Amarinto: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Siedlung
{{Siedlung
|Region=[[Septimana]]
|Region=[[Septimana]]
|Einwohner=etwa 750
|Einwohner=etwa 500
|Tempel=Rondra, Peraine-Schrein
|Tempel=Rondra, Travia-Schrein
|Herrschaft=Kastellanin [[Cariana Amarinto]] ([[Haus Amarinto]])
|Herrschaft=Kastellanin [[Cariana Amarinto]] ([[Haus Amarinto]])
|Garnisonen=eine [[Corazza]] Bogenschützen in der Feste
|Garnisonen=zwei Dutzend Bogenschützen in der Festung
|Weg&Steg=[[Silem-Horas-Straße|Silem-Horas-]]/[[König-Khadan-Straße]]
|Weg&Steg=[[Silem-Horas-Straße|Silem-Horas-]]/[[König-Khadan-Straße]]
|Gewerbe=Großbauern, Fischer, Salzfelder, Gasthäuser "Pfeil und Bogen" und "Phecadiana"
|Gewerbe=Großbauern, Fischer, Salzfelder, Gasthäuser "Pfeil und Bogen" und "Phecadiana"
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'''Amarinto''' ist der Stammsitz des phecadischen Rittergeschlechts [[Haus Amarinto|Amarinto]], welche von der [[Feste Amardûn]] aus die umgebenden Ländereien verwalten. Der Ort selbst profitiert stark von seiner Lage an der Straße zwischen [[Sewamund]] und [[Grangor]] und wird von relativ wohlhabenden Großbauern und Fischern dominiert. Aufgrund der eher konservativ-rondrianischen Herrschaft der Amarinto haben sich hier viele alte Traditionen erhalten, die in den anderen Regionen der [[Septimana]] bereits größtenteils verschwunden sind und welche man ansonsten wohl nur in der [[Gerondrata]] findet. Daher konnte sich hier, trotz der Nähe zur Kaufmannsstadt [[Sewamund]], bislang auch keine Schicht von einflussreichen Händlern oder Handwerkern herausbilden, welche die Herrschaft des Landadels herausfordern würde.
'''Amarinto''' ist der Stammsitz des phecadischen Rittergeschlechts [[Haus Amarinto|Amarinto]], welche von der [[Feste Amardûn]] aus die umgebenden Ländereien verwalten. Der Ort selbst profitiert stark von seiner Lage an der Straße zwischen [[Sewamund]] und [[Grangor]] und wird von relativ wohlhabenden Großbauern und Fischern dominiert. Aufgrund der eher konservativ-rondrianischen Herrschaft der Amarinto haben sich hier viele alte Traditionen erhalten, die in den anderen Regionen der [[Septimana]] bereits größtenteils verschwunden sind und welche man ansonsten wohl nur in der [[Gerondrata]] findet. Daher konnte sich hier, trotz der Nähe zur Kaufmannsstadt [[Sewamund]], bislang auch keine Schicht von einflussreichen Händlern oder Handwerkern herausbilden, welche die Herrschaft des Landadels herausfordern würde.
Im Zuge des [[Sewamunder Resolutionsaufstand]]s eroberten am 4. und 5 Travia [[1046 BF]] Söldner des damaligen [[Baron von Sewamund|Barons von Sewamund]] [[Irion von Streitebeck]] das vorher evakuierte Dorf und die nur schwach verteidigte [[Feste Amardûn]], dabei brannte in der später so genannten [[Feuernacht von Amarinto]] jedoch aus ungeklärten Gründen das gesamte Dorf bis auf die Grundmauern nieder. In den folgenden Wochen dienten das Dorf und die Festung dem Heer des Barons als befestigtes Feldlager, bis Herzog [[Cusimo Garlischgrötz]] entschied den Konflikt im [[Götterurteil am Norderkoog]] durch eine Schlacht zu entscheiden.
Am 27. Travia 1046 BF, während die Schlacht am [[Norderkoog]] tobte, wurden die Festung und das Dorf bei der [[Befreiung von Amardûn]] in einer Kommandoaktion durch die Thorwaler der [[Bannerträger-Ottajasko]] zurückerobert.
Nach Beilegung des Konflikts kehrte nur ein  Teil der vormaligen Einwohner Amarintos in das zerstörte Dorf zurück, andere blieben in Sewamund, wo sie am neuen Hafen ihr bisheriges Flüchtlingslager zu einem neuen Stadtteil, in Anlehnung an ihre Heimat ''Tamarinden'' genannt, ausbauten. Die Rückkehrer begannen jedoch auf den Ruinen und den provisorischen Befestigungen und Bauten des Feldlagers ein neues Dorf zu errichten, großzügig unterstützt durch das Haus Amarinto und den Sewamunder Traviatempel.


==Siehe auch==
==Siehe auch==