Briefspiel:Königsturnier/Die Meister des Tjosts II: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 51: | Zeile 51: | ||
====Unerwartete Hilfe==== | ====Unerwartete Hilfe==== | ||
Erlan sah nun, wessen Klinge ihn gerettet hatte: Des Schwarzen Calvens Schwert war es! In den vergangenen Jahren und insbesondere seit dem letzten Traviamond hätte dieser wahrscheinlich gerne eine Klinge an Erlans Kopf gelegt - aber nicht um ihn zu schützen. Eher im Gegenteil.<br> | Erlan sah nun, wessen Klinge ihn gerettet hatte: Des Schwarzen Calvens Schwert war es! In den vergangenen Jahren und insbesondere seit dem letzten Traviamond hätte dieser wahrscheinlich gerne eine Klinge an Erlans Kopf gelegt - aber nicht um ihn zu schützen. Eher im Gegenteil.<br> | ||
Und so wechselte die ihn beherrschende Emotion von Wut und Zorn hin zu Überraschung und Freude und er hielt in seinem geplanten Angriff inne. Er positionierte sich mit gezogener Waffe vor dem Berg, dem nunmehr mit Mondino von Calven, Hesindiano della Trezzi, Lorian di Salsavûr und ihm selbst vier Streiter direkt gegenüber standen - von den anderen Tjostern ganz zu schweigen. Und selbst aus dem Kreise der nicht-Finalisten waren inzwischen wackere Streiter wie [[gar | Und so wechselte die ihn beherrschende Emotion von Wut und Zorn hin zu Überraschung und Freude und er hielt in seinem geplanten Angriff inne. Er positionierte sich mit gezogener Waffe vor dem Berg, dem nunmehr mit Mondino von Calven, Hesindiano della Trezzi, Lorian di Salsavûr und ihm selbst vier Streiter direkt gegenüber standen - von den anderen Tjostern ganz zu schweigen. Und selbst aus dem Kreise der nicht-Finalisten waren inzwischen wackere Streiter wie [[gar:Felian von Perainsgarten|Felian von Perainsgarten]] näher gekommen. | ||
====Der Bär gegen die Wölfe==== | ====Der Bär gegen die Wölfe==== | ||
| Zeile 57: | Zeile 57: | ||
==== Die dreifache Knoblauchknolle ==== | ==== Die dreifache Knoblauchknolle ==== | ||
Der Kampf zwischen dem Cavalliere de Torri und einem halben Dutzend anderer Streiter dauerte noch nicht lange an. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer hatte er dennoch gebannt, nun war auch noch ein hünenhafter Streiter auf die Bahn geklettert, die dreifache Knoblauchknolle hätte ihn wohl als [[gar | Der Kampf zwischen dem Cavalliere de Torri und einem halben Dutzend anderer Streiter dauerte noch nicht lange an. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer hatte er dennoch gebannt, nun war auch noch ein hünenhafter Streiter auf die Bahn geklettert, die dreifache Knoblauchknolle hätte ihn wohl als [[gar:Felian von Perainsgarten|Felian von Perainsgarten]] ausgewiesen – dennoch trat ihm ein breitschultriger Tjoster, der einen roten Turm auf dem Wappenrock trug, entgegen. [[Prasbert Torrem]] hatte die Hand auf dem Schwertknauf, zögerte aber noch über die Absichten des Garethers. Aus dem Popolo brüllte einer „Seht! Der Rote Turm! Er gehört bestimmt dazu!“ Der Torrem verzog angewidert das Gesicht, blickte sich aber sichernd um, ob einer der umstehenden Streiter den gleichen Eindruck haben mochte. Felian hielt nur kurz inne, die Hand auf die Streitaxt auf der Hüfte gelegt. Der Torrem interessierte ihn nicht, es galt diesen Wüterich von de Torri zu bändigen; und auch auf der Haupttribüne der Ehrengäste, so ahnte Felian mehr als dass er durch den prasselnden Regen tatsächlich etwas sah, waren Bewegungen und Schreie zu vernehmen. Nun galt es keine Zeit zu verlieren. Kurz entschlossen stapfte er auf den Torrem zu, deutete mit dem linken Arm in Richtung de Torris und knurrte: "Helft mit diesen Berserker zu bändigen oder geht mir aus dem Weg." | ||
<br> | <br> | ||
Erstaunlicherweise ließ Prasbert die Hand auf dem Schwertknauf ruhen - die Entschlossenheit Felians wirkte wohl sehr überzeugend und so stand dem Garetier der Weg zum Schwerterfeld offen. "Guter Mann!", zischte Felian durch die Zähne als er am Torrem vorbeistürmte, welcher erst jetzt des vollen Ausmaßes des Geschehens in seinem Rücken gewahr wurde. | Erstaunlicherweise ließ Prasbert die Hand auf dem Schwertknauf ruhen - die Entschlossenheit Felians wirkte wohl sehr überzeugend und so stand dem Garetier der Weg zum Schwerterfeld offen. "Guter Mann!", zischte Felian durch die Zähne als er am Torrem vorbeistürmte, welcher erst jetzt des vollen Ausmaßes des Geschehens in seinem Rücken gewahr wurde. | ||