Briefspiel:Im Auge des Chaos/Rahastes: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Etage tiefer hatten Nita, Rahjabella und Vigo inzwischen Rhymeo erreicht umd ln der Gerberstadt Avedane und Tharinda zusammengeführt. Auch sie waren nicht trocken geblieben, da der Sturzregen natürlich auch in die Höhle geflossen war und so die ein oder andere Stelle so hoch mit Wasser flutete, dass man durchwaten musste. Das Wasser war ihnen dabei teilweise bis zur Brust geschlossen. Nun aber waren sie nahe der Stadtmauer in der Gerberstadt. Und aus den Kanälen dieses Ortes roch es nach dem täglichen Handwerk der Bewohner. Ammoniak. Die fünf hielten sich parfümierte Tücher vor den Mund, doch den Geruch des steten Unrats konnte es kaum überdecken. Die Frage kam auf, ob [[Tarquinio della Pena|Tarquinio]] die Leute überhaupt empfangen würde, wenn sie rochen wie frisch gegerbtes Leder, aber Rhymeo versicherte ihnen, dass er seinem Vetter die Tür nicht verschließen würde. <br>
Eine Etage tiefer hatten Nita, Rahjabella und Vigo inzwischen Rhymeo erreicht umd ln der Gerberstadt Avedane und Tharinda zusammengeführt. Auch sie waren nicht trocken geblieben, da der Sturzregen natürlich auch in die Höhle geflossen war und so die ein oder andere Stelle so hoch mit Wasser flutete, dass man durchwaten musste. Das Wasser war ihnen dabei teilweise bis zur Brust geschlossen. Nun aber waren sie nahe der Stadtmauer in der Gerberstadt. Und aus den Kanälen dieses Ortes roch es nach dem täglichen Handwerk der Bewohner. Ammoniak. Die fünf hielten sich parfümierte Tücher vor den Mund, doch den Geruch des steten Unrats konnte es kaum überdecken. Die Frage kam auf, ob [[Tarquinio della Pena|Tarquinio]] die Leute überhaupt empfangen würde, wenn sie rochen wie frisch gegerbtes Leder, aber Rhymeo versicherte ihnen, dass er seinem Vetter die Tür nicht verschließen würde. <br>
Zum Glück hatte sich der Rahjageweihte auch bereit erklärt, das Gespräch mit Tarquinio zu suchen und sah die Chancen in der Tat nicht als Hoffnungslos an. Er war sich sicher, wenn man ihm nur erzählen würden, was hinter den Mauern, die er bewachte geschehen würde, dann würde er die Seiten wechseln. Und wenn das geschähe, dann wäre dieser Putsch endlich beendet. Doch bis dahin musste man erst einmal ankommen. Möglichst, ohne sich zu übergeben. Angesicht des Gestanks eine wahre Geronsaufgabe. “Los gehts…” ging Nita nach vorne. Der Rest folgte ihr…zögerlich.
Zum Glück hatte sich der Rahjageweihte auch bereit erklärt, das Gespräch mit Tarquinio zu suchen und sah die Chancen in der Tat nicht als Hoffnungslos an. Er war sich sicher, wenn man ihm nur erzählen würden, was hinter den Mauern, die er bewachte geschehen würde, dann würde er die Seiten wechseln. Und wenn das geschähe, dann wäre dieser Putsch endlich beendet. Doch bis dahin musste man erst einmal ankommen. Möglichst, ohne sich zu übergeben. Angesicht des Gestanks eine wahre Geronsaufgabe. “Los gehts…” ging Nita nach vorne. Der Rest folgte ihr…zögerlich.
=== Irgendwo im Quarto Novo ===
[[Hoberto Gerber|Hoberto]] war unzufrieden, er fühlte sich von [[Serafanos Thirindar|Serafanos]] zunehmend ausgeschlossen und ignoriert. Das [[Giacomo d'Oro|Giacomo]] ihn nicht sonderlich mochte, wusste er längst. Der athletische und durchaus muskulöse Endvierziger musste dringend sein aufbrausendes Naturell etwas besänftigen und so zog er mit seinen Schlagetods los einige Einwohner der Stadt zu drangsalieren. <br>
Es dauerte auch gar nicht lange bis sie auf eine Gruppe von drei Männer und einer Frau trafen. „Halt! Was wagt ihr euch den Anweisungen der Herren der Stadt zu widersetzen?“ Gerade wollte ein etwa 30 Götterläufe zählender Kerl antworten, da traf ihn auch schon unvermittelt die Faust Hobertos mitten auf die Nase. Ein Knirschen und dann der Schmerzensschrei des Gepeinigten waren zu vernehmen. Der älteste Sohn von [[Dettmar Gerber]] und [[Nita Origan]] war jedoch noch lange nicht fertig mit seinem Opfer. <br>
Als nun die Begleiter des Geprügelten eingreifen wollten, sahen auch Hobertos Schläger ihre Zeit als gekommen an und stürzten sich auf die anderen drei.<br>
Mitten in die Geräusche der Prügelei mischte sich plötzlich ein merkwürdiges Gewisper, welches durch die Schmerzensschreie der Opfer und die Verhöhnungen der Täter nicht recht zu verstehen war. Hoberto vermeinte etwas von Fackel, Tempel, gerechten Lohn und Belikhelais Liebe  gehört zu haben ehe erst ein, dann wenige Augenblicke ein zweiter, markerschütternder Schrei, voller Schrecken und Schmerz die ansonsten angespannte Stille, welche über der Stadt lag, durchbrach. Was Hoberto allerdings wirklich einen kalten Schauer über den Rücken jagte, war ein schrilles, hysterisches Gelächter, welches den untrüglichen Todesschreien folgte. Hoberto fasste in diesem Moment einen Entschluss!




[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Im Auge des Chaos]]
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