Briefspiel:Vespa crabro/Ein morgendlicher Ausritt: Unterschied zwischen den Versionen
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''„Einen schönen, guten Morgen”'', grüßte der [[Baron]] freundlich zurück, während Timor zum Gruß nickte. ''„Wir waren auf dem Weg zu einem kleinen Ausritt, so wie wir es schon seit Jahren machen. Dieser führt uns immer am Gestüt vorbei und wir schauen die Jährlinge an. Ihr seid aber auch früh unterwegs. Ebenfalls auf dem Weg zu einem frühmorgendlichen Ausritt?”''<br> | ''„Einen schönen, guten Morgen”'', grüßte der [[Baron]] freundlich zurück, während Timor zum Gruß nickte. ''„Wir waren auf dem Weg zu einem kleinen Ausritt, so wie wir es schon seit Jahren machen. Dieser führt uns immer am Gestüt vorbei und wir schauen die Jährlinge an. Ihr seid aber auch früh unterwegs. Ebenfalls auf dem Weg zu einem frühmorgendlichen Ausritt?”''<br> | ||
''„Das ist richtig. Morgens ist es doch immer am schönsten und entspanntesten. Was haltet Ihr davon, wenn wir den heutigen Ausritt gemeinsam verbringen, Signores”'' Alleine ausreiten konnte er immer, aber währenddessen hoffentlich interessante Gespräche zu führen, war eine Möglichkeit, die Geromar nicht alle Tage über den Weg lief.<br> | ''„Das ist richtig. Morgens ist es doch immer am schönsten und entspanntesten. Was haltet Ihr davon, wenn wir den heutigen Ausritt gemeinsam verbringen, Signores”'' Alleine ausreiten konnte er immer, aber währenddessen hoffentlich interessante Gespräche zu führen, war eine Möglichkeit, die Geromar nicht alle Tage über den Weg lief.<br> | ||
Lorian schaute zu Timor, der eine einladende Geste machte. ''„Gerne warum nicht”'', er schmunzelte, ''„ein Begleiter ist uns sowieso ausgefallen.''<br> | Lorian schaute zu Timor, der eine einladende Geste machte. ''„Gerne warum nicht”'', er schmunzelte, ''„ein Begleiter ist uns sowieso ausgefallen.”''<br> | ||
Timor hielt derweil seine Nase in die Luft. ''„Riecht ihr das?”'' fragte er in die Runde. Der Wind hatte etwas gedreht und auch für die anderen beiden war ein leichter Rauchgeruch wahrnehmbar.<br> | Timor hielt derweil seine Nase in die Luft. ''„Riecht ihr das?”'' fragte er in die Runde. Der Wind hatte etwas gedreht und auch für die anderen beiden war ein leichter Rauchgeruch wahrnehmbar.<br> | ||
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Gerade als Lorian eine Anweisung geben wollte, hörten sie Rufe nordöstlich des Gestüts. Beide Salsavûr schauten dorthin und sahen, wie eine Gruppe von Gestalten über die Wiesen in Richtung Burg Wulfenblut rannten. Parallel zu dieser ritt eine weitere Person, von welche scheinbar die Rufe kamen. ‘Was verdammt war hier los?’ Schoss es Timor durch den Kopf. ‘Die Burg angegriffen?’<br> | Gerade als Lorian eine Anweisung geben wollte, hörten sie Rufe nordöstlich des Gestüts. Beide Salsavûr schauten dorthin und sahen, wie eine Gruppe von Gestalten über die Wiesen in Richtung Burg Wulfenblut rannten. Parallel zu dieser ritt eine weitere Person, von welche scheinbar die Rufe kamen. ‘Was verdammt war hier los?’ Schoss es Timor durch den Kopf. ‘Die Burg angegriffen?’<br> | ||
Der Baron [[Baronie Montarena|von Montarena]] reagierte, während sein Verwandter noch in Gedanken war. Er schaute zum Solivno. <br> | Der Baron [[Baronie Montarena|von Montarena]] reagierte, während sein Verwandter noch in Gedanken war. Er schaute zum Solivno. <br> | ||
''„Weckt alle, auch im Ort!”'' Seine Stimme war ruhig, auch wenn es in seinem Inneren brodelte. Er wendete sein Pferd, während er die Anweisung gab. ''„Ihr habt das Kommando! Rettet die Pferde!'' | ''„Weckt alle, auch im Ort!”'' Seine Stimme war ruhig, auch wenn es in seinem Inneren brodelte. Er wendete sein Pferd, während er die Anweisung gab. ''„Ihr habt das Kommando! Rettet die Pferde!”'' Timor hatte bereits sein Reittier gewendet und es aus dem Stand angaloppieren lassen. Ohne weiter auf den Gestütsleiter zu achten, ließ er sein Ross, wie schon sein Verwandter zuvor, angaloppieren und folgte diesem in Richtung der Burg.<br> | ||
''„FEUER! Das Heulager brennt”'', schrie Geromar, als er zurück zum Gestüt galoppierte und dann weiter zum Dorf ritt, um dort das gleiche zu veranstalten. Noch während er wieder wendete, merkte er, dass es zu spät war. Einige der verschlafenen Knechte und Mägde hatten bereits eine Eimerkette gebildet, doch der Weg vom Brunnen zum Flammenherd war zu lang, sodass das Feuer langsam aber sicher auf das nächste Gebäude übersprang.<br> | ''„FEUER! Das Heulager brennt”'', schrie Geromar, als er zurück zum Gestüt galoppierte und dann weiter zum Dorf ritt, um dort das gleiche zu veranstalten. Noch während er wieder wendete, merkte er, dass es zu spät war. Einige der verschlafenen Knechte und Mägde hatten bereits eine Eimerkette gebildet, doch der Weg vom Brunnen zum Flammenherd war zu lang, sodass das Feuer langsam aber sicher auf das nächste Gebäude übersprang.<br> | ||