Sikramara: Unterschied zwischen den Versionen

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==Beschreibung==
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Ein traditioneller Streitgegenstand von stets zumindest einer Handvoll Adelsgeschlechtern ist (und war) die oberhalb des [[Sikram]] und der [[Efferdstraße|Via Efferdia]] gelegene Kleinstadt Sikramara im [[Silbertal]]. Wem sie noch vor einem Jahrhundert gehörte, lässt sich kaum mehr sagen, denn allein im zurückliegenden Jahrzehnt wechselte sie mehrfach den Besitzer: Anfang [[1019 BF]] gehörte sie noch zum [[Galahan]]schen Hausgut, um dann im Zuge des [[Blutkonvent]]s zu einem Teil der [[Horasdomäne]] zu werden; [[1027 BF|1027]] löste sie Gransignore [[Traviano von Urbet-Marvinko]] durch eine umstrittene Verlosung wenige Wochen vor dem Tod Kaiserin Amenes aus dieser heraus; [[1029 BF|1029]] wurde sie ihrem des Hochverrats angeklagten Besitzer dann wieder abgenommen und in die Verwaltung der Familie [[Haus della Pena j.H.|della Pena]] übergeben, die sie schon vorher für die Galahans verwaltet und noch früher vermutlich selbst besessen hatte. Doch auch die Familie [[Haus di Salsavûr|di Salsavûr]], ehedem Vögte der Horasdomäne, und einige andere erheben Anspruch auf die leidgeprüfte Stadt.
Ein traditioneller Streitgegenstand von stets zumindest einer Handvoll Adelsgeschlechtern ist (und war) die oberhalb des [[Sikram]] und der [[Efferdstraße|Via Efferdia]] gelegene Kleinstadt Sikramara im [[Silbertal]]. Wem sie noch vor einem Jahrhundert gehörte, lässt sich kaum mehr sagen, denn allein im zurückliegenden Jahrzehnt wechselte sie mehrfach den Besitzer: Anfang [[1019 BF]] gehörte sie noch zum [[Haus Galahan|Galahanschen Hausgut]], um dann im Zuge des [[Blutkonvent]]s zu einem Teil der [[Horasdomäne]] zu werden; [[1027 BF|1027]] löste sie Gransignore [[Traviano von Urbet-Marvinko]] durch eine umstrittene Verlosung wenige Wochen vor dem Tod Kaiserin Amenes aus dieser heraus; [[1029 BF|1029]] wurde sie ihrem des Hochverrats angeklagten Besitzer dann wieder abgenommen und in die Verwaltung der Familie [[Haus della Pena j.H.|della Pena]] übergeben, die sie schon vorher für die Galahans verwaltet und noch früher vermutlich selbst besessen hatte. Doch auch die Familie [[Haus di Salsavûr|di Salsavûr]], ehedem Vögte der Horasdomäne, und einige andere erheben Anspruch auf die leidgeprüfte Stadt.


Die wechselhafte Geschichte des Ortes, der neben dem aufgrund jahrtausendealter Ausbeutung immer schwierigeren Erzabbau vor allem von der Flussfischerei und dem Holzschlag im nahen Alicorno-Forst lebt, wird schon in seiner Architektur deutlich: Hohe Mauern - jedoch nicht etwa Stadtmauern, sondern aus dem Felsen geschlagene Häuserwände - umfassen die auf einer steilen Erhebung über dem Silbertal gelegene Stadt, und nur die noch höher aufragenden '''Streittürme''' der verschiedenen Adelsfamilien blicken darüber hinweg. Die gedrängten Straßenzüge hinter den zwei Stadttoren (im Norden das '''Urbasische''', im Süden das '''Urbetische Tor''') werden dagegen erst jenen Besuchern Sikramaras ansichtig, die den Weg den Felsen hinauf auf sich nehmen, und nicht nur die am Flussufer um die Stadt herumführende Via Efferdia benutzen.
Die wechselhafte Geschichte des Ortes, der neben dem aufgrund jahrtausendealter Ausbeutung immer schwierigeren Erzabbau vor allem von der Flussfischerei und dem Holzschlag im nahen Alicorno-Forst lebt, wird schon in seiner Architektur deutlich: Hohe Mauern - jedoch nicht etwa Stadtmauern, sondern aus dem Felsen geschlagene Häuserwände - umfassen die auf einer steilen Erhebung über dem Silbertal gelegene Stadt, und nur die noch höher aufragenden '''Streittürme''' der verschiedenen Adelsfamilien blicken darüber hinweg. Die gedrängten Straßenzüge hinter den zwei Stadttoren (im Norden das '''Urbasische''', im Süden das '''Urbetische Tor''') werden dagegen erst jenen Besuchern Sikramaras ansichtig, die den Weg den Felsen hinauf auf sich nehmen, und nicht nur die am Flussufer um die Stadt herumführende Via Efferdia benutzen.