Usvina Tribêc de Trebesco: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung trat Usvina dem horasischen Militär bei. Ihre Leistungen als Anführerin kleinerer Einheiten brachten ihr bald die Aufmerksamkeit der höheren Ränge ein. Ihre unerschütterliche Loyalität zur Sache und ihre Fähigkeit, selbst in chaotischen Situationen Ruhe zu bewahren, führten dazu, dass sie [[1020 BF]] zur Colonella der Leichten Fußkämpfer des III. Horaskaiserlichen Eliteregiments „Sieg von Wobran“ ernannt wurde.<br>
Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung trat Usvina dem horasischen Militär bei. Ihre Leistungen als Anführerin kleinerer Einheiten brachten ihr bald die Aufmerksamkeit der höheren Ränge ein. Ihre unerschütterliche Loyalität zur Sache und ihre Fähigkeit, selbst in chaotischen Situationen Ruhe zu bewahren, führten dazu, dass sie [[1020 BF]] zur Colonella der Leichten Fußkämpfer des III. Horaskaiserlichen Eliteregiments „Sieg von Wobran“ ernannt wurde.<br>
Ihr Vater indes zeigte sich leicht enttäuscht darüber, dass Usvina nicht einmal öfter daheim in [[Baronie Tikalen|Tikalen]] vorbeischaute und so wenig Interesse an der Familie hegte.<br>
Ihr Vater indes zeigte sich leicht enttäuscht darüber, dass Usvina nicht einmal öfter daheim in [[Baronie Tikalen|Tikalen]] vorbeischaute und so wenig Interesse an der Familie hegte.<br>
Usvinas Teilnahme an der Dämonenschlacht war sozusagen der Gipfel ihrer soldatischen Karriere, danach begann der Fall. Gemeinsam mit ihrer Adjutantin Colonella [[Phrenya d’Amarinto]] führte sie für Herzog [[Cusimo Garlischgrötz]] das Regiment, das ab dem 9. Phex [[1021 BF]] das [[Bethanisches Korps|Bethanische Korps]] leitete, unter widrigsten Umständen. Ihre Beziehung zu Phrenya war schon seit einiger Zeit rahjagefälliger Natur, was Usvina große Stärke, aber auch Verletzlichkeit brachte. Ihr Vater, dem sie dies einmal in einem Brief gestand, reagierte vielleicht etwas zu verschnupft. Cusimo übernahm im Peraine [[1021 BF]] zudem den Befehl über den [[Edlenzug]]. In der Schlacht selbst kämpften die horasischen Truppen an der rechten Flanke der Gegner Borbarads. Der Sieg über die Truppen Borbarads wurde teuer erkauft. Von den 240 Überlebenden waren viele dem Wahnsinn nahe, Usvina selbst kehrte tief gezeichnet zurück.<br>
Usvinas Teilnahme an der Dämonenschlacht war sozusagen der Gipfel ihrer soldatischen Karriere, danach begann der Fall. Gemeinsam mit ihrer Adjutantin Colonella [[Phrenya d'Amarinto]] führte sie für Herzog [[Cusimo Garlischgrötz]] das Regiment, das ab dem 9. Phex [[1021 BF]] das [[Bethanisches Korps|Bethanische Korps]] leitete, unter widrigsten Umständen. Ihre Beziehung zu [[Phrenya d'Amarinto|Phrenya]] war schon seit einiger Zeit rahjagefälliger Natur, was Usvina große Stärke, aber auch Verletzlichkeit brachte. Ihr Vater, dem sie dies einmal in einem Brief gestand, reagierte vielleicht etwas zu verschnupft. Cusimo übernahm im Peraine [[1021 BF]] zudem den Befehl über den [[Edlenzug]]. In der Schlacht selbst kämpften die horasischen Truppen an der rechten Flanke der Gegner Borbarads. Der Sieg über die Truppen Borbarads wurde teuer erkauft. Von den 240 Überlebenden waren viele dem Wahnsinn nahe, Usvina selbst kehrte tief gezeichnet zurück.<br>
Das war der Höhepunkt von Usvinas Karriere. Für ihren Einsatz wurden beide Colonellyas, Usvina und Phrenya, Anfang Praios [[1022 BF]] in Gareth mit den ''Schwertern in Gold'' ausgezeichnet. Am 8. Rondra [[1022 BF]] fand ein Triumphzug des Bethanischen Korps in [[Arivor]] statt. Beides gab Usvina nur kurzzeitig Trost.<br>
Das war der Höhepunkt von Usvinas Karriere. Für ihren Einsatz wurden beide Colonellyas, Usvina und Phrenya, Anfang Praios [[1022 BF]] in Gareth mit den ''Schwertern in Gold'' ausgezeichnet. Am 8. Rondra [[1022 BF]] fand ein Triumphzug des Bethanischen Korps in [[Arivor]] statt. Beides gab Usvina nur kurzzeitig Trost.<br>
Im Thronfolgekrieg in der [[Schlacht von Castarosa]] starb Phrenya. Dies setzte Usvina stark zu. Usvinas Überzeugungen zerrissen schließlich, als sie ihre Schwester [[Nurîm Tribêc von Trebesco|Nurîm]] in den Reihen der Feinde sah, und ihr Vater [[Pulpio Tribêc|Pulpio]] auf diesen Sachverhalt nur unentschlossen reagierte. Usvina war enttäuscht von ihrer Familie und ihrem Glauben an das Gute im Adel und war seitdem mit einigen [[Usvinas Haufen|Getreuen]] renegat. Die Kriegerin, die eigentlich in die Fußstapfen ihres Vaters treten wollte, kehrte Tikalen vollends den Rücken und versuchte daraufhin, keineswegs erfolglos, sich mit ihrem Söldnerhaufen in den Thronfolgekriegen nützlich zu machen.<br>
Im Thronfolgekrieg in der [[Schlacht von Castarosa]] starb [[Phrenya d'Amarinto|Phrenya]]. Dies setzte Usvina stark zu. Usvinas Überzeugungen zerrissen schließlich, als sie ihre Schwester [[Nurîm Tribêc von Trebesco|Nurîm]] in den Reihen der Feinde sah, und ihr Vater [[Pulpio Tribêc|Pulpio]] auf diesen Sachverhalt nur unentschlossen reagierte. Usvina war enttäuscht von ihrer Familie und ihrem Glauben an das Gute im Adel und war seitdem mit einigen [[Usvinas Haufen|Getreuen]] renegat. Die Kriegerin, die eigentlich in die Fußstapfen ihres Vaters treten wollte, kehrte Tikalen vollends den Rücken und versuchte daraufhin, keineswegs erfolglos, sich mit ihrem Söldnerhaufen in den Thronfolgekriegen nützlich zu machen.<br>
Auch in den mehr oder minder unruhigen Zeiten danach lebte sie als Söldnerführerin und diente mehreren Auftraggebern, wobei ihr eigener Anspruch an den Sinn ihrer Dienste immer geringer wurde und sie kein klares Ziel vor Augen zu haben schien. Usvina wurde eine berüchtigte, aber respektierte Söldnerführerin, deren Name in den einschlägigen Tavernen des [[Yaquirbruch]]s und im weiteren Umkreis geflüstert wurde. Während sie ihre Fähigkeiten als Strategin und Kriegerin weiter verfeinerte, schaffte sie es nicht, ihre alte innere Überzeugung wieder zu finden.<br>
Auch in den mehr oder minder unruhigen Zeiten danach lebte sie als Söldnerführerin und diente mehreren Auftraggebern, wobei ihr eigener Anspruch an den Sinn ihrer Dienste immer geringer wurde und sie kein klares Ziel vor Augen zu haben schien. Usvina wurde eine berüchtigte, aber respektierte Söldnerführerin, deren Name in den einschlägigen Tavernen des [[Yaquirbruch]]s und im weiteren Umkreis geflüstert wurde. Während sie ihre Fähigkeiten als Strategin und Kriegerin weiter verfeinerte, schaffte sie es nicht, ihre alte innere Überzeugung wieder zu finden.<br>
Trotz ihrer Verbitterung ließ Usvina sich [[1038 BF]] auf dem Arivorer Königsturnier blicken, wo sie von entfernten Verwandten und ehemaligen Kameraden gemieden wurde. Ein letztes Mal suchte sie das Gespräch mit ihrem Vater Pulpio, doch die Begegnung blieb frostig und unversöhnlich. Ihr Dienst für verschiedene Häuser ermöglichte es ihr nicht, zu irgendwem anders eine langfristige Loyalität zu entwickeln.<br>
Trotz ihrer Verbitterung ließ Usvina sich [[1038 BF]] auf dem Arivorer Königsturnier blicken, wo sie von entfernten Verwandten und ehemaligen Kameraden gemieden wurde. Ein letztes Mal suchte sie das Gespräch mit ihrem Vater Pulpio, doch die Begegnung blieb frostig und unversöhnlich. Ihr Dienst für verschiedene Häuser ermöglichte es ihr nicht, zu irgendwem anders eine langfristige Loyalität zu entwickeln.<br>