Briefspiel:Königsturnier/21. Rahja II: Unterschied zwischen den Versionen

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Den Anfang machte die ''„Geharnischte Löwin“ '', '''[[Usvina Cordur]]''', die einen ungefährdeten Sieg gegen '''[[Lovisa di Tolfiano]]''' im ersten Lanzengang erreichte. Durch ihren dritten Sieg kann Signora Usvina darüber nachzudenken beginnen, wo sie ihr Turnierzelt an der Geronsbahn neu aufschlagen soll, denn ihre Aussichten auf die Finalforderungen sind nicht eben gering.<br>
Den Anfang machte die ''„Geharnischte Löwin“ '', '''[[Usvina Cordur]]''', die einen ungefährdeten Sieg gegen '''[[Lovisa di Tolfiano]]''' im ersten Lanzengang erreichte. Durch ihren dritten Sieg kann Signora Usvina darüber nachzudenken beginnen, wo sie ihr Turnierzelt an der Geronsbahn neu aufschlagen soll, denn ihre Aussichten auf die Finalforderungen sind nicht eben gering.<br>
[[Datei:Tarquinio swkopie2.png|left|thumb|150px|Tarquinio obsiegte in heftigem Schlagabtausch...]]
[[Datei:Tarquinio swkopie2.png|left|thumb|150px|Tarquinio obsiegte in heftigem Schlagabtausch...]]
[[Datei:Amando.jpg|thumb|150px|...und ließ seinen Rivalen aus den Tagen des [[Krieg der Drachen]] verletzt zurück.]]
[[Datei:Amando von Streitebeck.jpg|thumb|150px|...und ließ seinen Rivalen aus den Tagen des [[Krieg der Drachen]] verletzt zurück.]]
Gegen Mittag hatte der Wind einige Wolken über das Schwerterfeld getragen, die nicht unwillkommenen Schatten spendeten. Nunmehr ritten die nächsten Kontrahenten, hier '''[[Tarquinio della Pena]]''', dort '''[[Amando Barabeo von Streitebeck|Amando von Streitebeck]]''', in die Schranken, die beide zu diesem Zeitpunkt jeweils zwei Siege verzeichnen konnten. Der [[Militär Urbasis|Mandatorio]] Urbasis, Amando, stritt unter den Augen seiner Schwester [[Edelmunde von Streitebeck|Edelmunde]], die im Gefolge des Bomeder Grafen [[Rimon Sâlingor]] angereist war. Allerdings suchte man vergeblich nach einem Gunstbeweis in Stoffform für den Bruder – in der septimanischen Politik bewanderte berichten uns, dass die Geschwister politisch nicht immer einer Meinung sind.<br>
Gegen Mittag hatte der Wind einige Wolken über das Schwerterfeld getragen, die nicht unwillkommenen Schatten spendeten. Nunmehr ritten die nächsten Kontrahenten, hier '''[[Tarquinio della Pena]]''', dort '''[[Amando Barabeo von Streitebeck|Amando von Streitebeck]]''', in die Schranken, die beide zu diesem Zeitpunkt jeweils zwei Siege verzeichnen konnten. Der [[Militär Urbasis|Mandatorio]] Urbasis, Amando, stritt unter den Augen seiner Schwester [[Edelmunde von Streitebeck|Edelmunde]], die im Gefolge des Bomeder Grafen [[Rimon Sâlingor]] angereist war. Allerdings suchte man vergeblich nach einem Gunstbeweis in Stoffform für den Bruder – in der septimanischen Politik bewanderte berichten uns, dass die Geschwister politisch nicht immer einer Meinung sind.<br>
Der della Pena bot in seiner geschwärzten Rüstung ohnehin einen düsteren Anblick, aber genaue Beobachter empfanden seine Miene als noch finsterer. Dann senkte er sein Visier und gab dem Ross die Sporen. Mochte man den Blick noch als Entschlossenheit deuten, dass es bei diesem Duell aber wohl um mehr, als nur das Aufeinandertreffen zweier ehrgeiziger Tjoster ging, war schon vor dem ersten Lanzengang zu ahnen. Denn immerhin waren beide Krieger, Signore Tarquinio hier und der Mandatorio Urbasis dort, Vertraute von zwei seit dem Thronfolgekrieg rivalisierender Familien – der Häuser Urbet und Salsavûr. Gegen Ende desselben war zudem Signore Tarquinio mehrere Wochen lang im Palazzo der Urbets von den Söldnern Amando von Streitebecks belagert worden, bis ihm der Friedensschluss freien Abzug gewährte.<br>
Der della Pena bot in seiner geschwärzten Rüstung ohnehin einen düsteren Anblick, aber genaue Beobachter empfanden seine Miene als noch finsterer. Dann senkte er sein Visier und gab dem Ross die Sporen. Mochte man den Blick noch als Entschlossenheit deuten, dass es bei diesem Duell aber wohl um mehr, als nur das Aufeinandertreffen zweier ehrgeiziger Tjoster ging, war schon vor dem ersten Lanzengang zu ahnen. Denn immerhin waren beide Krieger, Signore Tarquinio hier und der Mandatorio Urbasis dort, Vertraute von zwei seit dem Thronfolgekrieg rivalisierender Familien – der Häuser Urbet und Salsavûr. Gegen Ende desselben war zudem Signore Tarquinio mehrere Wochen lang im Palazzo der Urbets von den Söldnern Amando von Streitebecks belagert worden, bis ihm der Friedensschluss freien Abzug gewährte.<br>