Briefspiel:Das Erbe des Siegelmeisters (4): Unterschied zwischen den Versionen
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'''Autor:''' [[Bild:Familie Bolburri.png|12px]] [[Benutzer:Philburri|Philburri]], [[Bild:FamiliaAranjuez1.jpg|12px]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]] | '''Autor:''' [[Bild:Familie Bolburri.png|12px]] [[Benutzer:Philburri|Philburri]], [[Bild:FamiliaAranjuez1.jpg|12px]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]] | ||
Auf dem kurzen Weg am Fuße der [[Veliria|Grafenhöhe]] vom [[Palazzo Bolburri]] zum [[Palazzo Cirrention]] kam [[Cassius Bolburri|Cassiu]]s noch einmal das [[Briefspiel:Das Erbe des Siegelmeisters | Auf dem kurzen Weg am Fuße der [[Veliria|Grafenhöhe]] vom [[Palazzo Bolburri]] zum [[Palazzo Cirrention]] kam [[Cassius Bolburri|Cassiu]]s noch einmal das [[Briefspiel:Das Erbe des Siegelmeisters (3)|gestrige Gespräch]] in den Sinn. Er hatte, wohlweißlich erst kurz vorher, [[Bassiano Bolburri|seinem Vater]] von dem bevorstehenden Treffen mit dem [[Centenario]] erzählt. Bassiano reagierte, wie so häufig in den letzten Tagen, dünnhäutig und jähzornig, und warf seinem Sohn fehlende Loyalität vor. „Was fällt Dir ein, Dich ohne meine Zustimmung mit diesem ehrenlosen Mann zu treffen? Das haben wir nicht nötig!“ Auch seine Erwiderungen und Erklärungen hatten seinen Vater nicht umgestimmt und er ließ den wütenden Wortschwall über sich ergehen. Seither hatte er seinen Vater nicht mehr gesehen und gesprochen. | ||
Schon seit ein paar Tagen machte er sich Sorgen um seinen Vater. Der alte Mann war zunehmend aufbrausend und jähzornig, vor allem wenn es um die Leistungen von sich und seiner [[Familie Bolburri|Familie]] ging. Cassius vermutete, dass ihm der Tod seines [[Therengar Bolburri|Bruders]] mehr zu schaffen machte als er zugab. Mit eiligen Schritten umrundete Cassius den Palazzo Cirrention und ging die wenigen, großen Treppenstufen zum Eingang nach oben. Der Majordomus persönlich öffnete ihm und brachte ihn direkt in den kleinen Salon im privaten Bereich der Familie. Beim Anblick von [[Rafik von Aranjuez]] verspürte Cassius einen leichten Ärger. Er war als letztes gekommen. | Schon seit ein paar Tagen machte er sich Sorgen um seinen Vater. Der alte Mann war zunehmend aufbrausend und jähzornig, vor allem wenn es um die Leistungen von sich und seiner [[Familie Bolburri|Familie]] ging. Cassius vermutete, dass ihm der Tod seines [[Therengar Bolburri|Bruders]] mehr zu schaffen machte als er zugab. Mit eiligen Schritten umrundete Cassius den Palazzo Cirrention und ging die wenigen, großen Treppenstufen zum Eingang nach oben. Der Majordomus persönlich öffnete ihm und brachte ihn direkt in den kleinen Salon im privaten Bereich der Familie. Beim Anblick von [[Rafik von Aranjuez]] verspürte Cassius einen leichten Ärger. Er war als letztes gekommen. | ||
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Unschlüssig schaute Cassius in seinen Weinkelch. „Sicherlich gibt es einige Amtsträger, die von den Lieferungen für das Arindonsfest wissen. Aber wenn zu viele Fragen gestellt werden, wird dies eben auch schnell auffällig.“ Cassius nahm sich ein wenig Zeit für seine Gedanken. Er konnte sich über die Loyalität des Centenarios nicht sicher sein, deswegen war es vielleicht unklug, allzu offen in dieser Angelegenheit zu sein. Auf der anderen Seite war dies auch eine Möglichkeit, sich anzunähern und Vertrauen aufzubauen. Er trank einen Schluck, dann nickte er Rafik zu. „Über die Arbeiter am Hafen etwas herauszufinden ist vielleicht eine gute Idee. Dem gehe ich mal nach. Wenn Ihr der Spur nach Almada nachgehen könntet, wäre ich Euch dankbar. Und wenn Euch noch andere Informationen zufallen, lasst es mich gerne wissen.“ Sein Neffe [[Alricio Brahl|Alricio]] wusste bestimmt etwas darüber, aber das wollte er hier jetzt nicht kundtun. Er seufzte. „Aber vielleicht braucht es diese Intervention gar nicht und ich kann mich mit Madadan einigen...“ | Unschlüssig schaute Cassius in seinen Weinkelch. „Sicherlich gibt es einige Amtsträger, die von den Lieferungen für das Arindonsfest wissen. Aber wenn zu viele Fragen gestellt werden, wird dies eben auch schnell auffällig.“ Cassius nahm sich ein wenig Zeit für seine Gedanken. Er konnte sich über die Loyalität des Centenarios nicht sicher sein, deswegen war es vielleicht unklug, allzu offen in dieser Angelegenheit zu sein. Auf der anderen Seite war dies auch eine Möglichkeit, sich anzunähern und Vertrauen aufzubauen. Er trank einen Schluck, dann nickte er Rafik zu. „Über die Arbeiter am Hafen etwas herauszufinden ist vielleicht eine gute Idee. Dem gehe ich mal nach. Wenn Ihr der Spur nach Almada nachgehen könntet, wäre ich Euch dankbar. Und wenn Euch noch andere Informationen zufallen, lasst es mich gerne wissen.“ Sein Neffe [[Alricio Brahl|Alricio]] wusste bestimmt etwas darüber, aber das wollte er hier jetzt nicht kundtun. Er seufzte. „Aber vielleicht braucht es diese Intervention gar nicht und ich kann mich mit Madadan einigen...“ | ||
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