Briefspiel:Zeit des Wandels/Ein neues Oberhaupt: Unterschied zwischen den Versionen

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"Feodora, auf ein Wort.", rief sie quer durch den Saal. Mit strammen Schrittes marschierte sie auf sie zu, wurde aber unwirsch aufgehalten. Eine augenscheinliche Söldnerin in einer geschwärzten Lederrüstung trat ihr in den Weg, hielt sie mit einer ausgestreckten Hand auf Abstand während die andere sich einer Dolchscheide näherte. <br>
"Feodora, auf ein Wort.", rief sie quer durch den Saal. Mit strammen Schrittes marschierte sie auf sie zu, wurde aber unwirsch aufgehalten. Eine augenscheinliche Söldnerin in einer geschwärzten Lederrüstung trat ihr in den Weg, hielt sie mit einer ausgestreckten Hand auf Abstand während die andere sich einer Dolchscheide näherte. <br>
Vicentia schnappte hörbar nach Luft und funkelte ihre Gegenüber an. Diese ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und musterte sie von oben bis unten. "Ruft eure Wachhündin zurück, Feodora. Wir haben etwas zu bereden." Die Angesprochene schaute kurz und nickte. Sie gab dem Secretarius noch letzte Anweisungen und schickte ihn dann mit einer kurzen Handbewegung fort. Nach einem fragenden Blick der Söldnerin und der daraufhin folgenden einladenden Geste gab diese mit einem arroganten Grinsen den Weg frei und zog sich wieder in den Hintergrund zurück. <br>
Vicentia schnappte hörbar nach Luft und funkelte ihre Gegenüber an. Diese ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und musterte sie von oben bis unten. "Ruft eure Wachhündin zurück, Feodora. Wir haben etwas zu bereden." Die Angesprochene schaute kurz und nickte. Sie gab dem Secretarius noch letzte Anweisungen und schickte ihn dann mit einer kurzen Handbewegung fort. Nach einem fragenden Blick der Söldnerin und der daraufhin folgenden einladenden Geste gab diese mit einem arroganten Grinsen den Weg frei und zog sich wieder in den Hintergrund zurück. <br>
Feodora schaute ihre Schwägerin an und setzte eine betretene Miene auf. "Entschuldige bitte Sefiras Auftreten, aber sie steht noch nicht lange in meinem Dienst und traf bisher auch nicht auf meine Familie. Bitte nimm Platz, meine Liebe." Sie deutete auf den Platz ihr gegenüber. "Spar dir deine Freundlichkeit. Lass lieber die Finger von meinem Sohn.", giftete Vincentia ihre Schwägerin an. "Wenn du unbedingt jemanden verheiraten willst, dann nimm deine eigenen Töchter. Diese wären damit bestimmt besser dran, als weiterhin unter deiner Fuchtel zu stehen." "Es ist dir doch im Klaren, das beide mit ihren dreizehn Götterläufen für einen Traviabund viel zu jung sind. Um unseren Einfluß in Shenilo zu mehren, benötigen wir kurzfristige Lösungen und vor allen Dingen einen männlichen ya Pirras. Dein Sohn kommt nun einmal ins heiratsfähige Alter.", erwiderte Feodora fast schon tadelnd. Das Verhalten ihrer Schwägerin brachte Vincentias Blut noch mehr zum Kochen. Sie stütze sich mit beiden Händen auf dem Tisch ab, beugte sich zu ihr runter und schaute ihr tief in die Augen. "Ich sage es dir noch einmal Feodora. Finger weg von meinem Sohn." Ruckartig richtete sie sich wieder auf und drehte sich um. Ohne ihre Schwägerin und ihre Leibwächterin noch eines Blickes zu würdigen ging sie ihrem Mann entgegen, der gerade in Begleitung seiner Schwester [[Tyreka ya PirrasTyreka im Atrium erschien. Vicentia warf sich ihm zitternd in die Arme und murmelte "Sie bekommt ihn nicht in ihre Klauen. Niemals." Sie löste sich von Lucrann. "Ich werde noch heute ein Schreiben nach Gerrich aufsetzen und alles vorbereiten. Wir dürfen keine Zeit verlieren." Lucrann nickte zustimmend.
Feodora schaute ihre Schwägerin an und setzte eine betretene Miene auf. "Entschuldige bitte Sefiras Auftreten, aber sie steht noch nicht lange in meinem Dienst und traf bisher auch nicht auf meine Familie. Bitte nimm Platz, meine Liebe." Sie deutete auf den Platz ihr gegenüber. "Spar dir deine Freundlichkeit. Lass lieber die Finger von meinem Sohn.", giftete Vincentia ihre Schwägerin an. "Wenn du unbedingt jemanden verheiraten willst, dann nimm deine eigenen Töchter. Diese wären damit bestimmt besser dran, als weiterhin unter deiner Fuchtel zu stehen." "Es ist dir doch im Klaren, das beide mit ihren dreizehn Götterläufen für einen Traviabund viel zu jung sind. Um unseren Einfluß in Shenilo zu mehren, benötigen wir kurzfristige Lösungen und vor allen Dingen einen männlichen ya Pirras. Dein Sohn kommt nun einmal ins heiratsfähige Alter.", erwiderte Feodora fast schon tadelnd. Das Verhalten ihrer Schwägerin brachte Vincentias Blut noch mehr zum Kochen. Sie stütze sich mit beiden Händen auf dem Tisch ab, beugte sich zu ihr runter und schaute ihr tief in die Augen. "Ich sage es dir noch einmal Feodora. Finger weg von meinem Sohn." Ruckartig richtete sie sich wieder auf und drehte sich um. Ohne ihre Schwägerin und ihre Leibwächterin noch eines Blickes zu würdigen ging sie ihrem Mann entgegen, der gerade in Begleitung seiner Schwester [[Tyreka ya Pirras|Tyreka]] im Atrium erschien. Vicentia warf sich ihm zitternd in die Arme und murmelte "Sie bekommt ihn nicht in ihre Klauen. Niemals." Sie löste sich von Lucrann. "Ich werde noch heute ein Schreiben nach Gerrich aufsetzen und alles vorbereiten. Wir dürfen keine Zeit verlieren." Lucrann nickte zustimmend.


[[Kategorie:Briefspiel in Efferdas|Zeit des Wandels]]
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