Briefspiel:Efferds Zorn: Unterschied zwischen den Versionen

 
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«Das kommt von der Südseite», meinte Khardan und war mit schnellen Schritten an der Tür. Tira seufzte und trank erst noch ihren Becher aus, ehe sie ihm folgte. Als sie hinaus auf den Gang trat, hatte Khardan bereits eins der südlichen Fenster aufgerissen und blickte auf den bergseitigen «Innenhof» hinaus, wie der Winkel zwischen dem Palazzo Luntfeld und dem Sewakstein, dem Sewamunder Burgberg, in der Familie genannt wurde.
«Das kommt von der Südseite», meinte Khardan und war mit schnellen Schritten an der Tür. Tira seufzte und trank erst noch ihren Becher aus, ehe sie ihm folgte. Als sie hinaus auf den Gang trat, hatte Khardan bereits eins der südlichen Fenster aufgerissen und blickte auf den bergseitigen «Innenhof» hinaus, wie der Winkel zwischen dem Palazzo Luntfeld und dem Sewakstein, dem Sewamunder Burgberg, in der Familie genannt wurde.
Beide sahen sich die Bescherung an. Durch die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage hatte sich drei Dutzend Schritt den Berg hoch ein Baum gelöst und war in Richtung des Palazzos zu Tal geschlittert. Mit voller Wucht war das Wurzelwerk – Khardan schickte ein Stossgebet an Peraine, dass das Ding nicht mit der Krone voran gekommen war – in die Seitenwand des Palazzos gedonnert. Der dicken Mauer des Palazzos hatte der Einschlag, ausser einige Pferde in ihren ohnehin schon nassen Ställen zu erschrecken, nichts anhaben können. Trotzdem blickte Khardan besorgt den Hang des Sewaksteins hinauf und er beschloss, bei nächster Gelegenheit sämtliche Bäume fällen zu lassen, die eine Gefahr für den Palazzo darstellen könnten.<br>Eine Hand legte sich auf seine Schulter, Tira. «Arme Tante [[Lania Luntfeld|Lania]],» meinte die junge Kriegerin und blickte ihren Vetter, der nicht verstand was seine verstorbene Mutter mit der Situation zu tun haben sollte, mit seltsamen Augen an. «Das war ihr Lieblingsbaum.»
Beide sahen sich die Bescherung an. Durch die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage hatte sich drei Dutzend Schritt den Berg hoch ein Baum gelöst und war in Richtung des Palazzos zu Tal geschlittert. Mit voller Wucht war das Wurzelwerk – Khardan schickte ein Stossgebet an Peraine, dass das Ding nicht mit der Krone voran gekommen war – in die Seitenwand des Palazzos gedonnert. Der dicken Mauer des Palazzos hatte der Einschlag, ausser einige Pferde in ihren ohnehin schon nassen Ställen zu erschrecken, nichts anhaben können. Trotzdem blickte Khardan besorgt den Hang des Sewaksteins hinauf und er beschloss, bei nächster Gelegenheit sämtliche Bäume fällen zu lassen, die eine Gefahr für den Palazzo darstellen könnten.<br>Eine Hand legte sich auf seine Schulter, Tira. «Arme Tante [[Lania Luntfeld|Lania]],» meinte die junge Kriegerin und blickte ihren Vetter, der nicht verstand was seine verstorbene Mutter mit der Situation zu tun haben sollte, mit seltsamen Augen an. «Das war ihr Lieblingsbaum.»
====Werft und Palazzo Degano====
folgt




[[Kategorie:Briefspiel in Sewamund|Briefspiel in Sewamund]][[Kategorie:Wenn der phecadische Drache erwacht]]
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