Tsa-Tempel Urbasis: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''{{PAGENAME}}''' ist das den südlichen Stadtteil [[Sikramargino]] dominierende Haus der [[Tsa|ewigjungen Göttin]] in der [[Silberstadt]]. Als kleinster der vier Tempel der eigentlichen (ummauerten) Stadt wird er neben den anderen gerne übersehen, obschon er für Reisende auf der [[Efferdstraße]] wegen seiner Lage am Basilio-Platz, unweit des Urbeter Tors, zwangsläufig der erste ist, an dem sie vorbeikommen. Eine architektonische Besonderheit ist der ihm angeschlossene '''Spiegelturm''', ein wahres Wunderwerk der Ingenieurskunst, das das tagsüber hereinfallende Licht mittels Spiegeln und Prismen in allen Farben innerhalb der Tempelhalle verteilt. Dazu verfügt er über ein geradezu verspielt klingendes Glockenspiel. | Der '''{{PAGENAME}}''' ist das den südlichen Stadtteil [[Sikramargino]] dominierende Haus der [[Tsa|ewigjungen Göttin]] in der [[Silberstadt]]. Als kleinster der vier Tempel der eigentlichen (ummauerten) Stadt wird er neben den anderen gerne übersehen, obschon er für Reisende auf der [[Efferdstraße]] wegen seiner Lage am Basilio-Platz, unweit des Urbeter Tors, zwangsläufig der erste ist, an dem sie vorbeikommen. Eine architektonische Besonderheit ist der ihm angeschlossene '''Spiegelturm''', ein wahres Wunderwerk der Ingenieurskunst, das das tagsüber hereinfallende Licht mittels Spiegeln und Prismen in allen Farben innerhalb der Tempelhalle verteilt. Dazu verfügt er über ein geradezu verspielt klingendes Glockenspiel. | ||
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Der eigentliche Tempelbau ist schlicht gehalten; sein Pultdach wird von vier Säulen getragen. Weithin sichtbar dagegen ist der angeschlossene Spiegelturm, der das Tageslicht einfängt und über Spiegel und Prismen in Lichtschächten in den Tempel befördert. Das Tempelinnere wird dadurch tagsüber fortwährend in sich immer wieder wandelndes, regenbogenbuntes Licht getaucht. Zum Abend und Morgen erklingt dazu die Melodie des Glockenspiels. | Der eigentliche Tempelbau ist schlicht gehalten; sein Pultdach wird von vier Säulen getragen. Weithin sichtbar dagegen ist der angeschlossene Spiegelturm, der das Tageslicht einfängt und über Spiegel und Prismen in Lichtschächten in den Tempel befördert. Das Tempelinnere wird dadurch tagsüber fortwährend in sich immer wieder wandelndes, regenbogenbuntes Licht getaucht. Zum Abend und Morgen erklingt dazu die Melodie des Glockenspiels. | ||
Geschmückt wird die Tempelhalle zudem von vielen Mosaiken aus Glassteinchen oder Keramikkacheln, die die Wände des Gebäudes sowohl außen als auch innen zieren. Jeder neue Meister der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft Urbasis]] betrachtet es als Ehrensache sich am Tempel zu verewigen. Im Inneren gruppieren sich Bänke und Stühle mit bunten, farbenfrohen Kissen und Teppichen um eine Statue der Göttin von [[Mythraelo Fresciani|Meister Fresciani]]. Die Ewigjunge sitzt im Lotossitz und hat in ihren Händen und auf ihren Beinen dutzende gläserne Eidechsen in unterschiedlichen Farben. Diese gläsernen Eidechsenfigürchen kann der Gläubige auch bei [[Elmira Danzola]] erwerben. | [[Bild:MosaikEidechse.jpg|thumb|125px|left|Mosaik im Tempel]] | ||
Geschmückt wird die Tempelhalle zudem von vielen Mosaiken aus Glassteinchen oder Keramikkacheln, die die Wände des Gebäudes sowohl außen als auch innen zieren. Jeder neue Meister der [[Zünfte Urbasis#Gefäßzunft|Gefäßzunft Urbasis]] betrachtet es als Ehrensache sich am Tempel zu verewigen. Im Inneren gruppieren sich Bänke und Stühle mit bunten, farbenfrohen Kissen und Teppichen um eine Statue der Göttin von [[Mythraelo Fresciani|Meister Fresciani]]. Die Ewigjunge sitzt im Lotossitz und hat in ihren Händen und auf ihren Beinen dutzende gläserne Eidechsen in unterschiedlichen Farben. Diese gläsernen Eidechsenfigürchen kann der Gläubige auch bei [[Elmira Danzola]] erwerben. | |||
Zu jeder Messe kommt die letzte große Besonderheit des Tempels zum Einsatz. In einer Nische steht eine Glasorgel. Auch sie ist aus Spenden der gläubigen Handwerker des Viertels entstanden. Unzählige Gläser in allen Größen ermöglichen es dem alten [[Tilfur Maddalari]] ganze Symphonien zu spielen. | Zu jeder Messe kommt die letzte große Besonderheit des Tempels zum Einsatz. In einer Nische steht eine Glasorgel. Auch sie ist aus Spenden der gläubigen Handwerker des Viertels entstanden. Unzählige Gläser in allen Größen ermöglichen es dem alten [[Tilfur Maddalari]] ganze Symphonien zu spielen. | ||