Briefspiel:Der Tod des Patriarchen/Leichenschmaus: Unterschied zwischen den Versionen

Philburri (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Philburri (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 69: Zeile 69:
[[Aurelio van Kacheleen]] war bereits am Vortag nach Unterfels gereist. Hier traf er sich mit seinem Sohn [[Effario van Kacheleen|Effario]], der die Geschäfte der Familie in [[Urbasi]] verantwortete. Lange hatten sich Vater und Sohn nicht mehr gesehen und so gab es herzliches Wiedersehen in einem der Gasthäuser der Stadt, das sich im Quartieri Tuffino befand, der Altstadt von Unterfels. Effario hatte es zudem arrangieren können, dass ein Meister aus dem Hause der Brillenwerkstatt Sfagiano anwesend war, um die nachlassende Sehkraft von Aurelio genauer zu untersuchen. Auf dem Zimmer führte dieser seine Untersuchungen durch. Einige gute Weine später, war sich Aurelio durchaus sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben und gab eine schlichte Brille in Auftrag.
[[Aurelio van Kacheleen]] war bereits am Vortag nach Unterfels gereist. Hier traf er sich mit seinem Sohn [[Effario van Kacheleen|Effario]], der die Geschäfte der Familie in [[Urbasi]] verantwortete. Lange hatten sich Vater und Sohn nicht mehr gesehen und so gab es herzliches Wiedersehen in einem der Gasthäuser der Stadt, das sich im Quartieri Tuffino befand, der Altstadt von Unterfels. Effario hatte es zudem arrangieren können, dass ein Meister aus dem Hause der Brillenwerkstatt Sfagiano anwesend war, um die nachlassende Sehkraft von Aurelio genauer zu untersuchen. Auf dem Zimmer führte dieser seine Untersuchungen durch. Einige gute Weine später, war sich Aurelio durchaus sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben und gab eine schlichte Brille in Auftrag.


Vor der weit geöffneten, schweren Eichentür des großen Bankettsaals erspähte Aurelio am nächsten Tag die Vertreter der Amarinto. “Es ist der Bruder von [[Darion Amarinto]]” raunte er Effario leise zu. “Du weißt schon, der Vater von Drugon, dem Gemahl Deiner Schwester [[Svelinya van Kacheleen|Svelinya]].” Effario nickte nur stumm. Die Familienbanden waren schließlich mittlerweile sehr mannigfaltig, wofür das [[Familie van Kacheleen|Haus van Kacheleen]] vielleicht bald einen eigenen Herold einstellen sollte.  
Vor der weit geöffneten, schweren Eichentür des großen Bankettsaals erspähte Aurelio am nächsten Tag die Vertreter der Amarinto. “Es ist der Bruder von [[Darion Amarinto]]” raunte er Effario leise zu. “Du weißt schon, der Vater von [[Drugon Amarinto|Drugon]], dem Gemahl Deiner [[Svelinya van Kacheleen|Schwester Svelinya]].” Effario nickte nur stumm. Die Familienbanden waren schließlich mittlerweile sehr mannigfaltig, wofür das [[Familie van Kacheleen|Haus van Kacheleen]] vielleicht bald einen eigenen Herold einstellen sollte.  
“Horasio Amarinto” sprach er den ihm bekannten Vertreter des Hauses höflich an “Es freut mich wirklich sehr, Euch hier zu treffen.” gedanklich musste er an Sewamund denken und an die Wirren, die dort ihren Lauf nahmen. “Wie war die Anreise?” gekleidet war Aurelio im traditionellen Grangorer Gewand. Schlicht und in dunklen Farben. Sein Sohn Effario hatte wohl denselben Schneider beauftragt und nur in der etwas helleren Farbe unterschieden sich ihre Gewänder.
“Horasio Amarinto” sprach er den ihm bekannten Vertreter des Hauses höflich an “Es freut mich wirklich sehr, Euch hier zu treffen.” gedanklich musste er an Sewamund denken und an die Wirren, die dort ihren Lauf nahmen. “Wie war die Anreise?” gekleidet war Aurelio im traditionellen Grangorer Gewand. Schlicht und in dunklen Farben. Sein Sohn Effario hatte wohl denselben Schneider beauftragt und nur in der etwas helleren Farbe unterschieden sich ihre Gewänder.