Shenilo (ausführliche Stadtbeschreibung)

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Shenilo   Stadtbeschreibung   Umland   Geschichte   Politik   Recht   Religion   Kultur   Wirtschaft   Insignien   Familien   Popolo   Mysterien   Briefspiel in Shenilo    

Hier finden sich allgemeine und spezieller Zeittafeln zur (Vor)-Geschichte Shenilos.

Zeitleiste bis in die Jüngere Zeit

Die Einträge geben nicht immer gesicherten Fakten, sondern auch legendenhafte Überlieferungen und kaum bekannte Chronistenforschungen wieder.

Das Bosparanische Reich

  • vor 950 v. BF: Geron der Einhändige findet inmitten des Großen Waldes seine letzte Ruhestätte.
  • 929-927 v. BF: Ulfaro von Pertakis, angeblich ein Kampfgefährte Gerons, ist dessen dritter Nachfolger als Schwert der Schwerter.
  • ca. 950-800 v. BF: Der Bau der großen Städte und der Schiffsbau erfordern viel Holz, der Urwald im Lieblichen Feld lichtet sich in der Zeit der Friedenskaiser. Das mächtiger werdende Kuslik fordert hohe Zölle und das Stapelrecht für alle Waren im Flusshandel. Die Seneb-Horas-Straße von Bethana nach Vinsalt wird gebaut. An einer Rodungsstelle, wo von der Yaquirstraße kommende Reisende gern eine erste Rast einlegen, entsteht auf einer Anhöhe ein befestigter Posten; in weiterer Folge wird ein kleiner Efferd-Schrein für die Pilger nach Bethana errichtet, und eine kleine Ansiedlung beginnt um Befestigung und Schrein zu wachsen. Auch das Grab eines Rondrianers, der heute in Shenilo als Geron der Einhändige identifiziert wird, wird von Pilgern besucht. Mit der Zeit wird die Anlage auf dem Hügel zu einer ummauerten Wegstation ausgebaut, die den Reisenden Obdach, aber auch Schutz bietet. Die Überreste des Drachen, den Geron getötet haben soll, werden auf einem Platz außerhalb der Burg zur Schau gestellt. Die Bewohner betrachten den Kampf als Prüfung Famerlors.
  • ca. 582 v. BF: Brigon der Ertränker errichtet nördlich der Wegstation ein Herrenhaus, begründet den Kult des Charr-Ulthar. Der erstarkende Kult zerstört den Efferd-Schrein und sucht sich bevorzugt Pilger als Opfer aus. Der Handelsverkehr auf der Straße nimmt in weiterer Folge ab, was das Reich auf den Kult aufmerksam macht. Fran-Horas geht persönlich gegen den Kult vor, eine Charr-Uthar-Beschwörung scheitert, Brigon stirbt dabei. Die schlangenartigen Dämonen, die Brigon herbeiruft, gehen fälschlicherweise als Drache in die Legenden der Siedlung ein.
  • Dunkle Zeiten: Mit dem allgemeinen Darniederliegen des Reiches schwindet die Bedeutung der Seneb-Horas-Straße, die von Wegelagerern heimgesucht wird und deren Zustand sich laufend verschlechtert. Irgendwann in dieser Zeit brennen Teile des Dorfes nieder, die Pilgerstation verfällt. Schließlich erobert der Wald sich das Land zurück. Das "Gerons"-Grab gerät in Vergessenheit. Obwohl das Skelett des Drachen längst verschwunden ist, nennen die Bewohner dessen Aufbewahrungsort immer noch Campus Famerlori (woraus später die Piazza Famerlor wird).
  • um 480 v. BF: Dozman-Horas befiehlt die Umhegung des Großen Waldes mit mehreren Festungen, die den Gefahren des Waldes und dorthin geflohenen Kultisten Einhalt gebieten sollen. Er beauftragt Krieger aus Arivor und Cuslicum, die die Kriegsgötter Rondra und Braziraku anbeten, mit der Bemannung der Festen.
  • um 470 v. BF: Der Krieger Rondriacus von Arivor, der sich einen Namen als Bezwinger von insektoiden Monstren gemacht hat, gründet das Kloster Rondrisfels.
  • 466 v. BF: Bei der Schlacht bei Porta Yaquiris treffen Anhänger verschiedener Kriegskulte aufeinander.
  • ca. 102 v. BF: Gandarev (Hofmagier von Silem-Horas) lässt das verfallene Herrenhaus wieder herrichten.
  • 83 v. BF: Gandarev stirbt in Folge einer missglückten Charyptoroth-Beschwörung. Die Bewohner glauben, der Drache sei zurückgekehrt, den Schwarzmagier zu töten. Später vermuten Gelehrte es habe sich um einen Eingriff Daradors gehandelt, der vom Boten des Lichts zur Hilfe gerufen worden sei.

Unter Garether Herrschaft

  • 4 BF: Schlacht auf dem Sichelfeld: Sichelbewehrte Bauern besiegen räuberische Goblins auf den Feldern der Herrschaft Elmantessa. Auf dem Kampfesplatz entsteht später die Ortschaft Falcino.
  • um 5 BF: Der Ritter Solstono erschlägt den Drachen von Solstono.
  • 14 BF: Der Grundstein von Burg Yaquirstein wird gelegt; in dieser Zeit bildet sich ein kleines Dorf. Im Zuge der Bauarbeiten an der Feste Yaquirstein wird eine Ansiedlung für die Arbeiter errichtet, aus der schließlich eine richtige kleine Ortschaft erwächst. Das Dörfchen wird ob seiner Lage Unteryaquirstein genannt. Im Schutz der Festung wird das Reisen wieder sicherer, man beginnt, die Seneb-Horas-Straße instand zu setzen, und so erfreut sich der Gasthof des Dorfes, der „Cenulae“ (bosp. „Zwischenmahlzeiten“) anbietet, bei Reisenden und Einheimischen zugleich bald großer Beliebtheit.
  • ca. 40 BF: Aurelia Lordanen und Drakhard der Geisterschmied versiegeln das Herrenhaus.
  • Zur Zeit der Kusliker Erzherzöge: Die Feste Yaquirstein wird weiter ausgebaut. Handel und Handwerk erstarken wieder und das Dörfchen Unteryaquirstein wächst stetig. Im Umland beginnt man, Wein anzubauen und legt so den Grundstock für den Reichtum der Gegend.
  • 379 BF: Als sich der Einfluss der Praios-Geweihtenschaft über das Land ausdehnt, fällt ihr kritischer Blick auch auf Unteryaquirstein. Um zu verhindern, dass in so unmittelbarer Nähe des Geronsgrabes in der wohlhabenden und zunehmend eigenständigen Region ketzerisches Gedankengut entstehen kann, wird Eregan Heliopher in die Region entsandt. Dieser, ein Custos Lumini mit weit reichenden Befugnissen, geht rasch daran, die Botschaft des Lichtes in die verstockten Herzen der Anwohner zu tragen. Sonnenlegionäre ziehen auf Burg Yaquirstein ein, die ebenso wie der Ort in Sonnenfels umbenannt wird. Um die misstrauischen Bewohner zu besänftigen, nennt man den Vorplatz des Tempels nach Darador, dessen angeblicher Eingriff nicht vergessen ist.
  • 381-422 BF: Der den Einwohnern abgepresste „Gottesdank“ wird zum Bau eines Praios-Tempels verwendet; während die Bevölkerung verarmt, wachsen die Mauern für den Götterfürsten.
  • ca. 418 BF: Der Elementarist Tijenus A’Kheÿa versucht gegen die Herrschaft der Praios-Geweihten vorzugehen, scheitert aber. Er flüchtet sich in das Herrenhaus, stirbt aber schließlich auf dem Scheiterhaufen. Der Sieg über den „namenlosen Schwarzkünstler“ bestätigt die Geweihtenschaft in der Annahme, die Region wäre ein Hort gefährlicher Ketzerei. Zwang und Unterdrückung nehmen zu.
  • 466 BF: Die Vertreibung der Priesterkaiser verhindert auch in Sonnenfels Schlimmeres. Die Bevölkerung, die knapp vor einem blutigen Aufstand gestanden war, wagt es zwar nicht, den Praios-Tempel niederzubrennen, aber die Geweihten werden aus der Stadt gejagt.
  • Herzogtum Kuslik: In der Rohalszeit findet Sonnenfels zu seinem alten Wohlstand zurück und wächst nach Jahrzehnten des Verfalls erstmals wieder. Man ist bestrebt, die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Priesterkaiser zu tilgen und so erscheint es wie ein Wink der Götter, dass beim Roden eines Waldstückes im Jahre 572 BF an der Straße Grundmauern aus alter Zeit entdeckt werden. Grabungen fördern eine verwitterte Steintafel mit der Aufschrift „Cenulae“ zu Tage. Die Arbeiter, denen das bosparanische Wort nichts sagt, stellen die Tafel am Ortsplatz auf; mit garethisierter Endung versehen beginnt sich Cenulo rasch als neuer Ortsname einzubürgern, denn das verhasste „Sonnenfels“ will man so schnell wie möglich vergessen, und „Unteryaquirstein“ war nicht derart schöner, dass man es nicht gern zugunsten dieses „alten Namens“ aufgeben würde. Gegen Ende der Rohalszeit trägt die Vorliebe für die schönen Künste zum Entstehen der Theatertradition des Volkstheaters in Cenulo bei. In bewusster Zuwendung zu den Gaben der Hesinde versucht man, die neue Zeit zu nutzen und die Zwänge und Schatten der Vergangenheit endgültig abzuschütteln. Der Grundstein für den Hesinde-Tempel wird 578 BF gelegt, 6 Jahre später ist der Bau vollendet.
  • Magierkriege: Die Wirren der Magierkriege gehen an dem mittlerweile als Shenilo bekannten Ort nahezu spurlos vorbei. Die Familie Menaris siedelt sich in dieser Zeit in der hesindefreundlichen Stadt an, um den Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Gilden zu entkommen.
  • Bis zur Unabhängigkeit: In den folgenden Jahren und Jahrzehnten profitiert die Stadt von der Politik des Hauses Galahan, das die Herzogswürde hält und das Aufblühen des Hesinde-Kultes fördert. Zu Ehren von Hesindes „Gemahl“ wird der Platz um den Tempel der Göttin zur „Piazza Naclador“. Mit der Zeit wird jedoch die Steuerlast, die die Kaiser im fernen Gareth fordern, immer höher, die fruchtbare Provinz wird regelrecht ausgepresst. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst; die freigeistige Stadt Shenilo wird einer der Nährböden für den Wunsch nach Veränderung.

Die Unabhängigkeit

 
Wappen des Hauses Dorén
  • 744 BF: Burg Yaquirstein wird von Aufständischen erstürmt; Anführer ist eine Ritterin aus dem Hause Dorén. Haus Dorén erwirbt sich Sympathien der Bevölkerung: Als ein Heerhaufen der Garether auf dem Weg nach Pertakis auf Shenilo zuhält verhandelt ein Mitglied der Familie mit den Aufständischen. Die Strafexpedition Juban Galahans wird jedoch nur durch eine magische Beherrschung der aus Shenilo stammenden Asterata Menaris, Hofmagiern des Herzogs verhindert. Die Dorén schaffen mit der Unterstützung der Kaufherren und Ministerialen in Shenilo einen recht sicheren Hafen. Die Häuser Dorén und di Matienna schließen sich Graf Khadan Firdayons Zug nach Bethana an und helfen bei der Eroberung der Stadt. Nach dem Kusliker Frieden wird Haus Dorén offiziell als Signorsgeschlecht von Shenilo eingesetzt.
  • 752 BF: Nach dem Ende des Krieges wird die Domäne Pertakis der neuen Erzherrschaft Arivor zugeschlagen.
  • Herrschaft Dettmar Firdayons: Pertakis erlangt große Bedeutung als Flusshafen; dadurch wächst auch Shenilos Wohlstand.
  • Kusliker Krise: Während der Pertakischen Landherrenhändel (813-825 BF) wird der sheniler Signor Arsego Dorén zum Gransignor von Kusmara Galahans Gnaden. Während er Schlachten gegen die Alborntreuen schlägt, herrscht in Shenilo sein Hofmagus und errichtet die Magokratie Shenilo. Gylduria Menaris, Hohe Lehrmeisterin von Shenilo, unterstellt zudem die Geistlichkeit den Galahanisten. Nach deren Niederlage erleiden die beteiligten Geschlechter und der Hesinde-Kult einen Rückschlag.
  • 880-892 BF: Leondris Dorén residiert als Gransignor von Pertakis nicht in der Landstadt, sondern stattdessen in Shenilo und begründet damit das Autonomiestreben der Hesindestadt. Außerdem begründet er die Stadtgarde von Shenilo.
  • 964 BF: Haus Dorén gibt der Stadt einen eigenen Stadrat der neben dem Signor Einfluss auf die Geschicke Shenilos hat.
  • 999 BF: In der Landreform Königin Amene III. gelangt die Domäne Pertakis unter die Lehenshoheit der Grafen von Yaquiria.

Das neue Horasreich bis zum Krieg der Drachen

Im Folgenden werden Ereignisse der jüngeren Vergangenheit von Shenilo bis zum Krieg der Drachen aufgeführt. Sie sind zeitlich geordnet. Nur thematisch zusammenhängende Ereignisse durchbrechen diese Ordnung und finden sich darunter nach Themen sortiert.

Ereignisse


Themen


Shenilo im Krieg der Drachen

 
Nach Abspaltung von Pertakis wird auch das alte Stadtwappen nicht mehr verwendet


Siehe auch

Die Amtszeiten der ersten Gransignores von Shenilo


  Die Spielerstadt Shenilo  
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Hier finden sich detaillierte Informationen zum Stadtbild, zu den Stadtteilen und zu ausgewählten Örtlichkeiten Shenilos.

Datei:Shenilo bunt.jpg
Die Gerons- und Hesinde-Stadt Shenilo mit Burg Yaquirstein, den inneren Stadtteilen Geronsviertel, Cordovano, Braniboras und Studiora sowie den äußeren Quartieren Stadionviertel, Nuovo Ruthor und Porta Pertakia


Beschreibung

Burg Yaquirstein

Hauptartikel: Burg Yaquirstein
 
Burg Yaquirstein

Von weitem ist bereits Burg Yaquirstein zu erkennen, die sich über die Stadt erhebende Festung des alteingesessenen Signorsgeschlechts Dorén. Der Palazzo Dorén in der inneren Burg zeugt bis heute davon, während Teile der übrigen Feste längst an die Stadt oder in andere Hände verpachtet worden sind. So finden sich das Ordenshaus der Schwesternschaft der Mada, die Stallungen der Sheniloer Drachenreiter und die Garnison der Stadtgarde.

Gebäudeliste


Geronsviertel

Hauptartikel: Geronsviertel
 
Geronsviertel

Der alten Feste vorgelagert, liegt das Geronsviertel im Südosten der Stadt. Es ist das Pilgerviertel Shenilos und scheint sich zur Gänze dem bedeutenden Rondra-Tempel sowie seinen (weitgereisten) Besuchern verschrieben zu haben. Im Zentrum des Stadtteils befindet sich dabei der Geronsplatz, der alte Marktplatz Shenilo, dessen östliche Hälfte mittlerweile jedoch für die wachsenden Pilgeranstürme in der Stadt freigemacht wurde, und dessen westlicher Teil immer mehr Devotionalienhändlern statt einfachen Krämern zum Feilbieten ihrer Ware dient. Direkt am Platz liegt auch die offizielle Pilgerherberge der Stadt, die jedoch nur sehr einfache Schlafplätze aufweist. Trotzdem ist sie stets gut besucht, wenn auch die wohlhabenden Pilger vermehrt die Gasthäuser des Ortes aufsuchen. Die am südlichen Ende des Geronsplatzes gelegene Dorén-Halle dient heute pikanterweise dem von Patriziern dominierten Stadtrat als Tagungsort.
Das Ostende des Geronsplatzes wird indes vom prächtigen Rondra-Tempel beherrscht, einem mit Säulenportikus versehenen Gebäude samt auffälligem Innenhof, in dem eine alte Eiche bislang sämtliche Umbauten des Tempels überstand. Rondras Gewitterzorn tobte bereits mehrfach gerade über diesen Hof heftig hinweg ließ den Baum als blitzgezeichnetes Mahnmal für die Macht der Göttin zurück.
Neben diesen Örtlichkeiten und den stellenweise Haus an Haus stehenden wohlhabenden Pilgerherbergen stechen im Geronsviertel noch das Therbûnitenspital und die Palazzi der Cordur, Aurandis und Carson hervor. Vor dem Pertakischen Tor im Süden ertreckt sich mit der Piazza Famerlor zudem einer von sieben Plätzen, die in Shenilo nach Hohen Drachen benannt wurden. Ein weiterer kleinerer Platz, die Piazza Dardor liegt an der Grenze zu Studiora im Norden.

Gebäudeliste


Cordovano

Hauptartikel: Cordovano
 
Cordovano

Westlich an das Geronsviertel schließt sich Cordovano an, ein nach dem berühmten Signore Cordovan (um-)benannter Stadtteil, in dem manche einfachen Handwerker, aber auch mächtige Adelshäuser und Patrizierfamilien ihr Domizil bezogen haben. Neben dem Hauptkontor der Weinhandlung Yaquiria Shenilo finden sich hier an nennenswerten Gebäuden denn auch die Palazzi der Gabellano und di Matienna, der di Selshed , der Brahls und der Tuachalls. Gerade letzteres Anwesen ähnelt dabei noch eher einer ländlichen Villa als einem Stadtpalast, was vor allem am definitiv größten Garten der ummauerten Innenstadt liegt. Die Tuachalls sind aber auch reich genug, dass sie es nicht nötig haben, wertvollen Baugrund zu verscherbeln.

Gebäudeliste


Braniboras

Hauptartikel: Braniboras
 
Braniboras

Das kleinste Viertel Shenilos ist Braniboras, in dem vor allem die eigensinnige Minderheit der Praios-Gläubigen ihre Heimstatt hat und der ansonsten allgegenwärtigen Hesinde-Verehrung trotzt. Der kleine Praios-Tempel ist dabei jedoch längst in einen heute den gesamten Stadtteil dominierenden Gebäudekomplex integriert worden: den Magistratspalast, dessen verwinkelter und mit weiteren Behörden verbundener Bau das Machtzentrum Shenilos ist. Der Tempel steht dabei in einem von Kolonaden begrenzten Innenhof des Komplexes.
Nahe der Mauer findet sich noch die kleine Piazza Darador, die den Braniborern als beliebter Treffpunkt dient und wo einmal im Götterlauf die Beschlüsse der Curia Patricii und des Magistrates verlesen werden. Zur Stadtmitte hin erhebt sich der Palazzo Luciano des Hauses Calven-Imirandi über die umliegenden Häuser.

Gebäudeliste


König-Khadan-Platz

Hauptartikel: König-Khadan-Platz
 
König-Khadan-Platz

Das Zentrum ganz Shenilos ist sicherlich der prachtvolle König-Khadan-Platz vor dem Magistratspalast, der teilweise auch als Marktplatz genutzt wird, vor allem anders als der von den Pilgern besuchte Geronsplatz aber das eigentliche Herz der Stadt darstellt. In seinem Nordteil liegt auch der noch relativ junge Rahja-Tempel Shenilos.

Gebäudeliste

  • Rahja-Tempel
  • Taverne Zum Silbernen Adler, die für erlesene Kundschaft und die Treffen der nach ihr benannten patrizischen Trinkstubengesellschaft bekannt ist
  • Hotel Vinsalter Stube (exklusiv, bestes Haus am Platz, gehobenes Publikum - mit Gaststube)
  • Statue des Güldenlandfahrers Infirno Schnitter


Studiora

Hauptartikel: Studiora
 
Studiora mit dem Draconiter-Institut im Nordosten

Östlich des Platzes schließt sich dagegen das Viertel Studiora an, in dem sich die Bildungseinrichtungen der Stadt konzentrieren und die Verehrung der Herrin Hesinde noch stärker ist als ohnehin schon. Neben manchen Gelehrten, Geweihten und Magiern wohnen hier freilich auch etliche gewöhnliche Handwerker. Für diese ist auch die berühmte Volks- und Handwerksschule der Stadt am König-Khadan-Platz gegründet worden.
Zum jüngst um einen eindrucksvollen Portikus erweiterten Hesinde-Tempel führt die lang gezogene Piazza Naclador. Daneben finden sich hier das Redaktionshaus des Sheniloer Hesindeblatts, das Theater Zur Maske sowie der Palazzo der Patrizierfamilie Menaris.
In einem eigenen Distrikt am Rande der Stadt liegt schließlich das Draconiter-Institut Shenilos, in dem nicht nur Magier und Geweihte, sondern etwa auch Alchimisten und manche anderen Gelehrten ausgebildet werden.

Gebäudeliste


Stadionviertel

Hauptartikel: Stadionviertel
 
Stadionviertel

Außerhalb der alten Stadtmauern liegen noch die neueren Quartiere vieler Zugezogener, namentlich das Stadionviertel mit dem Immanstadion im Norden, ...

Gebäudeliste


Nuovo Ruthor

Hauptartikel: Nuovo Ruthor
 
Nuovo Ruthor

... Nuovo Ruthor mit der Piazza Yalsicor und seiner zu einem großen Teil aus der Baronie Ruthor zugewanderten Bevölkerung (nicht selten im Gefolge der daher stammenden Adelsgeschlechter nach Shenilo gelangt) im Westen. Einige ihrer Sitten haben die Ruthorer auch mit in die neue Heimat gebracht, zum Beispiel die klassischen Trachten ihrer Heimat, zahlreiche Fischgerichte oder den Obstbau - und so sieht man recht häufig in ärmlichen Hinterhöfen einen blühenden Kirschbaum aus dem schlammigen Untergrund leuchten.

Ebenso ist die Piazza Yalsicor ein Ort des Fisch- und Obst-, aber auch des allgemeinen Lebensmittelhandels.

Das Viertel existiert noch nicht lange und kann allgemein als eher arm bezeichnet werden. Trotzdem hat sich hier eine funktionierende, aber gegenüber den anderen Sheniloern weitgehend abgeschlossene Sozialordnung etabliert. Hilfeleistungen empfangen die vielen Bedürftigen (nicht nur) des Stadtteils aber auch von den Donatoriern im hier gelegenen Kloster. Großen Einfluss auf die Meinung vor Orte hat der inoffizielle "Dorfvorsteher" Alrigio Pomona.

Gebäudeliste


Porta Pertakia

Hauptartikel: Porta Pertakia
 
Porta Pertakia

... und Porta Pertakia mit der Station des Postendienstes Pertakis im Süden. Seit dem Zerwürfnis und der schmählichen Entehrung Pertakis' fordert jedes Jahr am Tag des Buhurts eine Delegation von Porta-Pertakischen Bürgern eine Umbenennung des Stadtteils. Vorschläge waren bisher etwa "Shafiria", "Porta Côntris" oder aber einfach: "Südviertel". Keiner Eingabe wurde von der Stadtverwaltung bisher entsprochen.

Betritt der Reisende oder Pilger das Viertel über den Mühlenbach, wird er dort auf einige Händler treffen, die hölzerne Klammern verkaufen. Wer eine gute Nase hat, wird den Grund dafür recht bald erfahren können: Um die am Bach entlang nach Nuovo Ruthor führende Straße sammeln sich die Werkstätten und Behausungen der Gerber der Stadt. Manch ein boswilliger Beobachter hat schon bemerkt, man habe das Gerberviertel an jene Stelle verlagert, um die Pilger durch den Gestank in die Mauern der Stadt zu treiben, wo sie ihr Geld lassen sollen. Andere vermuten es handle sich um einen augenzwinkernden Fingerzeig der Sheniler und Sheniloer gen Pertakis.

Gebäudeliste


Boronanger

Der Boronsacker Shenilos liegt südlich der Stadt, eine ganze Strecke jenseits des Dragenbachs um Verunreinigungen zu verhindern. Es ist abzusehen, dass der Boronsacker in seiner jetzigen Form nicht dem Bevölkerungswachstum wird standhalten können, zumal im Stadtbrand von 1033 BF und den Landherrenhändeln so mancher Sheniler in Borons Hallen einging.

Gasthäuser/Schänken

Wer zum ersten Male nach Shenilo kommt, dem wird sofort die große Anzahl an Schenken und Herbergen auffallen, die sich dem Gast anbieten. Die Pilger, die neuerdings in größerer Anzahl die Stadt besuchen, sowie die vielen Reisenden auf der Straße nach Horasia sichern den Wirten jedoch ein gutes Auskommen. Eine Besonderheit ist der ominöse Spielsalon Mondlicht, dessen genaue Lage auch den Stadtoberen offiziell unbekannt ist, der aber abwechselnd im Geronsviertel, Porta Pertakia und sogar in Braniboras vermutet wird - glücklicherweise ist letzteres Gerücht noch nicht an die Ohren der Falschen gedrungen.

Liste der Gasthäuser

  • Gasthaus Vinsalter Stube (Q8/P9/S4)
  • Herberge Lachender Taler (Q6/P7/S9)
  • Herberge Zum Schlafenden Thorwaler (Q4/P5/S10)
  • Herberge und Gasthaus Statio Shenilo (Q6/P5/S23)
  • Taverne Zum Silbernen Adler (Q7/P6)
  • Gasthaus Am Alten Markt (Q6/P6/S8)
  • Gasthaus Zunderkästchen (Q6/P6/S5)
  • Stadtschänke (Q5/P4)
  • Schänke Trinkwässerchen (Q5/P5)
  • Taverne Zum Riesen (Q5/P5)
  • Kneipe Ogerfänger (Q3/P4)
  • Spielsalon Mondlicht (nur Getränke, Hinterzimmer)

Mehr zu den einzelnen Gasthäusern in den Hauptartikeln der Stadtviertel


  Die Spielerstadt Shenilo  
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