Briefspiel:Im Auge des Chaos/Treffen wider die Usurpatoren: Unterschied zwischen den Versionen

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Des Weiteren stimme ich dem Vorschlag zu, mit den Truppen vor der Stadt in Konversation zu treten und den Heerführer über die frevlerischen Taten seiner Auftraggeber in Kenntnis zu setzen, in der Hoffnung eines Sinneswandels. Dafür benötigen wir einen heimlichen Weg nach draußen, sowie eine Delegation, die sich der Verhandlungen annimmt. <br>
Des Weiteren stimme ich dem Vorschlag zu, mit den Truppen vor der Stadt in Konversation zu treten und den Heerführer über die frevlerischen Taten seiner Auftraggeber in Kenntnis zu setzen, in der Hoffnung eines Sinneswandels. Dafür benötigen wir einen heimlichen Weg nach draußen, sowie eine Delegation, die sich der Verhandlungen annimmt. <br>
Und zu guter Letzt, diese Wesenheit. Da in diesen Tagen die Götter fern sind, sollten wir auf die arkane Kraft setzen. Da ich dort nicht sehr bewandert bin, würde ich gerne Eure Meinung dazu hören, gelehrte Dame.” Er wandte sich [[Tharinda della Pena]] zu. “Aber alles zu seiner Zeit. Wie steht ihr zu meinen Ausführungen.” Erdano warf einen Blick in die Runde.  <br>
Und zu guter Letzt, diese Wesenheit. Da in diesen Tagen die Götter fern sind, sollten wir auf die arkane Kraft setzen. Da ich dort nicht sehr bewandert bin, würde ich gerne Eure Meinung dazu hören, gelehrte Dame.” Er wandte sich [[Tharinda della Pena]] zu. “Aber alles zu seiner Zeit. Wie steht ihr zu meinen Ausführungen.” Erdano warf einen Blick in die Runde.  <br>
Nita straffte sich: “Tatsächlich gibt es einen Weg dorthin, Signor Erdano. Und wir müssen dazu die Stadt nicht einmal verlassen!” Sie blickte sich um und ihr Blick blieb kurz an Rahjabella hängen ehe sie wieder zu Erdano ya Pirras blickte: “Was den Weg aus der Stadt betrifft, so fallen mir spontan zwei Möglichkeiten ein. Ich denke es ist sinnvoll, da ihr militärisch unstrittig die größte Erfahrung habt, euch die Entscheidung zu überlassen, welches der erfolgversprechendere ist. Der erste Weg ist der, auf dem die Senatoren fortgeschafft wurden.” Kurz zögerte sie, man merkte ihr an, dass sie nicht gerne diese zweite Variante offenbarte. Offen blieb allein ob es an Erdano lag oder sie generell lieber den Mantel des Schweigens darüber behalten hätte. Sie atmete tief: “Der zweite Weg führt unter Gerberstadt und Miseria hindurch, am Stausee vorbei und hat etwa 600 Schritt hinter dem Stausee in Richtung Chalugia einen Ausgang!” <br>
Den Gesichtern der Anwesenden war anzusehen, dass jeder wusste, was dies bedeutet. Miseria und das Gerberviertel waren so schon Viertel, an denen man die meisten höher gestellten schon bezahlen musste, um sich dort freiwillig aufzuhalten. Die Gänge darunter waren noch viel schlimmer. Vigo seufzte. “Als wären die Namenlosen Tage dieses Jahr nicht schon schlimm genug. Aber ich befürchte, dass Weg Nummer zwei alternativlos ist. Denn bei Weg Nummer eins müssen wir davon ausgehen, dass die Besatzer Wachen hinterlassen haben. Die Gerberstadt hingegen befindet sich nicht unter der Kontrolle der D’Oros. Wir müssten nur in die Gerberstadt kommen und dazu müssten wir trotzdem an diesen Barrikaden vorbei. Wenn es unsere Absicht ist, Rhymeo zu seinem Verwandten zu bringen, mit wie vielen Personen würden wir diesen Weg am besten angehen? <br>
Nita blickte etwas irritiert von Erdano zu Vigo:
“Nun ich denke, es ist nicht zielführend, wenn alle hier Versammelten die Stadt verlassen, um Kontakt zu Tarquinio della Pena aufzunehmen. Deswegen sehe ich die Notwendigkeit, nicht durch die Straßen der Stadt zu gehen. Ich schlage vor,” Ihr Blick ging zu Erdano ya Pirras und über Daria Legari zu Rahjabella: “Wenn es allgemeiner Konsens ist, diese zweite Variante zu wählen, führe ich die Unterhändler auf diesem Weg aus der Stadt.” Wieder suchte sie den Blick von Erdano: “Einige meiner Leute bringen eine kleine Gruppe in die Kaserne, um die Situation dort zu erkunden. Der Rest sollte die übrigen Maßnahmen, die wir hier hoffentlich noch erarbeiten, mit ihrem Klientel vorbereiten und soweit möglich umsetzen. Oder wie seht ihr das Signor ya Pirras?” <br>
“Ich stimme Euren Vorschlägen zu Signora Origan. Die Kaserne wurde ich gerne selber in Augenschein nehmen, daher werde ich mich Eurem Trupp dorthin mit zwei meiner Soldaten anschließen. Um eine geeignete Strategie für die Befreiung der Senatoren festlegen zu können, sollte ich selbst mir ein Bild von den Gegebenheiten verschaffen. Wenn sie sich denn dort befinden.” <br>
Danach wandte er sich Vigo zu. “Euch [[Vigo di Camaro]]würde ich bitten, den zweiten Weg zu gehen, um die Verhandlungen mit Tarquinio della Pena zu führen. Natürlich nicht allein, sondern mit entsprechend bewaffnetem Schutz und in Begleitung von Ihro Gnaden Solivino. Als Zeugin des Verbrechens wider der Götter, wird sie den Vorfall mit dem entsprechenden Nachdruck schildern können. <br>
Ihro Gnaden della Pena sollte den Hochgeweihten des Herrn Efferd aufsuchen. Wir benötigen ihn unter seinen Gläubigen und nicht in einer Grotte. Aber ich würde ihro Gnaden und auch Euch gelehrte Dame bitten, ein Schriftstück an Euren Verwandten aufzusetzen, um die Situation aus Eurer Sicht zu schildern. Je mehr Argumente wir haben, desto besser.”  <br>
Tharinda della Pena bestätigte die Bitte des ya Pirras mit einem Nicken um dann selbst das Wort zu ergreifen. “Wie der Bruder meines Dienstherren erwähnte, sollen sich die arkan Begabten dieser verdorbenen Wesenheit annehmen. Leider muss ich gestehen, dass die Magica Contraria oder Invocatio nicht die meinen sind. Trotzdem bin ich bereit, mit meinem Wissen so gut zu helfen, wie es geht. Aber meine Frage an Euch Anwesende - gibt es in Euren Familien oder Bekanntenkreis jemand arkan Begabten mit dem ich mich austauschen kann?” <br>
Vigo nickte. “Ich stimme euch zu, dass wir meinen Cousin brauchen. Aber glaubt ihr nicht, dass es besser wäre, ihre Gnaden della Pena zum überzeugen seines eigenen Verwandten mit ihrer Gnaden Solivino zu senden? Ich kenne die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb dieser Familie nicht, aber bei uns Camaros wird Familie extrem hoch bewertet. Wenn hier mein Cousin mich bitten würde, eine bestimmte Sache zu tun, hätte das ein ganz anderes Gewicht.” <br>
“Er kann nun mal nicht an beiden Orten sein. Wir brauchen ihre Hochwürden wirklich in der Stadt.” bekräftigte Erdano seinen Ansatz.
“Mit Verlaub. Darf ich?” gab sich Liaiell nun deutlich förmlicher. “Wir reden hier von meinem Vater. Ja, Senhor Rhymeo hat meinen Vater schon einmal aus der Lethargie gerettet, bevor der Schwermut ihn ein zweites mal einholte. Schon beim ersten mal dauerte es Wochen. Die Zeit haben wir allerdings dieses mal nicht. Ich besuche meinen Vater nun beinahe jeden Tag. Was wir brauchen, ist meine Schwester [[Amaryll di Camaro|Amaryll]]. Ihre Anwesenheit und vermutlich auch ihre Vergebung hätte auf meinen Vater sicher den stärksten Effekt. Gleichermaßen ist das wohl eine der schwersten Aufgaben… sieht man von dem benötigten Exorzismus ab. Denn sie ist eine Schiffsreise entfernt…”  <br> 
Nita blickte zu Tharinda della Pena: “Signora Tharinda, meine Nichte, [[Avedane Gerber|Avedane saba Festina]] kann euch vielleicht eine Hilfe sein.
Wollt ihr uns in die Gerberstadt begleiten oder soll ich Avedane einen Ort und eine Zeit für ein Treffen nennen?” <br>
“Wartet kurz Signora.”, antwortete Tharinda della Pena und ging an die Seite von Erdano ya Pirras. Dieser unterbrach kurz seinen Redeschwall und lauschte den Worten der Maga. Kurz warf Erdano einen misstrauischen Blick zu Nita und winkte dann zwei seiner Soldaten zu sich. Nach einer kurzen Unterredung kam die Maga in Begleitung der Soldaten zurück. Sie schenkte Nita ein Lächeln. *Unsere Zeit ist knapp. Gehen wir.” <br>
“Einen Augenblick Signora Tharinda!” Die Ovriolerin schenkte der della Pena ein entschuldigendes Lächeln und wandte sich dann an Rahjabella: “Lehrerin der Leidenschaft auf ein Wort bitte!” Etwas verwundert blickte die blonde Schönheit die athletische, robuste Frau an, folgte ihr einige Schritte zur Seite. <br>
“Verzeiht, aber habe ich richtig gehört? Ihr entstammt dem Hause Solivino aus Urbasi?
In welchem Verhältnis steht ihr zu Signora Cerceri?” Sie bemerkte den etwas irritierten Blick der Rahjani: “Ich heiße zwar Origan, aber ich bin die Gemahlin von Dettmar Gerber, mein Großneffe Rondrigo Gerber ist….” “Der Mann meiner Mutter!” Beide Frauen sahen sich einen Augenblick überrascht an. <br>
“Einen Augenblick, heißt das, wir sind verwandt und unterhalten uns die ganze Zeit wie Fremde? Ihr müsstet so etwas wie meine Großtante sein, wenn Euer Großneffe mein Stiefvater ist." Rahjabella strahlte Nita an und umarmte sie spontan. So eine Geste sah sie als überhaupt nicht ungewöhnlich an. Erst etwas verspätet fiel ihr ein, dass Nita das vielleicht als aufdringlich empfand, deswegen ließ sie sie schnell wieder los. <br>
"Verzeihung! Manchmal vergesse ich, dass ich nicht nur unter Rahjanis bin." Sie strich sich nervös eine Strähne hinters Ohr. Nita hatte die Umarmung zögernd erwidert, aber eher aus Überraschung denn aus Unbehagen. “Es gibt nichts zu entschuldigen!
Schön dich kennenzulernen. Ich konnte seinerzeit nicht bei den Feierlichkeiten dabei sein, deswegen sind wir uns nie zuvor begegnet.” Sie strich der Rahjani sanft über die Arme und in ihrem Blick lag aufrichtige Freude und Zuneigung. Mit einem Schmunzeln begann sie: “Nun lass uns die Freude des unerwarteten Zusammentreffens aber auf einen besseren Zeitpunkt und einen schöneren Ort verschieben,” ihr Blick wanderte zu Liaiell, und mit einem Zwinkern fuhr sie fort: “Signora Liaiell soll mich kein zweites Mal berechtigterweise zur Ordnung mahnen müssen.” <br>
Nachdem die beiden Frauen sich kurz unterhalten hatten, kam Nita zurück und wandte sich erneut an Erdano: “Wen soll ich nun aus der Stadt bringen? Ich möchte nicht ständig hin und her laufen.” Sie blickte zu der Maga: “Meine Leute bringen Signora Tharinda und eure Soldaten nach der Unterredung mit meiner Nichte an jeden Ort in der Stadt, an den sie möchte.” Ihr Blick ging zurück zu dem Offizier: “Auf euch werden zwei meiner Männer vor dieser Höhle warten, die euch in die Kaserne und wieder zurückgeleitet werden.” Abwartend blickte sie den ya Pirras an. Erdano würde wohl ohnehin ihren Leuten nicht soweit vertrauen, dass er sie mit in die Kaserne nehmen würde, dennoch fügte sie an: “Natürlich werden Reochaid und Pequeno für die Dauer des Auftrages euren Befehlen Folge leisten!" Sie lächelte: “Soweit diese nicht wider die Interessen meiner Familie gehen. <br>
“[[Rhymeo della Pena]] müssen wir noch bei der Unterkunft der Überlebenden Rahjanis abholen, also brauchen wir eine Route über den Palazzo di Punta.", antwortete die Urbasierin auf Nitas Frage. <br>
Mit leichter Überraschung, aber auch Anerkennung blickte die Lutenente des Hospital-Kapitanats ihre Großnichte an: “Ich mag Menschen, die Entscheidungen treffen!”
Ihr Blick wanderte von Rahjabella über Tharinda zu Erdano: “Wenn es keine weiteren Einwände oder Vorschläge gibt führt mich der nächste Weg mit den Signoras Rahjabella und della Pena nebst den beiden Soldaten in den Palazzo di Punta. Dort holen wir Signor Rhymeo ab und gehen gemeinsam in die Gerberstadt, wo Signora Tharinda meine Nichte treffen wird und ich mit Signora Rahjabella und Signor Rhymeo zum Lager von Signor Tarquinio della Pena außerhalb der Stadt weitergehe!” Ihr Blick ruhte nun auf Erdano: “Ist dies in eurem Sinne?” <br>
Dieser hielt ihrem Blick stand. “Wie schon angedeutet, hätte ich gerne Signor Vigo als Unterhändler bei dem della Pena dabei. Während die beiden Geweihten ihm die prekäre Lage schildern und ihn hoffentlich überzeugen, sollte er die Verhandlung über eine mögliche Unterstützung aufnehmen. Und ich werde mich mit Euren Leuten zur Kaserne begeben und mir ein Bild über die Lage verschaffen. Hat jemand Einwände oder weitere Vorschläge?” <br>
Nita Origan nickte und blickte abwartend in die Runde, gespannt ob es nun bei der Planung bleiben würde und man endlich ins Handeln kommen würde. Gedanklich stimmte sie Erdano zu, dass es am Besten war, sich einen vernünftigen Überblick über die Situation zu machen, ehe man das weitere Vorgehen plante.  <br>
Vigo nickte. “Gut, dann gehen wir also zu dritt. Senhora Rahjabella, Senhor Rhymeo und ich. Aber zu groß sollte unsere Gruppe auch nicht werden, je größer, umso auffälliger werden wir. Von daher trefft ihr euch wohl wirklich besser alleine mit Senhora Avedane, Senhora Tharinda. Und Senhor Erdano, wollt ihr für die Inspektion des grünen Tores in den Vorlanden auch eine Begleitung? Und ich vermute, diejenigen, die jetzt übrig geblieben sind, kümmern sich um dieses… Ding in der Nähe des Tempels?” Er schaute sich kurz um. “Was dann wohl nur noch Senhora Daria Legari und meiner Couinstochter Lialiell aktuell wäre, beziehungsweise eventuell diese Praiotin? Oder hoffen wir weiter auf die Malavista?”
“Ist dabei ein Erwachen meines Vaters dann jetzt überhaupt ein Thema?” warf das junge Mädchen dabei noch einmal in die Runde. <br>




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