Briefspiel:Kaiserjagd/Travia und Rahja I: Unterschied zwischen den Versionen

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''4. Firun [[1046 BF]] abends, im Schlosshof [[Mortecervi]]s''
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'''Autor:''' [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]]
'''Autoren:''' [[Benutzer:Gonfaloniere|Gonfaloniere]], [[Benutzer:VivionaYaPirras|VivionaYaPirras]]


[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|Am vierten Jagdtag vielfach gefordert: [[Auricanius von Urbet]]]]
[[Bild:Auricanius von Urbet.jpg|thumb|200px|left|Am vierten Jagdtag vielfach gefordert: [[Auricanius von Urbet]]]]
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] atmete einmal tief ein – und einen Moment später wieder lang aus. Als er es tat, kondensierte vor ihm sichtbar sein Atem. Der Wintereinbruch hatte an diesem Tag vieles verändert …<br>
[[Auricanius von Urbet|Auricanius]] atmete einmal tief ein – und einen Moment später wieder lang aus. Als er es tat, kondensierte vor ihm sichtbar sein Atem. Der Wintereinbruch hatte an diesem Tag vieles verändert …<br>
An eine Beteiligung an der Jagd hatte er schon nach der frühen Entscheidung, entgegen voriger Pläne an diesem Abend [[Mortecervi]] anzusteuern, keinen Gedanken mehr verschwendet. Stattdessen war er schnellstens selbst zum Jagdanwesen [[Haus Urbet|seiner Familie]] geeilt und hatte das Gesinde angeleitet, alle irgendwie sinnvollen und überhaupt noch möglichen Vorbereitungen zu treffen – bevor nach und nach der Tross eintraf und er sich dann mehr und mehr zum Vermittler zwischen den Quartiermeistern des [[kaiser]]lichen Hofstaats und aller anderen anwesenden Bediensteten, die glaubten, dass sie selbst von größerer Bedeutung waren, degradiert sah. Allein das Gefeilsche, welcher [[Hochadel|Hochadlige]] denn nun welches überhaupt zur Verfügung stehende Schlafgemach bekommen sollte, ließ ihm auch jetzt, Stunden später, noch Schauder des Grauens über den Rücken laufen.<br>
An eine Beteiligung an der Jagd hatte er schon nach der frühen Entscheidung, entgegen voriger Pläne an diesem Abend [[Mortecervi]] anzusteuern, keinen Gedanken mehr verschwendet. Stattdessen war er schnellstens selbst zum Jagdanwesen [[Haus Urbet|seiner Familie]] geeilt und hatte das Gesinde angeleitet, alle irgendwie sinnvollen und überhaupt noch möglichen Vorbereitungen zu treffen – bevor nach und nach der Tross eintraf und er sich dann mehr und mehr zum Vermittler zwischen den Quartiermeistern des [[kaiser]]lichen Hofstaats und aller anderen anwesenden Bediensteten, die glaubten, dass sie selbst von größerer Bedeutung waren, degradiert sah. Allein das Gefeilsche, welcher [[Hochadel|Hochadlige]] denn nun welches überhaupt zur Verfügung stehende Schlafgemach bekommen sollte, ließ ihm auch jetzt, Stunden später, noch Schauder des Grauens über den Rücken laufen.<br>
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Dabei deutete er eine Verbeugung an.
Dabei deutete er eine Verbeugung an.


''[Fortsetzung folgt …]''
[[Bild:Orleane ya Pirras.jpg|thumb|180px|Zur falschen Zeit am richtigen Ort: [[Orleane ya Pirras|Dottora Orleane]]]]
Die junge Dame erwiderte ihrerseits die Verbeugung.<br>
''“Es ist mir eine Freude und Ehre Euch als Gastgeber dieser illusteren Gesellschaft kennenzulernen, Euer Hochwürden. Ich bin [[Orleane ya Pirras]], Dottora in Diensten des Ordensritters [[Dareius Amarinto]].”''<br>
Kurz ließ sie ihre Worte wirken, suchte ein Erkennen in der Mimik ihres Gegenübers.<br>
''“Aber zu meiner Schande muss ich gestehen zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Travia und Rahja sind wahrlich eine interessante Debatte wert, aber ich war eher an der über [[Peraine]] und [[Boron]] interessiert. Anscheinend habe ich mich wohl am Tag vertan, wurde mir soeben mitgeteilt.”''
 
Der Praios-Geweihte nickte bei der Vorstellung Orleanes, reagierte jedoch schließlich zuerst auf ihre letzte Feststellung: ''„In der Tat, Signora, den beiden der Zwölfe, die unter der Heilkundigen Hände um unser aller Leben und Sterben ringen, wollen wir uns am morgigen Abend widmen.“''<br>
Er lächelte dabei freundlich.<br>
''„Und ich würde mich freuen, euch dann begrüßen zu dürfen, wenn euch dieser Dualismus stärker bewegt. Das Zelt wird dasselbe sein.“''<br>
Er machte eine kurze Pause.<br>
''„In Diensten der Amarinto …“'', sinnierte er dann. ''„Ich dachte schon, euch als Teil der Sewamunder Jagdgesellschaft gesehen zu haben. Auch wenn euer [[Haus ya Pirras|Familienname]] ja anderes vermuten ließe. Nun, richtet eurem Herrn gerne die besten Grüße des Hauses Urbet aus, von einem [[Kriegeradel|Kriegeradligen]] zum anderen gewissermaßen. Und auch eine Einladung zur heutigen Götterdebatte, wenn es euch gefällt. Sein Standpunkt dazu könnte ein interessanter sein.“''<br>
Mit einem kurzen, für unaufmerksamere Gegenüber leicht zu übersehenden Zwinkern gab er der [[Efferdas|Efferdierin]] den Weg frei und deutete dann nochmal eine Verbeugung an.


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