Briefspiel:Königsturnier/21. Rahja I: Unterschied zwischen den Versionen

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Indes bestätigte sich ein Teil der Befürchtungen des [[Haus Amarinto|Hauses Amarinto]] vom Vortag: Auch im dritten Kampf konnte Signora '''[[Efferdia di Bellafoldi]]''' keinen Sieg einfahren, im Gegenteil, unterlag sie doch ihrem Widersacher '''[[Ariano Sal von Veliris]]''' bereits im ersten Lanzengang.<br>
Indes bestätigte sich ein Teil der Befürchtungen des [[Haus Amarinto|Hauses Amarinto]] vom Vortag: Auch im dritten Kampf konnte Signora '''[[Efferdia di Bellafoldi]]''' keinen Sieg einfahren, im Gegenteil, unterlag sie doch ihrem Widersacher '''[[Ariano Sal von Veliris]]''' bereits im ersten Lanzengang.<br>
[[Datei:Danino Brahl.jpg|thumb|150px|left|Danino Brahl gelang der Sieg gegen den riesenhaften Perainsgarter]]
[[Datei:Danino Brahl.jpg|thumb|150px|left|Danino Brahl gelang der Sieg gegen den riesenhaften Perainsgarter]]
Mächtig traten nun die Rösser an, oder zumindest eines der beiden: Der Garether Ritter ritt auf einem wahren Berg von einem Gaul. Kein Wunder, war doch der Ultramontane '''[[:gar:Garetien:Felian von Perainsgarten|Felian von Perainsgarten]]''' ein Mann von beeindruckender Körpergröße, der bald zwei Schritt vom Zehennagel zum Haarschopfe misst! Signore '''[[Danino Brahl]]''' hingegen hatte ein weitaus schlankeres Pferd, einen Schimmel gesattelt. Trotz seiner Rüstung wirkte der Sheniler neben dem riesenhaften Streiter fast zerbrechlich, als beide gen Tribüne ritten, um Zuschauern und Herrschaften ihren Gruß zu entbieten. Dann wendeten beide ihr Pferd, um ihre Position einzunehmen. <br>
Mächtig traten nun die Rösser an, oder zumindest eines der beiden: Der Garether Ritter ritt auf einem wahren Berg von einem Gaul. Kein Wunder, war doch der Ultramontane '''[[:gar:Felian von Perainsgarten|Felian von Perainsgarten]]''' ein Mann von beeindruckender Körpergröße, der bald zwei Schritt vom Zehennagel zum Haarschopfe misst! Signore '''[[Danino Brahl]]''' hingegen hatte ein weitaus schlankeres Pferd, einen Schimmel gesattelt. Trotz seiner Rüstung wirkte der Sheniler neben dem riesenhaften Streiter fast zerbrechlich, als beide gen Tribüne ritten, um Zuschauern und Herrschaften ihren Gruß zu entbieten. Dann wendeten beide ihr Pferd, um ihre Position einzunehmen. <br>
Ein Posaunenstoß und schon gaben die beiden ihren Pferden die Sporen. Wuchtig kam der Riese des Perainsgarteners in Schwung, ließ Staub und Erdreich in die Luft fliegen. Die Lanze, die der Garether führte, wirkte so dick wie der Oberschenkel Daninos, der jedoch seinen Schimmel unbeirrt gegen seinen Kontrahenten lenkte. Die Wucht, mit der die Garether Lanze den Sheniloer traf, musste den Brahl aus dem Sattel heben... Und sie hätte es wohl getan, wäre der Cavalliere nicht schneller gewesen: Die gut achtzig Schritt der Turnierbahn waren eine lange Strecke, aber zu kurz für den kräftigen, aber eben auch schwerfälligen Gaul Felians, seinen massigen Reiter auf Geschwindigkeit zu bringen. Nicht so der Sheniler: Signore Brahl schoss über die Turnierbahn, senkte die Lanze und legte die Wucht des Pferdegalopps in einen einzigen Stoß, um die Körper- und Rüstungsmasse seines Gegenübers zu fällen. Und der Garether fiel! Unter dem Jubel der Arivorer taumelte der Riese und fiel schließlich mit einem lauten Krachen, das wieder Staub aufwirbelte, aus dem Sattel und in den Sand. Der schnellere Reiter hatte seinen einzigen Vorteil ausgenutzt und Signore Brahl erfreute sich seines ersten Sieges!<br>
Ein Posaunenstoß und schon gaben die beiden ihren Pferden die Sporen. Wuchtig kam der Riese des Perainsgarteners in Schwung, ließ Staub und Erdreich in die Luft fliegen. Die Lanze, die der Garether führte, wirkte so dick wie der Oberschenkel Daninos, der jedoch seinen Schimmel unbeirrt gegen seinen Kontrahenten lenkte. Die Wucht, mit der die Garether Lanze den Sheniloer traf, musste den Brahl aus dem Sattel heben... Und sie hätte es wohl getan, wäre der Cavalliere nicht schneller gewesen: Die gut achtzig Schritt der Turnierbahn waren eine lange Strecke, aber zu kurz für den kräftigen, aber eben auch schwerfälligen Gaul Felians, seinen massigen Reiter auf Geschwindigkeit zu bringen. Nicht so der Sheniler: Signore Brahl schoss über die Turnierbahn, senkte die Lanze und legte die Wucht des Pferdegalopps in einen einzigen Stoß, um die Körper- und Rüstungsmasse seines Gegenübers zu fällen. Und der Garether fiel! Unter dem Jubel der Arivorer taumelte der Riese und fiel schließlich mit einem lauten Krachen, das wieder Staub aufwirbelte, aus dem Sattel und in den Sand. Der schnellere Reiter hatte seinen einzigen Vorteil ausgenutzt und Signore Brahl erfreute sich seines ersten Sieges!<br>
Einige Stunden später, Reiter und Rösser hatten die Gelegenheit sich etwas von den Strapazen dieses heißen und kampferfüllten Vormittags zu erholen, begannen die vierten Begegnungen auf jener Turnierbahn. Eine der ersten unter diesen war das Aufeinandertreffen des Sewamunders '''[[Dareius Amarinto]]''' und des Garethers '''[[:gar:Garetien:Felian von Perainsgarten|Felian von Perainsgarten]]'''.<br>  
Einige Stunden später, Reiter und Rösser hatten die Gelegenheit sich etwas von den Strapazen dieses heißen und kampferfüllten Vormittags zu erholen, begannen die vierten Begegnungen auf jener Turnierbahn. Eine der ersten unter diesen war das Aufeinandertreffen des Sewamunders '''[[Dareius Amarinto]]''' und des Garethers '''[[:gar:Garetien:Felian von Perainsgarten|Felian von Perainsgarten]]'''.<br>