Briefspiel:Im Auge des Chaos/Treffen wider die Usurpatoren: Unterschied zwischen den Versionen

 
(4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 4: Zeile 4:
===An der Quelle===
===An der Quelle===


Nebel lag über Residencia und erleichterte den vermummten Gestalten ihren Weg. Vorsichtig bewegten sie sich im Schutz der Gärten der verschieden Villen, höchst bedacht darauf keiner Patrouillie über den Weg zu laufen. So erreichten die drei Gestalten unbehelligt die Praiosstiege gen Efferd. Vorbei an den Villen der [[Haus di Camaro|di Camaro] und [[Haus di Punta|di Punta]], verließen sie die Stiege um den Weg zu nehmen, dem auch die jährliche Prozession der Efferdkirche folgt. Zur Quelle des Wassersturzes. An diesem, dem Herrn EFFerd heiligen Ort, wollte man sich versammeln. <br>
Nebel lag über Residencia und erleichterte den vermummten Gestalten ihren Weg. Vorsichtig bewegten sie sich im Schutz der Gärten der verschieden Villen, höchst bedacht darauf keiner Patrouillie über den Weg zu laufen. So erreichten die drei Gestalten unbehelligt die Praiosstiege gen Efferd. Vorbei an den Villen der [[Haus di Camaro|di Camaro]] und [[Haus di Punta|di Punta]], verließen sie die Stiege um den Weg zu nehmen, dem auch die jährliche Prozession der Efferdkirche folgt. Zur Quelle des Wassersturzes. An diesem, dem Herrn EFFerd heiligen Ort, wollte man sich versammeln. <br>
Der Weg die Klippen hinunter war mit Vorsicht zu genießen, aber man erreichte den Eingang zur Höhle ohne erhebliche Schwierigkeiten. Als sie diesen durchschritten, betraten sie einen Gang, welcher durch Gwen-Petryl-Steine nur dürftig erhellt wurde. Im Hintergrund hörte man das Rauschen des Wassersturzes und man konnte sehen wie sich der Gang zum Ende hin verbreiterte.  
Der Weg die Klippen hinunter war mit Vorsicht zu genießen, aber man erreichte den Eingang zur Höhle ohne erhebliche Schwierigkeiten. Als sie diesen durchschritten, betraten sie einen Gang, welcher durch Gwen-Petryl-Steine nur dürftig erhellt wurde. Im Hintergrund hörte man das Rauschen des Wassersturzes und man konnte sehen wie sich der Gang zum Ende hin verbreiterte.  
Die kleine Gruppe bewegte sich zielstrebig darauf zu. Kurz bevor sie den Gang verlassen konnten, traten ihnen zwei Bewaffnete entgegen, die am Eingang der Höhle auf sie gewartet hatten. Beide trugen die Uniformen der Republikanergarde und hatten ihre Hände auf ihre Waffenknäufe gelegt. <br>
Die kleine Gruppe bewegte sich zielstrebig darauf zu. Kurz bevor sie den Gang verlassen konnten, traten ihnen zwei Bewaffnete entgegen, die am Eingang der Höhle auf sie gewartet hatten. Beide trugen die Uniformen der Republikanergarde und hatten ihre Hände auf ihre Waffenknäufe gelegt. <br>
Zeile 94: Zeile 94:
Kurz schloss sie die Augen, jetzt nur nicht impulsiv reagieren, es kam darauf an, dass sie alle zusammen standen, sonst war es fast unmöglich diesen Gegner zu besiegen und wenn jetzt auch noch ein Dämon oder zumindest etwas ähnliches in der Stadt sein Unwesen trieb, nein sie mussten Einigkeit und Zusammenhalt schaffen und was noch schwieriger werden würde einige Zeit aufrecht erhalten. <br>
Kurz schloss sie die Augen, jetzt nur nicht impulsiv reagieren, es kam darauf an, dass sie alle zusammen standen, sonst war es fast unmöglich diesen Gegner zu besiegen und wenn jetzt auch noch ein Dämon oder zumindest etwas ähnliches in der Stadt sein Unwesen trieb, nein sie mussten Einigkeit und Zusammenhalt schaffen und was noch schwieriger werden würde einige Zeit aufrecht erhalten. <br>
Sie wandte sich an die Rahjani, denn mit deren Angaben und dem was Daria gesagt hatte kam ihr eine Idee wo, möglicherweise die Senatoren hingebracht wurden: „Zweierlei werte Lehrerin der Leidenschaft. Dank eurer Angaben und einiger sinnvollen Äußerungen...“ Bei den letzten Worten war ihr Blick kurz zu Daria Legari gegangen: „… habe ich tatsächlich eine Vermutung wo mein Gemahl und die übrigen Senatoren hingebracht worden sein könnten.“ Wieder runzelte sie die Stirn: „Mir ist zwar nicht ganz klar warum man so einen Aufwand betreibt, wenn man Herr über die Straßen der Stadt ist, aber egal. Wenn ich mich nicht sehr irre hat man sie in die Kaserne der efferdischen Garde  in den Vorlanden gebracht. Es gibt in der Nähe des Stausees einige Karsthöhlen und über eine gelangt man tatsächlich in, oder in diesem Fall aus der Stadt und über die Porta Viridis wieder in die Stadt.“ Sie blickte zu Vigo di Camaro: „Und in diesem Punkt hat Signor Vigo sicher recht, dort ist es wohl unmöglich für uns, die Stadt zu verlassen. Thirindar und d’Oro werden die Stelle, welche sie selbst benutzt haben nicht unbewacht lassen.“ Ihr Blick ging wieder zu Rahjabella. „Aber es gibt andere Möglichkeiten. Bislang erschien es mir nur unsinnig, den Häschern in der Stadt zu entkommen um den Häschern vor der Stadt in die Arme zu laufen und den Gegner mit der Nase auf mögliche Schwachstellen zu stoßen.“ Ihr Blick suchte Erdano ya Pirras: „Signor Erdano, habt ihr die [[Familie A'Temelon]] ebenfalls hierher eingeladen?“ Quenia und Niccolo waren gerade bei [[Palamydes A'Temelon]] und sollte er eingeladen sein, wäre es nur konsequent wenn Quenia ihn begleiten würde, zumal die Leute der Kanalinstandhaltung, welche sie begleiteten ihn unterirdisch sicherer her bringen würden als es auf den Straßen und Wegen der Stadt möglich war.
Sie wandte sich an die Rahjani, denn mit deren Angaben und dem was Daria gesagt hatte kam ihr eine Idee wo, möglicherweise die Senatoren hingebracht wurden: „Zweierlei werte Lehrerin der Leidenschaft. Dank eurer Angaben und einiger sinnvollen Äußerungen...“ Bei den letzten Worten war ihr Blick kurz zu Daria Legari gegangen: „… habe ich tatsächlich eine Vermutung wo mein Gemahl und die übrigen Senatoren hingebracht worden sein könnten.“ Wieder runzelte sie die Stirn: „Mir ist zwar nicht ganz klar warum man so einen Aufwand betreibt, wenn man Herr über die Straßen der Stadt ist, aber egal. Wenn ich mich nicht sehr irre hat man sie in die Kaserne der efferdischen Garde  in den Vorlanden gebracht. Es gibt in der Nähe des Stausees einige Karsthöhlen und über eine gelangt man tatsächlich in, oder in diesem Fall aus der Stadt und über die Porta Viridis wieder in die Stadt.“ Sie blickte zu Vigo di Camaro: „Und in diesem Punkt hat Signor Vigo sicher recht, dort ist es wohl unmöglich für uns, die Stadt zu verlassen. Thirindar und d’Oro werden die Stelle, welche sie selbst benutzt haben nicht unbewacht lassen.“ Ihr Blick ging wieder zu Rahjabella. „Aber es gibt andere Möglichkeiten. Bislang erschien es mir nur unsinnig, den Häschern in der Stadt zu entkommen um den Häschern vor der Stadt in die Arme zu laufen und den Gegner mit der Nase auf mögliche Schwachstellen zu stoßen.“ Ihr Blick suchte Erdano ya Pirras: „Signor Erdano, habt ihr die [[Familie A'Temelon]] ebenfalls hierher eingeladen?“ Quenia und Niccolo waren gerade bei [[Palamydes A'Temelon]] und sollte er eingeladen sein, wäre es nur konsequent wenn Quenia ihn begleiten würde, zumal die Leute der Kanalinstandhaltung, welche sie begleiteten ihn unterirdisch sicherer her bringen würden als es auf den Straßen und Wegen der Stadt möglich war.
“Nein. Weder die A’Temelon noch die [[Familie Lysandros|Lysandros]] sind hierzu geladen. Werte Signora Gerber, ihr scheint zu vergessen, dass in unserer Bucht die Schiffe der [[Hylailer Seesöldner]] liegen und das eine Thirindar am Hofe des Seekönigs einiges an Einfluss hat. Und auf einmal tauchen hier in Efferdas zyklopäische Familien auf. Aus meiner Sicht zu viele Zufälle.” Erdano sah das skeptische Gesicht Nitas und fuhr direkt weiter fort. “Und bevor ihr daran denkt die Herkunft meiner Frau ins Spiel zu bringen, steht ihr Haus dem Seekönig nicht wohlgesonnen gegenüber, haben die [[Haus dylli Garén|dylli Garén]] durch seinen Vorgänger ihren Besitz eben im [[Garén]] verloren. Von Anfang an stand sie den beiden Familien skeptisch gegenüber und ich teile ihre Meinung.” Langsam warf Erdano einen Blick in die Runde. “Oder wie sind die Meinungen der anderen Anwesenden dazu?” <br>
Wenn ein ya Pirras keine Vorbehalte gegen andere haben konnte, war er wohl einfach nicht zufrieden oder krank. Ehe noch jemand das Wort ergreifen konnte, antwortete Nita: “Es liegt mir fern, Anspielungen zu machen, im Gegensatz zu anderen sage ich was ich meine und denke und denke und meine, was ich sage. Aber habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass diese Denkweise mit eine Ursache unserer jetzigen Situation ist?” <br>
Sie blickte Erdano direkt in die Augen: “Was ist euer Plan, wenn wieder Ruhe in der Stadt ist? Alle Zyklopäer aus der Stadt jagen, oder erschlagen wir sie lieber gleich! Natürlich mit Ausnahme derer, die einen anerkannten Leumund haben!” Im letzten Moment hatte sie aus dem Hause ya Pirras heruntergeschluckt. <br>
Kurz warf er seine Stirn Falten und man konnte Erdano seinen Unmut einen Augenblick lang ansehen. Schnell gewann er seine Fassung zurück.
“Bis dem soweit ist, Signora Origan, wird noch einiges an Wasser die Fälle hinunterstürzen. Aber ja, sollte es Beweise dafür geben, dass besagte Familien in diese Vorgänge verwickelt sind und dies zweifelsfrei von einem Gericht in Praios’ gerechten Namen  bestätigt werden, sollte man eine Verbannung aus Efferdas in Betracht ziehen. Und sollte dies jemals geschehen, könnt Ihr ja solidarisch Euren Freund Palamydas begleiten.” <br>
In Nita keimte Wut über so viel Borniertheit auf. “Apropos Freunde, hat eure Familie jemanden aus Belhanka nach Efferdas begleitet? Nicht jeder Zyklopäer ist wie der Andere, ich darf euch daran erinnern, dass die d’Oro auch keine Zyklopäer sind!” <br>
“Habt ihr es bald?” unterbrach die beiden Streithähne die Stimme Liaiells, die sich mit genervten Blick mit der Schulter gegen die Höhlenwand gelehnt hatte und mit verschränkten Armen den Streit der beiden beobachtete. “Wenn euer konspiratives Treffen zum Plan der Befreiung der Stadt nur dazu da ist, dass ihr euch gegenseitig eure Antipathie zeigt, wäre ich verbunden, wenn mich jetzt jemand zu den anderen führen könnte. Dafür hat sonst hier niemand Zeit. Oder wartet ihr noch auf jemand bestimmtes?” <br>
Vigo blickte entsetzt auf sein Cousinskind. Ja, da sprach die noch sehr frische Jugend aus ihr, aber da begab sie sich auf dünnes Eis. “Lia!” zischte er daher nur und presste den Finger auf die Lippen. Diese rollte nur mit den Augen. “Ist doch wahr…” motzte sie noch ein wenig weiter, begnügte sich dann aber wieder mit dem rotzigen Blick. <br>
Nita’s Kopf ruckte herum und ihr Gesicht spiegelte Wut und Verachtung als ihre Blicke auf die Liaiells traff, aber schon einen Augenblick später hatten sich ihre Züge entspannt und eine, bei dem diffusen Licht kaum zu sehende Röte hatte sich auf ihr Gesicht gelegt. Sie neigte ihr Haupt leicht gegenüber der deutlich jüngeren Frau:
"Signora, ihr sprecht wahre Worte! Ich entschuldige mich für dieses unwürdige Schauspiel!” <br>
Sie wandte sich wieder zu Erdano und verneigte sich auch ihm gegenüber, man konnte ihr ansehen, dass es sie sehr viel Überwindung und Selbstbeherrschung kostete: “Signor ya Pirras, ich bitte euch um Entschuldigung, ich hätte mich nicht von meinen Emotionen mitreißen lassen dürfen. Es geht um Efferdas und das Wohl all seiner Bewohner, dafür sollten wir zumindest für die Dauer dieser Herausforderung alle Differenzen und Animositäten hinten anstellen.” <br>
Dann blickte sie in die Runde: “Auch bei ihnen allen entschuldige ich mich für mein unwürdiges Verhalten! Es soll nicht wieder vorkommen!” <br>
Gerade wollte Erdano zu einer Antwort auf diese bösartige Provokation der alten Gerber ansetzen, als auch er von dem Emotionsausbruch Liaiells überrascht wurde. Er schaute die Tochter des Efferdgeweihten durchdringend an und schritt auf sie zu. Vigo di Camaro wollte sich bereits in den Weg stellen, als Erdano beschwichtigend abwinkte. <br>
“Aus Euch spricht der Tatendrang und die Ungeduld der Jugend Signora Liaiell. Und doch habt ihr recht. Es gibt im Moment Wichtigeres als dieses Gebaren.” Er lächelte Liaiell an. “Aufbrausend und impulsiv. Der Tochter eines Efferdgeweihten würdig.” <br>
Danach wandte er sich wieder um. “Auch ich entschuldige mich für diese unnötige Ablenkung. Zurück zum eigentlichen Sinn dieses Treffens.” Er begann auf und ab zu wandern. Eine Geste die er zeigte, wenn er weitere Vorgehensweisen und Strategien überlegte. “Oberste Priorität hat die Sicherheit der Senatoren. Alle weiteren Dinge die wir planen, könnte Ihnen allen bei einem Scheitern das Leben kosten. Daher frage ich Euch Nita Origan, gibt es einen Weg durch die Kanäle zu der Stelle, wo sich die Senatoren, Eurer Meinung nach, aufhalten? Wir müssen in Erfahrung bringen, wie gut sie bewacht werden.  <br>
Des Weiteren stimme ich dem Vorschlag zu, mit den Truppen vor der Stadt in Konversation zu treten und den Heerführer über die frevlerischen Taten seiner Auftraggeber in Kenntnis zu setzen, in der Hoffnung eines Sinneswandels. Dafür benötigen wir einen heimlichen Weg nach draußen, sowie eine Delegation, die sich der Verhandlungen annimmt. <br>
Und zu guter Letzt, diese Wesenheit. Da in diesen Tagen die Götter fern sind, sollten wir auf die arkane Kraft setzen. Da ich dort nicht sehr bewandert bin, würde ich gerne Eure Meinung dazu hören, gelehrte Dame.” Er wandte sich [[Tharinda della Pena]] zu. “Aber alles zu seiner Zeit. Wie steht ihr zu meinen Ausführungen.” Erdano warf einen Blick in die Runde.  <br>
Nita straffte sich: “Tatsächlich gibt es einen Weg dorthin, Signor Erdano. Und wir müssen dazu die Stadt nicht einmal verlassen!” Sie blickte sich um und ihr Blick blieb kurz an Rahjabella hängen ehe sie wieder zu Erdano ya Pirras blickte: “Was den Weg aus der Stadt betrifft, so fallen mir spontan zwei Möglichkeiten ein. Ich denke es ist sinnvoll, da ihr militärisch unstrittig die größte Erfahrung habt, euch die Entscheidung zu überlassen, welches der erfolgversprechendere ist. Der erste Weg ist der, auf dem die Senatoren fortgeschafft wurden.” Kurz zögerte sie, man merkte ihr an, dass sie nicht gerne diese zweite Variante offenbarte. Offen blieb allein ob es an Erdano lag oder sie generell lieber den Mantel des Schweigens darüber behalten hätte. Sie atmete tief: “Der zweite Weg führt unter Gerberstadt und Miseria hindurch, am Stausee vorbei und hat etwa 600 Schritt hinter dem Stausee in Richtung Chalugia einen Ausgang!” <br>
Den Gesichtern der Anwesenden war anzusehen, dass jeder wusste, was dies bedeutet. Miseria und das Gerberviertel waren so schon Viertel, an denen man die meisten höher gestellten schon bezahlen musste, um sich dort freiwillig aufzuhalten. Die Gänge darunter waren noch viel schlimmer. Vigo seufzte. “Als wären die Namenlosen Tage dieses Jahr nicht schon schlimm genug. Aber ich befürchte, dass Weg Nummer zwei alternativlos ist. Denn bei Weg Nummer eins müssen wir davon ausgehen, dass die Besatzer Wachen hinterlassen haben. Die Gerberstadt hingegen befindet sich nicht unter der Kontrolle der D’Oros. Wir müssten nur in die Gerberstadt kommen und dazu müssten wir trotzdem an diesen Barrikaden vorbei. Wenn es unsere Absicht ist, Rhymeo zu seinem Verwandten zu bringen, mit wie vielen Personen würden wir diesen Weg am besten angehen? <br>
Nita blickte etwas irritiert von Erdano zu Vigo:
“Nun ich denke, es ist nicht zielführend, wenn alle hier Versammelten die Stadt verlassen, um Kontakt zu Tarquinio della Pena aufzunehmen. Deswegen sehe ich die Notwendigkeit, nicht durch die Straßen der Stadt zu gehen. Ich schlage vor,” Ihr Blick ging zu Erdano ya Pirras und über Daria Legari zu Rahjabella: “Wenn es allgemeiner Konsens ist, diese zweite Variante zu wählen, führe ich die Unterhändler auf diesem Weg aus der Stadt.” Wieder suchte sie den Blick von Erdano: “Einige meiner Leute bringen eine kleine Gruppe in die Kaserne, um die Situation dort zu erkunden. Der Rest sollte die übrigen Maßnahmen, die wir hier hoffentlich noch erarbeiten, mit ihrem Klientel vorbereiten und soweit möglich umsetzen. Oder wie seht ihr das Signor ya Pirras?” <br>
“Ich stimme Euren Vorschlägen zu Signora Origan. Die Kaserne wurde ich gerne selber in Augenschein nehmen, daher werde ich mich Eurem Trupp dorthin mit zwei meiner Soldaten anschließen. Um eine geeignete Strategie für die Befreiung der Senatoren festlegen zu können, sollte ich selbst mir ein Bild von den Gegebenheiten verschaffen. Wenn sie sich denn dort befinden.” <br>
Danach wandte er sich Vigo zu. “Euch [[Vigo di Camaro]]würde ich bitten, den zweiten Weg zu gehen, um die Verhandlungen mit Tarquinio della Pena zu führen. Natürlich nicht allein, sondern mit entsprechend bewaffnetem Schutz und in Begleitung von Ihro Gnaden Solivino. Als Zeugin des Verbrechens wider der Götter, wird sie den Vorfall mit dem entsprechenden Nachdruck schildern können. <br>
Ihro Gnaden della Pena sollte den Hochgeweihten des Herrn Efferd aufsuchen. Wir benötigen ihn unter seinen Gläubigen und nicht in einer Grotte. Aber ich würde ihro Gnaden und auch Euch gelehrte Dame bitten, ein Schriftstück an Euren Verwandten aufzusetzen, um die Situation aus Eurer Sicht zu schildern. Je mehr Argumente wir haben, desto besser.”  <br>
Tharinda della Pena bestätigte die Bitte des ya Pirras mit einem Nicken um dann selbst das Wort zu ergreifen. “Wie der Bruder meines Dienstherren erwähnte, sollen sich die arkan Begabten dieser verdorbenen Wesenheit annehmen. Leider muss ich gestehen, dass die Magica Contraria oder Invocatio nicht die meinen sind. Trotzdem bin ich bereit, mit meinem Wissen so gut zu helfen, wie es geht. Aber meine Frage an Euch Anwesende - gibt es in Euren Familien oder Bekanntenkreis jemand arkan Begabten mit dem ich mich austauschen kann?” <br>
Vigo nickte. “Ich stimme euch zu, dass wir meinen Cousin brauchen. Aber glaubt ihr nicht, dass es besser wäre, ihre Gnaden della Pena zum überzeugen seines eigenen Verwandten mit ihrer Gnaden Solivino zu senden? Ich kenne die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb dieser Familie nicht, aber bei uns Camaros wird Familie extrem hoch bewertet. Wenn hier mein Cousin mich bitten würde, eine bestimmte Sache zu tun, hätte das ein ganz anderes Gewicht.” <br>
“Er kann nun mal nicht an beiden Orten sein. Wir brauchen ihre Hochwürden wirklich in der Stadt.” bekräftigte Erdano seinen Ansatz.
“Mit Verlaub. Darf ich?” gab sich Liaiell nun deutlich förmlicher. “Wir reden hier von meinem Vater. Ja, Senhor Rhymeo hat meinen Vater schon einmal aus der Lethargie gerettet, bevor der Schwermut ihn ein zweites mal einholte. Schon beim ersten mal dauerte es Wochen. Die Zeit haben wir allerdings dieses mal nicht. Ich besuche meinen Vater nun beinahe jeden Tag. Was wir brauchen, ist meine Schwester [[Amaryll di Camaro|Amaryll]]. Ihre Anwesenheit und vermutlich auch ihre Vergebung hätte auf meinen Vater sicher den stärksten Effekt. Gleichermaßen ist das wohl eine der schwersten Aufgaben… sieht man von dem benötigten Exorzismus ab. Denn sie ist eine Schiffsreise entfernt…”  <br> 
Nita blickte zu Tharinda della Pena: “Signora Tharinda, meine Nichte, [[Avedane Gerber|Avedane saba Festina]] kann euch vielleicht eine Hilfe sein.
Wollt ihr uns in die Gerberstadt begleiten oder soll ich Avedane einen Ort und eine Zeit für ein Treffen nennen?” <br>
“Wartet kurz Signora.”, antwortete Tharinda della Pena und ging an die Seite von Erdano ya Pirras. Dieser unterbrach kurz seinen Redeschwall und lauschte den Worten der Maga. Kurz warf Erdano einen misstrauischen Blick zu Nita und winkte dann zwei seiner Soldaten zu sich. Nach einer kurzen Unterredung kam die Maga in Begleitung der Soldaten zurück. Sie schenkte Nita ein Lächeln. *Unsere Zeit ist knapp. Gehen wir.” <br>
“Einen Augenblick Signora Tharinda!” Die Ovriolerin schenkte der della Pena ein entschuldigendes Lächeln und wandte sich dann an Rahjabella: “Lehrerin der Leidenschaft auf ein Wort bitte!” Etwas verwundert blickte die blonde Schönheit die athletische, robuste Frau an, folgte ihr einige Schritte zur Seite. <br>
“Verzeiht, aber habe ich richtig gehört? Ihr entstammt dem Hause Solivino aus Urbasi?
In welchem Verhältnis steht ihr zu Signora Cerceri?” Sie bemerkte den etwas irritierten Blick der Rahjani: “Ich heiße zwar Origan, aber ich bin die Gemahlin von Dettmar Gerber, mein Großneffe Rondrigo Gerber ist….” “Der Mann meiner Mutter!” Beide Frauen sahen sich einen Augenblick überrascht an. <br>
“Einen Augenblick, heißt das, wir sind verwandt und unterhalten uns die ganze Zeit wie Fremde? Ihr müsstet so etwas wie meine Großtante sein, wenn Euer Großneffe mein Stiefvater ist." Rahjabella strahlte Nita an und umarmte sie spontan. So eine Geste sah sie als überhaupt nicht ungewöhnlich an. Erst etwas verspätet fiel ihr ein, dass Nita das vielleicht als aufdringlich empfand, deswegen ließ sie sie schnell wieder los. <br>
"Verzeihung! Manchmal vergesse ich, dass ich nicht nur unter Rahjanis bin." Sie strich sich nervös eine Strähne hinters Ohr. Nita hatte die Umarmung zögernd erwidert, aber eher aus Überraschung denn aus Unbehagen. “Es gibt nichts zu entschuldigen!
Schön dich kennenzulernen. Ich konnte seinerzeit nicht bei den Feierlichkeiten dabei sein, deswegen sind wir uns nie zuvor begegnet.” Sie strich der Rahjani sanft über die Arme und in ihrem Blick lag aufrichtige Freude und Zuneigung. Mit einem Schmunzeln begann sie: “Nun lass uns die Freude des unerwarteten Zusammentreffens aber auf einen besseren Zeitpunkt und einen schöneren Ort verschieben,” ihr Blick wanderte zu Liaiell, und mit einem Zwinkern fuhr sie fort: “Signora Liaiell soll mich kein zweites Mal berechtigterweise zur Ordnung mahnen müssen.” <br>
Nachdem die beiden Frauen sich kurz unterhalten hatten, kam Nita zurück und wandte sich erneut an Erdano: “Wen soll ich nun aus der Stadt bringen? Ich möchte nicht ständig hin und her laufen.” Sie blickte zu der Maga: “Meine Leute bringen Signora Tharinda und eure Soldaten nach der Unterredung mit meiner Nichte an jeden Ort in der Stadt, an den sie möchte.” Ihr Blick ging zurück zu dem Offizier: “Auf euch werden zwei meiner Männer vor dieser Höhle warten, die euch in die Kaserne und wieder zurückgeleitet werden.” Abwartend blickte sie den ya Pirras an. Erdano würde wohl ohnehin ihren Leuten nicht soweit vertrauen, dass er sie mit in die Kaserne nehmen würde, dennoch fügte sie an: “Natürlich werden Reochaid und Pequeno für die Dauer des Auftrages euren Befehlen Folge leisten!" Sie lächelte: “Soweit diese nicht wider die Interessen meiner Familie gehen. <br>
“[[Rhymeo della Pena]] müssen wir noch bei der Unterkunft der Überlebenden Rahjanis abholen, also brauchen wir eine Route über den Palazzo di Punta.", antwortete die Urbasierin auf Nitas Frage. <br>
Mit leichter Überraschung, aber auch Anerkennung blickte die Lutenente des Hospital-Kapitanats ihre Großnichte an: “Ich mag Menschen, die Entscheidungen treffen!”
Ihr Blick wanderte von Rahjabella über Tharinda zu Erdano: “Wenn es keine weiteren Einwände oder Vorschläge gibt führt mich der nächste Weg mit den Signoras Rahjabella und della Pena nebst den beiden Soldaten in den Palazzo di Punta. Dort holen wir Signor Rhymeo ab und gehen gemeinsam in die Gerberstadt, wo Signora Tharinda meine Nichte treffen wird und ich mit Signora Rahjabella und Signor Rhymeo zum Lager von Signor Tarquinio della Pena außerhalb der Stadt weitergehe!” Ihr Blick ruhte nun auf Erdano: “Ist dies in eurem Sinne?” <br>
Dieser hielt ihrem Blick stand. “Wie schon angedeutet, hätte ich gerne Signor Vigo als Unterhändler bei dem della Pena dabei. Während die beiden Geweihten ihm die prekäre Lage schildern und ihn hoffentlich überzeugen, sollte er die Verhandlung über eine mögliche Unterstützung aufnehmen. Und ich werde mich mit Euren Leuten zur Kaserne begeben und mir ein Bild über die Lage verschaffen. Hat jemand Einwände oder weitere Vorschläge?” <br>
Nita Origan nickte und blickte abwartend in die Runde, gespannt ob es nun bei der Planung bleiben würde und man endlich ins Handeln kommen würde. Gedanklich stimmte sie Erdano zu, dass es am Besten war, sich einen vernünftigen Überblick über die Situation zu machen, ehe man das weitere Vorgehen plante.  <br>
Vigo nickte. “Gut, dann gehen wir also zu dritt. Senhora Rahjabella, Senhor Rhymeo und ich. Aber zu groß sollte unsere Gruppe auch nicht werden, je größer, umso auffälliger werden wir. Von daher trefft ihr euch wohl wirklich besser alleine mit Senhora Avedane, Senhora Tharinda. Und Senhor Erdano, wollt ihr für die Inspektion des grünen Tores in den Vorlanden auch eine Begleitung? Und ich vermute, diejenigen, die jetzt übrig geblieben sind, kümmern sich um dieses… Ding in der Nähe des Tempels?” Er schaute sich kurz um. “Was dann wohl nur noch Senhora Daria Legari und meiner Couinstochter Lialiell aktuell wäre, beziehungsweise eventuell diese Praiotin? Oder hoffen wir weiter auf die Malavista?”
“Ist dabei ein Erwachen meines Vaters dann jetzt überhaupt ein Thema?” warf das junge Mädchen dabei noch einmal in die Runde. <br>
Daria legte leicht den Kopf schief  „Wäre es vielleicht möglich die Gruppe zu wechseln? Ich muss zugeben, dass ich wirklich keinen blassen Schimmer von Dämonen habe und bei der Recherche vermutlich nicht viel nützen würde. Daher würde ich mich lieber den Unterhändlern, die zu della Pena gehen anschließen. Dort wären meine Talente besser im Einsatz. Abgesehn davon war ich tatsächlich im Tempel als die d´Oro den Befehl gaben das Feuer legten und kann ihre Tat bezeugen und auch das sie wussten, dass sich sowohl Priester als auch Gläubige im Tempel aufhielten, denen sie sogar bewusst den Fluchtweg abgeschnitten haben. Wäre da nicht der Fluchttunnel gewesen wären wir alle verbrannt.“ Sie pressten die Lippen zu einem dünnen Strich zu sammen und man merkte, der sonnst so gelassenen Dame an, das ihr diese Erfahrung noch in den Knochen steckte. <br>
Mitfühlend legte Nita Daria eine Hand auf die Schulter und blickte sie milde an: “Ihr habt wahrlich viel Schlimmes erdulden müssen. Ohne vorgreifen zu wollen, denke ich, ihr könnt uns sicher begleiten, wenn ihr euch nach all dem Erlebten diese Strapazen zutraut. Niemand wird es euch als Schwäche auslegen, wenn ihr im Unterschlupf bleibt, euch selbst etwas Ruhe gönnt und bei der Versorgung der Verwundeten und Flüchtlinge helft.” Sie blickte zu Erdano ya Pirras: “Signor Erdano? Was meint ihr, wollen wir aufbrechen?” <br>
Daria straffte die Schultern und blickte der anderen Frau in die Augen „Ausruhen kann ich mich, wenn diese Herde Al´Anfanisches Hornvieh von Adligen wieder aus unserer Stadt verschwunden ist. Um die Versorgung der Verletzten kümmert sich mein Sohn in unserem Stadthaus und wenn ich kann werde ich helfen so gut es geht. Aber sagen sie mir, wenn ich zu einem Problem werde. Ich bin nicht mehr die Jüngste und wenn ich die Gruppe aufhalte oder gefährde, ist es das nicht wert. Ich bin auch in der Lage mich, mit Hilfe von Magister [[Nepolemo di Malavista|Nepolemo]] durch die Archive des [[Hesinde-Tempel Efferdas|Hesindetempels]] zu wühlen, wo am ehesten etwas über den Dämon zu finden sein sollte.“ <br>
Sie hob etwas die Stimme, als sie sich an die ganze Versammlung wandte „Sollte jemand in seiner Hausbibliothek etwas in die Richtung haben, wäre jetzt die passende Gelegenheit, diese zugegebenermaßen etwas unangenehme Karte auf den Tisch zu legen.“ <br>
Nita lächelte anerkennend und zog ihre Hand zurück: “Ich bin selbst nicht mehr die Jüngste, deswegen mache ich mir wegen eures Alters keine Gedanken. Ich schätze euch so ein, dass wenn ihr euch etwas in den Kopf setzt, dann schafft ihr das auch. Aber mir gefällt eure Idee ausgesprochen gut. Da ich fürchte, dass in unserer Stadt wenige bis keine Leute zu finden sind, welche sich auf das Vernichten oder zumindest Bannen von Dämonen verstehen, sind die Archive von Heilig Brigon über den Wogen sicher das Beste, was wir haben! Meine Großnichte Mentorin Flava wird euch sicher nach Kräften unterstützen.” <br>
“Ebenso wie meine Schwester [[Madolina ya Pirras|Madolina]]. Wenn Ihr im Hesindetempel seid, fragt auch nach ihr. Auf ihre Hilfe könnt ihr auch zählen. <br>
Aber nun lasst uns aufbrechen und unsere Vorhaben umsetzen. Ich schlage vor, wir treffen uns hier morgen um die gleiche Zeit, um die bis dahin erzielten Ergebnisse mitzuteilen. Seid vorsichtig und die Zwölfe mit Euch.”  <br>
=== Nachzügler ===
Kurz bevor das Treffen endete, hatte es [[Adaon di Malavista|Adaon]] gemeinsam mit zwei Leibwachen geschafft, doch noch das Treffen zu erreichen. “Signoras und Signores, bitte entschuldigt die Verspätung - wir wurden leider aufgehalten und mussten mehrmals die Route ändern. Die Malavistas möchten sich gerne mit einbringen. Mein Vater wird ebenso wie die anderen Senatoren festgehalten. Die Republik Efferdas ist in großer Gefahr - wo wird am ehesten Hilfe benötigt?”<br>
Nita hatte schon die ersten Schritte gemacht, als Signor Adaon die Höhle betrat. “Mögen die Zwölfe stets mit euch sein Signor Adaon! Wir freuen uns über jeden, der auf unserer Seite steht und zur Zeit sind mehr zweibeinige Ratten auf den Straßen der Stadt als vierbeinige Ratten in der Kanalisation, da nimmt es nicht Wunder, dass ihr aufgehalten wurdet.” <br>
In kurzen, knappen Worten schilderte Erdano Adaon die nächsten geplanten Schritte. “Entscheidet selber, an wessen Seite Ihr Euch stellen wollt um unser gemeinsames Ziel zu unterstützen. Ich werde kurz nach meiner Knappin und der Geweihten sehen. Wenn Ihr mich entschuldigt.” Er gab es nicht offen zu, aber er war doch besorgt. Isida war schon lange weg und dabei sollte sie doch eigentlich nur die Praios-Geweihte zu ihnen bringen. Auf ein kurzes Nicken, gesellte sich einer seiner Soldaten dazu. <br>
Nita wandte sich dem Nachzügler zu: “Signor Adaon, vielleicht wäre es am hilfreichsten, wenn ihr Signora Daria bei der Suche nach einer Lösung des Dämonenproblems in den Schriftstücken des Archivs des Hesindetempels zu unterstützen. Ich könnte mir vorstellen, dass hierfür einiges zu lesen ist und die Zeit drängt!” <br>
“Dann soll es wohl so sein. Mein [[Nepolemo di Malavista|Großonkel]] müsste uns da auch helfen können. Er ist zwar nicht mehr der jüngste, kennt aber die Bibliothek wie kein anderer im Hesindetempel. Signora Daria, wenn ich bitten dürfte?” Adaon nickte seinen beiden Begleitern zu und suchte dann mit seinen Augen die Anwesenden nach der angesprochenen Dame ab. <br>
Daria trat vor und nahm den angebotenen Arm „Herzlich gerne Sinor Adaon.Ich möchte ihnen übrigens noch dafür danken, dass sie meinem Neffen und Rajabella, deren Besuch auf einen so unglücklichen Zeitpunkt gefallen ist, bei sich aufgenommen haben.“ <br>
Während die Fußspitzen der Gruppe verrieten, dass jeder nun einen Auftrag für sich gefunden hatte und die Bereitschaft, den Plan umgehend in Taten umzusetzen von nichts mehr aufgehalten werden konnte, blickte sich Liaiell etwas irritiert um. Sie war nun zu keinem dieser heroischen Pläne geladen und stand etwas wie bestellt und nicht abgeholt in der Gruppe, von der sie merkte, dass ein jeder nun bereits mental abgeschaltet hatte. Nun wieder etwas schüchtern fragte sie dann doch in die Runde. “Äh… braucht mich nun niemand?” Sie bekam ein schlechtes Gewissen. Waren ihre bisherigen Vorschläge und Einwürfe wirklich so gravierend gewesen?  <br>
Tharinda della Pena wandte sich Liaiell zu. “Ihr wolltet doch nach der Mutter des Jungen aus dem Tempel suchen, Signora? Esquirio Erdano hatte Euch seine Begleitung zu den Geflüchteten aus dem Tempel der Rahja angeboten. Wartet doch bei seinen Soldaten auf ihn.” Sie schenkte Liaiell ein Lächeln. “Entschuldigt mich nun, ich werde erwartet.” <br>
[[Nevinia Ventargento|Nevinia]] betrat die Höhle und sah sich abschätzend um. “Mein Name ist Nevinia Yesaria Isida Venargento undi Ich bin sehr erfreut euch allen an so einem abscheulichen Tag zu begegnen und an diesem Treffen teilnehmen zu dürfen, aber da anscheinend schon einige Zeit diskutiert wurde muss ich doch wohl leider um eine Zusammenfassung bitten.” <br>
Daria trat auf die Priesterin zu und zog sie am Arm etwas zur Seite, damit sie nicht den Eingang blockiert. Die anderen wollten schließlich aufbrechen. „Wir sind eine Versammlung besorgter Bürger die versuchen wieder etwas Ordnung in die Stadt zu bringen, da die als d Oro bekannten Unruhestifter anscheinen völlig den Verstand verloren haben. Sie haben den Rahjatempel abgebrannt und ein Dämon läuft frei in der Stadt herum. Das wäre auch der Grund weshalb wir sie hergebeten haben. Seine Hochwürden Di Camaro ist leider verhindert. Ohne ihn und weil der Hohe Lehrmeister die Stadt verlassen musste, fehlt uns etwas die religiöse Expertise, was man an dieser Stelle tun kann. Wir wollten uns auf den Weg in den Hesindetempel machen um dort etwas ein paar Informationen zu finden. Die Diener des Herren Praios ist bekannt für ihren Umgang mit solchen Dingen. Können sie uns weiterhelfen? Währenddessen wollen ein paar andere mit Signor della Peña, der vor unserer Stadt lagert, ein klärendes Gespräch über die Vorgänge in der Stadt führen wollen. Das ist auch schon alles.“ <br>


[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Im Auge des Chaos]]
[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Im Auge des Chaos]]