Briefspiel:Im Auge des Chaos/Kein Feuer der Leidenschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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„An die Insassen dieses Gebäudes. Wir konnten euch als Verräter an der Republik und Spione des mörderischen Senates entlarven. Wir fordern euch auf, heraus zu kommen und euch zu ergeben, um dann eure entsprechende Strafe zu erhalten! Kommt ihr nicht innerhalb von einer Minute heraus, werden wir die Verhaftung mit Gewalt durchführen! Es wird nicht verhandelt!“ <br> | „An die Insassen dieses Gebäudes. Wir konnten euch als Verräter an der Republik und Spione des mörderischen Senates entlarven. Wir fordern euch auf, heraus zu kommen und euch zu ergeben, um dann eure entsprechende Strafe zu erhalten! Kommt ihr nicht innerhalb von einer Minute heraus, werden wir die Verhaftung mit Gewalt durchführen! Es wird nicht verhandelt!“ <br> | ||
Die Insassen des Tempels blickten sich hilfesuchend an. „Wie sollen wir hier herauskommen, wenn die die Tür absperren?“ fragte Daria. „Das wissen die ganz genau…“ gab Rhymeo mit ernster Miene von sich. Kaum dass er das ausgesprochen hatte, flog bereits ein Stein durch eins der Glasfenster. Durch die Öffnung zog bereits schwarzer Qualm, das Pech, welches an die Tempelwände geschmiert wurde, hatte Feuer gefangen. Wehe den Göttern, die d’Oros hatten begonnen, den [[Rahja-Tempel (Efferdas)|Rahjatempel]] nieder zu brennen. <br> | Die Insassen des Tempels blickten sich hilfesuchend an. „Wie sollen wir hier herauskommen, wenn die die Tür absperren?“ fragte Daria. „Das wissen die ganz genau…“ gab Rhymeo mit ernster Miene von sich. Kaum dass er das ausgesprochen hatte, flog bereits ein Stein durch eins der Glasfenster. Durch die Öffnung zog bereits schwarzer Qualm, das Pech, welches an die Tempelwände geschmiert wurde, hatte Feuer gefangen. Wehe den Göttern, die d’Oros hatten begonnen, den [[Rahja-Tempel (Efferdas)|Rahjatempel]] nieder zu brennen. <br> | ||
Der Gruppe stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Nie im Leben hätten sie sich vorstellen können, dass sie so weit gehen würden. Hier konnte man es nicht mit götterfürchtigen Personen zu tun haben. Die ersten Insassen des umstellten Rahjatempels fingen schon an zu husten. <br> | |||
„Wir müssen hier raus! Sofort!“ wurde auch Alesia hektisch. „Gibt es einen Geheimgang? Oder irgendetwas, wo wir diesen Leuten nicht in die Hände fallen?“ blickte Daria panisch in Juniveras Richtung. Diese grübelte kurz und meinte dann nur „ich habe da eine Idee. Schnell, wir haben nicht viel Zeit…“ während sie dies sprach, begann der Fußboden des Tempels leicht an zu glimmen. <br> | |||
Kurz vor dem alten Markt fiel eine stärkere Präsenz der Rondrikan-Löwen auf, als würden sie den Stadtteil abriegeln. [[Niccolo ya Pirras]] wandte sich an [[Isida Legari]]: “Wir sollten einen Umweg machen. Hier sind zu viele Soldaten” “Vielleicht sollten wir die Karte nutzen, hoher Herr. Es wird hier doch bestimmt irgendeinen Eingang zu den Höhlen unter der Stadt geben.” “Dies ist eine gute Idee, Isida. Aber wir benötigen dort unten Licht. Eine Lampe, eine Fackel.” Niccolo schaute sich um und erstarrte. Isida blickte ich die gleiche Richtung. Es stimmte, die Rondrikan-Löwen riegelten etwas ab, aber nicht den gesamten Stadtteil, sondern nur den Park des Rahjatempels. Dort standen die Soldaten und schauten auf ein Gebäude, an dem die Flammen die Wände empor loderten. | |||
Isida spürte eine Berührung. Niccolo ergriff ihre Hand und drückte sie fest. Dann hörte sie ein Murmeln. “Er brennt. Der Tempel der Heiteren Göttin brennt.” <br> | |||
Schnelle Schritte hallten durch die Gänge der unterirdischen Höhlen unter Efferdas. Nach dem Schrecken über die Erkenntnis des brennenden Tempels und der Mitwirkung der Rondrikan-Löwen hatten sie einen Weg nach unten gefunden und waren fest entschlossen den Eingeschlossen im Tempel zu helfen. Sie hofften nur, dass sie nicht zu spät waren. <br> | |||
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