständig unter Tage zurückzulegen, und stattdessen eine Kutsche gemietet, die hinter dem behäbigen Wagen von Branda her durch Garetien bis in den Kosch gerollt war. Die Straßen zeigten auch hier nicht die Qualität jener im Lieblichen Feld, doch das gemächliche Tempo hatte die Fahrt erträglich gemacht.&lt;br /&gt;
Nun also hatten sie die erste Etappe bewältigt: Der Kutscher klopfte und rief, dass das Dorf vor ihnen liege. Während die Kutsche im Schritttempo einen schmalen Karrenweg den letzten Hügel hinab schlich, beugte sich Gishtan re Kust aus dem Seitenfenster um zu überblicken, was ihn und Rahjada erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren nur knapp ein halbes Stundenglas lang nach dem Verlassen der Reichsstraße den kleineren, aber dennoch gut ausgebauten Weg in ein Tal hineingefahren, und doch waren die Reisenden erstaunt, wie nah und rasch sie sich bereits direkt an den Hängen der unteren Koschberge befanden. Ein kleiner, aber belebter Ort erstreckte sich von der Aue eines kleines Baches den Hang empor, die Bebauung eine interessant wirkende Mischung aus freistehenden Häusern und Werkstätten, aber auch sich in den Berg erstreckenden Wohnräumen, die mit teils verzierten und behauenen Eingangsportalen versehen waren und Vorbauten und Terrassen besaßen. Klein-Silberbinge hatte eine geschäftige Atmosphäre und obwohl vor allem Angroschim bei ihren täglichen Tätigkeiten zu sehen waren, schienen auch einige Menschen gerade dort zu verweilen, vielleicht auch zu leben. &lt;br /&gt;
Der kleine Wagen von Branda bog bald von der Hauptstrasse ab und steuerte auf ein größeres Gebäude auf Halbhöhe zu, das ebenfalls teils in den Hang hinein weiterzureichen schien. Über der Tür baumelte ein großer, rötlich-metallener Bierkrug als Emblem, auf dem eine stattliche Schaumkrone aus hellem Metall zu sehen war - sicherlich das von ihrer Führerin so angepriesene Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schaumkrone”, kommentierte Baron Gishtan wissend und zeigte aus der Kutsche heraus auf das Wirtshausschild. Auf der Kaiserpfalz hatte er den Beschreibungen der Zwergin gerne gelauscht. Branda hatte ihm so nicht nur das Bier schmackhaft gemacht, sondern auch die Vorstellung, dessen Brauort aufzusuchen und dem Horas ein Fass des Getränks von der Reise mitzubringen.&lt;br /&gt;
Die Alternativen wären gewesen, wieder über den Yaquir gen Heimat zu fahren, oder aber den weiten Weg gänzlich unter Tage zurückzulegen -  das Angebot des Prinzen Galfasch. So sehr Gishtan den Bruders des Bergkönigs von Schradok zu schätzen gelernt hatte, dieses Abenteuer verbot schon die Begleitung seiner Gemahlin, die an derlei Wagnisse nicht gewöhnt war; obgleich Rahjada ihn sicher ohne Murren in traviagefälliger Ergebenheit begleitet hätte.&lt;br /&gt;
Die Fahrt durch den Kosch und später auf dem Großen Fluss war abenteuerlich genug und angenehmer. Und jetzt waren sie also in Klein-Silberbinge angelangt.&lt;br /&gt;
Der Mietkutscher hielt seine Pferde hinter Brandas Wagen, und ohne lange zu zögern stieg der horasische Diplomat aus der Kutsche. Neugierig betrachtete er die “Schaumkrone”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren vor dem Gasthaus auf einem kleinen, gepflasterten Vorplatz zu Stehen gekommen, auf dem lebhaftes Treiben herrschte. Nicht nur Zwerge, auch ein paar menschliche Handwerker, Fuhrleute und Reisende waren zu sehen. Der Geruch von Malz und Rauch lag in der Bergluft, in das Rufen der Durcheilenden und die Gespräche drang das Hämmern von Werkzeug aus nahen, teilweise offenen Gebäuden und Vorbauten. Ein schmaler Bach rann zwischen den Gebäuden den Hang hinab, direkt hinter der Schaumkrone schien er nach Klein-Silberbinge geleitet zu werden. Das Gasthaus war ein für die Umgebung recht großes und hohes Haus, das direkt an den Hang anschloss und dessen Dachfirst und Fensterläden mit Schnitzereien verziert waren. Direkt dahinter erhob sich der lokale Ausläufer der Koschberge, eine teils bewaldete Fläche, die in der Höhe in grauen Fels überging und verschiedene dunkle Öffnungen aufwies, die auf Stollen und Wohnhöhlen hindeuteten. Der Platz in Klein-Silberbinge wirkte zugleich geschäftig und auch fürsorglich, wie eine kleine Welt für sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Schaumkrone” wurde rasch das größte Zimmer für die horasischen Gäste vorbereitet. Rahjadas Zofe erhielt eine Kammer unterm Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tsatagsbräu===&lt;br /&gt;
Nachdem die re Kusts sich ausgeruht hatten, drängte Gishtan darauf, endlich die Braustube zu sehen. Danach wollte er einen Blick auf die letzten verbliebenen Fässer des “Ehrentrunks” werfen. Er vertraute auf das feine Gespür seiner Gemahlin, aus diesen dasjenige zu wählen, das sie kaufen und nach Horasia bringen würden.&lt;br /&gt;
Die Residenzstadt des Kaisers bedeutete zwar einen Umweg auf der Heimreise nach Ramáud. Doch das Geschenk zu überbringen und mündlich Bericht über das zu Alarasruh Erreichte zu erstatten, schien dem Baron wichtig genug. Womöglich würden seine Gemahlin und er sogar einige Momente Aufmerksamkeit Khadan-Horas’ erhalten.&lt;br /&gt;
Branda führte das Paar in die Braustube. Die Zwergin schien direkt von der Reise wieder in ihre Arbeit im Gasthaus gefallen zu sein, denn nachdem sie einer zwergischen Angestellten den Auftrag, sich um die Gäste zu kümmern, gegeben hatte, hatte sie sich selbst sofort eine Schürze geschnappt und sich mit einem Augenzwinkern und scherzhaften Spruch zu einem großgewachsenen Menschen hinter dem Tresen gesellt. Von dort nahm sie auch das Baronspaar wieder in Empfang und bedeutete diesem, ihr zu folgen.&lt;br /&gt;
Aus dem Wirtsraum führte eine Türe in einen weiteren Raum, von dem zwar weitere Türen abgingen, jedoch auch ein recht breiter, aber gerade so hoher Gang, dass der Baron noch knapp darin aufrecht stehen konnte. Branda nahm sich eine Laterne von einem als Abstelltisch genutzten, großen Holzfass und entzündete diese. &lt;br /&gt;
“Einer der Vorteile, wenn wir die Brauerei direkt am Berg haben”, erklärte sie, “wir müssen keine Treppen mit den schweren Fässern hoch und runter, sondern nur in den kühlen Berg.” Tatsächlich wurde es rasch merklich kälter in dem gemauerten Gang, an dessen Ende Branda eine stabile Eichenholztür öffnete. “Herzlich Willkommen in Norgrims Ahnenhalle!” &lt;br /&gt;
Als sie Gishtans irritierten Gesichtsausdruck sah, lachte sie auf. “Mein Großvater Norgrim hat den Braukeller ‚Ahnenhalle‘ genannt, weil er überzeugt war, dass gutes Handwerk die Ahnen ehrt. Wenn wir brauen wie unsere Vorfahren, dann arbeiten wir in ihrem Sinne – fast so, als wären sie anwesend.” Sie lächelte. “Und nun ist es in doppeltem Sinne seine Ahnenhalle, denn wenn wir gutes Bier brauen, ehren wir auch ihn. Bitte.” Sie bat die beiden in einen sehr großen, einfach aber präzise gemauerten Naturkeller, der wirklich schon ein gutes Stückchen im Hang liegen musste, überschlug der Baron. “Hier lagern wir unsere Biere, vor allem eben unser Schaumkrone Hell, das Koschbasalt Dunkel, und das Bingebitter.” Sie deutete auf die Wasser, die zweiteilig in Regalgestellen an den Wänden lagerten. “Und ein paar kleine Fässer haben wir auch noch mit Albrax´ Ehrentrunk…” Mit diesen Worten ging sie auf eine Selektion kleinerer Fässer zu, die tatsächlich in einem Handwagen gelagert waren und zeigte, sichtlich stolz, darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das habe ich zu Alarasruh genossen”, erinnerte sich der alte Diplomat und klang fast verträumt. “Natürlich nur einen Krug”, ergänzte er mit einem Seitenblick auf seine stille Gemahlin.&lt;br /&gt;
Dass diese auch laut werden konnte, hatte Branda aus zweiter Hand erfahren: Bei den traditionalistischen Xorloscher Angroschim war das in den Beratungen mit der horasischen Delegation nicht gut angekommen.&lt;br /&gt;
Doch die koscher Braumeisterin kannte sich mit den Menschen besser aus als jene und ahnte, dass das harmonische Paar in der Gruppe eine be- und abgestimmte Rolle übernommen hatte. Denn, dies hatte sie während der gemeinsamen Reise in ihren Heimatort nebenbei erfahren, die Horasier hatten letztendlich die meisten ihrer Ziele erreicht, mit denen sie zu Albrax’ Feier gekommen waren.&lt;br /&gt;
“Gut, dass Ihr mich, der ich selten Bräu zu mir nehme, davon überzeugtet, es doch zu probieren, Meisterin Branda”, lobte Gishtan. “Was meinst du, mein Gänschen”, welches der Fässer sollen wir erwerben?”, fragte er seine Gemahlin, “Einen kleinen Probeschluck sollten wir zuvor natürlich nehmen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda lachte. “Was wäre ich für eine Angroschna oder Brauerin, wenn ich Euch dies verwehrte!” In ihren Augen lag ein belustigtes Funkeln. “Aber dann entscheidet doch bitte Ihr, Signora, Euer Gemahl hat ja bereits treffsicheren Geschmack bewiesen.” Lächelnd und erwartungsvoll blickte sie Rahjada an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada re Kust, geborene ya Papilio, lächelte nachsichtig und trat an den Wagen heran. Nach welchem Maßstab die zierliche Adelige die Fässer in Augenschein nahm, wurde Branda nicht ersichtlich. Sie war auch kurz durch einen bunten Falter abgelenkt, der irgendwie in den Keller gelangt war und erst Rahjada, dann die Zwergin umtanzte.&lt;br /&gt;
Dann deutete die Horasierin auf eines der Fässchen mit etwa 7 oder 8  Litern Inahlt: “Das hier vielleicht, mein Lieber?” &lt;br /&gt;
Branda erkannte mit Erstaunen an ihren eigenen Markierungen, dass die stille Edeldame treffsicher jenes gefunden hatte, das als vorletztes gefüllt worden war. Es enthielt also das frischeste Bier, aber nicht den letzten Rest, den Branda und ihre Helfer noch aus dem Kessel geschöpft hatten.&lt;br /&gt;
Als die Braumeisterin sich schon daran machen wollte, das Fässchen auf eine Sackkarre zu heben, ließ ein Wink des Barons sie innehalten: “Ihr erwähntet noch das ‘Koschbasalt Dunkel’, Meisterin. Davon hätte ich gerne zum Abendbrot einen Krug”, bat er. “Die Familie meiner Gemahlin besitzt ja das Brauprivileg für ein Dunkelbier.”&lt;br /&gt;
“St. Badilak Dunkel”, ergänzte Rahjada. Branda hatte von diesem liebfelder Bräu noch nichts gehört.&lt;br /&gt;
“Falls Euer ‘Koschbasalt’ mir mundet, will ich dem Hopfmeister Zylobar, einem Vetter meiner Holden, ein Fässchen davon mitbringen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda nickte knapp, als sei die Sache damit bereits besiegelt. „Dann sollt Ihr es kosten und es Euch munden. Ich werde es Euch an den Tisch im Gastraum bringen.” Sie nahm ein Stückchen Kreide aus einer Schürzentasche und zeichnete eine Markierung auf das Fass, das Rahjada ausgesucht hatte. “Und für die Abfahrt wird alles bereit sein - vielleicht ja dann mit einem Fässlein Koschbasalt Dunkel dazu.” Die Zwergin zwinkerte Rahjada lächelnd zu und deutete ihren Gästen dann an, sich wieder zurück Richtung Gaststube zu begeben. “Der Krug Dunkel ist natürlich erst einmal eine Ehrengabe unter Handwerks-Kollegae, Signora.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber die Selbstkosten werden wir Euch erstatten”, darauf bestand die Liebfelderin. So wurde man sich schnell einig und begab sich in die Schankstube, wo die beiden Neuankömmlinge Koscher Gastfreundlichkeit kennenlernen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abreise===&lt;br /&gt;
Zwei Nächte und einen ganzen Tag verbrachten die re Kusts in Klein-Silberbinge. Die geschäftige und freundliche Atmosphäre des koscher Dorfs behagte dem Paar, und sie genossen eine Wanderung durch die umliegenden Wiesen und Haine. Sie nahmen sich sogar Zeit für ein zweisames Essen auf einer im Schatten einer Birke ausgebreiteten Decke. &lt;br /&gt;
“Rustikal”, befand Rahjada, doch sie fühlte sich wohl. Es war nicht geringschätzend gemeint.&lt;br /&gt;
Am Abend hatte sie ihrem Gemahl den zweiten Humpen “Koschbasalt” ausgeredet: “Die Kinder warten. Und der Horas.” Diese Reihenfolge gab ihre eigene Gewichtung wieder.&lt;br /&gt;
Bedauernd hatte Gishtan es bei einem der kräftigen Dunkelbiere als Schlummertrunk belassen. Dadurch fiel ihm das frühe Aufstehen am folgenden Morgen leichter.&lt;br /&gt;
Seine Gemahlin und die Zofe hatten das Reisegepäck des Paars bereits in die Kutsche bringen lassen, als der Baron ya Ramaúd in die Schankstube der “Schaumkrone” trat und verwundert auf den leeren Tisch blickte: “Kein Morgenmahl?”, wollte er von Branda wissen, die bereits seit Sonnenaufgang geschäftig durch ihre Wirtschaft wirbelte.&lt;br /&gt;
“Die Baronin hat ein Vesper für unterwegs und Speisen für den Mittagstisch einpacken lassen, damit Ihr unterwegs essen könnt”, erklärte die Zwergin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda griff unter den Tresen und zog einen flachen, mit Tuch bedeckten Weidenkorb hervor, den sie mit geübten Handgriffen noch einmal überprüfte, bevor sie ihn auf die Theke hiefte. Darin lagen dunkles, krustiges Koscher Brot, ein großes Stück Bergkäses, etwas geräuchertes Fleisch und ein kleines, sorgfältig verschlossenes Gefäß mit eingelegtem Gemüse. Zwischen all dem war dazu ein bauchiger Krug verkeilt. „Hält Euch bei Kräften“, sagte sie schlicht mit einem Schmunzeln, „und verdirbt nicht auf dem Weg.“ Einen Moment ruhte ihr Blick auf dem Korb, dann schob sie ihn dem Baron ein Stück entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das weckt Erinnerungen an jene Tage, als ich noch nicht in diplomatischem Auftrag, sondern als stiller Beobachter unterwegs gewesen bin, um die Interessen der Horaskaiserin zu fördern. Bei Kräften zu bleiben war damals wichtiger als die aufwändige Zusammenstellung der Speisen. Gute, alte Zeiten…” Gishtan seufzte wohlig. “Travia und Aves mit Euch, Frau Wirtin”, dankte er sodann. “Ich bin sicher, dass diese Wegzehrung uns ein gutes Stück der weiteren Heimreise begleiten wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda stemmte die Fäuste kurz in die Hüften und musterte das Paar mit einem warmen, zufriedenen Blick. „Dann habt eine gute Reise, Ihr beiden. Mögen Euch die Wege stets sicher führen und das Bier nicht vor der Zeit zur Neige gehen.“ Ein schiefes Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Und richtet dem Tsatagskind aus, er möge es mit Bedacht trinken – so ein Ehrentrunk ist nichts für hastige Menschen.“ Sie nickte ihnen noch einmal zu und lächelte breit. „Kommt wieder, wenn es Euch in den Kosch verschlägt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So oft sind wir nicht gemeinsam unterwegs”, sagte Rahjada rasch. Sie schien vermeiden zu wollen, dass ihr Gemahl vorschnelle Zusagen machte. “Aber Euch und die ,Schaumkrone’ werden wir in guter Erinnerung bewahren. Phex mit Euch.”&lt;br /&gt;
Die Signora war es dann auch, die aus der Reiseschatulle die Rechnung  für Unterkunft und Bewirtung beglich. Einen angemessenen Zuschlag als Ausdruck der Zufriedenheit der hohen Gäste gab es zudem, wie Branda feststellte. Die Münzen sahen zwar ungewohnt aus, doch ihr Gold war mindestens so rein wie das der Dukaten mittelreichischer Prägung.&lt;br /&gt;
Nach letzten Grüßen stieg das Baronspaar von Ramaúd in die Kutsche. Branda winkte ihnen, bis das Gefährt auf die sonnenbeschienene Hauptstraße von Klein-Silberbinge einbog und hinter dem ersten Haus verschwand.&lt;br /&gt;
Dann ging sie zurück in ihr Gasthaus. Der nächste Sud wollte vorbereitet werden, und nebenher würde sie überdenken, welcher Fernhändler ihr Bier bis ans Meer der Sieben Winde bringen könnte. Wer wusste schon, ob nicht in einigen Wochen eine Bestellung aus dem Lieblichen Feld eintraf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh|Tsatagsbräu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh&amp;diff=1283102</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh</title>
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		<updated>2026-05-03T09:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Beteiligte, alphabetisch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai 2025 bis April 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;HÖRET HÖRET ...&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;, berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh&amp;diff=1283101</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai 2025 bis April 2026&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;, berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh/Tsatagsbr%C3%A4u&amp;diff=1283100</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh/Tsatagsbr%C3%A4u&amp;diff=1283100"/>
		<updated>2026-05-03T09:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}}&lt;br /&gt;
==Tsatagsbräu für den Horas==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor/inn/en:&#039;&#039;&#039; Trix, [[Benutzer:Gishtan re Kust|GrK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückreise vom &amp;quot;Zwergengeburtstag&amp;quot; in ihre Heimatstadt [[Ramaúd]] besuchen [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] und [[Gishtan re Kust|Gishtan]] re Kust das koscher Dorf Klein-Silberbinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ankunft===&lt;br /&gt;
Für Signora Rahjada und ihren Gemahl, Baron Gishtan, war die Feier auf Pfalz Alarasruh ein Erlebnis gewesen. Nicht in jeder Hinsicht ein erfreuliches. &lt;br /&gt;
Doch wie es die Art der beiden weltoffenen, horasischen Edelleute war, hatten sie einige angenehme, neue Bekanntschaften gemacht. Unter diesen war mit der zwergischen Braumeisterin Branda Kupferkrug auch eine, die das Paar über das Ende des Fests hinaus begleitete.&lt;br /&gt;
Gishtan hatte sich in den Kopf gesetzt, dem Horas, seinem Kaiser, ein Fässlein des Tsatagsbiers “Albrax’ Ehrentrunk” nach Horasia zu bringen. Einerseits, weil der Hochkönig Albrax einer der wenigen Angroschim gewesen war, der die Gespräche mit den Horasiern mit Vernunft geführt hatte, statt mit zwergengussgleicher Engstirnigkeit. Andererseits, weil der Baron sich und seine Gemahlin beim Herrscher wieder einmal namentlich - und in günstiger Weise - ins Gedächtnis bringen wollte. Es genügte nicht, wusste der alte Diplomat, die Interessen der Hohen bestmöglich zu vertreten: Man musste auf das Erreichte auch hinweisen - so überschaubar dies bei den Verhandlungen mit den Bergkönigen auch ausgefallen sein mochte.&lt;br /&gt;
Ein frisches Bier aus dem Kosch mochte auf die Ergebnisse milderes Licht werfen, und die Wirtin der “Schaumkrone” in Klein-Silberbinge hatte ihm versichert, dass der Inhalt des Fasses noch wohlschmeckend sein würde, wenn es über den Großen Fluss, Havena und das Meer bis ins Horasreich gebracht ward.&lt;br /&gt;
So hatte er das Angebot des Bergprinzen Galfasch bedauernd abgelehnt, die Rückreise vollständig unter Tage zurückzulegen, und stattdessen eine Kutsche gemietet, die hinter dem behäbigen Wagen von Branda her durch Garetien bis in den Kosch gerollt war. Die Straßen zeigten auch hier nicht die Qualität jener im Lieblichen Feld, doch das gemächliche Tempo hatte die Fahrt erträglich gemacht.&lt;br /&gt;
Nun also hatten sie die erste Etappe bewältigt: Der Kutscher klopfte und rief, dass das Dorf vor ihnen liege. Während die Kutsche im Schritttempo einen schmalen Karrenweg den letzten Hügel hinab schlich, beugte sich Gishtan re Kust aus dem Seitenfenster um zu überblicken, was ihn und Rahjada erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren nur knapp ein halbes Stundenglas lang nach dem Verlassen der Reichsstraße den kleineren, aber dennoch gut ausgebauten Weg in ein Tal hineingefahren, und doch waren die Reisenden erstaunt, wie nah und rasch sie sich bereits direkt an den Hängen der unteren Koschberge befanden. Ein kleiner, aber belebter Ort erstreckte sich von der Aue eines kleines Baches den Hang empor, die Bebauung eine interessant wirkende Mischung aus freistehenden Häusern und Werkstätten, aber auch sich in den Berg erstreckenden Wohnräumen, die mit teils verzierten und behauenen Eingangsportalen versehen waren und Vorbauten und Terrassen besaßen. Klein-Silberbinge hatte eine geschäftige Atmosphäre und obwohl vor allem Angroschim bei ihren täglichen Tätigkeiten zu sehen waren, schienen auch einige Menschen gerade dort zu verweilen, vielleicht auch zu leben. &lt;br /&gt;
Der kleine Wagen von Branda bog bald von der Hauptstrasse ab und steuerte auf ein größeres Gebäude auf Halbhöhe zu, das ebenfalls teils in den Hang hinein weiterzureichen schien. Über der Tür baumelte ein großer, rötlich-metallener Bierkrug als Emblem, auf dem eine stattliche Schaumkrone aus hellem Metall zu sehen war - sicherlich das von ihrer Führerin so angepriesene Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schaumkrone”, kommentierte Baron Gishtan wissend und zeigte aus der Kutsche heraus auf das Wirtshausschild. Auf der Kaiserpfalz hatte er den Beschreibungen der Zwergin gerne gelauscht. Branda hatte ihm so nicht nur das Bier schmackhaft gemacht, sondern auch die Vorstellung, dessen Brauort aufzusuchen und dem Horas ein Fass des Getränks von der Reise mitzubringen.&lt;br /&gt;
Die Alternativen wären gewesen, wieder über den Yaquir gen Heimat zu fahren, oder aber den weiten Weg gänzlich unter Tage zurückzulegen -  das Angebot des Prinzen Galfasch. So sehr Gishtan den Bruders des Bergkönigs von Schradok zu schätzen gelernt hatte, dieses Abenteuer verbot schon die Begleitung seiner Gemahlin, die an derlei Wagnisse nicht gewöhnt war; obgleich Rahjada ihn sicher ohne Murren in traviagefälliger Ergebenheit begleitet hätte.&lt;br /&gt;
Die Fahrt durch den Kosch und später auf dem Großen Fluss war abenteuerlich genug und angenehmer. Und jetzt waren sie also in Klein-Silberbinge angelangt.&lt;br /&gt;
Der Mietkutscher hielt seine Pferde hinter Brandas Wagen, und ohne lange zu zögern stieg der horasische Diplomat aus der Kutsche. Neugierig betrachtete er die “Schaumkrone”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren vor dem Gasthaus auf einem kleinen, gepflasterten Vorplatz zu Stehen gekommen, auf dem lebhaftes Treiben herrschte. Nicht nur Zwerge, auch ein paar menschliche Handwerker, Fuhrleute und Reisende waren zu sehen. Der Geruch von Malz und Rauch lag in der Bergluft, in das Rufen der Durcheilenden und die Gespräche drang das Hämmern von Werkzeug aus nahen, teilweise offenen Gebäuden und Vorbauten. Ein schmaler Bach rann zwischen den Gebäuden den Hang hinab, direkt hinter der Schaumkrone schien er nach Klein-Silberbinge geleitet zu werden. Das Gasthaus war ein für die Umgebung recht großes und hohes Haus, das direkt an den Hang anschloss und dessen Dachfirst und Fensterläden mit Schnitzereien verziert waren. Direkt dahinter erhob sich der lokale Ausläufer der Koschberge, eine teils bewaldete Fläche, die in der Höhe in grauen Fels überging und verschiedene dunkle Öffnungen aufwies, die auf Stollen und Wohnhöhlen hindeuteten. Der Platz in Klein-Silberbinge wirkte zugleich geschäftig und auch fürsorglich, wie eine kleine Welt für sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Schaumkrone” wurde rasch das größte Zimmer für die horasischen Gäste vorbereitet. Rahjadas Zofe erhielt eine Kammer unterm Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tsatagsbräu===&lt;br /&gt;
Nachdem die re Kusts sich ausgeruht hatten, drängte Gishtan darauf, endlich die Braustube zu sehen. Danach wollte er einen Blick auf die letzten verbliebenen Fässer des “Ehrentrunks” werfen. Er vertraute auf das feine Gespür seiner Gemahlin, aus diesen dasjenige zu wählen, das sie kaufen und nach Horasia bringen würden.&lt;br /&gt;
Die Residenzstadt des Kaisers bedeutete zwar einen Umweg auf der Heimreise nach Ramáud. Doch das Geschenk zu überbringen und mündlich Bericht über das zu Alarasruh Erreichte zu erstatten, schien dem Baron wichtig genug. Womöglich würden seine Gemahlin und er sogar einige Momente Aufmerksamkeit Khadan-Horas’ erhalten.&lt;br /&gt;
Branda führte das Paar in die Braustube. Die Zwergin schien direkt von der Reise wieder in ihre Arbeit im Gasthaus gefallen zu sein, denn nachdem sie einer zwergischen Angestellten den Auftrag, sich um die Gäste zu kümmern, gegeben hatte, hatte sie sich selbst sofort eine Schürze geschnappt und sich mit einem Augenzwinkern und scherzhaften Spruch zu einem großgewachsenen Menschen hinter dem Tresen gesellt. Von dort nahm sie auch das Baronspaar wieder in Empfang und bedeutete diesem, ihr zu folgen.&lt;br /&gt;
Aus dem Wirtsraum führte eine Türe in einen weiteren Raum, von dem zwar weitere Türen abgingen, jedoch auch ein recht breiter, aber gerade so hoher Gang, dass der Baron noch knapp darin aufrecht stehen konnte. Branda nahm sich eine Laterne von einem als Abstelltisch genutzten, großen Holzfass und entzündete diese. &lt;br /&gt;
“Einer der Vorteile, wenn wir die Brauerei direkt am Berg haben”, erklärte sie, “wir müssen keine Treppen mit den schweren Fässern hoch und runter, sondern nur in den kühlen Berg.” Tatsächlich wurde es rasch merklich kälter in dem gemauerten Gang, an dessen Ende Branda eine stabile Eichenholztür öffnete. “Herzlich Willkommen in Norgrims Ahnenhalle!” &lt;br /&gt;
Als sie Gishtans irritierten Gesichtsausdruck sah, lachte sie auf. “Mein Großvater Norgrim hat den Braukeller ‚Ahnenhalle‘ genannt, weil er überzeugt war, dass gutes Handwerk die Ahnen ehrt. Wenn wir brauen wie unsere Vorfahren, dann arbeiten wir in ihrem Sinne – fast so, als wären sie anwesend.” Sie lächelte. “Und nun ist es in doppeltem Sinne seine Ahnenhalle, denn wenn wir gutes Bier brauen, ehren wir auch ihn. Bitte.” Sie bat die beiden in einen sehr großen, einfach aber präzise gemauerten Naturkeller, der wirklich schon ein gutes Stückchen im Hang liegen musste, überschlug der Baron. “Hier lagern wir unsere Biere, vor allem eben unser Schaumkrone Hell, das Koschbasalt Dunkel, und das Bingebitter.” Sie deutete auf die Wasser, die zweiteilig in Regalgestellen an den Wänden lagerten. “Und ein paar kleine Fässer haben wir auch noch mit Albrax´ Ehrentrunk…” Mit diesen Worten ging sie auf eine Selektion kleinerer Fässer zu, die tatsächlich in einem Handwagen gelagert waren und zeigte, sichtlich stolz, darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das habe ich zu Alarasruh genossen”, erinnerte sich der alte Diplomat und klang fast verträumt. “Natürlich nur einen Krug”, ergänzte er mit einem Seitenblick auf seine stille Gemahlin.&lt;br /&gt;
Dass diese auch laut werden konnte, hatte Branda aus zweiter Hand erfahren: Bei den traditionalistischen Xorloscher Angroschim war das in den Beratungen mit der horasischen Delegation nicht gut angekommen.&lt;br /&gt;
Doch die koscher Braumeisterin kannte sich mit den Menschen besser aus als jene und ahnte, dass das harmonische Paar in der Gruppe eine be- und abgestimmte Rolle übernommen hatte. Denn, dies hatte sie während der gemeinsamen Reise in ihren Heimatort nebenbei erfahren, die Horasier hatten letztendlich die meisten ihrer Ziele erreicht, mit denen sie zu Albrax’ Feier gekommen waren.&lt;br /&gt;
“Gut, dass Ihr mich, der ich selten Bräu zu mir nehme, davon überzeugtet, es doch zu probieren, Meisterin Branda”, lobte Gishtan. “Was meinst du, mein Gänschen”, welches der Fässer sollen wir erwerben?”, fragte er seine Gemahlin, “Einen kleinen Probeschluck sollten wir zuvor natürlich nehmen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda lachte. “Was wäre ich für eine Angroschna oder Brauerin, wenn ich Euch dies verwehrte!” In ihren Augen lag ein belustigtes Funkeln. “Aber dann entscheidet doch bitte Ihr, Signora, Euer Gemahl hat ja bereits treffsicheren Geschmack bewiesen.” Lächelnd und erwartungsvoll blickte sie Rahjada an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada re Kust, geborene ya Papilio, lächelte nachsichtig und trat an den Wagen heran. Nach welchem Maßstab die zierliche Adelige die Fässer in Augenschein nahm, wurde Branda nicht ersichtlich. Sie war auch kurz durch einen bunten Falter abgelenkt, der irgendwie in den Keller gelangt war und erst Rahjada, dann die Zwergin umtanzte.&lt;br /&gt;
Dann deutete die Horasierin auf eines der Fässchen mit etwa 7 oder 8  Litern Inahlt: “Das hier vielleicht, mein Lieber?” &lt;br /&gt;
Branda erkannte mit Erstaunen an ihren eigenen Markierungen, dass die stille Edeldame treffsicher jenes gefunden hatte, das als vorletztes gefüllt worden war. Es enthielt also das frischeste Bier, aber nicht den letzten Rest, den Branda und ihre Helfer noch aus dem Kessel geschöpft hatten.&lt;br /&gt;
Als die Braumeisterin sich schon daran machen wollte, das Fässchen auf eine Sackkarre zu heben, ließ ein Wink des Barons sie innehalten: “Ihr erwähntet noch das ‘Koschbasalt Dunkel’, Meisterin. Davon hätte ich gerne zum Abendbrot einen Krug”, bat er. “Die Familie meiner Gemahlin besitzt ja das Brauprivileg für ein Dunkelbier.”&lt;br /&gt;
“St. Badilak Dunkel”, ergänzte Rahjada. Branda hatte von diesem liebfelder Bräu noch nichts gehört.&lt;br /&gt;
“Falls Euer ‘Koschbasalt’ mir mundet, will ich dem Hopfmeister Zylobar, einem Vetter meiner Holden, ein Fässchen davon mitbringen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda nickte knapp, als sei die Sache damit bereits besiegelt. „Dann sollt Ihr es kosten und es Euch munden. Ich werde es Euch an den Tisch im Gastraum bringen.” Sie nahm ein Stückchen Kreide aus einer Schürzentasche und zeichnete eine Markierung auf das Fass, das Rahjada ausgesucht hatte. “Und für die Abfahrt wird alles bereit sein - vielleicht ja dann mit einem Fässlein Koschbasalt Dunkel dazu.” Die Zwergin zwinkerte Rahjada lächelnd zu und deutete ihren Gästen dann an, sich wieder zurück Richtung Gaststube zu begeben. “Der Krug Dunkel ist natürlich erst einmal eine Ehrengabe unter Handwerks-Kollegae, Signora.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber die Selbstkosten werden wir Euch erstatten”, darauf bestand die Liebfelderin. So wurde man sich schnell einig und begab sich in die Schankstube, wo die beiden Neuankömmlinge Koscher Gastfreundlichkeit kennenlernen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abreise===&lt;br /&gt;
Zwei Nächte und einen ganzen Tag verbrachten die re Kusts in Klein-Silberbinge. Die geschäftige und freundliche Atmosphäre des koscher Dorfs behagte dem Paar, und sie genossen eine Wanderung durch die umliegenden Wiesen und Haine. Sie nahmen sich sogar Zeit für ein zweisames Essen auf einer im Schatten einer Birke ausgebreiteten Decke. &lt;br /&gt;
“Rustikal”, befand Rahjada, doch sie fühlte sich wohl. Es war nicht geringschätzend gemeint.&lt;br /&gt;
Am Abend hatte sie ihrem Gemahl den zweiten Humpen “Koschbasalt” ausgeredet: “Die Kinder warten. Und der Horas.” Diese Reihenfolge gab ihre eigene Gewichtung wieder.&lt;br /&gt;
Bedauernd hatte Gishtan es bei einem der kräftigen Dunkelbiere als Schlummertrunk belassen. Dadurch fiel ihm das frühe Aufstehen am folgenden Morgen leichter.&lt;br /&gt;
Seine Gemahlin und die Zofe hatten das Reisegepäck des Paars bereits in die Kutsche bringen lassen, als der Baron ya Ramaúd in die Schankstube der “Schaumkrone” trat und verwundert auf den leeren Tisch blickte: “Kein Morgenmahl?”, wollte er von Branda wissen, die bereits seit Sonnenaufgang geschäftig durch ihre Wirtschaft wirbelte.&lt;br /&gt;
“Die Baronin hat ein Vesper für unterwegs und Speisen für den Mittagstisch einpacken lassen, damit Ihr unterwegs essen könnt”, erklärte die Zwergin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda griff unter den Tresen und zog einen flachen, mit Tuch bedeckten Weidenkorb hervor, den sie mit geübten Handgriffen noch einmal überprüfte, bevor sie ihn auf die Theke hiefte. Darin lagen dunkles, krustiges Koscher Brot, ein großes Stück Bergkäses, etwas geräuchertes Fleisch und ein kleines, sorgfältig verschlossenes Gefäß mit eingelegtem Gemüse. Zwischen all dem war dazu ein bauchiger Krug verkeilt. „Hält Euch bei Kräften“, sagte sie schlicht mit einem Schmunzeln, „und verdirbt nicht auf dem Weg.“ Einen Moment ruhte ihr Blick auf dem Korb, dann schob sie ihn dem Baron ein Stück entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das weckt Erinnerungen an jene Tage, als ich noch nicht in diplomatischem Auftrag, sondern als stiller Beobachter unterwegs gewesen bin, um die Interessen der Horaskaiserin zu fördern. Bei Kräften zu bleiben war damals wichtiger als die aufwändige Zusammenstellung der Speisen. Gute, alte Zeiten…” Gishtan seufzte wohlig. “Travia und Aves mit Euch, Frau Wirtin”, dankte er sodann. “Ich bin sicher, dass diese Wegzehrung uns ein gutes Stück der weiteren Heimreise begleiten wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda stemmte die Fäuste kurz in die Hüften und musterte das Paar mit einem warmen, zufriedenen Blick. „Dann habt eine gute Reise, Ihr beiden. Mögen Euch die Wege stets sicher führen und das Bier nicht vor der Zeit zur Neige gehen.“ Ein schiefes Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Und richtet dem Tsatagskind aus, er möge es mit Bedacht trinken – so ein Ehrentrunk ist nichts für hastige Menschen.“ Sie nickte ihnen noch einmal zu und lächelte breit. „Kommt wieder, wenn es Euch in den Kosch verschlägt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So oft sind wir nicht gemeinsam unterwegs”, sagte Rahjada rasch. Sie schien vermeiden zu wollen, dass ihr Gemahl vorschnelle Zusagen machte. “Aber Euch und die ,Schaumkrone’ werden wir in guter Erinnerung bewahren. Phex mit Euch.”&lt;br /&gt;
Die Signora war es dann auch, die aus der Reiseschatulle die Rechnung  für Unterkunft und Bewirtung beglich. Einen angemessenen Zuschlag als Ausdruck der Zufriedenheit der hohen Gäste gab es zudem, wie Branda feststellte. Die Münzen sahen zwar ungewohnt aus, doch ihr Gold war mindestens so rein wie das der Dukaten mittelreichischer Prägung.&lt;br /&gt;
Nach letzten Grüßen stieg das Baronspaar von Ramaúd in die Kutsche. Branda winkte ihnen, bis das Gefährt auf die sonnenbeschienene Hauptstraße von Klein-Silberbinge einbog und hinter dem ersten Haus verschwand.&lt;br /&gt;
Dann ging sie zurück in ihr Gasthaus. Der nächste Sud wollte vorbereitet werden, und nebenher würde sie überdenken, welcher Fernhändler ihr Bier bis ans Meer der Sieben Winde bringen könnte. Wer wusste schon, ob nicht in einigen Wochen eine Bestellung aus dem Lieblichen Feld eintraf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh|Tsatagsbräu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh/Tsatagsbr%C3%A4u&amp;diff=1283099</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu</title>
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		<updated>2026-05-03T09:36:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}} ==Tasatagsbräu für den Horas= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autor/inn/en:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Trix, GrK  Auf der Rückreise vom &amp;quot;Zwergengeburtstag&amp;quot; in ihre Heimatstadt Ramaúd besuchen Rahjada und Gishtan re Kust das koscher Dorf Klein-Silberbinge.  ===Ankunft=== Für Signora Rahjada und ihren Gemahl, Baron Gishtan, war die Feier auf Pfalz Alarasruh ein Erlebnis gewesen.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Mission Alarasruh}}&lt;br /&gt;
==Tasatagsbräu für den Horas=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor/inn/en:&#039;&#039;&#039; Trix, [[Benutzer:Gishtan re Kust|GrK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückreise vom &amp;quot;Zwergengeburtstag&amp;quot; in ihre Heimatstadt [[Ramaúd]] besuchen [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] und [[Gishtan re Kust|Gishtan]] re Kust das koscher Dorf Klein-Silberbinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ankunft===&lt;br /&gt;
Für Signora Rahjada und ihren Gemahl, Baron Gishtan, war die Feier auf Pfalz Alarasruh ein Erlebnis gewesen. Nicht in jeder Hinsicht ein erfreuliches. &lt;br /&gt;
Doch wie es die Art der beiden weltoffenen, horasischen Edelleute war, hatten sie einige angenehme, neue Bekanntschaften gemacht. Unter diesen war mit der zwergischen Braumeisterin Branda Kupferkrug auch eine, die das Paar über das Ende des Fests hinaus begleitete.&lt;br /&gt;
Gishtan hatte sich in den Kopf gesetzt, dem Horas, seinem Kaiser, ein Fässlein des Tsatagsbiers “Albrax’ Ehrentrunk” nach Horasia zu bringen. Einerseits, weil der Hochkönig Albrax einer der wenigen Angroschim gewesen war, der die Gespräche mit den Horasiern mit Vernunft geführt hatte, statt mit zwergengussgleicher Engstirnigkeit. Andererseits, weil der Baron sich und seine Gemahlin beim Herrscher wieder einmal namentlich - und in günstiger Weise - ins Gedächtnis bringen wollte. Es genügte nicht, wusste der alte Diplomat, die Interessen der Hohen bestmöglich zu vertreten: Man musste auf das Erreichte auch hinweisen - so überschaubar dies bei den Verhandlungen mit den Bergkönigen auch ausgefallen sein mochte.&lt;br /&gt;
Ein frisches Bier aus dem Kosch mochte auf die Ergebnisse milderes Licht werfen, und die Wirtin der “Schaumkrone” in Klein-Silberbinge hatte ihm versichert, dass der Inhalt des Fasses noch wohlschmeckend sein würde, wenn es über den Großen Fluss, Havena und das Meer bis ins Horasreich gebracht ward.&lt;br /&gt;
So hatte er das Angebot des Bergprinzen Galfasch bedauernd abgelehnt, die Rückreise vollständig unter Tage zurückzulegen, und stattdessen eine Kutsche gemietet, die hinter dem behäbigen Wagen von Branda her durch Garetien bis in den Kosch gerollt war. Die Straßen zeigten auch hier nicht die Qualität jener im Lieblichen Feld, doch das gemächliche Tempo hatte die Fahrt erträglich gemacht.&lt;br /&gt;
Nun also hatten sie die erste Etappe bewältigt: Der Kutscher klopfte und rief, dass das Dorf vor ihnen liege. Während die Kutsche im Schritttempo einen schmalen Karrenweg den letzten Hügel hinab schlich, beugte sich Gishtan re Kust aus dem Seitenfenster um zu überblicken, was ihn und Rahjada erwartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren nur knapp ein halbes Stundenglas lang nach dem Verlassen der Reichsstraße den kleineren, aber dennoch gut ausgebauten Weg in ein Tal hineingefahren, und doch waren die Reisenden erstaunt, wie nah und rasch sie sich bereits direkt an den Hängen der unteren Koschberge befanden. Ein kleiner, aber belebter Ort erstreckte sich von der Aue eines kleines Baches den Hang empor, die Bebauung eine interessant wirkende Mischung aus freistehenden Häusern und Werkstätten, aber auch sich in den Berg erstreckenden Wohnräumen, die mit teils verzierten und behauenen Eingangsportalen versehen waren und Vorbauten und Terrassen besaßen. Klein-Silberbinge hatte eine geschäftige Atmosphäre und obwohl vor allem Angroschim bei ihren täglichen Tätigkeiten zu sehen waren, schienen auch einige Menschen gerade dort zu verweilen, vielleicht auch zu leben. &lt;br /&gt;
Der kleine Wagen von Branda bog bald von der Hauptstrasse ab und steuerte auf ein größeres Gebäude auf Halbhöhe zu, das ebenfalls teils in den Hang hinein weiterzureichen schien. Über der Tür baumelte ein großer, rötlich-metallener Bierkrug als Emblem, auf dem eine stattliche Schaumkrone aus hellem Metall zu sehen war - sicherlich das von ihrer Führerin so angepriesene Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schaumkrone”, kommentierte Baron Gishtan wissend und zeigte aus der Kutsche heraus auf das Wirtshausschild. Auf der Kaiserpfalz hatte er den Beschreibungen der Zwergin gerne gelauscht. Branda hatte ihm so nicht nur das Bier schmackhaft gemacht, sondern auch die Vorstellung, dessen Brauort aufzusuchen und dem Horas ein Fass des Getränks von der Reise mitzubringen.&lt;br /&gt;
Die Alternativen wären gewesen, wieder über den Yaquir gen Heimat zu fahren, oder aber den weiten Weg gänzlich unter Tage zurückzulegen -  das Angebot des Prinzen Galfasch. So sehr Gishtan den Bruders des Bergkönigs von Schradok zu schätzen gelernt hatte, dieses Abenteuer verbot schon die Begleitung seiner Gemahlin, die an derlei Wagnisse nicht gewöhnt war; obgleich Rahjada ihn sicher ohne Murren in traviagefälliger Ergebenheit begleitet hätte.&lt;br /&gt;
Die Fahrt durch den Kosch und später auf dem Großen Fluss war abenteuerlich genug und angenehmer. Und jetzt waren sie also in Klein-Silberbinge angelangt.&lt;br /&gt;
Der Mietkutscher hielt seine Pferde hinter Brandas Wagen, und ohne lange zu zögern stieg der horasische Diplomat aus der Kutsche. Neugierig betrachtete er die “Schaumkrone”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren vor dem Gasthaus auf einem kleinen, gepflasterten Vorplatz zu Stehen gekommen, auf dem lebhaftes Treiben herrschte. Nicht nur Zwerge, auch ein paar menschliche Handwerker, Fuhrleute und Reisende waren zu sehen. Der Geruch von Malz und Rauch lag in der Bergluft, in das Rufen der Durcheilenden und die Gespräche drang das Hämmern von Werkzeug aus nahen, teilweise offenen Gebäuden und Vorbauten. Ein schmaler Bach rann zwischen den Gebäuden den Hang hinab, direkt hinter der Schaumkrone schien er nach Klein-Silberbinge geleitet zu werden. Das Gasthaus war ein für die Umgebung recht großes und hohes Haus, das direkt an den Hang anschloss und dessen Dachfirst und Fensterläden mit Schnitzereien verziert waren. Direkt dahinter erhob sich der lokale Ausläufer der Koschberge, eine teils bewaldete Fläche, die in der Höhe in grauen Fels überging und verschiedene dunkle Öffnungen aufwies, die auf Stollen und Wohnhöhlen hindeuteten. Der Platz in Klein-Silberbinge wirkte zugleich geschäftig und auch fürsorglich, wie eine kleine Welt für sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der “Schaumkrone” wurde rasch das größte Zimmer für die horasischen Gäste vorbereitet. Rahjadas Zofe erhielt eine Kammer unterm Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tsatagsbräu===&lt;br /&gt;
Nachdem die re Kusts sich ausgeruht hatten, drängte Gishtan darauf, endlich die Braustube zu sehen. Danach wollte er einen Blick auf die letzten verbliebenen Fässer des “Ehrentrunks” werfen. Er vertraute auf das feine Gespür seiner Gemahlin, aus diesen dasjenige zu wählen, das sie kaufen und nach Horasia bringen würden.&lt;br /&gt;
Die Residenzstadt des Kaisers bedeutete zwar einen Umweg auf der Heimreise nach Ramáud. Doch das Geschenk zu überbringen und mündlich Bericht über das zu Alarasruh Erreichte zu erstatten, schien dem Baron wichtig genug. Womöglich würden seine Gemahlin und er sogar einige Momente Aufmerksamkeit Khadan-Horas’ erhalten.&lt;br /&gt;
Branda führte das Paar in die Braustube. Die Zwergin schien direkt von der Reise wieder in ihre Arbeit im Gasthaus gefallen zu sein, denn nachdem sie einer zwergischen Angestellten den Auftrag, sich um die Gäste zu kümmern, gegeben hatte, hatte sie sich selbst sofort eine Schürze geschnappt und sich mit einem Augenzwinkern und scherzhaften Spruch zu einem großgewachsenen Menschen hinter dem Tresen gesellt. Von dort nahm sie auch das Baronspaar wieder in Empfang und bedeutete diesem, ihr zu folgen.&lt;br /&gt;
Aus dem Wirtsraum führte eine Türe in einen weiteren Raum, von dem zwar weitere Türen abgingen, jedoch auch ein recht breiter, aber gerade so hoher Gang, dass der Baron noch knapp darin aufrecht stehen konnte. Branda nahm sich eine Laterne von einem als Abstelltisch genutzten, großen Holzfass und entzündete diese. &lt;br /&gt;
“Einer der Vorteile, wenn wir die Brauerei direkt am Berg haben”, erklärte sie, “wir müssen keine Treppen mit den schweren Fässern hoch und runter, sondern nur in den kühlen Berg.” Tatsächlich wurde es rasch merklich kälter in dem gemauerten Gang, an dessen Ende Branda eine stabile Eichenholztür öffnete. “Herzlich Willkommen in Norgrims Ahnenhalle!” &lt;br /&gt;
Als sie Gishtans irritierten Gesichtsausdruck sah, lachte sie auf. “Mein Großvater Norgrim hat den Braukeller ‚Ahnenhalle‘ genannt, weil er überzeugt war, dass gutes Handwerk die Ahnen ehrt. Wenn wir brauen wie unsere Vorfahren, dann arbeiten wir in ihrem Sinne – fast so, als wären sie anwesend.” Sie lächelte. “Und nun ist es in doppeltem Sinne seine Ahnenhalle, denn wenn wir gutes Bier brauen, ehren wir auch ihn. Bitte.” Sie bat die beiden in einen sehr großen, einfach aber präzise gemauerten Naturkeller, der wirklich schon ein gutes Stückchen im Hang liegen musste, überschlug der Baron. “Hier lagern wir unsere Biere, vor allem eben unser Schaumkrone Hell, das Koschbasalt Dunkel, und das Bingebitter.” Sie deutete auf die Wasser, die zweiteilig in Regalgestellen an den Wänden lagerten. “Und ein paar kleine Fässer haben wir auch noch mit Albrax´ Ehrentrunk…” Mit diesen Worten ging sie auf eine Selektion kleinerer Fässer zu, die tatsächlich in einem Handwagen gelagert waren und zeigte, sichtlich stolz, darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das habe ich zu Alarasruh genossen”, erinnerte sich der alte Diplomat und klang fast verträumt. “Natürlich nur einen Krug”, ergänzte er mit einem Seitenblick auf seine stille Gemahlin.&lt;br /&gt;
Dass diese auch laut werden konnte, hatte Branda aus zweiter Hand erfahren: Bei den traditionalistischen Xorloscher Angroschim war das in den Beratungen mit der horasischen Delegation nicht gut angekommen.&lt;br /&gt;
Doch die koscher Braumeisterin kannte sich mit den Menschen besser aus als jene und ahnte, dass das harmonische Paar in der Gruppe eine be- und abgestimmte Rolle übernommen hatte. Denn, dies hatte sie während der gemeinsamen Reise in ihren Heimatort nebenbei erfahren, die Horasier hatten letztendlich die meisten ihrer Ziele erreicht, mit denen sie zu Albrax’ Feier gekommen waren.&lt;br /&gt;
“Gut, dass Ihr mich, der ich selten Bräu zu mir nehme, davon überzeugtet, es doch zu probieren, Meisterin Branda”, lobte Gishtan. “Was meinst du, mein Gänschen”, welches der Fässer sollen wir erwerben?”, fragte er seine Gemahlin, “Einen kleinen Probeschluck sollten wir zuvor natürlich nehmen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda lachte. “Was wäre ich für eine Angroschna oder Brauerin, wenn ich Euch dies verwehrte!” In ihren Augen lag ein belustigtes Funkeln. “Aber dann entscheidet doch bitte Ihr, Signora, Euer Gemahl hat ja bereits treffsicheren Geschmack bewiesen.” Lächelnd und erwartungsvoll blickte sie Rahjada an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada re Kust, geborene ya Papilio, lächelte nachsichtig und trat an den Wagen heran. Nach welchem Maßstab die zierliche Adelige die Fässer in Augenschein nahm, wurde Branda nicht ersichtlich. Sie war auch kurz durch einen bunten Falter abgelenkt, der irgendwie in den Keller gelangt war und erst Rahjada, dann die Zwergin umtanzte.&lt;br /&gt;
Dann deutete die Horasierin auf eines der Fässchen mit etwa 7 oder 8  Litern Inahlt: “Das hier vielleicht, mein Lieber?” &lt;br /&gt;
Branda erkannte mit Erstaunen an ihren eigenen Markierungen, dass die stille Edeldame treffsicher jenes gefunden hatte, das als vorletztes gefüllt worden war. Es enthielt also das frischeste Bier, aber nicht den letzten Rest, den Branda und ihre Helfer noch aus dem Kessel geschöpft hatten.&lt;br /&gt;
Als die Braumeisterin sich schon daran machen wollte, das Fässchen auf eine Sackkarre zu heben, ließ ein Wink des Barons sie innehalten: “Ihr erwähntet noch das ‘Koschbasalt Dunkel’, Meisterin. Davon hätte ich gerne zum Abendbrot einen Krug”, bat er. “Die Familie meiner Gemahlin besitzt ja das Brauprivileg für ein Dunkelbier.”&lt;br /&gt;
“St. Badilak Dunkel”, ergänzte Rahjada. Branda hatte von diesem liebfelder Bräu noch nichts gehört.&lt;br /&gt;
“Falls Euer ‘Koschbasalt’ mir mundet, will ich dem Hopfmeister Zylobar, einem Vetter meiner Holden, ein Fässchen davon mitbringen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda nickte knapp, als sei die Sache damit bereits besiegelt. „Dann sollt Ihr es kosten und es Euch munden. Ich werde es Euch an den Tisch im Gastraum bringen.” Sie nahm ein Stückchen Kreide aus einer Schürzentasche und zeichnete eine Markierung auf das Fass, das Rahjada ausgesucht hatte. “Und für die Abfahrt wird alles bereit sein - vielleicht ja dann mit einem Fässlein Koschbasalt Dunkel dazu.” Die Zwergin zwinkerte Rahjada lächelnd zu und deutete ihren Gästen dann an, sich wieder zurück Richtung Gaststube zu begeben. “Der Krug Dunkel ist natürlich erst einmal eine Ehrengabe unter Handwerks-Kollegae, Signora.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber die Selbstkosten werden wir Euch erstatten”, darauf bestand die Liebfelderin. So wurde man sich schnell einig und begab sich in die Schankstube, wo die beiden Neuankömmlinge Koscher Gastfreundlichkeit kennenlernen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abreise===&lt;br /&gt;
Zwei Nächte und einen ganzen Tag verbrachten die re Kusts in Klein-Silberbinge. Die geschäftige und freundliche Atmosphäre des koscher Dorfs behagte dem Paar, und sie genossen eine Wanderung durch die umliegenden Wiesen und Haine. Sie nahmen sich sogar Zeit für ein zweisames Essen auf einer im Schatten einer Birke ausgebreiteten Decke. &lt;br /&gt;
“Rustikal”, befand Rahjada, doch sie fühlte sich wohl. Es war nicht geringschätzend gemeint.&lt;br /&gt;
Am Abend hatte sie ihrem Gemahl den zweiten Humpen “Koschbasalt” ausgeredet: “Die Kinder warten. Und der Horas.” Diese Reihenfolge gab ihre eigene Gewichtung wieder.&lt;br /&gt;
Bedauernd hatte Gishtan es bei einem der kräftigen Dunkelbiere als Schlummertrunk belassen. Dadurch fiel ihm das frühe Aufstehen am folgenden Morgen leichter.&lt;br /&gt;
Seine Gemahlin und die Zofe hatten das Reisegepäck des Paars bereits in die Kutsche bringen lassen, als der Baron ya Ramaúd in die Schankstube der “Schaumkrone” trat und verwundert auf den leeren Tisch blickte: “Kein Morgenmahl?”, wollte er von Branda wissen, die bereits seit Sonnenaufgang geschäftig durch ihre Wirtschaft wirbelte.&lt;br /&gt;
“Die Baronin hat ein Vesper für unterwegs und Speisen für den Mittagstisch einpacken lassen, damit Ihr unterwegs essen könnt”, erklärte die Zwergin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda griff unter den Tresen und zog einen flachen, mit Tuch bedeckten Weidenkorb hervor, den sie mit geübten Handgriffen noch einmal überprüfte, bevor sie ihn auf die Theke hiefte. Darin lagen dunkles, krustiges Koscher Brot, ein großes Stück Bergkäses, etwas geräuchertes Fleisch und ein kleines, sorgfältig verschlossenes Gefäß mit eingelegtem Gemüse. Zwischen all dem war dazu ein bauchiger Krug verkeilt. „Hält Euch bei Kräften“, sagte sie schlicht mit einem Schmunzeln, „und verdirbt nicht auf dem Weg.“ Einen Moment ruhte ihr Blick auf dem Korb, dann schob sie ihn dem Baron ein Stück entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Das weckt Erinnerungen an jene Tage, als ich noch nicht in diplomatischem Auftrag, sondern als stiller Beobachter unterwegs gewesen bin, um die Interessen der Horaskaiserin zu fördern. Bei Kräften zu bleiben war damals wichtiger als die aufwändige Zusammenstellung der Speisen. Gute, alte Zeiten…” Gishtan seufzte wohlig. “Travia und Aves mit Euch, Frau Wirtin”, dankte er sodann. “Ich bin sicher, dass diese Wegzehrung uns ein gutes Stück der weiteren Heimreise begleiten wird.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branda stemmte die Fäuste kurz in die Hüften und musterte das Paar mit einem warmen, zufriedenen Blick. „Dann habt eine gute Reise, Ihr beiden. Mögen Euch die Wege stets sicher führen und das Bier nicht vor der Zeit zur Neige gehen.“ Ein schiefes Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Und richtet dem Tsatagskind aus, er möge es mit Bedacht trinken – so ein Ehrentrunk ist nichts für hastige Menschen.“ Sie nickte ihnen noch einmal zu und lächelte breit. „Kommt wieder, wenn es Euch in den Kosch verschlägt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So oft sind wir nicht gemeinsam unterwegs”, sagte Rahjada rasch. Sie schien vermeiden zu wollen, dass ihr Gemahl vorschnelle Zusagen machte. “Aber Euch und die ,Schaumkrone’ werden wir in guter Erinnerung bewahren. Phex mit Euch.”&lt;br /&gt;
Die Signora war es dann auch, die aus der Reiseschatulle die Rechnung  für Unterkunft und Bewirtung beglich. Einen angemessenen Zuschlag als Ausdruck der Zufriedenheit der hohen Gäste gab es zudem, wie Branda feststellte. Die Münzen sahen zwar ungewohnt aus, doch ihr Gold war mindestens so rein wie das der Dukaten mittelreichischer Prägung.&lt;br /&gt;
Nach letzten Grüßen stieg das Baronspaar von Ramaúd in die Kutsche. Branda winkte ihnen, bis das Gefährt auf die sonnenbeschienene Hauptstraße von Klein-Silberbinge einbog und hinter dem ersten Haus verschwand.&lt;br /&gt;
Dann ging sie zurück in ihr Gasthaus. Der nächste Sud wollte vorbereitet werden, und nebenher würde sie überdenken, welcher Fernhändler ihr Bier bis ans Meer der Sieben Winde bringen könnte. Wer wusste schon, ob nicht in einigen Wochen eine Bestellung aus dem Lieblichen Feld eintraf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh|Tsatagsbräu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Familie Bardun</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Offiziell}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; war eine [[Patriziat|Patrizierfamilie]] [[Kuslik]]s und Besitzerin des größten Druckhauses der Stadt, bis sie dieses [[1015 BF]] an die [[Familie ya Cerrano]] veräußerte. Im Zuge der Zerschlagung der [[Galahanisten]]partei nach dem [[Blutkonvent]] [[1019 BF]] wurde [[Rondraberto Bardun]], der Gründer des [[Kusliker Kurier]]s, hingerichtet. Die [[Villa Bardun]] bei [[Côntris]] war zuvor mutmaßlicher Verschwörungsort von Galahanisten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stammtafel==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle Lebensdaten nach [[Bosparans Fall]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rondraberto Bardun]] (?-1019); ⚭ [[Yuliara Bardun]], geborene Cremoni (?-1019)&lt;br /&gt;
**[[Lorinda Bardun]] (*5. Boron 1017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[:avwik:In der Kälte der Nacht|In der Kälte der Nacht]], in: Schreckgestalt &amp;amp; Spukgemäuer, Seiten 6 bis 8, 11, 14, 17-18, 20, 23, 25 bis 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederadel Kusliks|Bardun]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Kusliker_Kurier&amp;diff=1283081</id>
		<title>Kusliker Kurier</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist eine in [[Kuslik]] seit 1005 BF herausgegebene Wochenzeitung. Zunächst publizierte sie der Buchhändler [[Rondraberto Bardun|Ro(ndra)bert(o) Bardun]]. Dessen Druckerei ging allerdings in den Besitz der [[Familie ya Cerrano]] über.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kurier erscheinen auch Berichte aus umliegenden Orten und Domänen, beispielsweise aus Stadt und Baronie [[Ramaúd]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irdisch ist der Kusliker Kurier Teil des [[Bosparanisches Blatt|Bosparanischen Blatts]], Berichte daraus erscheinen unter einem eigenen Seitenkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[:avwik:In der Kälte der Nacht|In der Kälte der Nacht]] &lt;br /&gt;
*[[Polidero da Carmilion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gazette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspiel:Mission_Alarasruh&amp;diff=1283080</id>
		<title>Briefspiel:Mission Alarasruh</title>
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		<updated>2026-05-01T16:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* beides fertig, Texte werden in der Horas-Wiki noch ergänzt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{Briefspielheader&lt;br /&gt;
|Oberseite={{KW|Horasreich}} [[Städteübergreifendes Briefspiel]] {{KW|Mittelreich}}&lt;br /&gt;
|Av. Datum=[[1047 BF]]&lt;br /&gt;
|Schauplatz=[[Liebliches Feld]] bis [[avwik:Alarasruh|Alarasruh]]&lt;br /&gt;
|Ird. Datum=Mai bis Oktober 2025&lt;br /&gt;
|Protagonisten=[[Erlan Sirensteen]], [[Rahjada ya Papilio|Rahjada]] &amp;amp; [[Gishtan re Kust]], [[Dimiona della Carenio]] u.w.&lt;br /&gt;
|Autoren={{Bn|Bella}}, {{Bn|Beo}}, {{Bn|Carenio}}, {{Bn|Dellatrezzi}}, {{Bn|Erlan}}, {{Bn|Gishtan re Kust}}, {{Bn|Luntfeld}}, {{Bn|Schreyen}} , {{Bn|Flaviora}}&lt;br /&gt;
|Zyklus=[[Briefspiel:Mission Alarasruh|Übersicht]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]  · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] · [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das garetische [[gar:Schloss Alarasruh|Lustschloss Alarasruh]] in der Nähe des Schlunds ist im Tsa [[1047 BF]] Ziel einer diplomatischen Mission des [[Horasreich]]s &#039;&#039;(irdisch: Allaventurischer Konvent 2025)&#039;&#039;. Berichte über die und von den Teilnehmern der horasischen Delegation werden hier zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres [[1047 BF]] erreichte dieser Aufruf zahlreiche Adressaten auf dem ganzen Kontinent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-family: &#039;Lucida Handwriting&#039;, cursive;background-color:#FFE7BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;HÖRET HÖRET ...&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Angarok Rogmarok, des Hochkönigs der Zwerge, [[:kos:Albrax_Sohn_des_Agam|Albrax, Sohn des Agam]], des Herrn über Fels und Erz, des Hüters der Tiefe, sei euch kundgetan eine frohe Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tsa, dem Tag der Erneuerung, im Jahr [[1047 BF]] wird das ehrwürdige Väterchen Albrax seinen zweihundertneunzigsten Jahrestag feiern!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem hohen Anlass lädt er mit herzlicher Geste alle Freunde und Verbündete der Zwerge zu einer prächtigen Zusammenkunft in [[:gar:Schloss_Alarasruh|Alarasruh]] im Schlundgau ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch nicht nur Fest und Frohsinn stehen an, nein! Der Hochkönig ruft auch zum ehrwürdigen Rat mit den Zwergen zusammen, um in Weisheit und Eintracht über die Geschicke der Völker zu beraten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In besonderer Feier des Verstandes und der Schaffenskraft hat der Hochkönig einen freundschaftlichen Wettstreit der mechanischen Kunst ausgerufen! Meister ihres Faches sollen die neuesten Ideen und Kreationen darbringen, sei es auf Papier entworfen oder als Modell geformt. Eine Ruhmestafel erwartet jene, die in [[Ingerimm|Angrosch]] und [[Simia]] gefälliger Klugheit und Geschicklichkeit die anderen übertreffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen soll ein jeder mit Ehrbarkeit und Festgewand, mit einem Herzen voller Freude und einem Geist voller Neugierde! Mögen die Hallen erfüllt sein von Lachen, Gesang und der Weisheit aller Anwesenden!&lt;br /&gt;
----&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Reichswappen.png|right|100px]]&lt;br /&gt;
Im [[Sangreal|Palast von Horasia]] reagiert man wie folgt auf diesen Aufruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Khadan II. Firdayon|Horas]]:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Hochkönig Albrax feiert sein zweihundertneunzigstes Lebensjahr. Es gebührt dem Hochkönig, dass das Horasreich diesen Anlass mit angemessenen Respekt würdigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eure Imperiale Majestät, das ist wahrlich ein bedeutendes Fest. Doch ebenso bedeutsam ist die Abhaltung des Zwergenrates. Das Mittelreich stärkt seine Bindungen zu den Zwergen. Die Ereignisse in Fasar und anderenorts zeigen: Es sind umwälzende Dinge geschehen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen unsere Ohren nahe an den Beratungen halten, ohne die Feierlichkeiten zu schmälern. Der Hochkönig wird sich nicht nur als Gastgeber zeigen, sondern auch als Führer in schwierigen Zeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Höfling:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ihr wisst um den speziellen Blick der Zwergenheit auf Eure Person. Wie wollt Ihr vorgehen, Eure Imperiale Majestät?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Horas:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir werden eine Delegation entsenden, die das Horasreich würdig vertritt – Diplomaten, Gelehrte und auch Chronisten, um den Anlass gebührend zu ehren. Personen, die sich nicht zurückgesetzt fühlen, wenn sie nicht an erster Stelle stehen. Nicht zu groß und nicht zu aufdringlich, denn Wir wissen, dass unsere Person ihnen problematisch ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
*Efferd 1047 BF: [[Gishtan re Kust]] kündigt an, einen Teil der Strecke auf dem Yaquir zu fahren und [[Briefspiel:Mission_Alarasruh/Im_Kusliker_Kurier|lädt zur Mitreise ein]]&lt;br /&gt;
*30. Tsa 1047 BF: Hochkönig Albrax feiert zu Alarasruh seinen 290. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beteiligte==&lt;br /&gt;
*Baronessa [[Dimiona della Carenio]]&lt;br /&gt;
*Damosella [[Doriana Lovisa Solivino|Doriana Solivino]]&lt;br /&gt;
*Gesandter [[Galfasch Sohn des Gurobead]]&lt;br /&gt;
*Comto [[Erlan Sirensteen]], [[Baron des Yaquirbruchs]] und [[:alm:Shahane Sforigan y Scheffelstein|Domna Shahane]], seine Gemahlin&lt;br /&gt;
*Cavalliere Banderoso [[Festo von Schreyen]]&lt;br /&gt;
*Baron [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]] und Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]]&lt;br /&gt;
*Lehrerin der Leidenschaft [[Rahjabella Solivino]]&lt;br /&gt;
*Cavalliere [[Rondracor di Catto]]&lt;br /&gt;
*Comto Proctor Yaquiriae [[Tilfur Sâl della Trezzi|Tilfur della Trezzi]]&lt;br /&gt;
*Gelehrte Dame [[Beonora Thalya Salvian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichten==&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Auf Aventür|Auf Aventür]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unter der Erde grollt etwas|Unter der Erde grollt etwas]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Zwergische Konsultationen|Zwergische Konsultationen]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben des Comtos|Schreiben des Comtos]]&lt;br /&gt;
** [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Schreiben an den Kronrat|Schreiben an den Kronrat]] &amp;lt;small&amp;gt;(In Reaktion hierauf erschien im [[Bosparanisches Blatt Nr. 49|BB#49]] die [[Archiv:Antwort des Comto Seneschalls auf Ralmans Schreiben (BB 49)|Antwort des Comto Seneschalls]].)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Yaquir-Kurier|Im Unterfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Kusliker Kurier|Im Kusliker Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sewamunder Seewind|Im Sewamunder Seewind]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Sheniloer Hesindeblatt|Im Sheniloer Hesindeblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Belhankaner Beobachter|Im Belhankaner Beobachter]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Im Oberfelser Yaquir-Kurier|Im Oberfelser Yaquir-Kurier]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Düstere Vorzeichen|Düstere Vorzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Unverhofftes Wiedersehen|Unverhofftes Wiedersehen]]&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Mit der Kutsche|Mit der Kutsche ab Ragath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers|Von Zwergen und Vasallen des Drachenkaisers]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* [[Briefspiel:Mission Alarasruh/Tsatagsbräu|Tsatagsbräu]] (auf der Rückreise)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Zwerge wären willkommen&amp;quot;, berichtet der [[Kusliker Kurier]] am 10. Peraine 1047 BF aus [[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mission Alarasruh]][[Kategorie:Briefspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspielchronik&amp;diff=1283079</id>
		<title>Briefspielchronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Briefspielchronik&amp;diff=1283079"/>
		<updated>2026-05-01T16:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Die Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{:Briefspiel}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Start Br.png|right]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Briefspielchronik&#039;&#039;&#039; ist das &amp;quot;Gedächtnis&amp;quot; des [[Briefspiel]]s im [[Horasreich]]. Hier wird eine Gesamtübersicht gegeben, während die Unterseiten zum Briefspiel in den [[Spielerstädte]]n (folgt hierfür gerne den Wappenlinks in der folgenden Liste) teils noch umfassendere lokale Aufzeichnungen enthalten. Laufende Projekte, die auf der [[Hauptseite]] angezeigt werden sollen, könnt ihr [[Laufende Projekte|hier eintragen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Chronik==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird rücklaufend sortiert, ausgenommen Untergeschichten &amp;lt;small&amp;gt;(chronologisch nachgestellt, durch Einzug und kleinere Schriftgröße erkennbar)&amp;lt;/small&amp;gt;. Durch Klicks auf die Pfeile in der ersten Zeile lässt sich auch anders sortieren. Bei den &#039;&#039;Beteiligten&#039;&#039; bitte nur maximal neun Benutzer verlinken &amp;amp;ndash; sind es mehr, wählt acht aus und ergänzt &amp;quot;u.w.&amp;quot; Unter &#039;&#039;Status&#039;&#039; werden noch laufende/entstehende Geschichten mit der goldenen Feder markiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Geschichte/Zyklus !!In !!Beteiligte !!Schauplatz !!Zeitraum !!Inhalt/Themen !!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;Allav. Konvent 2026: Fest zur Verlegung des Marschallssitzes des [[Rondra]]-Kults in Baburin (Hesinde/Firun [[1048 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Spiel der Füchse|Beteiligte=...|Schauplatz=[[Alentino]] &amp;lt;small&amp;gt;(bei [[Aldyra]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1048 BF]] (Travia)|Inhalt=allerlei Glückspiel|Spielerstadt=übergreifend|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Plötzlich verheiratet|Beteiligte={{Bw|Carenio}} {{Bw|Gonfaloniere}} |Schauplatz=[[Sewamund]] |Zeitraum=[[1048 BF]] (Travia)|Inhalt=Rückkehr eines Familienmitglieds mit unverhoffter Gemahlin|Spielerstadt=Sewamund|Spielerstadt2=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Unter Katzen|Beteiligte={{Bw|Rizzinger}} |Schauplatz=[[Unterfels]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo Rizzi]])&amp;lt;/small&amp;gt; |Zeitraum=[[1048 BF]] (Travia)|Inhalt=konspiratives Gespräch dreier Damen|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2026]]: Drachenschildkröte in [[Efferdas]] (Efferd [[1048 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Aus dem Leben der jungen Catalina|Beteiligte={{Bw|Dajin}} |Schauplatz=[[Unterfels]] |Zeitraum=[[1048 BF]]|Inhalt=Reaktion einer jungen Adligen auf einen ihr gespielten Streich|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Erster Fünfundsiebzigster|Beteiligte={{Bw|Carenio}} {{Bw|DajinKanzler}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Sewamund]]|Zeitraum=[[1048 BF]] (Praios)|Inhalt=Cusimos 75. Geburtstag &amp;lt;small&amp;gt;(aventurische Texte zum [[YaquirienCon 2025]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2025]]: Cusimos 75. Geburtstag in [[Sewamund]] (Praios [[1048 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Bomeder Delegation in Elenvina|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Philburri}} {{Bw|DajinKanzler}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Schatzkanzler}}|Schauplatz=[[nor:Stadt Elenvina|Elenvina]]|Zeitraum=[[1048 BF]] (Anfang Praios)|Inhalt=Bomeder Delegation beim Herzogenturnier zu Elenvina|Spielerstadt=Unterfels|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;Allav. Konvent 2025: Albrax&#039; 290. Geburtstag in Alarasruh (Tsa [[1047 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Ringen um Balthar|Ringen um Balthar]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte=...|Schauplatz=[[Balthar]], [[Shenilo]] und [[Kuslik]] |Zeitraum=[[1047 BF]] (ab Firun)|Inhalt=Kuslik und Shenilo ringen um Balthar und den [[Kaiserkanal]]|Spielerstadt=Shenilo|Link speziell=x|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Mission Alarasruh|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Beo}} {{Bw|Carenio}} {{Bw|Dellatrezzi}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Schreyen}}|Schauplatz=[[Liebliches Feld]]|Zeitraum=[[1047 BF]] (ab Efferd)|Inhalt=diplomatische Mission ins Mittelreich &amp;lt;small&amp;gt;(Vorbereitung und Nachklapp AAK 2025)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Ritterschlag beim Schwertfest|Beteiligte={{Bw|Erlan}} |Schauplatz=[[Bomed]] |Zeitraum=[[1047 BF]] (Rondra)|Inhalt=ein Knappe wird zum Ritter|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Consigliowahl 1047 BF|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Flaviora}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Princeps}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]] und Umland |Zeitraum=[[1047 BF]] (Praios)|Inhalt=Wahl zum [[Consiglio della Priori|Consiglio]] Urbasis|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Der Tugend eine Zukunft|Beteiligte={{Bw|Cassian}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rhutkles}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1047 BF]] (Rondra)|Inhalt=Amtsübergabe des Priore structuris, Planung einer Loggia|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Reise zur Trollpforte|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbasi]] bis Trollpforte|Zeitraum=[[1046 BF|1046]]/[[1047 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Peraine-Praios)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=diplomatische Pilgerreise &amp;lt;small&amp;gt;(AAK u. [[YaquirienCon 2024]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=Urbasi|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Albornsburg|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|DajinKanzler}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Fürst Federkiel}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Princeps}} {{Bw|Rhutkles}} {{Bw|VivionaYaPirras}} u.w.|Schauplatz=[[Albornsburg]]|Zeitraum=[[1046 BF|1046]]/[[1047 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab Firun)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Kronamtsübernahme und Folgen|Spielerstadt=Urbasi|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Silberschiffe|Beteiligte={{Bw|Fürst Federkiel}} {{Bw|Rhutkles}}|Schauplatz=[[Urbasi]], auch [[Efferdas]]|Zeitraum=[[1046 BF|1046]]/[[1047 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab Hesinde)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Geschäfte der Familien [[Familie Silbertaler|Silbertaler]] und [[Familie d&#039;Antara|d&#039;Antara]]|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2024]]: Corsa della Quartieri in [[Unterfels]] (Rahja [[1046 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;Allav. Konvent 2024: 25-Jahr-Feier nach der [[Dritte Dämonenschlacht|Dämonenschlacht]] an der Trollpforte (Ingerimm [[1046 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Zwischenfall beim Delphinocco|Beteiligte={{Bw|Erlan}} |Schauplatz=[[Efferdas]] |Zeitraum=[[1046 BF]] (Ingerimm)|Inhalt=ein Zwischenfall zum Auftakt der [[Delphinocco]]-Saison|Spielerstadt=Efferdas}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Unser Garten muss schöner werden|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Fürst Federkiel}}|Schauplatz=[[Urbasi]], auch [[Efferdas]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Peraine)|Inhalt=Erörterung von Zierbooten für einen Tempelgarten|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Zauberstab und Rondrakamm|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|VanHoven}} |Schauplatz=[[Bomed]], [[Gut Falkenhorst]] |Zeitraum=[[1046 BF]] (Frühjahr)|Inhalt=eine ungewöhnliche Liebesgeschichte|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Haus der Kultur|Beteiligte={{Bw|Carenio}} |Schauplatz=[[Sewamund]] |Zeitraum=[[1046 BF]] (Frühjahr)|Inhalt=Kunst, Kultur und Mäzenatentum|Spielerstadt=Sewamund|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Plötzlich Delegierte|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbasi]], [[Cassiena]], [[Vinsalt]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Frühjahr)|Inhalt=Reaktion auf eine unerwartete Delegiertenernennung|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Lilienratswahl 1046 BF|Beteiligte=... |Schauplatz=[[Sewamund]] |Zeitraum=[[1046 BF]] (Tsa)|Inhalt=Wahl der städtischen Ämter und Posten|Spielerstadt=Sewamund|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Unterredung in Sewadâl|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Carenio}} {{Bw|Philburri}} {{Bw|Tribec}}|Schauplatz=[[Sewadâl]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Anfang Tsa)|Inhalt=Politische Verhandlung zur Neuordnung der [[Baronie Sewamund]]|Spielerstadt=Sewamund|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Vespa crabro|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|León de Vivar}} {{Bw|Nebelzweig}} {{Bw|Rondrastein}} |Schauplatz=[[Burg Wulfenblut]], Umland|Zeitraum=[[1046 BF]] (Firun)|Inhalt=nächtlicher Angriff auf Burg Wulfenblut|Spielerstadt=Urbasi|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Kaiserjagd|Kaiserjagd]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Bella}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Gerberstädter}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|VivionaYaPirras}} u.w.|Schauplatz=[[Aldyra]], [[Wald von Persenciello|Alter Bosparan]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Firun)|Inhalt=[[Kaiserjagd]]|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Kaiserjagd/Eine Schuld wird beglichen I|Eine Schuld wird beglichen]]|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Gerberstädter}} {{Bw|VivionaYaPirras}}|Schauplatz=[[Vinsalt]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Hesinde)|Inhalt=vertiefte Geschäftskontakte zw. Efferdas und Sewamund|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Sewamund|Link speziell=x|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Kaiserjagd/Bosparanische Träume I|Bosparanische Träume]]|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Gerberstädter}} {{Bw|VivionaYaPirras}}|Schauplatz=[[Vinsalt]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Alt-Bosparan]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1046 BF]] (Hesinde/Firun)|Inhalt=eine rauschhafte Nacht in zwielichtiger Umgebung|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Sewamund|Link speziell=x|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Kaiserjagd/Wenn Träume verblassen I|Wenn Träume verblassen]]|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Carenio}} {{Bw|Gerberstädter}} {{Bw|Tribec}} {{Bw|VivionaYaPirras}}|Schauplatz=[[Yaquir]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Firun)|Inhalt=Katerstimmung auf der Fahrt nach [[Aldyra]]|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Sewamund|Link speziell=x|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Besuch im Alveransgarten|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Cassian}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Alveransgarten)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1046 BF]] (Firun)|Inhalt=Kennenlernszene zwischen jungen Adligen|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Wie man Silbertaler gewinnt|Wie man Silbertaler gewinnt]]|Beteiligte={{Bw|Cassian}} {{Bw|Rhutkles}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Hesinde)|Inhalt=Finanzierung eines Palazzos und einer Brokatweberei|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Rückkehr zu einer praiosgefälligen Ordnung|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Illumnesto}} {{Bw|Vesselbek}} {{Bw|Philburri}}|Schauplatz=[[Sewadâl]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Schloss Sewadâl]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1046 BF]] (Boron)|Inhalt=die [[Baronie Sewamund]] wird neu geordnet|Spielerstadt=Sewamund|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Treffen der Regentinnen|Beteiligte={{Bw|Illumnesto}} {{Bw|Carenio}}|Schauplatz=[[Sewadâl]], [[Sewamund]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Boron)|Inhalt=Lilienherrin und Protektorin diskutieren die Zukunft Sewakiens|Spielerstadt=Sewamund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Ein neuer Domicello und ein neuer Esquirio des Yaquirbruchs|Ein neuer Domicello und ein neuer ...]]|Beteiligte={{Bw|Erlan}} {{Bw|Cerdon}}|Schauplatz=[[Unterfels]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Efferd)|Inhalt=neue Titel für [[Erlan Sirensteen|Erlans]] Söhne|Spielerstadt=Unterfels|Link speziell=x|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Der Tod des Patriarchen|Beteiligte=...|Schauplatz=[[Unterfels]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Efferd)|Inhalt=Trauerfeier nach dem Tod eines Familienoberhaupts|Spielerstadt=Unterfels|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Das Erbe des Siegelmeisters|Beteiligte={{Bw|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Philburri}}|Schauplatz=[[Unterfels]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Rondra)|Inhalt=Neubesetzung eines städtischen Amts|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die Renascentia der Deraccinis|Beteiligte={{Bw|Giacobbo}} |Schauplatz=[[Urbasi]] |Zeitraum=[[1046 BF]] (Rondra)|Inhalt=Rückkehr von Familienmitgliedern nach Urbasi|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Große Pläne|Beteiligte={{Bw|Bella}}|Schauplatz=[[Kloster Sancta Ricarda|Sancta Ricarda]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (ab Praios)|Inhalt=Suche nach einem vergessenen Pass|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Magistratswahlen 1046 BF|Beteiligte={{Bw|Aurelion}} {{Bw|Coturnix}} {{Bw|Ernie}} {{Bw|Gabellano}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Schreyen}}|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1046 BF]] (Praios)|Inhalt=Wahl der höchsten Stadtämter|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Von altem Bund und neuem Fried&#039;|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Giacobbo}} {{Bw|Rhutkles}}|Schauplatz=[[Urbasi]] |Zeitraum=[[1045 BF|1045]]-[[1047 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab Ingerimm)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Beilegung einer alten Familienfehde|Spielerstadt=Urbasi|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Im Land der echten Liebe|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Bella}} [[Bild:Wappen fehlt.png|19px|link=alm:Benutzer:BBB]] {{Bw|DajinKanzler}} [[Bild:Wappen fehlt.png|19px|link=alm:Benutzer:Eliane]] {{Bw|Ernie}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|VivionaYaPirras}} u.w.|Schauplatz=[[Liebliches Feld]]|Zeitraum=[[1045 BF|1045]]/[[1046 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab Rahja)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Hochzeitsreise eines almadanischen Paars|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Merkantile Möglichkeiten|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Carenio}} {{Bw|Cerdon}} {{Bw|Gabellano}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Schreyen}}|Schauplatz=[[Liebliches Feld]]|Zeitraum=[[1045 BF|1045]]/[[1046 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Ingerimm-Tsa)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Probleme im Nordlandhandel &amp;lt;small&amp;gt;(Vorbereitung AAK 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Fünf mal fünf Jahre später - zurück an der Trollpforte|Fünf mal fünf Jahre später - zurück ...]]|Beteiligte={{Bw|Erlan}} [[Bild:Wappen fehlt.png|19px|link=Benutzer:Bega]] {{Bw|Savinya Romeroza}}|Schauplatz=[[Liebliches Feld]]|Zeitraum=[[1045 BF|1045]]/[[1046 BF]]|Inhalt=diverse Verwicklungen [[Erlan Sirensteen|Erlans]] &amp;lt;small&amp;gt; (u.a. Vorbereitung AAK 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Wenn der phecadische Drache erwacht|Wenn der phecadische Drache erwacht]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte=...|Schauplatz=[[Sewakien]]|Zeitraum=[[1045 BF|1045]]/[[1046 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Phex-Boron)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=[[Sewamunder Resolutionsaufstand]]|Spielerstadt=Sewamund|Link speziell=x|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die Agreppara-Frage|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Flaviora}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]], [[Marvinko]]|Zeitraum=[[1045 BF|1045]]/[[1046 BF]]|Inhalt=Stadtgründung [[Agreppara]]s, politische Neuordnung [[Urbasi]]s|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Ein Hausbesuch der schönen Art|Beteiligte={{Bw|Fürst Federkiel}} {{Bw|Vritra}} |Schauplatz=[[Efferdas]] |Zeitraum=[[1045 BF]] (Jahresende)|Inhalt=Besuch der [[Familie d&#039;Antara|d&#039;Antara]] bei den [[Familie di Solano|di Solano]]|Spielerstadt=Efferdas}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Wind in den Segeln|Beteiligte={{Bw|Fürst Federkiel}} {{Bw|Silberwind}} |Schauplatz=[[Efferdas]] |Zeitraum=[[1045 BF]] (Jahresende)|Inhalt=geschäftliche Unterredung der Familien [[Familie d&#039;Antara|d&#039;Antara]] und [[Familie Ventargento|Ventargento]]|Spielerstadt=Efferdas}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Alte Werft, neuer Glanz|Beteiligte={{Bw|Ernie}} {{Bw|Fürst Federkiel}} {{Bw|Gerberstädter}} {{Bw|Princeps}} {{Bw|Rizzinger}} {{Bw|Timm}} {{Bw|VivionaYaPirras}} {{Bw|Vritra}} |Schauplatz=[[Efferdas]] |Zeitraum=[[1045 BF]] (Jahresende)|Inhalt=Neueröffnung der [[Covernische Schiffswerft d&#039;Antara|Covernischen Schiffswert]]|Spielerstadt=Efferdas|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Drachenfeuerturnier|Drachenfeuerturnier]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Cordovan}} {{Bw|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Novacasa}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|VivionaYaPirras}} u.w.|Schauplatz=[[Terubis]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (Rahja)|Inhalt=[[Drachenfeuerturnier]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Das Falkenproblem|Beteiligte={{Bw|Giacobbo}} |Schauplatz=[[Urbasi]] |Zeitraum=[[1045 BF]] (Rahja)|Inhalt=[[Gylduria Deraccini]] ersinnt den [[Praiosschild]].|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Ritterlichkeit und Minnesang|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Kacheleen}} {{Bw|Philburri}}|Schauplatz=[[Ruthor]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (Rahja)|Inhalt=Fest der Freuden, romantisches Rittertum|Spielerstadt=Sewamund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2023]]: [[Shenilo]]er Heldenfestspiele (Ingerimm [[1045 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Wo Lilien blühen und Sterne strahlen|Beteiligte={{Bw|Erlan}} {{Bw|Philburri}}|Schauplatz=[[Yaquirbruch]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (ab Peraine)|Inhalt=Annäherung zweier Familien|Spielerstadt=Unterfels|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Ritterturnier von Mortêc 1045 BF|Ritterturnier von Mortêc 1045 BF]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Kacheleen}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Philburri}} {{Bw|Tribec}} {{Bw|VivionaYaPirras}} u.w.|Schauplatz=[[Mortêc]] &amp;lt;small&amp;gt;(bei [[Sewamund]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1045 BF]] (Peraine)|Inhalt=[[Ritterturnier von Mortêc]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Exkursion nach Althosamor|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Kacheleen}}|Schauplatz=[[Goldfelsen]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (v.a. Frühjahr)|Inhalt=Exkursion der [[Universität Methumis]]|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Flügge werden|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Philburri}}|Schauplatz=[[Unterfels]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (Phex-Ingerimm)|Inhalt=junge Liebe mit politischen Verwicklungen|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die Gänse von nebenan|Beteiligte={{Bw|Rizzinger}} {{Bw|Fürst Federkiel}}|Schauplatz=[[Efferdas]], [[Terubis]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (Travia-Hesinde)|Inhalt=Zwei traviafromme Familien finden zusammen|Spielerstadt=Efferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die Halle der Wappen|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Vinsalt]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Firdayon-Palast]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1045 BF]] (Travia)|Inhalt=Besuch im [[Kronrat]], Heraldik|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Pilgerreise|Beteiligte={{Bw|Cerdon}} {{Bw|Erlan}}|Schauplatz=[[Unterfels]] bis Beilunk|Zeitraum=[[1045 BF]] (Efferd-Firun)|Inhalt=[[Cerdon aus Veliris|Cerdons]] Pilgerfahrt nach Beilunk|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2022]]: Expediasi und Consigliowahl in [[Urbasi]] (Efferd [[1045 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Unerwartete Begegnung in Oberfels|Beteiligte={{Bw|Calven}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Yaquirbruch]]|Zeitraum=[[1045 BF]] (Efferd)|Inhalt=[[Horasio della Pena]]s Erben|Spielerstadt=Unterfels|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Der Esel feiert|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1045 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Jahresanfang)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Einladung zur Expediasi &amp;lt;small&amp;gt;([[YaquirienCon 2022]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Im Auge des Chaos|Beteiligte=...|Schauplatz=[[Efferdas]]|Zeitraum=[[1044 BF|1044]]/[[1045 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Namenlose Tage)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Aufstände und Chaos in Efferdas|Spielerstadt=Efferdas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die Vistelli-Drillinge|Beteiligte={{Bw|Tribec}}|Schauplatz=[[Sewamund]] u.w.|Zeitraum=ab [[1044 BF]]|Inhalt=Werdegang der Vistelli-Drillinge|Spielerstadt=Sewamund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Feindliche Übernahme|Beteiligte={{Bw|Coturnix}} {{Bw|Kacheleen}} {{Bw|VivionaYaPirras}}|Schauplatz=[[Shenilo]], [[Calven]]|Zeitraum=[[1044 BF]] (Herbst/Winter)|Inhalt=Todesfall und Folgen in der [[Weinhandlung Yaquiria Shenilo|WYS]]|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Zeit des Wandels|Beteiligte={{Bw|Elanor}} {{Bw|Gerberstädter}} {{Bw|VivionaYaPirras}}|Schauplatz=[[Efferdas]]|Zeitraum=[[1043 BF|1043]]-[[1046 BF]]|Inhalt=familiäre Veränderungen nach dem Tod des Oberhaupts|Spielerstadt=Efferdas|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Liebste, lass uns eilen|Beteiligte={{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Rahja-Tempel)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1043 BF]] (Boron)|Inhalt=[[Rhymeo della Pena|Rhymeos]] Abschied von Urbasi|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die Halle der Herrin Rondra|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Vinsalt]] &amp;lt;small&amp;gt;(Rondra-Tempel)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1043 BF]] (Boron)|Inhalt=Untersuchungen der [[Rondra]]-Kirche &amp;lt;small&amp;gt;([[Banner der Treue|BdT]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Valvassorenbankett II|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbet]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Tafelbergfestung]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1043 BF]] (Praios)|Inhalt=Untersuchungen der [[Rondra]]-Kirche &amp;lt;small&amp;gt;([[Banner der Treue|BdT]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Mythraelsturnier|Mythraelsturnier]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Cordovan}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Pagol}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|VivionaYaPirras}} u.w.|Schauplatz=[[Urbet]]|Zeitraum=[[1042 BF]] (Rahja)|Inhalt=[[Mythraelsturnier]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Ein Gänslein fliegt aus|Beteiligte={{Bw|Rizzinger}} |Schauplatz=[[Unterfels]]|Zeitraum=[[1042 BF]] (Tsa)|Inhalt=Aufbruch einer jungen Patrizierin zu einer weiten Reise|Spielerstadt=Unterfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2019]]: Universitätstage in [[Methumis]] (Praios [[1042 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Chronik Ramaúds/Alynias Meisterkurs|Alynias Meisterkurs]]|Beteiligte={{Bw|Cassian}} {{Bw|Gishtan re Kust}}|Schauplatz=[[Ramaúd]]|Zeitraum=[[1041 BF|1041]]/[[1042 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Peraine-Travia)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=[[Alynia Sanja ya Malachis|Alynias]] musikalische Meisterausbildung|Spielerstadt=Shenilo|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Kronkonvent Boron 1041 BF|Beteiligte={{Bw|AthanasiusKanzler}} {{Bw|Cerdon}} {{Bw|DiPiastinza}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|OrsinoCarson}}|Schauplatz=[[Vinsalt]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Konventshalle zu Vinsalt|Konventshalle]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1041 BF]] (Boron)|Inhalt=Debatte über den [[Vertrag zu Mantrash&#039;Mor]]|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Auf dem Kaiserturnier|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=Gareth|Zeitraum=[[1041 BF]] (Praios)|Inhalt=[[Yandriga von Urbet|Yandrigas]] Teilnahme am Garether Turnier|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Der Krieg der Farben|Der Krieg der Farben]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|AthanasiusKanzler}} {{Bw|Brahl}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} u.w.|Schauplatz=[[Gerondrata]]|Zeitraum=[[1040 BF|1040]]/[[1041 BF]]|Inhalt=[[Machtkampf in der Gerondrata]]|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Shenilos Farben|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Brahl}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Imirandi}} {{Bw|OrsinoCarson}}|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1041 BF]] (Spätsommer)|Inhalt=Abstimmung über eine Parteinahme Shenilos|Spielerstadt=Shenilo|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Mein Stein am Fluss|Beteiligte={{Bw|Aspoldo}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Magistratspalast)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1041 BF]] (Hesinde)|Inhalt=Reaktionen auf Faffarallos Besetzung Sikramaras|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Fest der Freundschaft|Beteiligte={{Bw|Bella}} {{Bw|Nebelzweig}}|Schauplatz=[[Belhanka]]|Zeitraum=[[1040 BF]] (Rahja)|Inhalt=ein Komplott und eine neue Freundschaft|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2018]]: Fest der Freuden in [[Belhanka]] (Rahja [[1040 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf in Ramaúd]]|Beteiligte={{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Orknase}}|Schauplatz=[[Ramaúd]]|Zeitraum=[[1040 BF]] (Phex)|Inhalt=Stapellauf mit Sabotageversuchen|Spielerstadt=Shenilo|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Chronik Ramaúds/Degano-Inspektion|Degano-Inspektion]]|Beteiligte={{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Orknase}}|Schauplatz=[[Ramaúd]]|Zeitraum=[[1040 BF]] (Efferd)|Inhalt=Inspektion eines in Bau befindlichen Schiffs|Spielerstadt=Shenilo|Link speziell=x|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2017]]: Goldene Lanze von [[Bomed]] (Rondra [[1040 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Wahlen in Shenilo 1040 BF|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Curameo}} {{Bw|Di Ulfaran}} {{Bw|Gabellano}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Randulfio}}|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1040 BF]] (Praios)|Inhalt=Wahl der höchsten Stadtämter|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Verschollen|Beteiligte={{Bw|Cassian}} {{Bw|Rondrastein}}|Schauplatz=[[Gerondrata]]|Zeitraum=[[1039 BF|1039]]/[[1040 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Jahreswechsel)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=[[Katastrophe von Arivor]], Suche nach Geliebten|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Das Schicksal eines Schinkens|Beteiligte={{Bw|Cassian}} {{Bw|Rondrastein}}|Schauplatz=[[Urbasi]], [[Sikramara]]|Zeitraum=[[1039 BF]]|Inhalt=Liebe abseits politischer Heirat|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2016]]: Meridianischer Gipfel in [[Teremon]] (Efferd [[1039 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Königsturnier|Königsturnier]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|AthanasiusKanzler}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rondrastein}} u.w.|Schauplatz=[[Arivor]]|Zeitraum=[[1038 BF]] (Rahja)|Inhalt=[[Königsturnier]] [[1038 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt, mit Kanzlerplot)|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Valvassorenbankett|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbet]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Tafelbergfestung]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1038 BF]] (Rahja)|Inhalt=Zerwürfnis zwischen Valvassor und Rondra-Kult|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Der Rote Mann|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Randulfio}}|Schauplatz=[[Shenilo]] und [[Ponterra]]|Zeitraum=[[1038 BF]] (Phex/Peraine)|Inhalt=rätselhafte Rückkehr des Magokraten [[Drugon Menaris|Drugon]]|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Der Fremde|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Brahl}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|Di Ulfaran}} {{Bw|Gabellano}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Wankara}}|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1038 BF]] (Phex)|Inhalt=Rückkehr [[Baran ya Papilio]]s|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;[[YaquirienCon 2015]]: Harderinsche Kunstausstellung in [[Rigalento]] (Boron [[1038 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Kinder der Nacht|Beteiligte={{Bw|Cassian}} {{Bw|Flaviora}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Klimpermädchen}} {{Bw|Neli}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1038 BF]] (Travia)|Inhalt=nächtliche Abenteuer in Urbasi|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Steine kommen ins Rollen|Beteiligte={{Bw|Djamilla}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1038 BF]] (Efferd)|Inhalt=Wahlkampf ums Patronat der [[Zünfte Urbasis#Steinzunft|Steinzunft]]|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Argentum in Corde|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Klimpermädchen}} {{Bw|Neli}}|Schauplatz=[[Urbasi]] und Umland|Zeitraum=[[1037 BF]] (Phex)|Inhalt=Inpflichtnahme einer Erbin gegen Widerstände|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Valvassorenaudienz|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Sikramara]]|Zeitraum=[[1037 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(grob, undatiert)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Nachbarschaftsbesuch des [[Valvassor von Urbet|Valvassors von Urbet]]|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Hoher Besuch|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Brahl}} {{Bw|Cassian}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|Di matienna}} {{Bw|Di Ulfaran}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|OrsinoCarson}} u.w.|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1037 BF]] (Boron)|Inhalt=Besuch aus [[Pertakis]] mit Aufstand des Pöbels|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2014: Horasios Vermächtnis in [[Oberfels]] (Travia/Boron [[1037 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Curiawahlen 1036 BF|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Cordur}} {{Bw|Di Ulfaran}} {{Bw|Tribec}}|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1036 BF]] (Tsa)|Inhalt=Neuwahl der [[Curia Shenilos]]|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Darians Rückkehr|Beteiligte={{Bw|Darian}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1036 BF]]|Inhalt=Rückkehr eines Familienmitglieds|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Kampf um Yandrigas|Beteiligte={{Bw|Aspoldo}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Aurelat]]|Zeitraum=[[1036 BF]] (Efferd-Boron)|Inhalt=Verlust einer abgelegenen Domäne|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Hesindes Löffel|Beteiligte={{Bw|Terralux}}|Schauplatz=[[Urbasi]] und Umland|Zeitraum=[[1036 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(grob, undatiert)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Suche nach einem Artefakt|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Zug nach Norden|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|Di matienna}} {{Bw|Di Ulfaran}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Randulfio}}|Schauplatz=[[Septimana]], [[Ponterra]]|Zeitraum=[[1036 BF]] (Rondra/Efferd)|Inhalt=Entsendung der [[Sheniloer Drachenreiter|Drachenreiter]] nach Überfällen|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Eteriadebatte Rondra 1036 BF|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Calven}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|Di matienna}} {{Bw|Di Ulfaran}} {{Bw|Dorén}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|OrsinoCarson}} u.w.|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1036 BF]] (Rondra)|Inhalt=Debatte in der [[Eteria]] Shenilos|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Zweites Massaker von Urbet]]|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbet]]|Zeitraum=[[1036 BF]] (Rondra)|Inhalt=Zerschlagung des [[Collaribianci]]-Regiments|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Magistratswahlen 1036 BF|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Brahl}} {{Bw|Cordur}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|Dorén}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Wankara}} u.w.|Schauplatz=[[Shenilo]]|Zeitraum=[[1036 BF]] (Praios)|Inhalt=Wahl der höchsten Stadtämter|Spielerstadt=Shenilo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2013: Logenfahrt auf dem [[Yaquir]] (Praios [[1036 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Südwärts!!|Beteiligte={{Bw|Cortesinio}} {{Bw|DiPiastinza}} {{Bw|Kacheleen}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Marakain}} {{Bw|Vesselbek}}|Schauplatz=[[Sewamund]], Uthuria|Zeitraum=[[1035 BF|1035]]/[[1036 BF|1036]], [[1046 BF]]|Inhalt=Uthuria-Expedition, Gründung [[Neu-Sewamund]]s|Spielerstadt=Sewamund|Laufend=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2012: Sommerhatz in [[Baliiri]] (Rahja [[1035 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Kronkonvent Ingerimm 1035 BF|Beteiligte={{Bw|AthanasiusKanzler}} {{Bw|Di Côntris}} {{Bw|DiPiastinza}} {{Bw|Elanor}} {{Bw|Gishtan re Kust}}|Schauplatz=[[Vinsalt]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Konventshalle zu Vinsalt|Konventshalle]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Ingerimm)|Inhalt=Debatte nach der Havener Brautschau &amp;lt;small&amp;gt;(AAK 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Kronkonvent Tsa 1035 BF|Kronkonvent Tsa 1035 BF]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Dajin}} {{Bw|Di onerdi}} {{Bw|Elanor}} {{Bw|DiPiastinza}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Schatzkanzler}} u.w.|Schauplatz=[[Vinsalt]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Konventshalle zu Vinsalt|Konventshalle]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Tsa)|Inhalt=Heiratskandidatinnenwahl für den Fürsten Albernias &amp;lt;small&amp;gt;(AAK 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Rebenblut|Beteiligte={{Bw|Dunkelklinge}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Palazzo Solivino)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Herbst)|Inhalt=eskalierender Bruder- und Glaubenszwist|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Feuernacht|Feuernacht]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Dorén}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Tamarasco}} {{Bw|Toshy}} {{Bw|Turani}} {{Bw|ZarinaWinterkalt}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo Casciano]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Rondra)|Inhalt=Feier mit ausbrechendem Palastbrand|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Eine Quanione|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo Casciano]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Praios)|Inhalt=Familienidyll, düstere Vorahnung|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Angriff auf den Gonfaloniere|Beteiligte={{Bw|Aspoldo}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Magistratspalast)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Rondra)|Inhalt=politischer Angriff in der Signoria|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Krisensitzung|Beteiligte={{Bw|Dellapena}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}} {{Bw|Turani}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo della Turani]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Rondra)|Inhalt=Krisentreffen nach der Feuernacht|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Zwei Seelen|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Palazzo Sathÿara)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1035 BF]] (Rondra)|Inhalt=Besuch bei einer Seelenheilerin|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Consigliowahl 1035 BF|Beteiligte={{Bw|Dellapena}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}} {{Bw|Turani}} {{Bw|ZarinaWinterkalt}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]] und Umland|Zeitraum=[[1035 BF]] (Praios)|Inhalt=Wahlkampf zum [[Consiglio della Priori|Consiglio]] Urbasis|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Großes Gestech von Urbasi 1034 BF|Großes Gestech 1034 BF]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Cirrention}} {{Bw|Cordur}} {{Bw|DiPiastinza}} {{Bw|Gishtan re Kust}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|OrsinoCarson}} {{Bw|Rondrastein}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Torneocampo]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1034 BF]] (Peraine)|Inhalt=[[Großes Gestech von Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Goldfelser Affären|Beteiligte={{Bw|Horasio}} {{Bw|Turani}}|Schauplatz=[[Urbasi]], [[Salmansforst]]|Zeitraum=[[1034 BF]] (Phex/Peraine)|Inhalt=Annäherung zweier Familien über eine Jagd|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Träume von Salkya|Beteiligte={{Bw|Aspoldo}} {{Bw|Cirrention}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Dorén}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Ranfaran}} {{Bw|Storai}} {{Bw|ZarinaWinterkalt}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(v.a. [[Camponuovo]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1034 BF|1034]]/[[1035 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Phex-Rondra)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Visionen rund um die Heldenkönigin [[Salkya Firdayon|Salkya]]|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Die 12 Duelle der Luca di Onerdi|Beteiligte={{Bw|Calven}} {{Bw|Di matienna}} {{Bw|Di onerdi}}|Schauplatz=[[Liebliches Feld]]|Zeitraum=[[1034 BF|1034]]/[[1035 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Rondra-Praios)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=[[Luca di Onerdi]]s Jahr der Duelle|Spielerstadt=übergreifend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2011: Fürstenkrönung in Taladur (Phex [[1034 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Goldene Lanze von Bomed 1034 BF|Goldene Lanze 1034 BF]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Dellatrezzi}} {{Bw|Di matienna}} {{Bw|Di onerdi}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Schatzkanzler}} {{Bw|Tribec}} {{Bw|Turani}} u.w.|Schauplatz=[[Bomed]]|Zeitraum=[[1034 BF]] (Rondra)|Inhalt=[[Goldene Lanze von Bomed]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Brot und Beute|Beteiligte={{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Di onerdi}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]] und Umland|Zeitraum=[[1033 BF|1033]]/[[1034 BF]]|Inhalt=Machtkampf im Kornhandelsgeschäft|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Imman-Stadtmeisterschaft von Sewamund 1033 BF|Imman-Stadtmeisterschaft 1033 BF]]|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Kacheleen}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Marakain}} {{Bw|Novacasa}} {{Bw|Tribec}}|Schauplatz=[[Sewamund]]|Zeitraum=[[1033 BF]] (Peraine)|Inhalt=städtisches Immanturnier|Spielerstadt=Sewamund|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2010: Rennen um Thalionmels Rock in [[Neetha]] (Rondra [[1033 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Marudreter Fehde]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Aspoldo}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Macrin}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Aurelat]]|Zeitraum=[[1033 BF]] (Praios-Boron)|Inhalt=[[Fehde]] Urbasis mit dem [[Graf vom Sikram|Grafen vom Sikram]]|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Ein Praiostag im Rondramond|Beteiligte={{Bw|Aspoldo}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Magistratspalast)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1033 BF]] (Rondra)|Inhalt=Abstimmung über die Antwort Urbasis auf die Fehde|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Schwertfest in Urbasi|Beteiligte={{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Storai}} {{Bw|Toshy}} {{Bw|Turani}} {{Bw|ZarinaWinterkalt}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1033 BF]] (Rondra)|Inhalt=Urbasis Militärparade zum Schwertfest|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;diverse weitere&#039;&#039; (siehe [[Briefspiel in Urbasi]])|Beteiligte=|Schauplatz=|Zeitraum=|Inhalt=verschiedene Geschichten zur Marudreter Fehde|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Letzte Getreue|Beteiligte={{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo Casciano]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1033 BF]] (Rondra)|Inhalt=geheimes Verschwörertreffen|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Piras Dank|Beteiligte={{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1033 BF]] (Praios)|Inhalt=ein Besuch im Rahja-Tempel|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Von Falken und Faltern|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Toshy}}|Schauplatz=[[Urbasi]] und Umland|Zeitraum=[[1033 BF]] (Praios)|Inhalt=kleine Jagdgesellschaft|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Gedankenspiele|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo Casciano]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1033 BF]] (Praios)|Inhalt=politische Absprachen|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[In Sachen Ramaúd]]|Beteiligte={{Bw|Gishtan re Kust}} u.v.w.|Schauplatz=[[Shenilo]], [[Ramaúd]] u.a.|Zeitraum=[[1032 BF]] bis [[1036 BF]]|Inhalt=Ringen [[Gishtan re Kust]]s um die Herrschaft|Spielerstadt=Shenilo|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Palio della Balestra 1032 BF|Beteiligte={{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1032 BF]] (Rahja)|Inhalt=[[Palio della Balestra]], politische Bewertungen|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Für die Kirche, gegen die Familie|Beteiligte={{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1032 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Jahresende)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Interessenskonflikte zwischen Familie und Kirche|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Namenlose Ränke|Beteiligte={{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]], [[Vinsalt]]|Zeitraum=[[1032 BF|1032]]/[[1033 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Peraine-Rondra)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=[[Vascinia da Brasi|Vascinias]] Erbantritt nach dem Tod ihres Onkels|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Vom Frieden in Zeiten des Kampfes|Beteiligte={{Bw|Dellapena}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Rondrastein}}|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1032 BF]] (Peraine)|Inhalt=Reaktionen aufs Ende des Rondra-Kriegszustands|Spielerstadt=Urbasi}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Briefspiel:Teilhaberversammlung der Silbertaler Bank 1032 BF|Teilhaberversammlung 1032 BF]]|Beteiligte={{Bw|Athanasius}} {{Bw|Brahl}} {{Bw|Fam.Silbertaler}} {{Bw|Flaviora}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Luntfeld}} {{Bw|Rondrastein}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]]|Zeitraum=[[1032 BF]] (Tsa)|Inhalt=Wahl in der [[Silbertaler Bank]] mit Hindernissen|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2009: Consilium Draconis in Amhallah (Boron [[1032 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Goldene Lanze von Bomed 1032 BF|Goldene Lanze 1032 BF]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Dajin}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellatrezzi}} {{Bw|Di matienna}} {{Bw|Di onerdi}} {{Bw|Schatzkanzler}} {{Bw|Torrem}} u.w.|Schauplatz=[[Bomed]]|Zeitraum=[[1032 BF]] (Rondra)|Inhalt=[[Goldene Lanze von Bomed]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgewürfelt)&amp;lt;/small&amp;gt;|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Sikramtaler Ritteraufstand]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Calven}} {{Bw|Dajin}} {{Bw|Di onerdi}} {{Bw|Elanor}} {{Bw|Flaviora}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Torrem}} u.w.|Schauplatz=[[Coverna]]/[[Gerondrata]]|Zeitraum=[[1032 BF]] (Praios-Rondra)|Inhalt=Torrem-Sezession/Verrat, Konflikt zw. [[Efferdas]] und [[Urbasi]]|Spielerstadt=Efferdas|Spielerstadt2=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Urbasi nach dem Verrat|Beteiligte={{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Flaviora}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Rondrastein}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Magistratspalast)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1032 BF]] (Praios)|Inhalt=Verlängerung der Prioriums-Amtszeit nach Torrem-Verrat|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2008: Pan-Hylailische Spiele (Efferd [[1031 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Vertrag von Siburetta]]|Beteiligte={{Bw|Dellapena}} {{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Aurelat]], [[Yaquirbruch]]|Zeitraum=[[1030 BF]] (Rondra-Travia)|Inhalt=Aufteilung in della Pena ä.H. und j.H.|Spielerstadt=Unterfels|Spielerstadt2=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2007: Brautschau in [[Sewamund]] (Rondra [[1030 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Urbasi im Krieg der Drachen]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Calven}} {{Bw|Daniel bartholomae}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Rondrastein}} {{Bw|Torrem}} u.w.|Schauplatz=[[Urbasi]], [[Liebliches Feld]]|Zeitraum=[[1028 BF|1028]]-[[1030 BF]]|Inhalt=Aufstieg [[Traviano von Urbet-Marvinko|Travianos]] zum [[Fürst von Urbasi|Fürsten]], sein Fall|Spielerstadt=Urbasi|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Das Treffen im Silbernen Saal|Beteiligte={{Bw|Daniel bartholomae}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;(Magistratspalast)&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1028 BF]] (Tsa)|Inhalt=Absprachen zum Angriff auf das [[Haus d&#039;Auspizzi]]|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Krieg in der Urbasiglia|Beteiligte={{Bw|Daniel bartholomae}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}}|Schauplatz=[[Urbasiglia]]|Zeitraum=[[1028 BF]] (Tsa/Phex)|Inhalt=Angriff auf die Besitzungen der d&#039;Auspizzi|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Das Fest der vielen Bösartigkeiten|Beteiligte={{Bw|Daniel bartholomae}} {{Bw|Dellapena}} {{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Di onerdi}} {{Bw|Di punta}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|HH Changbari}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Rondrastein}}|Schauplatz=[[Urbasi]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Palazzo Lacrimosa]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1029 BF]] (Efferd)|Inhalt=ausführliche Einweihungsfeier eines Familienpalasts|Spielerstadt=Urbasi|Untergeschichte=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Ruthor-Konflikt]]|Beteiligte={{Bw|Amarinto}} {{Bw|Calven}} {{Bw|DiPiastinza}} {{Bw|Gonfaloniere}}|Schauplatz=[[Septimana]]|Zeitraum=[[1028 BF|1028]]/[[1029 BF]]|Inhalt=Kampf um die [[Baronie Ruthor]] im Thronfolgekrieg|Spielerstadt=Sewamund|Spielerstadt2=Shenilo|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Briefspiel:Am Rande des Krönungskonvents|Am Rande des Krönungskonvents]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Dellarbiato}} {{Bw|Dsb}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Gonfaloniere}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Torrem}} u.w.|Schauplatz=[[Arivor]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Theater von Arivor|Theater]])&amp;lt;/small&amp;gt;|Zeitraum=[[1028 BF]] (Rondra)|Inhalt=&amp;quot;kleinstädtische&amp;quot; Debatten und ein Torrem-Urbet-Duell-Eklat|Spielerstadt=übergreifend|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2004: Gründung der Loge der Freundschaft beider Yaquirien in Phexhilf (Tsa [[1027 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=8 align=center style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;| &#039;&#039;YaquirienCon 2003: Handelsmesse in [[Venga]] (Phex [[1026 BF]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Abbadom-Affäre]]|Beteiligte=[[Bild:Haus Eskenderun.png|19px|link=Benutzer:Michael Hasenöhrl]] u.w.|Schauplatz=[[Chababien]]|Zeitraum=[[1022 BF|1022]]/[[1023 BF]] &amp;lt;small&amp;gt;(Phex-Firun)&amp;lt;/small&amp;gt;|Inhalt=Fehde der [[Haus ash Manek|ash Manek]]/[[Haus da&#039; Malagreía|da&#039; Malagreía]] mit den [[Haus ay Oikaldiki|Oikaldiken]]|Spielerstadt=|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Tikalischer Erbfolgezwist]]|Beteiligte=[[Bild:Haus Tikalen.png|19px|Frank Bartels]] u.w.|Schauplatz=[[Yaquirbruch]]|Zeitraum=[[1020 BF|1020]]-[[1022 BF]]|Inhalt=Usurpation Tikalens durch [[Rimaldo di Scapanunzio]]|Spielerstadt=|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=&#039;&#039;&#039;[[Shumir-Krise]]&#039;&#039;&#039;|Beteiligte={{Bw|Elanor}} {{Bw|Erlan}} {{Bw|Horasio}} {{Bw|Macrin}} {{Bw|Ralhion}} {{Bw|Randulfio}} {{Bw|Schatzkanzler}} {{Bw|Yaberisac}} u.w.|Schauplatz=[[Shumir]] und Umland|Zeitraum=[[1020 BF|1020]]-[[1022 BF]]|Inhalt=Baronsvakanz und Machtkampf um die [[Baronie Shumir]]|Spielerstadt=|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Kadron und Djamilla|Beteiligte={{Bw|Denhena}} {{Bw|Macrin}} u.w.|Schauplatz=[[Marudret]], [[Clameth]]|Zeitraum=[[1014 BF]]|Inhalt=Marudreter Kunstfestspiele|Spielerstadt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=[[Weilenscheinkomplott]]|Beteiligte={{Bw|Elanor}}|Schauplatz=[[Letran]] und Umland|Zeitraum=[[1013 BF]]|Inhalt=[[Baronie Terubis|terubischer]] Übergriff aufs [[Baronie Efferdas|efferdische]] Letran|Spielerstadt=Efferdas|Link speziell=x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ch|Link=Malbeth und Delhena|Beteiligte={{Bw|Denhena}} u.w.|Schauplatz=[[Ankram]], [[Onjaro]]|Zeitraum=[[1012 BF]] (Jahresende)|Inhalt=Verbindung [[Malbeth von Onjaro|Baron Malbeths]] und [[Delhena di Visterdi|Baronin Delhenas]]|Spielerstadt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{NavigationsleisteBriefspiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel| ]][[Kategorie:Liste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279860</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279860"/>
		<updated>2026-03-16T14:11:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Guter Rat will Weile haben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten [[Dajanidra re Kust]] helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus [[Sewamund]]. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der [[Familie Degano]] vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die [[Alesia Degano|Schiffbauerin Alesia]] still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch [[Flavia Lingetti|eine pockennarbige Kämpferin]], die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “[[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum [[Tempel von Wind und Wogen]] und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in [[Efferdas]] tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“[[Gishtan re Kust|Hochgeboren Gishtan]]”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandro d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung. ,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren [[Sozietät Bolburri|Familienanwalt der Bolburri]] konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen [[Bassiano Bolburri]] d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;gesiegelt mit dem Fasanenwappen&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem [[Phelizzio d’Antara]] [[Ramaúd]] hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie [[Sozietät Bolburri|Bassiano und Federico Bolburri]] in Kenntnis darüber zu setzen, was er von [[Dajanidra re Kust]] erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als [[Sanya Degano]] erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als [[Ottavio Brigonetti]] vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in [[Sewamund]].&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von [[Orelian d’Antara]] und [[Holdur Degano]], und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkt 1: Die Werkstatt==&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: &amp;quot;Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkt 2: Kauf oder Pacht==&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…”&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den [[Unterfels]]er Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkt 3: Pekuniäres==&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: &amp;quot;Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf: &amp;quot;Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkt 4: Sonstiges==&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte [[Haus re Kust|re Kust]] hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!”&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘[[Rote Krone|Roten Krone]]’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Ramaúd.&amp;lt;/b&amp;gt; In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279780</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:58:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten [[Dajanidra re Kust]] helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus [[Sewamund]]. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der [[Familie Degano]] vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die [[Alesia Degano|Schiffbauerin Alesia]] still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch [[Flavia Lingetti|eine pockennarbige Kämpferin]], die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “[[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum [[Tempel von Wind und Wogen]] und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in [[Efferdas]] tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“[[Gishtan re Kust|Hochgeboren Gishtan]]”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandro d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung. ,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren [[Sozietät Bolburri|Familienanwalt der Bolburri]] konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen [[Bassiano Bolburri]] d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;gesiegelt mit dem Fasanenwappen&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Ramaúd.&amp;lt;/b&amp;gt; In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279779</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Brief an Sandro d’Antara */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten [[Dajanidra re Kust]] helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus [[Sewamund]]. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der [[Familie Degano]] vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die [[Alesia Degano|Schiffbauerin Alesia]] still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch [[Flavia Lingetti|eine pockennarbige Kämpferin]], die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “[[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum [[Tempel von Wind und Wogen]] und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in [[Efferdas]] tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“[[Gishtan re Kust|Hochgeboren Gishtan]]”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandro d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung. ,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren [[Sozietät Bolburri|Familienanwalt der Bolburri]] konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen [[Bassiano Bolburri]] d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;gesiegelt mit dem Fasanenwappen&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279778</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:56:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Brief an die Sozietät Bolburri */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten [[Dajanidra re Kust]] helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus [[Sewamund]]. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der [[Familie Degano]] vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die [[Alesia Degano|Schiffbauerin Alesia]] still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch [[Flavia Lingetti|eine pockennarbige Kämpferin]], die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “[[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum [[Tempel von Wind und Wogen]] und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in [[Efferdas]] tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“[[Gishtan re Kust|Hochgeboren Gishtan]]”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandro d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung. ,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren [[Sozietät Bolburri|Familienanwalt der Bolburri]] konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen [[Bassiano Bolburri]] d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;gesiegelt mit dem Fasanenwappen&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279777</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Besuch auf der Werft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten [[Dajanidra re Kust]] helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus [[Sewamund]]. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der [[Familie Degano]] vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die [[Alesia Degano|Schiffbauerin Alesia]] still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch [[Flavia Lingetti|eine pockennarbige Kämpferin]], die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “[[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum [[Tempel von Wind und Wogen]] und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in [[Efferdas]] tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“[[Gishtan re Kust|Hochgeboren Gishtan]]”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandro d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung. ,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren [[Sozietät Bolburri|Familienanwalt der Bolburri]] konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279776</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten [[Dajanidra re Kust]] helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte. &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus Sewamund. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich. &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der Familie Degano vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die Schiffbauerin Alesia still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch eine pockennarbige Kämpferin, die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “Rahjalina auf den Wellen” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio. &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum Tempel von Wind und Wogen und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in Efferdas tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm. “Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&lt;br /&gt;
“Hochgeboren Gishtan”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandra d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte. &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung.&lt;br /&gt;
,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren Familienanwalt der Bolburri konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279775</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio_d%27Antara|Phelizzio d’Antara]] Bande zur [[Werft von Ramaúd]] knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten Dajanidra re Kust helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte. &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus Sewamund. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich. &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der Familie Degano vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die Schiffbauerin Alesia still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch eine pockennarbige Kämpferin, die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “Rahjalina auf den Wellen” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio. &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum Tempel von Wind und Wogen und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in Efferdas tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm. “Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&lt;br /&gt;
“Hochgeboren Gishtan”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandra d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte. &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung.&lt;br /&gt;
,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren Familienanwalt der Bolburri konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279774</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will [[Phelizzio d’Antara]] Bande zur [[Werft von Ramaúd]] knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten Dajanidra re Kust helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte. &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus Sewamund. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich. &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der Familie Degano vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die Schiffbauerin Alesia still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch eine pockennarbige Kämpferin, die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “Rahjalina auf den Wellen” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio. &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum Tempel von Wind und Wogen und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in Efferdas tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm. “Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&lt;br /&gt;
“Hochgeboren Gishtan”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandra d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte. &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung.&lt;br /&gt;
,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren Familienanwalt der Bolburri konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279773</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-13T11:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Phelizzio schreibt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will Phelizzio d’Antara Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten Dajanidra re Kust helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte. &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus Sewamund. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich. &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der Familie Degano vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die Schiffbauerin Alesia still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch eine pockennarbige Kämpferin, die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “Rahjalina auf den Wellen” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio. &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum Tempel von Wind und Wogen und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in Efferdas tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm. “Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&lt;br /&gt;
“Hochgeboren Gishtan”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandra d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte. &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung.&lt;br /&gt;
,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren Familienanwalt der Bolburri konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279726</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-11T09:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will Phelizzio d’Antara Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten Dajanidra re Kust helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Depeschen=&lt;br /&gt;
==Phelizzio schreibt==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dajanidra antwortet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besuch auf der Werft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte. &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus Sewamund. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich. &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der Familie Degano vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die Schiffbauerin Alesia still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch eine pockennarbige Kämpferin, die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “Rahjalina auf den Wellen” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio. &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum Tempel von Wind und Wogen und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in Efferdas tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm. “Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&lt;br /&gt;
“Hochgeboren Gishtan”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandra d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte. &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung.&lt;br /&gt;
,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren Familienanwalt der Bolburri konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Depeschen=&lt;br /&gt;
==Brief an Sandro d’Antara==&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brief an die Sozietät Bolburri==&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Guter Rat will Weile haben=&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF=&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefspiel]][[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds/Eine_Frage_der_Nachfolge&amp;diff=1279724</id>
		<title>Chronik Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge</title>
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		<updated>2026-03-11T09:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* muss ich noch in Ruhe formatieren, damit das keine Elektronenwüste bleibt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Eine Frage der Nachfolge=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Peraine 1048 BF will Phelizzio d’Antara Bande zur Werft von Ramaúd knüpfen und möglicherweise seiner alten Bekannten Dajanidra re Kust helfen, einen Nachfolger als Zunftmeisterin zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Depeschen==&lt;br /&gt;
===Phelizzio schreibt===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine werte Freundin Dajanidra,&lt;br /&gt;
es mir eine große  Freude, dir nach so manchen geschäftigen Wochen endlich wieder ein paar Zeilen widmen zu dürfen. Nicht selten erinnere ich mich an den Moment vor langen Jahren im Hafen von Ramaud als wir der Kiellegung eines deiner Boote beiwohnten. Wie tatsächlich die Zeit vergeht, meine Freundin. Doch ich hörte unlängst, dass deine Werft mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen hat und es bestürzt mich zutiefst, mir deinen Kummer vorzustellen, dass dein handwerkliches Vermächtnis offen ist oder gar verfallen kann. Darum würde ich dir gerne meine Aufwartung nach langer Zeit des Nichtsehens in Ramaud machen, um dir vielleicht bei deinem Problem helfen zu können und eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;
In großer Freude dich alsbald wieder persönlich sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verbleibt mit freundschaftlichen Grüßen Phelizzio d&#039;Antara&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(gesiegelt ist der Brief aus feinem aranischen Papier mit dem Fasanenwappen der Familie d&#039;Antara)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dajanidra antwortet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Ramaúd, am Feuertag, 1. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschätzter Meister Phelizzio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es freut mich, wieder einmal von Euch zu lesen. Unsere letzte Begegnung liegt doch schon eine ganze Weile zurück.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was ich Euch aus Ramaúd Neues berichten soll. Denn es geschieht zwar immer etwas, doch die hohen Herrschaften, die die Geschicke der Stadt steuern, halten diese doch recht sicher auf Kurs. Efferd sei dafür gedankt.&lt;br /&gt;
Die städtische Werft beschäftigt mich nur gelegentlich. Dann muss ich die Anliegen der Bootsbauer vertreten, doch mit dem Tagwerk dort habe ich selten zu schaffen.&lt;br /&gt;
Eine Pinasse steht dieser Tage kurz vor ihrer Fertigstellung. Beim Stapellauf muss ich mir wohl ein paar passende Worte einfallen lassen. Dem Schreiber Eolan, dem ich diese Zeilen diktiere - Ihr kennt ja meine kaum leserliche Handschrift -, will ich das nicht auftragen.&lt;br /&gt;
Die Werft hat dank der vielen kleinen Schiffe, die noch vor Kuslik in Ramaúd anlegen, stets genügend Reparaturaufträge. An Arbeitern mangelt es nicht, hat man doch auf meinen Rat gehört und auskömmliche Löhne festgesetzt.&lt;br /&gt;
Du hast dennoch richtig gehört: Seit längerem versuche ich, einen Schiffs- oder Bootsbaumeister zu finden, der mir als Zunftvorsteherin nachfolgen möchte. Ich danke Peraine und Tsa für meine noch gute Gesundheit doch ich bin nicht mehr das muntere Fischlein von einst.&lt;br /&gt;
Es ist eine Aufgabe, die einiges an Zeit und Gelassenheit erfordert, erst recht seit Maestro Tsajano im Rat durchgesetzt hat, dass die Zunft auch für alle Werftarbeiter spricht. Von den alteingesessenen Familien in der Zunft will meine Pflichten niemand übernehmen&lt;br /&gt;
Es geht also nicht um mein &amp;quot;Vermächtnis&amp;quot;, vielmehr darum, eine Person zu finden, die nicht nur willens und fähig ist, Zunftmeister zu werden, sondern sich auch in dem Gerangel um Günste und Privilegien in der Stadt zu behaupten. Derjenige müsste überdies die Mehrheit der Meister hinter sich bringen - und überhaupt erst einmal Zunftmitglied sein.&lt;br /&gt;
Falls Ihr, alter Freund, für diese meine Sorge eine Lösung wüsstet, wäre ich Euch zu Dank verpflichtet. Wenn Euch Euer Weg nach Ramaúd führen sollte, könnten wir dies auch bei einem guten Tee beraten. Vielleicht auch einer Tasse Tschokolatl, falls Ihr mögt.&lt;br /&gt;
Nur um Kafee mag ich meine Schwiegertochter Rahjada nicht bitten: Dieses bittere Gebräu ist ein Frevel an des Herrn Boron größter Gabe, dem Schlaf. Es kommt mir nicht ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sende Euch die besten Wünsche, Dajanidra re Kust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besuch auf der Werft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Peraine 1048 BF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra beendete gerade ein Gespräch mit einem Werftarbeiter, als sie überrascht innehielt. Vor ihr stand Phelizzio d&#039;Antara, gestützt auf einen verzierten Gehstock und begleitet von zwei Männer seiner Hausgarde, der Palmyramischen Wache, die respektvoll hinter ihm standen. Die beiden Männer trugen tulamidische Tuchrüstung und Turbane und symbolisierten den aranischen Einfluss der Familie d&#039;Antara. ,,Liebe Freundin, es tut gut dich zu sehen&amp;quot;, begrüßte Phelizzio die immer noch irritierte Dajanidra mit einer Verbeugung und einem herzlichen Lächeln.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin der Zimmerer, Schiffs- und Bootsbauer zählte inzwischen über 80 Götterläufe. Doch ihre ungebeugte Haltung und ihr noch immer kräftiger Händedruck straften ihr Alter Lügen. Unter Vertretern ihres Handwerks begrüßte man sich auf diese Weise, doch Phelizzio umarmte seine alte Freundin auch.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hatte sie ihre Überraschung überwunden, schob eine weiße Strähne hinters Ohr und sagte: “So einnehmend wie jeher, Meister Phelizzio. Euer geradezu südländisches Auftreten habt Ihr seit Euren Tagen als Geselle nicht verloren. Aber Ihr hättet Euch ankündigen sollen. Jetzt hab ich gar nichts vorbereitet”, bedauerte sie.&lt;br /&gt;
Phelizzio hob die Hand. ,,Ich weiß, ich überfalle dich durch meine plötzliche Anwesenheit, doch ich war nie ein Freund von langem Briefwechsel bezüglich wichtiger Themen. Ich möchte mir hier die Lage persönlich anschauen und dir mit Rat und Tat direkt zur Seite stehen. Deine Angelegenheiten sind, wie wir bereits brieflich kurz angeschnitten haben, sehr wichtig. Doch bitte führe mich etwas herum und lass uns erstmal uns gegenseitig belügen, wie wacker und tadellos wir in der Jugend waren&amp;quot;. Mit dem letzten Satz und einem weiteren Lachen entlockte Phelizzio Dajanidra ebenfalls ein Lächeln.&lt;br /&gt;
Seit seinem letzten Besuch in der Hafenstadt hatte sich mehr verändert, als der Gast angesichts deren traditionsbewusster Einwohner erwartet hatte. Das galt auch für die Werft, die ihm die alte Meisterin wie erhofft zuerst zeigte. &lt;br /&gt;
An einigen mechanischen Neuerungen erkannte d’Antara untrüglich den modernisierenden Einfluss der Deganos aus Sewamund. Konkurrenz im selben Handwerk wie seine Familie, nicht grundlos erfolgreich. &lt;br /&gt;
Er hoffte, dass ihr Einfluss in Ramaúd nicht zu groß war. Indes: Seit der Aufspaltung der Familie Degano vor rund zwei Götterläufen war es insbesondere um die Schiffbauerin Alesia still geworden, die zuvor den engsten Kontakt zur Ramaúder Werft gehabt hatte.&lt;br /&gt;
Phelizzio entging nicht, dass der ein oder andere Arbeiter, der letzte Gewerke an der auf Stapel liegenden Pinasse ausführte, hin und wieder einen Blick zu den beiden Palmyramiden warf. Auch eine pockennarbige Kämpferin, die weder verbergen konnte noch wollte, dass sie zur Bewachung der Werft eingesetzt war, folgte mit den Augen Dajanidra, ihm und seinen Begleitern. Die Wachsamkeit hatte seit der versuchten Zerstörung der “Rahjalina auf den Wellen” folglich nicht nachgelassen, wenn an einem Schiff gebaut wurde.&lt;br /&gt;
,,Hier hat sich ordentlich was getan, meine Freundin”, bemerkte Phelizzio und studierte mit einigen Blicken die Veränderungen. ,,Doch wer nicht Erneuerungen wagt, wird überrumpelt mit der Zeit, das sagte auch schon mein Vater.”&lt;br /&gt;
Sein Blick fiel im Vorbeigehen auf einige Häuser und Menschen. ,,Sie zollen dir immer noch Respekt, Dajanidra, weißt du das?”, sagte Phelizzio. &lt;br /&gt;
Die Angesprochene lächelte leicht und meinte: ,,Das bringt wohl das Alter mit sich. Umso mehr schauen sie auf meine Entscheidungen, weil diese Auswirkungen auf ihre Zukunft haben können.”&lt;br /&gt;
,,Dann gib Ihnen einen Grund, auf längere Zeit beruhigt zu sein”, schlug Phelizzio vor. Er  führte  seinen Vorschlag aus und offenbarte den wahren Grund seines persönlichen Erscheinens in Ramaud: ,,Dajanidra. Ich bin nicht nur wegen der alten Zeiten hierher gekommen, sondern um dir ernsthaft einen Vorschlag für deine Nachfolge anzubieten. Ich biete dir meine Familie als befreundeten und verlässlichen Nachfolger für deine Stimme im Rat und deine Rolle als Zunftmeister an.” &lt;br /&gt;
Er beobachtete Dajanidras nachdenklichen Gesichtausdruck. “Du erinnerst dich doch sicher noch an Sandro, meinen Neffen? Er kann in Sachen Schiffsbau und Durchsetzungskraft uns beiden mehr als ebenbürtig sein, ich habe ihn dazu bereits befragt und er steht dir zu Verfügung, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Meines hat er und ich kann nicht stolzer sein. Was sagst du dazu?”&lt;br /&gt;
“Lang her, dass ich ihn gesehen habe”, sagte die Alte und hielt an, um zu verschnaufen. Auf ihrem gemächlichen Spaziergang von der Werft aus durchs Hafenviertel hatten sie eine erhöhte Stelle erreicht, von der aus man bis zum Tempel von Wind und Wogen und weit übers Meer der Sieben Winde schauen konnte.&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin blickte auf das Treiben an den Anlegestellen hinab und lehnte sich gegen ein Mäuerchen, ehe sie fortfuhr: “Welchem Geschäft geht er dieser Tage nach? Ist er Eurer Familie abkömmlich? Auf welche Weise soll er hier in Ramaúd Fuß fassen?”&lt;br /&gt;
Dajanidra schaute Phelizzio bei diesen Fragen nicht an. Ihre Augen waren auf einen Dreimaster gerichtet, der in der Ferne, wohl von Kuslik kommend, Kurs Südwest steuerte.&lt;br /&gt;
,,Er ist ebenfalls als Schiffsbauer in Efferdas tätig und hat zudem eine Begabung für Konstruktionspläne kleinerer Schiffstypen entwickelt. Noch dazu weiß er, wie er sich durchsetzen kann, eine Eigenschaft die heute umso wichtiger ist, nicht wahr? Er würde dir hier bereitwillig zur Verfügung stehen und deinen Platz im Rat würdig ausfüllen. Wäre Baron Gishtan bereit, ihn in den Rat zu berufen und zu bestätigen?” Phelizzio folgte ihrem Blick und blieb schweigend neben ihr stehen. Er bot ihr seinen Arm als Stütze an.&lt;br /&gt;
Dajanidra hakte sich bei Phelizzio unter. Gemeinsam schritten sie langsam eine grob in Richtung des Efferdtempels führende Gasse entlang.&lt;br /&gt;
“Ein Mann auf dem Stand der Zeit also, mit Blick in die Zukunft, Euer Sandro”, fasste sie zusammen. “So jemand täte Ramaúd gut, und er könnte die Unterstützung der Fortschrittlichen in Zunft und Rat gewinnen.” Sie klang wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
Doch als der Besucher ihren Sohn erwähnte, wurde ihr Griff um seinen Arm fester. “Ich mache Euch keinen Vorwurf, mein Lieber, sagte sie mit ernster Stimme, “aber Eure Frage belegt, dass Ihr nicht aus Ramaúd kommt und als Auswärtiger naturgemäß wenig über Interessen und Zusammenhänge hier wisst.”&lt;br /&gt;
“Bitte erkläre”, bat der Efferdier. Sie nickte und tätschelte ihm, unerwartet, aber wohlmeinend, den Oberarm. “Der Baron mag der vom Horas anerkannte Herrscher über Land und Stadt Ramaúd sein. Doch seine Macht wird durch Gesetz und Tradition begrenzt. Und der Rat ist nicht nur das, was der Name besagt, eine Versammlung, die den Baron in seinen Entscheidungen berät. Vielmehr der Zusammenschluss aller einflussreichen Familien und Gruppen der Stadt, der diese Entscheidungen in vielen Fällen vorbereitet.”&lt;br /&gt;
“Hochgeboren Gishtan”, nun klang sie etwas verlegen, “mein Sohn, entscheidet nicht darüber, wer dem Rat angehört. Selbst die Maestra - dieser Tage ein Maestro -, das Stadtoberhaupt, wird von der Ratsversammlung gewählt.”&lt;br /&gt;
Sie hielt an einem Stand, der laut eines Schilds Brombeersaft mit Quellwasser verkaufte. Mit zwei ausgestreckten Fingern bestellte sie für sich und ihren Begleiter.&lt;br /&gt;
Während der einfältig blickende Bursche am Stand zwei Tonbecher füllte, fuhr sie fort: “Wenn Ihr wollt, dass Sandra d’Antara Mitglied des Rats wird, muss meine Zunft ihn zum Zunftmeister wählen. Damit Euer Neffe sich um meine Nachfolge bewerben kann - wofür ich ihn vorschlagen könnte, wenn er sich mir vorgestellt hat -, muss er in die Zunft aufgenommen sein und von den Meistern mit Mehrheit gewählt werden- Damit er aufgenommen werden kann, müsste er sich als zünftiger Handwerker - also als Bootsbauer - in Ramaúd niederlassen. So ist das bei uns Recht und Brauch, geschätzter Phelizzio. Eine kürzere Route gibt es nicht, genauso wenig wie man auf einer Karavelle die Segel hissen kann, bevor der Kiel gelegt und der Mast aufgerichtet ist.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nahm einen der Tonbecher, reichte ihn an Dajanidra weiter, nahm den zweiten entgegen und gab dem Händler ein paar Münzen. Er hob die Hand in Richtung seiner alten Freundin, um ihr damit zu sagen, dass er sie einlud und darauf beharrte. Die beiden tranken vom süßlichen Getränk und Phelizzio schmeckte der Saft, sodass er leicht schmunzelte. &lt;br /&gt;
,,Verzeih bitte wegen Seiner Hochgeborenheit. Es lag mir fern einen Anstoß zu erregen”, entschuldigte sich der Efferdier mit einer Verbeugung.&lt;br /&gt;
,,Bezüglich der Eignung von Sandro und seinem Talent, auch die standfestesten Meinungen zu beeinflussen, bin ich von ihm überzeugt.”&lt;br /&gt;
Die beiden tranken aus, gaben die Becher zurück und gingen weiter. Phelizzio begann wieder: ,,Ich werde für die rechtliche Sache unseren Familienanwalt der Bolburri konsultieren und auch Sandro soll einen Brief erhalten, mit der Bitte, sich hierhin aufzumachen. Das wird dir auch die Gelegenheit geben, dich von ihm überzeugen. Verzeih mir meine dreiste Frage, liebe Freundin, wie würdest du deinem potentiellen Nachfolger Unterstützung zuteilwerden lassen? Jeder Hilfe ist eine Hilfe, Dajanidra”.&lt;br /&gt;
Das Fruchtgetränk schien der Alten neue Kraft gegeben zu haben, denn sie  schritt nun leichter neben dem Jüngeren her. Oder war es die Zuversicht, mit seiner Unterstützung die Bürde ihres Amts weitergeben zu können?&lt;br /&gt;
“Einen Rechtskundigen hinzuzuziehen ist eine sinnvolle Entscheidung”, lobte sie. “Kündigt mir aber an, wann Sandro  mit diesem Bolburri kommt. Eine vorläufige Bleibe werde ich dann für die beiden finden.”&lt;br /&gt;
Sie wies auf eines der hohen schmalen Häuser entlang ihres gemeinsamen Weges: &amp;quot;Euch wird aufgefallen sein, dass manch Gebäude in der Stadt leer steht. So sollte es nicht schwer sein, für Euren Neffen auch eine längerfristige Wohnung zu finden, in der er auch die Geschäfte in Ramaúd führen kann. Was meinerseits darüber hinaus gehen kann…”&lt;br /&gt;
Sie hielt wieder inne, überlegte und beschied dann: “Keiner meiner Söhne hat mein Handwerk ergriffen. Es wäre somit der leichteste Weg für Sandro, einen ersten Schritt in die Zunft zu tun, wenn er meine Werkstätte übernähme. Doch darüber und über Weiteres möchte ich mit ihm selbst beraten, wenn er sich mir vorstellt.”&lt;br /&gt;
,,Gewiss doch, Dajanidra. Ich werde unverzüglich Schreiben aufgeben und per Eilkurier nach Efferdas und Unterfels schicken.”&lt;br /&gt;
Inzwischen war der Efferdtempel am Nordrand des Hafens wieder in Sicht. Dajanidra wies auf das Sakralgebäude: “Lasst uns unsere angenehme und hoffentlich in eine gute Zukunft weisende Unterhaltung beschließen und zum Herrn von Wind und Wogen beten. Lasst uns ihm ein Opfer bringen, auf dass die Familien d’Antara und re Kust künftig gemeinsam unter seinem Schutz wirken können.”&lt;br /&gt;
Phelizzio nickte und folgte seiner alten Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Depeschen==&lt;br /&gt;
===Brief an Sandro d’Antara===&lt;br /&gt;
,,Mein lieber Neffe. Ich bitte dich um deine persönliche Anwesenheit hier in Ramaud bezüglich der Klärung der Nachfolge von Dajanidra. Die Situation hatte ich dir bereits vor meinem Aufbruch geschildert. Beiliegend erhältst du auch die Adresse der Sozietät Bolburri, die ich dich bitte vorher aufzusuchen und unsere Freunde der Rechtskunde, mit nach Ramaud zu führen. Überbring auch Ciliano meine liebsten Grüße und denke dir bitte ein Geschenk für ihn aus. Ich bleibe bis zu Euer hier und erwarte Euch mit Freude. Vergeude keine Zeit. gez. Phelizzio.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brief an die Sozietät Bolburri===&lt;br /&gt;
zu Händen Bassiano Bolburri d.J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mein werter Freund Bassiano,&lt;br /&gt;
mit großem Stolz verfolge ich aus der Ferne die Ausbildung von Ciliano in Eurer noblen Siegelmeisterei und ich hoffe sehr, dass er sich gut schlägt. Doch die Nachfrage nach meinem Neffen ist nicht der eigentliche Grund meines Schreibens. Meine Familie bedarf Eurer rechtkundigen Hilfe in Sachen der Nachfolgesuche der Dajanidra re Kust in der Stadt Ramaud. Ich habe ihr meinen Neffen, Sandro, als potentiellen Nachfolger als der Zunftmeister der Schiffsbauer angeboten. Doch dazu bedarf es erstmal der Überwindung rechtlicher wie politischer Hürden.  Doch näheres vermag vor Ort geklärt werden, daher bitte ich Euch mit meinem Neffen Sandro gemeinsam nach Ramaud zu kommen. Dieser wird Euch einen Eilreiter zu schicken, sobald er sich zwei Tage vor Unterfels befindet. Selbstredend werde ich etwaige Kosten zur Reisevorbereitung tragen und Euch erstatten.&lt;br /&gt;
Habt Dank und ich verbleibe mit Besten Grüßen, &lt;br /&gt;
gez. Phelizzio d’Antara”&lt;br /&gt;
gesiegelt mit dem Fasanenwappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassiano ließ den Brief sinken und musste schmunzeln. Sein junger Freund hatte ehrgeizige Pläne. Er würde ihn gerne dabei unterstützen und war gespannt darauf, Sandro kennenzulernen. Er überlegte kurz und fasste dann den Entschluss, seinen Cousin Federico als Unterstützung mitzunehmen. Dieser hatte ein gutes Gespür für politische Belange und er schien Bassiano hilfreich bei diesem Auftrag zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guter Rat will Weile haben==&lt;br /&gt;
(Ramaúd, 22. Ingerimm 1048 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mond war vergangen, seitdem Phelizzio d’Antara Ramaúd hinter sich gelassen hatte, um seinen Neffen sowie Bassiano und Federico Bolburri in Kenntnis darüber zu setzen, was er von Dajanidra re Kust erfahren hatte. Selbst mit deren Wohlwollen und Fürsprache würde es viel mehr Geduld und Mühe erfordern, Sandro in eine Position zu bringen, in der er günstigen  Einfluss auf die Geschäfte der Familie d’Antara nehmen könnte, als er erwartet hatte, musste Phelizzio sich selbst eingestehen. Womöglich Jahre - in Ramaúd lief vieles noch langsamer als in größeren Städten. Immerhin: Die re-Kust-Werkstatt zu übernehmen, das konnte in nicht zu ferner Zeit  gelingen - der erste Schritt in die Zunft, mit dem Stadtrat als Fernziel. &lt;br /&gt;
D’Antara betrat, mit seinen Rechtsberatern und seinem Neffen im Gefolge, das kleine Haus neben der Bootswerkstatt, in dem Dajanidra und ihre Angestellten die Geschäfte führten. Ein wortkarger Bediensteter führte sie in das enge Besprechungszimmer, in dem sechs Lehnstühle einen runden Tisch umstanden.&lt;br /&gt;
Einer davon war bereits besetzt. Eine junge Frau saß bereits dort, die die drei Neuankömmlinge als Sanya Degano erkannten. Schräg hinter ihr stand ein Begleiter, beide wirken gespannt, wie das Gespräch verlaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte sich jemanden aus der Schiffsbauerfamilie als Beraterin erbeten, und Sanya war entsandt worden. Diese war eine junge Frau von 18 Jahren, die sichtlich aufgeregt war, an dieser “Mission” teilzunehmen. Durchaus attraktiv war sie, aber keine Salonschönheit, und hier und da sah man ihr an, dass sie auch als Handwerkerin tätig war. So trug sie um ihren rechten Daumen eine Ledermanschette, die das Daumengelenk wohl etwas unterstützen sollte. Begleitet wurde sie von einem Mann etwa Ende 30, den sie als Ottavio Brigonetti vorstellte,  Schiffsbaumeister auf der Deganowerft in Sewamund. &lt;br /&gt;
Sanyas Vater Dorifer war der momentane Werftleiter in Sewamund; sie wollte das Handwerk ihres Vater erlernen und ihm vielleicht irgendwann nachfolgen. Aus diesem Grund reiste sie immer wieder mal zu anderen Werften des Horasreiches. Eine Tradition bei den Deganos. Auch wenn die Deganowerft weiterhin fast ausschließlich Karavellen baute, war immer wieder ein Blick in die Arbeitsweisen anderer Werften gut. Leben war Veränderung und innerhalb einer Generation konnte viel passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sandro d’Antara mit den zwei Anwälten Bassiano und Federico Bolburri den Raum betrat, ging der Schiffsbauer aus Efferdas zielstrebig zur jungen Sanya Degano und begrüßte sie lächelnd mit einem festen Händedruck. Ebenso begrüßte er Ottavio. Die beiden Schiffsbauer-Familien waren durch die Freundschaft von Orelian d’Antara und Holdur Degano, und durch die Heirat von Orelian mit Morena Degano eng miteinander verbunden. So kannte Sandro bereits sein Gegenüber und stellte seine zwei Begleiter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bediensteter schlurfte wortlos herein und brachte den Besuchern Becher sowie einen Krug mit gesüßtem Kräutertee, dazu jedem ein noch warmes Brombeerküchlein. Eine einfache Geste der Gastfreundlichkeit.&lt;br /&gt;
Schließlich tat sich eine Tür auf und die alte Dajanidra trat herein, begleitet von einer mausgesichtigen Schreiberin mittleren Alters. Die jüngere Frau rückte der Zunftmeisterin respektvoll den Stuhl zurecht, was diese trotz einer abwehrenden Geste annahm, und bezog dann Position an einem Stehsekretär in einer Zimmerecke. Sie würde festhalten, was gesprochen und vereinbart ward und war von den Anwesenden sogleich wieder aus ihrer Aufmerksamkeit entlassen.&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte ihre Besucher bereits zuvor einzeln bei deren Eintreffen begrüßt, sodass keine Notwendigkeit mehr für Floskeln bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Die Werkstatt&lt;br /&gt;
Freundlich, aber etwas förmlich eröffnete sie die Beratung: “Da wir nun hier alle beisammen sind, wollen wir die von meiner… Secretaria vorbereitete Tagesordnung der Reihe nach abhandeln - so wie man es auch im Rat von Ramaúd macht”, ergänzte sie mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Sandros.&lt;br /&gt;
Sie blickte auf ein mit Stichworten beschriebenes Pergament, das sie als Erinnerungsstütze vor sich auf die Tischplatte gelegt hatte: “Punkt 1 ist die Übergabe meiner Geschäfte und der Bootsbauerwerkstatt re Kust an den hier anwesenden Meister Sandro d’Antara aus Efferdas. Mithin eine Grundvoraussetzung dafür, dass Besagter in die Zunft der Boots- und Schiffsbauer zu Ramaúd aufgenommen werden kann. Was gibt es dabei zu beachten und was bietet die Familie d’Antara dafür?” Dajanidra blickte erst Sanya und dann Sandro an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro räusperte sich und begann: ,,Werte Signora Dajanidra”, er neigte höflich den Kopf, “und werte Vertreter der ehrbaren Familien Degano und Bolburri.  Meine Familie und ich möchten sich für dieses Gespräch bei allen Anwesenden bedanken und wir freuen uns auf eine für aller Seiten akzeptable Lösung. Die Familie d’Antara garantiert als aller erstes die Übernahme und Weiterbeschäftigung der Arbeiter in der Werkstatt! Hierzu habe ich bereits ein Vertrag an alle Beschäftige anfertigen lassen.”&lt;br /&gt;
Er blickte zu Bassiano Bolburri, die entsprechenden Dokumente vorzulegen. Aufs Stichwort legte Bassiano einen entsprechenden Vertrag auf den Tisch. “Signor d&#039;Antara verpflichtet sich durch diesen Vertrag, dass alle bisherigen Arbeiter für mindestens INGerimmheilige 11 mal 11 Wochen in der Werkstatt beschäftigt bleiben und ihren gerechten Lohn bekommen. Darüber hinaus garantiert er die Versorgung bei Krankheit.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Weiterhin stelle ich durch familiäre Handelskontakte die Materialversorgung der Werkstatt sicher.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra schmunzelte: “Ersteres ist ein kluger Vorschlag, denn ohne meinen Gesellen, der längst selbst Meister sein könnte, und die handverlesenen Lehrlinge, die fleißig mit anpacken, würdet Ihr Euch schwer tun, die Aufträge für Reparaturen und gelegentliche Neubauten fristgerecht zu  erfüllen. Ihr werdet feststellen, dass Ihr nach der garantierten Zeitspanne nicht auf sie verzichten möchtet. Das Zweite ist eine Notwendigkeit, aber ich rate Euch sehr, Werkmaterial bevorzugt bei den bisherigen Lieferanten zu kaufen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro notierte sich etwas auf einem Blatt Pergament, sprach kurz mit Bassiano unverständlich. ,,In dieser Hinsicht werde ich Euren Rat bevorzugen und die Lieferanten persönlich meine Aufwartung machen,  und sie von der Weiterführung bisheriger Geschäftsbeziehungen dann unterrichten. Würdet Ihr dazu mir eine Lieferantenliste zukommen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auch diese Übersicht sollt Ihr erhalten”, bestätigte die Meisterin, “zusammen mit allen anderen Dokumenten, die für die Übertragung der Werkstatt erforderlich oder zumindest nützlich sind. Doch von dem, was Ihr benötigt, zurück zu jenem, was die Eure Familie im Gegenzug noch anbietet.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara nickte und bat Bassiano Bolburri daraufhin mehrere in Leder gebundene Mappen den Anwesenden zu verteilen. Als einjeder eine vor sich liegen hatte, begann der Schiffsbauer die vorher gestellte Frage detailliert zu beantworten:&lt;br /&gt;
“Neben Investionskapital werde ich folgende Punkte einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Auf Seite 2 finden sie Schiffs-und Bootskonstruktionen für Spezialproduktion von Sonderaufträgen für vor allem adlige Kundenschaft (kleine Teichboote in Form von Schwänen oder Fischen).  Beiliegend finden Sie auch einige Konzeptzeichnungen zu erwähnten Aussehenstypen sowie eine dazugehörende Kostenaufstellung. Dieses Angebot unterstreicht die handwerkliche Erfahrung sowie den Qualitätsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf den Seiten 5-8 finden sie einen Konstruktionsvorschlag für einen weiterentwickelten Kutter, der vorrangig für den Fischereibedarf an den küstennahen Fanggründen vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz kann dieser Kuttertyp auch für den militärischen Bedarf für Patrouillen- und Begleitdienste umgerüstet werden. Somit können auch Aufträge von Handelskompanien oder der Horaskaiserlichen Marine erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Durch den Austausch mit der urbasischen Floßschiffwerft Caracciolo ist der Bau von Flussschiffen möglich, als Erweiterung des Bausortiments, sodass wir auch überregional uns etablieren können. Auf den Seiten 9-12 finden Sie dazu näheres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zukunftsförderungen von begabten Talenten sowie die uneingeschränkte Versorgung bei Krankenfällen von Arbeitern.” Sandroro sah auf und erklärte: “Der tiefe Glauben an Travia bezieht auch die Unterstützung der Werksfamilie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu guter letzt werden wir den anfallenden Bedarf an neuen und hochwertigen Werkzeugen für die Werkstatt bedingungslos sicher stellen.&lt;br /&gt;
Daneben liegt mir die allzeit konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rat, der Gilde und der Stadt besonders am Herzen. Fürs Protokoll erkläre ich meine Bereitschaft, nach Ramaud selbst zu ziehen, um direkter Teil der Werksfamilie zu werden und als Ansprechpartner vor Ort zu dienen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dajanidra hatte bei diesem ausführlichen Vortrag mehrfach zustimmend genickt und bisweilen angenehm überrascht gewirkt. Mitgelesen hatte sie nicht - den Blick in die Unterlagen übernahm Sanya Degano. Dieser warf die rüstige Alte nun einen Seitenblick zu: “Mögt Ihr gleich etwas anmerken?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanya klingelten förmlich die Ohren, nachdem in fünf Punkten aufgezählt wurde, was alles gemacht werden wollte und sollte. Ottavio erkaufte ihr etwas Zeit, indem er sich zum in Punkt 2 Genannten äußerte: “Halte ich für sehr schwierig einen Typ zu entwickeln und für einen Preis anzubieten, der sich rechnet, wenn es sowohl den Anforderungen der Fischer als auch der Flotte erfüllen soll. Kann ich mir kaum vorstellen…”&lt;br /&gt;
Das war der jungen Sanya dann doch etwas zu undiplomatisch und sie fügte schnell an: “Es sind in meinen Augen sehr ambitionierte Pläne, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein muss. Ich komme aber nicht umhin zu sagen, dass es vor allem auch sehr teure fünf Punkte sind, die große Investitionen und langen Atem benötigen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Menge an Geld vorhanden ist. Aus Schiffbauersicht sieht es sonst gut aus… nur wie gesagt fällt es mir gerade schwer mir auszumalen wann das alles Gewinn abwirft!”&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun ergriff Dajanidra wieder das Wort: “Was Ihr anbietet, Meister Sandro, wirkt für mich sinnvoll und zukunftsweisend. Eine Anmerkung  oder Frage habe ich… oder zwei.” Letzteres sagte sie mehr zu sich selbst.&lt;br /&gt;
“Ihr wollt Flussschiffe bauen, sagt Ihr. Womöglich zieht man in Efferdas die Grenze zwischen Boot und Schiff weniger scharf. Doch Ihr habt die Werkstatt und den dazugehörigen Liegeplatz am Strandhafen besichtigt - und werdet sicher mit mir übereinstimmen, dass alles, was die Länge eines großen Boots überschreitet - vielleicht jene eines Beiboots für eine Schivone - unsere derzeitigen Möglichkeiten übersteigt?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend: ,,Werte Dajanidra, die hiesigen Kapazitäten habe ich vor unserem Treffen begutachten können, und  ich bin von diesen begeistert! Doch sollte die Auflistung der Baumöglichkeit von Flussschiffen vor allem die Visionssicht meinerseits darstellen und Euch ebenjene potentielle langfristig gedachte Marktchance auflisten.” Er blickte in die Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schien mit dieser Antwort zufrieden sein. “Und die zweite Frage?”, wollte d’Antara wissen. Verlegen richtete die Meisterin den Blick auf ihre kräftigen, aber vom Alter krummen Finger und zögerte.&lt;br /&gt;
Zu Hilfe meldete sich die unscheinbare Secretaria, die alle am Tisch sitzenden Personen an ihrem Stehpult schnell vergessen hatten. Ihre Stimme war leise, freundlich und fein artikuliert: “Signora re Kust möchte sicherlich wissen, ob die versprochene Fürsorge für die Werksfamilie auch sie selbst umfassen würde und sie ein Altenteil im Gebäude erhielte.”&lt;br /&gt;
Dajanidra nickte leicht, obgleich zu erkennen war, dass ihr dieses Anliegen fast peinlich war. “Nicht, dass die Baronsmutter dessen bedürfte”, ergänzte die Frau am Stehpult. “Doch einen alten Baum versetzt man nicht mehr.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro erhob sich um dem Nachfolgenden Bedeutung beizumessen. ,,Bei Travia! Es ist der gütigen Göttin besonderes Lobgefallen, die Gastfreundschaft anzubieten. So möchten Phelizzio, ich selbst und auch die ganze Familie d&#039;Antara Euch diese mit großer Ehre gewähren! Ihr seid eine Freundin der Familie seit Jahren. So lange Ihr lebt, wird Euch ein Altenteil gewährt und Ihr habt immer einen Platz an meinem Tisch, werte Dajanidra”, erklärte er und verbeugte sich. Nachdem Dajanidra sichtlich gerührt diese Geste mit einem lächelnden Nicken beantwortet hatte, setzte sich der Schiffsbauer wieder an seinen Platz. &lt;br /&gt;
Punkt 2: Kauf oder Pacht&lt;br /&gt;
“Wie ihr das Handwerk weiterführen wollt, wäre damit festgehalten und soll in den Vertrag”, sagte Dajanidra zufrieden. Die Alte beugte sich über die Papiere vor ihr und las die nächste Zeile darauf. Ihren vom Alter krummen Zeigefinger nahm sie zu Hilfe, um nicht zu verrutschen: “Der zweite Punkt betrifft das Gebäude, den Grund, auf dem dieses steht, und den Liegeplatz am Hafen…” &lt;br /&gt;
,,Ich gedenke einen Pachtvertrag für die Dauer von fünf Jahren mit anschließender Übernahme  abzuschließen”, hakte Sandro sogleich ein. “Die Eigentums- und Besitzrechte sowie die Entscheidungshoheit würde allerdings in meinen Händen liegen. Dem sachkundigen Rat der werten Dajanidra räume ich weiterhin einen festen Platz ein, sofern Ihr das wünscht. Was würdet Ihr davon halten? ”&lt;br /&gt;
Sie wiegte ihren Kopf hin und her und eine dünne, weiße Haarsträhne rutschte ihr auf die Stirn: “Sozusagen eine beiderseitige Zeit, zu erproben, ob sich alles so entwickelt, wie wir uns das wünschen? Ein kluger Ansatz.”&lt;br /&gt;
Sie nahm einen Schluck aus ihrem Becher, bevor sie fortfuhr: “Gerne will ich Euch die Werkstatt, das Gebäude, die Parzelle und die Liege vorerst zur Pacht überlassen. Ihr müsst aber wissen, dass nur das Gebäude im eigentlichen Sinn verkäuflich ist. Das Grundstück, auf dem es errichtet worden ist, steht mit von der Stadt gewährtem Erbbaurecht zur Verfügung. Und der Liegeplatz ist zwar seit jeher der unsere, jedoch von der Zunft der Bootsbaumeister gepachtet.”&lt;br /&gt;
Einige der Anwesenden gaben wissende Laute von sich, runzelten die Stirn oder rollten mit den Augen. Das kleine Ramaúd war uralt, seine Einwohner eigensinnig, die Rechte und Regeln oft verflochten. Sandro d’Antara würde guten Rats bedürfen, wenn er sich hier zurechtfinden wollte.&lt;br /&gt;
Den Unterfelser Advokaten überraschten solcherart Besitzverhältnisse nicht sehr. Er hatte schon einige unübersichtliche Fälle bearbeitet. Bassiano lächelte also und sagte: “Signora Dajanidra, mit Eurer Hilfe werden wir sicherlich alle Verträge für Euch zufriedenstellend formulieren. Und auch für Ramaúd.”&lt;br /&gt;
Sie nickte zuversichtlich und sagte: “Gewiss, und ich will Euch zu helfen versuchen. Und meine Beraterinnen”, sie schaute zu Sanya, “werden auch Augen darauf haben, dass ihr nicht in Fallstricke geratet.”&lt;br /&gt;
,,Es obliegt stets meinem Ansinnen, den geschichtsträchtigen Rechten der Stadt Ramaud zu entsprechen!”, unterstrich Sandra. “Wenn ich das so formulieren darf: sobald meine Frau und ich hierhin gezogen sind, wird Ramaud nicht mehr einen Außenseiter sondern einen der ihren begrüßen dürfen.” &lt;br /&gt;
Sandro verneigte sich dankend, dann fuhr er fort:,, Mit Eurem Einverständnis, werte Dajanidra, werde ich mit der Zunft der Bootsbauer sprechen und einen beiderseitigen Kompromiss versuchen zu erzielen. Darf ich da auf Eure Unterstützung zählen?”&lt;br /&gt;
“Auch das”, stimmte Dajanidra zu. “Die Details mögen die Rechtskundigen miteinander ausarbeiten.” Dies war also vereinbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Pekuniäres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schien sie auf etwas zu erwarten, aber nicht gewillt zu sein, es selbst auszusprechen. Sandro d’Antara vermutete, dass noch eine Übereinkunft über den Wert der beweglichen Güter, Werkzeuge und des sonstigen Inventars seiner künftigen Werkstatt gefunden werden musste.&lt;br /&gt;
Er fuhr fort: ,,Nun zu einem anderen Punkt, werte Anwesende. Ohne Werkzeuge und Materialien ist ein jedes Werk nicht umsetzbar. Wie stehen mir die hiesigen in ihrer Verwendung zu? Da favorisiere ich einen Nutzungsvertrag besagter Dinge, mit dem Zusatz meiner Pflicht zur sofortigen Ersetzung bei Verbrauch oder Verschleiß. Doch möchte ich bei anfallender kompletter Neuanschaffung von Werkzeugen mit Euch, werte Dajanidra, Rücksprache halten und auch die Vorarbeiter in diese Entscheidung mit einbinden. Sie wissen aus erster Hand, ob nicht sogar neuere Werkzeugmodelle benötigt werden. Wäre das akzeptabel?”&lt;br /&gt;
Die Zunftmeisterin überlegte länger als erwartet, seufzte dann, blickte auf ihre von arbeitsamen Jahrzehnten krummen und schwieligen Finger und antwortete: “Ich muss es einsehen: Ich habe doch keine Verwendung für diese Dinge mehr. Und einem Meister sollten seine Werkzeuge auch selbst gehören, braver Sandro. Ich würde Euch all das, was ich im Ruhestand nicht mehr benötige, zum Zeitwert überlassen. Und was Ihr künftig an Ersatz kauft, falls etwas ausgetauscht werden muss, da will ich Euch nicht hinreinreden.”&lt;br /&gt;
Sandro d’Antara neigte dankend den Kopf. ,,Werte Dajanidra. Ich danke Euch sehr für Eure Großzügigkeit!”&lt;br /&gt;
Der Schiffsbauer schaute in die Runde der Anwesenden. ,,Wenn von allen Seiten zustimmen, stehe ich, sobald alle Verträge und Formalitäten unterzeichnet sind, als Schiffsbauer für Ramud zur Verfügung!”&lt;br /&gt;
“Bootsbauer”, korrigierte die Secretaria vom Stehpult aus leise und nachsichtig.&lt;br /&gt;
“Eins nach dem anderen”, stimmte Dajanidra zu. “Aber ich bin zuversichtlich, dass Ihr Euren Weg machen werdet, guter Sandro. Falls”, fuhr sie fort, um weiteren, großen Ankündigungen des Efferdiers zuvorzukommen, “Ihr Euch auf die Traditionen, mündlichen Regeln und schriftlichen Gesetze der Stadt einlasst und allem seinen hier üblichen Weg in seiner von euren hiesigen Mitbürgern erwarteten Geschwindigkeit zu nehmen erlaubt. Eins nach dem anderen”, wiederholte sie abschließend.&lt;br /&gt;
Sandro nickte verstehend und gab seinerseits zum Abschluss sein Wort, die genannten Punkte zu erfüllen und sich danach zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 4: Sonstiges&lt;br /&gt;
Sowohl Ottavio Brigonetti als auch Sanya Degano hatten bei den verschiedenen Punkten, die noch geklärt wurden, aufmerksam zugehört. Da aber bei keinem Punkt größere Unstimmigkeiten auftauchten hatten sie bislang nichts weiter zur Diskussion beigetragen.&lt;br /&gt;
Als nun das Ganze sich dem Ende näherte, beschloss Sanya doch noch eine Sache anzusprechen: “Auf der Deganowerft ist es üblich, wenn ein Handwerker verstirbt oder sich auf sein Altenteil zurückzieht, dass am passenden Praiostag nach dem Götterdienst er seine gesamte Habe, die er für die Arbeit auf der Werft benötigt hat, auf einem Tisch präsentiert. Also sowohl Werkzeuge als auch Kleidung, eventuelle persönliche Andenken und so weiter. Natürlich abzüglich derer, die er wirklich behalten möchte. Dann ist es so, dass die auf der Werft verbleibenden Arbeiter, angefangen beim jüngsten Lehrling, sich jeweils einen Gegenstand aussuchen und diesen an sich nehmen. Im Gegenzug dafür dann eine angemessene Spende für den Ruheständler oder seine Familie da lassen. Dabei wird gemessen, was angemessen ist, zum einen mit dem Stand desjenigen, der es gibt, also bei einem Lehrling natürlich weniger als bei einem Meister. Aber auch daran, wie der Ruheständler beziehungsweise seine Familie versorgt ist. Ein reicher Meister bekommt also viel weniger als jemand, der irgendwo zur Untermiete wohnt. Dieses Vorgehen hat sich auf unserer Werft als sehr vorteilhaft gezeigt und ich kann nur empfehlen, solches oder ähnliches auch einzuführen!”&lt;br /&gt;
Sandro d&#039;Antara hörte sich diesen Vorschlag aufmerksam an. Durch die Frau seines Onkels Orelian, Morena,  geborene Degano, war er mit dieser Tradition bereits bekannt, doch in der familiären covernischen Schiffswerft d&#039;Antara in Efferdas war sie noch nicht umgesetzt worden. Doch die positiven Rückmeldungen von Morena hatten ihn dafür offen gemacht. Er blickte erwartungsvoll in Richtung von Dajanidra, da er diese Entscheidung von ihr getroffen haben wollte. Sollte er gefragt werden, würde er diese Tradition übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
Die alte re Kust hatte der jungen Degano mit Interesse gelauscht. Ihre Miene drückte Zustimmung aus, und ihre Stellungnahme unterstrich dies jetzt: “Ich kann wieder einmal verstehen, weshalb mein lieber Sohn und seine kluge Gemahlin”, sagte sie lächelnd, “die fortschrittlichen Degano zur Unterstützung der Werft gewinnen wollten. Auch bei meiner kleinen Werkstatt, um die es heute geht, bringt diese Familie mit Euch, geschätzte Signorina, kluge Neuerungen ins Gespräch. Ja, meine Angestellten, die künftig in den Diensten Meister Sandros sein werden, sollen sich aus meinem Handwerkszeug jeder etwas aussuchen dürfen. Und falls das Euch, Sandro, genehm wäre, soll das in diesem Vertrag auch für künftige Zeiten gelten, wenn Ihr oder ein anderer Meister der Bootsbauerei d’Antara zu Ramaúd (vormals re Kust) das Altenteil wählt. Vielleicht macht es das einfacher, neue Lehrlinge und Arbeiter zu finden. Und vielleicht würde es auch einen guten Einstand für Eue Ziel bedeuten, in die Zunft aufgenommen zu werden.” &lt;br /&gt;
Sandro nickte zustimmend: ,,Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Durch meine Tante Morena, eine gebürtige Degano, bin ich bereits mit dieser Tradition vertraut, ebenso wie die herausragende Wirkung dadurch. Wo Ihr gerade die nicht bestreitbaren sowie erfolgreichen Neuerungen der geschätzten Familie Degano erwähnt habt, gestattet mir dazu einen einfachen wie aufrichtigen Konter. Werte Dajanidra, werte Sanya, Ihr kennt beide meinen Onkel Phelizzio. Euch ist bekannt, dass er das Personal unter ihm immer als Teil der Familie betrachtet hat und stets Verbesserungen umzusetzen gedenkt, um Effizienz wie Arbeitssicherheit zu erreichen. So werde ich es auch halten!” &lt;br /&gt;
Als er endete, sah Dajanidra in Sandros Augen die gleiche Aufrichtigkeit und Fürsorge funkeln, die sie es immer an Phelizzio bemerkt hatte. Auch Sandro wollte sich immer hinter das Werftpersonal stellen, und wenn nötig sogar schützend vor dieses.&lt;br /&gt;
“So wird sich auch das zu meinem Wohlgefallen ergeben”, sagte die Alte erfreut. Sie schaute zu der unscheinbaren Schreiberin am Pult hinter sich, um zu prüfen, ob diese alles Gesprochene festgehalten hatte. Diese nickte leicht und Dajanidra fuhr fort: “Nach dieser langen Beratung ist die Arbeit für jene, die den Vertrag aufsetzen, prüfen und zur Unterzeichnung vorbereiten werden, noch nicht abgeschlossen. Wir anderen aber”, schloss sie die d’Antaras, Deganos und Bolburris ein, “haben bereits genug getan, um uns traviagefällig zu stärken. Lasst uns einen Spaziergang in die Oberstadt machen. Am Grünen Platz ist ein Tisch für uns alle in der ‘Roten Krone’ frei. Ein angemessener Ort, um diesen Handel zu beschließen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kusliker Kurier, Ingerimm 1048 BF==&lt;br /&gt;
Nachfolge für Ramaúder Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
Dajanidra re Kust übergibt ihre Bootswerkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eolan ya Aragonza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd. In der alten Hafenstadt Ramaúd hält man an Bewährtem fest und Veränderungen verlaufen meist langsam. Da ist es eine Nachricht wert, wenn eine neue Familie Platz unter den zünftigen Handwerkern nimmt.&lt;br /&gt;
Die Bootsbaumeisterin Dajanidra re Kust, die inzwischen mehr als 80 Sommer erlebt hat, übergab im Ingerimmmond 1048 BF ihre Werkstatt mit alle, was dazu gehört, an den jungen Sandro d’Antara. Dieser entspringt einer aufstrebenden Familie aus Efferdas und hat seinen eigenen Verlautbarungen nach große Pläne für den kleinen Betrieb.&lt;br /&gt;
Eine erste Hürde hat er bereits überwunden: Mit knappster Mehrheit von einer Stimme nahm ihn die Ramaúder Zunft der Boots- und Schiffsbauer auf.&lt;br /&gt;
Dajanidra hingegen zieht sich aufs Altenteil zurück, das ihr Meister d’Antara dauerhaft gewährt: „Da können mich meine Enkel besuchen“, sagte sie unserem Berichterstatter unlängst.&lt;br /&gt;
Wer ihr als Zunftmeisterin und damit auch im Rat der Stadt nachfolgen wird, war bei Redaktionsschluss noch offen. Sollte das neu aufgenommene Zunftmitglied auf dieses Amt spekulieren, sollte er mit einer Gegenkandidatur aus den alteingesessenen Familien rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<title>Dajanidra re Kust</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Im Briefspiel */&lt;/p&gt;
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{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?= [[Benutzer:Gishtan re Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie= [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
|Tsatag= 965 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur= schlank&lt;br /&gt;
|Haare= weiß&lt;br /&gt;
|Augenfarbe= grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik= bodenständige Handwerkerin&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften= KL, KK&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente= Schiffsbau, Holzbearbeitung&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= &lt;br /&gt;
|VorNachteile= &lt;br /&gt;
|Beziehungen= hinlänglich&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= hinlänglich&lt;br /&gt;
|Eltern= &lt;br /&gt;
|Geschwister= &lt;br /&gt;
|Travienstand= verwitwet&lt;br /&gt;
|Nachkommen= [[Gishtan re Kust|Gishtan]], Oliphero [[Datei:Z-bor.png]]&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Seelentier= &lt;br /&gt;
|Besonderheiten= &lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist die betagte Mutter des amtierenden Barons ya [[Ramaúd]], bislang noch Zunftmeisterin der Schiffs- und Bootsbauer und deren Vertreterin im [[Rat von Ramaúd]]. Aufgrund ihres Alters und der Tatsache, dass sie ihren Betrieb einem Nachfolger übergeben hat, wird sie dieses Amt bald abgeben. Irrtümlich glaubte so mancher, sie wolle und könne durch ihre Verwandtschaft Vorteile für die Zunft erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Niemand, auch ihr mittlerweile verstorbener Mann nicht, hat je ein Wort darüber verloren, dass Gishtan ein Sohn des damaligen Herrschers der Signorie Ramaúd war, [[Kusmaro Trabbacantes]]. Umso mehr hat sie der Tod ihres ehelichen Sohns, Oliphero, auf einer Reise nach Trahelien in den 1010er-Jahren tief getroffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Aufstieg ihres erstgeborenen, unehelichen Sohns zum Herrscher ihrer Heimatstadt verblüfft sie noch immer. Mit ihrer ebenso unverhofften Schwiegertochter [[Rahjada  ya Papilio|Rahjada re Kust]] versteht sie sich ohne viele Worte gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußeres==&lt;br /&gt;
In ihrer Jugend war Dajanidra eine gutaussehende, kräftige Frau. Kein Wunder, dass auch auf sie der Blick des einstigen [[Kusmaro Trabbacantes|Signors ya Ramaúd]] fiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen hält die über 80-Jährige vor allem ihr eiserner Wille aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Briefspiel==&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge|Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: re Kust, Dajanidra}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Haus re Kust|Dajanidra]][[Kategorie:Ramaúd|Kust, re]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Chronik_Rama%C3%BAds&amp;diff=1279721</id>
		<title>Chronik Ramaúds</title>
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		<updated>2026-03-11T09:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* 1048 BF */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{:Ramaúd}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt Ramaud.png|frame|right|Wappen der Stadt [[Ramaúd]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von den Tagen, die da waren und sind...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[99-1 v. BF]]==&lt;br /&gt;
vermutlich während der Herrschaftszeit [[Murak-Horas]]&#039; wird der [[Tempel von Wind und Wogen]] gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[700-799 BF]]==&lt;br /&gt;
nach 752 BF wird Corradino [[Haus Trabbacantes|Trabbacantes]] erster [[Maestra_von_Ramaúd|Maestro]] der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[900-999 BF]]==&lt;br /&gt;
970 BF wird [[Familie Imerean|Nita Imerean]] zur [[Maestra von Ramaúd]] gewählt doch wegen Unfähigkeit nach nur einem Monat wieder abgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1028 BF]]==&lt;br /&gt;
23. Phex: Nach der als [[Treffen am Tursolanisee]] bekanntgewordenen Schlacht und der Niederlage der [[Galahanisten]], zu denen auch das über Ramaúd herrschende [[Haus Trabbacantes]] zählte, ist der [[Rat von Ramaúd]] uneins über die künftige Positionierung der Stadt. Maestro [[Veggo Weyringer]] tritt zurück und wird durch die bereits mehrfach in dieses Amt gewählte [[Roana Pechstein]] ersetzt, die nach einer Übereinkunft mit Veggos Vetter [[Pandolpho Weyringer]] insgesamt zehn Götterläufe lang [[Maestra von Ramaúd]] bleibt (bis zu ihrem Tod).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1036 BF]]==&lt;br /&gt;
6. Boron: [[Gishtan re Kust]] steht vor den Toren Ramaúds. Die Stadt wird ihm weitgehend kampflos übergeben. Der [[Pandolpho Weyringer|Kastellan]] von [[Schloss Ramaúd]] wird gefangengesetzt, Gishtan zum Baron gekrönt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1038 BF]]==&lt;br /&gt;
15. Hesinde: Die Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] wird am 26. Tsatag der Baronsgemahlin [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] auf Stapel gelegt, als erster Neubau seit vielen Jahren auf der Ramaúder Werft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Phex: Die bisherige [[Maestra von Ramaúd]], [[Roana Pechstein]] stürzt eine Treppe in der [[Halle des Rats]] hinab und verletzt sich schwer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Peraine: Das Baronspaar versteigerte eine Reihe von Andenken von seiner Hochzeitsreise zugunsten wohltätiger Zwecke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Rahja: [[Roana Pechstein]] erliegt den Folgen ihrer Verletzungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Rahja: Die verstorbene Maestra wird am alten Leuchtfeuer hoch über der Stadt verbrannt und ihre Asche von der [[Helaya Zahin|Vorsteherin]] des örtlichen Efferdtempels mit dem Wind über das Meer verstreut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Rahja: Der von der [[Myria Cantando|Vorsteherin]] des Hesindetempels vorgeschlagene Kompromisskandidat [[Tsajano Orfex von Steineck]] setzt sich im dritten Wahlgang gegen [[Ardan Pechstein]] und [[Veriya Weyringer]] durch und wird neuer Maestro von Ramaúd.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1039 BF]]==&lt;br /&gt;
Phex: Im Marktmond wird auf Betreiben des Banquiers und amtierenden [[Maestra von Ramaúd|Maestro]]s [[Tsajano Orfex von Steineck]] der [[Schrein des Guten Handels]] eingerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NAL: Während der Namenlosen Tage erleidet [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] eine Frühgeburt und verliert ihr viertes Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1040 BF]]==&lt;br /&gt;
7. Efferd: Ein unbekannter Täter versucht, an Bord der im Bau befindlichen Karavelle [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] ein verheerendes Feuer zu entfachen; zwei [[Ramaúder Nachtwache|Nachtwächter]] entdecken durch Zufall den Brandherd in der Werft und löschen das Feuer rechtzeitig, bevor es sich ausbreiten kann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Efferd: [[Alesia Degano]] [[Chronik Ramaúds/Degano-Inspektion|besucht die Ramaúder Werft]] und inspiziert gemeinsam mit [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] die Schäden, die der Brandanschlag fünf Tage zuvor an Bord der [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]] angerichtet hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Efferd: Eine Gruppe Immanbegeisterter bittet den [[Rat von Ramaúd]] um Erlaubnis, ihrem Zeitvertreib künftig auf einer Brachfläche in der Vorstadt nachgehen zu dürfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Phex: [[Alesia Degano]] und [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] kommen einem weiteren [[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Versuch der Zerstörung]] der &amp;quot;Rahjalina&amp;quot; auf die Spur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Phex: [[Chronik Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf und Schiffstaufe]] der [[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1041 BF]]==&lt;br /&gt;
Peraine 1041 bis Travia 1042 BF: [[Alynia Sanja ya Malachis]] absolviert einen [[Chronik_Ramaúds/Alynias Meisterkurs|Meisterkurs]] bei [[Ogdan Zahin]] auf [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1042 BF]]==&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Das [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1042 BF|Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] mit den Gastmannschaften [[Hylaïler Hammerhaie]] und [[Sturmschwalben Sewamund]] endet für die Gastgeber sieglos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Frühjahr wird [[Folnor di Salsavûr]] Kastellan von [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1043 BF]]==&lt;br /&gt;
28. Rondra: Signora [[Rahjada ya Papilio|Rahjada re Kust]] bringt [[Marella ya Ramaúd]] zur Welt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Zum [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1043 BF|zweiten Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] werden die Gastmannschafte [[Hylaïler Hammerhaie]], [[Sturmschwalben Sewamund]] und [[Irendorer Immanfreunde|Immanfreunde Irendor]] begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1044 BF]]==&lt;br /&gt;
Zwischen Tsa- und Traviamond wird in der [[Halle des Rats]] eine Ausstellung seltener und historischer Münzen gezeigt, unter anderem mit allen Prägungen seit der horasischen Unabhängigkeit [[752 BF]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. bis 4. Travia: Beim [[Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1044 BF|dritten Freundschaftsturnier]] der Immanvereinigung [[Dreimaster von Ramaúd]] ist diesmal neben den  Gastmannschaften Hammerhaie und Sturmschwalben auch die Immanvereinigung [[Yaquirstein Shenilo]] zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1048 BF]]==&lt;br /&gt;
Peraine: [[Dajanidra re Kust]] holt den Rat von [[Phelizzio d&#039;Antara]] ein, um ihre Nachfolge zu lösen.&lt;br /&gt;
Ingerimm: [[Sandro d&#039;Antara]] übernimmt Dajanidras Bootsbauerwerkstatt und wird bald darauf [[Chronik_Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge|in die Zunft aufgenommen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramaúd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Dajanidra_re_Kust&amp;diff=1279720</id>
		<title>Dajanidra re Kust</title>
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		<updated>2026-03-11T09:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?= [[Benutzer:Gishtan re Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie= [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
|Tsatag= 965 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur= schlank&lt;br /&gt;
|Haare= weiß&lt;br /&gt;
|Augenfarbe= grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik= bodenständige Handwerkerin&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften= KL, KK&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente= Schiffsbau, Holzbearbeitung&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= &lt;br /&gt;
|VorNachteile= &lt;br /&gt;
|Beziehungen= hinlänglich&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= hinlänglich&lt;br /&gt;
|Eltern= &lt;br /&gt;
|Geschwister= &lt;br /&gt;
|Travienstand= verwitwet&lt;br /&gt;
|Nachkommen= [[Gishtan re Kust|Gishtan]], Oliphero [[Datei:Z-bor.png]]&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Seelentier= &lt;br /&gt;
|Besonderheiten= &lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist die betagte Mutter des amtierenden Barons ya [[Ramaúd]], bislang noch Zunftmeisterin der Schiffs- und Bootsbauer und deren Vertreterin im [[Rat von Ramaúd]]. Aufgrund ihres Alters und der Tatsache, dass sie ihren Betrieb einem Nachfolger übergeben hat, wird sie dieses Amt bald abgeben. Irrtümlich glaubte so mancher, sie wolle und könne durch ihre Verwandtschaft Vorteile für die Zunft erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Niemand, auch ihr mittlerweile verstorbener Mann nicht, hat je ein Wort darüber verloren, dass Gishtan ein Sohn des damaligen Herrschers der Signorie Ramaúd war, [[Kusmaro Trabbacantes]]. Umso mehr hat sie der Tod ihres ehelichen Sohns, Oliphero, auf einer Reise nach Trahelien in den 1010er-Jahren tief getroffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Aufstieg ihres erstgeborenen, unehelichen Sohns zum Herrscher ihrer Heimatstadt verblüfft sie noch immer. Mit ihrer ebenso unverhofften Schwiegertochter [[Rahjada  ya Papilio|Rahjada re Kust]] versteht sie sich ohne viele Worte gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußeres==&lt;br /&gt;
In ihrer Jugend war Dajanidra eine gutaussehende, kräftige Frau. Kein Wunder, dass auch auf sie der Blick des einstigen [[Kusmaro Trabbacantes|Signors ya Ramaúd]] fiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen hält die über 80-Jährige vor allem ihr eiserner Wille aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Briefspiel==&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds_Eine Frage der Nachfolge|Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: re Kust, Dajanidra}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Haus re Kust|Dajanidra]][[Kategorie:Ramaúd|Kust, re]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<title>Dajanidra re Kust</title>
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		<updated>2026-03-10T18:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?= [[Benutzer:Gishtan re Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie= [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Zunftmeisterin&lt;br /&gt;
|Tsatag= 965 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur= schlank&lt;br /&gt;
|Haare= weiß&lt;br /&gt;
|Augenfarbe= grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik= bodenständige Handwerkerin&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften= KL, KK&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente= Schiffsbau, Holzbearbeitung&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= &lt;br /&gt;
|VorNachteile= &lt;br /&gt;
|Beziehungen= hinlänglich&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= hinlänglich&lt;br /&gt;
|Eltern= &lt;br /&gt;
|Geschwister= &lt;br /&gt;
|Travienstand= verwitwet&lt;br /&gt;
|Nachkommen= [[Gishtan re Kust|Gishtan]], Oliphero [[Datei:Z-bor.png]]&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[Phelizzio d&#039;Antara]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Seelentier= &lt;br /&gt;
|Besonderheiten= &lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist die betagte Mutter des amtierenden Barons ya [[Ramaúd]], bislang noch Zunftmeisterin der Schiffs- und Bootsbauer und deren Vertreterin im [[Rat von Ramaúd]]. Aufgrund ihres Alters und der Tatsache, dass sie ihren Betrieb einem Nachfolger übergeben hat, wird sie dieses Amt bald abgeben. Irrtümlich glaubte so mancher, sie wolle und könne durch ihre Verwandtschaft Vorteile für die Zunft erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Niemand, auch ihr mittlerweile verstorbener Mann nicht, hat je ein Wort darüber verloren, dass Gishtan ein Sohn des damaligen Herrschers der Signorie Ramaúd war, [[Kusmaro Trabbacantes]]. Umso mehr hat sie der Tod ihres ehelichen Sohns, Oliphero, auf einer Reise nach Trahelien in den 1010er-Jahren tief getroffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Aufstieg ihres erstgeborenen, unehelichen Sohns zum Herrscher ihrer Heimatstadt verblüfft sie noch immer. Mit ihrer ebenso unverhofften Schwiegertochter [[Rahjada  ya Papilio|Rahjada re Kust]] versteht sie sich ohne viele Worte gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußeres==&lt;br /&gt;
In ihrer Jugend war Dajanidra eine gutaussehende, kräftige Frau. Kein Wunder, dass auch auf sie der Blick des einstigen [[Kusmaro Trabbacantes|Signors ya Ramaúd]] fiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen hält die über 80-Jährige vor allem ihr eiserner Wille aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: re Kust, Dajanidra}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Haus re Kust|Dajanidra]][[Kategorie:Ramaúd|Kust, re]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<title>Ramaúd</title>
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		<updated>2026-03-10T18:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Machtgruppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}{{WikiAvLink}}&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:center; margin-bottom:5px;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Ramaúd|Verweis=Ramaúd|Initial=R|Rest=amaúd}}&lt;br /&gt;
{{Registerkarte|Link=Chronik Ramaúds|Verweis=Chronik Ramaúds|Initial=C|Rest=hronik Ramaúds}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom:1px solid #B0B0B0&amp;quot; width=&amp;quot;3000&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen=Goldene Karacke auf Purpur&lt;br /&gt;
|FrühereNamen=Rama Ud &amp;lt;small&amp;gt;(in [[bosparan]]ischer Zeit)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Region=[[Yaquirien]] ([[Kernlande]]), Kupferküste&lt;br /&gt;
|Provinz=Großfürstentum Kuslik&lt;br /&gt;
|Einwohner=um {{Ew}}&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Tempel von Wind und Wogen|Efferd]], [[Hesinde]], [[Schrein des Guten Handels|Phex]] (öffentlicher Schrein, heimlicher Tempel vermutet)&lt;br /&gt;
|Status=[[Landstadt]] im [[Großfürstentum Kuslik]]&lt;br /&gt;
|Herrschaft=offiziell: [[Maestra von Ramaúd|Maestro]] [[Tsajano Orfex von Steineck]] für Baron [[Gishtan re Kust]]&amp;lt;br&amp;gt;hinter den Kulissen: umstritten, Gegenstand von Fehden und Ränken&lt;br /&gt;
|Garnisonen=einige Stadtbüttel, [[Ramaúder Nachtwache]], sporadisch Söldlinge in Diensten des Barons, Wehrfähige der Gilden und Zünfte&lt;br /&gt;
|Weg&amp;amp;Steg=[[Silem-Horas-Straße]], [[Meer der Sieben Winde]]&lt;br /&gt;
|Gewerbe=Seefischerei, Bootsbau, Salzsieder, Torfstecher, Schilfsandsteinbrüche, Handel&lt;br /&gt;
|Sonstiges=ehemaliger Sitz des verfemten Hauses [[Haus Trabbacantes|Trabbacantes]], [[Musicalisches Haus|Musiktheater]], nördlich der Stadt liegt [[Schloss Ramaúd]]&lt;br /&gt;
|Kronenbild=Landstadt purpur gold.png&lt;br /&gt;
|Wappenbild=Stadt Ramaud.png&lt;br /&gt;
|Ausschnitt=Nord&lt;br /&gt;
|mktext = Stadt {{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|x      = 12.2&lt;br /&gt;
|y      = 65.4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die alte Hafenstadt &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist in vielerlei Hinsicht eine Stadt zweier Gesichter. Ebbe und Flut, an diesem Abschnitt der Küste oft mit starker Tide, prägen den Rhythmus des Lebens in ihr.&lt;br /&gt;
Tag und Nacht zeigen die Stadt mal als geschäftigen Ort von Handwerk, Handel und Kultur, mal als Ort jahrhundertealter Geheimnisse, verborgen hinter dicken Mauern oder im Schutz der Dunkelheit. Auch das Wetter spiegelt die Zweigestaltigkeit wider: Strahlender Sonnenschein erlaubt an schönen Tagen den Blick übers Meer der Sieben Winde bis zum glitzernden Horizont, vermittelt das Gefühl, dass man von Ramaúd aus alles erreichen kann was man will. Doch zu anderen Zeiten hüllt der rasch aufwallende, geradezu sprichwörtlich dichte Nebel die Stadt ein und lässt Phexjünger, Verschwörer oder noch zwielichtigere Gestalten ungesehen ihren Geschäften nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Atmosphäre prägt das Lebensgefühl der Stadt und ihrer Bewohner: In der Öffentlichkeit gibt man sich gerne selbstbewusst, zielstrebig und bisweilen umgänglich, doch in Hinterzimmern und Logen wird in häufig wechselnden Bündnissen um Einfluss und Vorteile gefeilscht, werden Vereinbarungen geschlossen und gebrochen und zum Teil Generationen überspannende Pläne verfolgt. Dem auswärtigen Gast wird das alles selten bewusst - oft erst dann, wenn er selbst bereits in dieses Geflecht verstrickt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aventurische Quelle==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;»Einen Tagesmarsch westlich von Kuslik liegt die Stadt Ramaúd am Meer der Sieben Winde. Die Stadt liegt über einer sanften Bucht, deren Sandstrand rötlich kupfern in der Sonne leuchtet. Schon die Güldenländer gaben daher dieser Region den Namen Kupferküste &#039;&#039;(Aureliani: rama-ud)&#039;&#039;, der bis heute im Stadtnamen Ramaúds Bestand hat.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obschon deutlich größer als der Hauptort der Domäne Westenende, konnte Ramaúd nie aus dem Schatten der Metropole Kuslik heraustreten. Der Küstenort mit seinem mitten aus der Brandung aufragenden Efferd-Tempel lebt unter anderem vom Fischfang und vom Torfstechen. Rings um die Stadt, bis beinahe vor die Tore Kusliks, erstrecken sich die &amp;quot;Ramaúder Sümpfe&amp;quot;, eigentlich eine großflächige Moor- und Marschlandschaft, durch die außer der [[Silem-Horas-Straße|Via d’Ora]] des [[Silem-Horas]] kein verlässlicher Weg führt. So kommt es auch, dass Ramaúd seit seiner Gründung nur durch Sturmfluten in Gefahr geraten ist und zahlreiche Bauwerke, darunter auch der [[Tempel von Wind und Wogen|Tempel des Efferd]], aus den Tagen [[Bosparan]]s stammen. Die Bewohner sind stolz und eingeschworen und manch ein Reisender, der sich nicht an die Gepflogenheiten der Bürger halten mochte, fand sich einsam und verlassen in den Sümpfen wieder und geht bis heute als Irrlicht zwischen den Wasserlöchern umher.«&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»[[Von der Grothe bis zum Chabab]] - Die Städte des Lieblichen Feldes unter dem Schein der Praios-Sonne«, [[Tempel des Gerechten Gottes|Praios-Tempel]] zu [[Vinsalt]], [[1024 BF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
Ein öffentlicher Schauplatz des Ringens um Macht in der Stadt ist die [[Halle des Rats]] an einem der höchsten Plätze der vom Meer steil die Küste hinauf strebenden Bebauung: Gelegen am wegen der Dachziegel der umliegenden Gebäude so genannten „Grünen Platz“, beherbergt das wuchtige, von einem Glockenturm gekrönte Gebäude nicht nur die Verwaltung Ramaúds, sondern auch den großen Sitzungssaal, in dem die Vertreter der gesellschaftlich bedeutenden Gruppen über die Belange der Stadt streiten und beschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramaúd wird seit dem Ende des Unabhängigkeitskriegs von einem [[Rat von Ramaúd|Rat]] beherrscht. Anfänglich lediglich als, wie der Name  sagt, beratendes Gremium für den Signor ya Ramaúd gedacht, hat es im Lauf der  Zeit immer mehr faktische Zuständigkeiten an sich gezogen – was der wachsenden Bedeutung der städtischen Mächtigen entspricht. Seit der Erhebung Ramaúds zur Baronie nach dem Krieg der Drachen sitzen im Rat Vertreter der so genannten „Hohen Familien“ - des Erb- und Geldadels Ramaúds -, der Tempel, sowie auch der Gilden und Zünfte. Den (nominellen) Vorsitz hat der [[Baronie Ramaúd/Baron ya Ramaúd|Baron]] (vormals Signor) ya Ramaúd inne, der sich bei Bedarf durch die von der Ratsmehrheit vorgeschlagene und von ihm selbst bestätigte [[Maestra von Ramaúd|Maestra]] vertreten lassen kann (was aufgrund des [[Interregnum von Ramaúd|Interregnums]] von 1028 bis 1036 BF durchgängig der Fall war). Diese mit „Bürgermeisterin“ nur unzureichend beschriebene Amtsperson ist die Leiterin der städtischen Verwaltung und formal das Oberhaupt der Stadt Ramaúd. Damit unterstehen ihr auch weitere, von der Zustimmung des Rats abhängige Amtsträger, beispielsweise der Marktvogt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtgruppen===&lt;br /&gt;
;Die Hohen Familien&lt;br /&gt;
[[Familie Cantando]], [[Haus Orfex von Steineck]], [[Familie Pechstein]], [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]] (in Nachfolge der [[Haus Trabbacantes|Trabbacantes]]&#039;), [[Familie Weltinskwant]], [[Familie Weyringer]], [[Familie Zahin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gilden &amp;amp; Zünfte&lt;br /&gt;
Brauer &amp;amp; Wirtsleut (Zunftmeister: [[Gilbo Hufnagel]]), Fischer, Geldleiher &amp;amp; Händler, Salzsieder &amp;amp; Torfstecher, Schneider &amp;amp; Lederer ([[Riemo Imerean|Rimaldo Imerean]]), Steinhauer &amp;amp; Töpfer, Zimmerer, Schiffs- &amp;amp; Bootsbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Wächter&lt;br /&gt;
In Ramaúd besteht traditionell ein Kompetenzgerangel zwischen der [[Ramaúder Nachtwache]] (die indes auch des Tages in der Stadt Präsenz zeigt), den &#039;&#039;Bütteln&#039;&#039; des Marktvogts (die keineswegs nur das Recht im [[Schmetterhaus]] durchzusetzen trachten) sowie den &#039;&#039;Wehrfähigen&#039;&#039; der Gilden und Zünfte. Verschärft wurde die Situation durch die &#039;&#039;Baronsgarde&#039;&#039;, die gelegentlichen Patrouillen von Söldlingen in Diensten des [[Baron ya Ramaúd|Barons]] in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handel &amp;amp; Wandel==&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Fischerei &amp;amp; Bootsbau:&amp;lt;/b&amp;gt; Der größte Teil des Wirtschaftslebens der Stadt, das über Selbstversorgung und Dienstleistungen hinaus geht, ist auf die See ausgerichtet: Seefischerei und Bootsbau sind die zwei vorherrschenden Gewerbe. Obwohl es eine Werft gibt, die groß genug für (zumeist kleinere) Seeschiffe ist, wurde bis zum durch das Konsortium Degano re Kust 1038 BF begonnenen und 1040 BF abgeschlossenen Bau der [[Karavelle]] &amp;quot;[[Rahjalina auf den Wellen (Schiff)|Rahjalina auf den Wellen]]&amp;quot; viele Jahre lang kein großes Gefährt mehr auf Kiel gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Handel zu Lande:&amp;lt;/b&amp;gt; Die [[Silem-Horas-Straße]] von [[Kuslik]] nach [[Bethana]] führt durch Ramaúd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Seehandel &amp;amp; Porcellan:&amp;lt;/b&amp;gt; Aufgrund ihrer Lage und der günstigeren Liegegebühren wird die Stadt von kleinen Handelsschiffen angelaufen, die hier ihr Ladung löschen. Sie lassen sich mitunter in [[Ramaúder Porcellan]] bezahlen, das in geringem Umfang hauptsächlich von der [[Manufaktur]] der [[Haus Orfex von Steineck|Familie Orfex]] hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Torf &amp;amp; Salz:&amp;lt;/b&amp;gt; Der Torfabbau im praios- und rahjawärts gelegenen Moor stagniert. Stattdessen gibt es eine wachsende Zahl von Salzsiedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtbild==&lt;br /&gt;
Die Stadt umschließt eine zum Hafen ausgebaute Bucht zwischen dem nördlich gelegenen [[Tempel von Wind und Wogen]] und der südlich gelgenen Werft und erstreckt sich die steil ansteigende Küste hinauf zu einem Vorberg, auf dem als Stadtzentrum der [[Grüner Platz|Grüne Platz]] liegt. Dahinter sinkt das Gelände wieder etwas ab und wird zur Vorstadt, die bis zur sogenannten Landmauer reicht, die die Stadt vom Hinterland trennt und vor der jene Fremden lagern müssen, denen nächtens der Aufenthalt in den Stadtgrenzen untersagt wird. Auf diesem Lagerplatz betreiben bisher (Stand 1040 BF) gelegentlich Immanbegeisterte das Spiel mit Kork und Esche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäuden und Straßen ist durch Baustil und Zustand teilweise anzusehen, dass sie mitunter Jahrhunderte alt sind. Das gilt in besonderem Maße für die Tempel und öffentliche Gebäude wie die [[Halle des Rats]] oder das Haus der [[Ramaúder Nachtwache]]. Die Gassen sind mit Ausnahme der Hauptstraßen in der Regel so eng, dass bestenfalls ein einzelnes Fuhrwerk hindurch passt. In den besseren Quartieren sind die Wege gepflastert, sonst aus sandigem Lehm. Kastanien und Walnussbäume entlang der breiteren Straßen sowie in vielen Vorgärten prägen das Stadtbild; sie tragen einen kleinen Teil zur örtlichen Küche und Wirtschaft bei. Gleiches gilt für die Brombeeren, die vor allem am Rande des Moores in riesigen Sträuchern wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich der Stadt liegt das alte Leuchtfeuer auf der Klippe, unterhalb derer die Küstenstraße nach [[Craco]] und [[Kordasin]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stadtviertel: Oberstadt (=Kernstadt), Hafenviertel (zwischen Efferdtempel und Werft), Handwerkerviertel (zwischen Hafen und Oberstadt), Spelunkenviertel (südlich von Handwerkerviertel und Oberstadt), Vorstadt (landeinwärts der Oberstadt)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Gebäude und Plätze==&lt;br /&gt;
*Altes Leuchtfeuer - auf einer Klippe südöstlich der Stadt&lt;br /&gt;
*Gasthaus &amp;quot;[[Rote Krone]]&amp;quot; - im Besitz der [[Familie Hufnagel]]&lt;br /&gt;
*Goldene Straße - führt vom Hafen aus zwischen Spelunkenviertel und Handwerkerviertel hindurch hinauf zum Grünen Platz; angeblich zu Zeiten der Horaskaiser mit purem Gold gepflastert, heute nur noch mit gelben Ziegelsteinen&lt;br /&gt;
*[[Grüner Platz]] - so benannt nach der Farbe der Dächer der umliegenden Gebäude&lt;br /&gt;
*[[Halle des Rats]] (mit [[Halle des Rats#Die Glocken von Ramaúd|Glockenturm]]) - Sitz der Stadtverwaltung und Tagungsort des [[Rat von Ramaúd|Rats]]&lt;br /&gt;
*Hesindetempel mit Praiostagsschule - Vorsteherin: [[Myria Cantando]]&lt;br /&gt;
*Kontor Weyringer&lt;br /&gt;
*Leuchtturm - am Hafen&lt;br /&gt;
*[[Musicalisches Haus]] - das bekannte Musiktheater der Stadt, das unter anderem [[Doremion di Fasolati]], [[Yezebel Zahin|Yezebel]] und [[Ogdan Zahin]] hervorgebracht hat&lt;br /&gt;
*Schänke &amp;quot;[[Ratshammer]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Schmetterhaus]] (mit dem [[Schrein des Guten Handels]]) - Markthalle&lt;br /&gt;
*[[Tempel von Wind und Wogen]] - direkt am Ufer, ins Meer hinein gebaut; Vorsteherin: [[Helaya Zahin]]&lt;br /&gt;
*Werft - verfügt über ein Trockendock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Töchter und Söhne der Stadt:==&lt;br /&gt;
*[[Doremion di Fasolati]]&lt;br /&gt;
*[[Gishtan re Kust]]&lt;br /&gt;
*[[Yezebel Zahin|Yezebel]] und [[Ogdan Zahin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt]] No. 40, S. 16 sowie diverse weitere Artikel&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Degano-Inspektion|Degano-Inspektion]] und [[Chronik_Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf]]: zwei Briefspielgeschichten im Jahr 1040 BF rund um die versuchte Zerstörung einer in Ramaúd gebauten Karavelle&lt;br /&gt;
*[[In Sachen Ramaúd]]: Briefspiel in den Jahren 1032 bis 1036 BF, das sich mit dem Ringen [[Gishtan re Kust]]s um sein Erbe befasste&lt;br /&gt;
*[[Reich des Horas]], Seite 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Ramaúd| ]][[Kategorie:Yaquirien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Rahjada_ya_Papilio&amp;diff=1279695</id>
		<title>Rahjada ya Papilio</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Rahjada_ya_Papilio&amp;diff=1279695"/>
		<updated>2026-03-10T18:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?= [[Benutzer:Gishtan re Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie= [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Signora&lt;br /&gt;
|Tsatag= 15. Hesinde 1012 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur= zierlich&lt;br /&gt;
|Haare= braun&lt;br /&gt;
|Augenfarbe= grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik= schüchterne Bürokratin&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften= KL&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente= Rechtskunde, Schriftlicher Ausdruck, Sinnenschärfe (Geruchssinn)&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= siehe Meisterinformation&lt;br /&gt;
|VorNachteile= liebt teures Duftwasser&lt;br /&gt;
|Beziehungen= wachsend&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= angemessen (Ehefrau eines Barons)&lt;br /&gt;
|Eltern= [[Atroklea ya Papilio]], ?&lt;br /&gt;
|Geschwister= [[Horasio Madarin ya Papilio]] (Halbbruder)&lt;br /&gt;
|Travienstand= seit dem 2. Rahja 1036 BF verheiratet mit [[Gishtan re Kust]]&lt;br /&gt;
|Nachkommen= [[Kusmaro ya Ramaúd|Kusmaro Rahjadan]] &amp;amp; [[Madalinya ya Ramaúd|Madalinya Amene]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 11. Phex 1037 BF), [[Phecardin ya Ramaúd|Phecardin Selindaran]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 16. Efferd 1039 BF), [[Marella ya Ramaúd|Marella Rondrane]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 28. Rondra 1043 BF)&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[alm:Cassian di Salsavûr-Torese|Cassian di Salsavûr-Torese]], [[Alesia Degano]], [[Meliada]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten= &lt;br /&gt;
|Seelentier= Wölfin&lt;br /&gt;
|Besonderheiten= Linkshänderin&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel= &lt;br /&gt;
|Zitate= &amp;quot;...&amp;quot; (verlegenes Schweigen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Signora &#039;&#039;&#039;Rahjada re Kust&#039;&#039;&#039; entstammt dem [[Shenilo]]er [[Haus ya Papilio]]. Die gelernte Schreiberin gilt als Vertraute und rechte Hand ihrer Tante, der Cavalliera [[Sharane ya Papilio]]. In ihrer diskreten Tätigkeit hat die junge Frau die meisten wichtigen Abschlüsse und Urkundensiegelungen ihres Hauses in den vergangenen Götterläufen zumindest schriftlich fixiert. Aufgrund des Einflusses ihrer Familie hat sie gelegentlich auch schon als Secretaria der [[Stimme der Edlen]] im [[Kronkonvent]] fungiert. Lange leitet sie die Verwaltung von [[Schloss Ramaúd]], da sie viele als Kastellan/in vorstellig gewordenen Personen freundlich, aber unmissverständlich als aus ihrer Sicht ungeeignet ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußeres==&lt;br /&gt;
An ihrem eher unscheinbaren Äußeren fällt am ehesten die etwas zu große Nase auf, deretwegen man sie in der Praiostagsschule einst „kluges Gänslein“ schmähte. Sie hat eine Vorliebe für ein sehr teures Duftwasser der Belhanker Manufactur [[Familie ya Aranori|ya Aranori]], genannt &amp;quot;Rahjas Hauch&amp;quot;, das Verwandte und Freunde auch als &amp;quot;Rahjadas Hauch&amp;quot; kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. Travia 1036 BF war sie mit dem [[Gishtan re Kust|Ersten Rat]] der Stadt Shenilo verlobt. Am 2. Rahja desselben Jahres schloss das Paar zu [[Zweiflinger Kapelle|Zweiflingen]] den Traviabund; Rahjada wurde somit durch Heirat Signora ya [[Ramaúd]]. Im Phex 1037 BF gebar sie auf [[Schloss Ramaúd]] Zwillinge, was die Erbfolge des jungen Hauses re Kust ya Ramaúd sicherstellte. Inzwischen sind zwei weitere Kindlein hinzugekommen, ein fünftes verstarb nach einer zu frühen Geburt und einer Nottaufe während der Namenlosen Tage 1039 BF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada liebt ihren Gemahl abgöttisch und würde alles tun, um ihn und ihre gemeinsamen Kinder zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada hegt nicht erst seit den [[Briefspiel:Stille_Wasser/Akt_IIa|Ereignissen]] auf [[Burg Fuldigorsfeste]] eine stille Abneigung gegen Efferdsspeisen wie Fisch, Muscheln oder Tintenfisch. Sie überwindet diese nur selten, um ihre Verbundenheit mit der typisch [[Ramaúd]]er, durch die Küstennähe geprägten Speisekultur zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Mauerblümchen&lt;br /&gt;
|Inhalt=Rahjada ist eine Magiedilettantin, die unbewusst Variationen der Zauber &#039;&#039;&#039;IGNORANTIA UNGESEHN&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;HARMLOSE GESTALT&#039;&#039;&#039; einsetzt, um möglichst wenig aufzufallen. Zu ihrem &#039;&#039;&#039;MAGISCHEN MEISTERHANDWERK&#039;&#039;&#039; gehören unter anderem Verwaltungstätigkeiten, Schreibkünste und verblüffende Gedächtnisleistungen sowie das Überzeugen ihres Gemahls. Ihre Madagabe hat den Nebeneffekt, dass Rahjadas Umgebung besonders prächtige und seltene Schmetterlinge anzieht, wenn sie glücklich und zuversichtlich ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Ereignisse==&lt;br /&gt;
*Vom Phex bis Rahja 1038 BF half Rahjada der siech darniederliegenden [[Maestra von Ramaúd|Maestra]] [[Roana Pechstein]] bei der Verwaltung der Stadt [[Ramaúd]].&lt;br /&gt;
*Im Peraine, Ingerimm und Rahja 1038 BF begleitete Rahjada Gishtan auf mehreren investigativen Reisen, bei der sie eine [[Briefspiel:Die_Ralman_Rapporte#30._Peraine_1038_BF|Reihe bedeutender Persönlichkeiten kennenlernte]] und zuletzt sogar Angesicht zu Angesicht mit dem Horas stand.&lt;br /&gt;
*Während der Namenlosen Tage 1039 BF erlitt die Signora eine Frühgeburt; das kleine Mädchen starb nach einer Nottaufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Rahjada ist keine herausragende Reiterin, aber sie besitzt ein herausragendes Pferd: Eine [[avwik:Dillwisch-Ross|Dillwisch-Stute]], in der Farbe dunkelfuchs braun-kupfern, vom gleichnamigen Gestüt in der Baronie Pildek in Almada. Das Tier ist ein ausgebildetes Streitross und ein Geschenk des [[Endor Dorén]]. Böse Gerüchte behaupten, er habe vergeblich versucht, mit diesem teuren Geschenk den Ausgang einer der zurückliegenden Wahlen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Sollte dem so sein, dürfte die brave Rahjada diesen Bestechungsversuch nicht als solchen erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 39]], Seite 16&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Stille_Wasser|Stille Wasser]]&lt;br /&gt;
*[[In_Sachen_Ramaúd/Rahjadas_Offenbarung|In Sachen Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Schmetterlinge|Schmetterlinge]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Degano-Inspektion|Inspection in Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf zu Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Alynias_Meisterkurs|Alynias Meisterkurs]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge|Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Papilio, Rahjada ya}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Heimliche Zauberer]][[Kategorie:Haus ya Papilio|Rahjada]][[Kategorie:Haus re Kust|Rahjada]][[Kategorie:Ponterra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Rahjada_ya_Papilio&amp;diff=1279694</id>
		<title>Rahjada ya Papilio</title>
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		<updated>2026-03-10T18:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?= [[Benutzer:Gishtan re Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie= [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Signora&lt;br /&gt;
|Tsatag= 15. Hesinde 1012 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur= zierlich&lt;br /&gt;
|Haare= braun&lt;br /&gt;
|Augenfarbe= grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik= schüchterne Bürokratin&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften= KL&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente= Rechtskunde, Schriftlicher Ausdruck, Sinnenschärfe (Geruchssinn)&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= siehe Meisterinformation&lt;br /&gt;
|VorNachteile= liebt teures Duftwasser&lt;br /&gt;
|Beziehungen= wachsend&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= angemessen (Ehefrau eines Barons)&lt;br /&gt;
|Eltern= [[Atroklea ya Papilio]], ?&lt;br /&gt;
|Geschwister= [[Horasio Madarin ya Papilio]] (Halbbruder)&lt;br /&gt;
|Travienstand= seit dem 2. Rahja 1036 BF verheiratet mit [[Gishtan re Kust]]&lt;br /&gt;
|Nachkommen= [[Kusmaro ya Ramaúd|Kusmaro Rahjadan]] &amp;amp; [[Madalinya ya Ramaúd|Madalinya Amene]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 11. Phex 1037 BF), [[Phecardin ya Ramaúd|Phecardin Selindaran]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 16. Efferd 1039 BF), [[Marella ya Ramaúd|Marella Rondrane]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 28. Rondra 1043 BF)&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[alm:Cassian di Salsavûr-Torese|Cassian di Salsavûr-Torese]], [[Alesia Degano]], [[Meliada]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten= &lt;br /&gt;
|Seelentier= Wölfin&lt;br /&gt;
|Besonderheiten= Linkshänderin&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel= &lt;br /&gt;
|Zitate= &amp;quot;...&amp;quot; (verlegenes Schweigen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Signora &#039;&#039;&#039;Rahjada re Kust&#039;&#039;&#039; entstammt dem [[Shenilo]]er [[Haus ya Papilio]]. Die gelernte Schreiberin gilt als Vertraute und rechte Hand ihrer Tante, der Cavalliera [[Sharane ya Papilio]]. In ihrer diskreten Tätigkeit hat die junge Frau die meisten wichtigen Abschlüsse und Urkundensiegelungen ihres Hauses in den vergangenen Götterläufen zumindest schriftlich fixiert. Aufgrund des Einflusses ihrer Familie hat sie gelegentlich auch schon als Secretaria der [[Stimme der Edlen]] im [[Kronkonvent]] fungiert. Lange leitet sie die Verwaltung von [[Schloss Ramaúd]], da sie viele als Kastellan/in vorstellig gewordenen Personen freundlich, aber unmissverständlich als aus ihrer Sicht ungeeignet ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußeres==&lt;br /&gt;
An ihrem eher unscheinbaren Äußeren fällt am ehesten die etwas zu große Nase auf, deretwegen man sie in der Praiostagsschule einst „kluges Gänslein“ schmähte. Sie hat eine Vorliebe für ein sehr teures Duftwasser der Belhanker Manufactur [[Familie ya Aranori|ya Aranori]], genannt &amp;quot;Rahjas Hauch&amp;quot;, das Verwandte und Freunde auch als &amp;quot;Rahjadas Hauch&amp;quot; kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. Travia 1036 BF war sie mit dem [[Gishtan re Kust|Ersten Rat]] der Stadt Shenilo verlobt. Am 2. Rahja desselben Jahres schloss das Paar zu [[Zweiflinger Kapelle|Zweiflingen]] den Traviabund; Rahjada wurde somit durch Heirat Signora ya [[Ramaúd]]. Im Phex 1037 BF gebar sie auf [[Schloss Ramaúd]] Zwillinge, was die Erbfolge des jungen Hauses re Kust ya Ramaúd sicherstellte. Inzwischen sind zwei weitere Kindlein hinzugekommen, ein fünftes verstarb nach einer zu frühen Geburt und einer Nottaufe während der Namenlosen Tage 1039 BF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada liebt ihren Gemahl abgöttisch und würde alles tun, um ihn und ihre gemeinsamen Kinder zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada hegt nicht erst seit den [[Briefspiel:Stille_Wasser/Akt_IIa|Ereignissen]] auf [[Burg Fuldigorsfeste]] eine stille Abneigung gegen Efferdsspeisen wie Fisch, Muscheln oder Tintenfisch. Sie überwindet diese nur selten, um ihre Verbundenheit mit der typisch [[Ramaúd]]er, durch die Küstennähe geprägten Speisekultur zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Mauerblümchen&lt;br /&gt;
|Inhalt=Rahjada ist eine Magiedilettantin, die unbewusst Variationen der Zauber &#039;&#039;&#039;IGNORANTIA UNGESEHN&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;HARMLOSE GESTALT&#039;&#039;&#039; einsetzt, um möglichst wenig aufzufallen. Zu ihrem &#039;&#039;&#039;MAGISCHEN MEISTERHANDWERK&#039;&#039;&#039; gehören unter anderem Verwaltungstätigkeiten, Schreibkünste und verblüffende Gedächtnisleistungen sowie das Überzeugen ihres Gemahls. Ihre Madagabe hat den Nebeneffekt, dass Rahjadas Umgebung besonders prächtige und seltene Schmetterlinge anzieht, wenn sie glücklich und zuversichtlich ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Ereignisse==&lt;br /&gt;
*Vom Phex bis Rahja 1038 BF half Rahjada der siech darniederliegenden [[Maestra von Ramaúd|Maestra]] [[Roana Pechstein]] bei der Verwaltung der Stadt [[Ramaúd]].&lt;br /&gt;
*Im Peraine, Ingerimm und Rahja 1038 BF begleitete Rahjada Gishtan auf mehreren investigativen Reisen, bei der sie eine [[Briefspiel:Die_Ralman_Rapporte#30._Peraine_1038_BF|Reihe bedeutender Persönlichkeiten kennenlernte]] und zuletzt sogar Angesicht zu Angesicht mit dem Horas stand.&lt;br /&gt;
*Während der Namenlosen Tage 1039 BF erlitt die Signora eine Frühgeburt; das kleine Mädchen starb nach einer Nottaufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Rahjada ist keine herausragende Reiterin, aber sie besitzt ein herausragendes Pferd: Eine [[avwik:Dillwisch-Ross|Dillwisch-Stute]], in der Farbe dunkelfuchs braun-kupfern, vom gleichnamigen Gestüt in der Baronie Pildek in Almada. Das Tier ist ein ausgebildetes Streitross und ein Geschenk des [[Endor Dorén]]. Böse Gerüchte behaupten, er habe vergeblich versucht, mit diesem teuren Geschenk den Ausgang einer der zurückliegenden Wahlen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Sollte dem so sein, dürfte die brave Rahjada diesen Bestechungsversuch nicht als solchen erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 39]], Seite 16&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Stille_Wasser|Stille Wasser]]&lt;br /&gt;
*[[In_Sachen_Ramaúd/Rahjadas_Offenbarung|In Sachen Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Schmetterlinge|Schmetterlinge]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Degano-Inspektion|Inspection in Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf zu Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Alynias_Meisterkurs|Alynias Meisterkurs]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Papilio, Rahjada ya}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Heimliche Zauberer]][[Kategorie:Haus ya Papilio|Rahjada]][[Kategorie:Haus re Kust|Rahjada]][[Kategorie:Ponterra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1279559</id>
		<title>Benutzer:Gishtan re Kust</title>
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		<updated>2026-02-26T07:33:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* zu erledigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Haus re Kust.png|right|100px|Omnia mihi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über mich==&lt;br /&gt;
Spieler des Barons [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]], Ansprechpartner für [[Haus ya Papilio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DSAtag: Weihnachten 1988 (vorher im Spielwarenladen Soloabenteuer durchblätternd)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Horasreich aktiv: seit etwa 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwerpunkte im Horasreich: [[Shenilo]], [[Ramaúd]], [[Cronconvent]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu erledigen==&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*[[Haus_ya_Papilio/Angehörige|Haus ya Papilio]]:&lt;br /&gt;
**[[Dorgando ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Doriano ya Papilio]]&lt;br /&gt;
***[[Arco ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Ingalfa ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Irmingard ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Mattea ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Odoardo ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
**Lücke im Stammbaum: [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) ∞ ?&lt;br /&gt;
**[[Haus ya Papilio/Beziehungen]] aktualisieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Shenilo:&lt;br /&gt;
**Wiedereröffnung des [[Theater Zur Maske]]&lt;br /&gt;
**[[Wirtschaft Shenilos]] um Semaphor ergänzen&lt;br /&gt;
**[[Zweiflinger Kapelle]] aktualisieren&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Details aus Abenteuern:&lt;br /&gt;
**[[Alrigo Gehrfried]]&lt;br /&gt;
**[[Faustina di Midoras]]&lt;br /&gt;
**[[Folkwin Lausinger]]&lt;br /&gt;
**[[Jezcaraldo Manores]]&lt;br /&gt;
**[[Leonato Pechstein]]&lt;br /&gt;
**[[Lutisana Korbmacher]]&lt;br /&gt;
**Phelippe (Hausdiener)&lt;br /&gt;
**[[Rondraberto Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
**[[Yuliara Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Namen zur Verwendung: Bukilo, Burdleit, Ebo, Frumaris, Gasparo, Gausolpho, Iago, Isidro, Oleo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Briefspiele in Wiki &amp;amp; [[Briefspielchronik]] ergänzen:&lt;br /&gt;
**[[Briefspiel:Haus der Narren|Haus der Narren]] im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]]&lt;br /&gt;
**Stille Wasser u.a. Geschichten um Rahjada &amp;amp; Gishtan&lt;br /&gt;
**Alynias Meisterkurs/Alynia &amp;amp; die Sphärenklänge&lt;br /&gt;
**[[Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
**?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*[[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Bureau des [[Kusliker Kurier]]s&lt;br /&gt;
**[[Dreimaster von Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Hesindetempel&lt;br /&gt;
**Kontor Weyringer&lt;br /&gt;
**Lichterfest, im Kontrast zu Erntefesten im Inland&lt;br /&gt;
**[[Ramaúder Porcellan]]&lt;br /&gt;
**[[Schmetterhaus]]&lt;br /&gt;
**Werft (Eigenname?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonstiges:&lt;br /&gt;
**[[Drôler Pfeil (Schiff)]]&lt;br /&gt;
**Gunstbeweis des Horas&lt;br /&gt;
**Peitschenfertigung&lt;br /&gt;
**[[Phexja Armundonir]] und [[Ubaldino Presser]]&lt;br /&gt;
**[[Reiniger der Himmelsbilder]]&lt;br /&gt;
**Sagengestalt [[Sturmreiter (Sage)|Sturmreiter]]&lt;br /&gt;
**[[Savertién Myrdano]] und sein Portolano&lt;br /&gt;
**Simiona Plantanego (einäugige, bestechliche Corporala der Stadtwache von [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr der [[Familie Schling|Schling]]-Linie==&lt;br /&gt;
Oberhaupt: [[Kusmaro Schling]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahlspruch: &amp;quot;Mit Wedegond und Rahjalina zur Rechten und zur Linken.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herkunft: [[Ramaúd]], Hafenstadt im Schatten Kusliks&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einfluss: gering&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finanzkraft: hinlänglich (ein Fernhandelsschiff)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakter: fleißig, verlässlich, lebenslustig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftreten: unauffällig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schutzpatron: St. Wedegond der Fischer (Efferdheiliger). Sta. Rahjalina (Rahjaheilige)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volkes Stimme: &amp;quot;Einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonderheiten: je nachdem wen man fragt darpatische Flüchtlinge oder horasische Heimkehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seefahrerfamilie Schling war während der Herrschaftszeit der Amene-Horas aus der [[Domäne Pertakis]] nach Perricum ausgewandert und dort sesshaft geworden. Dort tat sie sich bis zu dessen Tod insbesondere als Seeleute in Diensten des Reeders Trautmann Falswegen hervor. Dem Blutrausch des Haffax-Sturms ist ein Teil der Familie auf dem Seeweg entronnen und in ihre alte Heimat geflogen. Alle übrigen Familienmitglieder sind wohl in den Straßen Perricums zu Tode gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Titulatur==&lt;br /&gt;
Dies müsste mit RdH abgeglichen werden:&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lehnadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Kaiser/in: Euer horaskaiserliche Majestät&lt;br /&gt;
**Kaiserliche/r Kronprinz/essin: Euer allerdurchlauchtigste Hoheit&lt;br /&gt;
**Mitglied der kaiserlichen Familie: Euer horaskaiserliche Hoheit&lt;br /&gt;
**König/in: Euer königliche Majestät&lt;br /&gt;
**Seekönig/in: Euer seekönigliche Majestät&lt;br /&gt;
**Erzherzog/in: Euer königliche Hoheit&lt;br /&gt;
**Herzog/in: Euer Hoheit&lt;br /&gt;
**Erzherrscher/in: Euer Hochwohlgeborene Durchlaucht&lt;br /&gt;
**Kinder von Herzögen: Euer Liebden&lt;br /&gt;
**(Land-)Graf/Gräfin: Euer Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
**Baron/in: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Baroness/Baronet: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Landherr/in, Gransignor/a: Euer Edelgeboren oder Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Signor/a, Sigorino/Signorina: Euer Wohlgeboren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Titularadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Granduchessa/-duco: Euer erhabene Hoheit&lt;br /&gt;
**Marchesa/-e: Euer Erlaucht&lt;br /&gt;
**Comtessa/Comto: Euer Edelhochgeboren&lt;br /&gt;
**Cavalliera/-o: Euer Edelgeboren&lt;br /&gt;
**Esquiria/-o: Hochachtbare/r Dame/Herr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: &amp;quot;Von der Kunst der Titulatur. Ein kleines Breveir angemessener Anreden und Titel im Horasreich&amp;quot; (Handout zum Allaventurischen Konvent auf Burg Ludwigstein, 2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastetchen-Radius==&lt;br /&gt;
Der Pastetchen-Radius ist jene Distanz, die sich eine Gruppe zumeist adeliger, genussfreudiger Persönlichkeiten im Verlauf einer criminalistischen Recherche von einer Bezugsquelle für Pastetchen (vulgo: Küche) entfernen kann, ohne dass die Häppchen ihre optimale Genusstemperatur unterschreiten, wenn sie unmittelbar nach der Fertigstellung von einem Diener auf direktem Wege zum Verzehr überbracht werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Definition entstammt einer Spielrunde, geleitet von [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] auf dem Yaquirien-Con 2012 und ist nicht zu verwechseln mit der ähnlich klingenden Vulgarisierung als &amp;quot;Törtchenradius&amp;quot;, die tatsächlich lediglich eine Methode zur Berechnung der Schnittstelle aller Anreisewege potentieller Teilnehmer des [[Horasisches Törtchentreffen|Törtchentreffen]]s darstellt ([[Benutzer:Dellatrezzi|Dellatrezzi]] kann das gewiss geowissenschaftlich präzise erläutern).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kusmina Galahan]]s Verbleib==&lt;br /&gt;
Es gibt widersprüchliche Fassungen der Berichte über den Verbleib Kusminas. Während die einen sagen, sie sei nach dem [[Blutkonvent]] hingerichtet worden, sagen andere, sie sei im Kerker von [[Burg Naumstein]] verstorben. Eine gänzlich wagemutige Lesart der tatsächlichen Ereignisse schießlich spricht davon, dass Kusmina Galahan im Jahr 1020 BF mit Hilfe mittelreichischer Agenten entkommen und einen geheimen Zufluchtsort auf den [[Zyklopeninseln]] erreichen konnte, wo sie noch heute leben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benutzer|Gishtan re Kust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Cordovan_Wankara&amp;diff=1278063</id>
		<title>Cordovan Wankara</title>
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		<updated>2026-01-02T10:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=&lt;br /&gt;
|Bild=Cordovan Wankara.png&lt;br /&gt;
|Bildbreite=250px&lt;br /&gt;
|Bildtext=Cordovan Wankara&lt;br /&gt;
|Familie=[[Bild:Familie Wankara.png|19px]] [[Familie Wankara]]&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=&lt;br /&gt;
|TitelÄmter=Musiker, Dichter&lt;br /&gt;
|Tsatag=1010 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=1,81 Schritt&lt;br /&gt;
|Statur=schlank&lt;br /&gt;
|Haare=mittelblond&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=blaugrau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=Charmant, schüchtern mit guten Umgangsformen&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften=&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente=&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= &amp;lt;!-- nur für Zauberer relevant, bei anderen bitte gleich aus dem Quelltext löschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WichtigeLiturgien= &amp;lt;!-- s.o., für Geweihte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VorNachteile=&lt;br /&gt;
|Beziehungen=&lt;br /&gt;
|Finanzkraft=&lt;br /&gt;
|Eltern=[[Ferantes Wankara]]&lt;br /&gt;
|Geschwister=&lt;br /&gt;
|Travienstand=verheiratet mit [[Mellinore Tuachall]]&lt;br /&gt;
|Nachkommen=&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete=&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Seelentier=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Spielleiter des [[Theater Zur Maske|Lysadion-Theater]]s&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=guter Musiker und Lyriker &lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
|Chronik=&lt;br /&gt;
|Lanze=  |Sattel=  |Einhand=  |Zweihand=  |Wagen=  &amp;lt;!-- Turnierfähigkeiten, nur falls relevant --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;, der gut aussehende Neffe [[Jeanos Wankara]]s, ist ein ausgesprochener Kavalier, dem exzellente Umgangsformen in Punkto Benimm, Auftreten und äußerlicher Darstellung nachgesagt werden. Der eher schüchterne, junge Mann überzeugt nicht unbedingt durch sein Durchsetzungsvermögen, auch sind seine Fähigkeiten und Ambitionen nicht für die Geschäftsbereiche der [[Familie Wankara]] geeignet. Dafür hat er einen Hang zu den Schönen Künsten. Er schreibt gefällige Gedichte und spielt mehrere Instrumente. Gelegentlich gibt er auch etwas von seiner Kunst auf Empfängen des Adels zum Besten, allerdings achtet er dabei auf einen kleinen, aber erlesenen Zuhörerkreis.&lt;br /&gt;
1042-46 BF war er als Secretarius von Shenilo tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Wankara, Cordovan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Musiker]][[Kategorie:Familie Wankara|Cordovan]][[Kategorie:Personen Shenilos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Cordovan_Wankara&amp;diff=1278062</id>
		<title>Cordovan Wankara</title>
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		<updated>2026-01-02T10:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=&lt;br /&gt;
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|Bildbreite=250px&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;, der gut aussehende Neffe [[Jeanos Wankara]]s, ist ein ausgesprochener Kavalier, dem exzellente Umgangsformen in Punkto Benimm, Auftreten und äußerlicher Darstellung nachgesagt werden. Der eher schüchterne, junge Mann überzeugt nicht unbedingt durch sein Durchsetzungsvermögen, auch sind seine Fähigkeiten und Ambitionen nicht für die Geschäftsbereiche der [[Familie Wankara]] geeignet. Dafür hat er einen Hang zu den Schönen Künsten. Er schreibt gefällige Gedichte und spielt mehrere Instrumente. Gelegentlich gibt er auch etwas von seiner Kunst auf Empfängen des Adels zum Besten, allerdings achtet er dabei auf einen kleinen, aber erlesenen Zuhörerkreis.&lt;br /&gt;
1042-46 BF war er als Secretarius von Shenilo tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Wankara, Cordovan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Musiker]][[Kategorie:Familie Wankara|Cordovan]][[Kategorie:Personen Shenilos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Coruno_Equola&amp;diff=1278061</id>
		<title>Coruno Equola</title>
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		<updated>2026-01-02T10:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?=NSC&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie=[[Familie Equola]]&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=&lt;br /&gt;
|TitelÄmter=Familienoberhaupt der Familie Equola, Zunftmeister der Stutenzunft&lt;br /&gt;
|Tsatag=987 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=1,65 Schritt&lt;br /&gt;
|Statur=schmächtig&lt;br /&gt;
|Haare=Halbglatze&lt;br /&gt;
|Augenfarbe=grün (meist mit Silbermonokel)&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik=kleiner, manchmal giftiger aber begabter (Edel-)Steinschleifer; energetischer Zunftmeister&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften=&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente=&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= &amp;lt;!-- nur für Zauberer relevant, bei anderen bitte gleich aus dem Quelltext löschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WichtigeLiturgien= &amp;lt;!-- s.o., für Geweihte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VorNachteile=&lt;br /&gt;
|Beziehungen=in der Zunft respektiert, wegen seines Jähzorns auch gefürchtet&lt;br /&gt;
|Finanzkraft=&lt;br /&gt;
|Eltern=&lt;br /&gt;
|Geschwister=&lt;br /&gt;
|Travienstand=verheiratet&lt;br /&gt;
|Nachkommen=[[Auroris Equola]]&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete=&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten=&lt;br /&gt;
|Seelentier=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel=&lt;br /&gt;
|Zitate=&lt;br /&gt;
|Chronik=&lt;br /&gt;
|Lanze=  |Sattel=  |Einhand=  |Zweihand=  |Wagen=  &amp;lt;!-- Turnierfähigkeiten, nur falls relevant --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein kleiner, schmächtiger Mann, dessen ganze Körperkraft in seinen Fingern gebündelt zu sein scheint. Das Oberhaupt der angesehenen Edelhandwerkerfamilie wird seit Jahren immer wieder zum Zunftmeister der [[Wirtschaft Shenilos#Stutenzunft|Stutenzunft]] gewählt. Nach einer, in [[Shenilo]] fast schon klassischen, Kindheitsausbildung in der [[Volks- und Handwerksschule Shenilo|Volks- und Handwerksschule]] wurde Coruno nach [[Silas]] zur Goldschmiedeausbildung gesandt. Wieder in seiner Heimatstadt, spezialisierte sich der junge Equola auf das Einfassen und Schleifen von Edelsteinen. Damit gelang ihm die Etablierung als angesehener Handwerker, obwohl sein Handwerk überregional von keiner herausragenden Bedeutung ist, aber für die Stadt durchaus ungewöhnlich ist. Daneben taten die Verbindungen seiner Familie ein Übriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist es jener Ehrgeiz gewesen, obwohl seine Familie in ihren Handwerken etabliert war etwas Neues zu versuchen, der es Coruno ermöglicht hat in seiner Familie und schließlich auch in der Zunft aufzusteigen. In seiner Eigenschaft als Zunftmeister war Coruno von [[1034 BF|1034]] bis [[1036 BF]] auch Mitglied der [[Curia Shenilos]] verzichtete aber im Vorfeld der [[Briefspiel:Curiawahlen 1036 BF|Curiawahlen]] im Tsa-Mond 1036 BF auf die reguläre Kandidatur, weil er sich wieder voll seinen Gilden- und Berufspflichten widmen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Equola, Coruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Handwerker]][[Kategorie:Personen Shenilos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Theater_Zur_Maske&amp;diff=1278060</id>
		<title>Theater Zur Maske</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Theater_Zur_Maske&amp;diff=1278060"/>
		<updated>2026-01-02T10:33:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Lysadion-Theater&#039;&#039;&#039;, auch bekannt unter seinem früheren Namen &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;, steht an der [[shenilo]]er Piazza Naclador. Es ist eines der traditionsreichsten Schauspielhäuser des Lieblichen Feldes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte=&lt;br /&gt;
In der späten Rohalszeit gegründet, ist es seit mehr als 400 Jahren üblich, dass Frauen und Männer aus dem Volk Rollen übernehmen. Gespielt wird meist eine Eigenart der Komödie, bei der die Schauspieler alle Masken tragen. Die Darsteller können sich in deren Schutz sehr viel erlauben, und normalerweise ist unbekannt, wer die einzelnen Aufführungen spielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit ist man inzwischen wieder auf der Höhe der Zeit, propagiert doch die [[Renascentia]]-Idee die Rückbesinnung auf alte Traditionen. Diese Art der Komödie ist inzwischen nicht mehr nur beim einfachen Volk beliebt. Oft wird hierbei eine lustige Geschichte oder irgendeine Tat des Adels oder bekannter Bürger veralbert und zur Schau gestellt, so dass schon einige Male ein verärgerter Bäcker oder Weinhändler den Ort des Schauspiels verließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Masken gehen vom Bösewicht bis hin zum eitlen Geck. Es ist üblich, dass das Publikum erst während des Stückes herausfindet, welcher Bürger oder auch Rittersmann überhaupt gemeint ist. Haben sie es verstanden, so halten die Schauspieler zumeist inne und das zugehörige Musikerquartett spielt das sogenannte „Endlich ist&#039;s soweit&amp;quot;-Musikstück. Durch diesen Zeitraum hindurch tuscheln die Zuschauer miteinander, bis auch der letzte von ihnen begriffen hat, wer dieses Mal an der Reihe ist. An manchen Tagen ist dies auch der Moment, an dem einige Händler und Adlige erleichtert aufatmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gegenwart=&lt;br /&gt;
Das Lysadion-Theater hat im Lauf der Jahrhunderte häufig den Besitzer gewechselt. Heute werden die Geschäfte des sheniloer Schauspielhauses von [[Auroris Equola]] geführt, einer Tochter des [[Coruno Equola|Zunftmeisters]] der [[Stutenzunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Eigentümer&lt;br /&gt;
|Inhalt=In der Stadt wird weithin angenommen, dass Auroris das Theater gehört, und so tritt die Handwerkertochter auch auf. Tatsächlich ist sie jedoch nur dessen angestellte Verwalterin - eine klassische Strohfrau. Stiller Eigentümer des Theaters ist der Zwerg [[Linosch Sohn des Greifar]], der vor etlichen Jahren aus dem Kosch nach Shenilo kam und das Gebäude kaufte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Boron 1037 BF war das Theater aufgrund des [[Briefspiel:Hoher_Besuch/Theater#Demaskierung|Vorfalls]] am &amp;quot;Tag der Schande&amp;quot; vorübergehend geschlossen. [[Haus ya Papilio]] setzte sich seither dafür ein, dass das Theater einen anderen Namen erhalten soll. Angesichts des schrecklichen Ereignisses an diesem Ort sei es notwendig, eine neue Bezeichnung für das sheniloer Schauspielhaus zu finden. Der Name „Zur Maske“ sei für viele Einheimische und Besucher der Stadt schrecklich doppeldeutig und unauflöslich mit diesem grässlichen Geschehen verknüpft. Nur eine neue, unvorbelastete Bezeichnung werde es erlauben, dass in diesem Gebäude wieder fröhliche, leichte Stücke aufgeführt würden, sagte Resident [[Horasio Madarin ya Papilio]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Schritt voran auf dem Weg zur Umbenennung und Wiedereröffnung ging es erst zwei Jahre nach den Geschehnissen: Kurz vor dem [[Fest der Freuden]] wurden Ende Ingerimm 1039 BF Renovierungsarbeiten am und im Theater abgeschlossen und alle bei den Ausschreitungen angerichteten baulichen Schäden beseitigt. Einheimische Handwerksmeister haben zudem innen und außen neue, frische Farben aufgetragen. Die Kosten hat Damosella [[Atroklea ya Papilio]] übernommen: „Auch wenn das Gebäude derzeit nicht genutzt wird, so prägt es doch das Bild der Piazza Naclador“, sagt sie. „Ein ordentlich hergerichtetes Haus freut nicht allein die Bürger, sondern gefällt auch den Pilgern, die in unserer Stadt Unterkunft nehmen. Von der Verschönerung profitieren also alle: Handwerk, Gastwirte, Einheimische und Durchreisende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Wiedereröffnung verzögerte sich lange. Erst im Laufe des Jahres 1045 BF kamen Pläne dafür in Gesprächen der Familien Wankara und Papilio wieder auf den Tisch. Und es sollten fast drei weitere Götterläufe vergehen: Erst am 5. Rahja [[1048 BF]] hob sich der Vorhang zur Premiere nach der langen Pause wieder. Vor der Erstaufführung von &amp;quot;Signor und Signorina&amp;quot; gab [[Cordovan Wankara]] auch den Namen bekannt, den das Theater künftig offiziell tragen soll: Lysadion-Theater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater]][[Kategorie:Shenilo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Theater_Zur_Maske&amp;diff=1278059</id>
		<title>Theater Zur Maske</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Theater_Zur_Maske&amp;diff=1278059"/>
		<updated>2026-01-02T10:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Lysadion-Theater&#039;&#039;&#039;, auch bekannt unter seinem früheren Namen &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;, steht an der [[shenilo]]er Piazza Naclador. Es ist eines der traditionsreichsten Schauspielhäuser des Lieblichen Feldes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte=&lt;br /&gt;
In der späten Rohalszeit gegründet, ist es seit mehr als 400 Jahren üblich, dass Frauen und Männer aus dem Volk Rollen übernehmen. Gespielt wird meist eine Eigenart der Komödie, bei der die Schauspieler alle Masken tragen. Die Darsteller können sich in deren Schutz sehr viel erlauben, und normalerweise ist unbekannt, wer die einzelnen Aufführungen spielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit ist man inzwischen wieder auf der Höhe der Zeit, propagiert doch die [[Renascentia]]-Idee die Rückbesinnung auf alte Traditionen. Diese Art der Komödie ist inzwischen nicht mehr nur beim einfachen Volk beliebt. Oft wird hierbei eine lustige Geschichte oder irgendeine Tat des Adels oder bekannter Bürger veralbert und zur Schau gestellt, so dass schon einige Male ein verärgerter Bäcker oder Weinhändler den Ort des Schauspiels verließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Masken gehen vom Bösewicht bis hin zum eitlen Geck. Es ist üblich, dass das Publikum erst während des Stückes herausfindet, welcher Bürger oder auch Rittersmann überhaupt gemeint ist. Haben sie es verstanden, so halten die Schauspieler zumeist inne und das zugehörige Musikerquartett spielt das sogenannte „Endlich ist&#039;s soweit&amp;quot;-Musikstück. Durch diesen Zeitraum hindurch tuscheln die Zuschauer miteinander, bis auch der letzte von ihnen begriffen hat, wer dieses Mal an der Reihe ist. An manchen Tagen ist dies auch der Moment, an dem einige Händler und Adlige erleichtert aufatmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gegenwart=&lt;br /&gt;
Das Lysadion-Theater hat im Lauf der Jahrhunderte häufig den Besitzer gewechselt. Heute werden die Geschäfte des sheniloer Schauspielhauses von [[Auroris Equola]] geführt, einer Tochter des [[Coruno Equola|Zunftmeisters]] der [[Stutenzunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Eigentümer&lt;br /&gt;
|Inhalt=In der Stadt wird weithin angenommen, dass Auroris das Theater gehört, und so tritt die Handwerkertochter auch auf. Tatsächlich ist sie jedoch nur dessen angestellte Verwalterin - eine klassische Strohfrau. Stiller Eigentümer des Theaters ist der Zwerg [[Linosch Sohn des Greifar]], der vor etlichen Jahren aus dem Kosch nach Shenilo kam und das Gebäude kaufte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Boron 1037 BF war das Theater aufgrund des [[Briefspiel:Hoher_Besuch/Theater#Demaskierung|Vorfalls]] am &amp;quot;Tag der Schande&amp;quot; vorübergehend geschlossen. [[Haus ya Papilio]] setzte sich seither dafür ein, dass das Theater einen anderen Namen erhalten soll. Angesichts des schrecklichen Ereignisses an diesem Ort sei es notwendig, eine neue Bezeichnung für das sheniloer Schauspielhaus zu finden. Der Name „Zur Maske“ sei für viele Einheimische und Besucher der Stadt schrecklich doppeldeutig und unauflöslich mit diesem grässlichen Geschehen verknüpft. Nur eine neue, unvorbelastete Bezeichnung werde es erlauben, dass in diesem Gebäude wieder fröhliche, leichte Stücke aufgeführt würden, sagte Resident [[Horasio Madarin ya Papilio]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Schritt voran auf dem Weg zur Umbenennung und Wiedereröffnung ging es erst zwei Jahre nach den Geschehnissen: Kurz vor dem [[Fest der Freuden]] wurden Ende Ingerimm 1039 BF Renovierungsarbeiten am und im Theater abgeschlossen und alle bei den Ausschreitungen angerichteten baulichen Schäden beseitigt. Einheimische Handwerksmeister haben zudem innen und außen neue, frische Farben aufgetragen. Die Kosten hat Damosella [[Atroklea ya Papilio]] übernommen: „Auch wenn das Gebäude derzeit nicht genutzt wird, so prägt es doch das Bild der Piazza Naclador“, sagt sie. „Ein ordentlich hergerichtetes Haus freut nicht allein die Bürger, sondern gefällt auch den Pilgern, die in unserer Stadt Unterkunft nehmen. Von der Verschönerung profitieren also alle: Handwerk, Gastwirte, Einheimische und Durchreisende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Wiedereröffnung verzögerte sich lange. Erst im Laufe des Jahres 1045 BF kamen Pläne dafür in Gesprächen der Familien Wankara und Papilio wieder auf den Tisch. Und es sollten fast drei weitere Götterläufe vergehen: Erst am 5. Rahja [[1048 BF]] hob sich der Vorhang zur Premiere nach der langen Pause wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater]][[Kategorie:Shenilo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1277431</id>
		<title>Benutzer:Gishtan re Kust</title>
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		<updated>2025-11-30T14:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* zu erledigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Haus re Kust.png|right|100px|Omnia mihi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über mich==&lt;br /&gt;
Spieler des Barons [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]], Ansprechpartner für [[Haus ya Papilio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DSAtag: Weihnachten 1988 (vorher im Spielwarenladen Soloabenteuer durchblätternd)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Horasreich aktiv: seit etwa 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwerpunkte im Horasreich: [[Shenilo]], [[Ramaúd]], [[Cronconvent]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu erledigen==&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*[[Haus_ya_Papilio/Angehörige|Haus ya Papilio]]:&lt;br /&gt;
**[[Dorgando ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Doriano ya Papilio]]&lt;br /&gt;
***[[Arco ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Ingalfa ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Irmingard ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Mattea ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Odoardo ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
** Lücke im Stammbaum: [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) ∞ ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Shenilo:&lt;br /&gt;
**Wiedereröffnung des [[Theater Zur Maske]]&lt;br /&gt;
**[[Wirtschaft Shenilos]] um Semaphor ergänzen&lt;br /&gt;
**[[Zweiflinger Kapelle]] aktualisieren&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Details aus Abenteuern:&lt;br /&gt;
**[[Alrigo Gehrfried]]&lt;br /&gt;
**[[Faustina di Midoras]]&lt;br /&gt;
**[[Folkwin Lausinger]]&lt;br /&gt;
**[[Jezcaraldo Manores]]&lt;br /&gt;
**[[Leonato Pechstein]]&lt;br /&gt;
**[[Lutisana Korbmacher]]&lt;br /&gt;
**Phelippe (Hausdiener)&lt;br /&gt;
**[[Rondraberto Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
**[[Yuliara Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Namen zur Verwendung: Bukilo, Burdleit, Ebo, Frumaris, Gasparo, Gausolpho, Iago, Isidro, Oleo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Briefspiele in Wiki &amp;amp; [[Briefspielchronik]] ergänzen:&lt;br /&gt;
**[[Briefspiel:Haus der Narren|Haus der Narren]] im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]]&lt;br /&gt;
**Stille Wasser u.a. Geschichten um Rahjada &amp;amp; Gishtan&lt;br /&gt;
**Alynias Meisterkurs/Alynia &amp;amp; die Sphärenklänge&lt;br /&gt;
**[[Eine Frage der Nachfolge]]&lt;br /&gt;
**?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*[[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Bureau des [[Kusliker Kurier]]s&lt;br /&gt;
**[[Dreimaster von Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Hesindetempel&lt;br /&gt;
**Kontor Weyringer&lt;br /&gt;
**Lichterfest, im Kontrast zu Erntefesten im Inland&lt;br /&gt;
**[[Ramaúder Porcellan]]&lt;br /&gt;
**[[Schmetterhaus]]&lt;br /&gt;
**Werft (Eigenname?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonstiges:&lt;br /&gt;
**[[Drôler Pfeil (Schiff)]]&lt;br /&gt;
**Gunstbeweis des Horas&lt;br /&gt;
**Peitschenfertigung&lt;br /&gt;
**[[Phexja Armundonir]] und [[Ubaldino Presser]]&lt;br /&gt;
**[[Reiniger der Himmelsbilder]]&lt;br /&gt;
**Sagengestalt [[Sturmreiter (Sage)|Sturmreiter]]&lt;br /&gt;
**[[Savertién Myrdano]] und sein Portolano&lt;br /&gt;
**Simiona Plantanego (einäugige, bestechliche Corporala der Stadtwache von [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr der [[Familie Schling|Schling]]-Linie==&lt;br /&gt;
Oberhaupt: [[Kusmaro Schling]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahlspruch: &amp;quot;Mit Wedegond und Rahjalina zur Rechten und zur Linken.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herkunft: [[Ramaúd]], Hafenstadt im Schatten Kusliks&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einfluss: gering&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finanzkraft: hinlänglich (ein Fernhandelsschiff)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakter: fleißig, verlässlich, lebenslustig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftreten: unauffällig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schutzpatron: St. Wedegond der Fischer (Efferdheiliger). Sta. Rahjalina (Rahjaheilige)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volkes Stimme: &amp;quot;Einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonderheiten: je nachdem wen man fragt darpatische Flüchtlinge oder horasische Heimkehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seefahrerfamilie Schling war während der Herrschaftszeit der Amene-Horas aus der [[Domäne Pertakis]] nach Perricum ausgewandert und dort sesshaft geworden. Dort tat sie sich bis zu dessen Tod insbesondere als Seeleute in Diensten des Reeders Trautmann Falswegen hervor. Dem Blutrausch des Haffax-Sturms ist ein Teil der Familie auf dem Seeweg entronnen und in ihre alte Heimat geflogen. Alle übrigen Familienmitglieder sind wohl in den Straßen Perricums zu Tode gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Titulatur==&lt;br /&gt;
Dies müsste mit RdH abgeglichen werden:&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lehnadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Kaiser/in: Euer horaskaiserliche Majestät&lt;br /&gt;
**Kaiserliche/r Kronprinz/essin: Euer allerdurchlauchtigste Hoheit&lt;br /&gt;
**Mitglied der kaiserlichen Familie: Euer horaskaiserliche Hoheit&lt;br /&gt;
**König/in: Euer königliche Majestät&lt;br /&gt;
**Seekönig/in: Euer seekönigliche Majestät&lt;br /&gt;
**Erzherzog/in: Euer königliche Hoheit&lt;br /&gt;
**Herzog/in: Euer Hoheit&lt;br /&gt;
**Erzherrscher/in: Euer Hochwohlgeborene Durchlaucht&lt;br /&gt;
**Kinder von Herzögen: Euer Liebden&lt;br /&gt;
**(Land-)Graf/Gräfin: Euer Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
**Baron/in: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Baroness/Baronet: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Landherr/in, Gransignor/a: Euer Edelgeboren oder Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Signor/a, Sigorino/Signorina: Euer Wohlgeboren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Titularadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Granduchessa/-duco: Euer erhabene Hoheit&lt;br /&gt;
**Marchesa/-e: Euer Erlaucht&lt;br /&gt;
**Comtessa/Comto: Euer Edelhochgeboren&lt;br /&gt;
**Cavalliera/-o: Euer Edelgeboren&lt;br /&gt;
**Esquiria/-o: Hochachtbare/r Dame/Herr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: &amp;quot;Von der Kunst der Titulatur. Ein kleines Breveir angemessener Anreden und Titel im Horasreich&amp;quot; (Handout zum Allaventurischen Konvent auf Burg Ludwigstein, 2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastetchen-Radius==&lt;br /&gt;
Der Pastetchen-Radius ist jene Distanz, die sich eine Gruppe zumeist adeliger, genussfreudiger Persönlichkeiten im Verlauf einer criminalistischen Recherche von einer Bezugsquelle für Pastetchen (vulgo: Küche) entfernen kann, ohne dass die Häppchen ihre optimale Genusstemperatur unterschreiten, wenn sie unmittelbar nach der Fertigstellung von einem Diener auf direktem Wege zum Verzehr überbracht werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Definition entstammt einer Spielrunde, geleitet von [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] auf dem Yaquirien-Con 2012 und ist nicht zu verwechseln mit der ähnlich klingenden Vulgarisierung als &amp;quot;Törtchenradius&amp;quot;, die tatsächlich lediglich eine Methode zur Berechnung der Schnittstelle aller Anreisewege potentieller Teilnehmer des [[Horasisches Törtchentreffen|Törtchentreffen]]s darstellt ([[Benutzer:Dellatrezzi|Dellatrezzi]] kann das gewiss geowissenschaftlich präzise erläutern).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kusmina Galahan]]s Verbleib==&lt;br /&gt;
Es gibt widersprüchliche Fassungen der Berichte über den Verbleib Kusminas. Während die einen sagen, sie sei nach dem [[Blutkonvent]] hingerichtet worden, sagen andere, sie sei im Kerker von [[Burg Naumstein]] verstorben. Eine gänzlich wagemutige Lesart der tatsächlichen Ereignisse schießlich spricht davon, dass Kusmina Galahan im Jahr 1020 BF mit Hilfe mittelreichischer Agenten entkommen und einen geheimen Zufluchtsort auf den [[Zyklopeninseln]] erreichen konnte, wo sie noch heute leben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benutzer|Gishtan re Kust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1276790</id>
		<title>Benutzer:Gishtan re Kust</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Benutzer:Gishtan_re_Kust&amp;diff=1276790"/>
		<updated>2025-11-23T08:39:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* zu erledigen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Haus re Kust.png|right|100px|Omnia mihi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über mich==&lt;br /&gt;
Spieler des Barons [[Gishtan re Kust]] ya [[Ramaúd]], Ansprechpartner für [[Haus ya Papilio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DSAtag: Weihnachten 1988 (vorher im Spielwarenladen Soloabenteuer durchblätternd)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Horasreich aktiv: seit etwa 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwerpunkte im Horasreich: [[Shenilo]], [[Ramaúd]], [[Cronconvent]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu erledigen==&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*[[Haus_ya_Papilio/Angehörige|Haus ya Papilio]]:&lt;br /&gt;
**[[Dorgando ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Doriano ya Papilio]]&lt;br /&gt;
***[[Arco ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Ingalfa ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Irmingard ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Mattea ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Odoardo ya Papilio]]&lt;br /&gt;
**[[Rahjamunde Federfuchs]]&lt;br /&gt;
** Lücke im Stammbaum: [[Atroklea ya Papilio]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 992 BF) ∞ ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Shenilo-Briefspiel:&lt;br /&gt;
**Wiedereröffnung des [[Theater Zur Maske]]&lt;br /&gt;
**[[Wirtschaft Shenilos]] um Semaphor ergänzen&lt;br /&gt;
**[[Zweiflinger Kapelle]] aktualisieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Details aus Abenteuern:&lt;br /&gt;
**[[Alrigo Gehrfried]]&lt;br /&gt;
**[[Faustina di Midoras]]&lt;br /&gt;
**[[Folkwin Lausinger]]&lt;br /&gt;
**[[Jezcaraldo Manores]]&lt;br /&gt;
**[[Leonato Pechstein]]&lt;br /&gt;
**[[Lutisana Korbmacher]]&lt;br /&gt;
**Phelippe (Hausdiener)&lt;br /&gt;
**[[Rondraberto Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
**[[Yuliara Bardun]] (+ 1019 BF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Namen zur Verwendung: Bukilo, Burdleit, Ebo, Frumaris, Gasparo, Gausolpho, Iago, Isidro, Oleo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Briefspiele in Wiki &amp;amp; [[Briefspielchronik]] ergänzen:&lt;br /&gt;
**[[Briefspiel:Haus der Narren|Haus der Narren]] im [[Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa]]&lt;br /&gt;
**Stille Wasser u.a. Geschichten um Rahjada &amp;amp; Gishtan&lt;br /&gt;
**Alynias Meisterkurs/Alynia &amp;amp; die Sphärenklänge&lt;br /&gt;
**weitere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*[[Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Bureau des [[Kusliker Kurier]]s&lt;br /&gt;
**[[Dreimaster von Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**Hesindetempel&lt;br /&gt;
**Kontor Weyringer&lt;br /&gt;
**Lichterfest, im Kontrast zu Erntefesten im Inland&lt;br /&gt;
**[[Marella ya Ramaúd|Marella Rondrane ya Ramaúd]]&lt;br /&gt;
**[[Ramaúder Porcellan]]&lt;br /&gt;
**[[Schmetterhaus]]&lt;br /&gt;
**Werft (Eigenname?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonstiges:&lt;br /&gt;
**[[Drôler Pfeil (Schiff)]]&lt;br /&gt;
**Gunstbeweis des Horas&lt;br /&gt;
**Peitschenfertigung&lt;br /&gt;
**[[Phexja Armundonir]] und [[Ubaldino Presser]]&lt;br /&gt;
**[[Reiniger der Himmelsbilder]]&lt;br /&gt;
**Sagengestalt [[Sturmreiter (Sage)|Sturmreiter]]&lt;br /&gt;
**[[Savertién Myrdano]] und sein Portolano&lt;br /&gt;
**Simiona Plantanego (einäugige, bestechliche Corporala der Stadtwache von [[Sewamund]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr der [[Familie Schling|Schling]]-Linie==&lt;br /&gt;
Oberhaupt: [[Kusmaro Schling]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahlspruch: &amp;quot;Mit Wedegond und Rahjalina zur Rechten und zur Linken.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herkunft: [[Ramaúd]], Hafenstadt im Schatten Kusliks&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einfluss: gering&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finanzkraft: hinlänglich (ein Fernhandelsschiff)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakter: fleißig, verlässlich, lebenslustig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftreten: unauffällig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schutzpatron: St. Wedegond der Fischer (Efferdheiliger). Sta. Rahjalina (Rahjaheilige)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volkes Stimme: &amp;quot;Einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonderheiten: je nachdem wen man fragt darpatische Flüchtlinge oder horasische Heimkehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seefahrerfamilie Schling war während der Herrschaftszeit der Amene-Horas aus der [[Domäne Pertakis]] nach Perricum ausgewandert und dort sesshaft geworden. Dort tat sie sich bis zu dessen Tod insbesondere als Seeleute in Diensten des Reeders Trautmann Falswegen hervor. Dem Blutrausch des Haffax-Sturms ist ein Teil der Familie auf dem Seeweg entronnen und in ihre alte Heimat geflogen. Alle übrigen Familienmitglieder sind wohl in den Straßen Perricums zu Tode gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Titulatur==&lt;br /&gt;
Dies müsste mit RdH abgeglichen werden:&lt;br /&gt;
{|width=100%&lt;br /&gt;
|width=49%| ||width=2%| ||width=49%|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=top| &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Lehnadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Kaiser/in: Euer horaskaiserliche Majestät&lt;br /&gt;
**Kaiserliche/r Kronprinz/essin: Euer allerdurchlauchtigste Hoheit&lt;br /&gt;
**Mitglied der kaiserlichen Familie: Euer horaskaiserliche Hoheit&lt;br /&gt;
**König/in: Euer königliche Majestät&lt;br /&gt;
**Seekönig/in: Euer seekönigliche Majestät&lt;br /&gt;
**Erzherzog/in: Euer königliche Hoheit&lt;br /&gt;
**Herzog/in: Euer Hoheit&lt;br /&gt;
**Erzherrscher/in: Euer Hochwohlgeborene Durchlaucht&lt;br /&gt;
**Kinder von Herzögen: Euer Liebden&lt;br /&gt;
**(Land-)Graf/Gräfin: Euer Hochwohlgeboren&lt;br /&gt;
**Baron/in: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Baroness/Baronet: Euer Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Landherr/in, Gransignor/a: Euer Edelgeboren oder Hochgeboren&lt;br /&gt;
**Signor/a, Sigorino/Signorina: Euer Wohlgeboren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Titularadel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Granduchessa/-duco: Euer erhabene Hoheit&lt;br /&gt;
**Marchesa/-e: Euer Erlaucht&lt;br /&gt;
**Comtessa/Comto: Euer Edelhochgeboren&lt;br /&gt;
**Cavalliera/-o: Euer Edelgeboren&lt;br /&gt;
**Esquiria/-o: Hochachtbare/r Dame/Herr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: &amp;quot;Von der Kunst der Titulatur. Ein kleines Breveir angemessener Anreden und Titel im Horasreich&amp;quot; (Handout zum Allaventurischen Konvent auf Burg Ludwigstein, 2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastetchen-Radius==&lt;br /&gt;
Der Pastetchen-Radius ist jene Distanz, die sich eine Gruppe zumeist adeliger, genussfreudiger Persönlichkeiten im Verlauf einer criminalistischen Recherche von einer Bezugsquelle für Pastetchen (vulgo: Küche) entfernen kann, ohne dass die Häppchen ihre optimale Genusstemperatur unterschreiten, wenn sie unmittelbar nach der Fertigstellung von einem Diener auf direktem Wege zum Verzehr überbracht werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Diese Definition entstammt einer Spielrunde, geleitet von [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]] auf dem Yaquirien-Con 2012 und ist nicht zu verwechseln mit der ähnlich klingenden Vulgarisierung als &amp;quot;Törtchenradius&amp;quot;, die tatsächlich lediglich eine Methode zur Berechnung der Schnittstelle aller Anreisewege potentieller Teilnehmer des [[Horasisches Törtchentreffen|Törtchentreffen]]s darstellt ([[Benutzer:Dellatrezzi|Dellatrezzi]] kann das gewiss geowissenschaftlich präzise erläutern).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kusmina Galahan]]s Verbleib==&lt;br /&gt;
Es gibt widersprüchliche Fassungen der Berichte über den Verbleib Kusminas. Während die einen sagen, sie sei nach dem [[Blutkonvent]] hingerichtet worden, sagen andere, sie sei im Kerker von [[Burg Naumstein]] verstorben. Eine gänzlich wagemutige Lesart der tatsächlichen Ereignisse schießlich spricht davon, dass Kusmina Galahan im Jahr 1020 BF mit Hilfe mittelreichischer Agenten entkommen und einen geheimen Zufluchtsort auf den [[Zyklopeninseln]] erreichen konnte, wo sie noch heute leben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benutzer|Gishtan re Kust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Rahjada_ya_Papilio&amp;diff=1276761</id>
		<title>Rahjada ya Papilio</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://liebliches-feld.net/w/index.php?title=Rahjada_ya_Papilio&amp;diff=1276761"/>
		<updated>2025-11-22T14:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gishtan re Kust: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Halboffiziell}}&lt;br /&gt;
{{PersonWi&lt;br /&gt;
|SC?NSC?= [[Benutzer:Gishtan re Kust|SC]]&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbreite=&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Familie= [[Baronie Ramaúd/Haus re Kust|Haus re Kust]]&lt;br /&gt;
|TitelÄmter= Signora&lt;br /&gt;
|Tsatag= 15. Hesinde 1012 BF&lt;br /&gt;
|Boronstag=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Statur= zierlich&lt;br /&gt;
|Haare= braun&lt;br /&gt;
|Augenfarbe= grau&lt;br /&gt;
|Kurzcharakteristik= schüchterne Bürokratin&lt;br /&gt;
|WichtigeEigenschaften= KL&lt;br /&gt;
|WichtigeTalente= Rechtskunde, Schriftlicher Ausdruck, Sinnenschärfe (Geruchssinn)&lt;br /&gt;
|WichtigeZauber= siehe Meisterinformation&lt;br /&gt;
|VorNachteile= liebt teures Duftwasser&lt;br /&gt;
|Beziehungen= wachsend&lt;br /&gt;
|Finanzkraft= angemessen (Ehefrau eines Barons)&lt;br /&gt;
|Eltern= [[Atroklea ya Papilio]], ?&lt;br /&gt;
|Geschwister= [[Horasio Madarin ya Papilio]] (Halbbruder)&lt;br /&gt;
|Travienstand= seit dem 2. Rahja 1036 BF verheiratet mit [[Gishtan re Kust]]&lt;br /&gt;
|Nachkommen= [[Kusmaro ya Ramaúd|Kusmaro Rahjadan]] &amp;amp; [[Madalinya ya Ramaúd|Madalinya Amene]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 11. Phex 1037 BF), [[Phecardin ya Ramaúd|Phecardin Selindaran]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 16. Efferd 1039 BF), [[Marella ya Ramaúd|Marella Rondrane]] ([[Datei:Z-tsa.png]] 28. Rondra 1043 BF)&lt;br /&gt;
|FreundeVerbündete= [[alm:Cassian di Salsavûr-Torese|Cassian di Salsavûr-Torese]], [[Alesia Degano]], [[Meliada]]&lt;br /&gt;
|FeindeKonkurrenten= &lt;br /&gt;
|Seelentier= Wölfin&lt;br /&gt;
|Besonderheiten= Linkshänderin&lt;br /&gt;
|Verwendung im Spiel= &lt;br /&gt;
|Zitate= &amp;quot;...&amp;quot; (verlegenes Schweigen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Signora &#039;&#039;&#039;Rahjada re Kust&#039;&#039;&#039; entstammt dem [[Shenilo]]er [[Haus ya Papilio]]. Die gelernte Schreiberin gilt als Vertraute und rechte Hand ihrer Tante, der Cavalliera [[Sharane ya Papilio]]. In ihrer diskreten Tätigkeit hat die junge Frau die meisten wichtigen Abschlüsse und Urkundensiegelungen ihres Hauses in den vergangenen Götterläufen zumindest schriftlich fixiert. Aufgrund des Einflusses ihrer Familie hat sie gelegentlich auch schon als Secretaria der [[Stimme der Edlen]] im [[Kronkonvent]] fungiert. Lange leitet sie die Verwaltung von [[Schloss Ramaúd]], da sie viele als Kastellan/in vorstellig gewordenen Personen freundlich, aber unmissverständlich als aus ihrer Sicht ungeeignet ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Äußeres==&lt;br /&gt;
An ihrem eher unscheinbaren Äußeren fällt am ehesten die etwas zu große Nase auf, deretwegen man sie in der Praiostagsschule einst „kluges Gänslein“ schmähte. Sie hat eine Vorliebe für ein sehr teures Duftwasser der Belhanker Manufactur [[Familie ya Aranori|ya Aranori]], genannt &amp;quot;Rahjas Hauch&amp;quot;, das Verwandte und Freunde auch als &amp;quot;Rahjadas Hauch&amp;quot; kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönliches==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. Travia 1036 BF war sie mit dem [[Gishtan re Kust|Ersten Rat]] der Stadt Shenilo verlobt. Am 2. Rahja desselben Jahres schloss das Paar zu [[Zweiflinger Kapelle|Zweiflingen]] den Traviabund; Rahjada wurde somit durch Heirat Signora ya [[Ramaúd]]. Im Phex 1037 BF gebar sie auf [[Schloss Ramaúd]] Zwillinge, was die Erbfolge des jungen Hauses re Kust ya Ramaúd sicherstellte. Inzwischen sind zwei weitere Kindlein hinzugekommen, ein fünftes verstarb nach einer zu frühen Geburt und einer Nottaufe während der Namenlosen Tage 1039 BF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada liebt ihren Gemahl abgöttisch und würde alles tun, um ihn und ihre gemeinsamen Kinder zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahjada hegt nicht erst seit den [[Briefspiel:Stille_Wasser/Akt_IIa|Ereignissen]] auf [[Burg Fuldigorsfeste]] eine stille Abneigung gegen Efferdsspeisen wie Fisch, Muscheln oder Tintenfisch. Sie überwindet diese nur selten, um ihre Verbundenheit mit der typisch [[Ramaúd]]er, durch die Küstennähe geprägten Speisekultur zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeisterinformationenKlapp&lt;br /&gt;
|Zu=Mauerblümchen&lt;br /&gt;
|Inhalt=Rahjada ist eine Magiedilettantin, die unbewusst Variationen der Zauber &#039;&#039;&#039;IGNORANTIA UNGESEHN&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;HARMLOSE GESTALT&#039;&#039;&#039; einsetzt, um möglichst wenig aufzufallen. Zu ihrem &#039;&#039;&#039;MAGISCHEN MEISTERHANDWERK&#039;&#039;&#039; gehören unter anderem Verwaltungstätigkeiten, Schreibkünste und verblüffende Gedächtnisleistungen sowie das Überzeugen ihres Gemahls. Ihre Madagabe hat den Nebeneffekt, dass Rahjadas Umgebung besonders prächtige und seltene Schmetterlinge anzieht, wenn sie glücklich und zuversichtlich ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Ereignisse==&lt;br /&gt;
*Vom Phex bis Rahja 1038 BF half Rahjada der siech darniederliegenden [[Maestra von Ramaúd|Maestra]] [[Roana Pechstein]] bei der Verwaltung der Stadt [[Ramaúd]].&lt;br /&gt;
*Im Peraine, Ingerimm und Rahja 1038 BF begleitete Rahjada Gishtan auf mehreren investigativen Reisen, bei der sie eine [[Briefspiel:Die_Ralman_Rapporte#30._Peraine_1038_BF|Reihe bedeutender Persönlichkeiten kennenlernte]] und zuletzt sogar Angesicht zu Angesicht mit dem Horas stand.&lt;br /&gt;
*Während der Namenlosen Tage 1039 BF erlitt die Signora eine Frühgeburt; das kleine Mädchen starb nach einer Nottaufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Rahjada ist keine herausragende Reiterin, aber sie besitzt ein herausragendes Pferd: Eine [[avwik:Dillwisch-Ross|Dillwisch-Stute]], in der Farbe dunkelfuchs braun-kupfern, vom gleichnamigen Gestüt in der Baronie Pildek in Almada. Das Tier ist ein ausgebildetes Streitross und ein Geschenk des [[Endor Dorén]]. Böse Gerüchte behaupten, er habe vergeblich versucht, mit diesem teuren Geschenk den Ausgang einer der zurückliegenden Wahlen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Sollte dem so sein, dürfte die brave Rahjada diesen Bestechungsversuch nicht als solchen erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Bosparanisches Blatt Nr. 39]], Seite 16&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Stille_Wasser|Stille Wasser]]&lt;br /&gt;
*[[In_Sachen_Ramaúd/Rahjadas_Offenbarung|In Sachen Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Briefspiel:Schmetterlinge|Schmetterlinge]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Degano-Inspektion|Inspection in Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Stapellauf|Stapellauf zu Ramaúd]]&lt;br /&gt;
*[[Chronik_Ramaúds/Alynias_Meisterkurs|Alynias Meisterkurs]]&lt;br /&gt;
*Eine Frage der Nachfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Papilio, Rahjada ya}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Heimliche Zauberer]][[Kategorie:Haus ya Papilio|Rahjada]][[Kategorie:Haus re Kust|Rahjada]][[Kategorie:Ponterra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gishtan re Kust</name></author>
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