Briefspiel:Ein Hausbesuch der schönen Art: Unterschied zwischen den Versionen

Vritra (Diskussion | Beiträge)
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Halboffiziell}}<onlyinclude>{{Briefspielheader |Oberseite={{KW|Efferdas}} Briefspiel in Efferdas {{KW|Efferdas}} |Av. Datum=Ende 1045 BF |Schauplatz=Efferdas |Ird. Datum=Frühling 2026 |Protagonisten=Familie di Solano, Familie d‘Antara |Autoren=12pxVritra, 12pxFürst Federkiel |Zyklus= ===In der Villa der Familie d’…“
 
Vritra (Diskussion | Beiträge)
K Korrektur Links
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 7: Zeile 7:
|Autoren=[[Datei:Familie di Solano.png|12px]][[Benutzer:Vritra|Vritra]], [[Bild:Familie d'Antara.png|12px]][[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]  
|Autoren=[[Datei:Familie di Solano.png|12px]][[Benutzer:Vritra|Vritra]], [[Bild:Familie d'Antara.png|12px]][[Benutzer:Fürst Federkiel|Fürst Federkiel]]  
|Zyklus=
|Zyklus=
 
}}


===In der Villa der Familie d’Antara===
===In der Villa der Familie d’Antara===


[[Phelizzio d’Antara]] saß am Küchentisch über eine Zeitung gebeugt. Eine alte Angewohnheit, die er auch mit der Nobilisierung nicht abzulegen gedenkt. Sollen doch standesgleiche Männer und Frauen ihre Nase rümpfen, wenn sie ihn in der Küche sitzen sehen würden, doch in seinem Haus lebt er nach seinen Regeln. Er sah auf, als sein Sohn [[Timor d‘Antara|Timor]] sich zu ihm an den Tisch setzte und ihm einen geöffneten Briefumschlag reichte.
[[Phelizzio d'Antara]] saß am Küchentisch über eine Zeitung gebeugt. Eine alte Angewohnheit, die er auch mit der Nobilisierung nicht abzulegen gedenkt. Sollen doch standesgleiche Männer und Frauen ihre Nase rümpfen, wenn sie ihn in der Küche sitzen sehen würden, doch in seinem Haus lebt er nach seinen Regeln. Er sah auf, als sein Sohn [[Timor d'Antara|Timor]] sich zu ihm an den Tisch setzte und ihm einen geöffneten Briefumschlag reichte.
,,Hier Vater. Der wurde gerade an der Tür abgegeben. Ich hab ihn bereits geöffnet, denn ich dachte mir, dass du in deine Zeitung vertiefst bist.
,,Hier Vater. Der wurde gerade an der Tür abgegeben. Ich hab ihn bereits geöffnet, denn ich dachte mir, dass du in deine Zeitung vertiefst bist.
,,Jetzt aber nicht mehr, mein überaus pflichtbewusster Sohn”, Phelizzio lachte, legte die Zeitung beiseite und nahm den Brief entgegen.
,,Jetzt aber nicht mehr, mein überaus pflichtbewusster Sohn”, Phelizzio lachte, legte die Zeitung beiseite und nahm den Brief entgegen.
Zeile 18: Zeile 18:
,,Hast du nicht die Einladung deinerseits auf der Eröffnung ausgesprochen?”, fragte Timor und führte die Tasse zu Mund und pustete.
,,Hast du nicht die Einladung deinerseits auf der Eröffnung ausgesprochen?”, fragte Timor und führte die Tasse zu Mund und pustete.
,,Eigentlich ja, aber das empfinde als nicht schlimm. Ich freue mich, wenn wir einen guten Eindruck gemacht haben. Ich lasse selbstverständlich eine Zusage übermitteln”, sagte er und formulierte bereits in Gedanken die passenden Sätze.
,,Eigentlich ja, aber das empfinde als nicht schlimm. Ich freue mich, wenn wir einen guten Eindruck gemacht haben. Ich lasse selbstverständlich eine Zusage übermitteln”, sagte er und formulierte bereits in Gedanken die passenden Sätze.
,,Vater. Ich werde mitkommen. [[Viana d‘Antara|Tante Viana]] hat ja auch bereits ihr Interesse mitgeteilt, du erinnerst dich?”
,,Vater. Ich werde mitkommen. [[Viana d'Antara|Tante Viana]] hat ja auch bereits ihr Interesse mitgeteilt, du erinnerst dich?”
,,Stimmt! Jetzt fällt es mir wieder ein. Ach wenn ich dich nicht hätte mein Sohn!”, er lachte herzlich und Timor schmunzelte daraufhin.
,,Stimmt! Jetzt fällt es mir wieder ein. Ach wenn ich dich nicht hätte mein Sohn!”, er lachte herzlich und Timor schmunzelte daraufhin.
,,Dein Leben würde sehr sehr umständlicher werden, mein geliebter Vater. Wie hätte sich sonst von alleine deine Tasse mit Tee füllen können?”, dann lachten beide auf. 
,,Dein Leben würde sehr sehr umständlicher werden, mein geliebter Vater. Wie hätte sich sonst von alleine deine Tasse mit Tee füllen können?”, dann lachten beide auf. 
Zeile 31: Zeile 31:
Die [[Praiem di Solano|Praiem]], stand gerade auserhalb des Palazzos, an einem Beet arbeitend, als die d‘Antaras eintrafen.
Die [[Praiem di Solano|Praiem]], stand gerade auserhalb des Palazzos, an einem Beet arbeitend, als die d‘Antaras eintrafen.


Die Familie d’Antara fuhr mit einer offenen Kutsche vor. Eskortiert wurden sie von vier Gardisten der [[Palmyramischen Wache]], der eigenen Hausgarde. Aus dem Pferdegespann stiegen Phelizzio d’Antara, seine [[Sybilla d‘Antara|Frau Sybilla]] sowie ihr Sohn und Erbe Timor aus. Begleitet wurden sie von Viana d’Antara, Geweihte der Gütigen Göttin [[Travia]] und Schwester Phelizzios. Die Gäste bemerkten den Mann, der fleißig in einem Beet nahe der Eingangstür arbeiteten und steuerten auf ihn zu. Wachsam beobachteten die Hausgardisten das Geschehen, bereit sofort eingreifen. Es war Sybilla, die das Wort an den Mann richtete.
Die Familie d’Antara fuhr mit einer offenen Kutsche vor. Eskortiert wurden sie von vier Gardisten der [[Palmyramische Wache|Palmyramischen Wache]], der eigenen Hausgarde. Aus dem Pferdegespann stiegen Phelizzio d’Antara, seine [[Sybilla d'Antara|Frau Sybilla]] sowie ihr Sohn und Erbe Timor aus. Begleitet wurden sie von Viana d’Antara, Geweihte der Gütigen Göttin [[Travia]] und Schwester Phelizzios. Die Gäste bemerkten den Mann, der fleißig in einem Beet nahe der Eingangstür arbeiteten und steuerten auf ihn zu. Wachsam beobachteten die Hausgardisten das Geschehen, bereit sofort eingreifen. Es war Sybilla, die das Wort an den Mann richtete.
,,Travia und offensichtlich [[Peraine]] zum Gruße, werter Freund der fleißigen Arbeit. Man erwartet uns bereits. Bittet seid doch so gut und richtet der Familie di Solano unsere Ankunft aus”.
,,Travia und offensichtlich [[Peraine]] zum Gruße, werter Freund der fleißigen Arbeit. Man erwartet uns bereits. Bittet seid doch so gut und richtet der Familie di Solano unsere Ankunft aus”.
Der Schiffsbauer beugte sich etwas über dem Rand des Beetes vor, und die Arbeit des Arbeiters in Augenschein zu nehmen. Er nickte, als er die gute Arbeitsstruktur erkannte und lächelte dem Mann warmherzig zu.
Der Schiffsbauer beugte sich etwas über dem Rand des Beetes vor, und die Arbeit des Arbeiters in Augenschein zu nehmen. Er nickte, als er die gute Arbeitsstruktur erkannte und lächelte dem Mann warmherzig zu.
Zeile 56: Zeile 56:
„Ihr scheint, sehr gute Manieren zu haben. Signor d‘Antara.“ die kratzige Stimme der [[Irfinia di Solano|alten Frau]] neben Silem verklang. 
„Ihr scheint, sehr gute Manieren zu haben. Signor d‘Antara.“ die kratzige Stimme der [[Irfinia di Solano|alten Frau]] neben Silem verklang. 
„Meine Mutter, Irfinia.“ warf Silem ein, sodass man wenigstens wusste, wer die Dame war.
„Meine Mutter, Irfinia.“ warf Silem ein, sodass man wenigstens wusste, wer die Dame war.
Eine [[Khadana di Solanos|junge Frau]] meldete sich zu Wort, als sich von ihren Armen die Armschienen lößten und aus dem Raum krabbelten. „Du musst nicht jeden Vorstellen, wenn jemand etwas sagen will, kann er sich unseren Gästen doch kurz vorstellen. Nebenbei, mein Name ist Khadana, mein [[Khadano di Solano|Bruder]] lässt grüße ausrichten, er ist leider nicht in der Lage, hier zu erscheinen.“
Eine [[Khadana di Solano|junge Frau]] meldete sich zu Wort, als sich von ihren Armen die Armschienen lößten und aus dem Raum krabbelten. „Du musst nicht jeden Vorstellen, wenn jemand etwas sagen will, kann er sich unseren Gästen doch kurz vorstellen. Nebenbei, mein Name ist Khadana, mein [[Khadano di Solano|Bruder]] lässt grüße ausrichten, er ist leider nicht in der Lage, hier zu erscheinen.“


Jeder der Gäste neigte höflich den Kopf und folgten der Einladung sich zu setzen.
Jeder der Gäste neigte höflich den Kopf und folgten der Einladung sich zu setzen.