Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Eine phexgewollte Begegnung: Unterschied zwischen den Versionen
Bella (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Bella (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
|Zyklus=[[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen|Übersicht]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Eine phexgewollte Begegnung|Eine phexgewollte Begegnung]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Im Palazzo Solivino|Im Palazzo Solivino]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/In den Straßen Urbasis|In den Straßen Urbasis]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Im Palazzo Solivino II|Im Palazzo Solivino II]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Heimlicher Zuhörer|Heimlicher Zuhörer]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Abendessen|Abendessen]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Im Rahja-Tempel|Im Rahja-Tempel]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Am nächsten Morgen|Am nächsten Morgen]] | |Zyklus=[[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen|Übersicht]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Eine phexgewollte Begegnung|Eine phexgewollte Begegnung]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Im Palazzo Solivino|Im Palazzo Solivino]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/In den Straßen Urbasis|In den Straßen Urbasis]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Im Palazzo Solivino II|Im Palazzo Solivino II]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Heimlicher Zuhörer|Heimlicher Zuhörer]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Abendessen|Abendessen]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Im Rahja-Tempel|Im Rahja-Tempel]], [[Briefspiel:Traviabund mit Hindernissen/Am nächsten Morgen|Am nächsten Morgen]] | ||
}}</onlyinclude> | }}</onlyinclude> | ||
=Eine phexgewollte Begegnung= | |||
'''Autoren''':[[Benutzer:Bella|Bella]], [[Benutzer:Gerberstädter|Gerberstädter]] | |||
Man schrieb den 18. Tag im Monat Hesinde des Jahres 1042 nach Bosperans Fall. Gemütlich rollte die Kutsche dem Straßenverlauf folgend Richtung [[Hilmaras]]. Die Kutsche war eine Konstruktion seiner Großnichte [[Amalia Gerber|Amalia]]. Durch eine aufwändige und komplexe Lagerung wurden die unangenehmen Schläge, hervorgerufen durch Unebenheiten oder auf den Wegen liegenden Gegenständen und die Fahrgäste zum Teil kräftig durchschüttelten deutlich reduziert. [[Dettmar Gerber]] und sein getreuer Secretarius, Theosfinus waren die einzigen Fahrgäste in dem recht geräumigen Gefährt welches von vier kräftigen Kaltblütern gezogen wurde. Im Praios 1041 BF, also vor etwas über eineinhalb Götterläufen hatte Dettmar seinen [[Kilian Gerber|Sohn Kilian]] zusammen mit seiner [[Quenia Gerber|Nichte Quenia]] zu den Oberhäuptern der Familie Gerber ernannt und somit einen beträchtlichen Teil Arbeit und Verantwortung abgegeben. Nach dem er sich nun lange genug davon überzeugt hatte, dass alles zum Besten stand und die Beiden den Aufgaben und der Verantwortung gewachsen waren, wollte er sich nun eine kleine Auszeit von Efferdas, der Familie und den Aufgaben als Senator und Hochrichter nehmen. Zuerst würde er seine [[Phejanka Gerber|Schwester Phejanka]] in Hilmaras besuchen und versuchen sie zu überreden ihn nach Urbasi zum Tag der Volkskunst zu begleiten. Nach zwei oder drei Tagen würde es dann nach Urbasi weitergehen! „Verzeiht Signor Dettmar, aber wenn ihr diese Reise zu eurem privaten Vergnügen und zur Erholung macht, was wird dann meine Aufgabe sein?“ brach der Secretarius das Schweigen. Dettmar der durch das Fenster die vorbeigleitende Landschaft beobachtete lächelte und ohne den Blick auf den Fragenden zu richten antwortete er: „Wisst ihr mein guter Theosfinus, ihr dient mir schon so viele Jahre treu und zuverlässig. Habt schon unzählige Nächte bei geschäftlichen Verhandlungen oder politischen Debatten an meiner Seite durchwacht, habt feinsäuberlich jedes Wort und jede Geste protokolliert und seid eine treue und äußerst vertrauenswürdige Seele.“ Nun wandte sich der stämmige Efferdier dem Teremoner zu, er lächelte: „Deswegen dachte ich mir, euch könnte etwas Zerstreuung ebenfalls nicht schaden.“ Freundlich nickte er dem Zyklopäer zu und blickte dann wieder aus dem Fenster.<br> | Man schrieb den 18. Tag im Monat Hesinde des Jahres 1042 nach Bosperans Fall. Gemütlich rollte die Kutsche dem Straßenverlauf folgend Richtung [[Hilmaras]]. Die Kutsche war eine Konstruktion seiner Großnichte [[Amalia Gerber|Amalia]]. Durch eine aufwändige und komplexe Lagerung wurden die unangenehmen Schläge, hervorgerufen durch Unebenheiten oder auf den Wegen liegenden Gegenständen und die Fahrgäste zum Teil kräftig durchschüttelten deutlich reduziert. [[Dettmar Gerber]] und sein getreuer Secretarius, Theosfinus waren die einzigen Fahrgäste in dem recht geräumigen Gefährt welches von vier kräftigen Kaltblütern gezogen wurde. Im Praios 1041 BF, also vor etwas über eineinhalb Götterläufen hatte Dettmar seinen [[Kilian Gerber|Sohn Kilian]] zusammen mit seiner [[Quenia Gerber|Nichte Quenia]] zu den Oberhäuptern der Familie Gerber ernannt und somit einen beträchtlichen Teil Arbeit und Verantwortung abgegeben. Nach dem er sich nun lange genug davon überzeugt hatte, dass alles zum Besten stand und die Beiden den Aufgaben und der Verantwortung gewachsen waren, wollte er sich nun eine kleine Auszeit von Efferdas, der Familie und den Aufgaben als Senator und Hochrichter nehmen. Zuerst würde er seine [[Phejanka Gerber|Schwester Phejanka]] in Hilmaras besuchen und versuchen sie zu überreden ihn nach Urbasi zum Tag der Volkskunst zu begleiten. Nach zwei oder drei Tagen würde es dann nach Urbasi weitergehen! „Verzeiht Signor Dettmar, aber wenn ihr diese Reise zu eurem privaten Vergnügen und zur Erholung macht, was wird dann meine Aufgabe sein?“ brach der Secretarius das Schweigen. Dettmar der durch das Fenster die vorbeigleitende Landschaft beobachtete lächelte und ohne den Blick auf den Fragenden zu richten antwortete er: „Wisst ihr mein guter Theosfinus, ihr dient mir schon so viele Jahre treu und zuverlässig. Habt schon unzählige Nächte bei geschäftlichen Verhandlungen oder politischen Debatten an meiner Seite durchwacht, habt feinsäuberlich jedes Wort und jede Geste protokolliert und seid eine treue und äußerst vertrauenswürdige Seele.“ Nun wandte sich der stämmige Efferdier dem Teremoner zu, er lächelte: „Deswegen dachte ich mir, euch könnte etwas Zerstreuung ebenfalls nicht schaden.“ Freundlich nickte er dem Zyklopäer zu und blickte dann wieder aus dem Fenster.<br> | ||